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23.04.2012 13:52    |    ZF-Praxistest    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Audi 50, Bericht, besten, Fiesta, Friedrichshafen, Geschichte, Historie, Kleinwagen, kleinwagenkönig, Laubfrosch, Llloyd, Lp 300. Trabant, Micra, Mini, Opel, ZF, ZF-Praxistest, ZF Praxistest 2012

Die ZF Friedrichshafen AG, der Riese im Bereich Antriebs- und Fahrwerktechnik, und AUTO TEST rufen zum großen ZF-Praxistest 2012 auf. MOTOR-TALK ist wie schon im vergangenen Jahr wieder mit dabei und verloste unter allen interessierten MOTOR-TALKern eine Wildcard für die Teilnahme als Jurymitglied. Damit der Test auch wirklich praxisorientiert ist, haben beim ZF-Praxistest nämlich keine honorierten Journalisten das Sagen, sondern zehn „ganz normale Autofahrer“.

 

Da bietet es sich natürlich besonders an, Fahrzeuge aus dem großen alltagsnahen Segment der Kleinwagen zu testen! Die Kleinen belegen heute mit einem Anteil von beinahe 20 Prozent schließlich den zweiten Platz bei den Neuzulassungen.

 

Dabei ist die Geschichte des scheinbar allzu bekannten Kleinwagens eine – wie es ja so schön heißt ;) – „Geschichte voller Missverständnisse“. In schier unendlicher Vielfalt wimmelt es da von Bestsellern, die jedes Kind kannte und knallharten Exoten, von denen selbst eingefleischte Autofans noch nichts gehört haben. Dabei ist allein die Bezeichnung schon schwierig: Das B-Segment gab es in den 50ern nicht und einen Mini beispielsweise sehen manche heute schon als Kompaktwagen (C-Segment), während der Ur-Mini wohl als Kleinstwagen (A-Segment) gelten müsste.

 

Damit Ihr wisst, wo die Kleinen herkommen, wollen wir hier einmal den Versuch wagen und die Historie des Kleinwagens für Euch nachzeichnen:

 

Dasselbe in Grün: Opel klaut bei Citroën

 

Das „Schockierende“ zu Beginn: Die Erfolgsgeschichte des Kleinwagens in Deutschland beginnt mit einem Plagiat! Zwar sorgte bereits ab 1912 das sogenannte „Puppchen“, der W1 5/12 PS der Wanderer-Werke aus Chemnitz, für Begeisterung, jedoch startete erst 1924 das Opel-Werk Rüsselsheim so richtig durch. Damals führte man die enorm wirtschaftliche Fließbandproduktion ein, mit der Henry Ford und sein Modell T gezeigt hatten, wo es lang geht. So ließ sich mit dem Opel 4/12 PS dank verringerter Produktionskosten eine Idee verwirklichen, die den Nerv der Zeit traf – auch wenn sie geklaut war.

 

"Laubfrosch“ von Opel"Laubfrosch“ von Opel Die 4PS-Reihe trägt die Merkmale eines Kleinwagens in sich: Kleine, mit einem Preis von 4.500 Mark für fast Jedermann erschwingliche PKWs, die mit ihrer frechen, grünen Lackierung ein Image abseits vom großen schwarzen Automobil des Fabrikbesitzers hatten und so schnell den Spitznamen „Laubfrosch“ einfingen. Dabei war der deutsche Laubfrosch im Herzen ein Franzose. Der Citroën 5HP stand Modell. Frech wandelte man lediglich den Kühlergrill etwas ab und änderte die Lackierung von Zitronengelb in Froschgrün. Der Richter, der die Plagiatsklage des französischen Erfinders abwies, muss allerdings kornblumenblau oder blind gewesen sein.

 

Heute munkelt man, das Sprichwort „Dasselbe in Grün“ habe seinen Siegeszug dank des Laubfrosches angetreten. Noch bis 1931 konnte der kleine Frosch in vielen Varianten mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h fröhlich weiter über deutsches Kopfsteinpflaster springen. Ihm folgten der ebenfalls in Fließbandproduktion hergestellte Hanomag 2/10 PS, genannt „Kommissbrot“, oder auch die auf dem seit 1922 hergestellten, äußerst erfolgreichen englischen Austin 7 basierenden Dixi 3/15 und BMW 3/15. In Sachen Verkaufszahlen kamen sie aber nicht hinterher.

