• Online: 4.350

20.10.2018 18:11    |    KaJu74    |    Kommentare (106)

Was sagt ihr zu der Leistung, 100.000 Modle 3 in weniger als 1 Jahr?

Hallo

 

Von Motor-Talk unbemerkt, hat Tesla Anfang dieser Woche, nur ein Jahr nach dem Start der Produktion des Model 3, hat Tesla den Meilenstein von 100.000 produzierten Fahrzeugen erreicht.

 

Zum Vergleich:

Tesla brauchte einige Jahre um 100.000 Verkäufe der Modelle Model S und Model X zu erzielen.

Wie lange hat Nissan für 100.000 Leaf gebraucht? -> Dez. 2010 - Jan 2014 (3 Werke)

Wie lange hat Renault für 100.000 Zoe gebraucht? -> 5 Jahre ? (März 2018)

Wie lange hat BMW für 100.000 i3 (ohne PHEV oder ReX ?) gebraucht? (September 2013 -> Oktober 2017 ?)

....

Wie lange braucht noch Hyundai für 100.000 IoniqElectro?

Wie lange braucht Hyundai für 100.000 Kona electric?

 

Wie lange wird Audi für 100.000 e-tron brauchen?

Wie lange wird Mercedes für 100.000 EQC brauchen?

Wie lange wir Jaguar für 100.000 i-Pace brauchen?

.....

...

..

.

 

Gleichzeitig führt Tesla neue Model-3-Variante mit “mittlerer Reichweite” ein.

In der Ausführung mit “mittlerer Reichweite” und Heckantrieb ist die Batterie-Limousine in den USA ab 45.000 US-Dollar vor Steuern zu haben.

 

Das ab 35.000 US-Dollar kostende Model 3 mit “Standard”-Batterie wurde aus dem Online-Konfigurator entfernt, bestehende Bestellungen sollen aber in “vier bis sechs Monaten” ausgeliefert werden. Auch die Langstrecken-Version mit Heckantrieb kann nicht mehr online geordert werden, wird laut Tesla-Chef Elon Musk jedoch noch für “eine Woche oder so” auf Anfrage verkauft. Eine weitere Neuerung: Die zuvor limitierte weiße Innenausstattung ist nun für alle Käufer verfügbar.

 

Ob das Model 3 mit mittlerer Reichweite nun die Basisversion der Baureihe darstellt, ist noch unklar. Auf seiner Website für die USA zeigt Tesla das Fahrzeug zum Preis von 33.200 US-Dollar nach staatlicher Förderung und Kraftstoffeinsparung im Vergleich zu einem Verbrenner an – also für 1800 Dollar weniger als zum zuvor ausgezeichneten niedrigsten Preis.

 

“Da die Model-3-Produktion und -Absätze weiter rasant wachsen, haben wir eine stabile Fertigungskapazität erreicht, die es uns erlaubt, unser Produktangebot zu diversifizieren und unseren Kunden noch mehr zu bieten. Unsere neue Batterie für eine mittlere Reichweite wird diese Woche in den USA und Kanada eingeführt, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der zahlreichen Kunden, die ein Model 3 besitzen wollen, zu befriedigen”, teilte ein Tesla-Sprecher dem US-Blog Electrek mit.

 

Künftig kann das Model 3 damit wie folgt bestellt werden:

 

- Mittlere Reichweite: 45.000 US-Dollar vor Steuern, 418 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Heckantrieb, 201 km/h Höchstgeschwindigkeit, 5,6 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 6-10 Wochen Lieferzeit

- Langstrecken-Reichweite: 54.000 US-Dollar vor Steuern, 499 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Allradantrieb, 233 km/h Höchstgeschwindigkeit, 4,5 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 4-8 Wochen Lieferzeit

- Sportversion: 64.000 US-Dollar vor Steuern, 499 Kilometer Reichweite (EPA-Norm), Allradantrieb, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit, 3,3 Sek. von 0-60 mph (0-97 km/h), 4-8 Wochen Lieferzeit

 

Bei der Batterie des Model 3 mit mittlerer Reichweite handelt es sich laut Tesla um einen Speicher mit weniger Zellen. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen große Batterien gedrosselt und gegen Aufpreis ein späteres Freischalten von mehr Reichweite ermöglicht.

