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Ein Astra in Franken

09.07.2024 12:24    |    Astra-f-anatic    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: Buick, Electra

Hallo an alle Mitleser,

in meinem letzten Artikel bin ich schon mehr als ausführlich auf die Geschichte, und grob auf die Karosserie und die Technik von meinem Buick eingegangen.

 

In dem heutigen Artikel möchte ich mal näher auf die Karosserie eingehen. Diesmal auch mit Bildmaterial.

 

..

 

Gerade auf die schon bekannten Probleme: Rost im Fußraum, Rost im Wasserlauf und den möglichen Unfallschaden vorne rechts.

Auf die Hohlräume und den allgemeinen Zustand werde ich am Ende ebenfalls eingehen.

 

Fangen wir an mit:

 

Unterboden

 

Nach der Auslieferung im September durch den Händler war die Begutachtung der Karosserie eine der ersten Aufgaben auf meiner Liste.

Die offensichtlichen Stellen an der Karosserie außen waren mir schon nach der ersten Besichtigung relativ gut bekannt. Aber gerade die verborgenen Bereiche wie eben der Unterboden usw. konnte ich jetzt erst in aller Ruhe prüfen.

 

Von unten waren, nach dem Entfernen des Unterbodenschutzes auf der Beifahrerseite, schon kleine Löcher zu sehen. Da das Blech aber sauber und blank war musste der Rost sich von innen nach außen durchgearbeitet haben.

 

unterboden-loechrigunterboden-loechrig

unterboden-loechrigunterboden-loechrig

 

Nach dem ich den Innenraumteppich auf der Beifahrerseite ein Stück nach oben gehoben hatte, wurden meine Befürchtungen bestätigt. Der gesamte vordere Bereich des Teppichs war feucht.

 

erster-anblickerster-anblick

erste-grobe-rostentfernungerste-grobe-rostentfernung

ansicht-fond-ohne-alte-daemmungansicht-fond-ohne-alte-daemmung

 

Der Grund war der undichte Wärmetauscher der Heizung. Das austretende Kühlerwasser ist stetig nach unten in den Teppich gelaufen, der dadurch immer feucht geblieben ist.

 

waermetauscher-altwaermetauscher-alt

 

Also wollte ich es genau wissen und hab den kompletten Teppich entfernt. Da hierzu auch die Sitze usw. raus mussten konnte ich auch die restlichen Bereiche des Bodens kontrollieren. Erstaunlicherweise war der Rest des Bodens in einem wirklich guten Zustand. Daher haben sich die Instandsetzung Arbeiten nur auf den Beifahrerfußraum beschränkt.

 

ansicht-beifahrerseiteansicht-beifahrerseite

ansicht-fahrerseiteansicht-fahrerseite

 

Also wurde erstmal alles an groben Rost abgeschliffen und am Ende waren ein duzend kleine Löcher zu sehen.

 

markierung-der-loechermarkierung-der-loecher

 

Den betroffenen Bereich habe ich dann erst einmal mit Rostumwandler behandelt. Danach hat ein guter Freund von mir die Löcher wieder zu geschweißt (ich habe dafür kein Talent).

 

behandlung-mit-rostumwandlerbehandlung-mit-rostumwandler

nach-rostumwandlung-linsnach-rostumwandlung-lins

nach-rostumwandlung-rechtsnach-rostumwandlung-rechts

nach-dem-schweissennach-dem-schweissen

nach-dem-schweissennach-dem-schweissen

 

Im Anschluss habe ich dann die Schweißnähte mit Flüssigmetall versiegelt, um sicher zu gehen das auch in Zukunft alles dicht bleibt.

 

vorbereitung-fluessigmetall-innenvorbereitung-fluessigmetall-innen

aufbringung-fluessigmetall-innenaufbringung-fluessigmetall-innen

aufbringung-fluessigmetall-aussenaufbringung-fluessigmetall-aussen

 

Abschließend wurde im Innenraum alles mit Rostschutzlack und am Unterboden mit Rostschutzwachs behandelt.

Da die Fußräume hinten und ein Teil unter der Rückbank einen leichten Oberflächenrost Ansatz hatten, bekamen auch diese Stellen eine Rostschutzbehandlung.

