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Topic: Off-Topic

Off-Topic, Fahrberichte, Vergleiche - alles was in kein spezifisches Forum zu 100% passt.

09.06.2023 19:25    |    fernQ    |    Kommentare (48)    |   Stichworte: 80er, Nostalgie, Off-Topic, Werbung

So, ein bisschen Nostalgie muss noch mal sein, das wird aber der letzte Text mit direktem Bezug zu der schönen Ausgabe "auto motor und sport" im Oktober 1987, die ich geschenkt bekam. Versprochen! Wenn ihr keinen Sinn für Nostalgie habt, bitte nicht stehen bleiben, gehen Sie weiter, es gibt hier nicht zu sehen! Sonst könnt ihr gerne hier verweilen :-)

 

Und zwar war das Autoheftchen damals im Vergleich zu heute außerordentlich dick, 322 Seiten insgesamt. Dafür ist es aber auch mit viel Werbung gespickt. Viel davon für Dinge, wie sie heute so nicht mehr beworben werden, alkoholische Getränke und Zigaretten. Aber natürlich auch Autowerbung, ganze 17 Artikel, von ein- bis dreiseitig. Und diese Autowerbung unterscheidet sich deutlich von der heutigen. Viel Text, oft auch mehr technische Informationen, als man es dem Lesenden heute zutraut. Jedenfalls dachte ich mir, ich lasse euch mal an der Autowerbung dieser Ausgabe teilhaben. Nun denn, was haben wir denn da...

 

Anzeige 1: Opel Kadett

Ein ganzseitiges (Farb-) Foto, dazu ein markiger Spruch zum Design, aber auch ein Diagramm zum Fahrwiderstand, alle Achtung. Hier wird voll auf das Design, die Aerodynamik und damit das Einsparpotential an Benzin gesetzt. Das Foto selbst finde ich allerdings nicht so gelungen, naja.

 

Anzeige 2: Lancia Delta

Ganze drei Seiten, darauf zwei große Schwarzweißfotografien (schade, in Farbe sicher schöner). Hier wird mehr auf Emotionen gebaut, nämlich der Verbindung zum Rallyesport. Warum man aber nicht auf Farbbilder gesetzt hat, wenn man schon so große Fotos einsetzt?

 

Anzeige 3: Mercedes 190

Hier wird die ganze Reihe beworben, nach Mercedes' eigener Ansicht in der Kompaktklasse. Ein paar Highlights werden angesprochen, Platzangebot, Servolenkung, Kat bei den Benzinern, dazu eine Übersicht über alle vorhandenen Motorisierungen, vor einem großformatigem (Farb-) Bild des Fahrzeugs.

 

Anzeige 4: VW Jetta

Wieder ein großes (Farb-) Foto, dazu das Argument, mehr Leistung wäre ein wichtiger Sicherheitsaspekt, um LKWs zu überholen. Die Argumentation finde ich recht abwegig, ob das damals mehrheitlich anders gesehen wurde?

 

Anzeige 5: Mazda 626

Ebenfalls ein großes (Farb-) Foto, dazu eine Zeichnugn der drei verschiedenen Karosserievarianten. Im Text der Hinweis, dass schon der Vorgänger gut in der Fachpresse bewertet wurde.

 

Anzeige 6: Peugeot 405

Jetzt wird es abgehoben - neben dem in ganzer Farbpracht gezeigtem Auto dahinter eine Rakete, ein Hinweis auf fortschrittliche Technik und Forschung. Das wirkt beinahe modern.

 

Anzeige 7: Renault 21

Optisch eher trist, nur ein kleines Foto des Fahrzeugs, dazu noch in Schwarzweiß. Dafür Zeichnungen, die das große Platzangebot bewerben, worauf auch der Text Bezug nimmt. Kern der Werbung: Ein praktisches und ergonomisches Auto.

 

Anzeige 8: BMW 316i

Optisch wieder deutlich schicker, mit großem Farbfoto, dazu ein Text, der an sich darauf hinausläuft, dass jetzt beim 316i alles besser sei, als davor. Effizienz, Dynamik, klar.

 

Anzeige 9: Alfa Romeo 75

Wieder eher technisch angehaucht, geht es hier um die Doppelzündung und ihre Vorteile. Das Farbfoto des Autos steht vor einem Hintergrund, in dem Zündkerzen zu sehen sind, vielleicht ein Ausschnitt aus einem Patent oder ähnlichem. Erinnert in der Art etwas an die Peugeot-Werbung, wirkt auch modern.