 

Allerdings fallen auch Kombinationsmöglichkeiten weg, was schade ist.

 

Laut einem Tweet des Firmenchefs steigerte Tesla die Zahl der Jobs in den vergangenen Monaten auf 45.000. Der US-Hersteller hat damit nun eine größere Belegschaft, als es vor der Kündigungswelle der Fall war – im Juni sollen es um die 40.000 Angestellte gewesen sein.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 9 fanden den Artikel lesenswert.

22.10.2018 18:15    |    KaJu74

Offtopic entfernt.


22.10.2018 18:24    |    Goify

Ganz großes Kino KaJu, so machst du dir Freunde.


23.10.2018 12:46    |    GerhHue

Was kosten denn die Modell 3 Varianten in D. ?


23.10.2018 12:56    |    KaJu74

Noch nicht bekannt.


23.10.2018 13:08    |    Goify

Und das ist schon merkwürdig, man kann einen Tesla Model 3 vorbestellen/reservieren, bekommt aber nicht den Endpreis genannt. Ist das überhaupt zulässig?

EDIT: Die deutsche Tesla-Homepage bleibt auch weiterhin etwas befremdlich mit Angaben in Meilen und Kubikfuß.


23.10.2018 13:17    |    GerhHue

Interessant ist auch folgende Zahl:

 

Bei Tesla im Durchschnitt ca. 42.500 Mitarbeiter in 2018.

Produzierte Fahrzeuge ca. 150.000 .

Also ganz grob 3 Fahrzeuge pro Mitarbeiter und Jahr.

 

Bei VW über 10 Mio. Fahrzeuge.

Ca. 500.000 Mitarbeiter weltweit.

Gleich sehr grob 20 Fahrzeuge pro Mitarbeiter und Jahr.

 

Und das trotz einfacherer Technik und wohl ähnlicher Fertigungstiefe.

Wenn die E-Fahrzeuge mal so richtig in die Mio. Stückzahlen gehen,

dann müssten die Preise noch einmal deutlich fallen.


23.10.2018 13:55    |    KaJu74

@Goify

Wie viel kostet der e-tron genau? https://www.audi.de/de/brand/de/kampagnen/e-tron-reservieren.html

Wie viel kostet der Porsche Taycan genau? https://ecomento.de/.../

Ist das überhaupt zulässig?


23.10.2018 13:57    |    Goify

Kenne ich nicht. Der Kona-Elektro hat einen klar fassbaren Preis.

 

Edit: Hier gibt es den e-tron zu kaufen und da steht eine klare Zahl dahinter: https://suchen.mobile.de/.../details.html?...


23.10.2018 13:58    |    KaJu74

@GerhHue

Dir ist schon klar, das bei Tesla die SolarCity Mitarbeiter dabei sind.

Die ist schon klar, das bei Tesla die Gigafactory Mitarbeiter dabei sind.

Dir ist schon klar, das bei Tesla viel selbst hergestellt wird (ähnliche Fertigungstiefe? Das ich nicht lache) und nicht wie bei VW von Dienstleistern. (Rechne die mal dazu)

Die ist schon klar, das Tesla in der Aufbauphase ist und VW über Jahrzehnte gewachsen ist und eher schon wieder abbaut.


23.10.2018 13:59    |    KaJu74

@Goify

Du bist lustig. Du machst mir viel Spaß.

 

Das Model S und Model X hat einen klar fassbaren Preis.

 

;)

 

Und ein Model 3 kannst du auch kaufen und da steht eine klare Zahl dahinter:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...


23.10.2018 14:03    |    Goify

Ja, aber der Thread hier (du bist der Meister des OT geworden!) handelt vom Model 3 und da ist die Frage nach dem Preis doch nicht verkehrt. Meinst du nicht auch?

