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06.10.2018 15:47    |    KaJu74    |    Kommentare (90)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Warum polarisiert Tesla so sehr?

Hallo zusammen,

 

hier mal ein Bild von meinem Wagen, nach der Lackversiegelung:

 

Es kommen sehr viele Nutzer, die andere Marken fahren, in die Tesla Themen, um dort zu erklären, warum sie keinen Tesla kaufen werden/würden.

 

So was ist mir früher, als ich totaler Audi Fan (heute wäre ich ein Audi-Fanboy) war, nie eingefallen.

Ich wäre nie in ein BMW oder Mercedes Forum gegangen und hätte dort erzählt, warum ich keinen BMW oder Mercedes kaufen würde.

 

Bei Tesla ist das anders.

 

Warum denkt ihr, ist das so?

 

Bei der Umfrage sind Mehrfachnennung möglich.

Gerne auch als Kommentar.

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08.10.2018 14:29    |    KaJu74

@knolfi

Dann ist derzeit ein Elektroauto, wenn du die Ladepausen nicht hinnehmen kannst, wohl nichts für dich.

 

Wenn es in der Firma klappen sollte, wäre es doch schon mal ein Anfang.


08.10.2018 14:32    |    knolfi

Klar könnte es in der Firma klappen, aber ein "Pizza-Shuttle" für 30.000€? Never ever!


08.10.2018 14:41    |    KaJu74

@bimidi

Zitat:

Zum einen gibt es im Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft negative Tesla-Erfahrungen bezüglich der Produktqualität und des Service, über die ich bei einem Fahrzeug dieser Preislage nicht hinwegsehen würde. (Die drei übrigens auch nicht, weshalb zwei schon wieder nicht mehr zur Familie gehören.)

Das tut mir Leid für die drei.

Ich fahre seit über 4,5 Jahren Tesla und bis auf Kleinigkeiten, hatte ich keine Probleme.

Zitat:

Ich will aber nicht zu McDonald, wüsste aber nicht, wohin ich während des Ladens sollte - schließlich steht der Charger am Ar... des Propheten. Dazu kommt, dass mir (wie Knolfi) die "Tankzeiten" viel lang sind. Deshalb käme ein Tesla nur als Dritt- oder Viertwagen für unseren Haushalt in Frage.

Also gehe ich mal davon aus, das du zu Hause oder an der Arbeit nicht laden kannst.

Zitat:

Mal ganz davon ab, dass ich keinen x-Wagen dieser Preisklasse kaufen kann oder will, setzt irgendwo vor dem Drittwagen - erst recht, wenn eine dicke Batterie an Bord ist - mein ökologisches Gewissen ein.

Das frage ich mich jedes mal wenn ich so was lese:

Warum setzt das ökologische Gewissen erst beim Elektroauto ein und beim Verbrenner ist es egal?

Zitat:

Entgegen ihres Sendungsbewußtseins sind aus o.g. Gründen Tesla-Fahrer oft die größten Umweltsünder. Ich war mal auf einer gigantischen Tesla-Veranstaltung im Grödnertal - da waren >100 Tesla-Eigner, die sich alle für aktive Umweltschützer gehalten haben. Absurd, weltfremd, egoistisch.

Wie gesagt, der größte Ökofeind beim Elektroauto ist der große Akku. Der ist aber zu sehr großem Prozentanteil recycelbar.

Der größte Ökofeind beim Verbrenner ist der Sprit und er ist nicht recycelbar.

 

Trotzdem fängt das ökologische Gewissen erst beim Elektroauto an zu reagieren.

Komisch, oder?

Zitat:

Ansonsten finde ich das Auto einigermaßen gut gestaltet und das Konzept ziemlich attraktiv. Allerdings sehe ich derzeit nur einen Sinn für elektrisch betriebene Kleinstwagen im Kurzstreckenverkehr, wenn man sie nachts in der Garage aufladen kann. Oder man nutzt eben car2go - das ist für mich perfekt. So habe ich jeden Tag die Vorteile von E-Fahrzeugen, ohne die Nachteile ertragen zu müssen.

Gerade im Stadtverkehr wäre die Umstellung auf Elektroauto so wichtig.

Aber der Tesla, i-Pace, e-tron zeigen auch, dass sich Elektroautos auch für den Alltag und als Erstfahrzeug eignen. Wenn nicht der Preis wäre.

Zitat:

Wenn du jetzt wieder (wie oben schon in diesem Thread) die Frage stellst, wie oft man denn mehr als 300km fährt und somit unterwegs nachtanken müsste, dann beantworte bitte die Frage, wie oft du mit mehr als zwei Personen unterwegs bist, also ein smart ED beispielsweise nicht ausreicht.

Jeden Tag, wenn ich zur Arbeit fahre.

Denn ich habe eine Fahrgemeinschaft gegründet, wo ich fahre, weil ökologischer und wir sind maximal 5 Personen.

Nur im Sommer fahre ich mit meinem S-Pedelec.

Und der smart ED würde mir im Alltag, wegen der geringen Reichweite und der langsamen Lademöglichkeit auch nicht helfen. Das ist ein Stadtauto. Typischer Zweit-/Drittwagen für die Frau (ja ich weiß, Klischee).