 

Anzeige 10: Daihatsu Rocky

Wieder relativ langweilig, sowohl das (SW-) Foto als auch der Textbaustein. Geworben wird mit der Geländegängigkeit.

 

Anzeige 11: Mitsubishi Sapporo

Die Art, wie im (Farb-) Foto die Motorhaube transparent scheint, um den Motor darunter sichtbar zu machen, finde ich gelungen. Es geht um Sicherheit, Luxus und Umweltschutz. Außerdem wird explizit auf die 3-jährige Garantie hingewiesen.

 

Anzeige 12: Toyota Corolla

Wieder drei Seiten mit zwei großen Farbfotos, dazu der Hinweis, dass der Corolla 1983-86 durchweg die vorderen Plätze in der ADAC-Pannenstatistik belegte. Motto: Hat sich bewährt, ist sicher auch dieses Jahr eine gute Wahl!

 

Anzeige 13: Saab 9000

Im Vergleich beinahe originell: Neben dem schönen Foto des Fahrzeugs selbst auch noch eine Landschaft mit Autobahnkreuz, beides in Farbe. Die Aussage: Ein Auto, gemacht für lange Strecken.

 

Anzeige 14: Subaru

Optisch dröge, aber dafür mit Promi-Untertützung, und daher auch anders als die übrigen Werbetexte hier: Keke Rosberg erklärt uns, warum Allrad so wichtig ist, und Subaru daher genau der richtige Autohersteller. Dazu lehnt er lässig (Lederjacke und dieser Schnauzer, genial) am Auto, leider nicht in Farbe.

 

Anzeige 15: Ford Escort und Orion

Aufgebaut wie eine Nachrichtenmeldung, schön. In Farbe und mit beiden Autos, darum eine große Menge staunender Menschen, die Börse ist außer sich! Im Text Highlights der Autos, außerdem als Aufruf, doch beim Ford-Händler anzurufen, zieht sich ein rotes Kabel zu einem roten Telefon außerhalb des eigentlichen Bildes. Ein wenig Humor kommt auch rüber, ich sage nur Kurzschwert. Auch eine schöne Idee.

 

Anzeige 16: Rover 825

Ein Auto für's Rampenlicht. Vielleicht soll man sich fühlen, wie die Prominenz auf dem roten Teppich. Das große Farbfoto wirkt aber eher düster. Der Text nennt einige Ausstattungen, Leder, Walnußholz, solche Sachen.

 

Anzeige 17: Fiat Croma

Wichtigster Punkt: Sicherheit. Servolenkung, sicherer und einfach zu beherrschender Frontantrieb, das sind die größten Vorteile. Das (Farb-) Foto wirkt recht gräulich, finde ich.

 

Und dann im Gegenzug nochmals ein relativ aktuelles Beispiel, ein Werbeflyer für den BMW i7, der mir vor einiger Zeit in den Briefkasten flatterte. Quasi ein Schwenk in die Gegenwart. Hoffentlich seid ihr nicht erschrocken, als ihr in der Bilderleiste beim BMW angekommen seid!

 

Flyer: BMW i7

Rein optisch ist das ganze ordentlich gemacht, sieht hochwertig aus und fühlt sich auch so an, dickes, angenehm strukturiertes Papier. Designsprache (der Anzeige, explizit NICHT des Autos!!!) spricht mich an. Klar, da kommt eine Anzeige in einem Printheftchen nicht mit. Das "Denglisch" bei BMW (The...") wirkt auf mich etwas gewollt, naja. Aaaaber schlimmer: Für einen offiziellen Werbetext ist dann ein ganz schön peinlicher Fehler enthalten... Ich weiß, den 7er gibt es mit Verbrenner, aber den i7 nun mal nicht. Demnach müsste man wohl sehr, sehr lange nach den "unsichtbar verbauten Endrohren" suchen. Wo Licht ist, ist auch Schatten. Vielleicht sind euch auch schon solche Fehler in Werbeanzeigen aufgefallen?

