Fri Oct 02 20:00:55 CEST 2020
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Advanced, Bergwerk, Lagerfeuer, nette Leute, Nitrox, Nuttlar, Off-Topic, Plaudern, Suex, Tauchgänge, Tiefenrausch, Trimix
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Nachdem ich meinen IANTD Essentials-Kurs bestanden hatte, durfte ich ja in Begleitung meine ersten Tauchgänge im Bergwerk Nuttlar durchführen.
Aber es sollte ja weiter gehen.... somit trainierte ich bis heute immer weiter. Sowohl im heimischen See vor Ort als auch im See im Berg in Messinghausen. Gerade dort war mir mein "Guide" aus Nuttlar ein wahrer Mentor. Wir besprachen die Tauchgangsplanungen und übten verschiedene Skills. Insbesondere den Umgang mit einer Stage. Das ist eine zusätzliche Flasche (die in der Regel aus Aluminium besteht) welche man seitlich mitführt. In dieser Stage befindet sich statt normaler Pressluft ein Gasgemisch mit einem Sauerstoffanteil zwischen 32-50%. Eine Stage mit einem 50er Mix bedeutet, dass diese erst ab einer Tiefe von 21 Metern oder flacher verwendet werden darf, da der Sauerstoff sonst toxisch wirken kann. Es gibt auch Stages mit 100% reinem Sauerstoff, diese dürfen aber nur bis einer maximalen Tiefe von 6 Metern verwendet werden.
Die Handhabung einer Stage war erstmal ungewohnt. Das reine Mitführen ist nicht das Problem, außer dass man natürlich etliche Kilos mitbewegen darf. Es gibt klare Prozeduren, wie man vom Atemgas aus dem "Rückengerät" (das sind die Tauchflaschen auf dem Rücken
Wir übten in verschiedenen Tauchgängen über Stunden dieses Stage-Handling... also einen Gaswechsel zu vollziehen, die Stage abgeben und wieder aufnehmen. Das auch mit fast leeren Stages... leere Aluflaschen haben viel Auftrieb und es kann einem passieren, dass so ein Teil voll ins Gesicht knallt.
Ich danke meinem Tauchpartner für diese Hilfestellungen.
Am 23.11. startet nun der eigentliche Tauchkurs, bei dem ich diese vorbereitenden Übungen hoffentlich gut umsetzten kann. Dennoch kommen dort neben der Theorie noch weitere Übungen auf mich zu.
Ich werde berichten....
Edit: den Kurs habe ich bereits bestanden. Den Artikel habe ich im Vorfeld geschrieben.Ich wollte ihn halt nicht umsonst geschrieben haben. Hier gehts weiter klick mich |

) auf die Stage-Regler wechselt. Hier sollte besondere Vorsicht walten. Nicht, dass man aus Versehen ein falsches Atemgas erwischt, sollte man mit verschiedenen Stages unterwegs sein. 
Fri Oct 02 20:06:07 CEST 2020 |
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nette Leute, Nuttlar, Off-Topic, Plaudern
Mmmmhhh... Alles fing eigentlich damit an, dass ich mit einem damaligen Freund ein paar Wochen in Thailand verbringen wollte. Genauer gesagt wollten wir die legendäre Fullmoon-Party auf Koh Phangan erleben. Zugegeben, das ist nun einige Jahre her.
Nun, wir haben ja nicht wochenlang durchfeiern wollen. Da ich damals schon seit langem den Wunsch hatte mal abzutauchen, haben wir uns entschieden eine Tauchschule aufzusuchen. Gelandet sind wir bei den Easy-Divers. Unseren Tauchlehrer gibt es da sicherlich nicht mehr, aber es war ein alter Haudegen, der auch vor seiner Tauchlehrer-Karriere als Berufs- und Sättigungstaucher unterwegs war.
Die Tauchgänge fanden vor Koh-Toa statt, einer kleinen Insel im Golf von Siam. Natürlch weiss ich heute, dass man bei PADI Wert auf Spaß und Vergnügen legt. Immehin war ich bei dem Laden Assistant-Instructor. Dennoch fand ich den Einführungskurs sehr spannend.
Jedenfalls machte uns die Ausbildung jede Menge Spaß. Bei unserem letzten Tauchgang zum frischen Open-Water-Diver durften wir ein ein paar Minuten alleine tauchen. Hier war es dann so, dass ich plötzlich in einem Schwarm von Barakudas war und das war glaube ich der Zeitpunkt, wo ich völlig angefixt war.
Es grüßt
Euer Taucher