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tomato

Was ich schon immer mal erzählen wollte, oder so...

29.03.2020 17:29    |    tomato    |    Kommentare (88)

Nachdem ich bereits für ausgewählte Fahrzeuge meiner persönlichen Auto-Historie Artikel geschrieben habe, hielt ich es für angebracht, auch den übrigen fahrbaren Untersätzen, die ich bislang besaß, mal ein paar Zeilen zu widmen. Ich finde, die haben das auch verdient, haben mich schließlich immer meistens von A nach B gebracht, dabei auch oftmals irgendwie Spaß gemacht auf die eine oder andere Weise und mich nebenbei aber auch Zeit, Geld und Nerven gekostet.

Zu jedem Fahrzeug werde ich daher in meinen Erinnerungen kramen so gut es geht und einen eigenen durchnummerierten Artikel in diesem Blog schreiben.

Von vielen Autos, gerade jene, die schon ein paar Jährchen zurückliegen, habe ich leider keine Bilder mehr (sofern ich überhaupt welche hatte), so dass in diesem Fällen der Rückgriff auf die Quelle Wikipedia ausreichen muss.

 

Also dann fang ich mal an mit der...

 

 

Nr. 1 Mercedes 200D W123

 

Bei mir fing alles 1991 nach dem Erhalt des Führerscheins (übrigens auf einem Golf II Diesel mit 54 PS gemacht) mit einem Mercedes W123 200D an.

 

Mercedes W123Mercedes W123Urheberrechtshinweis

 

Er stand ortsausgangs auf dem Seitenstreifen der Hauptstraße neben dem Wohnhaus des Verkäufers mit einem Zettel mit der Aufschrift "zu verkaufen" an der Windschutzscheibe. Onlineportale gab es damals noch nicht, also war das damals (und ist es teilweise auch heute noch) eine durchaus übliche Art und Weise sein Fahrzeug feil zu bieten.

Kosten sollte er 3.200,- DM mit neuem TÜV. Er hatte etwas mehr als 200.000km runter, was total unverdächtig war und mir erschien er damals soweit fair eingepreist. Allerdings war ich auch von der Aussicht auf der erste eigene Auto ziemlich verblendet. Wer kennt das nicht? ;)

Lange Rede, kurzer Sinn, kurz verhandelt, dabei noch den neuen TÜV rausgeschlagen und dann mit Handschlag gekauft. Ich war glücklich.

 

FrontFrontUrheberrechtshinweis

 

Dass das Modell die Rundscheinwerfer, wie auf dem Bild erkennbar, hatte, muss ich wohl nicht extra erwähnen.

Die Farbe ähnelte ein wenig dem klassischen Taxigelb, war nur etwas dunkler. Könnte sich vielleicht um das Weizengelb gehandelt haben, wenn ich das richtig recherchiert habe. Das Baujahr war 1976, den Monat weiß ich nicht mehr, dürfte aber definitiv ein sehr früher W123 gewesen sein.

 

 

 

 

 

InterieurInterieurUrheberrechtshinweis

 

Er hatte noch das alte Lenkrad (mit den Riefen seitlich am Pralltopf) und den Hebel zum ziehen für das Vorglühen und Starten. Beides ist auf dem Beispielbild allerdings nicht zu sehen, das muss ein neueres Modell sein.

Der Startvorgang sah folgendermaßen aus. Der Zündschlüssel wurde ganz nach rechts gedreht und anschließend musste man den Hebel, der sich links unter der Tachoeinheit befand, bis zum ersten Widerstand ziehen und halten. Und das ganze ungefähr geschätzt so lange, bis die Glühkerzen sich genügend ausgetobt hatten. Die Vorglühlampe erlosch nämlich nicht automatisch, wie das bei den späteren Modellen mit dem normalen Zündschlüsselstart der Fall war.

Anschließend musste dieser erste Widerstand überwunden werden und bis zum Anschlag gezogen, aktivierte der Hebel den Anlasser, der den Motor startete. Danach einfach Hebel loslassen und losfahren. Hier in einem Video zu sehen.

Um den Motor abzustellen, musste man diesen Hebel einfach wieder ganz reindrücken und gut war´s.

Wann dieser Ziehhebel abgeschafft wurde, weiß ich nicht, den kann es aber im W123 nicht mehr lange gegeben haben. Bei den heute noch verbliebenen W123 sieht man den kaum noch und auch damals, als noch deutlich mehr W123 auf den Straßen unterwegs waren, war dieser Hebel schon eine Seltenheit.

 

Wenn er dann mal lief, konnte er immerhin ganze 55 PS in die Wagschale werfen und das bei einem Leergewicht von irgendwas um die 1.300kg.

0-100? Keine Ahnung, vielleicht ´ne Zigarettenlänge (wenn ich denn rauchen würde). ;) Aber darauf kam es nicht an, das ganze Fahrzeug strahlte eine absolut vollendete Behäbigkeit aus, die jeglichen Anflug von Dynamik schon im Keim erstickt hat. Statt dessen wurde Komfort groß geschrieben, gut jetzt nicht unbedingt im akustischen Sinne, der Diesel schrie sich ab 100Km/h die Seele aus dem Leib und der Sitzkomfort litt unter dem leider etwas durchgesessenen Fahrersitz. Aber das Fahrwerk federte ordentlich und auch von abenteuerlichen Längs- oder Querbeschleunigungen wurden die Insassen wirkungsvoll verschont. Woher hätte das auch kommen sollen? :D

In den Sitz pressen konnte er einen nur, wenn man rückwärts fuhr und eine Vollbremsung gemacht hat. :cool:

Außerdem hatte er ein Schiebedach, welches beim W123 auch noch wirklich ein Schiebedach war, also Schiebedach von "Schieben". Naja, nur das meines elektrisch war und manchmal auch funktionierte. Achja, eine Zentralverriegelung hatte er auch.

Und dann war da noch der Blinkerhebel, der nach dem Links-Blinken nicht mehr automatisch in seine Ausgangsposition ging. War wohl etwas ausgelatscht. Hat der Vorbesitzer etwa regelmäßig und viel geblinkt? Mit einem Mercedes? :eek:

Der Verbrauch lag bei irgendwas um die acht Liter, glaube ich. Genauer weiß ich es nicht mehr.

 

Viel wichtiger war, dass dieser Mercedes meine Eintrittskarte in die Welt der selbstständigen Mobilität war, mein ganz persönliches Stückchen Freiheit. Wer auf dem Land mit nur sehr spärlicher (bis teilweise gar keiner) ÖPNV-Versorgung aufgewachsen ist, wird dieses Gefühl wahrscheinlich nachempfinden können. So gesehen wird dieses Gefühl auf immer mit meinem W123 verbunden sein. Es gibt wahrlich schlechtere Fahrzeuge dafür.

 

Dem OM 615, so der interne Motorcode von Mercedes, wird ja im allgemeinen eine gewisse Unzerstörbarkeit nachgesagt. Umso erstaunter war ich, als sich gerade mein Exemplar mit einem Kolbenfresser und kaum noch Kompression auf zwei Zylindern verabschiedete. Am Ende sprang er kalt praktisch gar nicht mehr an und mehr als 100Km/h war auch nicht mehr drin, allerdings bergauf die Kanalbrücke bei Brunsbüttel hoch. Dabei zog ich sprichwörtlich die Wolke des Todes hinter mir her, im Spiegel sah ich nichts mehr als schwarzen Rauch.