 

erste-grundierungerste-grundierung

fertig-vornefertig-vorne

erste-grundierungerste-grundierung

fertig-hintenfertig-hinten

kabel-neu-verlegtkabel-neu-verlegt

 

Wie ebenfalls in meinem ersten Artikel beschrieben, war die Innendämmung unter der Rückbank auf der rechten Seite feucht. Dies ist mir ebenfalls erst bei der Entkernung des Innenraums aufgefallen. Der Grund hierfür war wie mittlerweile bekannt, die undichte Seitenscheibe.

Da sowieso schon alles ausgeräumt war habe ich die Gelegenheit genutzt die komplette Dämmung hinten durch eine Neue zu ersetzen. Sie sieht nicht nur besser aus, auch die Geräuschdämmung hat sich meiner Meinung nach verbessert.

 

daemmung-neudaemmung-neu

daemmung-neudaemmung-neu

daemmung-neudaemmung-neu

 

 

Seitenscheibe

 

Wie auf den Bilden zu den Hohlräumen weiter uten schon ersichtlich ist und die feuchte Dämmung ebenfalls schon dafür gesprochen hat war die hintere Seitenscheibe undicht.

 

Nach der Demontage des Vinyldach wurde wie schon einmal angesprochen, eine Chromleiste aus dem Zubehör verbaut/verklebt. Nach dem ich diese entfernt hatte kam die alte Dichtmasse zum Vorschein. Den statt die alte Dichtmasse zu entfernen wurde die Leiste nur mit Silikon oben drauf geklebt. Wie man an den folgenden Bildern erkennen kann, war das nicht die beste Idee.

 

dichtung-altdichtung-alt

dichtung-altdichtung-alt

dichtung-altdichtung-alt

dichtung-altdichtung-alt

 

Also hab ich die alte Dichtmasse soweit es ging entfernt und auch den Rost an der Kante rundherum soweit weit wie möglich freigelegt und mit Rostumwandler behandelt. Zum Glück war das meiste nur in der obersten Blechschicht. Die Kante selbst ist immer noch stabil.

 

dichtung-und-rost-unter-chomleistedichtung-und-rost-unter-chomleiste

kantenrost-vor-der-behandlungkantenrost-vor-der-behandlung

kantenrost-abgeschliffenkantenrost-abgeschliffen

kantenrost-abgeschliffenkantenrost-abgeschliffen

 

 

Im Anschluss hab ich die Scheibe komplett neu abgedichtet und mehrere Fahrzeugwäschen später ist alles immer noch trocken.

 

dichtung-neudichtung-neu

dichtung-neudichtung-neu

dichtung-neudichtung-neu

dichtung-neudichtung-neu

dichtung-blick-von-innendichtung-blick-von-innen

dichtung-blick-von-innendichtung-blick-von-innen

 

Am Ende habe ich aus optischen Gründen die Chromleiste wieder aufgeklebt.

 

 

Rostloch Wasserlauf

 

Nur durch Zufall habe ich festgestellt das der Kanal vom Wasserauslauf durchgerostet ist. Man kann es nur sehen, wenn die Haube und die Fahrertür geöffnet ist. Daher habe ich es vorher gar nicht bemerkt.

 

Der betroffene Bereich ist nur ca. 3cm x 4cm groß und beschränkt sich nur auf die Außenseite. Zum Innenraum hin ist das Blech noch Top und nicht vom Rost befallen. Da in dem Bereich der Lauf des Ablaufs fast waagrecht verläuft ist es möglich das früher hier irgendwas den Kanal verstopft hatte. Der Kanal auf der Beifahrerseite geht dagegen ab dem Kotflügel senkrecht nach unten, hier kann das Wasser weitaus schneller abfließen und die Gefahr einer Verstopfung ist daher eher gering.

 

Hinzu kommt auch das die Luft gerade in den Küstengebieten, wie z.B. Ocala und LA, einen höheren Salzgehalt hat. Das bedeutet das selbst Fahrzeuge aus trockenen Regionen wie Florida oder Kalifornien rosten können, sollten sie irgendwann mal der Feuchtigkeit ausgesetzt werden.

 

Da ich aber so gut wie nie bei Regen fahre und der Buick auch so immer trocken in einer geschlossenen Halle steht, kann sich der Rost an der Stelle nicht weiter ausbreiten. Zumindest ist die Ausbreitung sehr gehemmt.

