• Online: 5.909

22.07.2014 21:15    |    denis_g_v    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: BMW, F15, Fahrbericht, Nachfolger, Probefahrt, SUV, Test, Testbericht, Testfahrt, X5

Hallo Motor-Talker!

 

Vor circa vier Wochen hat mich ein Neuwagenverkäufer vom nächsten BMW-Autohaus in meiner Firma besucht und fragte mich, ob denn Interesse an einem BMW bestünde (Kurze Zwischeninfo: bereits als ich den Q5 und den A3 bestellt hatte, wollte er mir einen BMW verkaufen, doch leider war er immer ein bis zwei Monate zu spät, denn die Fahrzeuge waren schon bestellt).

 

Da noch dieses oder eventuell nächstes Jahr eine Ablösung für den Q5 bestellt wird und der BMW-Verkäufer somit genau zur richtigen Zeit gekommen ist, hat er mir angeboten, einen X5 an einem Tag mal da zu lassen.

Vor zwei Wochen ist er (ohne Vorwarnung :D) mit einem carbonschwarzen X5 mit M Sportpaket auf den Hof gefahren. Dabei habe ich mir nur gedacht, dass das M Sportpaket mehr Schein als Sein ist und ich nicht mehr als den 30d mit 258PS zu erwarten habe. Nach einer kurzen Einweisung habe ich den Autoschlüssel bekommen und war ganz überrascht als ich das Kürzel "M50d" auf dem Schlüsselanhänger gelesen habe. Der Verkäufer wollte aber die ganze Zeit nichts über das "Monster" im Motorraum erzählen :eek:

 

Jetzt aber genug Vorgeschichte. Auf geht's zum Fahrbericht:

 

Innen und außen

 

Das größte BMW-SUV sieht für meinen Geschmack in der hier gezeigten Ausstattung mit 20-Zoll-Felgen, dem M Sportpaket und den LED-Scheinwerfern sehr ansprechend aus. Die carbonschwarze Lackierung, die fast schon so aussieht wie das Tiefseeblau meines Q5, würde ich auf jeden Fall ordern. Durch die Breite von 1,94 Metern sieht der X5 auch sehr wuchtig aus.

 

Innen bietet der X5 viel Platz. Fahrer und Beifahrer haben viel Kopf- und auch Beinfreiheit. Die Mittelkonsole ist zwar breit gebaut, sie hat mich aber nicht im Beinbereich gestört. Die verbauten vollelektrischen Komfortsitze sind langstreckentauglich und eben komfortabel. Auch das Armaturenbrett ist sehr schön verarbeitet und durch den Lederüberzug mit der hellen Naht wirkt das Ganze sehr luxuriös. Der aufgesetzte iDrive-Bildschirm gefällt mir, ist nicht zu groß und integriert sich perfekt in das Dashboard. Die Bedienung des iDrive und auch der anderen Bedienelemente, wie beispielsweise des Multifunktionslenkrades, ist intuitiv und selbst erklärend. Hier muss sogar ich (als Audi-"Fan") sagen, dass das BMW etwas besser hinbekommen hat, als Audi.

Im Fond haben drei erwachsene Personen keine Probleme bequem zu sitzen. Schön ist dabei auch, dass der Fußboden im Fond fast gerade und kein störender Getriebetunnel im Weg ist.

Durch den Umstand, dass das Fahrzeug aber relativ hoch ist, muss man sich hinten aber beim Einsteigen hineinstemmen oder beim Aussteigen herausspringen oder aufpassen, dass man nicht herausfliegt. Ich denke mal, dass das bei jedem Fullsize-SUV der Fall ist und das ist jetzt auch kein allzu großer Kritikpunkt.

 

Der Kofferraum ist, wie das komplette Fahrzeug, sehr groß. Er fasst mindestens 650 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen bekommt man eine ebene Ladefläche und das Volumen verdreifacht sich fast auf 1.870 Liter. Da passt dann schon einiges rein.