 

Die Suche nach einer Ersatzantriebsquelle gestaltete sich dann als recht kompliziert. Wo immer ich nach einem Ersatzmotor fragte, bekam ich als Antwort: "Der geht nicht kaputt." Nicht sehr hilfreich.

Letztlich landete der Motor eines 220D /8ers (der Wagen selbst war leider nicht mehr zu gebrauchen) unter der Motorhaube. Dank eines guten Freundes mit Werkstatt in Eigenarbeit, also er baute den Motor um und ich unterhielt ihn mit klugen und gleichmaßen nutzlosen Ratschlägen und reichte hin und wieder ein Werkzeug an, klappte das in ungefähr einer Woche oder so.

Mannomann, mit 60 PS ging da schon was, kann ich Euch sagen. :D

 

Dennoch fuhr seit dem immer ein irgendwie ungutes Gefühl mit und so kamen Überlegungen nach einem Nachfolger auf.

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08.04.2020 13:38    |    sPeterle

Zitat:

@E500AMG schrieb am 29. März 2020 um 18:21:26 Uhr:

Hi,

 

mein Dad fuhr W115 als 200D und einen W123 als 300D. Geile Autos! Schöner Bericht, ich find's Klasse wenn man Bilder von seinen früheren Fahrzeugen hat und ne coole Story dazu! :cool: ...da könnte ich Nächte lang schreiben, was ich alles an Fahrzeugen aus den coolen 80er & 90er Jahren hatte.

 

Ich persönlich hatte noch keinen W123, schwirrt mir öfters im Kopf rum, aber es kam noch nicht dazu. Irgendwann mal...

 

Grüße E500 AMG

Der war mit 86PS aber schon dekadent....


08.04.2020 14:06    |    audi5506

Ich hatte mal einen Meister, der einen 200D W123 besaß. Er hat damals erzählt, dass der Benz Probleme hatte, einen Einfahrt rein zu fahren Probleme hatte wegen dem schweren Motor vorne und den "leichten" Hinterachse. Er hat, damit er die Kante auf überwinden konnte, Gussheizkörper in den Kofferraum gelegt und war dann ganz stolz, wenn er überall hoch fahren konnte, mit seiner wanderdüne.


09.04.2020 14:29    |    pico24229

Bzgl Porsche 944:

 

Da hast du aber echt Glück gehabt dass der Händler den Wagen zurückgenommen hat.

-Wirklich schon schöne Fahrzeuge in deiner Liste!


09.04.2020 22:20    |    tomato

Zitat:

@pico24229 schrieb am 9. April 2020 um 14:29:25 Uhr:

Bzgl Porsche 944:

 

Da hast du aber echt Glück gehabt dass der Händler den Wagen zurückgenommen hat.

Ja, das war in der Tat zuvorkommend, allerdings blieb auch immer der Verdacht, dass er ganz genau gewusst hat, was mit dem Wagen war, was ich andererseits kaum hätte beweisen können.

 

Zitat:

-Wirklich schon schöne Fahrzeuge in deiner Liste!

Danke schön, und ein paar kommen ja noch.

Genau genommen ist meine Liste noch nicht mal zu einem Viertel abgearbeitet. ;)


09.04.2020 23:36    |    tomato

Nr. 6 Mitsubishi Colt 1.3

 

Nach der Rückgabe des 944 brauchte ich schleunigst ein Auto. Was lag also näher als aus der Rückgabe einen Tausch zu machen.

Der Händler war gleichzeitig Mitsubishi Vertragswerkstatt und so fand ich ein Vorführmodell des damals gerade neu vorgestellten Mitsubishi Colt CJ0 auf dem Hof. Er war rot und hatte die kleine 1.3ltr-Maschine mit 75 PS, welche den kleinen Japaner recht wacker antrieb.

 

Tatsächlich gibt es zu diesem Auto nicht viel zu berichten und das hat zwei Gründe.

Erstens hatte ich ihn für irgendwelche Abenteuer nicht lange genug und zweitens war er derart unauffällig und zuverlässig, dass die Zeit mit ihm absolut ereignislos verlief.

Das erste Mal in meiner Autofahrerkarriere hatte ich das, was ich eigentlich schon vom Golf Jahre vorher erwartet hatte: ein rundum zuverlässiges und einfach funktionierendes Auto ohne irgendwelche Macken.

 

Und gut zu fahren war er auch noch.

 

Bilder habe ich nur noch diese recht kleinen Exemplare gefunden.


Bilder

10.04.2020 09:19    |    571

Schöner Bericht...W123... ja, da kommen Erinnerungen hoch...hatte den auch, allerdings als 240 Diesel. Es war ein sicheres Auto...wenn die Ampel von Grün auf Gelb wechselte, trat man auf die Bremse und hielt pünktlich bei Rot an...man wusste, es war völlig sinnlos bei Gelb noch auf's Gas zu treten.


11.04.2020 14:08    |    snackers-j

In 1973 hatte ich einen MB 190 6 zylinder benzine , feines fahrzeug mein zweiter MB war de 240 D 4 Zylinder 1978 ein jahreswagen habe dem in 1994 bei der werkstatt umgetäuscht mit de C180 Elegance benziner.

 

Aber mein favorit ist der 240 D mit lettsendlich 568.000 km auf dem tacho. Ein super auto in jeder hinsicht .


13.04.2020 21:40    |    tomato

Nr. 7 Porsche 968 CS

 

1997 war ich zunächst einmal für drei Monate beruflich außer Landes und kaum dass ich wieder zu Hause war, flüsterte mir ein Kumpel, dass er beim Porsche Zentrum Hamburg einen der seltenen Porsche 968 CS gesehen hat. Cool! Da musste ich doch mal vorbei schauen.

Sieht man mal vom 968 Turbo S ab, ist das sozusagen der Endgegner, was die straßenzugelassenen vierzylindrigen Transaxle-Porsche in Sachen Fahrdynamik angeht.

 

Er war gelb mit gelben Felgen (CS halt) und er wurde vom Vorbesitzer ein wenig "verweichlicht". So hatte er z.B. die Komfortsitze, elektrische Fensterheber und das Targa-Hubdach einbauen lassen. Es fehlte das M030-Sportpaket.

 

Bei der Probefahrt vermisste ich allerdings nichts, der Fokus sollte eh auf dem Straßenverkehr und nicht auf der Rennstrecke liegen.

Ich kaufte ihn und gab den kleinen Mitsubishi in Zahlung. Wer jetzt sagt, wie unsinnig das ist und wie groß doch der Wertverlust des kleinen Japaners war, Ja, weiß ich. ;) Ganz ähnlich wie schon damals beim Golf (Nr. 2) siegte der Bauch vor dem Kopf und ich verbrannte die eine oder andere DM.

 

Im Innenraum stellte sich sofort die gewohnte Behaglichkeit des 944 S2 ein. Nur das Lenkrad war ein airbagloses schickes Dreispeichenlenkrad, den Airbag gab es nur optional. Der Tacho geht bis 300Km/h, was zwar verheißungsvoll aber doch leicht übertrieben erscheint. Ansonsten sind die Unterschiede im Cockpitbereich marginal.