08.10.2018 14:44    |    KaJu74

@sestiphatis

Zitat:

Das ist der Angriff von unten, der in 18 Monaten vom VW ID Neo für unter 30.000€ weitergeführt wird.

Ich finde das klasse. Immer her damit. Meine Mutter wartet auf ein bezahlbares Elektroauto.

Zitat:

Den Tesla für 35.000€ wird dagegen in Europa keiner bekommen. Nicht dieses Jahr, nicht nächstes Jahr - nie.

Um was wollen wir wetten?

Ein Essen im Steakhaus?

Dann müsstest du aber aus der Anonymität raus kommen.

Und da du "nie" schreibst, habe ich alle Zeit der Welt. Aber wir können 2020 als Termin nehmen.

 

Bist du bereit die Wette einzugehen?


08.10.2018 14:59    |    bimidi

Zitat: Warum setzt das ökologische Gewissen erst beim Elektroauto ein und beim Verbrenner ist es egal?

 

Ich habe geschrieben, dass mein ökologisches Gewissen vor dem Drittauto einsetzt, erst recht, wenn es eine dicke Batterie an Bord hat. In diesem Fall wäre es eben der Tesla. Und vielleicht weißt du, dass das umweltfreundlichste Auto erst gar nicht gebaut wird. Und auch nicht fährt. Und jedes zusätzliche Auto, das über den Grundbedarf hinausgeht, ökologisch schlicht wahnsinnig ist.

Ich persönlich bin da gar nicht so empfindlich:cool:, aber ich stelle mich ökologisch auch nicht als Vorbild dar.

(Bei einem Young/Oldtimer ist das noch etwas anders - der ist sowieso so gut wie nie auf der Straße.)

 

Zitat: Denn ich habe eine Fahrgemeinschaft gegründet, wo ich fahre, weil ökologischer und wir sind maximal 5 Personen.

 

Ah - du bist das also. Glückwunsch, bist vermutlich die einzige Tesla Fahrgemeinschaft.

 

Wir wissen beide, dass ein Tesla im Haushalt praktisch nie das einzige Fahrzeug ist. Sondern in der Regel das Auto, mit dem man mal eben seine Fortschrittlichkeit, seinen Status und seine Weitsichtigkeit dokumentieren will.

Bei dir ist das vielleicht nicht so - das ändert aber nichts an der allgemeinen Nutzung und Einstellung.

 

Zitat: Meine Mutter wartet auf ein bezahlbares Elektroauto.

Na, der guten Frau kann doch geholfen werden: beim smart-Dealer um die Ecke.


08.10.2018 15:03    |    bimidi

Zitat:

Um was wollen wir wetten?

Ein Essen im Steakhaus?

 

Trefft euch lieber gleich bei McD.

Dann kannst du gleich ein paar kW tanken.

 

(Sorry, der musste jetzt sein. :p)


08.10.2018 15:20    |    KaJu74

@bimidi

Zitat:

Wir wissen beide, dass ein Tesla im Haushalt praktisch nie das einzige Fahrzeug ist.

Ach wissen wir das?

Ich kenne das aber ganz anders.

Zitat:

Na, der guten Frau kann doch geholfen werden: beim smart-Dealer um die Ecke.

Sie würde nie einen (ihre Worte) Elefantenrollschuh fahren. Schon damals nicht als Verbrenner und nicht als Elektro.

Der Kia Soul EV hat es ihr angetan, was ich überhaupt nicht verstehen kann, so ein Kastenwagen.

Aber abwarten, was die nächsten Jahre so kommt, sie hat Zeit.

Zitat:

Trefft euch lieber gleich bei McD.

Dann kannst du gleich ein paar kW tanken.

 

(Sorry, der musste jetzt sein. :p)

Nö, wenn dann in Kamen Schattweg 4 am Supercharger.

Da wäre McD, BurgerKing, KFC, PizzaHut und vor allem http://www.connies-diner.de/


08.10.2018 15:22    |    KaJu74

@bimidi

Ich stelle mich auch nicht als ökologisches Vorbild dar, mache aber viel um es zu sein.

PV, Speicher, Brennstoffzelle und Elektroauto.

 

Kommt bald ein passender Blog dazu.


08.10.2018 15:41    |    Gale-B

@KaJu74 wg Fracking: Recherchier mal genauer. Der Film "Gasland" ist nicht sehr genau was Fakten angeht. Ich müsste das selber nochmal suchen, aber wenn ich mich richtig dran erinnere hatte der Farmer eine Gas führende Schicht angebohrt, mit Fracking hatte das nichts zu tun.

 

 

Warum ich Tesla seltsam finde?

Bisher war es so, das ich mir das Fahrzeug passend zu meinem Nutzungsverhalten ausgesucht habe.

 

Bei Tesla heisst es aber ich soll mein Leben so umgestalten das ein Tesla da hinein passt und das geht mir ganz gewaltig auf den Senkel.


08.10.2018 16:08    |    Trottel2011

Für die Fertigung von regenerativen Energiequellengeneratoren (PV, Windkraft, Wasserkraft, ...) werden auch Unmengen an Resourcen und Energie verbraten. Es ist schön, dass ein Wasserkraftwerk kein CO2 ausstösst, aber bei der Konstruktion wird ziemlich viel hinausgeblasen. Und dieses gilt es wieder einzuholen. PV benötigen viel Silizium. Gibt es wie 'Sand am Meee' aber die Energie die gebraucht wird aus 'Sand' ein Solarpaneel zu fertigen ist gewaltig. Windkraft genauso. Es braucht ziemlich viel Zeit bevor sich sowas rechnet.