Mir hilft hier in Deutschland kein "ab 35.000 $". Weil ich nicht weiß, ob da noch Steuern, Einfuhrzoll, Shipping dazu kommen und wie der Wechselkurs ist. Und auf deren Seite sind die 1.000 € halt sehr nebulös, weil nicht klar ist, was man dafür bekommt. Telsa ist kein Kickstarter-Start-Up, sondern ein großer Konzern.


23.10.2018 14:05    |    Goify

KaJu, dein verlinkter Tesla ist ein Gebrauchtwagen mit über 3.000 km auf der Uhr. "Mein" e-tron hat nur 15 km auf der Uhr, so wie jeder Neuwagen.


23.10.2018 14:07    |    KaJu74

20km:

https://suchen.mobile.de/.../details.html?...

 

@Goify


23.10.2018 14:08    |    KaJu74

@Goify

Was ist an 1.000€ nebulös?

Was ist beim e-tron oder Taycan besser?


23.10.2018 14:08    |    Goify

Du steigerst dich, wird immer besser. Das heißt ja dann, ich kann zum nächsten Tesla-Laden gehen, einen Neuwagen (Model 3) konfigurieren, erhalten einen Preis und kann bestellen. Richtig?


23.10.2018 14:13    |    0ms0

Zitat:

Du steigerst dich, wird immer besser. Das heißt ja dann, ich kann zum nächsten Tesla-Laden gehen, einen Neuwagen (Model 3) konfigurieren, erhalten einen Preis und kann bestellen. Richtig?

Sobald das Model 3 Marktstart in D hat - warum nicht?

 

Du kannst ja mal versuchen bei VW in D einen 'VW Atlas' ('starting at 30,750$') zu konfigurieren und bestellen.


23.10.2018 14:16    |    Goify

Ich dachte, der Marktstart für das Model 3 in Deutschland hätte längst stattgefunden. Es gibt schon einige auf unseren Straßen und wenn sogar welche bei den Händlern stehen, kann der ja nur in der Vergangenheit liegen. Oder sind das importierte US-Modelle mit "Meilen-Tacho", englischer Betriebsanleitung und Reifen bis 180 km/h?


23.10.2018 14:23    |    Dynamix

Naja, du kannst zu einem Händler gehen der auch Importe macht. Wird es bei VW sicherlich auch geben so wie es bei Ford ein paar Händler gibt die tatsächlich US-Modelle importieren, verkaufen und warten.

 

Und selbst da bekommst du aus dem Konfigurator einen konkreten Preis. Bei Tesla bekommt man ja momentan nicht mal das Basismodell des Model 3 geliefert wenn man es möchte. Ist ja kein Geheimnis das man erst die teuren Bestellungen abarbeitet.

 

Der ganze Vergleich mit den etablierten Herstellern ist einfach selten dämlich. Auf der einen Seite wird darauf gepocht das Tesla eben von unten anfangen musste und auf der anderen Seite entblödet man sich den Vergleich zu Herstellern zu ziehen die schon seit 100 Jahren auf dem Markt sind. Ja was denn nun?

 

Entweder Tesla ist eine Art Auto Start-Up die noch etwas Zeit brauchen bis Sie auf dem Level sind oder Sie sind ein Big Player der bei den großen Jungs mitspielt. Beides geht nicht. Deshalb ist der Vergleich meiner Meinung nach auch so dämlich.

 

Mein Senf:

 

Ich sehe Tesla momentan noch ganz am Anfang der Massenproduktion, traue denen aber durchaus zu in ein paar Jahren deutlich mehr Stückzahlen zu machen wenn Sie noch 1-2 weitere Werke (damit meine ich richtige Werke, keine Fließbänder unter einem Zelt) eröffnen sollten. Seien wir mal ehrlich: 100.000 Model 3 sind für Tesla sicherlich ein Meilenstein, für einen großen Hersteller ist das schon fast ein defizitäres Modell. Große Hersteller haben schon Modelle gekillt von denen deutlich mehr verkauft wurden. Habe gestern erst gelesen das Tesla jetzt erst sein 200.000 Auto überhaupt produziert hat. Für einen Massenhersteller ist das etwas wenig ;) Wie lange gibt es Tesla jetzt? 15 Jahre?

