Autobahn vs. Landstraße : Topic: Off-Topic
  • Online: 2.652

Topic: Off-Topic

Off-Topic, Fahrberichte, Vergleiche - alles was in kein spezifisches Forum zu 100% passt.

04.09.2022 20:26    |    fernQ    |    Kommentare (106)    |   Stichworte: Autobahn, Landstraße, Off-Topic, Umfrage

Landstraße (Variante A) vs. Autobahn (Variante B) gemäß Beschreibung - wie wählt ihr?

Route A - Landstraße (openstreetmap.org/copyright)
Route A Landstraße (openstreetmap.org/copyright)

Ich fahre sehr gerne Landstraße, das finde ich schöner, als Autobahn. Klar, dort kann man bei Lust und Laune (und je nach Verkehrsdichte und Limits natürlich) auch mal schnell fahren im Sinne von 200 km/h+ - aber trotzdem ist es eigentlich langweilig. Langweilig und effizient, wenn es um lange Strecken geht. Aber wenn bei mir Fahrten anstehen, bei denen es laut Online-Routenplanung darum geht, beispielsweise 155 km Strecke (davon rund 70 km Landstraße) in ca. 2 h 25 min zu fahren (dies wäre Variante A), oder um die 175 km (fast nur Autobahn) in ca. 2 h 5 min (Variante B) - ich würde die erstgenannte Variante (A) wählen. Vorausgesetzt, es herrscht kein Zeitdruck, klar. Die 20 min mehr ist es mir wert, schöne Landstraßen mit Kurven, durch Täler, entlang von Wäldern und Feldern etc. zu fahren. Außerdem war es hier oft so, dass die Zeit kaum variiert (wenn man den gleichen Wochentag als Referenz nimmt), während es bei der Autobahnstrecke die paar mal, die ich sie gefahren bin, auch mal zu Verzögerungen (Stau, Unfall, einmal auch inklusive Vollsperrung...) auf dem Extra-Teilstück kommt. Den andauernden Stau bei Heilbronn zähle ich nicht, den hat man so oder so ;-)

 

Wie seht ihr das? Was bevorzugt ihr in solch einem Fall, und vor allem, warum? Freue mich auf eure Sichtweisen.

 

Ich habe mal als Beispiel die Strecke Aalen (Stadt meines Heimat-Landkreises) nach Heidelberg (aus diesem Landkreis komme ich ursprünglich) gewählt, nicht direkt von meinem Wohnsitz bzw. meinem Wohnort aus, aber doch nahe genug und repräsentativ für mich.

 

Karten von der Plattform OpenStreetMap, Daten hier unter der Open-Database-Lizenz verfügbar, Routenplanung von openrouteservice.

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 8 fanden den Artikel lesenswert.

04.09.2022 22:00    |    fritze500e

das lässt sich pauschal nicht beantworten, es kommt auf die reise an. aus der gegend hannover bielefeld nach frankfurt/wiesbaden habe ich in 30 jahren ein halbes dutzend varianten probiert. früher westlich über a 2 und sauerlandlinie richtung frankfürt, wobei die a2 wegen der unglaublich vielen laster ausfällt ("warschauer allee"). später a2 - 33 - 44 - 7, - 45, also östlich. gerne aber auch die mitte über brakel richtung marburg gießen, im herbst gerne ganz weit westlich über a 33 und 44 durch den westerwald und das sclnöne herbstliche ahrtal bis limburg und wiesbaden.

die beste strecke ist marburg gießen weil es da wunderbar ausgebaute teils vierspurige bundesstraßen gibt.

ging es früher schnell üner a2/45 wählen wir heute gerne die mittleere variante, denn die ist am sparsamsten. die kostet zwar zeit, aber wenn man es nicht eilig hat die beste strecke, zudem abwechslungsreich und entspannend, was mir bei einem alter von 70+ wichtig ist.

im herbst bekommen wir ein e-auto, da macht es tempomäßig über die landstraße keinen unterschied, im gegenteil: mit dem spontanen antritt eines stromers bei jeder drehzahl sind laster auf der bundesstraße kein problem mehr. 80-100 in 2 sekunden, da ist man schnell vorbei.

auf der autobahn wird sich nicht viel ändern, denn mein tempo waren schon immer 120-130.(und bei 150 ist dann eh schluss).

ich plädiere daher eindeutig für die landstraße. das ist oft kürzer, das bringt sparsames und zugleich auch entspanntes fahren. es sei denn es muss aus irgendeinem grund wirklich schnell gehen.

04.09.2022 22:36    |    STFighter

Weder noch - ich kenne beide Strecken tatsächlich und würde zumindest aktuell die A6 wo es geht umfahren...