 

Die CO2 Kette geht immer weiter... Der Raubbau an unserer Erde wird immer stattfinden. Egal ob für regenerativen Energiequellen oder für fossile Brennstoffe. Öl 'abpumpen' sieht sauberer aus, weil dazu nur 'punktuell' in den Boden gebohrt wird. Klar, Ölsande werden großflächig abgebaut. Braunkohle genauso. Steinkohle in vielen Ländern auch. Aber do wie überwiegend das Lithium für Batterien gewonnen. Oder der Kupfer für die Kabel.

 

Beide (!) sind gleich schlecht. BEIDE sind nicht förderlich für unsere Umwelt. Wenn wir NICHTS fördern müssten, wäre es bestens :)


08.10.2018 16:15    |    Daimler201

Hmm, ich bin jetzt bisher nicht ins Tesla-Forum gegangen um zu sagen, warum ich keinen Tesla fahre. Ich würde sagen, aus den gleichen Gründen warum ich kein Elektroauto fahre: Die Reichweite und die Ladepausen sind mir zu lang, sprich: Das Fahrzeug steht nicht so flexibel wie ein Benziner oder Diesel zur Verfügung.

 

Darum, und natürlich auch wegen den hohen Preises, ist für mich so ein Fahrzeug schlicht unwirtschftlich.

 

Das hat mit polairsieren erst mal wenig zu tun.

 

MFG Sven


08.10.2018 16:20    |    sestiphatis

Hmm...wetten tue ich an der Börse. Aber auch da als Hobby eher daytraderartig, weil es mit der Zukunft wie mit dem Wetter ist. Kurzfristig kann man gut prognostizieren, schon mittelfristig ist es nicht mehr seriös. Meine Semi-Anonymität würde ich für ein Steak nicht aufgeben. Apropos, der Environmental Footprint eines Steakessers ist ne Katastrophe...

 

Wie ich schon woanders zu gleichem Thema schrieb: Wer weiß, wie wirklich um Tesla steht? Ist die Kapitaldecke zwar dünn, aber die Kernprobleme sind im Griff und es reicht noch so gerade? Oder kann man schon Nacht- und Wochenendzuschläge nicht mehr zahlen, wie heute dein Twitterfreund berichtet? Oder springt dann doch noch ein Kapitalgeber ein? Vielleicht VW gar?

 

Klar ist nur, dass die Batterietechnik keine Sprünge bis nächstes Jahr macht und Tesla mit eigener Batterieproduktion ist noch deutlicher als andere festgelegt - egal, ob sich doch ein Vorsprung bietet. Sie sind auf eigene 21700er festgelegt. Egal, wie Tesla die nennt - von der Energiedichte ist das 08/15. Damit kann ein Tesla nicht auskömmlich ein Elektroauto für 35,000$ bauen. Der Markt für Limousinen im 3er Format ist nicht groß. Da muss man weltweit verkaufen, um Volumen zu machen, was nur Sinn macht, wenn man lokal fertigt. Dafür müsste jemand Geld geben und es benötigt einen mehrjährigen Vorlauf.

 

Aber wer weiß, wer morgen einsteigt oder welches externe Ereignis Märkte ändert?


08.10.2018 16:20    |    KaJu74

@Gale-B

Fracking:

Was sagst du denn dazu, dass dabei ein hochgiftiges Gemisch in den Boden gedrückt wird um das in den Erdschichten gebundene Gas zu erreichen?

Kann das gut sein?

 

Zitat:

Warum ich Tesla seltsam finde?

Bisher war es so, das ich mir das Fahrzeug passend zu meinem Nutzungsverhalten ausgesucht habe.

 

Bei Tesla heisst es aber ich soll mein Leben so umgestalten das ein Tesla da hinein passt und das geht mir ganz gewaltig auf den Senkel.

Ich kann ja nur von meinem Fahrprofil reden und das wird nicht für alle passen.

Aber beim Tesla brauche ich im Alltag nie wieder an der Tankstelle halten.

Ich fahre jeden Tag voll geladen (80-90%) los. Ich spare sogar Zeit.

In der Stadt , wo ich EWE Ladestationen habe, parke ich jetzt an der Ladestation anstatt auf einem normalen Parkplatz und lade dann noch "gratis" auf.

Wenn ich Strecken fahre, die weiter sind als die einfache Reichweite, dann plane ich es oft so, dass ich zur Mittagszeit an einem Supercharger stoppe und dann gleich essen gehe. (Versuche Fastfood zu vermeiden, außer KFC in Kamen, da komme ich nicht vor weg)

Von daher hat sich für mich das Meiste zum Positiven geändert.

Ich habe auch schon vor den Elektroautos die Zeit hinter mir gehabt, wo ich mit 200+km/h über die Autobahn gefahren bin.

Auch bin ich vor dem Elektroauto kaum mehr als 250-300km mehr am Stück gefahren, ohne Pause.