 

CS-typisch gab es keine Rückbank, der Kofferraum musste über einen Bowdenzug von vorne aus entriegelt werden und eine Klimaanlage war auch nicht vorhanden. Als Radio gab es das Blaupunkt Paris und nur vorne Lautsprecher.

Die Sitzposition ist, wie nicht anders zu erwarten, perfekt, sportwagentypisch tief und der Blick nach vorne schweift über die Kotflügel und gibt den Blick auf die nach vorne aufklappenden Scheinwerfer frei (bei Licht an ;) ).

 

Den Antrieb übernahm der bekannte 3.0ltr Reihenvierzylinder in seiner stärksten Saugerausbaustufe mit einer Nockenwellenverstellung namens VarioCam.

Er hatte ebenfalls Ausgleichswellen zur Steigerung der Laufruhe, wie auch bereits im 944 S2. Die Ausgleichswelle wird über einen eigenen Zahnriemen angetriegen, welcher mir einmal gerissen ist. Das hat man sofort am rauen Lauf spüren können.

Ganz normal gefahren lief er kraftvoll unauffällig, klang allerdings doch überraschenderweise etwas anders als der grundsätzlich baugleiche aber doch umfangreich überarbeitete Motor des 944 S2. Ich kann aber die akustischen Unterschiede nicht mehr richtig beschreiben.

Deutlich spürbar war der Umschaltpunkt des VarioCam-Systems. Oberhalb von 4.000U/min packte er nochmal eine ordentliche Schippe drauf und drehte kraftvoll und unter zornig fauchendem Vierzylinderklang bis 6.700U/min. Hier unterschied er sich deutlich von seiner Ausgangsbasis.

Aber auch untenrum war immer genug Schmalz vorhanden und er fühlte sich immer sehr bullig an.

Dazu kam serienmäßig ein Sechsganggetriebe, welches sich sehr gut schalten ließ. Parallelen zum 944 S2 sind, was die Schaltbarkeit und das Schaltgefühl angeht, nicht abzustreiten.

 

Das Fahrwerk des CS war serienmäßig um 20mm abgesenkt und stand auf Mischbereifung im 17-Zoll-Format, 225/45 17 vorne und 255/40 17 hinten.

Das Fahrverhalten ähnelte doch sehr dem 944 S2, war insgesamt etwas präziser und knackiger aber die Gesamttendenz war gleich. Auch hier schon fast extreme Neutralität bis in den breiten Grenzbereich hinein. Aber auch hier - Fluch und Segen des Transaxle-Prinzip - war eine subjektive Schwerfälligkeit um die Hochachse herum spürbar.

 

Das Gewicht war gegenüber dem 944 S2 leicht gestiegen, 1.320kg brachte er auf die Waage. Die Beschleunigungswerte sind mit gut 6 Sek für den Standardsprint und ca. 25 Sek auf 200 Km/h sehr gut. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei unbegrenzten 252 Km/h. Ich habe es einmal auf der damals fast komplett leeren A23 zwischen Heide und Itzehoe ausprobiert, dabei log der Tacho optimistisch beeindruckende 285 Km/h.

Habe ich danach aber nie wieder gemacht. Wer mal mit einer Überschussgeschwindigkeit von 150Km/h oder mehr auf einer zweispurigen Autobahn einen LKW überholt hat und nicht völlig wahnsinnig ist, wird mir sicherlich zustimmen, dass das nicht gerade sehr erstrebenswert ist.

 

Zu erwähnen sei noch ein Getriebeschaden in Höhe von knapp 10.000,- DM, der komplett von der Porsche-Gebrauchtwagengarantie übernommen wurde. Das war damals ein bekanntes Problem beim 968, wie mir auch das Porsche-Zentrum bestätigte.

 

Nach einem berufsbedingten Umzug aus dem vergleichsweise kurvenarmen Norden (Westküste Schleswig-Holstein) nach Koblenz (umringt von gleich vier Mittelgebirgszügen) änderte sich mein Fahrprofil grundlegend. Viele sehr kurvige und bergige Landstraßen wechselten sich mit vereinzelten Besuchen an der Nordschleife ab. Auf dieser konnte der 968 seine wahren Qualitäten sehr eindrucksvoll unter Beweis stellen. Aber insgesamt fuhr ich doch mehr auf Landstraßen, die hier sehr eng, kurvig und auch bergig sind, zumindest die von mir bevorzugten Nebenstrecken.

Und genau hier machte sich die gefühlte Schwerfälligkeit im Vergleich zu sehr viel leichteren Fahrzeugen negativ bemerkbar.

Es war tatsächlich die Probefahrt mit einem nur 110 PS starken Mazda MX-5, die mir die Augen öffnete. Von da an war ich auf der Suche nach einem Nachfolger. Und ich sollte fündig werden. ;)

 

Doch vor dem Nachfolger sollte der Verkauf des 968 stehen. Also inserierte ich meinen 968 CS bei Mobile (oder Autoscout, ich weiß es nicht mehr genau) und nach wenigen Tagen meldete sich ein Interessent. Der Wagen ging ins Saarland.

 

Doch das war noch nicht ganz das Ende der Geschichte.

Jahre später bekam ich einen Anruf aus der Nähe von Koblenz. Es meldete sich ein Herr, der in einem Inserat auf einen gelben Porsche 968 CS gestoßen war, für den er sich interessierte.

Vom Verkäufer hat er bei einer ersten Besichtigung meinen Namen erhalten und wollte sich über den Wagen informieren. Er bat darum, mir ein paar Fragen stellen zu dürfen.

Ich willigte ein und wir unterhielten uns über das Auto, dabei fragte er mich beispielsweise über eine kleine Macke, die er auf dem linken Außenspiegel hatte. Da ich diese Macke selbst herbeigeführt hatte, erinnerte ich mich und konnte ihm das auch bestätigen.

Er war sehr zufrieden und sagte mir, dass er den Wagen wohl kaufen werde und dass ich ihn mir danach auch gerne mal anschauen dürfe.

 

Gesagt getan, ein paar Wochen später rief er mich an und fragte, ob ich denn mal vorbeikommen wolle. Klar wollte ich. Kommt nicht oft vor, dass man eine ehemaliges eigenes Auto nochmal besichtigen kann. Dabei stellte ich fest, dass der Käufer auch noch ein Porsche 911 G-Modell in der Garage stehen hatte.

War schon ein komisches Gefühl, auf dem Fahrersitz Platz zu nehmen, aber irgendwie auch schön.

Bereut habe ich den Verkauf dennoch nicht, aber fahren würde ich ihn heute schon gerne nochmal.

Was mir noch auffiel war der Kilometerstand meines ehemaligen Autos. Der Zwischenbesitzer scheint damit kaum bzw. nur sehr wenig gefahren zu sein.

 

Dies ist übrigens das erste Mal, dass ich tatsächlich auch eigene Bilder meines Autos vorweisen kann (bis auf das Cockpitfoto).



15.04.2020 08:35    |    pico24229

Das ist ja wirklich eine einmalige Gelegenheit nochmal sein altes Auto sehen zu können.