05.09.2022 07:24    |    miko-edv

dem Thema "ich bevorzuge Landstraße" noch mehr entsprechen würde, bei SHAl links/nach Westen die Landstraße Richtung HN zu nehmen, anstatt geradeaus/nach Norden zur A6.

05.09.2022 08:40    |    Superbernie1966

das Stück B19a kann man sich überlegen... LS sind 3 Ampeln mehr, dafür kürzer und man sieht im letzten Moment ob es einen Stau auf der A6 gibt.

 

Prinzipiell bevorzuge ich auch die LS. Wenn man aber große Entfernungen machen muss, ist die freie AB schon besser.

05.09.2022 10:51    |    Goify

Kommt drauf an. Habe ich Zeit und will gemütlich was sehen: Landstraße. Bin ich in Eile und will schnell ankommen: Autobahn. Daher variiere ich da von Fall zu Fall. Im Urlaub oft nur Landstraße, im Alltag daher oft nur Autobahn - wenn das sinnvoll ist.

05.09.2022 13:15    |    PIPD black

Ich kenne die Routen nicht. Aber da ich hier aktuell immer mehr Schleicher auf den Bundesstraßen vernehme, die es kaum noch über 80 km/h schaffen und sich auf Grund der Unübersichtlichkeit der Strecken keine bzw. kaum Überholmöglichkeiten bieten, halte ich die Zeitangaben für Überland für zu gutmütig geschätzt. Wenn dann noch Ernteverkehr dazukommt, hat es sich eh erledigt. Dann wird auf 180 km aus den 20 Minuten mehr auch schnell eine halbe Stunde und mehr. Die Zeiten für AB-Strecken passen häufig deutlich besser, solange es keine Vollsperrungen gibt. AB sind zwar auch nicht unproblematisch, aber fahre ich über größere Distanzen dann doch lieber als Überland zu zuckeln. Irgendwie möchte man ja doch ankommen.

05.09.2022 14:37    |    fernQ

Zitat:

@fritze500e schrieb am 4. September 2022 um 22:00:21 Uhr:

das lässt sich pauschal nicht beantworten, es kommt auf die reise an. [...]

ich plädiere daher eindeutig für die landstraße. das ist oft kürzer, das bringt sparsames und zugleich auch entspanntes fahren. es sei denn es muss aus irgendeinem grund wirklich schnell gehen.

Zitat:

@Goify schrieb am 5. September 2022 um 10:51:33 Uhr:

Kommt drauf an. Habe ich Zeit und will gemütlich was sehen: Landstraße. Bin ich in Eile und will schnell ankommen: Autobahn. Daher variiere ich da von Fall zu Fall. Im Urlaub oft nur Landstraße, im Alltag daher oft nur Autobahn - wenn das sinnvoll ist.

Natürlich, es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im Grunde sagt ihr aber genau das, was ich auch meine :-)

 

Zitat:

@STFighter schrieb am 4. September 2022 um 22:36:19 Uhr:

Weder noch - ich kenne beide Strecken tatsächlich und würde zumindest aktuell die A6 wo es geht umfahren...

Zitat:

@miko-edv schrieb am 5. September 2022 um 07:24:35 Uhr:

dem Thema "ich bevorzuge Landstraße" noch mehr entsprechen würde, bei SHAl links/nach Westen die Landstraße Richtung HN zu nehmen, anstatt geradeaus/nach Norden zur A6.

Zitat:

@Superbernie1966 schrieb am 5. September 2022 um 08:40:10 Uhr:

das Stück B19a kann man sich überlegen... LS sind 3 Ampeln mehr, dafür kürzer und man sieht im letzten Moment ob es einen Stau auf der A6 gibt.

Ja danke euch, ich bin für Vorschläge offen, auch ganz konkret zu dieser Strecke! Fahre die schon so durchschnittlich jeden Monat mal.

 

Zitat:

@PIPD black schrieb am 5. September 2022 um 13:15:39 Uhr:

Ich kenne die Routen nicht. Aber da ich hier aktuell immer mehr Schleicher auf den Bundesstraßen vernehme, die es kaum noch über 80 km/h schaffen und sich auf Grund der Unübersichtlichkeit der Strecken keine bzw. kaum Überholmöglichkeiten bieten, halte ich die Zeitangaben für Überland für zu gutmütig geschätzt. [...]

Das sind ja keine Schätzungen, sondern Erfahrungen meinerseits ;-) tatsächlich läuft es dort recht flüssig, Traktoren hatte ich auch nur äußerst selten bisher.

05.09.2022 18:41    |    Superbernie1966

als ich regelmäßig nach München gefahren bin, habe ich die Strecken variiert. immer gleich ist eher langweilig.

 

alternativ käme aus meiner Sicht auch eine Route über Löwenstein, Murrhardt etc. oder von SHA nach Ellwangen in Frage. Landschaftlich auf jeden Fall reizvoll...

