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18.10.2014 18:24    |    KaJu74    |    Kommentare (55)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Hallo

 

Auf Anfrage geht es jetzt mal nicht um Autos, sondern um die PV-Anlage und den Speicher, den ich gekauft habe, weil ich mir den Tesla bestellt hatte.

 

Ich habe viele Angebote eingeholt und mich schlussendlich nicht für das günstigste entschieden, weil ich unbedingt deutsche Module (Schüco) haben wollte.

 

Nennleistung 22,00 kWp

88 Stück Module Typ SCHÜCO MPE 250 PS 60 EA (Made in Germany)

2 SMA TP9000TL-20

1 SMA SB4000TL-21

 

Falls direkte Werbung nicht erlaubt ist, bitte melden:

Zitat:

Mario Denkes

-Geschäftsführung-

 

Planum GmbH

Diedrich-Dannemann-Str. 30

D-26203 Wardenburg

 

Telefon: +49 441 59449080

Telefax: +49 441 59467054

Mobil: +49 171 1124447

mailto: info@planum-online.de

Registergericht: Oldenburg – HRB 206987

So sah der Plan aus:

Planung der AnlagePlanung der Anlage

 

Dann ging der Aufbau los.

 

2013-10-02-stand-1-large2013-10-02-stand-1-large

 

2013-10-02-stand-2-large2013-10-02-stand-2-large

 

Dann kamen die Module.

 

2013-10-04-aufbau-anlage-12013-10-04-aufbau-anlage-1

 

2013-10-04-aufbau-anlage-22013-10-04-aufbau-anlage-2

 

Die Wechselrichter wurden auch schon an die Wand montiert.

 

2013-10-04-aufbau-anlage-132013-10-04-aufbau-anlage-13

 

Dann zum fertigen Aufbau.

 

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-82013-10-08-anlage-einsatzbereit-8

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-72013-10-08-anlage-einsatzbereit-7

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-12013-10-08-anlage-einsatzbereit-1

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-22013-10-08-anlage-einsatzbereit-2

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-32013-10-08-anlage-einsatzbereit-3

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-42013-10-08-anlage-einsatzbereit-4

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-52013-10-08-anlage-einsatzbereit-5

2013-10-08-anlage-einsatzbereit-62013-10-08-anlage-einsatzbereit-6

 

Später merkte ich, das es mir nicht gefiehl, das ich den Strom so günstig verkaufe und gleichzeitig Nachts teuer wieder kaufen musste.

Außerdem war ich die Diskussion über Zappelstrom und Förderung Leid. ;)

 

Zitat:

Oscar Perdok GmbH

Alternative Energie- und Haustechnik, Blockheizkraftwerke

Vertretung Fa. PowerPlus Technologies GmbH, Remscheid

Gildeweg 14,

46562 Voerde

Tel.: 02855 / 15790

Fax.: 02855 / 15791

Stationärer Batterispeicher ecoBATT 47 bestehend aus:

- Wechselrichter SMA Sunny Island 6.0H 111

- Remote Control SMA SRC201

- Speedwire-Interface SW-DM SH01

- Emeter 101

- Sunny Home Manager1

- Bleiakkumulator 48V 1550Ah (C5), 47kWh (C10)1

- Elektrolytumwälzung1

- Aquamatik1

- Akkumulatorsicherungskasten NH00 160A1

- Akkumulatorsicherung NH00 125A2

- Batteriekabel H07V-K 1x50² (m)8

- Kabelschuh M10-50²

2014-08-27-09-51-492014-08-27-09-51-49

2014-08-27-09-52-002014-08-27-09-52-00

2014-08-27-09-51-382014-08-27-09-51-38

 

https://www.sunnyportal.com/.../PublicPageOverview.aspx?...

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Ergänzung von KaJu74 am 19.10.2014 13:53

Mal ein paar Angaben zu der Situation vor der PV-Anlage.

 

11500 kWh Stromverbrauch durch den Koiteich. (rund 800Watt rund um die Uhr!)

18.10.2014 18:52    |    Turboschlumpf6

Ich bin begeistert! Soviel jetzt, ausführlicher Kommentar kommt später.


18.10.2014 18:57    |    KaJu74

Danke.

 

Gibt es noch was, was ich vergessen habe und wichtig ist?


