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23.01.2021 14:56    |    NDLimit    |    Kommentare (11)

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Beim Tauchen ist sie unerlässlich - die Flosse. Aber Flossen sind sehr unterschiedlich in ihrer Eigenschaft und für ihren Einsatzzweck.

 

Als Anfänger oder Außenstehender denkt man vielleicht: Flosse ist gleich Flosse. Das stimmt eben nicht. Daher die Idee zu diesem Artikel.

 

Sinn der Flossen ist es, sich vordergründig Vortrieb zu verschaffen. Es gibt sie als Schwimm- oder Schnorchelflosse, wo man mit dem nackten Fuß reinschlüpfen kann oder eben als Geräteflosse. Geräteflossen sind größer, hinten offen und mit einem Flossenband (dazu später mehr) versehen. Hier kann man mit einem Neoprenfüßling oder mit den Füßlingen (inkl. Rock-Boots) von Trockentauchanzügen die Flosse verwenden. Gerade in kälteren Gefilden sind daher Geräteflossen zu bevorzugen.

 

Auch wenn ich mehrere Schwimmflossen schon beim Hallenbad-Training benutzt habe, möchte ich mich hier auf die unterschiedlichen Geräteflossen konzentrieren.

 

Vielleicht fangen wir mal bei den Geräteflossen mit den unterschiedlichen Bebänderungen an. Es gibt natürlich bei den vielen Herstellern unterschiedliche Verschlußsysteme (bis hin zu einem Nachrüst-System, was einer Ski-Bindung gleicht, aber ich möchte das einfach halten und begrenze mich auch 3 übliche Verschlußmethoden.

 

 

1. individuell einstellbare Gummibänder. Seit Jahrzehnten bewährt, neigen aber zum Reißen. Ein gerissenes Gummi ist aber meistens schlecht ;)

 

2. Bungees. Die sind auch aus Gummi, sind aber eher enger und nicht einstellbar. Das Material ist deutlich dicker und reißt nicht so schnell. Auf die Gefühls-Echtheit kommt es dabei nicht so sehr an. ;)

 

3. Spring-Straps, wohl die Form, die am Haltbarsten ist. Die Edelstahlfeder, wenn sie nicht überdehnt wird, hält die Flosse gut am Fuß und man hat kein Problem vor oder während des Tauchgangs. Die Überdehnung verhindert man mit einer zusätzlichen Sehne innerhalb des Spiralkabels.

 

 

Wahl der Flosse:

 

Was soll ich da sagen. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Im www.taucher.net kommen regelmässig Anfragen von Anfängern, welche Flosse sie wählen sollen. Ich empfehle dort ab und an, dass man sich a) individuell beraten lassen soll, z. B. Einsatzort und b) nach Möglichkeit verschiedene Flossen auszuprobieren. Entweder hat der Shop aus dem Tauchschulbetrieb Leih-Flossen zur Auswahl oder man hat über Vereinskollegen die Möglichkeit, sich unterschiedliche Flossentypen auszuleihen. Ein bisschen kann man es auf der dortigen Plattform mit www.motor-talk.de vergleichen. Es wird zu wenig die Suchfunktion genutzt. ;)

 

In meiner "Tauchkarriere" habe ich den ein oder anderen Taler als "Lehrgeld" bezahlen müssen. Teils aus Unwissenheit, teils aus Haben wollen und leider auch durch Falschberatung.

 

Meine erste eigene Flosse kaufte ich damals auf der Boot. Die Boot galt damals, weniger als heute, als das Schnäppchenparadies für Taucher. Es gab halt noch keine Online-Shops bzw. zu wenige. Also kaufte ich neben einem schlechtsitzenden Neoprenanzug, ein überdimensioniertes Tauchmesser für die Beinmontage auch noch Flossen. Langes, hartes Flossenblatt. Ein echter Krampfbeschleuniger für die Waden. Es brauchte ein wenig, sich daran zu gewöhnen bzw. den Trainingszustand der Flosse anzupassen. Diese Flossen konnte ich dann noch gut auf einem Taucher-Flohmarkt wieder vertickern.

 

Dann brachte Mares die erste Variante der Volo heraus. Ja, die musste ich haben und probierte sie direkt im Tauchurlaub in der Türkei aus und auch im hiesigen See. Sie war zu dem Zeitpunkt "DIE" Flosse überhaupt... bis zu Strömungstauchgängen in der Ostsee. Dort versagte sie komplett, da sie keinen wirklichen Vortrieb brachte und liegt seitdem unbenutzt im Keller rum.