Doch was mich an ihm, oder besser, an seiner Heckklappe stört ist, dass sie zweigeteilt ist. Das hat zwar beim X5 Tradition, aber ich finde das eher unpraktisch. Ein zusätzliches Problem taucht auf, wenn man die untere Klappe wieder schließen möchte. Man muss sie (natürlich) zuerst hochklappen und relativ stark dagegen drücken, damit sie überhaupt schließt. Mir ist das problemlos geglückt, aber ob es eine ältere, schwache Dame hinbekommt, möchte ich nicht beurteilen. Die obere Klappe ist allerdings elektrisch betrieben und öffnet und schließt automatisch per Schlüsseldruck.

 

Die Rundumsicht ist nach meinem persönlichen Empfinden gut, aber ohne die Rückfahrkamera und die PDC kommt man beim Ein- oder Ausparken nicht sehr weit. Außerdem sind die meisten Parklücken zu klein oder zu schmal für das Fahrzeug. Zumindest waren es die, die ich in der Karlsruher Innenstadt probeweise angefahren habe. Falls man sich einen Einparkvorgang mit einem solchen "Schiff" nicht zutraut, sollte man sich den Parklenkassistenten und/oder die 360°-Kamera bestellen (beides hatte das getestete Fahrzeug nicht). Damit kann man den X5 auch ohne Kratzer in den Felgen problemlos und gerade einparken ;)

 

Antrieb & Fahrdynamik

 

Ich hatte den stärksten serienmäßig eingebauten 3L-Diesel mit drei Turboladern gefahren, welcher von 280kW/381PS angetrieben wird. Er benötigt knappe 5 Sekunden um im Sport-plus-Modus von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, bei freier Autobahn kann man unter idealen Voraussetzungen maximal die abgeregelten 250 km/h erreichen. Laut NEFZ verbraucht das SUV 6,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer (kombiniert), ich hatte aufgrund von einigen Vollgasfahrten 11 Liter auf 100 km erreicht.

Mit dem größten Diesel bekommt man natürlich auch den Fake-V8-Sound. Dieser ist nicht abschaltbar, aber soweit ich das beurteilen konnte, wird der V8-Sound nur innen und nicht noch zusätzlich über Lautsprecher in den Auspuffendrohren abgespielt.

 

Der X5 M50d hatte das serienmäßige adaptive M Fahrwerk und 20''-M-Alufelgen verbaut. Das Fahrwerk federt je nach Fahrmodus entweder sportlich oder komfortabel. Auch kann man Landstraßenkurven schnell nehmen, denn der X5 lenkt direkt ein und wankt nicht bei solchen Kurvenfahrten. Für meinen Geschmack ist es DIE perfekte Fahrwerks-/ Felgenkombination. Auch bei diesem Fahrzeug greift der BMW-Slogan "Freude am Fahren".

 

Funktion & Technik

Das Fahrzeug hatte ein paar kleine, aber feine technische Raffinessen verbaut.

Zum einen das iDrive mit dem Navigationssystem Professional und ConnectedDrive. Das BMW Navigationssystem Professional hat im Gegensatz zum serienmäßigen System einen hochauflösenden 10,2" großen Farbbildschirm mit Splitscreen-Funktion. Dabei kann man auf der linken, größeren Hälfte beispielsweise die Navigationskarte und auf der rechten, kleineren Hälfte den Bordcomputer geöffnet haben. Das ganze System wird mittels iDrive-Controller bedient. Auch hier gibt es wie in den anderen "Premium-Marken" ein Touchfeld auf dem iDrive-Controller, womit die Eingabe von Zahlen oder Buchstaben (z.B. bei der Zieleingabe) per Handschrifterkennung ermöglicht wird. In Verbindung mit der Internet-Option ist das Touchfeld gleichzeitig die virtuelle Maus.

Zusätzlich hat man im "Nav Pro" noch den sogenannten "Vorausschauassistent" integriert. Dieser soll dem Fahrer im ECO PRO-Modus mit Tipps helfen, eine vorausschauende und möglichst energiesparende Fahrweise zu erreichen. Anhand von Navigationsdaten wird dann je nach Geschwindigkeit und Streckenverlauf festgestellt, wann am besten vom Gas gegangen und die Geschwindigkeit so effizient wie möglich angepasst wird.