Sehen kann ich aber auch eines meiner ehemaligen autos. -Immer ein ganz bisschen wehmütig.

 

Der 968 gefällt mir sehr gut, auch wenn das Gelb speziell ist, besser als die 911er


15.04.2020 12:45    |    tomato

Zitat:

@pico24229 schrieb am 15. April 2020 um 08:35:36 Uhr:

Das ist ja wirklich eine einmalige Gelegenheit nochmal sein altes Auto sehen zu können.

Stimmt, ist mir in meiner bisherigen Autofahrerlaufbahn auch erst zweimal passiert. Einmal mit dem 968 und später nochmal mit meinem ersten Caterham. Aber das kommt später.

 

Zitat:

Der 968 gefällt mir sehr gut, auch wenn das Gelb speziell ist, besser als die 911er

Ich hätte ihn wahrscheinlich in jeder Farbe genommen, so viele gab es für den CS ja auch nicht. Gelb, Rot, Blau, Weiß und Schwarz, soweit ich das noch weiß.

Der 911 kam für mich damals schon allein aus Kostengründen nicht in Frage. Damals war der 996 gerade vorgestellt worden und auch der Boxster war noch sehr neu.

Ich habe beide damals als Ersatzwagen mal jeweils mit nach Hause bekommen und beide haben mir gut gefallen (obwohl der Boxster die Tipptronik hatte), aber ich war auch beide male froh, meinen wieder abholen zu können.


17.04.2020 12:30    |    tomato

Jetzt hab ich´s angefangen, also muss ich es auch durchziehen. ;)


17.04.2020 12:33    |    tomato

Nr. 8 Opel Kadett D 1.3S

 

Nachdem der Kadett C (Nr. 4) zum Winter 1997 wiederbelebt wurde stellten sich einige Komplikationen ein. Ich entschied daher, ihn gegen einen Kadett D 1.3S mit sagenhaften 75 PS einzutauschen, der sich von nun an als Winter- und später auch Alltagswagen bewähren sollte.

 

Er war blau und hatte einen riesigen Aufkleber auf der Heckscheibe, auf dem in großen Buchstaben "The Opel-Touch" geschrieben stand. Auweia! :cool:

Da dieser Aufkleber offensichtlich schon recht lange auf der Heckscheibe klebte, bekam ich ihn auch nicht ohne viel Aufwand wieder ab. Egal, war mir den Aufwand nicht wert. Jeder blamiert sich eben so gut er kann.

 

Wichtiger wäre gewesen, dass er immer zuverlässig läuft, was leider nicht immer der Fall war. Selten, aber natürlich immer in den eher unpassenden Momenten, erwies er sich als etwas zickig beim Startvorgang. Rückblicken betrachtet geschah das vielleicht tatsächlich nur etwa drei mal in der Zeit, in der ich ihn fuhr. Aber sowas hinterlässt nunmal einen bleibenden Eindruck.

 

Der Rest war eher ereignislos. Der Motor war ein relativ rauher Geselle, der mit steigender Drehzahl seine 75 PS offenbarte. Lahm war er also nicht, besondere Adrenalinschübe verbinde ich mit ihm aber auch nicht.

 

Ich bin mir auch nicht mehr ganz sicher, wann ich ihn wieder weggegeben habe. Es muss so 1998 oder 1999 gewesen sein.

 

Es folgt wieder mal ein klassisches Archivbild, ein echtes Foto habe ich nicht mehr, bzw. auch nie gehabt. War kein besonders fotogenes Auto. ;)

 

Urheberrechtsinformationen


Bild

17.04.2020 19:02    |    UHU1979

Schön zu lesende und interessante Reihe. Die Auswahl der Fahrzeuge ist ja recht facettenreich. ;)


17.04.2020 19:42    |    tomato

Zitat:

@UHU1979 schrieb am 17. April 2020 um 19:02:31 Uhr:

Schön zu lesende und interessante Reihe. Die Auswahl der Fahrzeuge ist ja recht facettenreich. ;)

Danke schön.

 

Die Mischung der Fahrzeugauswahl kommt auch daher, dass ich ab Ende der 90´er Jahre zum Zweitwagenbetrieb gewechselt habe, womit der Alltagstauglichkeit des Hobbywagens immer weniger Aufmerksamkeit beigemessen werden konnte.

 

Mittlerweile bin ich beim Drittwagenbetrieb gelandet. :eek::eek::eek:


17.04.2020 19:53    |    UHU1979

Und ich bin insgeheim froh, keinen Platz für einen Zweitwagen zu haben. Das verhindert "dumme" Ideen.


17.04.2020 21:00    |    tomato

Manchmal sind es doch gerade die dummen Ideen, die am meisten Spaß machen. ;)


19.04.2020 21:24    |    motorina

"Manchmal sind es doch gerade die dummen Ideen, die am meisten Spaß machen. ;)":

... und man muss sich über übriggebliebenes Geld keine Sorgen machen - denn da bleibt nicht mehr viel übrig, wenn man so ein Hobby etwas extensiv betreibt...:rolleyes:;)


19.04.2020 22:21    |    tomato

Hat ja niemand behauptet, dass das ein billiges Hobby wäre. ;)

Ich bin mir dessen schon sehr bewusst, dass ich in der glücklichen Lage bin, mir das auch leisten zu können. Das weiß ich durchaus zu schätzen und sehe das nicht als selbstverständlich an.

Dafür lege ich bei alltäglichen Autos keinerlei Wert auf Prestige oder Image. Zweckmäßigkeit und Zuverlässigkeit sind da die Stichworte. Das spart auf der anderen Seite wieder Geld.


19.04.2020 22:41    |    motorina

tomato, keine Sorge - ist bei mir ähnlich:

Mein Alltagsauto ist eine fürchterliche Rostlaube ... und der Rest an "erspartem" Geld fließt ins Altblech...:rolleyes:


24.04.2020 17:08    |    tomato

Nr. 9 Mitsubishi Lancer 1.5 GLXi

 

Im Nachhinein ist es gar nicht mehr so einfach, die alte Historie nachzuvollziehen, stelle ich gerade fest.

Daher lege ich mich jetzt einfach mal fest und sage, dass es im Jahr 1999 gewesen sein muss, als ich den Kadett D (Nr. 8) gegen ein neues (oder sollte ich sagen anderes?) Alltagsauto tauschte. Alltagsauto deshalb, weil aus dem reinen Winterwagen mittlerweile ganz klar ein Alltagsauto geworden war und der Porsche (Nr. 7) in der Zwischenzeit in den Status eines reinen Hobbyautos befördert worden war.

 

Daher legte ich bei der Wahl meines neuen Gefährts auch deutlich mehr Wert auf Zuverlässigkeit als noch bei den beiden Opel zuvor.

Dabei spielte auch meine kurze aber sehr positive Erfahrung mit der Marke Mitsubishi eine Rolle. Außerdem war die Gelegenheit einfach günstig. ;)

 

Und so wurde es ein brauner Mitsubishi Lancer GLXi mit 84 PS aus einem 1.5ltr-Vierzylinder mit drei Ventilen pro Brennraum (also 12V). Es handelte sich dabei um die Schrägheckvariante mit großer Heckklappe. Baujahr war glaube ich 1990.

Und eines kann ich gleich vorweg sagen, er sollte mich nicht enttäuschen.

