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15.03.2015 15:46    |    denis_g_v    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 4g, 4G8, A7, active sound, Audi, Probefahrt, TDI, Test, Testbericht, Testfahrt, WANT

Hallo Motor-Talker!

Heute gibt es einen Fahrbericht über das Fahrzeug, das für mich das schönste viertürige Coupé auf dem deutschen Automarkt ist - den Audi A7 Sportback.

 

Innen und außen

Der A7 Sportback sieht zum Anbeißen aus! Durch seine coupéhafte Linie sieht er sehr sportlich aus und das Heck sieht richtig toll aus. Dies wird nochmals durch die 21"-Rotorfelgen und das S line Exterieurpaket unterstrichen. Mit der exklusiven Lackierung Daytonagrau Perleffekt (+2.750,00 EUR) sieht der A7 Sportback zusätzlich noch sehr edel und "business-like" aus.

 

Innen ist der A7 Sportback eine Wellnessoase. Audi hat hier die feinsten Materialien für sein Oberklasse-Coupé gewählt - Dekorleisten in schwarzem Holz mit Aluminiumeinlagen, Valconaleder mit Rautensteppung an den Sitzen und sonst ist von der Airbagkappe bis zur Türverkleidung alles bis auf das Armaturenbrett beledert und benäht. Man findet nirgends billig anmutenden Kunststoff. Dieser ist immer entweder mit einer Softtouch-Oberfläche versehen oder er wurde in Klavierlackoptik gehalten.

Auch beim Platz kann man kaum meckern. Sowohl Fahrer und Beifahrer haben viel Kopf- und auch Beinfreiheit und sogar mit der relativ breit gebauten Mittelkonsole hat man keinerlei Einschränkungen im Beinbereich o.ä.

Die verbauten vollelektrischen Memory-S-Sportsitze haben einen perfekten Seitenhalt und schmiegen sich genauso gut an den Körper, eben so wie man sich einen Sportsitz vorstellt. Nichtsdestotrotz sind die Sitze auch langstreckentauglich und keineswegs unbequem. Im Fond haben zwei erwachsene Personen keine Probleme bequem zu sitzen (Wieso nur zwei Personen? - Der A7 Sportback hat mit den S-Sportsitzen im Fond zwei Einzelsitze und ist somit auch nur als Viersitzer zugelassen. Möchte man eine zusätzliche Person legal mitnehmen, muss man das vor dem Bestellen bedenken und eine 2+1-Rücksitzbank bestellen [S-Sitze gehen dann nicht!]). Auch hier ist man durch genügend Beinfreiheit absolut langstreckentauglich unterwegs. Trotzdem wird es bei größeren Personen kritisch hinsichtlich Kopffreiheit und auch beim Einsteigen muss man den Kopf ziemlich stark einziehen.

 

Der Kofferraum ist wieder einmal das, das mich sehr überrascht hat. Öffnet man den Kofferraumdeckel, findet man zuerst eine riesige Kofferraumöffnung. Der Kofferraum fasst dann bei hochgeklappten Sitzen mindestens 535 Liter. Klappt man die Rücksitze um, bekommt man eine ebene Ladefläche und das Volumen verdreifacht sich fast auf 1.390 Liter. Damit man sich das ein wenig besser vorstellen kann: die Breite beträgt ca. 1 Meter, die Länge von Rücksitzkante zu Ladekante beträgt ca. 1,85 Meter, bis zu den Vordersitzen sind es dann schon über 2 Meter. Somit dürfte es keine Probleme geben, wenn man bei Bedarf mal ein Fahrrad oder ein Bücherregal transportieren will. Eine Neuerung bei Audi ist, dass die Kofferraumklappe nun zusätzlich zum automatischen Öffnen auch per Knopfdruck auf dem Schlüssel automatisch schließt.

 

Die Rundumsicht ist nach meinem persönlichen Empfinden ausreichend. Vorne heraus sieht man noch alles, aber hinten wird es grenzwertig. Dies ist wohl der Coupé-Linie geschuldet. Glücklicherweise hatte das Fahrzeug eine Rückfahrkamera verbaut, mit der man bis auf einen Millimeter genau einparken kann.

 

Antrieb & Fahrdynamik

Unter der Motorhaube des getesteten Fahrzeugs werkelt ein 3.0-Liter-V6 mit doppelter Turboaufladung und einer Leistung von 235 kW/320 PS. Diese beschleunigen das Fahrzeug in flotten 5,2 Sekunden vom Stillstand auf 100 km/h. Bei 250 km/h ist allerdings Schluss mit Vortrieb. Die achtstufige tiptronic ist perfekt abgestimmt und schaltet sanft und genau so schnell, wie ein Doppelkupplungsgetriebe.

Laut NEFZ soll der A7 6,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Dies konnte ich leider nicht wirklich testen, da ich ihn dafür zu kurz hatte. Aber ich kann soviel sagen: mit einigen schnellen Fahrten auf der Autobahn war ich bei guten 8,9 Litern gelandet.

 

Der A7 hatte die Luftfederung, bei Audi "adaptive air suspension" genannt (+1.950,00 EUR), verbaut. Dieses Extra hat mich voll und ganz überzeugt, sodass sowas sicher auf der SA-Liste des Nächsten landet. Ich habe bei meinem Test extra eine unebene Landstraße gewählt, doch im comfort-Modus merkt man davon sehr wenig (also von der Unebenheit). Große Schlaglöcher merkt man natürlich immer noch, aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Fahrwerk alles glatt bügelt! Stellt man das Fahrzeug allerdings in den Sportmodus senkt sich das Fahrzeug um ein paar Millimeter und das Fahrwerk wird schon sportlich straff und man kann damit Kurven räubern.

 

Funktion & Technik

Der A7 hatte einige feine Extras an Bord. Dabei waren unter anderem die Matrix-LED-Scheinwerfer, das Navi mit Internetanbindung, der Nachtsichtassistent und das Bang & Olufsen Advanced Sound System (Link zur kompletten Ausstattungsliste, siehe unten).

 

Doch zuerst möchte ich die wirklich hervorragenden Matrix-LED-Scheinwerfer (+960,00 EUR) loben. Damit kann man bei Nacht im Prinzip ständig mit Fernlicht fahren. Kommt ein Fahrzeug entgegen, so regelt das System die LEDs so, dass sie den "Fremdgegenstand" nicht blenden. Man hat aber trotzdem im restlichen Bereich die volle Leuchtstärke des Fernlichts. Analog dazu verhält sich das System auch bei Verkehr in Fahrtrichtung. Kommt man einem Fahrzeug auf der Landstraße immer näher, wird das komplette Umfeld mit Fernlicht ausgeleuchtet. Der Vordermann allerdings wird mit dem Abblendlicht angeleuchtet. Das ist aber nicht das Einzige, was die Matrix-LED-Scheinwerfer können. Zusammen mit dem optionalen Audi MMI Navigationssystem plus leuchten die Scheinwerfer auf kurvenreichen Straßen in die Kurve, und das sogar vor dem Lenkradeinschlag. Weiterhin leuchten einzelne LEDs beim Abbiegen in eine Kreuzung diese nochmals etwas breiter aus, sodass man auch sieht, was sich beispielsweise auf dem Bürgersteig abspielt. Ein Gimmick, das dynamische Blinklicht, gibt es auch nur mit den Matrix-LED-Scheinwerfern.

 

Weiter geht es mit dem Infotainmentsystem rund um das MMI® Navigation plus mit MMI touch®, Audi connect, Bang & Olufsen Advanced Sound System und Head-Up-Display. Das MMI an sich ist selbsterklärend und intuitiv aufgebaut. Man kann sich das jeweilige Programm Navi, Radio, Media, ...) entweder über das MMI-Menü auswählen oder man drückt die jeweilige Taste am Dreh-Drück-Regler. Als Anzeige hat man zwei Möglichkeiten: einmal das ausfahrbare MMI-Display im Armaturenbrett und zum anderen das Display im Kombiinstrument. Letzteres hat ein Update erhalten, das teilweise an den neuen TT angelehnt ist, dann neuerdings kann man sich die komplette Navikarte dort anzeigen lassen und muss nicht mehr auf das MMI-Display schauen. Dadurch, dass das Fahrzeug auch Audi connect hatte, hatte man zusätzlich die aktuellen Google-Earth-Luftbilder und auch die Google Verkehrsinformationen im Navi.

Ein "Display" hätte ich aber jetzt fast noch vergessen: das Head-Up-Display (HUD). Dieses bietet auch ein recht scharfes Bild an der Windschutzscheibe und ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht super ablesbar. Ein wenig störend empfand ich trotzdem, dass bei Nacht ein leicht sichtbarer weißer Kasten auf die Windschutzscheibe projiziert wird, und in ihm sind dann die stärker leuchtenden Fahrinfos, wie die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, die erkannten Verkehrszeichen, Infos der adaptive cruise control, uvm.