 

Die Tage hatte hier jemand den Vergleich mit dem Käfer ins Spiel gebracht, die waren was das angeht nach 5 Jahren weiter. Zeigt aber wieder nur das der Vergleich dämlich ist. Man sollte das Ganze etwas anders betrachten, vor allem wenn man bedenkt das Tesla anfangs ja nur den Roadster hatte der jetzt wirklich nur ein Spielzeug für Reiche war die einen auf Pseudoöko machen wollten. Da haben Sie meiner Meinung nach ein paar Jahre verplempert, aber vermutlich hat man damals auch noch gar nicht den Plan verfolgt zum Massenhersteller zu werden.


23.10.2018 14:59    |    0ms0

Zitat:

Da haben Sie meiner Meinung nach ein paar Jahre verplempert, aber vermutlich hat man damals auch noch gar nicht den Plan verfolgt zum Massenhersteller zu werden.

Falls Interesse da sein sollte - einfach mal ein wenig mit der Geschichte von Tesla beschäftigen und eventuell auch, wieviel Kapital notwendig ist, um 'mal eben' Fahrzeughersteller zu werden.

 

Die absoluten Zahlen von Tesla sind doch das Eine - die Tendenz/Richtung das Andere. Nicht vergessen, dass wir nicht mehr in der ersten Hälfte des 20. Jh leben, heutige Dynamik auf den Märkten ist damit nicht zu vergleichen. Der Untergang von Nokia zeigt immer sehr schön, wie schnell es gehen kann.


23.10.2018 15:13    |    Dynamix

Naja, Nokia hat schlicht und ergreifend den Smartphone Trend verpennt. Erst hat man abgewartet und als man dann endlich mit eigenen Modellen auf den Markt kam hinkten die der bereits etablierten Konkurrenz meilenweit hinterher. Als man dann versucht hat die Konkurrenz zu kopieren war es schon viel zu spät. Samsung und Apple waren da längst die Big Player. Wer brauchte da noch Nokia? Der Reboot unter Microsoft Flagge mit Windows Phone hat es ja auch nicht gebracht.

 

Hat aber alles nichts mit Teslas Situation zutun ;)

 

Ja, Tesla ist noch am Anfang und die Rahmenbedingungen sind andere als früher aber deshalb nochmal:

 

Der Vergleich mit den etablierten Herstellern lässt sich so einfach nicht machen. Es wirkt halt etwas dumm auf der einen Seite bei Kritik ja immer wieder darauf hinzuweisen das Tesla noch am Anfang steht, dann aber auf der anderen Seite ständig zu wiederholen das Tesla ja in gefühlt 3 Wochen die Konkurrenz vernichtet weil man ja soviel besser ist wie die Konkurrenz.

 

Für mich hat das alles nichts mit einer objektiven Auseinandersetzung mit dem Thema zutun. Und da liegt das große "Problem" bei der ganzen Tesla Debatte. Auf der einen Seite hast du die Verbrenner Freaks die E-Autos nicht gerade aufgeschlossen sind. Dann hast du auf der anderen Seite die Tesla Freaks die schon fast mit religiösem Fanatismus alles abfeiern und alle anderen die nicht Ihrer Meinung sind als dumme Bauernketzer ansehen.

 

So kann doch gar keine objektiver Umgang mit dem Thema stattfinden. Dazu fehlt beiden Parteien einfach die nötige Distanz zu dem Thema. Naja, es ist eben typisch deutsch "seine Marke" abzufeiern, egal welcher Antrieb jetzt unter der Haube steckt. Der Fanatismus der E-Auto Fans ist im Prinzip somit nichts anderes als alter Wein aus neuen Schläuchen.