 

Wenn ich abschließend wählen müsste, welche Werbung mich positiv anspricht, oder eher nicht, würde ich sagen:

  • Gelungenste Anzeigen: Recht frisch und optisch ansprechend finde ich die Anzeigen von Peugeot, Alfa Romeo und Saab.
  • Schlechteste Anzeigen: Eher weniger gelungen empfinde ich die Anzeigen von Renault (das kleine Bild macht optisch nichts her, nur Praxisnutzen als Kaufgrund erscheint wenig spannend) und Daihatsu (das Foto ist nicht besonders gelungen, die Werbung sieht irgendwie seltsam aus).

Wie seht ihr das, welche Werbeanzeige gefällt euch am besten? Oder mögt ihr Werbung ganz generell nicht?

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11.12.2022 13:02    |    fernQ    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Off-Topic

Früher, damals, in vergangenen Tagen - okay, ich glaube, ihr wisst, was ich meine. Jedenfalls habe ich mich früh in meiner Kindheit für Autos interessiert, war durchaus autobegeistert. Sicher hatte auch mein Vater seinen Teil dazu beigetragen, der zeitweise jährlich seine Autos wechselte. In meiner Jugend, ich war wohl so ungefähr 16 oder 18 Jahre alt (also vor gefühlten fünf, tatsächlichen 15+ Jahren), haben wir oft zusammen Autosendungen geschaut, Testberichte gelesen und über alle möglichen Autothemen gesprochen. Deshalb konnte ich nicht verstehen, wenn mein Vater mal Autos nicht erkannt beziehungsweise verwechselt hat. Sprich, eine C- mit einer E-Klasse, einen 5er mit einem 7er oder wie auch immer. Und nun, heute? Sehe ich ein unförmiges SUV vorbeifahren, das die Audiringe an der Front vor sich herfährt, und frage mich, warum sieht das so hässlich aus? Ach halt, das meinte ich gar nicht, ich wollte darauf hinaus: ...und frage mich, was ist das jetzt, ein Q4, Q3, Q x e-tron irgendwas? Oder da vorne, auf dem 200 m entfernten Parkplatz, die E-Klasse hat aber schicke Felgen. Ach, das ist keine E-, sondern eine C-Klasse. Ich würde noch immer von mir behaupten, mich generell mehr mit Autos auszukennen, als der Großteil meiner direkten Kollegen, Bekannten, Verwandten und Freunde. Aber Neuigkeiten gehen immer öfter an mir vorbei, manches lässt mich auch einfach komplett kalt. Ja ich denke, "kalt" trifft es gut - die Begeisterung kühlt ab. Beim letzten Autokauf stand sogar länger eine Variante im Raum, bei der ein reines Vernunftauto angeschafft worden wäre. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich mag Autos noch immer. Aber die Begeisterung von früher, die gibt es so nicht mehr. Für einzelne Modelle schon immer wieder, aber nicht mehr für das gesamte Thema Automobil. Schade eigentlich, oder? Jedenfalls war das 2011, als ich mich hier auf Motor-Talk registrierte, noch anders. Ich sage ganz explizit nicht, dass alles, und damit alle Autos eingeschlossen, früher besser war. Im Gegenteil! Es ist eine nüchterne Betrachtung, bei der ich feststelle, dass die Emotionen hinsichtlich allem rund um Autos abkühlt bei mir.

 

Ich glaube auch, dass ich meinen Vater jetzt irgendwie verstehe. Was nicht heißt, dass ich seine aktuelle Suche nach einem Kompakt-SUV gutheiße :-D

 

Warum schreibe ich das alles? Nun, warum nicht. Vielleicht geht es manchen von euch auch so? Oder vielleicht auch nicht, immerhin sind wir hier in einem Autoforum!

 

Und damit nicht der unzutreffende Eindruck entsteht, ich mag Autos doch gar nicht, eine kleine Auswahl an Fotos, die ich gerne anschaue und mit schönen Erinnerungen verbinde :-)

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04.09.2022 20:26    |    fernQ    |    Kommentare (106)    |   Stichworte: Autobahn, Landstraße, Off-Topic, Umfrage

Landstraße (Variante A) vs. Autobahn (Variante B) gemäß Beschreibung - wie wählt ihr?

