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19.03.2015 15:20    |    denis_g_v    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Benzin, Diesel, NEFZ, News, Super, Verbrauch, Verbrauchszyklus, WLTP, Zyklus

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Hallo Motor-Talker!

Endlich wird die größte Lüge im Automobilbau zumindest teilweise abgeschafft. Der NEFZ-Zyklus soll bis 2017 nach und nach seine Aussagekraft verlieren. Grund dafür ist, dass ein weltweiter Messstandard namens "Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedures" (kurz: WLTP) eingeführt wird, der realistischere Verbräuche angeben soll. In Deutschland soll er im September 2017 eingeführt werden, darüber hinaus soll er in ganz Europa, Australien, China, Indien, Japan, Südkorea, Moldawien, Russland, Südafrika und der Türkei gelten.

 

Was ändert sich bei der Messung? Zunächst einmal wird auch der neue Zyklus auf einem Rollenprüfstand gefahren, echte Straßen sehen die Prüffahrzeuge auch dann nicht. Unterschiede sind zum Beispiel die Fahrzeugeinteilung nach Gewichts- und Leistungsklassen, höhere gefahrene Geschwindigkeiten (130 statt 120 km/h), eine längere Prüfzeit (30 statt 20 Minuten; 23 statt 11 Kilometer) sowie dynamische Fahrprofile und fahrzeugspezifische Schaltpunkte.

 

Der neue Testzyklus wird wahrscheinlich auch den Verkauf der Downsizingmotoren ein wenig dämpfen. So geht der TÜV Süd davon aus, dass Verbrauch und CO2-Ausstoß umso höher liegen, je weniger Hubraum die Motoren haben. Getestet wurden bereits jetzt zwei Fahrzeuge (kleinerer Motor mit 5-G-Handschaltung und größerer Motor mit 6-G-Automatik). Das Ergebnis: während der Handschalter bei beiden Zyklen die gleichen Verbrauchswerte lieferte, war der Wagen mit Automatik sogar 0,5l/100km sparsamer.

 

Was denkt ihr darüber? Ich freue mich auf eure Kommentare ;)

 

Gruß Denis

 

Quelle des Artikels: Focus Online

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15.03.2015 15:46    |    denis_g_v    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: 4g, 4G8, A7, active sound, Audi, Probefahrt, TDI, Test, Testbericht, Testfahrt, WANT

Hallo Motor-Talker!

Heute gibt es einen Fahrbericht über das Fahrzeug, das für mich das schönste viertürige Coupé auf dem deutschen Automarkt ist - den Audi A7 Sportback.

 

Innen und außen

Der A7 Sportback sieht zum Anbeißen aus! Durch seine coupéhafte Linie sieht er sehr sportlich aus und das Heck sieht richtig toll aus. Dies wird nochmals durch die 21"-Rotorfelgen und das S line Exterieurpaket unterstrichen. Mit der exklusiven Lackierung Daytonagrau Perleffekt (+2.750,00 EUR) sieht der A7 Sportback zusätzlich noch sehr edel und "business-like" aus.

 

Innen ist der A7 Sportback eine Wellnessoase. Audi hat hier die feinsten Materialien für sein Oberklasse-Coupé gewählt - Dekorleisten in schwarzem Holz mit Aluminiumeinlagen, Valconaleder mit Rautensteppung an den Sitzen und sonst ist von der Airbagkappe bis zur Türverkleidung alles bis auf das Armaturenbrett beledert und benäht. Man findet nirgends billig anmutenden Kunststoff. Dieser ist immer entweder mit einer Softtouch-Oberfläche versehen oder er wurde in Klavierlackoptik gehalten.

Auch beim Platz kann man kaum meckern. Sowohl Fahrer und Beifahrer haben viel Kopf- und auch Beinfreiheit und sogar mit der relativ breit gebauten Mittelkonsole hat man keinerlei Einschränkungen im Beinbereich o.ä.

Die verbauten vollelektrischen Memory-S-Sportsitze haben einen perfekten Seitenhalt und schmiegen sich genauso gut an den Körper, eben so wie man sich einen Sportsitz vorstellt. Nichtsdestotrotz sind die Sitze auch langstreckentauglich und keineswegs unbequem. Im Fond haben zwei erwachsene Personen keine Probleme bequem zu sitzen (Wieso nur zwei Personen? - Der A7 Sportback hat mit den S-Sportsitzen im Fond zwei Einzelsitze und ist somit auch nur als Viersitzer zugelassen. Möchte man eine zusätzliche Person legal mitnehmen, muss man das vor dem Bestellen bedenken und eine 2+1-Rücksitzbank bestellen [S-Sitze gehen dann nicht!]). Auch hier ist man durch genügend Beinfreiheit absolut langstreckentauglich unterwegs. Trotzdem wird es bei größeren Personen kritisch hinsichtlich Kopffreiheit und auch beim Einsteigen muss man den Kopf ziemlich stark einziehen.

 

Der Kofferraum ist wieder einmal das, das mich sehr überrascht hat. Öffnet man den Kofferraumdeckel, findet man zuerst eine riesige Kofferraumöffnung. Der Kofferraum fasst dann bei hochgeklappten Sitzen mindestens 535 Liter. Klappt man die Rücksitze um, bekommt man eine ebene Ladefläche und das Volumen verdreifacht sich fast auf 1.390 Liter. Damit man sich das ein wenig besser vorstellen kann: die Breite beträgt ca. 1 Meter, die Länge von Rücksitzkante zu Ladekante beträgt ca. 1,85 Meter, bis zu den Vordersitzen sind es dann schon über 2 Meter. Somit dürfte es keine Probleme geben, wenn man bei Bedarf mal ein Fahrrad oder ein Bücherregal transportieren will. Eine Neuerung bei Audi ist, dass die Kofferraumklappe nun zusätzlich zum automatischen Öffnen auch per Knopfdruck auf dem Schlüssel automatisch schließt.