 

Anschließen stieg ich auf so genannte "Split-Fins" um. Bei denen ist das Flossenblatt teils geteilt. U. a. habe ich diese noch bei mir: klick1 und klick2. Diese Split-Fins hatten zunächst, und auch über Jahre den Vorteil, dass sie guten bis sehr guten Vortrieb lieferten. Auch war das höhere Gewicht teils im Trockentauchanzug praktischer.

 

Stichwort Gewicht. Hier geht es auch um den Einsatzort. Wer meist nur im Warmwasser, sprich überwiegend im Urlaub taucht, sollte evtl. auf eine leichtere Flosse ausweichen. Aber sie sollte immer noch zum Einsatzort passen. Die recht leichte Volo-Flosse würde ich niemals mit nach Ägypten nehmen, wo es im roten Meer doch mal richtig "ziehen" kann. Hier gibt es am Markt bessere Alternativen.

 

Mit Beginn der Ausbildung zum technischen Taucher stellte sich leider schnell heraus, dass die Split-Fins zwar guten Vortrieb bieten, aber für die sehr präzisen Bewegungen, inkl. dem Rückwärts-Tauchen schlecht geeignet sind. Die wahl der nun für mich richtigen Flosse fiel nun schlussendlich seit ein paar Jahren auf die Scubapro Jet Fin. Eine Flosse, die ein kurzes, hartes Flossenblatt mit Strömungsauslässen hat. Bis auf die Spring-Straps gibt es das Modell seit den 60er-Jahren. Also: Old, but good :)

 

Zu Weihnachten bekam ich eine der recht knappen Sondereditionen.

 

In meinen Augen eine Flosse, die trotz ihres Gewichts, reisetauglich ist und vor allem für alle Flossenschlagtechniken sehr gut geeignet ist.

 

Wie immer gilt, dass Fragen gern willkommen sind und ich hoffe, dass der Artikel verständlich erklärt ist.

 

#staysave

 

Euer Taucher

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12.01.2021 13:18    |    NDLimit    |    Kommentare (25)

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Hier mal ein Artikel zur Auswahl von Tauchausrüstung. Im ersten Teil möchte ich mich mit der Tauchboje und deren unterschiedlichen Eigenschaften befassen.

 

Eine Tauchboje dient in erster Linie dazu, dass ein Taucher ein Oberflächensignal setzt um zu zeigen wo er ist. Eine Boje kann aber auch ein Notsignal sein. Insbesondere bei komplexen Tauchgängen kann man auch wasserfeste Notizen, so genannte Wetnotes, mit einer Boje an die Oberfläche schicken.

 

Auch wenn es recht einfach klingt, so gibt es doch einige Unterschiede bei den Bojen und deren Handhabung.

 

Die einfachste Variante ist eine offene Boje. Diese wird mittels des "Oktopus" befüllt. Aus diversen Beobachtungen weiss ich, dass einige Taucher damit völlig überfordert sind. Gerne wird die Leine nicht mit der Boje verbunden und man verheddert sich beim Loslassen der Boje. Im schlimmsten Fall zieht es den Taucher mit nach oben. Zudem besteht die Gefahr, dass die Boje an der Oberfläche umkippt und die Luft verliert. Somit ist man als Taucher nicht mehr sichtbar. Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, habe ich so eine Boje nicht in der Verwendung.

 

Meine Wahl fiel auf eine geschlossene Boje von Halcyon. Halcyon ist im Bereich der Tauchausrüstung in etwa das, was Mercedes im Automobilbereich ist....

 

Diese Boje lässt sich unter Wasser sehr leicht mit dem Mund befüllen. Alternativ kann man sie auch per Inflator der Stage-Flasche befüllen.

 

Statt der normalen Schnur nutze ich ein Spool

 

Wie man es richtig macht sieht man hier: klickmich

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15.12.2020 11:24    |    NDLimit    |    Kommentare (56)

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Immer wieder werde ich mit Fragen rund ums Tauchen konfrontiert, die von Unwissenheit oder Falschinformation zeugen. Ebenso finden sich in Presseberichten häufig falsche Aussagen rund um das Thema Tauchen, vor allem wenn es sich um Tauchunfälle handelt.