Mit dem ConnectedDrive-Paket, bei dem eine SIM-Karte irgendwo in dem Fahrzeug fest verbaut ist, kann man Zugriff auf E-Mails, Wetterinformationen, Nachrichten und Adressauskunftsdienste erhalten. Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Was aber sicherlich sinnvoll ist, ist die neudeutsch genannte Real Time Traffic Information, kurz RTTI. Diese gibt es nur mit dem ConnectedDrive-Paket und sie zeigt eventuelle Umleitungsempfehlungen basierend auf Echtzeitverkehrsinformationen, die jeder Smartphone-Nutzer übermittelt, an. Auch bekommt man dann Satellitenkarten angezeigt, die Google beisteuert. Wenn man sein Smartphone per "My BMW Remote"-App mit dem Fahrzeug koppelt, dann kann man Zusatzfunktion wie Webradio oder Facebook über das iDrive nutzen.

 

Verbaut war auch ein Head-up-Display. Da ich diese Technik noch nicht live gesehen bzw. ich noch nicht damit gefahren bin, hat mich das schon sehr überrascht. Das HUD zeigt die aktuell gefahrene Geschwindigkeit, Informationen des Driving Assistent Plus wie eingestellte Geschwindigkeit oder Abstand, erkannte Geschwindigkeits- und Überholverbotsschilder, Navigationshinweise und Hinweise der Check-Control. Das ganze hat mir so gut gefallen, dass ich es wahrscheinlich bei der Bestellung miteinbeziehen werde.

 

Gut gelöst finde ich auch BMWs adaptive LED-Scheinwerfer. Die Scheinwerfer haben das BMW-typische "Angel Eyes"-Design und leuchten komplett mit LEDs. Nachts ist die Ausleuchtung sehr weit und die LEDs erzeugen ein sehr angenehmes weißliches, tageslichtähnliches Licht.

 

Fazit

 

Obwohl ich eigentlich nicht noch ein SUV bestellen wollte, glaube ich, dass ich mich neu verliebt habe :D Der Tri-Turbo-Diesel ist in Verbindung mit der 8-Gang-Automatik der perfekte Antrieb, aber von den 381PS wird man mindestens 100PS nicht allzu oft benötigen. Das Fahrzeug ist zwar gefühlt so groß, wie ein LKW, aber das Innenraumgefühl ist fantastisch und falls man mal etwas mehr mitnehmen möchte, hat man hiermit auf jeden Fall die Möglichkeit dazu. Ob man mit dem Fahrzeug aber ständig in der Stadt herumfahren sollte, glaube ich eher nicht, denn die kleinen städtischen Parkplätze sind zu klein für das Fahrzeug.

 

Technische Daten

  • Modell: BMW X5 M50d xDrive
  • Motor: 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Diesel
  • Getriebe: 8-Gang-Sport-Automatik Steptronic
  • Leistung: 280kW/381PS
  • Drehmoment: 740 nm bei 2000-3000 1/min
  • Verbrauch: 6,7l/100km (NEFZ)
  • CO2: 177 g/km
  • Effizienzklasse: B
  • Schadstoffklasse: EURO 6
  • 0 – 100 km/h: 5,3 s
  • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
  • Länge x Breite x Höhe in m: 4,89 x 1,94 x 1,76
  • Leergewicht: 2265 kg
  • Zul. Gesamtgewicht: 2900 kg
  • Kofferraum: 650 - 1.870 Liter
  • Basispreis: 52.100 Euro (sDrive 25d, 218-PS-Diesel)
  • Testwagenpreis: 104.960 Euro

 

Falls es noch Fragen gibt, dann nutzt bitte die Kommentarfunktion. Ich freue mich schon auf eure Kommentare! :)

 

Gruß

Denis

Hat Dir der Artikel gefallen? 12 von 12 fanden den Artikel lesenswert.

22.07.2014 21:42    |    Goify

Wahnsinn ist der riesig. Dagegen ist der 7er ein schmales Hemd. :eek:

Wirst du ihn dir bestellen?