 

Die Rundumsicht ist nach meinem persönlichen Empfinden ausreichend. Vorne heraus sieht man noch alles, aber hinten wird es grenzwertig. Dies ist wohl der Coupé-Linie geschuldet. Glücklicherweise hatte das Fahrzeug eine Rückfahrkamera verbaut, mit der man bis auf einen Millimeter genau einparken kann.

 

Antrieb & Fahrdynamik

Unter der Motorhaube des getesteten Fahrzeugs werkelt ein 3.0-Liter-V6 mit doppelter Turboaufladung und einer Leistung von 235 kW/320 PS. Diese beschleunigen das Fahrzeug in flotten 5,2 Sekunden vom Stillstand auf 100 km/h. Bei 250 km/h ist allerdings Schluss mit Vortrieb. Die achtstufige tiptronic ist perfekt abgestimmt und schaltet sanft und genau so schnell, wie ein Doppelkupplungsgetriebe.

Laut NEFZ soll der A7 6,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Dies konnte ich leider nicht wirklich testen, da ich ihn dafür zu kurz hatte. Aber ich kann soviel sagen: mit einigen schnellen Fahrten auf der Autobahn war ich bei guten 8,9 Litern gelandet.

 

Der A7 hatte die Luftfederung, bei Audi "adaptive air suspension" genannt (+1.950,00 EUR), verbaut. Dieses Extra hat mich voll und ganz überzeugt, sodass sowas sicher auf der SA-Liste des Nächsten landet. Ich habe bei meinem Test extra eine unebene Landstraße gewählt, doch im comfort-Modus merkt man davon sehr wenig (also von der Unebenheit). Große Schlaglöcher merkt man natürlich immer noch, aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass das Fahrwerk alles glatt bügelt! Stellt man das Fahrzeug allerdings in den Sportmodus senkt sich das Fahrzeug um ein paar Millimeter und das Fahrwerk wird schon sportlich straff und man kann damit Kurven räubern.

 

Funktion & Technik

Der A7 hatte einige feine Extras an Bord. Dabei waren unter anderem die Matrix-LED-Scheinwerfer, das Navi mit Internetanbindung, der Nachtsichtassistent und das Bang & Olufsen Advanced Sound System (Link zur kompletten Ausstattungsliste, siehe unten).

 

Doch zuerst möchte ich die wirklich hervorragenden Matrix-LED-Scheinwerfer (+960,00 EUR) loben. Damit kann man bei Nacht im Prinzip ständig mit Fernlicht fahren. Kommt ein Fahrzeug entgegen, so regelt das System die LEDs so, dass sie den "Fremdgegenstand" nicht blenden. Man hat aber trotzdem im restlichen Bereich die volle Leuchtstärke des Fernlichts. Analog dazu verhält sich das System auch bei Verkehr in Fahrtrichtung. Kommt man einem Fahrzeug auf der Landstraße immer näher, wird das komplette Umfeld mit Fernlicht ausgeleuchtet. Der Vordermann allerdings wird mit dem Abblendlicht angeleuchtet. Das ist aber nicht das Einzige, was die Matrix-LED-Scheinwerfer können. Zusammen mit dem optionalen Audi MMI Navigationssystem plus leuchten die Scheinwerfer auf kurvenreichen Straßen in die Kurve, und das sogar vor dem Lenkradeinschlag. Weiterhin leuchten einzelne LEDs beim Abbiegen in eine Kreuzung diese nochmals etwas breiter aus, sodass man auch sieht, was sich beispielsweise auf dem Bürgersteig abspielt. Ein Gimmick, das dynamische Blinklicht, gibt es auch nur mit den Matrix-LED-Scheinwerfern.

 

Weiter geht es mit dem Infotainmentsystem rund um das MMI® Navigation plus mit MMI touch®, Audi connect, Bang & Olufsen Advanced Sound System und Head-Up-Display. Das MMI an sich ist selbsterklärend und intuitiv aufgebaut. Man kann sich das jeweilige Programm Navi, Radio, Media, ...) entweder über das MMI-Menü auswählen oder man drückt die jeweilige Taste am Dreh-Drück-Regler. Als Anzeige hat man zwei Möglichkeiten: einmal das ausfahrbare MMI-Display im Armaturenbrett und zum anderen das Display im Kombiinstrument. Letzteres hat ein Update erhalten, das teilweise an den neuen TT angelehnt ist, dann neuerdings kann man sich die komplette Navikarte dort anzeigen lassen und muss nicht mehr auf das MMI-Display schauen. Dadurch, dass das Fahrzeug auch Audi connect hatte, hatte man zusätzlich die aktuellen Google-Earth-Luftbilder und auch die Google Verkehrsinformationen im Navi.

Ein "Display" hätte ich aber jetzt fast noch vergessen: das Head-Up-Display (HUD). Dieses bietet auch ein recht scharfes Bild an der Windschutzscheibe und ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht super ablesbar. Ein wenig störend empfand ich trotzdem, dass bei Nacht ein leicht sichtbarer weißer Kasten auf die Windschutzscheibe projiziert wird, und in ihm sind dann die stärker leuchtenden Fahrinfos, wie die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, die erkannten Verkehrszeichen, Infos der adaptive cruise control, uvm.

Nun zum Bang & Olufsen Advanced Sound System. Dieses kostet sage und schreibe 6.000 EUR und besteht aus 15 Lautsprechern inklusive Centerspeaker und Subwoofer. Ich persönlich höre eher basslastige Musik, doch diese kann das B&O Advanced Sound System nicht zufriedenstellend abspielen, da die Bässe zum großen Teil "geschluckt" werden. Ich weiß nicht, ob die Einstellung falsch war oder ob das bei einer Musikwiedergabe vom iPhone nicht möglich ist, aber ich hatte das Gefühl, dass das System nicht alles rausgeholt hat was es kann. Im Großen und Ganzen war ich von dem B&O ASS eher enttäuscht. Doch ich möchte jetzt nicht das B&O-System kritisieren (in meinem A3 ist alles einfach perfekt!), denn wie gesagt ist das Empfinden individuell je nach Musikgeschmack beeinflussbar aber für mich eher ungeeignet.