 

Inspiration für mich, mal einige Mythen zu benennen und zu entkräften. Die Liste ist sicherlich nicht vollständig und kann gern von außen verlängert werden. :)

 

1. Taucher tauchen mit Sauerstoff

 

Das ist falsch. Richtig ist, dass sich in den Tauchflaschen regulär reine Pressluft mit einem Anteil von ca. 21% Sauerstoff und ca. 79% Stickstoff befindet, eben wie die Luft, die wir alle atmen. Seit vielen Jahren hat sich Nitrox durchgesetzt, da wird der Sauerstoffanteil auf ca. 32% (i.d.R.) aufgetoppt. Aber damit kann man nicht so tief tauchen. Alternativ gibt es Trimix, das ist ein Gemisch aus Sauerstoff, Helium und Stickstoff. Ich verzichte mal bewusst auf die tieferen Hintergründe. Reinen Sauerstoff sollte man nur bis zu einer Maximaltiefe von 6 Metern atmen, dies erfolgt im Rahmen einer Dekompression. Hintergrund ist, dass Sauerstoff bei bestimmten Partialdrücken toxisch, sprich giftig, wirkt.

 

2. Tauchen ist gefährlich

 

Das sehe ich nicht so. Sicherlich begibt sich ein Taucher in Bereiche, für die der Mensch nicht geschaffen ist. Betrachtet man jedoch die Unfallstatistiken, so sind prozentual gesehen und gemessen an anderen Sportarten wie z. B. Fußball, Ski usw. die Unfallraten recht gering. Leider ist es so, dass bei Tauchunfällen das Resultat leider gravierender ausfallen kann. Zur Info: Seit Jahren wird die ambulante Dekompressionsbehandlung in einer Druckkammer von den ges. Krankenkassen nicht mehr bezahlt. Bei anderen, so genannten, Risikosportarten gibt es diese Unterscheidung nicht. Anmerkung: Fundierte Ausbildung reduziert Tauchunfälle.

 

3. Beim Tauchen hier im See sieht man nichts

 

Doch... man klicke hier

 

4. Tauchen ist teuer

 

Ok. Das ist tatsächlich schwer zu beantworten. Es kommt drauf an, wie intensiv man es gestalten möchte. Grundsätzlich ist eine Anfängerausbildung für ca. 350,00 Euro im Schnitt machbar. In Tauchbasen, auch im Ausland kann man für die ersten Tauchgänge durchaus die Ausrüstung ausleihen. Ich beziffere mal die Kosten insgesamt pro Tauchgang im Ausland, wie z. B. Ägypten bei ca. 50,00 Euro pro Tauchgang. Wenn man eine eigene Ausrüstung inkl. Neoprenanzug haben möchte, dann sollte man schon ca. 1.000-1.500,00 Euro einplanen. Auf der noch oben offenen Ausgebe-Skala gibt es keine Grenzen.... Trocki, Scooter, Doppelflaschen, Stage, Analysegeräte und vor allem gute Ausbildung.... die Liste ist seeeeehr lang. Somit kommt schon mal ein schöner Kleinwagen zusammen.

 

5. Haie sind gefährlich

 

Ich hatte mittlerweile diverse Haikontakte, immer ohne Probleme. Aber ja, es kommt vor, dass Hai und Mensch sich nicht verstehen. Ich will dazu nicht so viel schreiben, verlinke aber mal ein paar Dinge, die man vllt so noch nicht gewusst hat.

 

www.bite-back.com https://sea-shepherd.de/ https://www.sharkproject.org/

 

Edit: Sharkwater - wenn Haie sterben. Eine sehr sehenswerte Dokumentation.

 

Das wars erstmal. Gerne können weitere Mythen hinzugefügt werden oder Fragen zum Thema gestellt werden.

 

Grüße

NDL

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06.12.2020 18:17    |    NDLimit    |    Kommentare (40)

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Tauchen ist ein Outdoor-Sport. Häufig findet der Sport aber in der wärmeren Jahreszeit statt, wo die Wassertemperaturen das Tauchen in einem Nass- bzw. Halbtrocken-Neoprenanzug machbar ist.

 

Was macht nun der ambitionierte Sport- oder Techtaucher, wenn es in die kältere Jahreszeit geht oder wenn es im Sommer in kältere Gefilde geht? Man taucht mit einem Trockentauchanzug.

 

Trockentauchanzüge sind komplett abgedichtet und es kommt kein Wasser hinein, trocken halt. Es gibt sie in verschiedenen Ausführugen. Da wären Neopren- oder eben auch Crushed-Neopren-Anzüge zu nennen. Diese haben den Vorteil, dass die Eigenisolation recht gut ist. Leider ist man in der Beweglichkeit sehr eingeschränkt.

