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Kernkraft-Blog

Der verstrahlte Blog

26.01.2010 21:30    |    KKW 20    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Nick Reilly, Opel, Sanierung

Gelingt Nick Reilly die Sanierung von Opel?

Nick Reilly - Der Neue an der Spitze
Nick Reilly Der Neue an der Spitze

Hi

 

Die Nachrichten darüber das Opel doch im GM Konzern verbleibt und doch nicht an das Magna-Sberbank-Konsortium verkauft wird und die fast zeitgleiche Meldung das Carl-Peter Forster zurücktritt sind nun schon einige Tage her.

David Nickolas Reilly heißt der neue auf dem Chefsessel des Rüsselsheimer Autobauers. Er ist Brite und ihm ist das Europa Geschäft des einst größten Autobauers der Welt nicht unbekannt, war er doch bis 2002 Chef der britischen Tochter Vauxhall Motors.

 

Eine kurze Zusammenfassung seiner Karriere

Bereits damals fällte er eine ähnliche, schwerwiegende Entscheidung, wie vor wenigen Tagen über das Werk in Antwerpen, als die Beschäftigten des IBC Werks in Luton von der Schließung des Werks und dem Verlust ihrer Arbeitsplätze unterrichtete. Worauf die Vauxhall Arbeiter wütend das Griffin House, Verwaltungssitz von Vauxhall, stürmten. Statt sich in seinem Büro zu verschanzen und einen Sprecher vor zu schicken versuchte er selbst die aufgebrachten Mitarbeiter zu beruhigen, was ihm allerdings situationsbedingt nicht gelang. Nach langwierigen Verhandlungen gelang es dann den Mitarbeitern doch das, daß Werk erhalten blieb, allerdings mit einen drastischen Personalabbau.

 

2002 wechselte Reilly zum koreanischen Hersteller Daewoo, an dem GM kurz zuvor einen großen Aktienanteil übernommen hatte, um den angeschlagenen Autobauer zu sanieren. Nach der erfolgreichen Sanierung wechselte Reilly nach Shanghai

zu GM International Operations (GMIO) wo das Asien Geschäft zum profitabelsten im gesamten Unternehmen machte.

Dabei machte er sich sowohl bei Daewoo, Vauxhall und als Leiter des Asien Geschäfts als Kostendrücker einen Namen.

__________________________________________________________________________________________________________

 

Meine eigene Meinung habe ich bereits in folgenden Thread gepostet: Brief von Nick Reilly an die Belegschaft

Zitat:

Also ich traue es Reilly auf jeden Fall zu. Reilly ist ein knallharter Finanzmann der nicht lange zögern den Schlauch zu holen wenn's brennt und das er einen am Boden liegenden Schwerkranken wieder auf die Beine bekommt hat er bei GM Daewoo schon unter Beweis gestellt.

 

Mit der Schließung von Antwerpen hat Reilly bereits bei Opel/Vauxhall gezeigt das er in der Lage ist unpopuläre aber richtige Entscheidungen zu treffen, ohne sich von Gewerkschaftern und Betriebssräten auf der Nase rumtanzen zu lassen und so jemanden braucht Opel im Moment am meisten. Derartige Entscheidungen gehören halt zu einer erfolgreichen Sanierung dazu.

 

Hans Demant wiederum ist ein Ingenieur. Der gute Mann weiss wie man Autos baut, Motoren effizienter macht und Fahrwerke abstimmt, aber nicht wie man man einen Autohersteller saniert, da ist er einfach nicht der richtige Mann für den Job. Mit der hirnverbrannten Magna/Sberbank-Session war er als Opel-Chef sichtlich überfordert.

Wie denkt ihr, schafft es Nick Reilly das stark gebeutelte Schiff namens Opel wieder flott zu kriegen und wieder in ruhiges Fahrwasser zu führen oder wird die einst stolze Bark endgültig absaufen?