 

Gib mir Tiernamen: Käfer, Ente und Topolino

 

Der Fiat 500 "Topolino"Der Fiat 500 "Topolino" Das Automobil wurde für fast jeden greifbar. Die Kleinwagendevise „Erschwingliche Mobilität für Jeden“ verkörperte ab 1938 und auch nach dem Krieg besonders der „Käfer“. Dabei war er schon ein richtig Großer im Vergleich zum bereits seit 1936 hergestellten „Mäuschen“ aus Italien: Der Fiat 500 Topolino war nur 3,20 m lang und wog weniger als 600 Kilo. Die erste Version kam mit ihren 569 cm³ Hubraum und 13 PS auf satte 90 km/h. Die dritte Modellvariante mit veränderter Front mauserte sich zwischen 1949 und 1955 mit ca. 370.000 verkauften Exemplaren zu einem der erfolgreichsten europäischen Automobile seiner Zeit. Simca, NSU und Steyr-Puch bauten ihn unter Lizenz - und in seinen prominenten Nachfahren Nuova 500, 126, Cinquecento, Seicento und dem neuen 500 lebt er bis heute weiter.

 

Citröen 2CV "Ente"Citröen 2CV "Ente" Zur Erschwinglichkeit und praktischen Größe eines Fiat Topolino ergänzten die Franzosen noch die vielfältige Einsetzbarkeit - und fertig war die „Ente“. Von 1949 bis 1990 hielt sich dieser Kassenschlager! 1934 erteilte Citroën-Direktor Pierre-Jules Boulanger der Legende nach den kuriosen Auftrag, ein Auto zu entwerfen, mit dem zwei französische Bauern in Stiefeln einen Korb voller Eier unbeschadet zum Markt fahren können.

 

Einfachste Technik und ein kleiner Motor, der über die Jahre auf lediglich 602 cm³ Hubraum anwuchs, sorgte dafür, dass der 2CV auch nach der Anschaffung günstig blieb.

 

Die Höchst-Geschwindigkeit lag damit, zumindest beim letzten Modell, bei 113 km/h. Und auch die Namen ihrer Nachfolger lassen die Jahrzehnte nur so vorbeirauschen, wenn man sie hört: In AX, Saxo, C2 und DS3 schlummert die Ente. Basis war sie außerdem für die Modelle Dyane, Ami und Méhari.

 

Kleinwagen machen das Wirtschaftswunder mobil

 

Trabant P50Trabant P50 In den 50er und 60er Jahren kamen die Kleinen in Massen auf den Markt. Von 1950 bis 1952 bauten die Lloyd Motorenwerke in Bremen den LP 300. Mit 480 Kilogramm Kampfgewicht, einem 2-Zylinder-Zweitaktmotor, Krückstockschaltung und der teilweise aus mit Kunstleder überzogenem Sperrholz bestehenden Karosserie, die ihm den Spitznamen „Leukoplastbomber“ einbrachte, könnte man meinen, er sei Vorbild für das Auto gewesen, dass für die eine Hälfte der Deutschen wenigstens ein bisschen Freiheit bedeutete:

 

Der Trabant wurde 1954 vom Politbüro als preiswerter und robuster Kleinwagen in Auftrag gegeben. Seine Wurzeln reichen über den AWZ P70 und den von 1949 bis 1955 in der DDR gebauten IFA F8 bis zum bereits 1939 produzierten Fronttriebler DKW F8 zurück. Das ist ein Stammbaum mit Kleinwagenadel! Mit skurrilen Elementen wie der Karosseriebeplankung aus baumwollverstärktem Phenoplast, Krückstockschaltung und Zweizylinder-Zweitaktmotor besitzt der Trabant Kultstatus. Zum bekanntesten und meistverkauften Modell wurde der 601, der aus 600 cm³ 26 PS schöpfte und so leistungsmäßig mit Ente oder Käfer mithielt.