 

Nur kurz erwähnen möchte ich den Nachtsichtassistenten (NSA), sowie die Front- und Rückfahrkamera.

Der Nachtsichtassistent macht das, was er machen muss - bei Nacht "unsichtbare" Personen und Tiere sichtbar machen. Und das ganze macht er sogar sehr souverän. Dabei ist die Frontkamera des Front-/ Rückfahrkamerasystems das wichtigste Instrument, denn alles, was der NSA anzeigt, wird von der Frontkamera übertragen.

 

Eine eher unwichtigere Rolle in der Sonderausstattungsliste haben schon die elektrische Heckklappe und die elektrische Lenkradeinstellung, die meiner Meinung nach vernachlässigbar ist, da sie die Lenksäule viel zu langsam verstellt. Allerdings ist letztere in Verbindung mit den Memorysitzen sehr hilfreich, denn wenn zwei verschiedene Fahrer das Fahrzeug fahren, stellt sich zuerst Fahrer 1 und dann Fahrer 2 seine perfekte Sitz- und Lenkradposition ein. Beim jeweiligen Fahrerwechsel drückt der Fahrer dann die entsprechende Taste in der Türverkleidung und seine individuell eingestellte Sitz- und Lenkradposition stellt sich sozusagen von Geisterhand ein.

 

Fazit

 

Der Audi A7 Sportback 3.0 TDI clean diesel quattro ist ein schönes Auto mit hohem Nutzwert. Er ist ein guter Mix aus Limousine und Kombi und kann so manchem "Pampersbomber" Konkurrenz leisten. Dazu bekommt man hochwertige Materialien, viel PS und einen relativ niedrigen Verbrauch.

Wem 320 PS allerdings immer noch zu wenig sind oder wer immer "volle Hütte" bestellt, sollte zum A7 Sportback 3.0 TDI competition quattro greifen. Dieser hat nur 6 PS mehr, doch bei einem Kickdown bekommt er nochmals 20 PS hinzu. In der selben Ausstattung wie das gefahrene Modell würde er sogar fast 3.000 EUR weniger kosten.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A7 Sportback 3.0 TDI clean diesel quattro
  • Motor: 3,0-Liter-V6-Diesel
  • Getriebe: 8-stufiges Automatikgetriebe tiptronic
  • Leistung: 235kW/320PS
  • Drehmoment: 650 Nm bei 1400-2800 1/min
  • Verbrauch: 6,1l/100km (NEFZ)
  • CO2: 162 g/km
  • Effizienzklasse: B
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 5,2 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,97 x 1,91 x 1,42
  • Leergewicht: 1970 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2505 kg
  • Kofferraum: 535 - 1.390 Liter
  • Basispreis: 51.300 Euro (2.0 TFSI, 252-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 102.725 Euro (Audi-Code: AC9KWZY7)

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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24.01.2015 11:30    |    denis_g_v    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: 7 (AU), Benzin, e-Golf, Golf, Marketing, News, Parfum, Volkswagen, VW, Werbung

(c) Attila Hartwig(c) Attila Hartwig

Hallo Motor-Talker!

 

Heute möchte ich euch ein Parfum vorstellen, das sicherlich allen "Petrolheads" gefallen wird. Dabei handelt es sich um das äußerst seltene, streng limitierte und kostenlose "Mémoire de Pétrole". Das Parfum eignet sich sowohl für Männer als auch für Frauen.

 

 

Das Bestellformular findet ihr hier: Mémoire de Pétrole - Ein Parfum. Viele Erinnerungen..

 

Werdet ihr euch den Duft holen oder ist das überhaupt nichts für Petrolheads - was denkt ihr? Schreibt's mir in die Kommentare.

 

Gruß

Denis ;)

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13.01.2015 12:17    |    denis_g_v    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Benzin, Billig, Biosprit, E10, E5, Günstig, News, Sprit, Super, Super plus, Teuer

Tankt ihr nach der Preiserhöhung noch E10?

© strom.org© strom.org

Hallo Motor-Talker!

Der umstrittene Biosprit E10 ist um zwei Cent teurer geworden und hat somit nur noch einen Preisabstand von 2 Cent zum Super E5. Der Grund dafür soll darin liegen, dass der Preis für Rohbenzin stetig sinkt und gleichzeitig der Preis für das Bioethanol, das für E10 benötigt wird, seit Monaten steigt.

Dass der Biosprit seit der Einführung im Jahr 2011 nicht wirklich von der Öffentlichkeit angenommen wurde, ist wohl allen bekannt. Die neueste Preiserhöhung wird nun sicherlich dazu führen, dass E10 noch weniger getankt wird.

 

Werdet ihr nach der Preiserhöhung wieder auf Super E5 umsteigen, oder tankt ihr gar nicht erst die "Bioplörre"? Ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Gruß

Denis

 

(Quelle)

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28.11.2014 17:42    |    denis_g_v    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 4G, A6, Audi, Avant, C7, C7 (4G), Fahrbericht, Fahrzeugtest, TDI, Test, Testbericht, Testfahrt, ultra

Hallo Motor-Talker!

Da mein A3 zur ersten Inspektion musste, hatte ich das Vergnügen den A6 Avant als Ersatzwagen zu bekommen. Da Audi immer sagt, dass man immer eine Fahrzeugklasse unter dem eigenen Fahrzeug bekommt, war ich dann doch etwas verwundert. Noch eine kurze Anmerkung: als die "Ersatzwagen-Verteil-Dame" :D den Schlüssel für den A6 gesucht hat, habe ich kurz auf die "Akte" meines A3 geschaut - mir wurde zuerst ein S3, dann ein A8 zugeteilt (ihr könnt euch denken, wie ich mich geärgert habe :eek: ). Zu guter Letzt wurde es dann der A6.