Nun zum Bang & Olufsen Advanced Sound System. Dieses kostet sage und schreibe 6.000 EUR und besteht aus 15 Lautsprechern inklusive Centerspeaker und Subwoofer. Ich persönlich höre eher basslastige Musik, doch diese kann das B&O Advanced Sound System nicht zufriedenstellend abspielen, da die Bässe zum großen Teil "geschluckt" werden. Ich weiß nicht, ob die Einstellung falsch war oder ob das bei einer Musikwiedergabe vom iPhone nicht möglich ist, aber ich hatte das Gefühl, dass das System nicht alles rausgeholt hat was es kann. Im Großen und Ganzen war ich von dem B&O ASS eher enttäuscht. Doch ich möchte jetzt nicht das B&O-System kritisieren (in meinem A3 ist alles einfach perfekt!), denn wie gesagt ist das Empfinden individuell je nach Musikgeschmack beeinflussbar aber für mich eher ungeeignet.

 

Nur kurz erwähnen möchte ich den Nachtsichtassistenten (NSA), sowie die Front- und Rückfahrkamera.

Der Nachtsichtassistent macht das, was er machen muss - bei Nacht "unsichtbare" Personen und Tiere sichtbar machen. Und das ganze macht er sogar sehr souverän. Dabei ist die Frontkamera des Front-/ Rückfahrkamerasystems das wichtigste Instrument, denn alles, was der NSA anzeigt, wird von der Frontkamera übertragen.

 

Eine eher unwichtigere Rolle in der Sonderausstattungsliste haben schon die elektrische Heckklappe und die elektrische Lenkradeinstellung, die meiner Meinung nach vernachlässigbar ist, da sie die Lenksäule viel zu langsam verstellt. Allerdings ist letztere in Verbindung mit den Memorysitzen sehr hilfreich, denn wenn zwei verschiedene Fahrer das Fahrzeug fahren, stellt sich zuerst Fahrer 1 und dann Fahrer 2 seine perfekte Sitz- und Lenkradposition ein. Beim jeweiligen Fahrerwechsel drückt der Fahrer dann die entsprechende Taste in der Türverkleidung und seine individuell eingestellte Sitz- und Lenkradposition stellt sich sozusagen von Geisterhand ein.

 

Fazit

 

Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI clean diesel quattro ist ein schönes Auto mit hohem Nutzwert. Er ist ein guter Mix aus Limousine und Kombi und kann so manchem "Pampersbomber" Konkurrenz leisten. Dazu bekommt man hochwertige Materialien, viel PS und einen relativ niedrigen Verbrauch.

Wem 320 PS allerdings immer noch zu wenig sind oder wer immer "volle Hütte" bestellt, sollte zum A7 Sportback 3.0 TDI competition quattro greifen. Dieser hat nur 6 PS mehr, doch bei einem Kickdown bekommt er nochmals 20 PS hinzu. In der selben Ausstattung wie das gefahrene Modell würde er sogar fast 3.000 EUR weniger kosten.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A7 Sportback 3.0 TDI clean diesel quattro
  • Motor: 3,0-Liter-V6-Diesel
  • Getriebe: 8-stufiges Automatikgetriebe tiptronic
  • Leistung: 235kW/320PS
  • Drehmoment: 650 Nm bei 1400-2800 1/min
  • Verbrauch: 6,1l/100km (NEFZ)
  • CO2: 162 g/km
  • Effizienzklasse: B
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 5,2 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,97 x 1,91 x 1,42
  • Leergewicht: 1970 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2505 kg
  • Kofferraum: 535 - 1.390 Liter
  • Basispreis: 51.300 Euro (2.0 TFSI, 252-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 102.725 Euro (Audi-Code: AC9KWZY7)

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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28.11.2014 17:42    |    denis_g_v    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 4G, A6, Audi, Avant, C7, C7 (4G), Fahrbericht, Fahrzeugtest, TDI, Test, Testbericht, Testfahrt, ultra

Hallo Motor-Talker!

Da mein A3 zur ersten Inspektion musste, hatte ich das Vergnügen den A6 Avant als Ersatzwagen zu bekommen. Da Audi immer sagt, dass man immer eine Fahrzeugklasse unter dem eigenen Fahrzeug bekommt, war ich dann doch etwas verwundert. Noch eine kurze Anmerkung: als die "Ersatzwagen-Verteil-Dame" :D den Schlüssel für den A6 gesucht hat, habe ich kurz auf die "Akte" meines A3 geschaut - mir wurde zuerst ein S3, dann ein A8 zugeteilt (ihr könnt euch denken, wie ich mich geärgert habe :eek: ). Zu guter Letzt wurde es dann der A6.

 

Innen und außen

 

Vor gut einem Jahr habe ich bereits den A6 als Limousine gefahren. Damals habe ich den Wagen schon als geräumig gefunden. Der A6 Avant, der nochmals um einen Zentimeter länger ist als die Limo, ist ein Kombi wie man ihn sich als Familienvater wünscht. Ob vorne oder im Fond: es gibt massig Platz. Der Kofferraum, der seinem Zusatz "Avant" gerecht wird, ist schon mit einem Volumen von 565 Litern bei hochgeklappten Sitzen recht groß. Dieser vergrößert sich bei umgeklappten Sitzen um 1.115 Liter auf 1.680 Liter. Dabei ist dann die nutzbare Fläche ca. 1,05m breit und ca. 1,95m lang.

 

Die Qualität ist, wie ich es von Audi gewohnt bin, äußerst hochwertig. Auch die Stoff-/Leder-Kombination der S line-Sitze, die einen guten Seitenhalt bieten und sehr bequem sind, und auch die weichen Kunststoffe im Armaturenbrett und der Mittelkonsole fühlen sich sehr hochwertig an. Die Bedienung der MMI Navigation und auch der anderen Bedienelemente ist sehr intuitiv und für mich als Audi-Fahrer nichts Neues.

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Das Fahrzeug hatte den 2-Liter TDI ultra mit 190 PS und der S tronic. Ich dachte zuerst, dass 190 PS "schon gut abgehen". Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Der A6 zieht im normalen Fahrmodus (D) keine Wurst vom Brot. Er braucht ewig, dass er in die Puschen kommt. Wie zäh das Auto ist, merkt man auf der Autobahn, noch besser aber auf der Landstraße. Möchte oder muss man kurzzeitig einen Kickdown machen, um beispielsweise einen LKW oder Traktor zu überholen, muss man sich das ganz genau überlegen und diesen vor allem frühzeitig anfangen.

 

Natürlich habe ich mich gefragt, wieso das denn so ist. Denn eigentlich kenne ich die 2-Liter-Diesel von Audi eher als drehfreudige Motoren und die S tronic, die ich ja auch im A3 habe und in vielen anderen Audi gefahren bin, als ein perfektes und gut abgestimmtes Doppelkupplungsgetriebe. Nun, der Teufel steckt im Detail - oder eher in der Zusatzbezeichnung "ultra". Ich zitiere einfach mal Audi: "Auf den ersten Blick sind es typische Audi Modelle: sportlich, hochwertig und progressiv. In ihrem Inneren aber verbergen sich besondere Technologien, die im Zusammenspiel das Autofahren noch effizienter machen." (Quelle). Man gibt dem 2.0 TDI also ein paar PS mehr, um ihn danach wieder zu drosseln? Ob das wirklich DIE Effizienz-Lösung ist, bezweifle ich.

Besonders lustig (oder vielleicht sogar erbärmlich) fand ich allerdings, dass Audi hier eine doppelflutige Auspuffanlage verbaut, die ansonsten nur bei den 6-Zylinder-Modellen zum Einsatz kommt.

 

Funktion & Technik

 

Ein Extra, bei dem ich hin und hergerissen bin, ist die MMI Navigation oder unter A6-Fahrern auch "kleines Navi" genannt. An sich verrichtet es seinen Job gut. Es navigiert den Fahrer von A nach B, die Musik hört sich dank dem im Paket inbegriffenen Audi sound system gut an und man kann per Bluetooth freisprechen und Musik übertragen. Was mir aber überhaupt nicht zusagt, ist der grobpixelige 6,5"-Bildschirm. Sogar mein A1 hat ein schärferes Display und das mit dem einfachen Infotainmentsystem.

Okay, das ist vielleicht Motzen auf hohem Niveau und vielleicht ich bin eben schon ein wenig HD-verwöhnt, aber ich würde die 1.000 EUR mehr für das MMI Navigation+ ausgeben, die alles noch ein wenig schärfer anzeigt und das ein oder andere Gimmick mehr auf Lager hat ;)

 

Fazit

 

Der A6 Avant ist an sich ein Fahrzeug, das mir sehr gefällt. Die hier gefahrene Motor-/ Getriebekombination ist perfekt für Menschen, die ständig und auf langen Strecken eine konstante Geschwindigkeit fahren. Ich bin täglich jeweils im Drittel-Mix auf der Autobahn, der Landstraße und der Stadt unterwegs und ich könnte mich nicht damit anfreunden.