 

Ich selber tauche einen so genannten Trilaminat-Anzug. Diese bestehen aus einer wasserdichten Hülle, welche recht flexibel ist. Mein aktueller "Trocki" ist ein Ursuit Softdura. Dieser Hersteller ist nebenbei spezialisiert auf Ausrüstungen für den militärischen Bereich.

 

Unter diesen Anzüge trägt man Funktionswäsche, idealerweise in einem Zwiebelprinzip um eine gute Isolation auch bei kalten Temperaturen zu gewährleisten. Als Baselayer habe ich mir für den J2 von Fourth-Element entschieden. Ist zwar etwas teurer, aber ist von der Isolation her top. Darüber trage ich einen Halo 3D. Diese Kombination hält auch bei kalten Konditionen schön warm.

 

Da man beim Tauchen in der Regel das Prinzip der Redundanz verfolgt, habe ich mir nun einen weiteren Trocki gegönnt. Es wird ein Santi Elite Plus zusammen mit einem BZ400X.

 

Leider beträgt die Lieferzeit coronabedingt ca. 3 Monate, aber ich freue mich drauf :)

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10.11.2020 05:17    |    NDLimit    |    Kommentare (29)

Die Mahusan ist ein ehemaliges Streifenboot. Es wurde vor einigen Jahren im Kreidesee Hemmoor versenkt und ist vor allem für technische Taucher aufgrund der Tiefe ein ambitioniertes Tauchziel.

 

Wir waren mit einigen Leuten Ende Oktober wieder einmal in Hemmoor. Ein Tauchmekka, welches jeder Taucher mal erlebt haben sollte.

 

Ich ließ mein Doppel-12 mit einem 18/45-Trimix füllen. Das bedeutet: 18% Sauerstoff, 45 % Helium und der Rest ist Stickstoff. Der Wehrmutstropfen dabei: dieses Goldgas kostete mal eben schlappe 133,10. :(

 

Leider stellte sich kurz vor dem geplanten Tauchgang heraus, dass ich den Regler für meine Tariergasflasche nicht dabei hatte. Hintergrund ist, dass man solche Helium-Gemische nicht nutzen kann um den Trockentauchanzug mit Gas zu füllen. Da kühlt der Körper zu stark aus. Also verzichtete ich auf diesen Tauchgang und schraubte stattdessen einen anderen Regler um, damit ich die 0,75 Liter Flasche mit Tariergas nutzen konnte.

 

Am folgenden Tag waren meine Tauchpartner so nett und wollten den Tauchgang erneut mit mir starten. Wir bauten unsere Ausrüstung zusammen und legten die Stages und die Scooter auf dem Steg ab. Nach einem ausführlichen Pre-Dive-Check legten wir los. Zunächst scooterten wir recht flach bis zum LKW und tauchten dann durch den Rüttler.

 

Weiter ging es zu den beiden alten Holztreppen. Von dort aus ging es per Scooter zur Mahusan. Die Tauchtiefe lag bei ca. 55 Metern. Die Temperatur sackte auf 6° ab. Wir umkreisten das Wrack und fuhren dann weiter zum "Männerwald". Der Anblick der alten Bäume war sehr schön. Den Wald kannte ich von vorherigen Tauchgängen schon, aber nun war es das erste Mal, dass ich ihn von "unten" angetaucht bin. Wir kreuzten ein wenig vor dem Wald und stiegen dann langsam auf 21 Meter auf. Dort wechselten wir auf unser "Dekompressionsgas" und stiegen langsam bis auf ca. 6 Metern auf. Lt. "Run-Table" hatten wir ca. 30 Minuten Dekompression auf der Uhr. Mit den Scootern fuhren wir dann in einem Formationsflug zurück zum Einstieg.

 

Euer Taucher :)

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18.10.2020 20:50    |    NDLimit    |    Kommentare (26)

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Bei Motor-Talk geht es ja um die motorisierte Fortbewegung.

 

Leider habe ich in den diversen Fahrzeugforen nichts gefunden, wie man sich ohne Flossen unter Wasser fortbewegen kann.

 

Vielleicht kennen einige aus den James Bond Filmen solche Unterwasserfahrzeuge.

 

Vor einigen Jahren habe ich mich entschlossen, mir so ein Vehikel zuzulegen. Da es verschiedene Hersteller solcher "Fahrzeuge" gibt, war die Qual der Wahl schwer. Letztlich fiel die Wahl auf einen Suex XJ37. Der Hersteller gibt vernünftige und realistische Daten zur "Burntime" an.

 

Wenn jemand so ein Teil mal in Aktion sehen möchte, der klicke bitte hier

 

Ich "fahre" regelmässig mit anderen Tauchern durch die hiesigen Seen. Diese Formationsfahrten machen wirkich Spaß.