 

Innen und außen

 

Vor gut einem Jahr habe ich bereits den A6 als Limousine gefahren. Damals habe ich den Wagen schon als geräumig gefunden. Der A6 Avant, der nochmals um einen Zentimeter länger ist als die Limo, ist ein Kombi wie man ihn sich als Familienvater wünscht. Ob vorne oder im Fond: es gibt massig Platz. Der Kofferraum, der seinem Zusatz "Avant" gerecht wird, ist schon mit einem Volumen von 565 Litern bei hochgeklappten Sitzen recht groß. Dieser vergrößert sich bei umgeklappten Sitzen um 1.115 Liter auf 1.680 Liter. Dabei ist dann die nutzbare Fläche ca. 1,05m breit und ca. 1,95m lang.

 

Die Qualität ist, wie ich es von Audi gewohnt bin, äußerst hochwertig. Auch die Stoff-/Leder-Kombination der S line-Sitze, die einen guten Seitenhalt bieten und sehr bequem sind, und auch die weichen Kunststoffe im Armaturenbrett und der Mittelkonsole fühlen sich sehr hochwertig an. Die Bedienung der MMI Navigation und auch der anderen Bedienelemente ist sehr intuitiv und für mich als Audi-Fahrer nichts Neues.

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Das Fahrzeug hatte den 2-Liter TDI ultra mit 190 PS und der S tronic. Ich dachte zuerst, dass 190 PS "schon gut abgehen". Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Der A6 zieht im normalen Fahrmodus (D) keine Wurst vom Brot. Er braucht ewig, dass er in die Puschen kommt. Wie zäh das Auto ist, merkt man auf der Autobahn, noch besser aber auf der Landstraße. Möchte oder muss man kurzzeitig einen Kickdown machen, um beispielsweise einen LKW oder Traktor zu überholen, muss man sich das ganz genau überlegen und diesen vor allem frühzeitig anfangen.

 

Natürlich habe ich mich gefragt, wieso das denn so ist. Denn eigentlich kenne ich die 2-Liter-Diesel von Audi eher als drehfreudige Motoren und die S tronic, die ich ja auch im A3 habe und in vielen anderen Audi gefahren bin, als ein perfektes und gut abgestimmtes Doppelkupplungsgetriebe. Nun, der Teufel steckt im Detail - oder eher in der Zusatzbezeichnung "ultra". Ich zitiere einfach mal Audi: "Auf den ersten Blick sind es typische Audi Modelle: sportlich, hochwertig und progressiv. In ihrem Inneren aber verbergen sich besondere Technologien, die im Zusammenspiel das Autofahren noch effizienter machen." (Quelle). Man gibt dem 2.0 TDI also ein paar PS mehr, um ihn danach wieder zu drosseln? Ob das wirklich DIE Effizienz-Lösung ist, bezweifle ich.

Besonders lustig (oder vielleicht sogar erbärmlich) fand ich allerdings, dass Audi hier eine doppelflutige Auspuffanlage verbaut, die ansonsten nur bei den 6-Zylinder-Modellen zum Einsatz kommt.

 

Funktion & Technik

 

Ein Extra, bei dem ich hin und hergerissen bin, ist die MMI Navigation oder unter A6-Fahrern auch "kleines Navi" genannt. An sich verrichtet es seinen Job gut. Es navigiert den Fahrer von A nach B, die Musik hört sich dank dem im Paket inbegriffenen Audi sound system gut an und man kann per Bluetooth freisprechen und Musik übertragen. Was mir aber überhaupt nicht zusagt, ist der grobpixelige 6,5"-Bildschirm. Sogar mein A1 hat ein schärferes Display und das mit dem einfachen Infotainmentsystem.

Okay, das ist vielleicht Motzen auf hohem Niveau und vielleicht ich bin eben schon ein wenig HD-verwöhnt, aber ich würde die 1.000 EUR mehr für das MMI Navigation+ ausgeben, die alles noch ein wenig schärfer anzeigt und das ein oder andere Gimmick mehr auf Lager hat ;)

 

Fazit

 

Der A6 Avant ist an sich ein Fahrzeug, das mir sehr gefällt. Die hier gefahrene Motor-/ Getriebekombination ist perfekt für Menschen, die ständig und auf langen Strecken eine konstante Geschwindigkeit fahren. Ich bin täglich jeweils im Drittel-Mix auf der Autobahn, der Landstraße und der Stadt unterwegs und ich könnte mich nicht damit anfreunden.

 

Was sich Familienväter sicherlich fragen: "Ist das Auto denn alltagstauglich?" Das kann ich mit einem ganz klaren "Ja!" beantworten. Der Kofferraum ist groß genug um Kinderwagen und Spielzeug einzupacken. Es gibt im ganzen Auto eine Menge Ablagemöglichkeiten für diverse Dinge und falls der Nachwuchs noch einen Kindersitz benötigt, kann dieser per Isofix problemlos fixiert werden. Auch ist man in dem Fahrzeug sehr komfortabel und stressfrei unterwegs. Falls man mit den fast 5 Metern ein kleines Problem hat und sagt, dass man damit nirgends einparken kann, verweise ich gerne auf das PDC (Must-Have!) oder den Parkassistenten. Sowohl das eine als auch das andere System machen das Einparken fast zum Kinderspiel. Positiv ist hierbei auch, dass man die Fahrzeugenden nicht erahnen muss.