 

je weiter vom Schuß die Strecke ist, desto weniger Verkehr findet man.

05.09.2022 23:45    |    fritze500e

es gibt viele pros und contras.

eine fahrt durch die landschaft, wälder und felder ist abwechslungsreich und erholsam, das wurde ja schon angesprochen, während das fahren auf der autobahn deutlich mehr konzentration erfordert und deutlich anstrengender ist, auch wenn man das nicht immer merkt.

die "schleicher" sind im grunde nicht da problem, sondern die eigene ungeduld, die einen möglicherweise zu einem riskanten überholen verleitet. gottseidank hat hier keiner das argument gebracht, dass diese zeitgenossen schuld dran sind wenn es kracht, weil sie ja die hinter ihm fahrenden zum überholen "zwingen".

ich habe auf landstraßen oft das phänomen beobachtet, dass die "lückenspringer" nicht eine minute gewinnen, denn gerade da ist es oft der örtliche verkehr, und der fährt einer nach dem anderen ab, und der lückenspringer ist... genau wieder vor mir. ähnlich ist es bei landwirtschaftlichen gespannen. die fahren immer nur zwischen hof und acker, die sind fast immer nach 2 minuten weg. im grunde verliert man dadurch fast nichts, es ist eigentlich nur die eigene ungeduld. vielleicht sollte man in der erntezeit lieber die autobahn oder mehrspurige bundesstraßen nutzen.

 

was ich immer wichtiger finde, ist die energieersparnis, denn energie wird immer teurer, was gewinne ich an zeit und was verliere ich an geld.

 

ABRP (a better route planner, eigentlich für e-autos) sagt für dich bei

max 100 und landstraße eine strecke von 158 km und 2:32h fahrzeit.

über die autobahn mit vmax 130 wären es 188 km und 1:52h fahrzeit.

zeitgewinn also 40 minuten. die mehrkosten muss jeder selbst berechnen, bei mir wären es ca 12 kwh, die, bzw das äquivalent in kraftstoff, einzusparen, ist gerade in der heutigen situation nicht nur ein beitrag zur sicherung der energieversorgung, sondern auch eine CO2 ersparnis.

05.09.2022 23:59    |    fritze500e

@Superbernie1966 genau das ist die von abrp gefundene strecke über murrhardt mit den 158 km/2:32h

06.09.2022 00:49    |    duAffentier

Fahre doch beide Strecken mit vollem Tank. Tanke und dann siehst du, was du verbrauchst.

Rechne dann auf die KM um, was günstiger ist.

Zeit / Geld steht hier ja im Raum! Daher schätz es ab und mach Zahlen drauß :)

Autobahn mit Abstandstempomat hinter LKW und dann senkt sich der Verbrauch noch mehr.

 

Mein Beispiel:

 

Arbeitsweg direkt 22KM (50% Land und 50% Stadt) sind 7,6l/100km

Arbeitsweg Umweg 44km (50% Land und 50% Autobahn) sind halt 6l/100km

Fazit: Da ich den Verbrauch des Auto nicht 1/2 kann, also kurze direkte Strecke nehmen.

 

Und am Ende fahre ich nach Google Maps mit bester Verkehrslage!

06.09.2022 01:32    |    _RGTech

Kommt immer drauf an.

Da spielen viele Faktoren rein:

 

- wie oft fahre ich die Strecke, wie stark ist der Zeitfaktor?

- habe ich an dem Tag noch was vor oder kann ich's gemütlich angehen lassen?

- welches Fahrzeug habe/nehme ich?

- ganz wichtig: zu welcher Zeit bin ich unterwegs, also Rush Hour oder Sonntagsfahrerschlangen, oder doch was wo wenig los ist?

- und ein klein wenig noch, gibt's eine Autobahnmaut die ich umfahren kann? :D

 

Beispiele:

Vor einigen Jahren war meine tägliche Strecke über A8/A81 etwa gleichlang wie über B27/B464, durch die schon erwähnten Faktoren der Tempobegrenzung, häufigeren Kreuzungen, Landstraßenschleicher (so schön ist die Landschaft mitten im Wald nun auch nicht!), und damals noch Staus um Holzgerlingen herum (immer so rund 10 Minuten für 1km) lohnte es sich kaum, die "tendenziell staufreiere" Strecke zu wählen. Und weil's über die AB noch dazu insgesamt kürzer war (auf der Bundesstraße musste man auf der B464 fast 1km in die gegengesetzten Richtung der B27 fahren, weil's vorher keine Ausfahrt gibt), war das auch bei Stau noch die schnellere Route. Also höchstens bei Vollsperrung oder Stau mit angezeigter Fahrzeit ~1 Stunde war die Bundesstraße eine Alternative.