18.10.2014 19:02    |    emobilezukunft

Das nenn ich mal, hauptsächlich funktionieren.

 

Andere hätten erst die Wand verputzt oder so.

 

Aber das ist so vollkommen richtig.

Hauptsache es funktioniert.


18.10.2014 20:10    |    Gerbil

Und die Kanäle sauber verbaut..aber egal..

Schöner Beitrag für Leute die über unbegrenzt Kohle verfügen.. :-/


18.10.2014 20:35    |    VolvoAndy

Mich würde vor allem interessieren, wie sich die Speicherlösung nun bewährt hat. Wie siehts da mit dem Wirkungsgrad aus? Wie ist der Ertrag der Anlage über einen Tag gerechnet jetzt im Oktober, vor allem wenn das Wetter nicht so toll ist?


18.10.2014 21:13    |    PIPD black

Ich seh sowas zum ersten Mal. DANKE.

Also nicht ne PV-Anlage sondern das weitere "Zubehör".

Bitte nähere Einzelheiten.

 

Was ich nicht verstehe, wieso mußt du nachts teuer Strom einkaufen?

Aktuelle Anlagen zählen doch vorwärts und rückwärts. Nach Abzug des Eigenverbrauchs sollte doch bei der Größe der Anlage noch ne überschüssige Vergütung für die Einspeisung übrig bleiben......


18.10.2014 22:14    |    Achsmanschette42

Ich habe 2 Fragen:

 

1. Was kostet der Spaß in etwa?

2. Hast du auch eine Solaranlage für Warmwasser inklusive großem Wärmespeicher?

 

Ich finde das Konzept etwas einseitig, kann man doch die Sonnenenergie nicht nur nutzen, um mit recht schlechtem Wirkungsgrad Strom zu erzeugen.


19.10.2014 00:58    |    Kurvenräuber23928

Wärme ist aber in unseren Breitengraden auch alles als optimal.

Außer man braucht im Sommer Prozesswärme.


19.10.2014 01:09    |    KaJu74

@emobilezukunft

Ja, wollte erst noch Riegipsplatten anbringen, aber dann habe ich mir gesagt, die Funktion ist nur wichtig und das geht auch so.

 

@Gerbil

1. die Kanäle habe ich so schief montiert. Aber dadurch einiges an Geld gespart.

2. Ich habe das Geld auch nicht gehabt und finanziert.

 

@VolvoAndy

Der Speicher kann nur so gut sein wie das Wetter. Ich hatte den Akku öfters leer. (Ich habe auch eine Sauna mit 9kW, die regelmäßg genutzt wird und den Tesla)

 

@PIPD black

In Deutschland gibt es keine rückwärts laufenden Zähler.

Ich verkaufe überschüssigen Strom für 13.84 Cent/kWh

Vor dem Speicher habe ich Nachts dann Strom kaufen müssen und 28,5 Cent/kWh bezahlt.

Deshalb der Speicher.

Welche Einzelheiten willst du noch wissen?

 

@einsdreivier

Ich habe eine recht neue Heizung und daher keine Warmwassermodule.

Außerdem kenne ich Leute, die ihre Warmwasserplatten wieder vom Dach gerissen haben, um mehr PV-Platten anbauen zu können.

Denn vor allem im Sommer, wo die meiste Sonne da ist, nützen die Warmwasserplaten wenig und im winter kommt nicht genug.

Da kann man besser einen zusätzlichen Heizstab per PV-Strom anschließen.

Die PV-Anlage ist ja gekommen, da ich vor der PV-Anlage einen Jahresverbrauch von 11.500 kWh hatte.

Grund: Mein Hobby, Koiteich.

Jetzt kam der Tesla noch dazu, also musste ich reagieren.

Das nächste wird ein BHKW werden, wenn die Heizung "alt" genug ist.

Solaranlage knapp 40.000€

Speicher keine 19.000€

 

Zu den Werten:

August 2014:

 

Autarkiequote 88 %

Eigenverbrauchsquote 40 %

Direktverbrauchsquote 24 %

Wirkungsgrad Akku: 77,41% (incl. Erstbeladung)

 

September 2014:

 

Autarkiequote 91 %

Eigenverbrauchsquote 55 %

Direktverbrauchsquote 28 %

Wirkungsgrad Akku: 78,86%

 

Oktober bis zum 18.10.14:

 

Autarkiequote 77 %

Eigenverbrauchsquote 74 %

Direktverbrauchsquote 32 %

Wirkungsgrad Akku: 82,59%


19.10.2014 01:21    |    emobilezukunft

82,59% Wirkungsgrad bei einem Blei Akku, das sind aber Super Werte.