 

Alles in allem ist der A6 Avant ein gelungenes Fahrzeug, dass sicherlich viele Geschmäcker trifft. Falls man sehr großen Wert auf Effizienz legt, ist man mit dem 2.0 TDI ultra auf der sicheren Seite. Möchte man aber etwas dynamischer (aber trotzdem effizient) unterwegs sein, würde ich zu einem der vier 3.0 TDI-Varianten raten.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra
  • Motor: 2,0-Liter-Reihenvierzylinder-Diesel
  • Getriebe: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe S tronic
  • Leistung: 140kW/190PS
  • Drehmoment: 400 nm bei 1750-3000 1/min
  • Verbrauch: 4,6l/100km (NEFZ)
  • CO2: 118 g/km
  • Effizienzklasse: A+
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 9,0 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 226 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,93 x 1,87 x 1,46
  • Leergewicht: 1800 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2355 kg
  • Kofferraum: 565 - 1.680 Liter
  • Basispreis: 40.900 Euro (1.8 TFSI, 190-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 58.255 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

 

P.S.: Mir ist auch aufgefallen, dass ich mir das rechte Bein nicht mehr so wie in der Limousine an der Mittelkonsole angestoßen habe. Entweder hat Audi noch etwas geändert oder ich bin geschrumpft :D


22.10.2014 10:21    |    denis_g_v    |    Kommentare (56)    |   Stichworte: B8, News, Passat, Volkswagen, VW

Blitzerfoto des DiebesBlitzerfoto des Diebes

Hallo Motor-Talker!

 

Was macht man, wenn man sich einen neuen Passat bestellen möchte und nicht mehr auf eine Probefahrt beim Händler warten kann? Man geht zum VW-Werk Emden und klaut sich das Auto einfach. So oder so ähnlich konnte sich folgende Geschichte abgespielt haben.

Ein Mann klaute am Dienstagmittag einen nagelneuen VW Passat B8 aus dem VW-Werksgelände in Emden. Der Mann konnte unerkannt flüchten. Wäre da nicht diese eine Radarfalle gewesen - denn der Herr ist mit überhöhter Geschwindigkeit durch Emden gefahren und somit hat diese ausgelöst. Danach hat der Mann das Auto einfach in der Innenstadt hinterlassen.

 

Quelle:http://goo.gl/F6RN7C

 

Was denkt ihr zu diesem Thema? Ich glaube ja immer noch an eine (gelungene) Marketingaktion von VW :D

 

Ich freue mich auf eure Kommentare ;)

 

Gruß

Denis

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30.09.2014 15:23    |    denis_g_v    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: 8R, Audi, facelift, LED, Modifikationen, Q5, Rückleuchten, SQ5, Umbauanleitungen

Hallo Motor-Talker,

um das Heck des Q5 ein wenig zu verjüngen, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen die Facelift-Rückleuchten einzubauen.

 

Der Umbau

Zuerst muss man bei geöffneter Heckklappe die beiden Abdeckungen entfernen. Hierbei muss man nur etwas stärker daran ziehen - es geht in der Regel nichts kaputt, da keine Clips benutzt werden. Danach sieht man auf der äußeren Seite zwei, auf der inneren eine Schraube, die man am leichtesten mit einer 10er-Nuss lösen kann. Hat man das gemacht, zieht man zuerst den Stecker ab, um die Rückleuchte auszubauen. Danach steckt man zuerst das Adapterkabel in die Facelift-Rückleuchte und man baut die Rückleuchte wieder ein (genau gleich, wie die Ausbaueinleitung, nur eben anders herum ;)). Nachdem die Rückleuchte eingebaut ist, steckt man das Rückleuchtenkabel an das fahrzeugseitige Kabel und man kann beide Abdeckungen wieder einbauen.

 

Bei einem kurzen Leuchtencheck stellt man dann sicherlich fest, dass die Rückleuchten im Standlichtmodus sehr schwach leuchten und beim Betätigen der Bremse sowohl die Bremsleuchte und die Schlussleuchte leuchtet. Dies war beim Vorfacelift so gewollt, beim Facelift ist das nicht mehr so. Deshalb muss man das Steuergerät mittels VCDS anpassen:

Zitat:

STG 46 - Zugriffsberechtigung 16017 - Anpassung - Kanal 195 von 6148 auf 31233 - Kanal 196 von 6180 auf 31265

 

Danach funktioniert alles, wie es sollte und man kann sich auf ein dezentes Upgrade freuen.

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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04.09.2014 17:58    |    denis_g_v    |    Kommentare (11)    |   Stichworte: 8VA Sportback, A3, Audi, colour kit, colour kit red interior, Dekorblenden, Individualisierung, Mittelkonsole, Umbauanleitungen

Hallo Motor-Talker,

 

da ich bei meinem A3 das mono.pur-Paket (Armauflagen in den Türen und Kniepads in Kunstleder mit schicker Naht) vergessen habe mitzubestellen, musste ich mir die Mittelkonsole irgendwie anders individualisieren. Da es im Audi Zubehörprogramm passende Blenden für die Mittelkonsole in misanorot/ibisweiß gibt, habe ich mir einen Satz davon geholt. Natürlich habe ich nicht den total überzogenen Preis von 160 EUR bezahlt - wer Glück hat, findet so etwas auch mal bei eBay und bekommt den Zuschlag für 15 EUR (danke nochmal an das Audi Zentrum Ingolstadt für die schnelle Lieferung :D).

 

Nachdem ich die recht übersichtliche Lieferung begutachtet habe, bin ich natürlich gleich zum Auto gegangen und habe das Ganze montiert. Zuerst muss man die Flächen der Mittelkonsole mit dem mitgelieferten Reinigungstuch säubern. Nachdem die gesäuberten Flächen getrocknet sind, zieht man die Klebestreifen auf der Rückseite der Blenden ab und klebt diese an die Mittelkonsole. Da auf der Oberseite der Mittelkonsole eine Nut eingearbeitet wurde und die Blende genau in diese Nut passt, konnte man auch nicht allzu viel falsch machen und beide Blenden waren somit innerhalb von 2 Minuten eingebaut.

