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Kernkraft-Blog

Der verstrahlte Blog

06.12.2008 21:07    |    KKW 20    |    Kommentare (3)    |   Stichworte: Call-Center, Datenskandal, Kontodaten

Kontodaten auf CDKontodaten auf CD

Hallo

 

Schon häufiger gab es in der letzten Zeit vermehrte Datenschutz-Skandale.

 

Nun geht das ganze in die nächste Runde, aber lest selbst.

 

Bericht der "Wirtschaftswoche"

Kontodaten von 21 Millionen Bürgern im Umlauf

Auf dem Schwarzmarkt sind nach Informationen der "Wirtschaftswoche" die Bankverbindungen von 21 Millionen Bundesbürgern im Umlauf. Die Händler hätten für diese Datenmenge zwölf Millionen Euro verlangt, hieß es weiter. Eine CD-Rom mit 1,2 Millionen Kundendaten habe die "Wirtschaftswoche" als Muster erhalten. Neben den Angaben zur Person - etwa Geburtsdaten - enthalten die Datensätze dem Bericht zufolge die Bankverbindung mit Kontonummer und Bankleitzahl, in einigen Fällen sogar detaillierte Angaben zur Vermögenslage.

 

Erste Spur führt zu Callcentern

Die "Wirtschaftswoche" hat die Daten nach eigenen Angaben an die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Erste Spuren führen dem Bericht zufolge fast durchgängig zu kleinen Callcenter-Betreibern. Mit diesen arbeiten häufig auch große Unternehmen auf umkämpften Massenmärkten wie Telekommunikation, Energieversorgung oder Kabelfernsehen zusammen. Die Callcenter erhalten dann meist die relevanten Kundendaten. Offenbar besserten schlecht bezahlte Mitarbeiter insbesondere kleinerer Callcenter ihr Gehalt auf, indem sie Adressdaten auf USB-Sticks oder CDs kopieren und auf eigene Rechnung an Hintermänner weiterverkaufen, so das Blatt.

Schon bei den bisherigen Datenskandalen der vergangenen Monate wurden Daten ersten Ermittlungen zufolge häufig in solchen Callcentern gestohlen, oft auch von Subunternehmen. Die Spuren lassen sich deshalb aber oft schwer verfolgen. Datenschützer gehen davon aus, dass die Adressdaten der gesamten deutschen Bevölkerung zu Marketingzwecken im Umlauf sind.

 

Quelle: Tagesschau.de

Stand: 06.12.2008 15:54 Uhr

 

Ich habe die letzte Zeit vermehrt zweifelhafte Anrufe von Call-Centern bekommen mit angeblichen Gewinn-Benachrichtigungen, auf die ich aber nicht länger eingegangen bin und aufgelegt habe.

 

Stellt sich für mich die Frage ob diese Anrufe und die neusten Berichte über den Umgang vertraulicher Daten nicht in Zusammenhang stehen.

 

Auf jeden Fall werde ich die nächste Zeit häufiger meine Konto-Auszüge überprüfen.

 

Was denkt ihr darüber? Was sind eure Erfahrungen mit zweifelhaften Anrufen von Call-Centern? Wie werdet ihr angesichts des neusten Datenschutz-Skandals reagieren?

 

Gruß Oli


07.12.2008 10:46    |    Spannungsprüfer14115

Hey,Olli!

Ich finde deinen Blog lesenswert,aber man bekommt keine Stammleser bei 2 Artikeln.Man muss warten,da kommen die Leser von alleine!


07.12.2008 10:51    |    KKW 20

Ich bin ja ein geduldiger Mensch, wird schon klappen.;) Ideen für Artikel hab ich schon jede Menge, dürfte aber wenig Sinn die gleich alle hier rein zu stopfen.


09.12.2008 22:04    |    Phaetischist

Hallo,

 

ich bin sehr bemüht unsere Daten bei Firmen löschen zu lassen. Und bei unerwünschter Werbung beantrage ich die Löscung.


Deine Antwort auf "Kontodaten von 21 Millionen Bürgern im Umlauf"

Der GAU-Leiter

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Holden-Fan


Ich heiße Oli und komme aus Frankfurt am Main und bin ursprünglich gelernter Kraftfahrzeugmechatroniker, habe aber mittlerweile die Fronten gewechselt und arbeite nun als Schienenfahrzeugmechaniker bei einem großen deutschen Transport- und Logistikkonzern.

Mein besonderes Interesse gilt der australischen GM-Tochter Holden, für US-Cars und einige andere Automarken (z.B. Lotus) kann ich mich ebenfalls begeistern. In der Freizeit beschäftige ich mich mit Autos, Musik, Luftfahrt oder unternehme was mit Freunden und der Familie.

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