 

Vor allem durch den bedingungslosen Willen zur Zuverlässigkeit punktete er bei mir. Er verzieh mir sogar eine längere Fahrt von gut 600 Km mit (zumindest zum Ende hin) sehr sehr wenig Öl.

 

Und das kam so:

Ich war bei meinen Eltern zu Besuch. Am Tag der Rückreise kontrollierte ich, wie eigentlich immer vor einer längeren Fahrt, nochmal alle Flüssigkeitsstände und Reifendruck und was noch so auf die Schnelle zu kontrollieren ist.

Dabei vergaß ich aus irgendeinem Grund, den Öldeckel wieder auf den Stutzen zu schrauben. Er lag also einfach so im Motorraum rum, während ich die Haube schloss.

Mein jüngerer Bruder fuhr auch mit, damals hatte er noch Ferien und wollte ein paar Tage bei mir verbringen. Daher wollten wir auf dem Rückweg noch einen kleinen Abstecher zum Nürburgring machen, lag ja quasi auf dem Weg.

 

Ca. 600 Km später kamen wir dort an und direkt nach dem Aussteigen fiel uns ein starker Ölgeruch auf. Also Haube auf und wir blickten auf eine gigantische Schweinerei. Durch den offenen Öleinfüllstutzen war beinahe das gesamte Öl im Motorraum verteilt worden. Komischerweise haben wir das während der Fahrt nicht wirklich wahrgenommen. Unverständlich, ich weiß, aber man hat´s im Auto auf der Autobahn tatsächlich nicht gerochen.

Da die Öldrucklampe aber nicht geleuchtet hatte, war zumindest noch Öldruck vorhanden und ohne Öl kein Öldruck. Naja, der Meßstab war jedenfalls trocken wie ein Martini.

Also die eiserne Ölreserve aus dem Kofferraum angezapft und in den Motor gekippt. Da der Deckel selbstverständlich nicht mehr auffindbar war, mussten wir den Stutzen irgendwie abdichten. Ich hatte noch so einen Schwamm für die beschlagenen Scheiben im Auto und der tat es auch erstmal.

 

Jetzt war der Nürburgring für den Moment unwichtig geworden. Stattdessen hieß es, einen Öldeckel zu finden.

Gar nicht so einfach, ohne Smartphone und Internet mal eben eine der rar gesäten Mitsubishi-Werkstätten auszumachen. Einen Standard-Tankdeckel findet man bei fast jeder Tankstelle, aber bei den Öldeckeln sieht das schon etwas anders aus.

Irgendwie stießen wir in Neuwied dann noch auf eine Vertragswerkstatt und diese war sogar noch geöffnet, gerade so.

Auf meine Frage nach einem 710´er Deckel reagierte man mit fragenden Blicken und einem Schulterzucken. Kein Humor, diese Rheinländer. :D

Also konkretisierte ich meine Anfrage und erhielt tatsächlich noch das, wonach ich verlangte für´n Zehner oder so (DM versteht sich). Vermutlich Wucher, war mir das in dem Moment aber gerade mal egal.

 

Anschließend noch Öl von der Tanke geholt und den Stand auf Normalniveau aufgefüllt. Danach war wieder alles in Ordnung, als wäre nie was gewesen.

Und Rost war im Motorraum von da an auch kein Thema mehr. ;)

 

Was kann man sonst noch so erzählen zum Lancer?

Der Motor war vor allem im mittleren Drehzahlbereich ganz anständig durchzugskräftig und war sehr angenehm zu fahren.

Mir fiel das damals gerade im Vergleich zum BMW 525i E34 eines Freundes auf, dessen Domäne bäriger Durchzug aus niedrigen Drehzahlen ja nun wirklich nicht gerade war, ganz besonders im schweren Fünfer nicht. Beschleunigte man aus dem vierten Gang aus 60 Km/h heraus, fühlte sich der kleine Japaner auf den ersten Metern tatsächlich kräftiger an. Wir haben es aber nicht wirklich mal ausprobiert, war auch nicht wichtig.

Lenkung (ohne Servo), Schaltung, Kupplung, Gas, Bremse alles ok. Die Bedienung war leichtgängig, ausreichend präzise und gab keine Rätsel auf.

 

Er lief klaglos weiter bis zum Verkauf viele Kilometer später an einen Staatsbürger des Irak, der ihn mit in seine Heimat nehmen wollte. Versuche seinerseits, den Preis zu drücken, weil der “TÜV” im Irak Probleme machen könnte, lächelten wir souverän bei Seite. Wahrscheinlich endete er da sowieso als Autobombe oder so. Keine Ahnung!

 

So wie auf dem Bild, nur eben in Braun-Metallic sah er aus.

Urheberrechtshinweis

 

Witzigerweise habe ich gerade übrigens eine Annonce gefunden, die meinem damaligen Lancer recht nahe kommt. Ok die Farbe stimmt nicht und dieser hier ist auch nicht das Fließheckmodell, aber angesichts der Tatsache, dass er sowieso recht selten war, ist er doch gar nicht so weit weg.

Sollte ich gerade ein Auto suchen, ich könnte glatt ins Grübeln geraten. ;)


Bild

29.04.2020 18:00    |    tomato

Nr. 10 Caterham HPC

 

An dieser Stelle folgte mein erster Caterham Seven, ein Auto das meine Sicht auf automobile Themen nachhaltig verändern sollte.

Dem Thema Caterham habe ich mich bereits umfangreich gewidmet, wie Ihr vielleicht wisst, daher verweise ich jetzt der Einfachheit halber auf meinen Caterham-Blog. Es ist ja bereits alles dazu aufgeschrieben.


30.04.2020 06:57    |    pico24229

"The Opel-Touch" -Das ist hart, und war zu der Zeit wahrscheinlich ernst gemeint :D

Das design des Lancer und des Galant aus der Zeit gefällt mir wirklich gut.


30.04.2020 07:43    |    tomato

Zitat:

@pico24229 schrieb am 30. April 2020 um 06:57:01 Uhr:

"The Opel-Touch" -Das ist hart, und war zu der Zeit wahrscheinlich ernst gemeint :D

Vermutlich schon. Es gab damals bei uns (wo eigentlich nicht ;) ) so einen Opel-Club, den ich bezüglich des Aufklebers in Verdacht hatte. :p

Das waren so richtige Cliché-Typen mit tiefer, breiter, härter, Fuchsschwanz und VokuHila und allem, was sonst noch dazugehört.

Bei näherer Betrachtung allerdings waren das auch ganz nette Typen, hatten eben nur einen leichten Hau wech. :)

Aber das sagt gerade der Richtige. :cool:

 

Zitat:

Das design des Lancer und des Galant aus der Zeit gefällt mir wirklich gut.

Mir auch. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich ganz verstohlen auf den in der verlinkten Annonce eingestellten Lancer schiele. :eek::D


03.05.2020 13:04    |    tomato

Nr. 11 BMW 316i E30

 

Ich glaube es war auch im Jahr 2003, dass ich mir nicht nur meinen ersten Caterham zugelegt hatte, sondern auch noch den Mitsubishi als Alltagswagen durch einen BMW E30 316i ersetzte.