 

Aber so ein Scooter hat auch andere Vorteile. Wenn man mit einer Doppel-12 und mit 1-2 Stages unterwegs ist, dann ist die Fortbewegung wirklich angenehmer.

 

Auch sind komplette Seeumrundungen in Hemmoor möglich und man erkundet Ecken, die man so nicht erreichen kann.

 

Grüße vom Taucher

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17.10.2020 05:59    |    NDLimit    |    Kommentare (63)

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Um in der lebensfeindlichen Unterwasserwelt länger als nur einen Atemzug lang unterwegs sein zu können, braucht es "Technik".

 

Zunächst möchte ich mit einem häufigen Falschwissen aufräumen. Wir Taucher atmen unter Wasser keinen Sauerstoff! In der Regel ist es ganz normale Pressluft. Diese Pressluft entspricht der normalen Atemluft mit einem Anteil von ca. 21% Sauerstoff und 79% Stickstoff. Es gibt zwar auch die Variante, dass man den Sauerstoffanteil in den Flaschen erhöht, das nennt sich dann Nitrox. Reiner Sauerstoff kommt nur dann zur Anwendung, wenn man deutlich über die Nullzeitgrenze hinaus gegangen ist und dieses Gas zur Dekompression benötigt. Allerdings ist reiner Sauerstoff nur bis zu einer Tiefe von bis zu 6 Metern sicher atembar. Darüber hinaus kann Sauerstoff toxisch werden.

 

Die Tauchflaschen sind in der Regel mit 200 bar Pressluft gefüllt. Zum Vergleich, ein Autoreifen wird mit rund 2 bar gefüllt. Um das Gas atembar zu machen, benötigt es einen Atemregler. Der Wiki-Artikel beschreibt es ganz ausführlich, aber grob gesagt regelt die 1. Stufe, also das Teil direkt an der Flasche, den Druck auf ca. 12-15 bar über Umgebungsdruck runter. Die 2. Stufe, also das Teil was man im Mund hat, regelt diesen Druck weiter auf den Umgebungsdruck runter.

 

Leider kann diese Technik anfällig werden. Das hängt in erster Linie mit der Druckreduzierung zusammen. Die Temperatur kann je nach Regler-Typ locker auf Minus 25° abfallen. Ich füge mal eine Handreichung des VDST diesbezüglich bei. Ich selber tauche, wie oben im Bild zu sehen, einen Poseidon MK3 Xstream Black.* Diese Xstream-Serie gehört zu den ersten Reglern, die für eine Tauchtiefe von 200 Metern getestet und zugelassen sind. Die Black-Edition ist zudem für alle Gase geeignet. Somit kann ich damit auch ganz beruhigt mit Trimix tauchen, einem Gemisch aus Sauerstoff, Helium und Stickstoff.

 

Sinnvollerweise taucht man in hiesigen, kalten Gewässern mit 2 getrennt absperrbaren Atemreglern. Hierzu gehört natürlich, dass man seine Ausrüstung so beherrscht, dass man auch selbständig die Ventile bedienen kann. Leider beherrschen das viele Taucher nicht, so dass es bei einer Vereisung schnell zu Fehlern kommt und die Leute geneigt sind, einen unkontrollierten Aufstieg zu machen. Hier mal ein Beispiel, wie man das selber regeln kann: klickmich

 

Grüße vom Taucher

 

 

*Nachtrag: ich tauche 2 von diesen Xstream Black. Der Hauptregler hat einen 2,10 m langen Schlauch und wird abgegeben, sollte der Tauchpartner ohne Gasversorgung sein. Der Back-Up-Regler hat einen deutlich kürzeren Schlauch und die 2. Stufe wird mittels eines Bungees um den Hals gehängt, somit ist diese schnell erreichbar.

Tauchunfaelle-im-Kaltwasser-2012.pdf (77 mal heruntergeladen)
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15.10.2020 15:21    |    NDLimit    |    Kommentare (42)

Tauchen... Sport oder Wahnsinn?

Wenn man an Tauchen denkt, dann assoziiert man es gern mit bunten Fischen und tollen Korallenriffen.

 

Ich hingegen mag auch in hiesigen Gefilden tauchen. Neben dem Effekt, dass man im "Training" bleibt, haben auch die heimischen Gewässer durchaus ihren Reiz.