Jetzt sind die Pausen nur etwas länger, damit habe ich kein Problem.

 

Muss aber jeder für sich selbst entscheiden.


08.10.2018 16:24    |    KaJu74

@Trottel2011

 

Alle Energieerzeuger benötigen Rohstoffe bei der Erstellung. Nichts geht aus nichts.

 

ABER erneuerbare Energieträger erzeugen dann die Energie dann ohne weitere Emissionen, eben anders als fossile Energieträger.

 

Denk da mal in Ruhe drüber nach. Will dich auch nicht überreden, aber denk mal in Ruhe nach. OKAY?


08.10.2018 16:27    |    KaJu74

@sestiphatis

Zitat:

Apropos, der Environmental Footprint eines Steakessers ist ne Katastrophe...

Das ist mir in dem Fall wirklich egal.

 

Aber zu deiner Aussage scheinst du also nicht mehr so sicher zu stehen, sonst würdest du die Wette ja locker eingehen.

Oder ist es nur das Thema Anonymität verlassen?

Dann können wir auch einen kleinen Geldbetrag nehmen, der per PayPal überwiesen werden muss.


08.10.2018 16:43    |    Trottel2011

Nein, echt? :rolleyes: ;)

 

Wenn aber z.B. für die Reparatur von einem Windturbinenblatt (kommt häufiger vor) dann ein Kran erforderlich ist, welches dann mehrere Stunden lang Diesel verbrennen muss um die Demontage vornehmen zu können. Diesel gebraucht wird um dieses Teil dann zur Entsorgung zu bringen ist. Es dann in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt wird, weil GFK nicht recyclt werden kann oder Kohlefaser nicht recyclt werden können, gibt es immer noch viel CO2 welches nur dafür entsteht, dass etwas CO2-frei Strom erzeugen soll ;)

 

Solange das alles nicht klimaneutral erfolgt, wird auch da nichts zu ändern sein. Und da eine PV auch gewartet werden will, muss auch da weiter geschaut werden. Da muss dann Wasser (ein weiterer wichtiger Rohstoff welches unterschätzt wird) ver(sch)wendet werden. Die Reinigung ist erforderlich, da sonst der Wirkungsgrad sinkt.

 

Daher: solange es kein wartungsfreies, CO2 neutrales Energiegewinnungsapparat erfunden wird, was es immer Resourcenverschwendung und dazu noch, jetzt kommts, CO2 Ausstoß geben.

 

Deutschland hat mittlerweile ja Windkraft als wichtigste Ökostromquelle eingestuft. Es wird ja auch viel generiert. Aber die Anlagen sind auch nicht gerade hübsch, machen ziemlich viel Krach und bedürfen einiges an Wartung im Jahr um nicht immer Strom generieren zu können (es weht ja nicht immer Wind).

 

PV nimmt oftmals unnötig Platz weg. Auf Dächer ok aber dann ist die Wartung schwerer. Platzverschwendung ist auch eine weitere Verschwendung einer Resource.


08.10.2018 17:09    |    bimidi

Jaja - das hört sich alles immer so nett an mit der regenerativen Energie. Ist ja auch ein sinnvoller Ansatz. Aber:

Die Probleme von Windrädern wurden ja bereits beschrieben. Und die gewonnene Energie, kann in den Mengen nicht gespeichert werden. Da wird noch unheimlich viel Blödsinn gemacht.

Wenn man mal über Land fährt, steht jedes zweite Rad. (Da gibt es dann nicht mal mehr genug Strom, um die Windräder zu betreiben. :p )

Aber wenn es der Wahrheitsfindung langfristig dient ...


08.10.2018 17:16    |    bimidi

Zitat:

Jetzt sind die Pausen nur etwas länger, damit habe ich kein Problem.

 

Sag ich ja immer: Wer ein entspanntes Leben hat und einen nicht so vollen Tag mit Verpflichtungen, kann gut E-Auto fahren.


08.10.2018 17:21    |    KaJu74

@Trottel2011

 

Dann wird es langsam Zeit für elektrische Kräne, oder?

 

Dann bin ich ja froh, das fossile Kraftwerk absolut Wartungsfrei sind.

 

Hier bei mir werden gerade neue Generationen von Windrädern aufgebaut und gleichzeitig die veralteten kleinen Reihenweise demontiert.

 

Und wenn ich dann das Argument "sieht nicht schön aus" lese, sieh dir die Bilder im Anhang an.

 

Was soll/muss an einer PV-Anlage gewartet werden?

Ich reinige sie und mehr nicht.


Bilder

08.10.2018 17:25    |    KaJu74

@bimidi

Ja, die Windkrafträder werden abgeschaltet, obwohl Wind da ist und die Kohlekraftwerke laufen auf vollen Touren.

Finde den Fehler.

 

Bei mir passt das E-Auto perfekt. Mehr sage ich nie.

Ich bin nur "sauer" wenn Stammtischparolen gegen das Elektroauto als Grund kommen ohne Grundlage. Und die Antwort von mir oder anderen wird dann ignoriert und sich darüber lustig gemacht, obwohl man Daten liefert.

 

Wenn es nicht passt, dann passt es nicht.

 

Aber wenn es passt und man nur aus Bequemlichkeit kein Elektroauto fährt, finde ich es schade.