 

Die auch häufiger vorkommende Strecke aus Richtung Leonberg nach Süden löse ich dafür lieber über die B295/B464, da die A81/8/81-Kombination mit den Baustellen Engelbergtunnel und Böblingen-Sindelfingen bis sagen wir 2030 ein Staugarant ist (erst gestern früh ist in der linken Röhre, auf der einen Spur in Gegenrichtung, ein BMW schräg in der Betonleitplanke gehängt - Vollsperrung dieser einen Spur - dank Gaffern auch auf der nicht betroffenen Spur kein Spaß, und wenn man hinter dem steht, kotzt man). Dort bin ich dann lieber mit 80 hinter'm LKW (die B464

ist ohne Weitblick einspurig gebaut worden... obwohl damals schon klar war, dass die das Verbindungsglied wird, das die bestehende A81-Lücke hier ersetzt; das grüne Argument "wenn wir weniger Straßen bauen haben wir weniger Verkehr" wird in seiner Absurdität hier extrem deutlich!) und kann's über 2 schön kurvige Strecken pfeifen lassen, sofern sich keine suizidgefährdeten Radler dort aufhalten.

 

Meine aktuelle Stammstrecke bietet mir abends entweder eine Passstraße im Ort mit Aussicht (leider gibt's die nur bergab, ich muss da aber hoch ;)) und dann mehr km, da ich wieder fast in Gegenrichtung muss um dann auf die Autobahn zu kommen (Stadtfahrt ist nun echt keine Alternative, auch wenn auf der Landkarte kürzer - in Stuttgart gelten 40 und seit auf der Bundesstraße Fußgängerampeln stehen, will da zwar keiner mehr hin - muss aber oft und staut trotzdem...), oder halt die direkte Verbindung wieder über A81/A8 inklusive Engelbergtunnelbaustelle und bis Dezember noch einer vorher im Ort (die auch gut 10 Minuten kostet). Da nervt der Stau genauso wie Leute, die den Berg nicht mit 50 im hohen Gang hochkommen - meistens ist beides nicht schön.

 

Das sind nun aber alles "nur" 35km-Strecken... da gibt's keine große Zeitersparnis durch unbegrenzte Abschnitte (die eh nicht da wären) und ebenso keine große Abwechslung in der Landschaft (kennt man alles, jeden Tag), da zählt eigentlich nur "was weniger nervt".

So eine typische Allgäustrecke Richtung München ist da schon eher eine Alternative zur A8, wenn man's nicht eilig hat und es zudem eine direktere Verbindung gibt als mit dem Autobahnnnetz. Kann einen aber auch müde machen, wenn man ewig den selben LKW vor sich hat (der kommt ja nun auch nicht schnell durch die Kreisel) - hier ist die Zeitpunktfrage also viel größer, denn im üblichen Transitverkehr unter der Woche möchte man da nicht feststecken. Wochenende ist dann wieder was anderes.

 

 

 

Also wie immer: Es gibt keine pauschale Antwort. Drum klicke ich auch keine der Optionen :)

06.09.2022 09:39    |    Blubba1986

Hey ho,

 

bei mir kommt es immer darauf an, mit welchem Auto ich unterwegs bin.

 

Im MX5 machen Autobahnfahrten gar keinen Spaß, die Lüftung pustet warme Luft rein und es ist einfach nur laut und unangenehm für den Rücken und Nacken. Da fahre ich lieber auf der Landstraße offen und genieße die Landschaft.

 

Im Astra macht das Fahren eigentlich grundsätzlich wenig Spaß, weil der relativ voll geladen ist mit Werkzeugen etc. von der Firma, da fahre ich dann immer die schnellste Strecke über die Autobahn.

 

MfG

06.09.2022 11:37    |    fritze500e

wenn´s ums sparen geht, dann hat ein stromer einen kleinen vorteil, nämlich den der regeneraation. bergab lädt er einen gutteil wieder zurück in die akkus. achtung: nicht bei vollem akku, denn dann ist der akku "dicht" da geht nichts rein!

windschattenfahren ist auch mit abstandstempomat saugefährlich, die meisten haben keine vorstellung von der bremsleistung moderner LKW, wenn der fahrer "voll in die eisen geht"!

dazu kommt, dass man in so einem fall praktisch zu 100% zwischen zwei LKW fährt. wehe wenn der hintermann dann auch nur eine sekunde unaufmerksam ist. dann passiert das was ihr im ADAC clip im anhang sehen könnt....jeetzt wisst ihr warum ich bei LKW kolonnen das rechtsfahrgebot ignoriere, und ganz besonders vor baustellen, mitte nzw links fahre.


06.09.2022 12:51    |    Goify

Zitat:

@fritze500e schrieb am 6. September 2022 um 11:37:48 Uhr:

windschattenfahren ist auch mit abstandstempomat saugefährlich, die meisten haben keine vorstellung von der bremsleistung moderner LKW, wenn der fahrer "voll in die eisen geht"!