 

Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie ich an diesen Wagen kam, aber irgendwie hatte ich (mal wieder ohne eigentlich auf der Suche zu sein) die Anzeige bei Mobile oder Autoscout gefunden und ihn mir daraufhin angeschaut.

Er war weiß, eine viertürige Limousine und hatte praktisch so gut wie keine Ausstattung. Selbst ein rechter Außenspiegel glänzte mit Abwesenheit.

Dafür war er vom Zustand her nahezu makellos und er fuhr sich, wie eigentlich jeder E30, phantastisch.

 

Ja, es war der kleinste Motor und ja, es war der eher unbeliebte M40-Motor, der in ihm steckte, aber weder war er lahm, noch irgendwie technisch anfällig, wie ich auch rückblickend zu berichten weiß.

Er bekam einen neuen Zahnriemen, ja ich geb´s zu, bei ATU (das haben die aber soweit gut gemacht), Bremsen und die Radlager mussten auch irgendwann mal erneuert werden.

Sonst war eigentlich nichts damit.

 

BMW-typisch (zumindest damals) war die Leistungscharakteristik des Motors, die eindeutig eher drehzahlbetont war. Auch der Klang des Motors gefiel mir sehr gut und war sehr typisch für die BMW-Vierzylinder jener Zeit.

 

Die Übersichtlichkeit ist beim E30 ohnehin legendär, was ich ja momentan gerade wieder anhand des 325i meines Bruders erfahren kann (der steht nämlich aufgrund der momentanen Situation immer noch bei mir ;) ). Auch der Innenraum war sehr übersichtlich, war ja auch nichts an Ausstattung vorhanden.

 

Als kleine aber eigentlich nutzlose Fingerübung habe ich dann irgendwann einen Tacho mit Drehzahlmesser eingebaut, den hatte mein 316i nämlich auch nicht. Da dieser Tacho aber aus einem 324td (kostete mich nichts) stammte, stimmte die angezeigte Drehzahl natürlich nicht. Egal, Hauptsache da bewegten sich ein paar Zeiger.

Zu meiner Verteidigung: Zu der Zeit hatte ein nackter 316i in gutem Originalzustand noch nicht den gleichen Nimbus, wie er ihn heute zweifellos hätte.

 

2005 musste er meinem ersten MX-5 weichen, weshalb ich ihn verkaufte. Eine Entscheidung, welche ich nachträglich bis heute bedaure. Rein finanziell wäre ein zügiger Verkauf nämlich nicht unbedingt nötig gewesen und Abstellplatz hätte ich eigentlich auch noch ausreichend zur Verfügung gehabt.

 

Hier habe ich auch noch zwei echte Bilder meines ehemaligen BMWs. Leider sind keine Innenraumbilder dabei.


Bilder

05.05.2020 09:51    |    pico24229

Der e30 ist ein tolles auto, war das AUto was meine Eltern den längsten Zeitraum hatten, als 325e.

 

Weiß passt auch sehr gut als Farbe und der fehlende rechte AUssenspiegel macht es richtig kultig!


08.05.2020 19:06    |    tomato

Nr. 12 Mazda MX-5 NA

 

Es könnte fast der Eindruck entstehen, dass ich den Großteil meiner Autos eher zufällig gefunden und auch gekauft habe. Wirklich von langer Hand geplant war so ein Autokauf bei mir eher selten.

Und so war auch mein 1992´er MX-5 NA (mein erster MX-5, weitere sollten folgen) eher ein Zufallskauf.

Auch diesem Auto hatte ich bereits einen Blogartikel gewidmet, auf den ich an dieser Stelle gerne verweisen möchte.


11.05.2020 08:29    |    pico24229

Schickes Auto und mittlerweile ein absoluter Klassiker.


11.05.2020 15:54    |    tomato

Ja, das ist auch eines dieser Autos, welches irgendwann unbedingt mal wieder seinen Weg zurück in meinen Fuhrpark finden muss.

Wenn nur dieses Platzproblem nicht wäre. :eek:

Und es sollte idealerweise noch ein Vorfacelift-NA sein, also das Modell mit der damals einzigen erhältlichen Maschine mit 1.6ltr und 115PS, dem alten Cockpit, dem kürzeren Differential, dem etwas geringeren Gewicht, der noch echten Öldruckanzeige und und und... ;)

Also genau wie meiner damals.


11.05.2020 16:36    |    JumpN

Toller Blog! So einige Überraschungen dabei, mit denen ich nicht gerechnet hätte, bei deinem heutigem sportlichen Fuhrpark.

 

MX5 ist natürlich einer meiner Lieblinge :) So hat er mir auch die Augen geöffnet. Wenig Gewicht = viel Fahrspaß

Hoffentlich findet sich irgendwann ein Plätzchen


11.05.2020 19:42    |    tomato

Zitat:

@JumpN schrieb am 11. Mai 2020 um 16:36:30 Uhr:

Toller Blog! So einige Überraschungen dabei, mit denen ich nicht gerechnet hätte, bei deinem heutigem sportlichen Fuhrpark.

Danke schön.

 

Zitat:

MX5 ist natürlich einer meiner Lieblinge :) So hat er mir auch die Augen geöffnet. Wenig Gewicht = viel Fahrspaß

Hoffentlich findet sich irgendwann ein Plätzchen

Ja, MX-5 kann man nie genug haben. :D Aber hätte ich alle behalten, hätte ich jetzt vier davon auf dem Hof stehen.

Wobei ich sagen muss, dass der ND in jeglicher Hinsicht ein dermaßen gelungenes Auto ist, der bleibt auf jeden Fall.

Dein NA gefällt mir auch sehr gut.


11.05.2020 19:52    |    JumpN

Zitat:

Ja, MX-5 kann man nie genug haben. :D Aber hätte ich alle behalten, hätte ich jetzt vier davon auf dem Hof stehen.

Wobei ich sagen muss, dass der ND in jeglicher Hinsicht ein dermaßen gelungenes Auto ist, der bleibt auf jeden Fall.

Dein NA gefällt mir auch sehr gut.

Du sagst es. Ich vermisse meinen NB, den würde ich gern zurückkaufen...

Ein ND G184 steht auch auf der Wunschliste :D Irgendwann mal.

 

Danke für die Blumen ;)


12.05.2020 21:53    |    tomato

Nr. 13 Simson Schwalbe KR 51/1

 

Im selben Jahr, nämlich 2005, mogelte sich ein Fahrzeug in meinen Fuhrpark, welches darin eigentlich gar nichts verloren gehabt hätte. Es fehlten nämlich zwei Räder.

Über einen Freund meines Schwagers bekam ich die Gelegenheit, eine 1979´er Simson Schwalbe zu kaufen. Die war fahrfähig und in gutem Zustand und irgendwie hatte ich mal Lust auf eine kleine Abwechslung.

Praktisch daran, ich darf sie mit Klasse 3 fahren und außerdem darf (und kann) sie 60 Km/h fahren (zumindest dort, wo 60 Km/h auch erlaubt ist ;) ). Das hat den Vorteil, dass man im normalen Stadtverkehr kein Verkehrshinderniss mit den üblichen 45 Km/h ist und daher auch nicht immer knapp und riskant überholt wird, wie das bei den üblichen Rollern der Fall ist.