 

Das Endergebnis gefällt mir sehr gut - schaut euch die Bilder an.

 

P.S.: Ein bisschen schmunzeln musste ich, als in der Einbauanleitung gelesen habe: "Empfohlen wird die Montage durch Fachpersonal/Fachwerkstatt" :rolleyes:

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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22.07.2014 21:15    |    denis_g_v    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: BMW, F15, Fahrbericht, Nachfolger, Probefahrt, SUV, Test, Testbericht, Testfahrt, X5

Hallo Motor-Talker!

 

Vor circa vier Wochen hat mich ein Neuwagenverkäufer vom nächsten BMW-Autohaus in meiner Firma besucht und fragte mich, ob denn Interesse an einem BMW bestünde (Kurze Zwischeninfo: bereits als ich den Q5 und den A3 bestellt hatte, wollte er mir einen BMW verkaufen, doch leider war er immer ein bis zwei Monate zu spät, denn die Fahrzeuge waren schon bestellt).

 

Da noch dieses oder eventuell nächstes Jahr eine Ablösung für den Q5 bestellt wird und der BMW-Verkäufer somit genau zur richtigen Zeit gekommen ist, hat er mir angeboten, einen X5 an einem Tag mal da zu lassen.

Vor zwei Wochen ist er (ohne Vorwarnung :D) mit einem carbonschwarzen X5 mit M Sportpaket auf den Hof gefahren. Dabei habe ich mir nur gedacht, dass das M Sportpaket mehr Schein als Sein ist und ich nicht mehr als den 30d mit 258PS zu erwarten habe. Nach einer kurzen Einweisung habe ich den Autoschlüssel bekommen und war ganz überrascht als ich das Kürzel "M50d" auf dem Schlüsselanhänger gelesen habe. Der Verkäufer wollte aber die ganze Zeit nichts über das "Monster" im Motorraum erzählen :eek:

 

Jetzt aber genug Vorgeschichte. Auf geht's zum Fahrbericht:

 

Innen und außen

 

Das größte BMW-SUV sieht für meinen Geschmack in der hier gezeigten Ausstattung mit 20-Zoll-Felgen, dem M Sportpaket und den LED-Scheinwerfern sehr ansprechend aus. Die carbonschwarze Lackierung, die fast schon so aussieht wie das Tiefseeblau meines Q5, würde ich auf jeden Fall ordern. Durch die Breite von 1,94 Metern sieht der X5 auch sehr wuchtig aus.

 

Innen bietet der X5 viel Platz. Fahrer und Beifahrer haben viel Kopf- und auch Beinfreiheit. Die Mittelkonsole ist zwar breit gebaut, sie hat mich aber nicht im Beinbereich gestört. Die verbauten vollelektrischen Komfortsitze sind langstreckentauglich und eben komfortabel. Auch das Armaturenbrett ist sehr schön verarbeitet und durch den Lederüberzug mit der hellen Naht wirkt das Ganze sehr luxuriös. Der aufgesetzte iDrive-Bildschirm gefällt mir, ist nicht zu groß und integriert sich perfekt in das Dashboard. Die Bedienung des iDrive und auch der anderen Bedienelemente, wie beispielsweise des Multifunktionslenkrades, ist intuitiv und selbst erklärend. Hier muss sogar ich (als Audi-"Fan") sagen, dass das BMW etwas besser hinbekommen hat, als Audi.

Im Fond haben drei erwachsene Personen keine Probleme bequem zu sitzen. Schön ist dabei auch, dass der Fußboden im Fond fast gerade und kein störender Getriebetunnel im Weg ist.

Durch den Umstand, dass das Fahrzeug aber relativ hoch ist, muss man sich hinten aber beim Einsteigen hineinstemmen oder beim Aussteigen herausspringen oder aufpassen, dass man nicht herausfliegt. Ich denke mal, dass das bei jedem Fullsize-SUV der Fall ist und das ist jetzt auch kein allzu großer Kritikpunkt.

 

Der Kofferraum ist, wie das komplette Fahrzeug, sehr groß. Er fasst mindestens 650 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen bekommt man eine ebene Ladefläche und das Volumen verdreifacht sich fast auf 1.870 Liter. Da passt dann schon einiges rein.

Doch was mich an ihm, oder besser, an seiner Heckklappe stört ist, dass sie zweigeteilt ist. Das hat zwar beim X5 Tradition, aber ich finde das eher unpraktisch. Ein zusätzliches Problem taucht auf, wenn man die untere Klappe wieder schließen möchte. Man muss sie (natürlich) zuerst hochklappen und relativ stark dagegen drücken, damit sie überhaupt schließt. Mir ist das problemlos geglückt, aber ob es eine ältere, schwache Dame hinbekommt, möchte ich nicht beurteilen. Die obere Klappe ist allerdings elektrisch betrieben und öffnet und schließt automatisch per Schlüsseldruck.

 

Die Rundumsicht ist nach meinem persönlichen Empfinden gut, aber ohne die Rückfahrkamera und die PDC kommt man beim Ein- oder Ausparken nicht sehr weit. Außerdem sind die meisten Parklücken zu klein oder zu schmal für das Fahrzeug. Zumindest waren es die, die ich in der Karlsruher Innenstadt probeweise angefahren habe. Falls man sich einen Einparkvorgang mit einem solchen "Schiff" nicht zutraut, sollte man sich den Parklenkassistenten und/oder die 360°-Kamera bestellen (beides hatte das getestete Fahrzeug nicht). Damit kann man den X5 auch ohne Kratzer in den Felgen problemlos und gerade einparken ;)

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den stärksten serienmäßig eingebauten 3L-Diesel mit drei Turboladern gefahren, welcher von 280kW/381PS angetrieben wird. Er benötigt knappe 5 Sekunden um im Sport-plus-Modus von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bei freier Autobahn kann man unter idealen Voraussetzungen maximal die abgeregelten 250 km/h erreichen. Laut NEFZ verbraucht das SUV 6,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer (kombiniert), ich hatte aufgrund von einigen Vollgasfahrten 11 Liter auf 100 km erreicht.