Die Bremsleistung moderner PKW ist selbst neuesten LKW haushoch überlegen. Und fährt man mit ACC im geringsten legalen Abstand, fährt man noch immer im Windschatten und lässt das System die Notbremsung einlegen.

Taucht hinter mir ein LKW auf, überhole ich und fahre lieber hinter einem LKW her, der nicht direkt dahinter den nächsten hat. Selbsterhaltungstrieb und so.

06.09.2022 13:12    |    fritze500e

Zitat:

Die Bremsleistung moderner PKW ist selbst neuesten LKW haushoch überlegen.

weißt du, ich mach nicht gerne den rechthaber, aber manchmal gehts nicht anders. überprüfe mal deine aussage anhand des clips im anhang, damit dürfte sich jede diskussion erledigen :-)


06.09.2022 13:25    |    fritze500e

nachtrag: und wehe wenn wie gesagt ein alter LKW hinter dir ist, auf dewr A2 gerne aus polen oder tschechien..

(und nagelt mich jetzt nicht auf die 41 m fest, ich weiß nicht wie alt der clip ist, aber darauf kommt es hier nicht an)


06.09.2022 13:54    |    Goify

Zitat:

@fritze500e schrieb am 6. September 2022 um 13:12:23 Uhr:

Zitat:

Die Bremsleistung moderner PKW ist selbst neuesten LKW haushoch überlegen.

weißt du, ich mach nicht gerne den rechthaber, aber manchmal gehts nicht anders.

Weil du im Unrecht warst? Tut mir leid. Sorry.

 

https://presse.adac.de/.../grafik-bremswege-zoom.jpg

06.09.2022 15:42    |    fritze500e

ach weißt du, es hat keinen sinn, wenn wir uns grafiken um die ohren hauen.

in meinem ersten beitrag konntest du einen bremsvergleich sehen sehen, parallel gebremst. der unterschied ist fast null. dem glaube ich mehr als irgendeiner omninösen grafik, von der man nicht weiß wann sie veröffentlicht wurde und das hat im gegensatz zu deinem beitrag nichts mit rechthaberei zu tun, sondern es ist ein nachvollziehbarer und unwiderlegbarer beweis zu dem was ich gesagt habe.

 

im zweiten beitrag siehst du was passiert, wenn du vor einem alten laster fährst, und von denen fahren unter osteuropäischen kennzeichen viel zu viele herum. und wenn der auch nur eine oder 2 sekunden unaufmerksam ist.....

es geht hier nicht um ein oder 5 meter, sondern darum wie gefährlich windschattenfahren fahren sein kann.

 

im film 1 wurde allerdings keine alltagssituation hergestellt, denn beide fahrer bremsen ja gleichzeitig. das ist den filmemachern auch bewusst. deshalb haben sie denselben versuch noch einmal durchgeführt, aber diesmal relalitätsnah unter berücksichtigung der tatsache, dass der nachfolgende pkw ja erst einmal auf die bremsung des lkw reagieren muss. was dann passiert seht ihr nächsten ausschnitt

quelle(n) https://www.youtube.com/watch?v=UL7A6Fb8AGw.

ich denke damit ist die frage geklärt. ich werde mich an weiteren diskussionen nicht beteiligen


06.09.2022 15:51    |    Goify

Wenn man sich seine Welt frei ausdenkt, ist jetzt alles geklärt.

 

Windschattenfahren ist dann gefährlich, wenn man es im illegalen Bereich tut (zu geringer Abstand zum LKW), den rückwärtigen Verkehr ignoriert und keine Assistenten verwendet. Wenn man aber diese drei Dinge beachtet, ist Windschattenfahren sogar ungefährlicher als mit atemberaubenden 120 auf der linken Spur zu fahren, wo ja auch einer mit Tempo 300 kommen kann. Das ist auf der rechten Spur sehr unwahrscheinlich.

06.09.2022 16:02    |    fritze500e

Zitat:

Wenn man sich seine Welt frei ausdenkt .....

06.09.2022 16:10    |    PIPD black

Zitat:

@fritze500e schrieb am 6. September 2022 um 11:37:48 Uhr:

...jeetzt wisst ihr warum ich bei LKW kolonnen das rechtsfahrgebot ignoriere, und ganz besonders vor baustellen, mitte nzw links fahre.

Mit dieser Paranoia sollte man vllt. besser gar nicht mehr am Verkehrsgeschehen teilnehmen, wenn man andere mutwillig behindert, wenn nicht gar nötigt.:mad:

 

Vllt. solltest du mit deinem BEV doch nur noch zum Bäcker um Ecke fahren.....

06.09.2022 16:46    |    Poloman59

Ich bevorzuge die Autobahn.