 

Ich für meinen Teil verfolge das Thema mit Interesse. Auf der einen Seite glaube ich nicht daran das Tesla in 3 Monaten pleite geht so wie es von Analysten seit Jahren vorhergesagt wird, auf der anderen Seite glaube ich aber eben auch das die durchaus noch ein paar Jahre brauchen werden um in der Größenordnung der etablierten Hersteller zu produzieren.

 

Man muss ja auch dazu sagen das Tesla eben nicht nur die Autos sondern auch die Batterien, die Ladestationen und was weiß ich nicht noch alles ist. Allein deswegen ist der Vergleich mit den etablierten schon dämlich. Für mich ist das ein ganz anderes Konzept auch wenn es am Ende alles Autos sind. Nur ist die Technik ganz anders, die Infrastruktur sowieso. Tesla investiert halt in letztere, wann habe ich einen Hersteller gesehen der sein eigenes Tankstellennetz betreibt? Noch nie.

 

Aber genau das ist doch der Punkt: Eine Vergleichbarkeit gibt es da in meinen Augen gar nicht. Um mal zu dem Nokia Beispiel zurückzukommen:

 

Nokia hat hauptsächlich Mobiltelefone gebaut, die Konkurrenz hatte da schon Smartphones. Beide können telefonieren, aber nur eins davon kann vernünftig im Internet surfen und all das andere coole Zeugs ;)

 

Wenn man mal ehrlich ist dann sind diese ganzen Vergleiche doch nur irgendwelche Feelgood Phrasen von Fanboys die sich Ihre Entscheidung schön reden müssen indem Sie andere davon überzeugen das Sie ja so viel besser sind ;)

 

Und das ist der Punkt der jede Debatte in der Richtung schnell vergiftet. Wie schon im "Warum polarisiert Tesla" Thema geschrieben:

 

Niemand lässt sich in der Diskussion gerne als dumm bezeichnen nur weil er nicht der selben Meinung ist wie sein Gegenüber.


23.10.2018 15:19    |    Goify

Dynamix, so funktioniert Meinungsaustausch aber nicht. Nach der Diskussion habe ich weiterhin meine Meinung und du nachher meine. Du tauschst deine einfach gegen meine aus. Geteilte Meinung ist doppelte Richtigkeit. :D

 

Es mag schon sein, dass einem nach ein paar Fahrten mit E-Autos die Verbrenner höchst rückständig vorkommen. Andererseits ist das auch eine Frage der Lieferbarkeit und des Preises. Für mein jetziges Fahrzeug gibt es keine Alternative im E-Auto-Bereich und daher bleibe ich eben bei meinem Verbrenner. Meine Entscheidung dazu ist jedoch nicht dumm oder unüberlegt.


23.10.2018 15:26    |    0ms0

@Dynamix

Da kann ich dir im Großen und Ganzen nur zustimmen.

 

Mein Nokia-Beispiel sollte eigentlich nur aufzeigen, dass eine 'too big to fail'-Einstellung riskant ist.

Woher kam damals die Konkurrenz zu Nokia? Asien.

Wo ist Elektromobilität schon angekommen? ...

 

Es ist generell Unsinn, zu glauben, die Welt drehe sich um den deutschen Automobilmarkt und die Wünsche der deutschen Käufer.


23.10.2018 15:31    |    Dynamix

Für mich ist Meinungsaustausch nicht das man seine durch eine andere austauscht. Eher ist Meinungsaustausch für mich das sich 2 Parteien miteinander kritisch mit Ihrer eigenen Meinung oder von mir aus auch von der des Gegenübers auseinandersetzen.

 

Die Erkenntnisse die dabei herumkommen können für so manchen sehr überraschend und horizonterweiternd sein ;)

 

Es ist halt bei sowas immer doof steif auf der eigenen Meinung zu beharren, den Gegenüber als dämlich abzustempeln und sich ansonsten nicht mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das ist dann eher "auf seinem Standpunkt beharren". Man sieht es ja gerade hier auf MT sehr oft wohin das führt, besonders im Newsbereich :D


23.10.2018 16:12    |    Lewellyn

Im gesamten 1. Produktionsjahr hat Tesla ~ 40.000 Model 3 gebaut. 07/17- 06/18. Im 3. Quartal 18 sind es ~ 60.000 gewesen.