08.10.2018 17:35    |    bimidi

Naja KaJu - ich mache mich bei solchen Diskussionen nur lustig, wenn jemand behauptet, dass er mit seinem Tesla die Umwelt schont. Auch das sind Stammtischparolen, die echt nerven.

Ansonsten finde ich, sollte jeder fahren, was ihm gefällt und was ihm passt.

Und wenn es bei uns ein E-Auto wäre, hätten wir uns vermutlich eines angeschafft. Aber nicht aus ökologischen Gründen, sondern wegen des Geräuschkomforts.

Geht aber leider nicht, macht - wie bei den meisten - im Alltag einfach keinen Sinn.


08.10.2018 17:37    |    KaJu74

Zitat:

ich mache mich bei solchen Diskussionen nur darüber lustig, wenn jemand behauptet, dass er mit seinem Tesla die Umwelt schont. Auch das sind Stammtischparolen, die echt nerven.

Wenn es wie bei mir läuft, stimmt es doch.

Also nichts mit Stammtischparole.

Der Tesla fährt mit 210Wh/km. Macht bei 489gCO2/kWh (Deutscher Strommix 2017) also 102,69gCO2/km.

Mein S5 Cabrio hatte 314,82gCO2/km.

Und mit CO2/km bei PV fange ich gar nicht erst an, würdest dich nur wieder darüber lustig machen.

Zitat:

Ansonsten finde ich, sollte jeder fahren, was ihm gefällt und was ihm passt.

Ein schönes Schlusswort. Oder?


08.10.2018 17:39    |    Trottel2011

@KaJu74

 

Da gibt's einiges zu warten, sonst würden es nicht regelmässig Wartungen für professionelle Anlagen geben.

 

Ich hebe nur hervor, dass die 'achso so klimaneutral en Anlagen' auch gewartet werden müssen. Selbst verständlich sind fossile Brennstoffanlagen wartungsbedürftig.

 

Hast du mittlerweile ein Radius um dich gezogen mit R=0 und nennst das sowohl Horizont als auch Standpunkt? Scheint mittlerweile so. Statt zu verstehen, dass andere User entsprechende Antworten geben, mit ausreichend Hintergrundwissen, grosser Allgemeinbildung sowie dazugehöriges Fachwissen, gehst du davon aus, dass alle dumm sind und implementierst, dass dein Gegenüber keine Ahnung hat und du der Messias bist.

 

Und wir kommen zum Punkt zurück: Tesla polarisiert nicht. Es sind die Fahrer und Jünger, die polarisieren. Du bestätigst es immer und immer wieder. Daher ist eine Diskussion mit dir nicht fruchtbar. Weder für die eine noch andere Seite und erst recht nicht für beide.

 

Folget mir und ihr werdet erleben, wie die Welt errettet werde! Gott sprach 'es werde Licht!' Musk erwiderte 'es werde Tesla!'. Und es wurde und sie sahen! Und sie folgten.

 

Zitat aus 'Das neue neue Teslament'


08.10.2018 17:43    |    KaJu74

@Trottel2011

Zitat:

Statt zu verstehen, dass andere User entsprechende Antworten geben, mit ausreichend Hintergrundwissen, grosser Allgemeinbildung sowie dazugehöriges Fachwissen, gehst du davon aus, dass alle dumm sind und implementierst, dass dein Gegenüber keine Ahnung hat und du der Messias bist.

Du willst hier erklären, dass fossile Energieträger genauso viel Emissionen wie erneuerbare Energieträger emittieren.

 

Das alleine zeigt, das du keiner der von dir genannten User bist.

 

Sorry, wenn ich zu direkt bin.

 

PS: Die einzigen die Musk vergöttern oder besser gesagt verteufeln sind die, die nichts mit der E-Mobilität anfangen können.

Ich kenne keinen Tesla Fahrer, der Tesla oder Musk anbetet.

Das kommt immer nur von Nutzern wie dir.


08.10.2018 17:49    |    Trottel2011

@KaJu74

 

Wieder liest du Sachen heraus, die nicht einmal gedacht wurden. Ich habe weder geschrieben dass Elektro gleichviel oder mehr CO2 generiert als Verbrenner noch dass Verbrenner die optimale Lösung sei. Wieder dichtest du mehr dazu als da steht.

 

Lesen, einsacken lassen, verstehen, antworten.

 

Zeitgleich die Unterstellung ich könne mit Elektro nichts anfangen... ;) Das ist absolut nicht wahr. Ich kann sogar eine Menge mit anfangen. Es ist höchst faszinierend wie die Welt aktuell sich vom Verbrenner versucht zu verabschieden. Ein begrüssenswerter Schritt. Gerne direkt vom Stinkediesel. Ich würde da keine Träne vergiessen.

 

Das Problem ist, es wird quasi auferzwungen, ohne dass es wirklich für alle einheitliche Lösungen gibt. Siehe Unterschiede in Ladevorgängen, Ladesäulen, Steckern, usw. Bei Verbrennern ist das genormt. Die Normen dafür werden nicht beachtet. Wenn wir es nicht schaffen sowas vorab zu klären, kann es per es nichts werden.