 

Wie im Foto oben zu sehen, hat man die Chance Welse in freier Wildbahn zu erleben. Diese Fische gehören zu den größten Süßwasserraubfischen. Es ist schon sehr spannend, wenn man einem fast 2 m großen Wels gegenübersteht. Auch ist es faszinierend, wenn man einem Hecht beim Jagen zusehen kann.

 

Der Trainings-Effekt ist im Übrigen nicht zu unterschätzen. Ich übe regelmässig mit meinen Buddies entsprechende Notfall-Szenarien, Gas-Wechsel mit den Stages und den so genannten Valve-Drill

 

Aber man wird teil komisch angesehen, wenn man in kompletter Tech-Ausrüstung am See aufschlägt. Häufig kommen dann so Kommentare, ob man im See übernachten möchte, nur weil man mit einer Doppel-12 dort erscheint.

 

Euer Taucher

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04.10.2020 10:19    |    NDLimit    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Blog, DIES und DAS, Lagerfeuer, Nitrox, Off-Topic, Suex, Tauchen, Tauchgänge, Tiefenrausch

Untergegangene Schiffe üben seit Jahren einen Reiz aus. Neben der eigentlichen Herausforderung dorthin abzutachen interessiert mich auch das Wie und Warum dieses Schiff untergegangen ist.

 

2014 planten wir vom Verein aus eine Wracktour nach Ägypten. Neben der Giannis D und der Thistlegorm, dem wohl bekanntesten Wrack im Roten Meer, stand eben auch die SS Turkia auf dem Plan.

 

Das Schiff wurde von deutschen Jagdbombern im WW2 1941 im Golf von Suez versenkt, ähnlich wie die Thistlegorm. Die SS Turkia sollte eigenlich aus den USA Richtung Griechenland fahren. Aufgrund der Seesperre in der Straße von Gibraltar war der Kapitän jedoch gezwungen den weiten Weg Rund um Kap Hoorn zu fahren um dann durch den Suez-Kanal zu fahren.

 

Jahrelang war das Wrack verschollen. Selbst als wir 2014 diese Tour planten, war es nicht sicher, dass wir das Wrack finden, da die örtlichen Tauchschulen dessen Lage wie ein Staatsgeheimnis gehütet haben. Wir starteten unsere Tour von Hurghada aus und brauchten doch ein wenig, bis wir endlich dort ankamen.

 

Wie im o. g. Video zu erkennen, war das Schiff mit reichlich Reifen von Bridgestone beladen. Das Betauchen der Laderäume war schon sehr spannend. Ein Freund machte ein paar Aufnahmen und hatte vor, diesem den Reifenhersteller zu schicken, so nach dem Motto: Wir haben da Ihre verlorene Ladung gefunden. :D

 

Wir blieben insgesamt 2 Tage vor Ort und hatten reichlich Zeit, das Wrack zu erkunden. Wir gehörten wohl zu den ersten ca. 200 Tauchern, die überhaupt dort waren.

 

Neben den Reifen hatte die SS Turkia aber auch scharfe Munition geladen. Einige der Granaten waren auch auf der seitlichen Gangway. Kurz kam mir der Gedanke, so ein Teil die Bordwand hinunter zu schubsen.... naja... es war ein recht kurzer Gedanke. Interessant war auch, dass man immer noch das Geschirr in der Kombüse gesehen hat. Relikte, die gern mal eben mitgenommen werden.

 

Es grüßt,

Euer Taucher

 

PS: Schiffe bringen mich zum Tauchplatz oder sie sind der Tauchplatz :cool:

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03.10.2020 12:34    |    NDLimit    |    Kommentare (27)    |   Stichworte: Bergwerk, Lagerfeuer, Nitrox, Nuttlar, Suex, Tauchen, Tauchgänge, Tiefenrausch, Trimix

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Wir schreiben das Jahr 2003

 

Klingt lange her, ist es wohl auch.

 

20. März: Beginn des Dritten Golfkriegs: Die Regierung Deutschlands und weite Teile der deutschen Bevölkerung stellten sich zusammen mit Frankreich im Irak-Konflikt gegen die Kriegspolitik der USA und Großbritanniens. Seitens der USA erhielt sie dafür harsche Kritik, aber auch Unterstützung von Russland und China

 

4. April: Mehrere Hundert Menschen werden bei einem Massaker in Ituri, Demokratische Republik Kongo, getötet

 

1. Mai: US-Präsident George W. Bush erklärt den wesentlichen Teil der Kampfhandlungen im Irak für beendet

 

1. Dezember: Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder besucht die Volksrepublik China bereits zum fünften Mal

 

Ich hingegen habe über das Internet im taucher.net einige Leute kennengelernt, mit denen ich auf der Dänischen Halbinsel Kegnaes eine Woche in einem Ferienhaus verbringen wollte.