 

loch-ablauf-obenloch-ablauf-oben

loch-ablauf-nahansichtloch-ablauf-nahansicht

 

 

Rechte Fahrzeug Front

 

Mir ist schon am Anfang aufgefallen das ein Kleiner Bereich der Kotflügel Innenseit auf Höhe der Batterie rostig war bzw. ist. Bei näherer Betrachtung konnte man darauf schließen das hier irgendetwas ausgelaufen ist. Nahe liegend war natürlich die Batterie und deren Säure.

 

Ein Blick in den Hohlraum unterhalb des Kotflügels brachte auch hier Gewissheit, es war die Batterie. Ein Teil des Blechs vom inneren Radlauf ist wie angefressen, sowie es bei Kontakt mit Säure der Fall ist.

Um sicher zu gehen das kein weiterer Schaden entstanden ist, habe ich von unten die Quertraverse der Frontmaske und auch die Halterung der Batterie kontrolliert. Diese sind zum Glück nicht mit der Säure in Berührung gekommen und immer noch stabil.

 

innenraudlaufinnenraudlauf

radlauf-innenradlauf-innen

 

Auffällig war das die Frontmaske unterhalb der Scheinwerfer, ähnlich wie mit einer Blechschere aufgeschnitten, aufgebogen war. Bis dahin habe ich mir nichts weiter dabei gedacht.

 

Nach dem ich für die nachträgliche Montage der Gummideckel für die Schweinwerfer die Chromabdeckung vom Grill abschrauben musste, konnte ich sehen das die Frontmaske an der Stelle zurecht gedengelt wurde.

 

ansicht-mit-abstandansicht-mit-abstand

ansicht-von-nahemansicht-von-nahem

frontblech-gesamtfrontblech-gesamt

frontblech-linksfrontblech-links

frontblech-rechtsfrontblech-rechts

 

Bei näherer Betrachtung der Stoßstange sind mir dann auch Kratzspuren in der Gummileiste und eine Delle aufgefallen. Die Stoßstange steht auf Grund der Verformung etwas weiter an der Kotflügelseite ab als auf der linken Seite. Ein Laie bzw. außenstehender würde das ohne weiteres nicht erkennen.

 

Die Chromabdeckung wurde seinerzeit auch ausgetauscht. Die Seriennummer stammt aus einer späteren Produktion.

 

chromabdeckungchromabdeckung

 

Der Kotflügel ist aber noch der originale und wurde nur für die Reparatur abgenommen und im Anschluss leider nicht mehr passgenau montiert.

 

Ich gehe davon aus das hier mal ein Schild, Gartenzaun oder ähnliches im Weg war. Gerade die rechte vordere Ecke ist vom Fahrer aus am weitesten entfernt und die Front ist schon verdammt lang. Da kann schon mal was übersehen.

 

Da der Schaden optisch so gut wie nicht auffällt und auch keine tragenden oder wichtigen Teile instabil oder verrostet sind, werde ich das bis auf weiteres auch erstmal so lassen. Ich sehe es als „Spuren der Zeit“.

 

 

Ehemaliges Vinyldach

 

Wie schon in meinem ersten Artikel erwähnt wurde in den 90er das Vinyldach entfernt. Auf der einen Seite eine gute Entscheidung da so die Gefahr von unsichtbaren Rost minimiert wird, auf der anderen Seite war die Umsetzung dann nicht so optimal.

 

Es wurde viel Spachtel verwendet um den Übergang von normalen Lackaufbau zu der Vertiefung, die das fehlende Vinyldach hinterlassen hat auszugleichen. Diese Art der „Restaurierung“ ist nicht gerade unproblematisch und das sieht man mittlerweile recht deutlich.

 

Auf dem Dach selbst hat der Lack bzw. der Spachtel eine gewisse Blasenbildung. Ob das jetzt durch die Sonneneinstrahlung und der damit verbundenen Hitze oder durch eine Reaktion mit verblieben Kleber entstanden ist, kann ich abschließend leider nicht beurteilen.