Ich fahre sehr gerne Landstraße, das finde ich schöner, als Autobahn. Klar, dort kann man bei Lust und Laune (und je nach Verkehrsdichte und Limits natürlich) auch mal schnell fahren im Sinne von 200 km/h+ - aber trotzdem ist es eigentlich langweilig. Langweilig und effizient, wenn es um lange Strecken geht. Aber wenn bei mir Fahrten anstehen, bei denen es laut Online-Routenplanung darum geht, beispielsweise 155 km Strecke (davon rund 70 km Landstraße) in ca. 2 h 25 min zu fahren (dies wäre Variante A), oder um die 175 km (fast nur Autobahn) in ca. 2 h 5 min (Variante B) - ich würde die erstgenannte Variante (A) wählen. Vorausgesetzt, es herrscht kein Zeitdruck, klar. Die 20 min mehr ist es mir wert, schöne Landstraßen mit Kurven, durch Täler, entlang von Wäldern und Feldern etc. zu fahren. Außerdem war es hier oft so, dass die Zeit kaum variiert (wenn man den gleichen Wochentag als Referenz nimmt), während es bei der Autobahnstrecke die paar mal, die ich sie gefahren bin, auch mal zu Verzögerungen (Stau, Unfall, einmal auch inklusive Vollsperrung...) auf dem Extra-Teilstück kommt. Den andauernden Stau bei Heilbronn zähle ich nicht, den hat man so oder so ;-)

 

Wie seht ihr das? Was bevorzugt ihr in solch einem Fall, und vor allem, warum? Freue mich auf eure Sichtweisen.

 

Ich habe mal als Beispiel die Strecke Aalen (Stadt meines Heimat-Landkreises) nach Heidelberg (aus diesem Landkreis komme ich ursprünglich) gewählt, nicht direkt von meinem Wohnsitz bzw. meinem Wohnort aus, aber doch nahe genug und repräsentativ für mich.

 

Karten von der Plattform OpenStreetMap, Daten hier unter der Open-Database-Lizenz verfügbar, Routenplanung von openrouteservice.

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19.08.2022 00:04    |    fernQ    |    Kommentare (49)    |   Stichworte: Off-Topic, Umfrage

Wird bei euch im Auto gegessen?

Sitzplatz des kleinen MitfahrersSitzplatz des kleinen Mitfahrers

Ich habe es an anderer Stelle schon öfter erwähnt, wir sind eine dreiköpfige Familie, d.h. neben Mama und Papa fährt noch der knapp vier Jahre alte Sohn mit, wenn es auf "große Reise" geht. Damit sind natürlich nicht die kleinen Fahrten zum Einkaufen gemeint, sondern alles ab, sagen wir mal, 100 km+. Relativ regelmäßg fahren wir beispielsweise zu den Eltern oder Schwiegereltern, was knapp 200 km entspricht, wegen einigem Landstraßenanteil aber über 2 h Fahrt sind. Zuhause macht der Kleine keinen Mittagsschlaf mehr, aber wenn wir nach dem Mittagessen losfahren, schlummert er fast jedes mal nach rund 10, 20 oder 30 Minuten sicher ein, um dann nach einer oder anderthalb Stunden wieder aufzwachen. Den Rest der Zeit verbringt er meist mit aus dem Fenster schauen. Interessanter wird es, wenn er mal doch nicht schläft, weil wir beispielsweise direkt nach dem Frühstück los müssen, oder wenn eine längere Fahrt, beispielsweise in den Urlaub, ansteht. Irgendwann kommt dann oft der Punkt, an dem "aus dem Fenster schauen" wohl zu langweilig wird und die Stimmung kippt. Mit Spielsachen spielen mag er im Auto nicht, was vielleicht auch am Kindersitz liegt (dieser hat noch das große "Auffang-Kissen" angebracht), Bücher anschauen auch nicht so gerne wie daheim, aber was dann? Wenn es von der Uhrzeit her passt, gibt es mal einen Snack zwischendurch (Reiswaffel, Brezel). Ab und zu spielen wir "Ich sehe was, was du nicht siehst". Aber manchmal passt das auch nicht. Und ja, auch 20 oder 30 min eine Kindersendung auf dem Handy gibt es ab und an.

 

Wie ist das bei euch, womit beschäftigen sich eure Kinder bei der Fahrt, beziehungsweiese, wie beschäftigt ihr sie? Dürfen eure Kinder im Auto essen und trinken?