Ruhigeres, gleichmäßigeres Fahren, keine Ortsdurchfahrten, keine Trecker, keine Radfahrer etc.

 

Fahre so meine 110 - 120 und habe keine Probleme, weder mit den LKW noch mit den "schnellen Kollegen".

06.09.2022 21:35    |    _RGTech

Komisch. Ich fahre gar keine "festen" oder "üblichen" Geschwindigkeiten auf der AB.

 

 

ICH lese Schilder... (ja, auch besonders die runden mit den komischen Zahlen drin!)

07.09.2022 09:41    |    Trottel2011

Für mich stellt sich immer bei der Streckenwahl: welchen Nutzen habe ich dabei?

 

Aktuell fahre ich ziemlich viel mit Dachträger auf dem Auto. Das schränkt natürlich die Vmax gewaltig ein, da nicht mehr die 160 km/h (die ich sonst auf der Autobahn fahre, wenn möglich) gefahren werden können (Verantwortung!) sondern max. 130 km/h möglich sind. Zusätzlich kommt das Thema Baustellen mit in die Betrachtung.

 

Ergo: sind viele Baustellen auf der Autobahn und ich muss mit Dachträger fahren, ist der Vorteil der Autobahn wieder flöten. Dann kann ich wieder auf die Landstraße ausweichen ohne Zeitnachteile.

 

Fahre ich aber z.B. Bremen-Stuttgart-Bremen habe ich eine Fahrzeit von knapp 11 Stunden über Land vs. 7 Stunden über Autobahn bei Tempo 130. Fahre ich die Strecke am nächsten Tag wieder zurück, habe ich über Autobahn gute 8 Stunden Zeit gewonnen. Dabei aber auch kaum mehr Strecke gefahren (630 km auf der Autobahn vs. 600 km auf Landstraße).

 

Auch ein Faktor ist der Verbrauch. Eine Konstantfahrt bei 130 km/h (sprich Tempomat an und dann 100'e Kilometer am Stück ohne Bremse oder Gas anzufassen) ist sparsamer als Stop and Go in Ortschaften, tausend Ampeln weil man von der Landstraße irgendwo abbiegen muss usw. Auf der Strecke Stuttgart-Bremen kam ich problemlos mit 6l/100 km aus. Auf Landstraßen ist das nicht zu schaffen...

 

Von daher gibts von mir kein "Ja ich fahre nur AB/LS" sondern ein "it depends"

07.09.2022 11:00    |    Lumpi3000

Zitat:

@_RGTech schrieb am 6. September 2022 um 21:35:12 Uhr:

Komisch. Ich fahre gar keine "festen" oder "üblichen" Geschwindigkeiten auf der AB.

 

 

ICH lese Schilder... (ja, auch besonders die runden mit den komischen Zahlen drin!)

Ich fahre konstant 80 auf der Mittelspur.

07.09.2022 15:26    |    Tom9973

Dieses Beispiel ist natürlich genau im grenzwertigen Bereich. 20 Minuten Ersparnis für 20km weiter fahren ... da habe ich kein eindeutiges Urteil. Vorläufige Lösung bei mir wäre, bevor man losfährt diese Zahlen noch mal checken und drauf hoffen, dass sich eine Variante von allein ausschließt ;).

07.09.2022 16:45    |    fernQ

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 7. September 2022 um 09:41:08 Uhr:

[...]

Von daher gibts von mir kein "Ja ich fahre nur AB/LS" sondern ein "it depends"

Zitat:

@_RGTech schrieb am 6. September 2022 um 01:32:26 Uhr:

Kommt immer drauf an.

[...]

Also wie immer: Es gibt keine pauschale Antwort. Drum klicke ich auch keine der Optionen :)

Legitim! Und mir ist es klar, dass es kaum jemand pauschal so oder so entscheidet, es spielen immer verschiedene, persönlich stärker oder schwächer gewichtete Punkte mit rein. Mir ging es schon darum, was man generell eher bevorzugt, welche Tendenz man in seiner Entscheidung zeigt. Wenn ich das nicht deutlich genug formuliert habe, ist das mein Fehler. Aber eure Antworten sind ja interessant (LKW-Bremsen ausgenommen, das ignoriere ich mal ;-) ).

 

Zitat:

@Blubba1986 schrieb am 6. September 2022 um 09:39:48 Uhr:

Hey ho,

 

bei mir kommt es immer darauf an, mit welchem Auto ich unterwegs bin. [...]

Klar, das Auto macht natürlich auch viel aus. Ich fahre (privat) zu 95% das gleiche Auto (natürlich von Kauf zu Verkauf, dann das nächste :-D), die Variable entfällt dann also.

 

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 7. September 2022 um 15:26:54 Uhr:

Vorläufige Lösung bei mir wäre, bevor man losfährt diese Zahlen noch mal checken und drauf hoffen, dass sich eine Variante von allein ausschließt ;).