Stichwort “Klasse 3”, ich weiß, ich muss den irgendwann mal tauschen bzw. umschreiben lassen, vor allem wenn ich die Erlaubnis behalten will, 7,5-Tonner mit Anhänger zu fahren, muss ich bis spätestens zum 50. Geburtstag (also quasi übermorgen :eek: ) umgeschrieben haben.

 

Ich nutzte die Schwalbe vor allem für die Fahrten zur Arbeit. Das funktionierte soweit ganz gut, nur an Steigungen fehlte manchmal ein klein wenig Schmackes. Vor allem das schmale nutzbare Drehzahlband war in steilen Passagen problematisch. Untenrum war einfach gesagt nicht allzu viel Leben in der Bude.

Man musste jeden Gang des Dreiganggetriebes (also vor allem den ersten Gang ;) ) voll ausdrehen um im Folgegang am Berg nicht mangels Drehmoment zu verhungern.

Nun ist Koblenz ja nicht gerade dafür bekannt, flach wie die Nordseeküste zu sein, daher wurde das schon das eine oder andere mal zum Problem.

 

An den typischen Rengdededeng-Sound gewöhnt man sich genau so schnell wie an die bläuliche Rauchfahne, die man permanent hinter sich herzieht. Die Dreigang-Fußschaltung war lustig, aber den Bremsen gegenüber blieb immer ein gerüttet Maß Mißtrauen bei mir vorhanden, weshalb ich das mögliche Tempo nicht immer voll ausreizte. Aber auch so reichte es, um kein Verkehrshindernis zu sein.

 

Leider ließ die Zuverlässigkeit mit der Zeit zu wünschen übrig, so dass ich mangels wirklich guter Bastelbedingungen die Entscheidung fällte, mich von der Schwalbe wieder zu trennen. Dass man eigentlich basteln können muss, wenn man heutzutage eine Schwalbe fahren will, ist mir natürlich auch klar. Ich entschied mich damals dennoch dafür. Ich wusste sowieso von Anfang an, dass es normalerweise kein Problem sein sollte, eine Schwalbe wieder loszuwerden. Und so war es dann auch. Ein Interessent war zügig gefunden und so war das Abenteuer “Schwalbe” dann nach vier Jahren wieder beendet.

 

Den Helm, den ich mir damals extra für die Schwalbe gekauft hatte, behielt ich vorsorglich. Den sollte ich auch noch brauchen. ;)



14.05.2020 21:07    |    tomato

Nr. 14 Caterham Roadsport 175

 

Der Beitrag zum nächsten Fahrzeug (meinem zweiten Caterham) wird wieder sehr kurz, da ich ihn bereits an dieser Stelle verfasst hatte.


11.06.2020 11:24    |    tomato

Nr. 15 BMW 316i compact E36

 

Da ich als Norddeutscher im Rheinland mit diesem nutzlosen Feiertag nichts weiter anzufangen weiß, werde ich mal wieder an meinem Blog weiter feilen. ;)

 

2011 (es muss im Herbst gewesen sein) kam ich zu einem BMW 316i compact der Baureihe E36. Es war ein 2000´er Modell, also mit der 1,9ltr-Maschine mit 105 PS.

 

Da er eine Standheizung hatte, nutzte ich ihn als Winterauto und so überwinterte mein MX-5 NA (Nr. 12) erstmal mehr oder weniger ungenutzt bei mir zu Hause. Zum ersten Mal hatte ich jetzt also drei Autos angemeldet. :eek:

 

Dank Standheizung war das morgentliche Eiskratzritual zunächst einmal Geschichte. Sehr schön. Einsteigen, das Auto ist schon gut angewärmt und aus der Heizung kommt auch gleich warme Luft, so gefällt mir das.

 

Sonderlich sportlich, wie es dem E36 immer gerne angedichtet wird, war bzw. ist er zwar nicht, aber das musste er auch nicht sein. Er fuhr sich authentisch und unverfälscht (oder mit einem einfachen Wort ausgedrückt, hervorragend) und das Fahren bereitete sehr viel Vergnügen.

Ob es jetzt nur an der ausgeglichenen Gewichtsverteilung und einer von Antriebseinflüssen befreiten Lenkung liegt, die diesen subjektiven Eindruck des Fahrvergnügens (bei mir) entstehen lässt oder ob noch andere Faktoren eine Rolle spielen, darüber habe ich zwar eine Theorie, aber ich bin mir nicht sicher, in wiefern diese auch wirklich tragbar und vor allem allgemein anwendbar ist.

Vielleicht schreibe ich dazu nochmal an anderer Stelle was.

 

So ein Fahreindruck wie beispielsweise bei diesem E36 entsteht jedenfalls meiner Erfahrung nach nur bei hinterradgetriebenen Fahrzeugen klassischer Bauart mit längs eingebautem Saugmotor.

 

Stichwort Motor, die 1,9ltr-Maschine erwies sich als ausgesprochen angenehme Antriebsquelle und überzeugte mit kräftigem Durchzug bei niedrigen und mittleren Drehzahlen. Die Drehfreude war ok, war aber nicht das wesentliche Charaktermerkmal dieses Motors. Dabei klang der Motor BMW-typisch. Auch dies ist, das ist mir klar, wieder so ein subjektiver Eindruck, der auch viel mit dem persönlichen Geschmack zu tun hat.

Ich will es mal so beschreiben, wer noch weiß, wie z.B. im E21 oder im E30 die Vierzylindermotoren klangen, der wird eine sehr ähnliche Stimmlage hier wiedererkennen. Ich kann es leider nicht anders beschreiben.

Eine Stimmlage, welche heutige Vierzylinder von BMW im Entferntesten nicht mehr hinbekommen.

 

Der größte Pferdefuß des Burschen war das Thema Zuverlässigkeit und Kosten.

So brach eines Tages ganz unvermittelt die Führungsschiene der Seitenscheibe, die sich daraufhin in keine Richtung mehr bewegen ließ und sprichwörtlich auf halb acht im halboffenen Zustand stehen blieb.

Einige Wochen später waren zwei Bremssättel fest, natürlich gleichzeitig und natürlich genau diagonal voneinander, also vorne rechts und hinten links (oder umgekehrt), so genau weiß ich es nicht mehr.

Und natürlich war mein Schrauber in beiden Fällen gerade zu dem Zeitpunkt nicht erreichbar.

 

BMW-Werkstätten können ganz schön teuer sein, das wusste ich schon vorher, aber die hier aufgerufenen Preise waren schon beinahe obszön.

 

Wenigstens gab die Kettenkastendichtung Ruhe in der Zeit, aber es zeichnetet sich zum Ende meiner Nutzungszeit ab, dass auch an dieser Stelle wieder Ungemach drohte.

 

Dazu kam ein Verbrauch der locker mal einen Liter über den in Bordcomputer angezeigten 7,5 ltr lag (bei wenig ambitionierter Fahrweise, versteht sich). Nicht, dass ich das jetzt als zügelloses “Saufen” bezeichnen würde, aber einen etwas geringeren Verbrauch hatte ich eigentlich schon erwartet, gerade angesichts der Tatsache, dass der Wagen auch gar nicht zum Schnellfahren animierte. Ich glaube auch nicht, dass es an der Standheizung lag, da der Verbrauch auch nach dem Winter nicht zurück ging. Aber das gibt schlimmstenfalls einen leichten Punktabzug in der B-Note.