 

Anderer Punkt, der aber auch zu "Kind an Bord" dazu gehört: Mit dem Sonnenschutz bin ich noch nicht ganz zufrieden, trotz abgedunkelter Scheiben brennt die direkte Sonne manchmal schon unangenehm auf ihn, und im Kindersitz wird es ja sowieso gut warm. Deshalb habe ich jetzt mal ein zusätzliches Verdunklungsrollo angebracht, aber die Fläche ist relativ klein. Der Vorbesitzer hat leider am ausziehbaren Rollo gespart, vielleicht werde ich doch noch das (leider teure) originale Set vom Hersteller nehmen.

 

Vielleicht sind ja ein paar Eltern unter den Lesern, ich freue mich über eure Erfahrungen. Gerne zur Beschäftigung oder dem Essen/Trinken auf Reisen, aber auch alles rund um den "Aufenthaltsort" des Kindes, sprich Sitz-/Lehnenschoner, Sonnenschutz und so weiter.

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19.07.2022 23:38    |    fernQ    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Off-Topic

Immer wenn wir zusammen mit meinem Sohn (rund dreieinhalb Jahre alt) bei meinen Eltern zuhause sind, wird zu meiner großen Freude allerhand Spielzeug aus dem Speicher geholt. Und noch mehr freut mich, dass mein Sohn sich genauso für Autos interessiert, wie ich :-)

 

Stehen die Kisten dann erstmal unten, werden meist alle Autos ausgepackt und fahren dann im Korso durch das Wohnzimmer. Bild 1 zeigt einen Teil des Fuhrparks, den mein Bruder und ich in unserer Kindheit aufgebaut haben. Einige Autos stehen bestimmt noch immer irgendwo versteckt am Speicher, andere sind schon im Elternhaus gut auf alle Zimmer verteilt, wieder andere sind auch mit zu uns in unser Haus umgezogen. Nicht, dass der Sohnemann dort nicht schon selbst eine veritable Sammlung vorweisen könnte, wie auf Bild 2 zu sehen ist. Klar, vollständig ist auch diese Versammlung nicht, die Autos werden oft "verschleppt" und landen so in allen möglichen Zimmern, Bad, Küche, ... aber die meisten stehen doch im Kinder- und Wohnzimmer. Mich stört es wenig, eigentlich freut es mich sogar, nur meine Frau hätte gerne etwas mehr Ordnung.

 

Mir waren früher die Autos von Siku am liebsten, und natürlich hatte ich von meinem Lieblingsauto, dem originalen Mini, nicht nur eines, sondern einige verschiedene Ausführungen (Bild 3). Mein Sohn hat noch keine Präferenzen, was die Spielzeugautomarke, den Maßstab oder die Automodelle angeht, aber der Mustang ist schon einer seiner Favoriten. Auf Bild 4 sind einige in verschiedenen Maßstäben zu sehen, die Legovariante gehört aber natürlich mir - bin noch immer ein Spielkind. Ab und zu kaufe ich mir auch selbst noch Spielzeugautos. Der letzte Kauf war ein Kia Stinger, den ich wirklich gelungen finde. Den hatte ich zufällig gefunden, als ich mich vor einer Weile nach einem neuen Auto (also einem in 1:1) umsah und der Stinger in der engeren Auswahl war. Zack, gekauft (Bild 5). Mit dem echten Modell hatte ich eine wunderbare Probefahrt, aber schließlich wurde es doch ein anderes Fabrikat. Lustigerweise hat mein Sohn kurz darauf eben dieses Stinger-Modell nochmal geschenkt bekommen, jetzt haben wir beide einen. Nur, dass ich etwas mehr auf meinen aufpasse, der andere wird wenig geschont, was schon ein paar Spuren im Lack hinterlassen hat. Nun, so ist das eben, wo gehobelt gespielt wird, da fallen Späne!

 

Neben 1/87 sind auch größere Modelle mit um die 1/43 gefragt, siehe Bild 6, und die Autos meiner Darda-Bahn mussten uuunbedingt mit zu uns, Bild 7 zeigt ein paar davon. Vielleicht kennt ihr die Darda-Bahnen selbst noch?

 

Ich freue mich, wenn ihr etwas zu euren Spielzeugauto-Erfahrungen teilt, ich bin neugierig was ihr so hattet oder noch immer habt!

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