 

Daher ist Strom für mich aktuell keine Lösung. Ich sehe keinen Grund, warum man x verschiedene Karten, Mitgliedschaften, usw. benötugt, damit man überhaupt unterwegs laden kann. Ladesäulen, die nicht einmal die Ladekapazität mitbringen, womit sie beworben werden, usw.

 

Tesla hat vorgegriffen, Hut ab, mit den Superchargern. DAS hätte die Norm werden sollen. Aber das geht ja nicht, weil alle ihr eigenes Süppchen kochen müssen. Und das macht die Elektro Zukunft wieder ungewiss. Wie einst VHS, Betamax und Video 2000. Oder Bluray vs. HDDVD. Einer wird der Sieger sein und diesen jetzt schon zu bestimmen wird schwer.

 

Wenn man nur einen Hersteller fahren will und dieser durchgängig den gleichen Anschluss und Lademöglichkeiten mit sich bringt, ist es ja auch halbwegs ok...


08.10.2018 17:55    |    KaJu74

@Trottel2011

Jetzt springst du von Energieerzeugung zu Fahrzeugen.

 

Aber egal, du bist klüger als ich und ich verstehe es einfach nicht.

 

Ich habe 13.000kWh Strom aus dem Netz gekauft und 13,57l Super Plus pro 100km verbraucht.

Jetzt ziehe ich keine 1.000kWh Strom aus dem Netz, speise fast 20.000kWh sauberen Strom ein und verbrauche keinen Sprit mehr.

 

Das sind Fakten.


08.10.2018 18:04    |    Trottel2011

Habe mein Beitrag nochmal etwas erweitert.

 

Deine Fakten in allen Ehren, absolut gut und für dich: toll. Aber das sind eben für dich Fakten. Du bist single. Keine Kinder. Kein 2. Wagen für Frauchen als KiTa-Taxi. Wenn du arbeiten bist, hast du wohl, ausser vielleicht Kühlschrank und Tiefkühler, minimal Verbrauch.

 

Was ist, wenn Frauchen zuhause ist mit Kind und damit verbunden die Glotze den ganzen Tag läuft... Und mehrmals die Mikrowelle angeworfen wird, um die Milch zu erwärmen. AufGrund von Langeweile ein Laptop den Tag über dran ist und man plötzlich 2 Elektroautos laden müsse... Für dich funktioniert es. Das freut mich für dich, aber die Fakten sind auf dein Unfeld/Leben ausgerichtet :)


08.10.2018 18:09    |    bimidi

Zitat:

Der Tesla fährt mit 210Wh/km. Macht bei 489gCO2/kWh (Deutscher Strommix 2017) also 102,69gCO2/km.

Mein S5 Cabrio hatte 314,82gCO2/km.

Und mit CO2/km bei PV fange ich gar nicht erst an, würdest dich nur wieder darüber lustig machen.

 

Hast ja noch was Lustiges ergänzt, da muss ich dann schon noch etwas sagen.

1. Beim S5 hattest du wenigstens ein Cabrio, was bei unserem Sommer etwas mehr Freude macht, als eine geschlossene Büchse, oder? ;)

 

2. Und das ist das Entscheidende: Greif dir nicht nur das CO2 heraus. Der ökologische Fußabdruck ist wesentlich umfassender. Diese Art der Argumentation ist Demagogie - und das sollten wir lassen, oder?

 

Im Gesamten fährt laut ADAC (nehmen wir das mal als eine Art neutraler Institution) eine S-Klasse 120000 km oder laut diversen Untersuchungen 8 Jahre umweltfreundlicher als ein Tesla S (Akkugröße weiß ich nicht mehr). Die >17 Tonnen CO2, die ein Tesla bei der Produktion (inkl. Akku) emittiert, sollten wir nicht ganz vergessen.

Eine S-Klasse produziert bei der Produktion etwa die Hälfte CO2. Dafür als Diesel beispielsweise aber mehr Stickoxide beim Fahren - und schon muss man mit der Bewertung wieder ganz von vorne anfangen.

 

Unberücksichtigt ist auch, wie nach 120000km der Akku aussieht und wann man einen neuen braucht.

 

Verstehst du jetzt, warum ich mich über das Ökologie-Argument lustig mache?

 

Und dazu kommt noch - und ich werde nicht müde, das immer wieder zu erwähnen - dass ein Tesla in der Regel (bei dir nicht, ich weiß) ein zusätzliches Auto im Haushalt ist. Für lange Strecken haben die Tesla-Eigner dann schon noch etwas Richtiges in der Garage.


08.10.2018 18:38    |    gato311

Für mich persönlich ist es derzeit noch ganz einfach:

Solange ich mit meinem profanen Mii (=Up) CNG ausreichend komfortabel/lärmfrei und schneller (!) zum Ziel komme mit weniger CO2 und im Schnitt noch deutlich besseren Gesamtabgaswerten und am Ziel kein übergroßes Auto habe, für das ich noch einen Parkplatz suchen muss, wird es für mich nichts mit dem E-Auto.

 

Ohne Not lasse ich mich nicht von den Ladestationen gängeln. Halbwegs schnell kommt man auch mit dem Tesla nur voran, wenn man den Akku irgendwie zwischen 15-60% hält und im richtigen Abstand die Supercharger kommen. Denn nur dann lädt er wirklich schnell. Da habe ich mit meine CNG-Gurke noch ne bessere Reichweite bei höherer Durchschnittsgeschwindigkeit und muss beim Tanken nicht warten.