 

Jeden Monat werden mehr produziert. Man kann im Moment noch gar nicht sagen, welches Produktionsniveau mal erreicht wird. Spricht aber viel dafür, dass alle Reservierungen 2019 abgehakt sind.

 

Dann wird es spannend, ob das erreichte Produktionsniveau weiter nachgefragt wird.


23.10.2018 16:44    |    niwax

"Seien wir mal ehrlich: 100.000 Model 3 sind für Tesla sicherlich ein Meilenstein, für einen großen Hersteller ist das schon fast ein defizitäres Modell"

 

Das funktioniert aber auch nur, wenn man vernachlässigt dass Tesla aktuell 20% mehr Autos baut als Porsche. Und 2,5x so viele wie Jaguar. Trotzdem werden deren Nischenmodelle als Tesla-Killer dargestellt.


23.10.2018 16:58    |    Dynamix

OK, du hast gewonnen. Porsche und Jaguar sind klassische Massenhersteller die jetzt schon von Tesla ausgestochen werden :D

 

Mal davon ab:

 

Beide sind profitabel. Ob Tesla das auch kann wird die Zeit zeigen.


23.10.2018 18:08    |    GerhHue

KaJu74

Zitat:

Dir ist schon klar, das bei Tesla die SolarCity Mitarbeiter dabei sind.

Die ist schon klar, das bei Tesla die Gigafactory Mitarbeiter dabei sind.

Dir ist schon klar, das bei Tesla viel selbst hergestellt wird (ähnliche Fertigungstiefe? Das ich nicht lache) und nicht wie bei VW von Dienstleistern. (Rechne die mal dazu)

Die ist schon klar, das Tesla in der Aufbauphase ist und VW über Jahrzehnte gewachsen ist und eher schon wieder abbaut.

 

Antwort:

Ich wollte lediglich auf die noch vermutlich beachtlichen Skalen-Effekt-Reserven hinweisen!

 

Kenne weder die Fertigungstiefe genau, noch welche Factories hier genau einzubeziehen sind.

Nur die Giga-Factory ist meines Wissens noch gar nicht in Betrieb.

Genau wissen wir das sicher beide nicht!

 

Ist doch immer wieder interessant, wie sich hier die Leute die Meinungen an den Kopf

knallen. Immer nach dem Motto: Keine genaue Ahnung aber immer eine feste Meinung.

 

Ich bin hier nicht pro oder kontra Tesla.

Was ich nur anderweitig gelesen habe ist, dass Tesla mit den Modellen S und X noch eher

im Verfahren einer Manufaktur produziert hat und das man mit dem Model 3 in die

Massenproduktion will und muss und so seine Schwierigkeiten hat. Und zwar genau die

Schwierigkeiten, die erfahrene Produzenten so sicher nicht gehabt hätten.

Das Betriebsklima soll bescheiden - um nicht zu sagen scheiße - sein, Leute wurden

rausgeschmissen. Die Facharbeiter-Qualifikation ist nicht so, wie sie beispielsweise

in D. wäre (Stichwort: Vorteil D wg. Duales Ausbildungssystem) und das schlussendlich

immer noch pro Quartal eine 3-stellige Mio. $ - Summe verbrannt wird und die

Investoren immer ungeduldiger werden, so die Medien zu der Zeit wo Musk meinte,

Tesla von der Börse nehmen zu wollen. Das ist ja noch nicht so lang her, Sommer.

Deshalb bin ich hier ja weder pro noch kontra Tesla.

 

Die E-Cars kommen so oder so.

Im nächsten Jahrzehnt werden die ersten aus China nach Europa kommen und die

werden nicht zwingend Schrott sein, denn das will sich kein Hersteller dort leisten.