 

dachdach

dachdach

 

Im oberen Bereich der beiden B-Säulen weißt der Spachtel risse auf. Genauso wie an der rechten C-Säule. Bei den B-Säulen ist der Spachtel an den Punkten gerissen, wo die Karosserie aus 2 Blechen verpresst wurde. Da diese Bereiche steifer sind arbeitet das Blech an der Stelle anderes als der Rest der umliegenden Karosse. Das konnte der Spachtel auf Grund des Alters anscheinend nicht mehr ausgleichen. An der C-Säule verhält es sich ähnlich, da hier die doppelte Dachhaut und die Versteifung der C-Säule miteinander verpresst sind.

 

b-saeule-linksb-saeule-links

b-saeule-rechtsb-saeule-rechts

c-saeule-rechtc-saeule-recht

 

Da unter dem Spachtel das Blech mehr oder weniger „nackt“ ist, lassen sich durch Wasser hervorgerufene leichte Rostläufer nicht vermeiden.

 

Die Karosserie selbst ist darunter vollkommend in Takt. Da durch das Entfernen der Innenverkleidung sämtliche Bleche auch von innen sehr gut betrachtet werden können.

Es kam auch nur im Bereich des ehemaligen Vinyldach Spachtel zum Einsatz, der Rest der Karosserie ist soweit ich das feststellen konnte, ungespachtelt.

 

 

Allgemeiner Zustand

 

Nachdem ich jetzt auf alle „Problem“ Bereiche eingegangen bin, abschließend nochmal ein Blick auf den Rest der Karosserie und hier fällt mein Resümee trotz alledem sehr positiv aus. Da der Electra relativ offen konstruiert ist, bedeutet man kann durch entfernen von Verkleidungen oder Karosseriestopfen gut 90% der Karosserie ohne Hilfsmittel kontrollieren, ist es möglich alle Winkel genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Sachen wie die Endspitzen vom Kofferraum, die Hohlräume zwischen Karosserie außen und der hinteren Sitzreihe usw. sind bis auf den obligatorischen Oberflächenrost (lässt sich mit den Fingern entfernen) in Anbetracht des alters in einem guten Zustand.

Wenn man sich die Mühe macht und sich in den großen Kofferraum legt, kann man so gut wie den kompletten inneren Bereich der oberen Karosseriehälfte bis zur B-Säule begutachten. Auch hier ist bis auf etwas Flugrostansatz alles im grünen Bereich. Vom Kofferraum aus würden sich auch Durchrostungen am Scheibenrahmen bzw. der Sicken darunter sofort erkennen lassen, aber auch hier ist das Blech noch sehr gut.

 

Versteckte oder verwinkelte Bereiche wir hinter der B-Säule oder den Wasserabläufen usw. hab ich mit einer Endoskop Kamera näher durch leuchtet.

 

Rahmen, Falze oder andere Karosseriebereiche die man nur von untern sehen kann wurden auf meiner Grube kontrolliert. Und auch hier muss ich nochmal den hervorragenden Unterbodenschutz erwähnen. Egal wo man schaut, das Blech darunter glänzt wie neu. Selbst die Bremsleitungen haben wenn überhaupt leichten Flugrost. Stellenweise sehen sie noch aus wie neu.

 

Hier exemplarisch ein paar Bilder zu den Hohlräumen:

 

blick-vom-kofferraum-linksblick-vom-kofferraum-links

blick-vom-kofferraum-rechtsblick-vom-kofferraum-rechts

endspitze-linksendspitze-links

endspitze-rechtsendspitze-rechts

hohlraum-linke-seitehohlraum-linke-seite

hohlraum-rechte-seitehohlraum-rechte-seite

seitenfenster-linksseitenfenster-links

seitenfenster-rechsseitenfenster-rechs

 

 

Ergänzung vom 15.07.2024

 

Mir ist heute erst aufgefallen das ich in diesem Artikel nicht auf den Zustand der Scheiben eingegangen bin. Das möchte ich kurz nachholen.

 

Frontscheibe: Sie ist natürlich nicht frei von kleinen Steinschlägen und feinen Kratzern aber insgesamt in einem guten Zustand und ohne Risse.

 

Seitenscheiben Türen: Die Scheibe der Fahrerseite hat im Gegensatz zu der auf der Beifahrerseite deutliche Riffen und Laufspuren. Das Problem ist das die Scheiben beim hoch und runter fahren auf einer Art weichen Stoff/Matte gleiten. Hier sammelt sich über die Jahre vermehrt Staub und feine Sandpartikel an, gerade wenn die Dichtungsgummis zu den Scheiben porös bzw. rissig werden. Diese Fremdkörper sorgen für einen Schmirgeleffekt was dann leider zu den optischen Mängeln führt.