 

NSU PrinzNSU Prinz Auf 600 cm³ Hubraum und Stufenheck setzte man 1958 auch im Westen noch. Der NSU Prinz kam auf den Markt und begeisterte mit einem Gewicht von weniger als 550 Kilogramm und Heckmotor. Bald wurde das sportliche Potential, das im Prinz lag, erkannt und TT und TTS Modelle bedienten die sportliche Lust. Getunte Modelle mit bis zu 1300 cm³ Hubraum über 85 PS erreichten in Kombination mit dem fliegenähnlichen Gewicht Fahrleistungen, von denen die Mittelklasse nur träumte.

 

Neben den Kleinstauto- und Rollermobilen Isetta, Goggomobil oder Messerschmitt Kabinenroller (sorgte mit seiner Plexiglashaube und den darunter befindlichen Menschen immerhin für Bezeichnungen wie „Menschen in Aspik“), brachte das Ende der 50er Jahre aber auch eine Vorentscheidung für die heutigen Kleinwagen:

 

MiniMini Der englische Mini brachte die praktischen Kleinen ab 1959 weg vom Stufenheck. Für die British Motor Corporation entworfen, wurde der Mini von zig Herstellern unter Lizenz gefertigt. Als Austin Seven sollte der Mini unter anderem das Erbe des so erfolgreichen Austin 7 von 1922 antreten. Zwischen 34 und 70 PS warteten im nur 3,05 Meter langen Briten auf den Fahrer.

 

Der Mini hielt sich bis zum Jahr 2000 und avancierte mit 5.387.862 Exemplaren zum meistverkauften britischen Automobil. Seine direkten Nachfolger, den Mini Metro von 1980 und den Rover 100 von 1990, kennt heute kein Mensch mehr. Sie verschwanden einfach in seinem Schatten.

 

So legte der Mini den Grundstein für die charakteristische Schrägheckbauweise der heutigen Kleinwagen. Obwohl beinahe VW diesen Schritt vorweggenommen hätte: Der Prototyp „Einzelauftrag 48“ bot ebenfalls Frontantrieb mit Einzelradaufhängung, bei einer Länge von 3,39 Metern und praktischem Schrägheck - man produzierte ganze zwei Stück.

 

Die 70er: Erfindung des B-Segments

 

1975 machte Volkswagen mit dem Polo als erster deutscher Hersteller den Sprung zum modernen Kleinwagen. Das ist aber kein Wunder: Wer Mitte der 70er keinen Kleinwagen im Programm hatte, wusste scheinbar nicht woher der Wind wehte - und die erste Ölkrise tat ihr Bestes, um die Nachfrage anzukurbeln.

 

Fiat legte bereits 1972 mit dem 127, dem Vorgänger von Uno und Punto, das „Auto des Jahres“ vor und konnte diesen in aller Welt absetzen. In der wilden Dekade schwappte die Kleinwagenwelle nämlich sogar bis nach Amerika. Auch im Land der Straßenkreuzer reagierten die Hersteller auf die steigenden Importzahlen von kleinen Automobilen wie Käfer und Co. und fingen an, ihre eigenen Alternativen anzubieten: Ford Pinto und Mercury Bobcat, Chevrolet Vega, Pontiac Astre und AMC Gremlin waren das Resultat.

 

Renault R5Renault R5 Ebenfalls 1972 brachte Renault einen Kassenschlager heraus: Der R5 ist der Nachfolger des seit 1961 produzierten R4 und ein Vorläufer des Clio. Bis in die Neunziger hinein bauten die Franzosen R4 und R5 parallel. Sein direkter 1984er Nachfolger, der R5 Supercinq steht ihm in nichts nach. Überhaupt sind die Franzosen in Sachen Kleinwagen fit: Peugeot punktet ebenfalls 1972 mit dem 104 - Citroën allerdings erst 1978 mit dem Visa.

 

Ford FiestaFord Fiesta 1976 begann auch die Erfolgsgeschichte eines echten Kleinwagenurgesteins, das bis heute in der siebten Generation die Straßen prägt: Der Ford Fiesta ist mit 1,0 - 1,6 Litern Hubraum und auch als Kleinlieferwagen erhältlich. Von 1977 bis 1980 wurde der kleine Kölner sogar in die USA exportiert.