Interessant werden die Preise dann sein. Große Zoll-Schranken kann man sich in Europa

nicht leisten, man will ja selbst noch dort verkaufen.

Schaun wir mal wie es wird. Man darf gespannt sein!


23.10.2018 19:15    |    ballex

@Dynamix

Zitat:

Habe gestern erst gelesen das Tesla jetzt erst sein 200.000 Auto überhaupt produziert hat. Für einen Massenhersteller ist das etwas wenig ;) Wie lange gibt es Tesla jetzt? 15 Jahre?

Wo stand denn so ein Käse? ;) Produktionszahlen von Model S/X und Model 3 gibt's z.B. hier:

http://live-counter.com/TESLA/

 

Ob das 100%ig richtige Zahlen sind, kann nicht sagen, aber wenn man die globalen Verkaufszahlen der letzten Jahre aus den verschiedenen Quellen zusammensucht kommt das hin, ebenso wie die Model 3-Zahlen. Macht also bald 400k Model S/X und über 100k Model 3. Dass man das mit nur 3 Modellen - zwei davon im Luxus-Preisbereich - in so kurzer Zeit geschafft hat, finde ich schon beeindruckend. Bei der Jahresproduktion ist man nun im Bereich von Porsche und Jaguar...die haben dafür wesentlich länger gebraucht und dabei noch deutlich mehr Modelle im Angebot.

 

@topic

Davon halte ich, dass das der erste Schritt ist, sich dauerhaft und stabil am Markt zu platzieren. Der auf Dauer angelegte Erfolg von Tesla steht und fällt mit dem Model 3 - aktuell sieht es so aus, als ob der Plan funktionieren wird. Weiter in die Zukunft kann wohl keiner schauen.


23.10.2018 19:49    |    Dynamix

@ballex Das war irgendein Artikel der auf meiner Facebook Timeline verlinkt wurde. Hatte mich selber über die Zahl gewundert weil 200.000 halt echt wenig ist für die Zeitspanne aber hey, es ist Tesla! Da wundert mich überhaupt nichts mehr :D

 

Edit:

 

https://www.reuters.com/.../...wer-tax-credit-for-buyers-idUSKBN1K222F

 

Vermutlich war diese Meldung gemeint. Da hätte ich wohl mehr lesen sollen als die Headline. Asche über mein Haupt. Ging wohl darum das Tesla sein 200.000 Auto in den USA ausgeliefert hat und es damit irgendwelche staatlichen Zuschüsse nur noch in reduziertem Umfang gibt.


23.10.2018 20:09    |    Goify

Wenn mein Holzauge das richtig sieht, haben wir ja in wenigen Wochen schon die halbe Mio. Tesla-Fahrzeuge voll. Das ist dann schon recht beeindruckend.


24.10.2018 13:04    |    dodo32

Zitat:

Wenn die Leasingraten für Diesel erstmal die erheblich geringeren Restwerte widerspiegeln, werden auch Flottenmanager vermehrt zu Alternativen greifen. Und Tesla wird liefern können.

Ich arbeite in einem recht großen Unternehmen und denen sind die Restwerte erst einmal herzlich egal. Warum auch, es sind Leasingfahrzeuge. Geliehen, gefahren und wieder zurück. Fertig. Die Leasingesellschaften interessieren die Restwerte. Das Fuhrparkmanagement muss einen funktionierenden und vor allem den Anforderungen (!) entsprechenden Fuhrpark zur Verfügung stellen. Dies wird auch getan. Von rund 150 Fahrzeugen sind, wenn ich richtig erinnere, 3 Stück elektrisch. Darunter ein Tesla, wie der Blogersteller einen fährt. Sollte es einmal so sein, dass die geringen Restwerte durch die Leasinggesellschaft auf die Leasingnehmer umgelegt werden, gibt es wahrscheinlich auch E-Fahrzeuge die allen Anforderungen gerecht werden. So lange das nicht so ist, erübrigt sich jedwede Diskussion darüber denn so lange wird keiner warten. Wenn die Dinger funktionieren wie sie sollen und der Preis stimmt werden sie auch von Firmen geleast werden. Da wartet keiner auf höhere Preise wegen geringerer Restwerte.