 

Gruß Oli

 

 

Bilderquellen:

http://www.focus.de/.../...l-werk-in-antwerpen-im-wind_mid_538109.html

http://www.zeit.de/.../opel-reilly-zukunft?page=all

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...r-opel-chef-1586376.html?...

http://www.wiwo.de/.../

 

***

Ergänzung vom 02. Februar 2009 - 11:36 Uhr

Die Umfrage ist nun geschlossen, vielen Dank an alle die teilgenommen haben.

***


Ergänzung von KKW 20 am 02.02.2010 11:32

***Die Umfrage ist nun geschlossen. Vielen Dank an alle die teilgenommen haben.***

26.01.2010 21:35    |    Trackback

Kommentiert auf: Opel:

 

Brief von Nick Reilly an die Belegschaft

 

[...] Überschrift sicher ändern können.;)

Zur Umfrage: Zwei Dumme ein Gedanke. Ich habe auch gerade eine gebaut.:D

 

http://www.motor-talk.de/.../...y-die-sanierung-von-opel-t2545140.html

 

Gruß Oli

[...]

 

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26.01.2010 22:18    |    steel234

Gute Frage. Ich denke, es könnte klappen, jedoch denke ich, dass wenn man von GM weiter abhängt, wie es davor der Fall war, könnte man auch egal wem da hinstellen.


27.01.2010 10:27    |    Dr Seltsam

Ich glaub die Frage ist eher, kriegt Opel was verkauft?! Wir hatten trotz Prämie letztes Jahr ein Insgesamtabsatzminus aller Marken von 1,8%, dieses Jahr wirds noch schlimmer und genau in diesem Jahr wo die Autoabsatzzahlen definitiv einbrechen soll ein fast toter Patient gerettet werden?! Der schon in den "bessren Jahren" vorher imense Probleme hatte?! Bin ich mehr als skeptisch.


27.01.2010 12:10    |    meehster

Ich gebe zu, wegen der Begleitumstände bin ich auch eher skeptisch.


27.01.2010 13:30    |    Spurverbreiterung15071

ich glaube er ist der richtige man für opel :p hoffe ich vorallem das er opel rettet lg Thomson


27.01.2010 15:10    |    Duftbaumdeuter12710

Gebt ihm doch erstmal die Chance etwas zu verändern...

 

Leute vorher kaputtreden kann jeder!

 

Und ja, Opel bekommt was verkauft!

 

Und die "guten" Jahre sind seit 2006 vorbei!


02.02.2010 16:24    |    Trackback

Kommentiert auf: Kernkraft-Blog:

 

Ergebnis der Umfrage ''Gelingt Nick Reilly die Sanierung von Opel?''

 

[...] Klar! Nick Reilly schafft das.

8 (42.1 %) Niemals! Der bekommt den Karren auch nicht aus dem Dreck.

2 (10.5 %) Ich enthalte mich.

1 (5.3 %) Ist mir egal.

Quelle: http://www.motor-talk.de/.../...y-die-sanierung-von-opel-t2545140.html

 

Kommentare sind natürlich wie immer gerne [...]

 

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02.02.2010 16:42    |    Trackback

Kommentiert auf: MeinBlog:

 

Ergebnisse der Umfragen zum Thema "Nick Reilly und Opel"

 

[...] auch nicht aus dem Dreck. 2 (10.5 %) Ich enthalte mich. 1 (5.3 %) Ist mir egal.

 

Dazu mehr im Kernkraft-Blog

 

LG Julian

 

PS: Ich hoffe auf viele Kommentare ;)

 

[...]

 

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Holden-Fan


Ich heiße Oli und komme aus Frankfurt am Main und bin ursprünglich gelernter Kraftfahrzeugmechatroniker, habe aber mittlerweile die Fronten gewechselt und arbeite nun als Schienenfahrzeugmechaniker bei einem großen deutschen Transport- und Logistikkonzern.

Mein besonderes Interesse gilt der australischen GM-Tochter Holden, für US-Cars und einige andere Automarken (z.B. Lotus) kann ich mich ebenfalls begeistern. In der Freizeit beschäftige ich mich mit Autos, Musik, Luftfahrt oder unternehme was mit Freunden und der Familie.

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