 

 

Audi 50Audi 50 Die 70er waren so das Jahrzehnt des Durchbruchs der Kleinwagen. In Deutschland profitierten davon natürlich besonders Audi und VW. Während 1er Polos heute schon eine Rarität sind, dürfte es beinahe unmöglich sein, einfach so einem Audi 50 über den Weg zu laufen. Der mit dem Polo beinahe identische Flitzer wurde von 1974 bis 1978 nur 180.828 Mal hergestellt. Über die Erfolgsgeschichte seines Bruders braucht man hingegen nicht mehr viel zu sagen. Der seit 1975 gebaute Polo ist mittlerweile Millionenseller in der fünften Generation. Wie üblich, bot man damals mit dem Derby auch noch eine Stufenheckvariante an. Ganz so sicher war man sich der Akzeptanz des Schräghecks in Deutschland nämlich lange Zeit doch nicht.

 

Die 80er: Geburt vieler noch heute aktueller Baureihen

 

Opel Corsa AOpel Corsa A Als echter Spätzünder in Sachen moderner Kleinwagen entpuppt sich Opel. Erst 1982 brachten die Rüsselsheimer ihren Corsa ins Rennen. Dem Erfolg tat das keinen Abbruch. Bis heute sind weit über zehn Millionen Corsa A, B, C und D vom Band gelaufen. Mit wahlweise 45, 55 oder 70 PS machte der Corsa A der bereits zweiten Baureihe des Polo in den 80ern ordentlich Konkurrenz. Auch von ihm gab es zunächst noch eine Stufenheckvariante, die allerdings 1987 eingestellt wurde.

 

Peugeot 205Peugeot 205 In den 80ern war der ungebremste Aufstieg der Kleinwagen in vollem Gange. Ganz vorne mit dabei war auch Peugeot mit dem 205. Ganze 15 Jahre wurde der Franzose produziert und verkaufte sich dabei 5.278.000 Mal. Obendrein regnete es Auszeichnungen: Goldenes Lenkrad, Bester Kleinwagen, Auto des Jahres. In Deutschland war der 205er von Peugeot 1985 und 1986 das erfolgreichste Importmodell.

 

Da versuchten auch die Spanier von Seat mitzuhalten. Der Ibiza wurde so zum meistgebauten Auto der Firmengeschichte. Von 1984 bis 1993 wurde die erste der mittlerweile vier Generationen gebaut. Wer sich beim Ibiza für den 1,2, den 1,5 oder den 1,7 Liter Benziner entschied, kam sogar in den Genuss eines „Porschemotors“. Die Zuffenhausener entwickelten nämlich die kleinen Maschinchen.

 

Als weiteres Kind der 80er, das bis heute für Absatz sorgt, wurde 1983 der Nissan Micra auf den Weg gebracht. Er hielt sich ganze zehn Jahre und ist heute bereits in der vierten Generation unterwegs. Weitere japanische Hersteller wie Suzuki, Honda und Mazda, zogen mit Swift, Jazz und 121 nach.

 

Fiat PuntoFiat Punto So war der Siegeszug der Kleinwagen spätestens in den 80er Jahren sowieso nicht mehr aufzuhalten. Viele der erfolgreichsten Modelle dieser Zeit leben noch bis heute in ihren gleichnamigen Nachfolgern weiter und haben auch die 90er und 00er Jahre geprägt. Clio, Corsa, Fiesta – Wer kennt sie nicht? Bei einem derartigen Boom kommen natürlich auch Modelle auf den Markt, deren Halbwertszeit kürzer ist als die unserer alten Bekannten. Honda Logo oder Daewoo Kalos schaffen es wohl nicht mehr zum Klassiker.

 

Damit endet unsere kleine Kleinwagenhistorie. Vielleicht haben wir es ja geschafft, Euch ein paar schöne Erinnerungen oder auch ganz neue Einblicke zu bescheren. Und falls Ihr ein Modell vermisst oder eine nette Geschichte zu einem der süßen Kleinen habt, dann schreibt es uns doch hier im Blog! Wir sind jedenfalls sicher, dass unserem MOTOR-TALK Autotester beim ZF-Praxistest 2012 einige neue, alte Bekannte über den Weg fahren werden!


27.04.2012 07:34    |    Old Man Funk

Nicht zu vergessen die (für deutsche Verhältnisse) verkleinerten / abgewandelten Kopien amerikanischer Fahrzeuge (die auch hinterher keine Kleinwagen waren ...).

z.B. aus dem Chevrolet Stingray wurde Opel GT, aus Ford Mustang der Ford Capri und aus dem Chevrolet? Corvair der NSU TT.