 

Was sich Familienväter sicherlich fragen: "Ist das Auto denn alltagstauglich?" Das kann ich mit einem ganz klaren "Ja!" beantworten. Der Kofferraum ist groß genug um Kinderwagen und Spielzeug einzupacken. Es gibt im ganzen Auto eine Menge Ablagemöglichkeiten für diverse Dinge und falls der Nachwuchs noch einen Kindersitz benötigt, kann dieser per Isofix problemlos fixiert werden. Auch ist man in dem Fahrzeug sehr komfortabel und stressfrei unterwegs. Falls man mit den fast 5 Metern ein kleines Problem hat und sagt, dass man damit nirgends einparken kann, verweise ich gerne auf das PDC (Must-Have!) oder den Parkassistenten. Sowohl das eine als auch das andere System machen das Einparken fast zum Kinderspiel. Positiv ist hierbei auch, dass man die Fahrzeugenden nicht erahnen muss.

 

Alles in allem ist der A6 Avant ein gelungenes Fahrzeug, dass sicherlich viele Geschmäcker trifft. Falls man sehr großen Wert auf Effizienz legt, ist man mit dem 2.0 TDI ultra auf der sicheren Seite. Möchte man aber etwas dynamischer (aber trotzdem effizient) unterwegs sein, würde ich zu einem der vier 3.0 TDI-Varianten raten.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra
  • Motor: 2,0-Liter-Reihenvierzylinder-Diesel
  • Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic
  • Leistung: 140kW/190PS
  • Drehmoment: 400 nm bei 1750-3000 1/min
  • Verbrauch: 4,6l/100km (NEFZ)
  • CO2: 118 g/km
  • Effizienzklasse: A+
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 9,0 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 226 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,93 x 1,87 x 1,46
  • Leergewicht: 1800 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2355 kg
  • Kofferraum: 565 - 1.680 Liter
  • Basispreis: 40.900 Euro (1.8 TFSI, 190-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 58.255 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

 

P.S.: Mir ist auch aufgefallen, dass ich mir das rechte Bein nicht mehr so wie in der Limousine an der Mittelkonsole angestoßen habe. Entweder hat Audi noch etwas geändert oder ich bin geschrumpft :D


22.07.2014 21:15    |    denis_g_v    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: BMW, F15, Fahrbericht, Nachfolger, Probefahrt, SUV, Test, Testbericht, Testfahrt, X5

Hallo Motor-Talker!

 

Vor circa vier Wochen hat mich ein Neuwagenverkäufer vom nächsten BMW-Autohaus in meiner Firma besucht und fragte mich, ob denn Interesse an einem BMW bestünde (Kurze Zwischeninfo: bereits als ich den Q5 und den A3 bestellt hatte, wollte er mir einen BMW verkaufen, doch leider war er immer ein bis zwei Monate zu spät, denn die Fahrzeuge waren schon bestellt).

 

Da noch dieses oder eventuell nächstes Jahr eine Ablösung für den Q5 bestellt wird und der BMW-Verkäufer somit genau zur richtigen Zeit gekommen ist, hat er mir angeboten, einen X5 an einem Tag mal da zu lassen.

Vor zwei Wochen ist er (ohne Vorwarnung :D) mit einem carbonschwarzen X5 mit M Sportpaket auf den Hof gefahren. Dabei habe ich mir nur gedacht, dass das M Sportpaket mehr Schein als Sein ist und ich nicht mehr als den 30d mit 258PS zu erwarten habe. Nach einer kurzen Einweisung habe ich den Autoschlüssel bekommen und war ganz überrascht als ich das Kürzel "M50d" auf dem Schlüsselanhänger gelesen habe. Der Verkäufer wollte aber die ganze Zeit nichts über das "Monster" im Motorraum erzählen :eek:

 

Jetzt aber genug Vorgeschichte. Auf geht's zum Fahrbericht:

 

Innen und außen

 

Das größte BMW-SUV sieht für meinen Geschmack in der hier gezeigten Ausstattung mit 20-Zoll-Felgen, dem M Sportpaket und den LED-Scheinwerfern sehr ansprechend aus. Die carbonschwarze Lackierung, die fast schon so aussieht wie das Tiefseeblau meines Q5, würde ich auf jeden Fall ordern. Durch die Breite von 1,94 Metern sieht der X5 auch sehr wuchtig aus.

 

Innen bietet der X5 viel Platz. Fahrer und Beifahrer haben viel Kopf- und auch Beinfreiheit. Die Mittelkonsole ist zwar breit gebaut, sie hat mich aber nicht im Beinbereich gestört. Die verbauten vollelektrischen Komfortsitze sind langstreckentauglich und eben komfortabel. Auch das Armaturenbrett ist sehr schön verarbeitet und durch den Lederüberzug mit der hellen Naht wirkt das Ganze sehr luxuriös. Der aufgesetzte iDrive-Bildschirm gefällt mir, ist nicht zu groß und integriert sich perfekt in das Dashboard. Die Bedienung des iDrive und auch der anderen Bedienelemente, wie beispielsweise des Multifunktionslenkrades, ist intuitiv und selbst erklärend. Hier muss sogar ich (als Audi-"Fan") sagen, dass das BMW etwas besser hinbekommen hat, als Audi.

Im Fond haben drei erwachsene Personen keine Probleme bequem zu sitzen. Schön ist dabei auch, dass der Fußboden im Fond fast gerade und kein störender Getriebetunnel im Weg ist.

Durch den Umstand, dass das Fahrzeug aber relativ hoch ist, muss man sich hinten aber beim Einsteigen hineinstemmen oder beim Aussteigen herausspringen oder aufpassen, dass man nicht herausfliegt. Ich denke mal, dass das bei jedem Fullsize-SUV der Fall ist und das ist jetzt auch kein allzu großer Kritikpunkt.

 

Der Kofferraum ist, wie das komplette Fahrzeug, sehr groß. Er fasst mindestens 650 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen bekommt man eine ebene Ladefläche und das Volumen verdreifacht sich fast auf 1.870 Liter. Da passt dann schon einiges rein.

Doch was mich an ihm, oder besser, an seiner Heckklappe stört ist, dass sie zweigeteilt ist. Das hat zwar beim X5 Tradition, aber ich finde das eher unpraktisch. Ein zusätzliches Problem taucht auf, wenn man die untere Klappe wieder schließen möchte. Man muss sie (natürlich) zuerst hochklappen und relativ stark dagegen drücken, damit sie überhaupt schließt. Mir ist das problemlos geglückt, aber ob es eine ältere, schwache Dame hinbekommt, möchte ich nicht beurteilen. Die obere Klappe ist allerdings elektrisch betrieben und öffnet und schließt automatisch per Schlüsseldruck.

 

Die Rundumsicht ist nach meinem persönlichen Empfinden gut, aber ohne die Rückfahrkamera und die PDC kommt man beim Ein- oder Ausparken nicht sehr weit. Außerdem sind die meisten Parklücken zu klein oder zu schmal für das Fahrzeug. Zumindest waren es die, die ich in der Karlsruher Innenstadt probeweise angefahren habe. Falls man sich einen Einparkvorgang mit einem solchen "Schiff" nicht zutraut, sollte man sich den Parklenkassistenten und/oder die 360°-Kamera bestellen (beides hatte das getestete Fahrzeug nicht). Damit kann man den X5 auch ohne Kratzer in den Felgen problemlos und gerade einparken ;)

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den stärksten serienmäßig eingebauten 3L-Diesel mit drei Turboladern gefahren, welcher von 280kW/381PS angetrieben wird. Er benötigt knappe 5 Sekunden um im Sport-plus-Modus von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bei freier Autobahn kann man unter idealen Voraussetzungen maximal die abgeregelten 250 km/h erreichen. Laut NEFZ verbraucht das SUV 6,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer (kombiniert), ich hatte aufgrund von einigen Vollgasfahrten 11 Liter auf 100 km erreicht.

Mit dem größten Diesel bekommt man natürlich auch den Fake-V8-Sound. Dieser ist nicht abschaltbar, aber soweit ich das beurteilen konnte, wird der V8-Sound nur innen und nicht noch zusätzlich über Lautsprecher in den Auspuffendrohren abgespielt.

 

Der X5 M50d hatte das serienmäßige adaptive M Fahrwerk und 20''-M-Alufelgen verbaut. Das Fahrwerk federt je nach Fahrmodus entweder sportlich oder komfortabel. Auch kann man Landstraßenkurven schnell nehmen, denn der X5 lenkt direkt ein und wankt nicht bei solchen Kurvenfahrten. Für meinen Geschmack ist es DIE perfekte Fahrwerks-/ Felgenkombination. Auch bei diesem Fahrzeug greift der BMW-Slogan "Freude am Fahren".

 

Funktion & Technik

Das Fahrzeug hatte ein paar kleine, aber feine technische Raffinessen verbaut.

Zum einen das iDrive mit dem Navigationssystem Professional und ConnectedDrive. Das BMW Navigationssystem Professional hat im Gegensatz zum serienmäßigen System einen hochauflösenden 10,2" großen Farbbildschirm mit Splitscreen-Funktion. Dabei kann man auf der linken, größeren Hälfte beispielsweise die Navigationskarte und auf der rechten, kleineren Hälfte den Bordcomputer geöffnet haben. Das ganze System wird mittels iDrive-Controller bedient. Auch hier gibt es wie in den anderen "Premium-Marken" ein Touchfeld auf dem iDrive-Controller, womit die Eingabe von Zahlen oder Buchstaben (z.B. bei der Zieleingabe) per Handschrifterkennung ermöglicht wird. In Verbindung mit der Internet-Option ist das Touchfeld gleichzeitig die virtuelle Maus.