 

Ich habe mich vorab mit den Leuten getroffen und die Chemie passte. Somit fuhr ich nach Dänemark. Die Tauchbasis wurde von Detlef "Diddel" betrieben. Er hatte ein schönes Alu-Boot mit 2 fetten Außenbordern. Das Ding war so flott, dass er es mit einem Patrolienboot der dänischen Marine aufnehmen konnte.

 

Am Ankunftstag waren wir dann direkt in seiner Tauchbasis. Sehr symphatisch der Typ. Ich äußerte, dass es meine ersten Tauchgänge in der Ostsee, Kleiner Belt sind und bat um einen "flachen" Tauchplatz.

 

Am nächsten Tag brachen wir auf. Völlig aufgerödelt ging es auf das Alu-Boot. Am Tauchplatz angekommen wurde die Shot-Line gesetzt und Diddel befestigete das Boot mit dem Wrack. Als er wieder hochkam meinte er nur: Der Grund liegt auf 35m, das ist kein Flachwassertauchgang. Achtet auf Eure Instrumente. Zudem wies er ausdrücklich darauf hin, dass man nur am Seil wieder auftauchen sollte.

 

 

Nun, das war nicht das, was ich hören wollte. Ich ließ mich rückwärts vom Boot ins Wasser fallen. Dabei blies dann direkt einer meiner Atemregler ab. Damals tauchte ich noch mit einer Mono 15 Liter Flasche.

 

Mit meinem Tauchpartner tauchte ich dann am Seil ab. Vorab war ich mit diesem Typen noch nie im Wasser. Wir kamen durch verschiedene Sprungschichten und es wurde immer kälter. Das Wasser war aber unterhalb der Sprungschichten recht klar und eine Lampe war hilfreich.

 

Dennoch wurde mir immer mulmiger, je tiefer wir kamen. Mein damaliger Tauchcomputer zeigte mir die Restluft-Zeit an. Diese Zeit wurde immer geringer. Dadurch atmete ich noch mehr als nötig. Das war natürlch kontraproduktiv bezügliche des Luftverbrauchs. Dann kam mir in den Kopf, dass bei Tiefe und Kälte die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ein Atemregler vereisen kann. Mein Stresslevel stieg merklich an und ich stand kurz vor einer Panik.

 

Unten am Wrack, welches gar nicht so toll war, habe ich es nicht geschafft, mich auszutarieren. Die Luftverbrauchsanzeige war auch nicht hilfreich.

 

Mein mir unbekannter Buddy hat mein Problem erkannt. Schaute mir tief in die Augen und vermittelte mir, dass ich mir keine Sorgen machen müsse. Er gab das Zeichen zum Auftauchen. Aber eben nicht am Seil. Meine Panik wurde unvermittelt schlimmer. Auf ca. der Hälfte des Weges fanden wir das Ankerseil. Ich habe es fest umklammert und mich Stück für Stück daran hochgezogen.

 

An Bord legte ich meine Ausrüstung ab. Als der Rest nach oben kam, sagte ich nur, dass man nun günstig Ausrüstung erwerben könne. Ich war fix und fertig. Den 2. Tauchgang an dem Tag habe ich verständlicherweise ausfallen lassen.

 

Abends habe ich mich mit den Tauchpartnern ausgetauscht und wir haben die Situation analysiert.

 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Alu-Boot wieder raus. Diesmal war es ein flacheres Wrack auf ca. 25 Metern Tiefe. Anfangs war noch das Erlebnis vom Vortag im Kopf aktiv, aber die Tauchgänge an diesem Wrack waren echt toll.

 

So wurde es doch noch eine tolle Woche mit schönen Tauchgängen.

 

Es grüßt

 

Euer Taucher

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02.10.2020 20:06    |    NDLimit    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: nette Leute, Nuttlar, Off-Topic, Plaudern

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Mmmmhhh... Alles fing eigentlich damit an, dass ich mit einem damaligen Freund ein paar Wochen in Thailand verbringen wollte. Genauer gesagt wollten wir die legendäre Fullmoon-Party auf Koh Phangan erleben. Zugegeben, das ist nun einige Jahre her.

 

Nun, wir haben ja nicht wochenlang durchfeiern wollen. Da ich damals schon seit langem den Wunsch hatte mal abzutauchen, haben wir uns entschieden eine Tauchschule aufzusuchen. Gelandet sind wir bei den Easy-Divers. Unseren Tauchlehrer gibt es da sicherlich nicht mehr, aber es war ein alter Haudegen, der auch vor seiner Tauchlehrer-Karriere als Berufs- und Sättigungstaucher unterwegs war.