22.07.2014 23:20    |    Paddy74

Schickes Auto! Ich persönlich mag BMWs irgendwie nicht mehr, aber das ist eine rein persönliche Sache, mir sind die mittlerweilen alle viel zu sportlich. Zudem vermisse ich die guten, alten BMW-Zeiten (mein Vater hat da Anfang der 70er mal gearbeitet) eines 1802 oder 3.0csi. Aber das ist ja eine ganz andere Sache, ich schweife ab. :D

 

An die Grösse wirst Du Dich sehr schnell gewöhnen, gerade der X5 ist innerstädtisch super zu benutzen, keinerlei Probleme beim parken. Du wärst überrascht, wie sehr man doch Parkplätze für solche Riesen findet. Mein XC90 ist ja auch durchaus eine Grösse, aber bislang im Münchener Innenstadtdschungel keinerlei Probs. Am Anfang mag das so wirken, nach kurzer Zeit gewöhnt man sich dran, und ab dann wird es gaaaanz schwer, jemals wieder mit anderen Automassen zu arbeiten. :D Ich empfinde z.B. einen 5er mittlerweilen als klein. Bin letzthin bei einem Freund mtgefahren, das ist ja furchtbar wie eng und niedrig die sind! :D Aber ich schweife wieder ab - kurz gesagt, Grösse liegt eindeutig in der Gewöhnung.

 

Ach und zur Heckklappe: der XC90 ist ja auch eines der wenigen Exemplare mit geteilter Klappe. Ich würde mir sowas immer wieder anschaffen (tue ich ja mit meinem neuen Disco4 auch wieder), denn der praktische Nutzen ist unschlagbar. Das einladen ist viel leichter, weil Du nicht nach oben und vorne usst, sondern nur hoch. Deine Hosen werden nie dreckig, wenn Du irgendwas einlädst, denn die untere Klappe ist an der Stelle, an der Du sie berührst immer sauber. Ausserdem kann man sich wunderbar auf die geöffnete Klappe setzen, zum Eis essen or whatever. Ich habe mir bei meinen ausgiebigen Probefahrten mit dem neuen Touareg ständig die Klamotten dreckig gemacht. Denn ans Ende des Laderaums kommst so oder so nicht hin, ohne Dich zu verbiegen. Zur Not kann man sich auch mal auf die Klappe knien um den Laderaum besser zu beladen. :)

 

Falls Du ihn bestellst, viel Spass damit! :)


23.07.2014 09:03    |    Mordin125

Ach was soll die Parkplatzdiskussion, man parkt einfach wie auf den Fotos quer :rolleyes:

Schöner Test, tolles Auto :p

Aber ein Testwagenpreis von 104.960 € ist echt krass.


23.07.2014 09:06    |    Goify

Paddy, mir kam der XC90 immer sehr unhandlich vor, besonders weil der Wendekreis größer erscheint als bei einem Transporter. Ich bin froh, ihn nicht mehr fahren zu müssen.


23.07.2014 13:20    |    E_scort

Der 550d Touring kann ja wohl alles besser :P Ausser ausgefahrene Feldwege.


23.07.2014 15:15    |    pinkman

Na ja, der XC 90 fährt sich wie ein Traktor.


23.07.2014 15:40    |    Paddy74

Unhandlich ist beim XC90 eine Frage der Einstellung :D :D :D Wendekreis ist eben was für Anfänger, Umlaufbahn heisst die Devise! :D :D

 

Nein, aber selbst bei einem definitv nicht so handlichen Auto wie dem X5 ist es kein Problem. Ab einer gewissen Grösse halten eben fast alle etwas Abstand, da setzt man zurück und schon ist man drin in der Lücke. Das meinte ich eben mit durchaus grossstadtauglich! ;) Nicht das wir hier den Sinn diskutieren wollten, das ist ein ganz anderes Thema, aber gehen tut's gut! :)

 

ich möchte den XC hier auch nur von der Grösse her vergleichen, alles andere sind komplett unterschiedliche Ligen. Ich hab's da mehr mit den robusten, back-to-the-roots SUV, wie eben jetzt dem Disco. Um den X5 damit zu vergleichen müsste man dann schon den Range Rover oder Range Rover Sport nehmen. In dem ich btw. auf jeden Fall eine Probefahrt machen würde, bevor ich mir einen X5 bestelle. ;) Nur so als Anmerkung @TE.