Zusätzlich hat man im "Nav Pro" noch den sogenannten "Vorausschauassistent" integriert. Dieser soll dem Fahrer im ECO PRO-Modus mit Tipps helfen, eine vorausschauende und möglichst energiesparende Fahrweise zu erreichen. Anhand von Navigationsdaten wird dann je nach Geschwindigkeit und Streckenverlauf festgestellt, wann am besten vom Gas gegangen und die Geschwindigkeit so effizient wie möglich angepasst wird.

Mit dem ConnectedDrive-Paket, bei dem eine SIM-Karte irgendwo in dem Fahrzeug fest verbaut ist, kann man Zugriff auf E-Mails, Wetterinformationen, Nachrichten und Adressauskunftsdienste erhalten. Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was aber sicherlich sinnvoll ist, ist die neudeutsch genannte Real Time Traffic Information, kurz RTTI. Diese gibt es nur mit dem ConnectedDrive-Paket und sie zeigt eventuelle Umleitungsempfehlungen basierend auf Echtzeitverkehrsinformationen, die jeder Smartphone-Nutzer übermittelt, an. Auch bekommt man dann Satellitenkarten angezeigt, die Google beisteuert. Wenn man sein Smartphone per "My BMW Remote"-App mit dem Fahrzeug koppelt, dann kann man Zusatzfunktion wie Webradio oder Facebook über das iDrive nutzen.

 

Verbaut war auch ein Head-up-Display. Da ich diese Technik noch nicht live gesehen bzw. ich noch nicht damit gefahren bin, hat mich das schon sehr überrascht. Das HUD zeigt die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, Informationen des Driving Assistent Plus wie eingestellte Geschwindigkeit oder Abstand, erkannte Geschwindigkeits- und Überholverbotsschilder, Navigationshinweise und Hinweise der Check-Control. Das ganze hat mir so gut gefallen, dass ich es wahrscheinlich bei der Bestellung miteinbeziehen werde.

 

Gut gelöst finde ich auch BMWs adaptive LED-Scheinwerfer. Die Scheinwerfer haben das BMW-typische "Angel Eyes"-Design und leuchten komplett mit LEDs. Nachts ist die Ausleuchtung sehr weit und die LEDs erzeugen ein sehr angenehmes weißliches, tageslichtähnliches Licht.

 

Fazit

 

Obwohl ich eigentlich nicht noch ein SUV bestellen wollte, glaube ich, dass ich mich neu verliebt habe :D Der Tri-Turbo-Diesel ist in Verbindung mit der 8-Gang-Automatik der perfekte Antrieb, aber von den 381PS wird man mindestens 100PS nicht allzu oft benötigen. Das Fahrzeug ist zwar gefühlt so groß, wie ein LKW, aber das Innenraumgefühl ist fantastisch und falls man mal etwas mehr mitnehmen möchte, hat man hiermit auf jeden Fall die Möglichkeit dazu. Ob man mit dem Fahrzeug aber ständig in der Stadt herumfahren sollte, glaube ich eher nicht, denn die kleinen städtischen Parkplätze sind zu klein für das Fahrzeug.

 

Technische Daten

  • Modell: BMW X5 M50d xDrive
  • Motor: 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel
  • Getriebe: 8-Gang-Sport-Automatik Steptronic
  • Leistung: 280kW/381PS
  • Drehmoment: 740 nm bei 2000-3000 1/min
  • Verbrauch: 6,7l/100km (NEFZ)
  • CO2: 177 g/km
  • Effizienzklasse: B
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 5,3 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,89 x 1,94 x 1,76
  • Leergewicht: 2265 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2900 kg
  • Kofferraum: 650 - 1.870 Liter
  • Basispreis: 52.100 Euro (sDrive 25d, 218-PS-Diesel)
  • Testwagenpreis: 104.960 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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07.05.2014 10:09    |    denis_g_v    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 8F, 8F (B8), 8F Cabriolet, A5, Audi, B8, B8 (8F), Cabrio, Cabriolet, Diesel, facelift, Multitronic, Probefahrt, TDI, Test, Testfahrt

Hallo Motor-Talker!

 

Heute gibt es von mir einen sehr kurzen Bericht über das Mittelklasse-Cabrio von Audi, das A5 Cabriolet. Das gefahrene Fahrzeug hatte den zwei Liter Reihen-4-Zylinder-Dieselmotor mit 130kW (177PS) und das multitronic-Getriebe verbaut.

 

Innen und außen

 

Bei einer Länge von 4,63 Metern bietet das A5 Cabriolet sowohl vorne als auch hinten Platz genügend Platz. Auch die Höhe von 1,38 Metern, die man bei geschlossenem Dach erreicht, bringt keineswegs das Gefühl, dass es zu eng wird.

 

Der Kofferraum ist eigentlich genug groß, doch trotzdem hätte man bedingt durch das eingerollte Dach ab und an sicherlich seine Probleme beim Einladen.

 

Ich persönlich fand das Fahrzeug sehr übersichtlich. Er hatte zwar weder vorne noch hinten PDC (gibt es das noch bei einem Mittelklasse-Fahrzeug, das neu über 50.000 EUR kostet? :rolleyes: ), doch da es das Wetter zuließ und ich nur mit geöffnetem Dach herumgefahren bin, hatte ich keinerlei Probleme beim Ein- oder Ausparken.

 

Die Bedienung des Radio Concert und auch der anderen Bedienelemente, wie beispielsweise des Multifunktionslenkrades, ist intuitiv und selbst erklärend, aber da ich die ganzen Teile schon aus eigenen und auch vorhergefahrenen Audis kenne, war das auch nicht wirklich unbekannt für mich.

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den laufruhigen 2.0 TDI gefahren, welcher von 130kW/177PS angetrieben wird. Er benötigt knappe 8 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bei freier Autobahn kann man unter idealen Voraussetzungen maximal 220 km/h fahren. Laut NEFZ verbraucht das Cabrio 5 Liter Diesel auf 100 Kilometer (kombiniert).

 

Das Cabrio hatte das optionale Sportfahrwerk verbaut, welches meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus Komfort und Sportlichkeit bietet.

 

Fazit

 

Das A5 Cabriolet ist in dieser Kombination ein perfektes Fahrzeug zum Cruisen bei schönem Wetter. Das heißt jetzt nicht, dass 177-Diesel-PS zu wenig für das Fahrzeug sind. Es liegt viel mehr an der (von mir oftmals kritisierten) multitronic, die einfach zu "lahm" abgestimmt ist.

 

Mich hat sehr überrascht, dass man bei geschlossenem Dach nicht unterscheiden kann, ob man in einem Cabrio oder einem Coupé sitzt. Es ist nämlich sehr leise.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A5 Cabriolet 2.0 TDI
  • Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel
  • Getriebe: multitronic
  • Leistung: 130kW/177PS
  • Verbrauch: 5,0l/100km (NEFZ)
  • CO2: 132 g/km
  • Effizienzklasse: A
  • 0 – 100 km/h: 8,3 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,63 x 1,85 x 1,38
  • Leergewicht: 1755 kg
  • Kofferraum: 320 Liter
  • Basispreis: 39.250 Euro (1.8 TFSI 6-Gang, 170-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 51.283 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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26.02.2014 11:15    |    denis_g_v    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Adventskalender, GD, Hyundai, i30, Kombi, Motor-Talk, Probefahrt, test, Testfahrt

Hallo Motor-Talker!

 

Dank Motor-Talk und Hyundai Motors Deutschland konnte ich Hyundais kompakten 'Lastesel', den i30 Kombi, eine Woche lang testen. Heute gibt es von mir den Testbericht darüber. Das gefahrene Fahrzeug hatte den 1.6 Liter-Vierzylinder-Diesel mit 94kW (128PS) und das serienmäßige 6-Gang-Schaltgetriebe verbaut.

 

Innen und außen

 

Als mir der i30 gebracht wurde, habe ich nicht schlecht gestaunt, wie gut er von außen aussieht. Das ist auch kein Wunder, denn das sehr attraktive Design wurde bei Hyundai in Rüsselsheim entwickelt, sodass er uns Europäern umso besser gefällt. Auch das sehr schöne 'Satin Amber Metallic' trägt dazu bei.

 

Der Innenraum des i30 wirkt hochwertig und muss sich vor seinen Konkurrenten á la Golf oder Astra nicht verstecken. Fast alles, fühlt sich gut an und sieht auch genau so aus. Der Soft-Kunststoff, der im oberen Teil des Armaturenbretts und auch in den Türverkleidungen verbaut wurde, überzeugt. Leider wurde der weiche Kunststoff nur im oberen Teil verbaut. Unten ist es wieder Hartplastik.