Im Normalfall schaue ich auch meist vorher, ob es Unfall/Sperrung etc. gibt, habe es aber leider auch schon einmal veregessen...naja.

07.09.2022 18:47    |    Trottel2011

Zitat:

@fernQ schrieb am 7. September 2022 um 16:45:45 Uhr:

Zitat:

@Trottel2011 schrieb am 7. September 2022 um 09:41:08 Uhr:

[...]

Von daher gibts von mir kein "Ja ich fahre nur AB/LS" sondern ein "it depends"

Zitat:

@fernQ schrieb am 7. September 2022 um 16:45:45 Uhr:

Zitat:

@_RGTech schrieb am 6. September 2022 um 01:32:26 Uhr:

Kommt immer drauf an.

[...]

Also wie immer: Es gibt keine pauschale Antwort. Drum klicke ich auch keine der Optionen :)

Legitim! Und mir ist es klar, dass es kaum jemand pauschal so oder so entscheidet, es spielen immer verschiedene, persönlich stärker oder schwächer gewichtete Punkte mit rein. Mir ging es schon darum, was man generell eher bevorzugt, welche Tendenz man in seiner Entscheidung zeigt. Wenn ich das nicht deutlich genug formuliert habe, ist das mein Fehler. Aber eure Antworten sind ja interessant (LKW-Bremsen ausgenommen, das ignoriere ich mal ;-) ).

Zitat:

@fernQ schrieb am 7. September 2022 um 16:45:45 Uhr:

Zitat:

@Blubba1986 schrieb am 6. September 2022 um 09:39:48 Uhr:

Hey ho,

 

bei mir kommt es immer darauf an, mit welchem Auto ich unterwegs bin. [...]

Klar, das Auto macht natürlich auch viel aus. Ich fahre (privat) zu 95% das gleiche Auto (natürlich von Kauf zu Verkauf, dann das nächste :-D), die Variable entfällt dann also.

Zitat:

@fernQ schrieb am 7. September 2022 um 16:45:45 Uhr:

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 7. September 2022 um 15:26:54 Uhr:

Vorläufige Lösung bei mir wäre, bevor man losfährt diese Zahlen noch mal checken und drauf hoffen, dass sich eine Variante von allein ausschließt ;).

Im Normalfall schaue ich auch meist vorher, ob es Unfall/Sperrung etc. gibt, habe es aber leider auch schon einmal veregessen...naja.

Alles gut. Formulierung war ausreichend. Och habe aber keinen Favoriten. :D

08.09.2022 07:43    |    Badland

Ich kenne beide Streckenprofile nicht, aber grundsätzlich nehme ich die Strecke die am angenehmsten zu fahren ist.

08.09.2022 08:49    |    pico24229

In diesem Beispiel fällt mir die Entscheidung schwer. 20km ist nur ein geringer Unterschied aber 20min schon ein großer.

Ich selber würde dann eigentlich eher Autobahn fahren aber wenn sich der Zeitunterschied verringert dann definitv Landstrasse.

Ich nutze dann die langsameren Landstrassen geschwindigkeiten zum Sprit sparen :D

 

Apropos Googlemap soll jetzt eine neue Funktion haben in der man die Route auch anhand der Ökonomie auswählen kann.

08.09.2022 10:01    |    Tom9973

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. September 2022 um 08:49:18 Uhr:

Apropos Googlemap soll jetzt eine neue Funktion haben in der man die Route auch anhand der Ökonomie auswählen kann.

Da braucht man eigentlich keine App für, sondern es ist nahezu immer so, dass kürzer ökonomischer ist und in diesem Fall ist das ganz sicher auch so. Es ist halt am Ende die Frage, ob es einem die 20 Minuten wert ist, aber dafür gibt es keine Formel. An der Ecke ist es sicher ein Grenzfall.

08.09.2022 10:07    |    Amen

Zitat:

@fritze500e schrieb am 6. September 2022 um 11:37:48 Uhr:

die meisten haben keine vorstellung von der bremsleistung moderner LKW, wenn der fahrer "voll in die eisen geht"!

Ich bevorzuge an sich die Autobahn, aber die konkrete Strecke kann ein Zweifelsfall sein. Landstrasse ist einfach die gefährlichste Stassenform. Mal aus reinem Spass - ja. Um anzukommen nur in seltenen Ausnahmefällen. Fahrten mit Anhänger im Norden, wo die Bundesstrassen ausgebaut und kurvenarm sind, können solche Ausnahmen sein.