Bestimmt habe ich einige vergessen.

 

mfg Old Man Funk


03.05.2012 07:44    |    Isetta-Ernstl

:):rolleyes:

schade das die Isetten und der BMW 600 sowie der BMW 700 keine Erwähnung finden, den auch sie gehörten maßgeblich zur Kleinwagenserie der 60er

 

MfG. Ernst Jesper

Schatzmeister Isetta-Club e.V.

www.isetta-club.de


Bild

03.05.2012 07:58    |    Kastratos

Der im Beitrag abgebildete R5 ist ein R4. Ich hatte auch mal einen mit 3-Gang(vorwärts) Schaltung und satten 26 PS! Ich habe an dem Teil bestimmt 20 Kilo blech verschweisst und einmal fast ein Hinterrad samt Aufhängung verloren. Aber die Technik liess mich nie im Stich. Auch ein Kasten R4 und diverse R5 bis zum Alpine mit 93 PS wurden für ihr Fahrgefühl geliebt - für die Korrosionsanfälligkeit gehasst.


03.05.2012 10:12    |    Flory50

Renault R5 :-) sauber recherchiert


03.05.2012 12:38    |    perchlor

Dem Corsa A GSI mit 16er Motor und 101 PS wurde leider auch keine Erwähnung gegönnt, obwohl er Beachtung verdient hat. Seiner Zeit `ne echte Rakete mit Go - Kart - Fahrverhalten und mit den ab Werk optisch sehr gelungenen Kotflügelverbreiterungen ein echter Hingucker.


03.05.2012 12:54    |    Hessenhonda

Rollerfahrer: Ich hatte einen Messerschmitt Kabinenroller "KR200" mit 200er Sachs Motor und 9PS.

 

Fahrten nach Paris, Oslo, Costa Blanca -Benidorm - und mehr, brannten sich ins Gedächtnis...

 

Toll und tödlich war der Leerlaufhebel , den man bei starkem Gefälle ziehen konnte, damit Motor vom Getriebe getrennt wurde. Damit kam man in die Nähe der Schallmauer von 100Km/h...

 

Ich bin nie wegen einem techn. Defekt liegengeblieben. Klebeband und Draht waren unverzichtbar.

 

Gruss Hessenhonda


03.05.2012 14:43    |    Alpcrasher

... und nicht zu vergessen:

 

Der Autobianchi A112.

 

Der Urahn aller kompakten mit grosser Heckklappe kam 1969 auf den deutschen Markt!

 

Gruß aus Nds.


03.05.2012 15:08    |    golfi2008

Nicht zu vergessen ist der Lloyd, genannt "Plastikbomber".


03.05.2012 20:07    |    ackerkralle

Der Fiat Uno als Auto des Jahres 1984 wurde nur kurz einmal erwähnt. Den haben auch hier in D sehr viele Kleinwagenfahrer geliebt. Anfangs von 0.9 Liter mit 45PS bis zum 1.3 Liter Turbo mit 10x PS. In der zweiten Generationen bis 1,4 Liter 130 PS.

 

P.S.: Den 1.1 Liter Motor, den es vor kurzem noch mit 55PS im Panda gab, hatte der Uno bereits unter der Haube ...


03.05.2012 20:08    |    Elzengel

Sowie der Heinkel Kabinenroller oder der Maico 500 (Autos von meinem Vater ):)


04.05.2012 18:39    |    robsn2

Der Fiat 127 ist übrigens schon 1971 erschienen, nicht 1972!


05.05.2012 08:07    |    C70-07C

Vermisse das Gogomobil. Ich habe noch immer das Bild vor Augen, als der Nachbar Anfang der 60er das Vorderteil seines Gogos auf eine mit den Zinken nach oben gerichtete Mistgabel aufbockte und irgendwas am Unterboden schraubte.

 

Habe selber nach einem Käfer von 1972 - 1976 einen fabrikneuen Simca 1000 gefahren. War eine tolle Zeit, die leider der TÜV beendete. Nur die Heckklappe am ersten Golf war noch schneller durchgerostet.


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