Man redet oft von 70% oder weniger.

 

Wenn du so viel Geld von deiner Bank bekommst, must du gut verdienen oder ein guter Kunde sein.

 

Glückwunsch.


19.10.2014 09:28    |    G. Threepwood

Tolle Anlage. Finde es gut, dass du die Sache durchgezogen hast. Würde mir auch gefallen so ein "Spielzeug".


19.10.2014 09:49    |    Superdino

Interessant! Meine PV Anlage ist letzte Woche in Betrieb gegangen 4,335 kWpeak.

Habe aber keinen Batteriespeicher. Möchte mittelfristig auf Warmwasserwärmepumpe umstellen, um den Eigenverbrauch zu erhöhen. Dann bleibt die Ölheizung außerhalb der Heizperiode aus. Ein SMA HomeManager ist vorhanden, in erster Linie für die dyn. 70% Regelung und um die Lastfluss und das Verbrauchsverhalten zu kontrollieren. Ja, teueres Spielzeug. Wenn ich Glück habe, sind die Kosten nach 13-15 Jahren wieder drin. Habe es aber ohne Kredit finanziert.


19.10.2014 09:56    |    PIPD black

Zitat:

In Deutschland gibt es keine rückwärts laufenden Zähler.

Wie es technisch tatsächlich umgesetzt wird, weiß ich nicht, kenne aber zwei Anlagen aus dem Jahre 2012/13 wo es im Prinzip so umgesetzt wird, weil du zu diesen Zeitpunkten nicht mehr nur Einspeisen und Vergütung kassieren darfst, sondern erst nach deinem Eigenverbrauch. Somit müssen bei den beiden mir bekannten Anlagen auch kein Strom eingekauft werden. Dort wird produziert und der Überschuß verkauft. Sollte man aber tatsächlich einen höheren Verbrauch haben als man selbst produziert, muss man tatsächlich zukaufen.

 

Ich gebe zu, es ist schwierig, durch die einzelnen Stufen und Förderungen von PV-Anlagen der letzten Jahre und Jahrzehnte mit den verschiedenen Stichtagen durchzusteigen.


19.10.2014 11:44    |    Superdino

Doch, mein (alter) Drehstromzähler lief auch rückwärts, wenn die PV-Anlage mehr Leistung erzeugte als Energie im Haushalt "verbraucht" wurde. Jetzt habe ich einen digitalen Zähler, der Strombezug und Netzeinspeisung getrennt zählt. Wenn meine Anlage nicht genügend Strom produziert, muss ich "Strom" kaufen.

Und ich bekomme nur den Teil vergütet, den ich verkaufe und nicht den Teil, den ich selbst "verbrauche". Dies war früher anders und meiner Meinung nach völlig sinnfrei.


19.10.2014 11:57    |    PIPD black

Genau, diese drei Varianten kenne ich. DANKE.

 

1. alles wird verkauft, damals zu horrenden und GARANTIERTEN Preisen auf lange Zeit, Selbstverbrauch war Quark, da der externe Einkauf viel günstiger war als die Einspeisevergütung.

2. nur der Überschuß wird verkauft, Zähler dreht in beide Richtungen

3. nur Überschuß wird verkauft, getrennte Zähler


19.10.2014 13:20    |    hofihofm

Klasse Bericht!


19.10.2014 13:41    |    KaJu74

Danke für die Beiträge.

 

@emobilezukunft

Ja, die Oktober werte sind klasse. Scheint an der öfteren Komplettentleerung zu liegen.

 

@G. Threepwood

Die Anlage ist alles, nur kein Spielzeug!


19.10.2014 13:43    |    Rockport1911

Klasse Bericht, Danke, auch für die exakte Aufzählung des verbauten Materials.

 

Ich wohne in einem alten Vierseitenhof der von einer über 20 Jahre alten Ölheizung komplett beheizt wird. Es kostet ein kleines Vermögens die Öltanks aufzufüllen.