 

Mit 4,48 Metern Länge ist der Kombi fast 19 Zentimeter länger als die 5-türige 'Limousine'. Diese Mehrlänge kommt vor allem dem Kofferraum zugute. Dieser fasst nämlich 528 Liter bei hochgeklappten und 1.642 Liter bei umgeklappten Sitzen - das ist einzigartig in der Klasse (Bsp.: Golf Variant: 1.620l, Astra Sports Tourer: 1.550l, Focus Turnier: 1.516l). Durch den flachen Ladeboden sind die 1.642 Liter auch gut nutzbar. Positiv sind auch die vielen kleinen Ablagen unter dem Ladeboden, wo man das ein oder andere Ding verstecken kann. Auch im 'Cockpit' überzeugen die vielen Ablagen, bei denen man erkennt, dass sich die Ingenieure Gedanken gemacht haben, was die Kunden brauchen. Es sind die kleinen Dinge, wie zum Beispiel der Führerscheinhalter in der Fahrer-Sonnenblende, der Brillenhalter, bei dem 'richtige' Brillen reinpassen, oder die tiefe Mittelarmlehnen-Ablage die das gewisse etwas ausmachen.

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den sehr laufruhigen 1.6 CRDi blue gefahren, welcher von 94kW/128PS angetrieben wird. Damit ist man jetzt nicht der schnellste, aber die Leistung ist für das Fahrzeug genügend. Er benötigt knappe 11 Sekunden um vom Stillstand auf 100 km/h zu beschleunigen, auf der Autobahn ist man mit maximal 193 km/h unterwegs. Laut NEFZ verbraucht der blue-Diesel 4,2 Liter auf 100 Kilometer (kombiniert). In der Realität ist das nicht viel mehr - ich habe einen Wert von 4,6 Liter/100km erreicht. Die manuelle 6-Gang-Schaltung schaltet keineswegs hakelig, sondern butterweich.

Das Fahrwerk ist sehr komfortabel ausgelegt und schluckt sehr viele Bodenwellen und Schlaglöcher souverän. Man fühlt sich fast schon wie in einer Sänfte :p

 

Funktion & Technik

 

  • Licht-Paket: Der i30 hatte das Lichtpaket mit den optionalen Xenon-Scheinwerfer verbaut, welche die Umwelt bei Nacht sehr gut ausleuchten. Designtechnisch finde ich etwas schade, dass sich die LED-Tagfahrleuchten beim Einschalten des Abblendlichts nicht auf Standlichtniveau dimmen. Das tun sie nämlich nur, wenn man auf Standlicht schaltet.
  • Radio-Navigationssystem inkl. Rückfahrkamera und Bluetooth: sowohl das Navi als auch die Rückfahrkamera haben mich sehr überzeugt. Die Navigationsanzeigen und -Ansagen sind klar und deutlich. Das System braucht beim Starten des Fahrzeugs keine Ewigkeit, sondern ist sofort startklar. Auch ist die Routenkalkulation schnell getan. Der Touchscreen ist sehr gut und reagiert äußerst schnell - man kann das gewünschte Ziel fast in der Schnelligkeit wie beim normalen Tippen am PC eingeben. Da ich noch nie eine Rückfahrkamera besitzt oder getestet habe, war die 'Premiere' beim i30 umso toller und in die habe ich mich voll und ganz verliebt. Die Bluetoothkopplung zwischen dem i30 und meinem iPhone ging unkompliziert und schnell. Wenn das Handy oder Smartphone dann gekoppelt ist, kann man via Bluetooth sowohl telefonieren als auch Musik hören. Das ganze System kostet nur 1.250 EUR - was ja relativ günstig ist.
  • 'Flex Steer' ist ein System, das dem Fahrer erlaubt, die Lenkung entweder sportlich oder komfortabel einzustellen. Das ist ein nettes Gimmick, doch allzu oft habe ich es nicht benutzt.

 

Fazit

 

Der i30, der im europäischen Hyundai-Entwicklungszentrum in Rüsselsheim entwickelt und designt wurde, überzeugt durch sein schönes Design, die umfangreiche Serienausstattung, die gute Qualität und die obligatorische und konkurrenzlose (von der Seite der deutschen Autohersteller) 5-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung, 5 kostenfreie Sicherheitschecks und, vorausgesetzt das Navigationssystem ist verbaut, 5 kostenlose Kartenaktualisierungen. Der Verbrauch von 4,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer (bei 4,2l/100km angegeben) ist ein sehr guter Wert, bei dem sich sehr viele Hersteller eine Scheibe davon abschneiden können.

 

Trotzdem habe ich auch beim i30 einen negativen Punkt gefunden. Das Handbuch. Wenn man schon sieht, wie groß das ist, will man es direkt wieder im Handschuhfach verschwinden lassen.

 

Technische Daten

 

  • Modell: Hyundai i30 Kombi blue 1.6 CRDi
  • Motor: 1,6-Liter-Vierzylinder-Diesel
  • Getriebe: Sechsgang-Handschaltung
  • Leistung: 94kW/128PS
  • Verbrauch: 4,2l/100km (NEFZ)
  • CO2: 110 g/km
  • 0 – 100 km/h: 11,2 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 193 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,48 x 1,78 x 1,50
  • Leergewicht: 1.495 kg
  • Kofferraum: 528 – 1.642 Liter
  • Basispreis: 17.400 Euro (Classic, 1.4)
  • Testwagenpreis: 28.290 Euro

 

Zum Schluss gibt es noch ein klitzekleines Video, bei dem der i30 von der Konkurrenz sehr "gelobt" wurde ;)

 

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Gruß

Denis

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03.01.2014 12:13    |    denis_g_v    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 1.0, Citigo, I (AA), Mii, MPI, Probefahrt, Seat, Skoda, Test, Testfahrt, Up, up!, Volkswagen, VW, Zagreb

Hallo Motor-Talker!

 

Heute gibt es von mir einen Testbericht über den kleinsten fünftürigen VW, den up!. Das gefahrene Fahrzeug hatte den 1.0 MPI-Dreizylindermotor mit 44kW (60PS) und das serienmäßige 5-Gang-Schaltgetriebe verbaut.

 

Innen und außen

 

Der up! hat für einen Kleinstwagen genügend Platz. Man fühlt sich nicht, als ob man im kleinsten VW sitzt. Vorne haben auch größere Personen Platz, hinten wird es allerdings etwas enger. Nichtsdestotrotz könnte man hinten auch eine längere Autofahrt aushalten. Die Einstiege sind relativ groß. Man hat weder vorne, geschweige denn hinten Probleme beim Ein- und Aussteigen. Glücklicherweise hatte das Fahrzeug die neudeutsch genannte Option "4 doors", denn beim zweitürigen up! geht es beim Einsteigen in den Fond sicherlich etwas enger zu.

 

Mit 3,54 Meter Länge, 1,64 Meter Breite und 1,49 Meter Höhe hat der up! genau die richtigen Maße für einen Kleinstwagen. Das Parken in der Stadt klappt ganz gut, vorne muss man durch die rundliche Form erahnen wo das Auto anfängt, aber hinten weiß man durch das flache Heck genau wo er aufhört und kann so fast millimetergenau einparken.

 

Der Kofferraum ist in der ersten Stufe (Sitze nicht umgeklappt, Ladeboden auf der höchsten Stufe) mit 251 Litern relativ klein. Trotzdem kann man ein paar Tüten des Wochenendeinkaufs reinpacken. Entfernt man den Ladeboden, erhält man einen relativ geräumigen Kofferraum. Sind die Sitze dann noch umgeklappt, fasst der Kofferraum 959 Liter und man kann sicherlich das eine oder andere kleinere Regal aus dem Möbelhaus mitnehmen.

 

Die Haptik im Innenraum des up! ist weder gut noch schlecht. Es wurde zwar viel Hartplastik verbaut, vor allem auf dem Armaturenbrett, aber das Plastik wurde schön in glänzende Dekorblenden verpackt, sodass man sich eher nicht darüber aufregen kann.

 

Antrieb & Fahrdynamik

Der 60PS 1.0-Liter-Benziner ist meiner Meinung genau richtig für die Stadt. Mehr braucht man nicht. Bis ungefähr 70 km/h beschleunigt er gut, danach ist er zäh wie ein Kaugummi und kommt mit Mühe und Not auf 100 km/h. Deshalb kommt er auch erst nach 14,4 Sekunden (mit dem automatisiertem 5-Gang-Schaltgetriebe sogar eine Sekunde länger) vom Stand aus auf die 100.

 

Auf der Autobahn erreicht der up! maximal 160 km/h. Das ist für einen Kleinstwagen recht flott. Laut NEFZ trinkt der Benziner 4,5 Liter (komb.), in der Realität ist es gerne auch ein Liter mehr. Mit dem serienmäßigem 35-Liter-Tank ist so eine Reichweite von über 600 Kilometern drin.

 

Der Testwagen hatte 14''-Winterreifen und das Standardfahrwerk. Das Fahrwerk und die Lenkung sind gut abgestimmt und auf Komfort ausgelegt. Wenn man eine Kurve allerdings etwas schneller nimmt, neigt sich der up! sehr schnell auf die Seite.