Mit dem größten Diesel bekommt man natürlich auch den Fake-V8-Sound. Dieser ist nicht abschaltbar, aber soweit ich das beurteilen konnte, wird der V8-Sound nur innen und nicht noch zusätzlich über Lautsprecher in den Auspuffendrohren abgespielt.

 

Der X5 M50d hatte das serienmäßige adaptive M Fahrwerk und 20''-M-Alufelgen verbaut. Das Fahrwerk federt je nach Fahrmodus entweder sportlich oder komfortabel. Auch kann man Landstraßenkurven schnell nehmen, denn der X5 lenkt direkt ein und wankt nicht bei solchen Kurvenfahrten. Für meinen Geschmack ist es DIE perfekte Fahrwerks-/ Felgenkombination. Auch bei diesem Fahrzeug greift der BMW-Slogan "Freude am Fahren".

 

Funktion & Technik

Das Fahrzeug hatte ein paar kleine, aber feine technische Raffinessen verbaut.

Zum einen das iDrive mit dem Navigationssystem Professional und ConnectedDrive. Das BMW Navigationssystem Professional hat im Gegensatz zum serienmäßigen System einen hochauflösenden 10,2" großen Farbbildschirm mit Splitscreen-Funktion. Dabei kann man auf der linken, größeren Hälfte beispielsweise die Navigationskarte und auf der rechten, kleineren Hälfte den Bordcomputer geöffnet haben. Das ganze System wird mittels iDrive-Controller bedient. Auch hier gibt es wie in den anderen "Premium-Marken" ein Touchfeld auf dem iDrive-Controller, womit die Eingabe von Zahlen oder Buchstaben (z.B. bei der Zieleingabe) per Handschrifterkennung ermöglicht wird. In Verbindung mit der Internet-Option ist das Touchfeld gleichzeitig die virtuelle Maus.

Zusätzlich hat man im "Nav Pro" noch den sogenannten "Vorausschauassistent" integriert. Dieser soll dem Fahrer im ECO PRO-Modus mit Tipps helfen, eine vorausschauende und möglichst energiesparende Fahrweise zu erreichen. Anhand von Navigationsdaten wird dann je nach Geschwindigkeit und Streckenverlauf festgestellt, wann am besten vom Gas gegangen und die Geschwindigkeit so effizient wie möglich angepasst wird.

Mit dem ConnectedDrive-Paket, bei dem eine SIM-Karte irgendwo in dem Fahrzeug fest verbaut ist, kann man Zugriff auf E-Mails, Wetterinformationen, Nachrichten und Adressauskunftsdienste erhalten. Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was aber sicherlich sinnvoll ist, ist die neudeutsch genannte Real Time Traffic Information, kurz RTTI. Diese gibt es nur mit dem ConnectedDrive-Paket und sie zeigt eventuelle Umleitungsempfehlungen basierend auf Echtzeitverkehrsinformationen, die jeder Smartphone-Nutzer übermittelt, an. Auch bekommt man dann Satellitenkarten angezeigt, die Google beisteuert. Wenn man sein Smartphone per "My BMW Remote"-App mit dem Fahrzeug koppelt, dann kann man Zusatzfunktion wie Webradio oder Facebook über das iDrive nutzen.

 

Verbaut war auch ein Head-up-Display. Da ich diese Technik noch nicht live gesehen bzw. ich noch nicht damit gefahren bin, hat mich das schon sehr überrascht. Das HUD zeigt die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, Informationen des Driving Assistent Plus wie eingestellte Geschwindigkeit oder Abstand, erkannte Geschwindigkeits- und Überholverbotsschilder, Navigationshinweise und Hinweise der Check-Control. Das ganze hat mir so gut gefallen, dass ich es wahrscheinlich bei der Bestellung miteinbeziehen werde.

 

Gut gelöst finde ich auch BMWs adaptive LED-Scheinwerfer. Die Scheinwerfer haben das BMW-typische "Angel Eyes"-Design und leuchten komplett mit LEDs. Nachts ist die Ausleuchtung sehr weit und die LEDs erzeugen ein sehr angenehmes weißliches, tageslichtähnliches Licht.

 

Fazit

 

Obwohl ich eigentlich nicht noch ein SUV bestellen wollte, glaube ich, dass ich mich neu verliebt habe :D Der Tri-Turbo-Diesel ist in Verbindung mit der 8-Gang-Automatik der perfekte Antrieb, aber von den 381PS wird man mindestens 100PS nicht allzu oft benötigen. Das Fahrzeug ist zwar gefühlt so groß, wie ein LKW, aber das Innenraumgefühl ist fantastisch und falls man mal etwas mehr mitnehmen möchte, hat man hiermit auf jeden Fall die Möglichkeit dazu. Ob man mit dem Fahrzeug aber ständig in der Stadt herumfahren sollte, glaube ich eher nicht, denn die kleinen städtischen Parkplätze sind zu klein für das Fahrzeug.

 

Technische Daten

  • Modell: BMW X5 M50d xDrive
  • Motor: 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel
  • Getriebe: 8-Gang-Sport-Automatik Steptronic
  • Leistung: 280kW/381PS
  • Drehmoment: 740 nm bei 2000-3000 1/min
  • Verbrauch: 6,7l/100km (NEFZ)
  • CO2: 177 g/km
  • Effizienzklasse: B
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 5,3 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,89 x 1,94 x 1,76
  • Leergewicht: 2265 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2900 kg
  • Kofferraum: 650 - 1.870 Liter
  • Basispreis: 52.100 Euro (sDrive 25d, 218-PS-Diesel)
  • Testwagenpreis: 104.960 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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07.05.2014 10:09    |    denis_g_v    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: 8F, 8F (B8), 8F Cabriolet, A5, Audi, B8, B8 (8F), Cabrio, Cabriolet, Diesel, facelift, Multitronic, Probefahrt, TDI, Test, Testfahrt

Hallo Motor-Talker!