 

Leider würden wir kaum die verfügbare Fläche für ein wirtschaftliches System zusammenbekomen, mal abgesehen das die Optik des Hauses doch sehr leiden würde.

 

Würde Ich mir meinen eigenen Strom selbst erzeugen, wäre ein E-Auto/ Tesla nur die logische Schlussfolgerung.


19.10.2014 13:48    |    KaJu74

Interessant auch, was ich als PN bekommen habe:

 

Zitat:

Ein Tesla bestellt und die PV-Anlage finanziert? Da beißt sich doch was..aber egal geht mich nix an.

 

Ich zahl halt brav weiter für die Ökolüge/EEG Umlage..

 

50 Prozent der Deutschen sind Mieter die Kein Dach oder Fläche haben für eine PV. Dafür dürfen sie fleißig die Anlagen anderer bezahlen..Das find ich nich ganz fair..

Meine Antwort darauf war etwas wenig feinfühlig:

 

Zitat:

Auch wenn es dich nichts angeht, aber ich habe einen gut bezahlten Job, einen sicheren Job und eine perfekte Zahlungsmoral, laut meiner Bank.

 

Vor dem Tesla bin ich zur Bank gegangen und habe gefragt, wie viel Geld kann ich für ein Auto von euch bekommen. Antwort, wie viel willst du?

 

Dann Danke, dass du meine Anlage mit bezahlst.

 

Oder was willst du von mir hören?

 

Soll es jetzt mein Problem sein, weil die Mehrheit kein Haus hat?

 

Du bist lustig.

Ich lasse mir kein schlechtes Gefühl einreden, nur ein ich mein Leben so lebe, wie ich es tue.

 

1. Ich bin nicht von Beruf Sohn.

2. Ich habe alles was ich habe, hart erarbeitet.

3. Ich fliege nicht in Urlaub, sondern mache in Deutschland/Europa schöne Touren mit dem Auto was ich gerade habe. Die letzten Jahre mit meinem Audi S5 Cabrio und jetzt mit dem Tesla. Freue mich schon auf die weitere Verbreitung der Supercharger. Dann soll in ein paar Jahren mal eine Tour durch ganz Europa folgen, wenn mein Arbeitgeber da mit spielt und mir so lange frei gibt!

4. Jeder kann sich an Groß-PV-Anlagen beteiligen, man muss nur wollen und nicht meckern, man hätte kein Dach zur Verfügung.

 

Was mir nicht gefällt ist, das die Regierung etwas macht und die Leute, die danach leben angegriffen werden. (Man hat hier ja schon mal dazu aufgerufen, Steine in meine PV-Anlage zu schmeißen, damit der Strompreis wieder billiger wird)


19.10.2014 13:51    |    KaJu74

@Rockport1911

Bei mir kam die Bestellung des Telsa zu erst.

Da der Strom selbst vom Energieversorger billiger gewesen wäre, als der Sprit für meinen S5.

Aber durch meinen Teich hatte ich wie gesagt 11.500 kWh Stromverbrauch und da musste ich gegensteuern.

Die PV-Anlage wäre deutlich günstiger möglich gewesen, aber ich wollte keine Ding-Dong, Ling-Lang Module.

Muss jeder für sich selbst entscheiden.


19.10.2014 14:05    |    Rockport1911

Zitat:

Ich lasse mir kein schlechtes Gefühl einreden, nur ein ich mein Leben so lebe, wie ich es tue.

Du machst nur was du für richtig hälst.

 

Der anonyme Schreiberling ist wahrscheinlich etwas neidisch, was hält ihn davon ab sich ein Eigenheim zu leisten?

 

Ich, und viele andere, freuen sich immer über E-Auto-Beiträge, auf die unlogische Kritik brauchst du eigentlich nicht zu reagieren...


19.10.2014 14:13    |    Kurvenräuber23928

Warum heizt man einen Teich mit Strom?

Oder was hat denn sonst den Saft Verbraucht?


19.10.2014 14:21    |    KaJu74

@Rockport1911

 

Danke, hast ja Recht. Er ist nicht anonym, ich habe nur seinen Namen hier weg gelassen. Hat aber schon in diesem Beitrag geschrieben. Soviel als Hinweis. ;)

 

@Berthold2k

 

Der Teich wird nicht mal beheizt!