 

Auch wenn das jetzt ein wenig abwertend klingt, aber das beste am BMW war tatsächlich die Wiederinbetriebnahme des MX-5 nach dem Winter.

So dynamisch wie im direkten Vergleich nach langer Zeit mit dem BMW hatte der sich lange nicht angefühlt.


Bild

11.06.2020 11:32    |    Dynamix

Beim Compact war doch untendrunter noch einiges vom E30 wenn ich mich recht entsinne. Vielleicht kommt daher der Eindruck das der Compact sich nicht so fährt wie du es für einen E36 erwartet hättest.


11.06.2020 11:49    |    tomato

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Juni 2020 um 11:32:41 Uhr:

Beim Compact war doch untendrunter noch einiges vom E30 wenn ich mich recht entsinne. Vielleicht kommt daher der Eindruck das der Compact sich nicht so fährt wie du es für einen E36 erwartet hättest.

Nö, hat damit nichts zu tun. Diverse andere gefahrene "normale" E36 sind da auch nicht großartig anders.

 

Es kam vielleicht falsch rüber, ich fahre den E36 sehr gerne und würde auch heute gerne nochmal einen 323ti oder auch einen 325i (ja, bewusst 325i und nicht 328i) fahren, nur empfinde ich ihn eben nicht als so agil oder dynamisch, wie man es immer wieder in diversen Medien hört oder liest.

Es kommt natürlich auch immer darauf an, womit man ihn vergleicht. Innerhalb seiner Klasse war er aber der direkten Konkurrenz klar überlegen.


11.06.2020 15:32    |    Dynamix

Gut, der Punkt kam jetzt in dem Beitrag zum Compact nicht so rüber ;) Für mich las sich das so als ob der Compact deine einzige Begegnung mit einem E36 war und du den Vergleich anhand von Berichten anderer gezogen hast.

 

So ist es ja dann wieder was anderes :)


11.06.2020 17:44    |    tomato

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Juni 2020 um 15:32:05 Uhr:

Für mich las sich das so als ob der Compact deine einzige Begegnung mit einem E36 war und du den Vergleich anhand von Berichten anderer gezogen hast.

Nein nein, da habe ich eigentlich inkl. dem damaligen E36 M3 Coupé eines Kumpels so ziemlich alle durch.

Das war damals zu der Zeit, als ich meinen 968CS hatte, da haben wir die Autos mal gegenseitig durch Probefahrten verglichen und waren aus unterschiedlichen Gründen beide begeistert vom jeweils anderen Auto.

Der Porsche war mehr Sportwagen, während der BMW vor allem durch den Motor souveräner wirkte und einen wunderschönen Klang hatte. Beides klasse Autos, da waren wir uns absolut einig.


11.06.2020 18:15    |    Dynamix

So ein M Modell ist halt am Ende auch nur ein Kompromiss weil die Basis immer noch die brave Limousine bildet. Ein Porsche ist da schon eine andere Hausnummer! Aus dem Grund würde ich mir auch wenn gleich was richtig sportliches kaufen wenn ich den Bedarf hätte. Warum den Kompromiss kaufen wenn man für das Geld auch was reinrassiges haben kann?

 

Für die 70.000€ - 80.000€ die so ein M3 mittlerweile kostet würde ich mir eher eine Corvette oder einen gut gebrauchten Elfer kaufen. Die machen beide auch in der Basis viel Spass und da mussten bei der Entwicklung keine Kompromisse in Sachen Performance eingegangen werden. Die müssen nicht mit einem 2 Liter Diesel funktionieren, brauchen keinen grossen Kofferraum und müssen auch nicht sonderlich komfortabel sein ;)


13.06.2020 13:44    |    tomato

Nr. 16 Mazda MX-5 NB 10th Anniversary

 

Im Jahr 2012 zeigten sich nach sieben Jahren intensiver Nutzung und ca. 230.000 Km auf´m Tacho so langsam erste Abnutzungsspuren am NA (Nr. 12). Nichts, was sich nicht mit Geld, Geduld und Spucke hätte erledigen lassen können. Aber aus irgendeinem Grund schaute ich mich mal wieder um, was es so auf dem Markt gab.

Nachdem ich auch immer wieder bei Gelegenheit Probefahrten mit diversen anderen (vor allem) zweisitzigen Cabrios gemacht hatte, mich nichts davon aber wirklich vom Hocker gerissen hatte, war klar, dass letztlich nur ein MX-5 dem MX-5 nachfolgen würde können.

Und da nach dem “A” nunmal das “B” im Alphabet kommt, lenkte ich meine Aufmerksamkeit auf den NB, also auf das Nachfolgemodell (von bösen Zungen auch “NachBau” genannt) meines kleinen Klappscheinwerfer-Cabrios, jetzt dafür aber eben ohne jene Klappis.

Die Auswahl fiel leicht, es gab eigentlich nur ein einziges NB-Modell, welches mir wirklich sehr gut gefiel, das Sondermodell 10th Anniversary.

 

Dieses zeichnete sich durch folgende Austattungsmerkmale aus:

1,9ltr-Motor mit 140 PS (seltsamerweise stattete Mazda auffallend viele Sondermodelle stets mit der kleineren Motorisierung aus), in diesem Fall aber wählten sie den größeren Motor

6-Gang-Getriebe

Sperrdifferential

Bilstein-Sportfahrwerk

polierte 15-Zoll Alufelgen in Chrom-Optik (sehr schick und praktischerweise auch sehr leicht)

Außenfarbe Saphirblaumetallic

Blau-Schwarze Alcantara-Sitze

Lenkrad und Schaltknauf in dazu passender Optik + ein bisschen Kleinkram

und natürlich die Plakette mit der Modellnummer des limitierten Sondermodells.

Achso, fast vergessen, wer dieses Sondermodell als Neuwagen kaufte, erhielt bei Fahrzeugübergabe auch noch ein kleines Geschenkpaket in dem u.a. ein kleines Modell des Autos enthalten war und zwei Armbanduhren von Seiko mit passender Optik (für Sie und Ihn). Ich meine mich zu erinnern, das auch von einer Jeanshose die Rede war, die im Paket dabei war.

Naja, für den Gebrauchtwagenkäufer dürften diese Dreingaben eher weniger von Belang sein.

 

Zusammengefasst könnte man sagen, dass Mazda sich bei diesem Sondermodell mal so richtig Gedanken gemacht hat und das Auto zu einem wirklich ausgewogen ausgestatteten Gesamtpaket geschnürt hat mit Details, die gleichermaßen fahrdynamisch sinnvoll, wie auch optisch hübsch waren, bzw. meiner Meinung nach auch heute noch sind.

 

So, genug geschwafelt, ich hatte ja bereits in meinem Blog zu meinem NB einen Artikel geschrieben, den Ihr hier finden könnt. Darin gibts ´s auch ein paar Bilder zum Auto.


Deine Antwort auf "Meine Autos im Wandel der Zeit"

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Kanutreter


Der Schlüssel zum Spaß beim Fahren ist nicht das Leistungsgewicht, sondern die Leistung UND das Gewicht. ;)