 

Zu dieser Frage: Naürlich ist die Bremsleistung von LKW enorm. Von 3000 PS ist da die Rede. PKW bringen es "nur" auf so 500 - 700PS Bremsleistung. Aber im Zweifel muss ein LKW mit 40to auch über 20mal mehr Masse zum Stillstand bringen. Das gezeigte Video vergleicht einen Lieferwagen, der halt auch sehr viel schlechter als ein PKW ist. Moderne PKW sind allen anderen Fzg weit überlegen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=6OeTCcCrvFQ

 

Aber: Das sind alles keine Unterschiede, die Windschattenfahren hinter einem LKW erlauben. Denn bevor man überhaupt merkt, dass der LKW bremst hänge ich schon ungebremst drauf. Auch mit Assistent, der deswegen ja auch einen Mindestabstand setzt. Es macht sich, glaube ich, niemand eine Vorstellung davon, wie schnell einem der Vordermann "entgegenkommt", wenn er wirklich am Anschlag bremst.

08.09.2022 10:14    |    Goify

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 8. September 2022 um 10:01:00 Uhr:

Da braucht man eigentlich keine App für, sondern es ist nahezu immer so, dass kürzer ökonomischer ist und in diesem Fall ist das ganz sicher auch so.

Im Gebirge ist kürzer zwar kürzer, manchmal aber auch mit sehr steilen Bergen verbunden. Und diese teils sehr steilen Straßen fährt man auch langsamer, sodass sich die Fahrzeit von der errechneten unterscheidet.

08.09.2022 10:46    |    fernQ

Zitat:

@Tom9973 schrieb am 8. September 2022 um 10:01:00 Uhr:

Zitat:

@pico24229 schrieb am 8. September 2022 um 08:49:18 Uhr:

Apropos Googlemap soll jetzt eine neue Funktion haben in der man die Route auch anhand der Ökonomie auswählen kann.

Da braucht man eigentlich keine App für, sondern es ist nahezu immer so, dass kürzer ökonomischer ist und in diesem Fall ist das ganz sicher auch so. Es ist halt am Ende die Frage, ob es einem die 20 Minuten wert ist, aber dafür gibt es keine Formel. An der Ecke ist es sicher ein Grenzfall.

Für diese konkrete Strecke kenne ich den Verbrauch zumindest nach Bordcomputer, der meiner Meinung nach akzeptabel um nur rund 0,2 l/100 km vom errechneten Verbrauch abweicht (interessanterweise nach oben, sprich de BC zeigt etwas zu viel an). Auf der Strecke Landstraße (A) zeigt der BC meist etwas 8,5-9 l/100 km an (absolut wären das ca. 13,2-14 Liter für die Strecke), auf Variante (B) Autobahn ist es kaum mehr, 9-9,5 l/100 km (also um die 15,8-16,6 Liter). Also 20 min im Tausch gegen ca. 2,5 Liter, und natürlich die je nach Geschmack "schönere" Strecke.

08.09.2022 11:00    |    Tom9973

Richtig, der Verbrauch pro 100km ist meist gar nicht wirklich anders, den Unterschied machen die Mehr- bzw. Minderkilometer.

08.09.2022 11:30    |    Goify

Zitat:

@Amen schrieb am 8. September 2022 um 10:07:11 Uhr:

https://www.youtube.com/watch?v=6OeTCcCrvFQ

Und das war vor 7 Jahren. Mittlerweile bremsen PKW ganz anders. Da hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan.

08.09.2022 12:46    |    ToledoDriver82

Weite Strecken beruflich (muss ich) fahr ich AB, im Nahbereich fahr ich auch beruflich lieber mal die Landstraße. Privat nutze ich häufiger die Landstraße,AB ist mir einfach zu langweilig,nur wenn es wirklich mal sehr schnell gehen muss,bevorzuge ich die AB. Aktuell sind wir gerade im Urlaub und von den 560km einfache Strecke,fahr ich mindestens 60% Landstraße und da eher die kleinen als die großen Bundesstraßen...man sieht viel mehr,lernt mal andere Ecken kennen,dass es mitunter viel länger dauert stört dabei nicht.

Im allgemeinen hat sich aber auch meine Einstellung zum Fahren über die Jahre geändert,war es früher noch eher schnell viele Kilometer,so genieße ich heute mehr das Fahren selbst und wenn es dann mal länger dauert wegen Dingen die ich eh nicht beeinflussen kann,dann ist es halt so.

08.09.2022 13:50    |    Badland

Mein nächster Neuwagen wird auf jeden Fall alle möglichen Assistenzsysteme bekommen die in der Aufpreisliste stehen, denn egal ob Landstrasse oder Autobahn, mir gehen die alltäglichen Fahrten immer mehr auf den Keks. Früher bin ich am Wochenende überall aus langeweile rumgegurkt, mittlerweile fahre ich nur noch das nötigste, wenn es nicht gerade zum Spass ist.

Deine Antwort auf "Autobahn vs. Landstraße"