Das ist Strom für 2 Pumpen, 2 UV-Lampen, 2 Belüfter und den Trommelfilter.


19.10.2014 15:21    |    Kurvenräuber23928

Naja die UV Lampen geben den Großteil ihrer Energie in Form von Wärme ab.

Der Rest sollte im Verhältnis vernachlässigbar sein sonst würdest du nicht auch einen Verbrauch von rund 1 kW pro Stunde kommen.


19.10.2014 15:30    |    Kurvenräuber23928

Zitat:

Zitat:

Ich lasse mir kein schlechtes Gefühl einreden, nur ein ich mein Leben so lebe, wie ich es tue.

Du machst nur was du für richtig hälst.

Die Freiheit des Einzelnen hat ihre Grenze in der Freiheit der anderen.

 

 

Zitat:

Der anonyme Schreiberling ist wahrscheinlich etwas neidisch, was hält ihn davon ab sich ein Eigenheim zu leisten?

Diese Fräse kann doch wohl nicht ernst gemeint sein oder?

 

 

Zitat:

Ich , und viele andere, freuen sich immer über E-Auto-Beiträge, auf die unlogische Kritik brauchst du eigentlich nicht zu reagieren...

Richtig, trotzdem ist die Kritik nicht unlogisch.


19.10.2014 19:47    |    Druckluftschrauber23745

Interessanter Bericht, danke! Ich selber spiele auch zaghaft mit dem Gedanken einer eigenen PV Anlage, bin aber noch nicht tief in die Materie eingestiegen und weiß auch nicht, ob sich das hier überhaupt lohnen würde (recht kleine nutzbare Dachfläche in "falscher", sprich West/Ost Ausrichtung sowie ein recht kleines flaches Garagendach (ca 3x6m)). Es heißt ja, dass man durch den Preisverfall bei den PV-Modulen schon günstiger selber Strom produzieren kann als es beim Versorger einzukaufen, aber dafür müsste man wohl (wegen den Fixkosten) erstmal eine ausreichende Menge an Modulen aufstellen können...?!


19.10.2014 21:06    |    ilovemy406c

Ich möchte den TESLA als Batterie-Speicher verwenden, d.h. Strom vom TESLA beziehen, wenn er vom EVU teuer ist. Aber TESLA gibt auf Fragen zu solchen Dingen nicht mal Antwort. Er hätte auch als Notstromversorgung herhalten müssen, da wir öfters mal ohne Strom sind, weil das Haus abgelegen ist. Hat schon mal jemand gehört, dass so etwas realisiert wurde? DC müsste ja vom TESLA an der Fahrzeugsteckdose anliegen, zumindest theoretisch.


19.10.2014 21:14    |    Superdino

Dann braucht man zwischen Fahrzeug und Hausnetz einen Wechselrichter.

Die Frage ist, ob ständig die Batteriespannung an der Fahrzeugsteckdose anliegt.

Und ob das EVU das mitmacht und Tesla.


19.10.2014 22:03    |    Kurvenräuber23928

Auf jedenfall wir das in Zukunft Standard werden das die e Autos als Puffer benutzt werden.


19.10.2014 22:14    |    Superdino

Ja das ist Wunschgedanke der Energiewirtschaft und der Politik.

Ob es die Automobilhersteller wollen, die zudem Garantie auf die Akkus geben müssen, steht auf einem anderen Blatt.


19.10.2014 22:21    |    Kurvenräuber23928

Guter Einwand.

Jedenfalls ist ja geplant die alten ausgemusterten Autobatterien als stationäre Zwischenspeicher zu verwenden.


20.10.2014 15:19    |    Noch ein Stefan

Wow, konsequent.

;-))

 

Wenn ich hier mal direkt nach Praxiserfahrungen fragen kann: wie ist das mit der Effizienz der PV-Module bei diesem flachen Einbauwinkel (z.B. auf dem Garagendach)? Wintererfahrungen wird's ja noch keine geben, aber evtl. eine Berechnung des Herstellers?

(Schüco kann doch auch alles berechnen ;-))


20.10.2014 18:53    |    VolvoAndy

@Stefan:

Zitat:

wie ist das mit der Effizienz der PV-Module bei diesem flachen Einbauwinkel (z.B. auf dem Garagendach)?