 

Fazit

Der up! ist ein gutes, solides Auto und er erfüllt seinen Zweck voll und ganz. Er hat für einen Kleinstwagen viel Platz und einen sehr kleinen Wendekreis. Positiv ist auch sein laufruhiger Motor und die Tatsache, dass es nicht so viel Schnickschnack gibt (und das obwohl ich solche Sachen liebe). Was ich allerdings vermisst habe, ist etwas mehr Power (75PS sind da sicherlich besser), die Start-Stopp-Automatik, welche unverschämterweise sogar noch Aufpreis kostet, und ein Radio, das etwas mehr bietet. Eine komplette Fehlkonstruktion ist die Hutablage. Diese ist leider nur manuell hochklappbar und hat nicht, wie beispielsweise beim Golf, Hängeseile, die die Hutablage mit der Kofferraumklappe hoch- beziehungsweise herunterklappen.

 

Technische Daten

  • Modell: VW up! 1.0 MPI white up!
  • Motor: 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzin
  • Getriebe: Fünfgang-Handschaltung
  • Leistung: 44kW/60PS
  • Verbrauch: 4,5l/100km (NEFZ)
  • CO2: 105 g/km
  • 0 – 100 km/h: 14,4 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 3,54 x 1,64 x 1,49
  • Leergewicht: 932 kg
  • Kofferraum: 251 – 959 Liter
  • Basispreis: 9.975 Euro (take up!, 60-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 11.825 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis


23.12.2013 15:15    |    denis_g_v    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: 8T, 8T Sportback, A5, Audi, Automatik, B8, B8 (8T), Facelift, Kroatien, multitronic, Probefahrt, Sportback, Test, Testfahrt, Zagreb

Hallo Motor-Talker!

 

Heute gibt es von mir mal einen kleinen Testbericht aus Kroatien eines Audi A5 Sportback 2.0 TDI mit 105 kW (143 PS) und dem multitronic-Getriebe.

 

I. Innenraum

Platzangebot vorn

Da der Audi A5 auf der Plattform des A4 gebaut ist, hat der Wagen vorne genügend Platz. Auch größere Personen (über 180 cm) können bequem drin sitzen.

 

Platzangebot hinten

Auch hinten gibt es genügend Platz. Ich bin ca. 190 cm groß und habe mir meinen Vordersitz so eingestellt, wie er mir passt. Es war meiner Meinung nach nicht zu eng. Die coupéhafte Dachform hat mich auch nicht allzu stark gestört.

 

Kofferraum

Der Kofferraum ist für ein "Coupé" geräumig und fasst ungefähr 480 Liter, was dem Kofferraum der A4 Limousine entspricht. Da der A5 eine coupéhafte Linienführung hat, kann ich mir sicherlich vorstellen, dass man in das Fahrzeug mehr reinpacken kann, als in die A4 Limousine.

 

Übersichtlichkeit

Der A5 ist nach vorne übersichtlich. Hintenrum war ich froh, dass er wenigstens das einfache PDC hatte. Trotzdem hat man beim Ein- und Ausparken, beispielsweise, hat man keine Probleme und das obwohl das Auto knapp 4,71 Meter lang ist.

 

Qualitätseindruck

Das hier gefahrene Fahrzeug war ein umgangssprachliches "Kassenmodell". Trotzdem ist das Auto qualitativ hochwertig (also jetzt nur von der Haptik). Die Standard-Stoffausstattung ist zwar nicht schlecht, aber ich würde mir sie persönlich nicht holen, da sind Ledersitze sicherlich besser.

 

Bedienung

Die Bedienung des Radio Concert und auch der anderen Bedienelemente (bspw. Multifunktionslenkrad) ist, auditypisch, sehr intuitiv und selbst erklärend. Da ich die ganzen Teile schon aus eigenen und auch vorhergefahrenen Audis kenne, war das auch nicht wirklich unbekannt für mich.

 

II. Antrieb

Der 143PS 2.0-Liter-Diesel ist meiner Meinung nach nichts für das Auto. Das Auto ist einfach viel zu träge damit. Ich habe auf der Autobahn einen 80 auf 120 km/h Beschleunigungstest durchgeführt. Dabei ist es aber komplett egal, ob man das Gaspedal komplett oder nur bis zum Widerstand durchdrückt. Für reinen Landstraßen- und Stadtverkehr ist die Motor-/ Getriebekombination geeignet, aber auf der Autobahn kommt er einfach nicht in die Puschen.

Der Verbrauch liegt bei 7-8 Litern pro 100km (laut FIS), was für einen 2.0 TDI hinnehmbar ist.

 

Nachtrag 28.12.13: Ich habe das Fahrzeug jetzt eine Woche lang gefahren. Dabei wurde 20% auf der Autobahn, 40% auf dem (bergigen) Land und 40% in der Stadt gefahren. Der durchschnittliche Verbrauch auf 100 Kilometer liegt laut FIS bei unglaublichen 7,9 Litern! Dabei war ich keineswegs sportlich unterwegs. Ob es an der multitronic oder an den Bergfahrten liegt, kann ich nicht sagen. Der Verbrauch ist auf jeden Fall viel zu hoch.

 

III. Fahrdynamik

Der Testwagen hatte 17''-Winterreifen und das Standardfahrwerk. Das Fahrwerk gut abgestimmt und bietet einen Mix aus Komfort und Sportlichkeit. Die Lenkung ist sehr direkt und man fühlt sich wirklich sicher.

 

Fazit

Wer ein Mittelklasse-Auto sucht und ihm/ihr das Design von Audi gefällt, aber der A4 Avant zu groß und die A4 Limousine zu spießig ist, der ist beim A5 Sportback genau richtig. Das Auto hat ein, durch die Coupéform bedingtes, sehr schönes Design und ist mit der jeweiligen Motorenwahl entweder sportlich oder sparsam unterwegs. Auch hat man in dem Fahrzeug mindestens genau so viel Platz wie in der A4 Limousine, also man muss sich im Innenraum nicht irgendwo hinquetschen.

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Außerdem möchte ich meine nächsten Testberichte etwas umfassender verfassen. Welche Rubriken/Kategorien würdet ihr euch in den Berichten wünschen oder was könnte ich besser machen? Schreibt das bitte auch in den Kommentaren nieder.

Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Ansonsten wünsche ich euch mit diesem letzten Blogeintrag dieses Jahr ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! ;)

 

Gruß

Denis


27.10.2013 18:54    |    denis_g_v    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 3.0, 4G, 4G (C7), A6, Audi, C7, C7 (4G), Limousine, Mietwagen, Probefahrt, quattro, TDI, Test, Testfahrt

Hallo Motor-Talker!

 

Nachdem ich meine beschädigte Stoßstange am Q5 letzte Woche reparieren gelassen habe, habe ich mir beim "grünen Vermieter" einen Wagen aus der Premium-Klasse gemietet. Ich hatte eigentlich auf einen BMW 5er F10/11 spekuliert, bekam aber doch einen A6 3.0 TDI quattro mit 245 PS.

 

I. Innenraum

Platzangebot vorn

Der Audi A6 hat vorne für einen Wagen der oberen Mittelklasse genügend Platz. Auch größere Personen (über 180 cm) können bequem drin sitzen. Was mich allerdings ein bisschen stört: das rechte Bein stößt fast die ganze Zeit gegen die Mittelkonsole. Das ist wohl der sehr breiten Mittelkonsole geschuldet.

 

Platzangebot hinten

Auch hinten gibt es genügend Platz. Ich bin ca. 190 cm groß und habe mir meinen Vordersitz so eingestellt, wie er mir passt. Danach habe ich mich hinten reingesetzt und zwischen meinen Beinen und dem Vordersitz passte mein iPhone rein. Somit hatte ich noch 12 cm Beinfreiheit. Das ist meiner Meinung nach ordentlich.

 

Kofferraum

Der Kofferraum ist für eine Limousine geräumig und fasst ungefähr 530 Liter. Mich hat das sehr überrascht. In der Tiefe ist es sicherlich länger als der Kofferraum meines Q5.

 

Übersichtlichkeit

Der A6 ist nach vorne übersichtlich. Hintenrum war ich froh, dass der A6 das PDC plus hatte. Trotzdem hat man beim Ein- und Ausparken, beispielsweise, hat man keine Probleme und das obwohl das Auto fast 5 Meter lang ist. Falls man doch Probleme beim Parken hat, kann man den Parklenkassistent, der verbaut war, benutzen.

 

Qualitätseindruck

Die Qualität ist, wie ich es von Audi gewohnt bin, äußerst hochwertig. Auch die Alcantara-/Leder-Kombination der Sitze, die einen guten Seitenhalt bieten und sehr bequem sind, und auch die weichen Kunststoffe im Armaturenbrett und der Mittelkonsole fühlen sich sehr hochwertig an. Auch das ein oder andere Plastikteil, das in Klavierlack-Optik gehalten ist, ist sehr ansprechend gestaltet. Was ich auch schön fand, ist die durchgehende Dekorleiste von der Fahrertür über das Armaturenbrett bis zur Beifahrertür.

 

Bedienung

Die Bedienung des MMI Navigation plus und auch der anderen Bedienelemente (bspw. Multifunktionslenkrad) ist, auditypisch, sehr intuitiv und selbst erklärend. Da ich die ganzen Teile schon aus meinem A3 kenne, war das auch nicht wirklich unbekannt für mich.

