1,6 Liter Hubraum, 240km/h

Mercedes C-Klasse W204

Hallo zusammen,

folgendes dürfte für Kompressor-Fans interessant sein.

Mein C180BE hat inzw. ca. 7000km drauf.

Gestern bin ich 340km weit gefahren. Hab vor Fahrtbeginn Vollgetankt. Luftdruck VA: 2,6 HA: 2,9

1. Strecke Backnang-Tuttlingen gemäßigt gefahren, da Kind an Bord. ( bis ca. 150 km/h)
2. Strecke zurück die Top-Speed getestet.
A81 Rottweil Richtung Stuttgart einige km freie Bahn. 5. Gang bis 200, dann 6. Gang bis Tacho 240.
Wäre wohl noch ein bisschen mehr gegangen bei längerer freier Bahn.
Durchschnittsgeschw. an diesem Tag 98km/h, trotz Baustelle, Stau und Sonntagsfahrern.
Durchschnittsverbrauch laut BC 8,0 Liter (effektiv noch 1/2 Liter mehr).

Fazit: Die lange Spar-Übersetzung ist speziell auf der Autobahn schon eine tolle Sache.
Beim Beschleunigen darf der kleine Motor gerne über 5000 Drehen.
Beim Überholen ist Runterschalten empfehlenswert.
Wenn man sich daran gewöhnt hat, kommt man gut und trotzdem sparsam vom Fleck.

Gruß Thomas

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von CLK-OPA


Ohne den Motor schlecht reden zu wollen, sei doch die Frage gestattet:

Werden diese Motoren mit so wenig Kubik auch so lange halten wie frühere MB-Motoren?

Ich bin kein Techniker - ich habe Probleme mir das vorzustellen - Laufleistungen vonn 250.000, 350.000 oder sogar 450.000 km
mit diesen Nähmaschinenmotoren?

Vieleicht gibt es ja einen Technikkenner, der das mal erklären kann.

... hier die Antwort eines (nicht Deutschen) Technikers : eindeutig halten Motoren die langsam drehen länger. In der Industrie, z.B. bei Stromaggregate, Marine-engines, Kompressoren, etc... halten sie im Durchschnitt 20 000 Stunden, und werden gewöhnlich alle 1000 Stunden überholt (auch so bei LKWs). Solche motoren drehen langsam (120 U/min für Marine, 1500 für LKWs, etc...) Hingegen, bedeuten für einen PKW 100 000 kms, @ 100 Km/St Durchschittgeswindigkeit, nur 1000 Stunden... Ein PKW-motor der 3000 Stunden hält ist schon eine Ausnahme.

Am anderen Ende der Skala, haben wir z.B. Forme 1 oder Dragster Maschinen : nach einigen Stunden sind die Motoren einfach hin. Der Researchchef der Honda-Motors-(Mugen Formulal 1 - jetzt im aus...) in Tokyo hat mir einmal mitgeteilt, daß eine Reduzierung von 1000 U/min (von 17000 runter auf 16000) der Maximaldrehzahl das Leben eines F1 Motors verdoppelt.

Zum Thema, also: PKW Motoren sind generell einfach strapatziert : relativ wenig Platz, keine konstanten Drehzahlen, hohe spezifische Leistung (kW/liter Hubraum). Sie halten grundsätzlich nicht lange (nur Rolls Royce montierte früher Industriemotoren). Also, kleinere Motoren sollten eine kürzere Lebensdauer erweisen, da sie zusätzlich maistens auch noch schneller drehen - es sei denn, und so ist es angesagt, die Materien (Legierungen, etc..) die eingesetzt werden, auch immer dauerhaftenr und widerstandsfähiger werden...

Also kurz um : wahrscheinlich wird DB in den kleineren Hochleistungsmotoren hochwertigere Materialen einsetzen - damit dürfte die Lebensdauer dieser Maschinen auf einem üblichen erhalten werden. Auf jeden Fall, kann man das nur hoffen - und nur die Zeit wird uns darûber genauere Auskunft geben können...

Ich hoffe, daß das Alles verständlich ist - schwierig (für mich, auf jeden Fall), in einigen Zeilen auf einem Forum so ein umfangreiches Thema in verständlicher Weise und ohne Zahlenmaterail zu erörtern.

Gruèß

jpr

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"Sagt" Dir notfalls auch ein ADAC-Rollentest. Ansonsten steht die Erklärung hier, einfach auch mal ALLE Beiträge lesen. 😉

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