 

Die Tauchgänge fanden vor Koh-Toa statt, einer kleinen Insel im Golf von Siam. Natürlch weiss ich heute, dass man bei PADI Wert auf Spaß und Vergnügen legt. Immehin war ich bei dem Laden Assistant-Instructor. Dennoch fand ich den Einführungskurs sehr spannend.

 

Jedenfalls machte uns die Ausbildung jede Menge Spaß. Bei unserem letzten Tauchgang zum frischen Open-Water-Diver durften wir ein ein paar Minuten alleine tauchen. Hier war es dann so, dass ich plötzlich in einem Schwarm von Barakudas war und das war glaube ich der Zeitpunkt, wo ich völlig angefixt war.

 

Es grüßt

 

Euer Taucher

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02.10.2020 20:00    |    NDLimit    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Advanced, Bergwerk, Lagerfeuer, nette Leute, Nitrox, Nuttlar, Off-Topic, Plaudern, Suex, Tauchgänge, Tiefenrausch, Trimix

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Nachdem ich meinen IANTD Essentials-Kurs bestanden hatte, durfte ich ja in Begleitung meine ersten Tauchgänge im Bergwerk Nuttlar durchführen.

 

Aber es sollte ja weiter gehen.... somit trainierte ich bis heute immer weiter. Sowohl im heimischen See vor Ort als auch im See im Berg in Messinghausen. Gerade dort war mir mein "Guide" aus Nuttlar ein wahrer Mentor. Wir besprachen die Tauchgangsplanungen und übten verschiedene Skills. Insbesondere den Umgang mit einer Stage. Das ist eine zusätzliche Flasche (die in der Regel aus Aluminium besteht) welche man seitlich mitführt. In dieser Stage befindet sich statt normaler Pressluft ein Gasgemisch mit einem Sauerstoffanteil zwischen 32-50%. Eine Stage mit einem 50er Mix bedeutet, dass diese erst ab einer Tiefe von 21 Metern oder flacher verwendet werden darf, da der Sauerstoff sonst toxisch wirken kann. Es gibt auch Stages mit 100% reinem Sauerstoff, diese dürfen aber nur bis einer maximalen Tiefe von 6 Metern verwendet werden.

 

Die Handhabung einer Stage war erstmal ungewohnt. Das reine Mitführen ist nicht das Problem, außer dass man natürlich etliche Kilos mitbewegen darf. Es gibt klare Prozeduren, wie man vom Atemgas aus dem "Rückengerät" (das sind die Tauchflaschen auf dem Rücken ;)) auf die Stage-Regler wechselt. Hier sollte besondere Vorsicht walten. Nicht, dass man aus Versehen ein falsches Atemgas erwischt, sollte man mit verschiedenen Stages unterwegs sein.

 

Wir übten in verschiedenen Tauchgängen über Stunden dieses Stage-Handling... also einen Gaswechsel zu vollziehen, die Stage abgeben und wieder aufnehmen. Das auch mit fast leeren Stages... leere Aluflaschen haben viel Auftrieb und es kann einem passieren, dass so ein Teil voll ins Gesicht knallt.

 

Ich danke meinem Tauchpartner für diese Hilfestellungen.

 

Am 23.11. startet nun der eigentliche Tauchkurs, bei dem ich diese vorbereitenden Übungen hoffentlich gut umsetzten kann. Dennoch kommen dort neben der Theorie noch weitere Übungen auf mich zu.

 

Ich werde berichten....

 

Edit: den Kurs habe ich bereits bestanden. Den Artikel habe ich im Vorfeld geschrieben.Ich wollte ihn halt nicht umsonst geschrieben haben. Hier gehts weiter klick mich

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Informationen

Hier möchte ich unregelmässig einige Berichte Rund um das Thema Tauchen veröffentlichen.

 

Ja, ich weiß, dass es OT in einem Auto-Forum ist. Da es hier im Forum einige User gibt, die selber tauchen oder es zumindest interessant finden, habe ich mich dennoch dazu entschlossen.

 

Daher: Viel Spaß beim Lesen :)

Informationen

Hier mal einige Tauchvideos:

 

Fishing under Ice

Adventures of the Fisherman

Human Balloon

 

und mein Favorit:

Tauchen in Nuttlar Total bekloppt, aber das habe ich gemacht. :)

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