 

II. Antrieb

Der 245PS 3.0-Liter-Diesel ist sehr drehfreudig und hat einen guten Durchzug. Laut FIS verbraucht das Fahrzeug ca. 7-8 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Fast genau so viel oder wenig, wie in den ganzen 2.0 TDI, die ich gefahren bin.

Die S tronic schaltet sportlich (im dynamic-Modus) und auch komfortabel (im comfort-Modus). Allerdings hat mich ein bisschen überrascht, dass der Wagen im efficiency-Modus bis ca. 120 km/h im 6. Gang bleibt und nicht in den 7. schaltet.

Die Beschleunigung hat mich ziemlich überrascht. Wenn man die volle Kraft braucht, dann ist sie da. Vom Stand aus ist er innerhalb von knapp 6 Sekunden auf 100 km/h.

 

III. Fahrdynamik

Der Testwagen hatte 17''-Ganzjahresreifen und das Dynamikfahrwerk. Das Fahrwerk ist für einen A6 genau richtig abgestimmt, nämlich schön komfortabel. Die Lenkung ist sehr direkt und man fühlt sich wirklich sicher. Die Ganzjahresreifen würden es allerdings nicht in meine Konfiguration schaffen (viel zu laut).

 

IV. Funktion & Technik

In dieser Rubrik möchte ich einige der verbauten Extras näher erklären:

  • Der Wagen hatte die optionalen Xenon-Scheinwerfer mit Allwetterlicht verbaut. Leider konnte ich nicht feststellen, wozu das Allwetterlicht (AWL) gut sein soll. Bei Regen habe ich nicht besser gesehen, als ohne AWL und auch als Nebelscheinwerfer sind sie nicht das Gelbe vom Ei.
  • Navigation plus: Erst bei der Abgabe des Fahrzeugs habe ich bemerkt, dass er auch connect mit WiFi-Hotspot hatte. Das wollte ich noch testen, doch ich wusste nicht welche SIM-Karte da rein passt (Micro-/Nano-SIM). Dann habe ich es gelassen. Aber ansonsten läuft das Navigationssystem und auch das Radio sehr flüssig mit gutem Empfang. Verbaut war auch DAB+. Die Soundqualität ist bei DAB+ eigentlich genau so gut, wie wenn man Musik von einer CD/SD-Karte hört.
  • Parklenkassistent: er hat seinen Dienst in der Testparklücke sehr gut verrichtet (ich glaube, die Parklücke muss beim parallelen Einparken nur 50cm pro Seite größer sein). Bei einmaligem Drücken der PLA-Taste sucht der Wagen die "parallel parking"-Lücke (wie heißt das eigentlich auf deutsch?), bei zweimaligem Drücken die Querparklücke.

 

Falls es noch Fragen gibt, fragt mich einfach. Ich freue mich schon auf eure Kommentare? :)

 

Gruß

Denis


28.04.2013 14:39    |    denis_g_v    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: Corsa, D, ecoflex, Fahrbericht, Mietwagen, Neckarsulm, Opel, Probefahrt, Test, Testfahrt

Hallo Motor-Talker!

 

Da ich in meinem A3-Vorstellungs-Blogartikel versprochen habe einen kleinen Testbericht zu dem Mietwagen, der mich zum Audi Forum Neckarsulm gebracht hat, zu schreiben, werde ich das hiermit machen.

Der Mietwagen kostete beim grünen Vermieter (ich möchte hier keine Werbung machen :D) 78 EUR im Wochenendtarif mit 900 km inklusive. Es wurde, statt einem versprochenen VW Polo, ein Opel Corsa (ich, als absoluter Opel-Fan, habe mich unheimlich gefreut :rolleyes:).

 

Nun zum Testbericht:

 

I. Karosserie

Platzangebot vorn

Der Corsa hat vorne für einen Kleinwagen relativ viel Platz. Auch größere Personen (>180 cm) können bequem vorne drin sitzen.

 

Platzangebot hinten

Auch hinten gibt es genug Platz. Personen über 180 cm sitzen zwar bequem drinnen, aber längere Reisen sind möglicherweise eine Qual. Der Ein- und Ausstieg ist außerdem schwergängig.

 

Kofferraum

Der Kofferraum ist für einen Kleinwagen geräumig. Ein Wocheneinkauf für einen 2-köpfigen Haushalt passt ohne Probleme rein und ein bis zwei kleinere Koffer würden auch rein passen. Er fasst mindestens 285 Liter.

 

Übersichtlichkeit

Der Corsa ist meiner Meinung nach weder nach vorne noch nach hinten übersichtlich.

Vorne besteht das Problem dabei, dass man nicht weiß, wo das Auto anfängt und somit hat man beim Einparken möglicherweise ein Problem. Das ist sicherlich auch ein Grund, warum die vordere Stoßstange von einem/r VormieterIn eingerissen wurde.

Hinten besteht das Problem dabei, dass man durch die relativ breiten C-Säulen eine schlechte Sicht nach hinten hat. Da das Fahrzeug aber eine Heck-PDC hatte, wurde das Problem relativiert.

 

Qualitätseindruck

Da der Innenraum größtenteils bzw. ausschließlich aus hartem Plastik besteht, kann man nicht von hochwertig anmutender Qualität sprechen. Es wurde aber versucht, das ein oder andere Teil hochwertig zu gestalten. Die Armauflagen in den Türen wurden beispielsweise in einer Klavierlack-Optik verbaut.

Was mich aber besonders überrascht hat, waren die Sitze. Die Teil-Kunstleder-Sitze waren schön anzusehen und ein bisschen komfortabel.

 

II. Antrieb

Der kleinste Benziner des Corsa, der 1.2 ecoflex, mit 51 kW (70 PS) hat mich überhaupt nicht überzeugt und das war auch der einzige Grund, warum ich bei der Mietwagen-Rückgabe gedacht habe "Endlich ist der Wagen weg!".

Er war weder effizient noch er sportlich (okay, bei 70 PS kann man das auch nicht voraussetzen :D).

Nach ungefähr 200 Fahr-Kilometern mit Stadt-, Überland- und Autobahnfahrten hat er im Schnitt 7,5 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. Das ist für ein solches Auto viel zu viel, zumal die Werksangabe mit 5,5 Litern/100km (kombiniert) angegeben ist.

Ich habe mich auch viel zu untermotorisiert gefühlt. In der Stadt kann man damit vielleicht noch leben. Aber ab einer Geschwindigkeit von 100 km/h wird der Motor gefordert. Danach kann man das Gaspedal durchdrücken, aber es passiert herzlich wenig.

 

III. Komfort

Federung

Der Mietwagen hatte kleine 15''-Felgen und das Standardfahrwerk. Das Fahrwerk ist für meinen Geschmack viel zu komfortabel, aber dem Großteil der Bevölkerung müsste es gefallen.

 

Sitze

Die Sitze sind bequem. Leider bieten Sie fast keinen Seitenhalt.

 

Bedienung

Die Bedienung ist eigentlich selbsterklärend. Was mich aber genervt hat, war das Multifunktionslenkrad - dabei besonders die beiden Walzen für Senderwahl und Lautstärkenverstellung. Wenn man das Lenkrad beispielsweise schnell mit einer Hand drehen will, kommt man oft an eine der beiden Walzen und entweder verstellt man dann den Radiosender oder das Radio wird lauter bzw. leiser.

 

IV. Emotion

Das Design des Corsa ist in meinen Augen attraktiv und auch designtechnisch gut gelöst.

 

Fazit

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass der Opel Corsa ein gutes Fahrzeug mit genügend Platz ist. Für die Stadt ist er nicht zu groß, für den kurzen Wochenend-Urlaub nicht zu klein. Er bietet auch einige (kostenpflichtige) Extras, die es bei anderen Herstellern, wenn überhaupt, erst in der Oberklasse gibt (z.B. Lenkradheizung). Der Preis von etwa 16.000 EUR ist in Ordnung, und man bekommt ein solides Fahrzeug.

Vom Gesamtpaket bin ich trotzdem positiv überrascht und Opel hat sein "Image" bei mir ein wenig verbessert ;)

 

Falls es noch Fragen gibt, fragt mich einfach. Eure Kommentare sind gerne gesehen (und gelesen ;)).

 

Gruß

Denis


26.02.2013 19:52    |    denis_g_v    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 1.8, 8V, 8VA, A3, Ambition, Audi, Fahrbericht, Fahrzeugtest, FSI, Golf, Golfklasse, Kauf, Kaufberatung, Kompaktwagen, Phantomschwarz, Probefahrt, Sportback, Super, Test, TFSI

Hallo Motor-Talker!

Nachdem ich bereits im Oktober 2012 die 3-türige Variante des neuen Audi A3 getestet habe und den A3 im Dezember 2012 bestellt habe, durfte ich mich nun 2 Stunden lang von meiner Bestellung, dem neuen A3 8VA Sportback, überzeugen lassen. Das gefahrene Modell ist ein A3 1.8 TFSI S tronic Ambition in phantomschwarz Perleffekt. Dieser Test ist auch nur eine Ergänzung zum Test der 3-Türers bzw. ein Kommentar dazu. Also wäre es sinnvoll, sich erst den Test durchzulesen (siehe Link oben ;)).