 

Das Theater mit den defekten CNG-Stationen reicht mir schon. Das nächste Level mit den Ladern muss ich noch nicht haben bei der jetzigen Dichte.

Und wenn man am Ziel lädt, muss man die Karre nach nen paar Stunden wegfahren, um kein Knöllchen oder Strafgebühren zu kassieren, weil man den Lader blockiert. Nee danke.

 

Klar, der Tesla beschleunigt schöner. Aber oben rum geht dem auch die Puste aus. Für Spaß gibt es noch nen Benziner, der auf der Autobahn den Tesla eben locker verbläst. Der fährt aber eben nicht so viel.

 

Wenn man zu Hause lädt und sich im Radius der Reichweite (hin- und zurück) bewegt, dann ist es was anderes.

Aber in meiner Situation gebe ich für die ganzen Nachteile keinen Kaufpreis eines Teslas aus, wenn ich für um die 13000 Euro mit ordentlicher Ausstattung als Vorführer eine für mich bessere Lösung mit besserer Umweltbilanz kriege.

 

Klar, geschenkt würde ich mir den Spaß schon aus reiner Neugier antun. Aber dann will ich dabei auch sparen.


08.10.2018 18:53    |    sestiphatis

Jedenfalls läufts für Tesla heute mal wieder. Bei unter 250 stehen wir. Der niedrigste Kurs seit 18 Monaten. Noch nie ist die Aktie so abgestürzt. Dabei sind es sooooo tolle Zahlen, die vorab gezeigt wurden. Die stimmen natürlich auch alle. Gut, blöd, dass das gleich wieder „Schreibkram“ generiert:

http://ir.tesla.com/static-files/e10ad0ab-c795-4168-925e-0f0acca665fd

Bruder Musk verkauft jedenfalls schon. Schlau von ihm:

http://ir.tesla.com/static-files/cfb47e0f-55ad-44d7-85c5-a73cb8e7faa8

Gemein auch, dass Großinvestor David Einhorn Tesla mit Lehman Brothers verglich. Der weiß gar nicht, was für zufriedene Kunden Tesla hat:

https://teslamotorsclub.com/.../


08.10.2018 19:14    |    dodo32

Zitat:

Was ist, wenn Frauchen zuhause ist mit Kind und damit verbunden die Glotze den ganzen Tag läuft

...:confused: ...dann ist es die falsche Frau und wenn es meine wäre wüsste sie spätestens dann, wo der Maurer das Loch gelassen hat. ;):D


08.10.2018 19:15    |    KaJu74

@Trottel2011

ich weiß gar nicht, ob ich dir noch antworten soll, aber ich versuche es noch mal:

Zitat:

Deine Fakten in allen Ehren, absolut gut und für dich: toll. Aber das sind eben für dich Fakten.

Habe ich JE was anderes behauptet?

Zitat:

Du bist single. Keine Kinder. Kein 2. Wagen für Frauchen als KiTa-Taxi. Wenn du arbeiten bist, hast du wohl, ausser vielleicht Kühlschrank und Tiefkühler, minimal Verbrauch.

Wenn 13.000-16.000kWh ein minimaler Verbrauch für dich sind hast du Recht.

Zitat:

Was ist, wenn Frauchen zuhause ist mit Kind und damit verbunden die Glotze den ganzen Tag läuft... Und mehrmals die Mikrowelle angeworfen wird, um die Milch zu erwärmen. AufGrund von Langeweile ein Laptop den Tag über dran ist und man plötzlich 2 Elektroautos laden müsse... Für dich funktioniert es. Das freut mich für dich, aber die Fakten sind auf dein Unfeld/Leben ausgerichtet :)

Wie gesagt, du kennst mich nicht ein Stück und urteilst über mich.

 

Wie gesagt, ich habe durch das BHKW kontinuierlich 1,5kW Strom zur Verfügung.

Zusätzlich 4,6kW aus dem Akku.

Macht über 6kW die ich ohne das aktuell die Sonne scheinen muss, liefern kann.

Das schafft kein normaler Haushalt. Nur meine Sauna mit 9kW ist noch höher.

Und die Elektroautos können auch Nachts laden.

 

Ich glaube, wir beide lassen es besser.

 

Okay?


08.10.2018 19:22    |    KaJu74

@bimidi

Der Tesla hat ein riesiges Schiebedach und selbst das mache ich so selten auf, dass ich mir keins mehr kaufen würde.

 

Die 17to CO2 wurde nur von der deutschen Presse anhand der schwedischen Metastudie "ermittelt".

Nur hat die Metastudie nichts mit aktuellen Akkus zu tun.

https://www.fool.de/.../

http://www.manager-magazin.de/.../...er-als-ford-fiesta-a-1177177.html

https://cleantechnica.com/2017/06/22/swedish-ev-battery-study-sucks/

 

Und diese gezielte Fehlinformation der deutschen Medien ist eines der Dinge, die mich immer wieder ärgern.