Meine Eltern bauen im Moment eine PV Anlage, wo ein Teil der Module sogar ganz plan angeordnet sind. Je nach Technologie stehen dann aber immer noch 90% zur Verfügung. Vorteil auch: man kann Abend und Morgensonne während des Sommers besser nutzen, da sich die Module dann nicht selbst beschatten. Unter dem Strich verliert man kaum was.


22.10.2014 13:05    |    ilovemy406c

Geht aber nur, wenn man kaum Schneelage hat.

 

Ich hatte gestern mir eine 600m2 PV-Anlage angesehen, wo die Panels auf einem Flachdach wie ein Dach aufgebaut sind, d.h. sie sind oben gegeneinander gelehnt und die Ausrichtung ist neu Ost/West und nicht Süd. Scheinbar ist dies über das ganze Jahr gesehen, nach neuesten Berechnungen (So und Wi) inzwischen die rechnerisch wirtschaftlichste Lösung. Auch in Bezug auf Windbelastung soll das bei einem Flachdach sehr gut sein. Das Gebäude liegt praktisch ganzjährig über der Nebelgrenze, aber in Sachen Wind ist das Gebäude etwas exponiert.


23.10.2014 00:28    |    Kurvenräuber23928

Das kannst du eigentlich nicht so pauschal sagen weil wenn man es richtig machen würde diesen wert für jeden Standort und Modultyp individuell berechnet.

 

Also nicht nur nach dem Standort also nicht nur Längen und Breitengrad und Höhe über NN.


23.10.2014 10:07    |    Trennschleifer42337

Finde die Anlage doch super und mit dem Speicher fast autark. Und mit dem Neid verstehe ich überhaupt nicht, Solarstrom ist billiger als Atomstrom, die Endlagerung ist unbezahlbar.

 

@Berthold Wieso soll man ne alte Autobatterie als Speicher nehmen, man kann doch auch sein neues Auto nehmen ;).

 

Mitsubishi & Nissan können es heute schon, s.h.:

http://presse.mitsubishi-motors.de/press.php?id=201409180

http://presse.mitsubishi-motors.de/.../EV_kurzfassung.pdf

https://www.youtube.com/watch?v=Zd-crZIHWYM

 

http://www.nissan.de/.../model-details.107475_105407_105859.html

Technologie: "CHAdeMO Schnellladeanschluss, vorn, Vehicle2Grid Ready, Gleichstrom (bis 50kW) "

 

Dazu braucht man dann noch eine Schnittstelle zur Hausintallation wie diese hier, die kann dann 10 kW Leistung ins Haus abgeben.

http://www.e8energy.de/leistungen-und-produkte/v2h-systeme/

 

Die Garantie auf die Batterie ist von der Vehicle to Grid Geschichte unabhängig und bleibt.

 

Mit dem Mitsubishi Electric und der Hausinstallation ist man bei knapp über 30.000 €.


24.10.2014 00:38    |    Kurvenräuber23928

Genau das hab ich doch geschrieben das es so flächendeckend kommen wird bis auf den kleinen Einwand.

 

Und das mit der Weiternutzung als Hausbatterie ist halt mit Abstand die günstigste second live Verwendung.


24.10.2014 09:32    |    Superdino

In der Sache mit dem Auto als Batteriespeicher sehe ich nur einen Haken: Wenn man das Auto tagsüber nutzt, ist der Speicher nicht da. Wenn das Auto abends Zuhause ist, ist die Sonne weg. An einzelnen Tagen wird es funktionieren, aber damit schränkt man auch wieder die elektrische Reichweite ein. Und wenn man "Strom unterwegs nachtanken muss", wird die Kostenbilanz negativ sein, als hätte man direkt Zuhause Strom bezogen anstatt aus der Batterie aus dem Auto. Mit Ladeverlusten wird der Wirkungsgrad auch kaum über 70% liegen. D.h. aus einer kWh-PVstrom bekommt man nur noch 0,7 kWh raus. Bei den alten Vergütungstarifen (50-40 Cent/kWh) vollkommen unsinnig, da die Vergütung viel höher als der Zukauf.


Deine Antwort auf "2014-10-18 22 kWp PV-Anlage incl. Speicher mit 47 nutzbaren kWh"

Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

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