 

I. Karosserie

Platzangebot

Wie der Dreitürer auch, hat der Sportback vorne genügend Platz. Auch größere Personen (über 180 cm) können bequem vorne drin sitzen.

Auch hinten gibt es genug Platz (fast so viel, wie in meinem A4 8E Avant!). Im Gegensatz zum Dreitürer können die Fondpassagiere, dank den zwei zusätzlichen Türen, problemlos ein- und aussteigen.

 

Kofferraum

Der Kofferraum ist für einen Kompaktwagen geräumig und fasst mindestens 380 Liter. Toll finde ich außerdem den variablen Ladeboden. Dabei kann man sich entweder einen geraden oder einen abgesenkten Ladeboden einstellen.

 

Übersichtlichkeit

Der Sportback ist, wie auch der Dreitürer, übersichtlich. Ich persönlich habe beim Ein- und Ausparken die Einparkhilfe plus nicht benötigt ;)

 

II. Antrieb

Der 180PS 1.8-Liter-Benziner ist ein ausgezeichneter Motor und man ist gut motorisiert unterwegs. Ich bin zwar schon stärkere Fahrzeuge (>300 PS) gefahren, aber der A3 macht mit dem 1.8 TFSI richtig Spaß! Leider konnte und wollte ich wegen der verbauten Sommerreifen nicht alles aus dem Motor herausholen. Super finde ich auch das "Audi drive select" (Erklärung weiter unten).

 

Ich habe für meinen Sportback den selben Motor bestellt. Da ich beim Test nicht wirklich auf den Verbrauch geachtet habe, werde ich das mit meinem Fahrzeug nachholen :)

 

III. Fahrdynamik

Der Testwagen hatte 18''-Felgen mit Sommerreifen und das Sportfahrwerk. Das Fahrwerk bietet einen guten Mix aus Sportlichkeit und Komfort. Die Lenkung ist sehr direkt und man fühlt sich wirklich sicher.

Das getestete Fahrzeug hatte auch das "Audi drive select" verbaut. (Kurze Erklärung dazu: Über einen Taster an der Mittelkonsole kann der Fahrer die Arbeitsweise von Audi drive select in den vier Modi efficiency, comfort, auto, dynamic von ausgeprägt komfortabel bis betont sportlich anwählen. In Verbindung mit dem optionalen MMI besteht zudem die Möglichkeit, ein ganz individuelles Profil zusammenzustellen. Dabei kann der Fahrer die Charakteristik von Motor, Getriebe und Lenkung individuell auf seinen Wunsch einstellen). Ich bin größtenteils in dem efficiency-Modus gefahren. Dabei hat der Wagen spritsparend geschaltet, auch auch der Motor hat auch nur so stark beschleunigt, wie nötig war. Wenn man allerdings in den dynamic-Modus schaltet, dann gehen die 180 Pferdchen richtig los. Das ist eben der Spaßmodus. :D

 

IV. Komfort

Sitze

Im Gegensatz zum Ambiente-Dreitürer hatte der Ambition-Sportback die, in der Ausstattungslinie serienmäßigen, Sportsitze verbaut. Diese haben einen besseren Halt und sind enger an die Passagiere zugeschnitten. Die Sitze sind auch sehr angenehm, das heißt es drückt nirgends, o. ä.

 

Fazit

Ich würde sagen, ich habe genau das richtige Fahrzeug bestellt. Spaßig, nicht zu groß und nicht zu klein, sportlich angehaucht :D

Alle Punkte, die ich vom Test des Dreitürers weggelassen habe, hätten beim Sportback die gleiche Wertung von mir erhalten. Wenn mein Sportback kommt, kann ich nach Wunsch einen ausführlichen Test schreiben. Das wird aber leider vor Mai 2013 nichts. :(

 

Falls es noch Fragen gibt, fragt mich einfach. ;)

 

Gruß

Denis


27.10.2012 20:26    |    denis_g_v    |    Kommentare (9)    |   Stichworte: 1.4, 8V, 8VA, A3, Audi, Fahrbericht, Fahrzeugtest, FSI, Golf, Golfklasse, Kauf, Kaufberatung, Kompaktwagen, Probefahrt, Super, Test, TFSI

Hallo Motor-Talker!

Eigentlich wollte ich diesen Bericht schon im September schreiben, da es aber Probleme mit meinem Stamm-:) gab, habe ich einfach einen anderen :) gesucht und auch gefunden. Dieser hat mir dann auch einen A3 angeboten.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich durfte heute endlich den neuen A3 8V probe fahren. Das gefahrene Modell ist ein A3 1.4 TFSI Ambiente in monsungrau.

 

Nun zum eigentlichen Test:

 

I. Karosserie

Platzangebot vorn

Der A3 hat vorne für einen Wagen der Kompaktklasse relativ viel Platz. Auch größere Personen (über 180 cm) können bequem vorne drin sitzen.

 

Platzangebot hinten

Auch hinten gibt es genug Platz. Personen über 180 cm sitzen zwar bequem drinnen, doch der Ein- und Ausstieg ist sehr schwergängig.

 

Kofferraum

Der Kofferraum ist für einen Kompaktwagen geräumig und fasst mindestens 365 Liter.

 

Übersichtlichkeit

Der A3 ist nach vorne übersichtlich. Beim Ein- und Ausparken hat man keine Probleme, und das obwohl der getestete Wagen nur die akustische Heck-PDC hatte.

 

Qualitätseindruck

Obwohl das ein oder andere Teil aus Hartplastik ist, vermittelt das Interieur eine hochwertige Qualität. Vor allem das MMI und die Aluminiumoptik um die Bedienelemente (die frecherweise 70 EUR kostet) trägt dazu bei. Auch die Stoff-/ Lederausstattung fühlen sich sehr hochwertig an.

 

II. Antrieb

Der 122PS 1.4-Liter-Benziner ist ein guter Motor und man ist ausreichend motorisiert unterwegs. Er macht aus dem A3 aber keinen Sportwagen :D. Wer aber vorher nur schwächere Motoren gefahren ist, wird mit dem 122PS-Benziner sicherlich sehr viel Spaß haben.

Der Verbrauch hat sich zwischen 7 und 8 Litern eingependelt (60% Stadt, 40% Landstraße und Autobahn). Das 6-Gang-Schaltgetriebe ist, nichtsdestotrotz, sehr gut abgestimmt.

Ich persönlich würde aber eher zum 1.8 TFSI greifen.

 

III. Fahrdynamik

Der Testwagen hatte 17''-Felgen und das Dynamikfahrwerk. Das Fahrwerk ist für meinen Geschmack viel zu komfortabel, aber dem Großteil der Bevölkerung müsste es gefallen. Die Lenkung ist sehr direkt und man fühlt sich wirklich sicher.

Bei der Beschleunigung gab es, für mich keinen "Wow-Effekt". Der Wagen geht, im Vergleich zu meinem A4 (der 9 PS mehr, aber einige Kilos mehr hat), gefühlt schlechter voran, es ist aber ausreichend.

 

IV. Komfort

Federung

Das Dynamikfahrwerk ist gut abgestimmt und bietet sehr guten Komfort.

 

Sitze

Die Sitze sind bequem und bieten guten Seitenhalt.

 

Bedienung

Die Bedienung des MMI® und auch der anderen Bedienelemente (bspw. Multifunktionslenkrad) ist, auditypisch, sehr intuitiv und selbst erklärend.

 

V. Emotion

Das Design ist attraktiv, aber bei dem "mausgrau" des Testwagens geht das Design irgendwie unter.

 

Fazit

Im Allgemeinen kann ich sagen, dass der A3 8V ein qualitativ sehr hochwertiges Fahrzeug mit genügend Platz ist. Für die Stadt ist er nicht zu groß, für den Urlaub nicht zu klein. Er bietet auch einige (kostenpflichtige) Extras aus der Audi-Oberklasse, die aber leider nicht bei dem Testwagen dabei waren. Der Preis von etwa 31.000 EUR (Preis des Testwagens) geht eigentlich in Ordnung, doch meiner Meinung nach war das Fahrzeug zu mager ausgestattet. Vor allem das S line-Interieur- und Exterieurpaket hat mir gefehlt.

Doch vom Gesamtpaket bin ich trotzdem positiv überrascht, zumal ich letztes Jahr schon den A3 8P fahren durfte und hier ein deutlicher Fortschritt zu spüren ist.

Mit der passenden Ausstattung ist das Fahrzeug bis jetzt mein Favorit.

 

Falls es noch Fragen gibt, fragt mich einfach. Ich freue mich schon auf eure Kommentare ;)

 

Gruß

Denis


14.06.2012 09:02    |    denis_g_v    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: A4, Audi, Auto, B8, Facelift, Fahrbericht, Fahrzeugtest, q5, Service, S line, TDI, Test

Der A4 B8 FLDer A4 B8 FL

Hallo Motor-Talker!

Da ich meinen Q5 ein paar Tage zum Audi-Autohaus gebracht habe, bekam ich die Gelegenheit das Faceliftmodell des A4 B8 zu fahren. Den Testbericht könnt ihr euch hier durchlesen: http://www.motor-talk.de/test/auto/audi/a4/b8/2-0-tdi-avant-ftId67063

 

Gruß

Denis


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