 

Seitenscheiben hinten: Diese sind bis auf kleine/feine Kratzer an der Oberfläche noch in einem guten Zustand. Nur die rechte Scheibe weißt eine kleine Einkerbung (ca. 2mm lang) auf.

 

Heckscheibe: Diese befindet sich ebenfalls in einem guten Zustand und weißt so gut wie keine optischen Mängel auf.

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09.07.2024 20:51    |    rilaxhid

Danke für den Bericht und die Fotos! Eine wahre Freude an so einem Auto zu arbeiten. Erinnert mich an mein erstes Auto vor 34 Jahren, den 72' Ford Torino 4-Door Sedan mit dem 302cu "small block" für 1000.-DM erstanden.

Die Autos von damals waren mit echt starkem Blech gebaut. Viel Freude weiterhin mit dem Buick!

Telly Savals a.k.a. Kojak lässt grüssen

10.07.2024 11:11    |    joe_e30

Diese Scheinwerfer hatte ich in den 90ern in 1000ten Stück im Regal stehen sehen in den Staaten. Das sind vermutlich Einheitsscheinwerfer, die in jedem 2. US Car der 70er und 80er drin waren.

 

Die Lichtleistung dürfte bescheiden sein, aber den Amis hat es offenbar gerecht.

 

Ist was mit LED geplant? Vielleicht im Angle Eyes Stil?

10.07.2024 15:45    |    Astra-f-anatic

@rilaxhid

 

so ein Ford Torino ist auch ein sehr schickes Auto.

 

Aber Kojak hatte aber einen Buick Regal ;)

 

@joe_e30

 

LED´s oder Angel Eyes wäre bei so einem Fahrzeug mehr als nur fehl am Platz.

 

Die Scheinwerfer sind Massenprodukte, da gebe ich dir aber recht. Vorteil ist, im Gegensatz zu den aus Amerika, man bei den aktuellen EU-Konformen Scheinwerfern die Leuchtmittel tauschen kann. Die Scheinwerfer von meinem Kadett damals waren auch nicht heller, für mich reicht das eigentlich. Zumal die Elektrik schon mit Beleuchtung zu kämpfen hat. Manche rüsten hier auf Relaisschaltung um.

11.07.2024 08:50    |    Dynamix

Das mit den Scheinwerfern lag daran das es da mal die Bestimmung gab das die Dinger austauschbar sein mussten. Weil die Dinger aber versiegelt waren, deshalb auch "Sealed Beam" hat man dann die Scheinwerfer einfach am Stück getauscht. Da wären 23488274 verschiedene Scheinwerferformen nicht praktikabel gewesen.

 

Hat aber den Vorteil das sich viele US-Cars mit europäischen Scheinwerfern aus der Ära umrüsten lassen. E30 Scheinwerfer waren da beispielsweise beliebt bei den Autos mit doppelten Rundscheinwerfern weil die oftmals wohl passen. Da wird es aber auch sicherlich was passendes in eckig geben. Kumpel musste sich sowas mal für seinen Caprice basteln. Sah fürchterlich aus, aber der Prüfer war zufrieden.

12.07.2024 00:32    |    dodo32

Interessantes Projekt! Bitte noch die Seitenleiste des Blogs gestalten damit das alles nachvollziehbarer wird. @Dynamix kann sicher dabei helfen? ;)

12.07.2024 10:06    |    Astra-f-anatic

Ich versuch mich mal dran. :)

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Buick

Baujahr 1984, mit Opel groß geworden und über 15 Jahre in der Opel Szene unterwegs gewesen. Heute schraube ich auch an anderen Marken. Gelernter Verfahrensmechaniker, irgendwann auf die Idee gekommen den Industriemeister Metall zu absolvieren um am Ende dann doch als Betontechnologe meine Brötchen zu verdienen. :cool:

 

Heute gilt meine volle Aufmerksamkeit der Landyacht aus Übersee in meiner Halle. Meine Opelaner Tage sind zwar schon lange vorbei aber dem GM-Konzern bin ich auf diese Weise weiter treu. :D

 

Man muss zum Glück nicht immer alles wissen, man muss nur wissen wo es steht.

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