24.10.2018 13:58    |    niwax

Einen schönen Vorteil haben E-Autos als Firmenwagen noch: Man kann bei den Kunden oft kostenlos aufladen und dann trotzdem ganz normal die Anfahrtkilometer in Rechnung stellen.


24.10.2018 14:09    |    Goify

Ich käme mir wie ein Bittsteller vor, wenn ich meine Kunden fragen würde, ob ich bei denen mal laden darf. Das ist schon peinlich genug, wenn aus irgendwelchen Gründen das Notebook oder Handy leer sein sollte und man Strom benötigt.


24.10.2018 14:12    |    niwax

Was heißt bitten? Ich bin derzeit öfter bei den großen Automobilern unterwegs, da kann man ganz selbstverständlich mit dem E-Auto in der ersten Reihe vor dem Eingang parken und kostenlos laden - die wollen ja alle zeigen wie sie sich verändern. Witzig ist dann nur die große Werbung für die eigenen, noch nicht verfügbaren Wagen über den ganzen Markenfremden die da tatsächlich parken. Das Kabel aus dem Fenster hängen würde ich natürlich auch nicht.


24.10.2018 14:19    |    Goify

Gut, selbst bei Großkunden hatte ich nie die Möglichkeit, meinen Wagen dort zu laden (hätte ich ein E-Auto). Da kann man vielleicht in der Halle die Gabelstapler aufladen und mit Glück gibt es auf dem Parkplatz für den Chef eine Wallbox für seinen Tesla, aber da kann ich nicht mal eben mein eigenes Auto anstöpseln. Noch ein Vergleich: Da käme ich mir so vor, als würde ich den Dieselgabelstapler absaugen und damit meinen Diesel befüllen. :D

 

Und meine Privatkunden haben alle kein E-Auto, die fahren alle irgendwelche Leasing-Diesel und haben vor ihrer Haustür dann keine Ladesäule. Ich denke aber, dass ich dort ein E-Bike aufladen dürfte, wenn ich nett fragen würde.


24.10.2018 14:21    |    Dynamix

Damit erweckst du dann auch gleich deren Mitleid als armer Architekt der sich trotz der harten Arbeit den Strom bei seinen Kunden schnorren muss :D


24.10.2018 14:23    |    Goify

Genau so ist es. Hammse ma ne Maak?


28.10.2018 19:31    |    PeterBH

Die Diskussion erinnert mich irgendwie an die über IPhone. Auch da gibt es absolute Fans und absolute Gegner, wie z.B. mich. Und dann geschah etwas Merkwürdiges: Für eine Reise nach Paris wollte ich auf mein Lumia 950 XL Apps laden, ging aber nicht. Wurden für Win10 nicht angeboten.

 

Und so bin ich seit Sommer glücklicher Besitzer eines IPhone 8 Plus. Ab Januar (hoffentlich glücklicher) Besitzer eines E-Rollers. Vielleicht auch irgendwann glücklicher Besitzer eines E-Autos. Muss nicht zwingend ein Tesla sein, da ist das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. Und ein wenig auch die Frage, wie umweltfreundlich die gesamte Produktion ist. Ich halte nämlich nicht viel davon, unsere Probleme nur in Entwicklungsländer zu verlagern.


29.10.2018 13:36    |    Goify

Zitat:

Und ein wenig auch die Frage, wie umweltfreundlich die gesamte Produktion ist.

Und wie willst du das rausfinden?


29.10.2018 13:42    |    0cool1

Und ist nicht umweltfreundlicher Betrieb auch was gutes?


Deine Antwort auf "100.000 Tesla Model 3, was haltet ihr davon?"

Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

Blogleser (139)

Besucher

  • anonym
  • niika
  • dodo32
  • Ole0110
  • Namoora
  • Achimwn
  • max0082
  • forest_74
  • Buggy1981
  • mza287

Letzte Kommentare