 

Heute gibt es von mir einen sehr kurzen Bericht über das Mittelklasse-Cabrio von Audi, das A5 Cabriolet. Das gefahrene Fahrzeug hatte den zwei Liter Reihen-4-Zylinder-Dieselmotor mit 130kW (177PS) und das multitronic-Getriebe verbaut.

 

Innen und außen

 

Bei einer Länge von 4,63 Metern bietet das A5 Cabriolet sowohl vorne als auch hinten Platz genügend Platz. Auch die Höhe von 1,38 Metern, die man bei geschlossenem Dach erreicht, bringt keineswegs das Gefühl, dass es zu eng wird.

 

Der Kofferraum ist eigentlich genug groß, doch trotzdem hätte man bedingt durch das eingerollte Dach ab und an sicherlich seine Probleme beim Einladen.

 

Ich persönlich fand das Fahrzeug sehr übersichtlich. Er hatte zwar weder vorne noch hinten PDC (gibt es das noch bei einem Mittelklasse-Fahrzeug, das neu über 50.000 EUR kostet? :rolleyes: ), doch da es das Wetter zuließ und ich nur mit geöffnetem Dach herumgefahren bin, hatte ich keinerlei Probleme beim Ein- oder Ausparken.

 

Die Bedienung des Radio Concert und auch der anderen Bedienelemente, wie beispielsweise des Multifunktionslenkrades, ist intuitiv und selbst erklärend, aber da ich die ganzen Teile schon aus eigenen und auch vorhergefahrenen Audis kenne, war das auch nicht wirklich unbekannt für mich.

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den laufruhigen 2.0 TDI gefahren, welcher von 130kW/177PS angetrieben wird. Er benötigt knappe 8 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bei freier Autobahn kann man unter idealen Voraussetzungen maximal 220 km/h fahren. Laut NEFZ verbraucht das Cabrio 5 Liter Diesel auf 100 Kilometer (kombiniert).

 

Das Cabrio hatte das optionale Sportfahrwerk verbaut, welches meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus Komfort und Sportlichkeit bietet.

 

Fazit

 

Das A5 Cabriolet ist in dieser Kombination ein perfektes Fahrzeug zum Cruisen bei schönem Wetter. Das heißt jetzt nicht, dass 177-Diesel-PS zu wenig für das Fahrzeug sind. Es liegt viel mehr an der (von mir oftmals kritisierten) multitronic, die einfach zu "lahm" abgestimmt ist.

 

Mich hat sehr überrascht, dass man bei geschlossenem Dach nicht unterscheiden kann, ob man in einem Cabrio oder einem Coupé sitzt. Es ist nämlich sehr leise.

 

Technische Daten

  • Modell: Audi A5 Cabriolet 2.0 TDI
  • Motor: 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel
  • Getriebe: multitronic
  • Leistung: 130kW/177PS
  • Verbrauch: 5,0l/100km (NEFZ)
  • CO2: 132 g/km
  • Effizienzklasse: A
  • 0 – 100 km/h: 8,3 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,63 x 1,85 x 1,38
  • Leergewicht: 1755 kg
  • Kofferraum: 320 Liter
  • Basispreis: 39.250 Euro (1.8 TFSI 6-Gang, 170-PS-Benziner)
  • Testwagenpreis: 51.283 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

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18.04.2014 11:47    |    denis_g_v    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: 1.4, 8X, A1, Audi, Fahrzeugvorstellung, TFSI

Hallo Motor-Talker!

 

Wie ich schon angekündigt habe, möchte ich hiermit meinen A1 "offiziell" vorstellen :)

Da ich, nachdem mein A4 verkauft wurde, nichts zum "Basteln" hatte und ich sowohl meinen Q5 als auch den A3 weitestgehend so lassen will, wie sie bestellt wurden, brauchte ich etwas Neues. Und da mir der A1 schon länger zusagt und ich einen neuen gekauft hätte, wenn der A3 8VA nicht herausgekommen wäre, habe ich vor ca. einem Monat ganz spontan einen gekauft.

 

Modell

Attraction 1.4 TFSI 6-Gang-Handschaltung

Leistung: 90(122) kW(PS)

 

Außenfarbe

Phantomschwarz Perleffekt

 

Sonderausstattung

  • Ablagepaket
  • Audi Sound-System
  • Außenspiegel elektr. verstell- und heizbar, beide
  • Außenspiegel in Wagenfarbe
  • Bluetooth-Schnittstelle
  • Einparkhilfe hinten
  • Fahrerinformationssystem
  • Frontscheibe mit Bandfilter oben
  • Innenlicht-Paket LED
  • Klimaautomatik
  • Licht- und Regensensor
  • Mittelarmlehne vorn
  • Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design
  • Radioanlage concert
  • Sitz-Paket
  • Sitzheizung vorn

 

Was ich damit vorhabe

  • S line-Stoßstange vorne und hinten - erledigt
  • Competition kit Heckspoiler - erledigt
  • Competition kit Seitenschweller vom Sportback - erledigt
  • 25W-Bi-Xenon-Scheinwerfer oder A1 quattro-Scheinwerfer
  • S1-LED-Rückleuchten
  • schöne Sommerfelgen (17'' oder 18'') - erledigt
  • evtl. Sportsitze

 

Natürlich werde ich nach jedem Fortschritt einen kurzen Blogeintrag schreiben, um euch auf dem Laufenden zu halten ;)

 

Gruß

Denis


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Mein Blog hat am 06.03.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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