 

Zum Akku:

https://twitter.com/gem8mingen

600.000km im Roadster

700.000km im Model S


08.10.2018 19:28    |    Trottel2011

@KaJu74

 

Zitat von dir:

"Wie gesagt, du kennst mich nicht ein Stück und urteilst über mich."

 

Fühlt sich scheisse an, wa? ;) Beruht auf Gegenseitigkeit. Ohne andere zu kennen, urteilst du genauso, teilweise schlimmer... ;) Denk an den Spiegel.


08.10.2018 19:30    |    bimidi

Du sagst es: gezielte Fehlinformationen ärgern mich auch. (Wie übrigens der CO2 Ausstoß deines S5. Wie hast du das geschafft? Angegeben ist der aktuelle mit etwa der Hälfte. Aber: geschenkt:)

Welche Informationen welcher Medien glaubst du denn? Die einen oder die anderen. Oder alles, was dir gefällt?

Oder doch Twitter? Ist das reproduzierbar?

Man weiß es nicht. Man glaubt es nur.


08.10.2018 19:46    |    KaJu74

@bimidi

Zitat:

Du sagst es: gezielte Fehlinformationen ärgern mich auch. (Wie übrigens der CO2 Ausstoß deines S5. Wie hast du das geschafft? Angegeben ist der aktuelle mit etwa der Hälfte. Aber: geschenkt)

Ich rechne mit meinem REALEN Verbrauch und nicht mit dem Betrugs NEFZ, der nachweislich im Schnitt 42% zu niedrig ist:

https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/450297.html

 

Beispiel Schwedische Studie:

- Es ist eine Meta Studie gewesen, welche viele ALTE Studien genommen hat und sich die wichtigsten Zahlen raus genommen hat.

- Es wurde ein Akkutyp analysiert, der in aktuellen Elektroautos nicht mehr im Einsatz ist.

- Es wurde von Laboreinzelfertigung ausgegangen und nicht Massenfertigung.

- Es wurde von 100% Kohlestrom ausgegangen und erneuerbare Energien ausgeblendet.

- Es wurde die Verwendung als stationärer Speicher (scound life) nach dem Betrieb im Auto komplett ignoriert.

- Es wurde die Recyclingfähigkeit komplett ignoriert.

 

Aber dafür musste man sich die Mühe machen, und die Studie lesen. (=Arbeit)

 

Da hier der ADAC als Quelle genannt wurde:

https://ecomento.de/.../

(Lustiges Detail, das 2018 der Strommix von 2013 genommen wird, warum wohl?)


08.10.2018 19:47    |    sestiphatis

Hätte man mal vor genau vier Jahren die Aktie gekauft. Dann hätte man jetzt einen satten Verlust von 25$/Aktie. Aber dafür gabs wenigstens keine Dividende....


08.10.2018 19:54    |    KaJu74

@sestiphatis

Zitat:

Hätte man mal vor genau vier Jahren die Aktie gekauft. Dann hätte man jetzt einen satten Verlust von 25$/Aktie. Aber dafür gabs wenigstens keine Dividende....

bist du dir da sicher?

https://www.onvista.de/aktien/Tesla-Aktie-US88160R1014

5.10.2014 = 236,910$

7.10.2018 = 249,757$

 

Daimler in 3 Jahre -19,08% https://www.onvista.de/aktien/Daimler-Aktie-DE0007100000


08.10.2018 19:59    |    bimidi

Zitat:

Ich rechne mit meinem REALEN Verbrauch und nicht mit dem Betrugs NEFZ, der nachweislich im Schnitt 42% zu niedrig ist ...

 

Schon wieder so eine einseitige Betrachtungsweise.

Wenn du mit dem Tesla so fährst wie mit dem S5 bei deinem CO2-Ausstoß, kommst du gerade mal 250 km weit und hast auch einen etwa doppelt so hohen Verbrauch.

 

Das ist eben ärgerlich: Jede Zahl wird so manipuliert, bis sie in den Kram passt.

 

Aber wie gesagt: geschenkt, weil gewohnt.

 

Alles gesagt? Von mir schon.


08.10.2018 20:17    |    sestiphatis

Zitat:

@sestiphatis

Zitat:

Hätte man mal vor genau vier Jahren die Aktie gekauft. Dann hätte man jetzt einen satten Verlust von 25$/Aktie. Aber dafür gabs wenigstens keine Dividende....

bist du dir da sicher?

https://www.onvista.de/aktien/Tesla-Aktie-US88160R1014

5.10.2014 = 236,910$

7.10.2018 = 249,757$

Oh, Entschuldigung! :D

Dann hätte man 12,88$ gewonnen. Ganz toll!

 

Allerdings, der 05.10. war nicht genau vor vier Jahren, da war der 06.10. der nächstgelegenste Börsentag, da war das High 265,54$. Und am 08.09.2014 war man im High bei 274,40.

 

Damit will ich sagen: Die Aktie ist seit der zweiten Jahreshälfte 2013 nur noch Spekulationsobjekt. Es gibt keinen Marktwert, der anhand von Zahlen und Fakten nachzuvollziehen ist. Heute muss nur eine Führungskraft aus dem Bereich Finanzen gehen und es kommen ein paar Zweifel an den Produktionszahlen auf. Schon fällt das Dingen wie ein Stein.


Deine Antwort auf "Warum polarisiert Tesla so sehr?"

Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

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