 

Bzgl. 550d Touring: kann ich so nicht nachvollziehen. Er mag in vielen Bereichen die ökonomischere und objektiv bessere Wahl sein, IMHO ist er aber das "getriebenere" Auto. Die Ruhe und Gelassenheit, die man in einem SUV entwickelt ist praktisch unbezahlbar. Mag eine persönliche Sache sein, auf mich bezogen hat sich mein Fahrstil/-verhalten in einem SUV komplett geändert. Hier ist der Weg das Ziel, egal wie lange ich brauche, ich komme immer entspannter an als andere. Aber das ist eine ewige Diskussion, dem einen gefällt es, dem anderen nicht. :)


23.07.2014 15:56    |    Goify

In welcher Stadt wohnst du Paddy? Also ich sehe oft Leute, die zwar problemlos mit ihrem großen SUV in Parklücken kommen, aber an ein Aussteigen ist nicht zu denken. Wie auch bei Lückenbreiten von 2,30 m nach Norm. Wenn man da mittig einparkt, hat man bis zum Nachbarauto im besten Falle 40 cm. Da ist ein Aussteigen bei einer 15 cm dicken Tür eigentlich ausgeschlossen. Parkt man weiter rechts, verschiebt sich das Problem zum rechten Nachbarn, der dann eine Delle in den großen Wagen drücken darf.

 

BTW, meine C-Klasse ist schmaler und niedriger als ein aktueller Fiesta. :eek:


24.07.2014 06:49    |    Spurverbreiterung142

Super geschriebener Bericht und ein klasse Auto... :p

 

Aber ganz ehrlich, ein Einstandspreis von über 50.000 Euro, mit ein bissl Schnickschnack schnell und eher 70.000 bis 80.000 Euro, da greif ich lieber zum gut dimensionierten Ami gleicher Größe und Leistung mit Vollausstattung zum halben Preis.

 

Hab mir nur aus Spaß mal einen kleinen X5 konfiguriert und wirklich nur das Nötigste vom Nötigsten gewählt - schwupp lag das Ganze bei gut 67.000 Tacken. Bei rund 60% Wertverlust auf 5 Jahre verbrennt da schon einiges an Geld, immerhin der Gegenwert eines guten Mittelklassewagens... :)


24.07.2014 07:38    |    Goify

Das ist auch der Grund, warum X5 zu 95 % Firmenwagen sind (MwSt, Abschreibung,...).


24.07.2014 08:17    |    settinger

Ein tolles Auto, ich hatte vor 2 jahren einen X5M ( bensiner ) war ech toll und geil aber dieser hier mit dem Powerdiesel und dem minimalen Verbrauch ... toll toll toll :-)


Bild

24.07.2014 09:46    |    hasan_2007

BMW hat hier ein Fahrzeug mit Detail zu Liebe gebaut. Das erkennt man wohin man schaut.

Schlüssel, Sitze bis hinzu Farbe.

Die Kombination von Materialien und Ausstattung ist wirklich ein Traum.

Aber, der Preis ist erschreckend hoch.

Ich persönlich würde es mir nicht leisten wollen aber viele Herren in der Baubranche neigen zur solchen Power SUVs die selten zu sehen sind.

 

BG


24.07.2014 14:21    |    HerrLehmann

Zitat:

Powerdiesel und dem minimalen Verbrauch ... toll toll toll :-)

Bei aller Begeisterung für den Motor, die Technik ist nicht unumstritten.

Es gibt einiges Wissenswertes dazu im Netz. (auch für 550d, etc.)

 

Wenn ich die Kohle für solch ein KFZ hätte und die Verlegenheit käme, würde ich wohl eine andere Motorisierung wählen.


24.07.2014 15:59    |    pfann

dein verlinkter thread ist mehr als merkwürdig... das ende dieses threads ist eine farce.


24.07.2014 17:13    |    denis_g_v

Wenn es bei mir ein X5 werden würde, dann wird's nicht der M50d - eher ein "normaler" 30d mit guter Ausstattung ;)


23.10.2014 05:07    |    nutellaboy36

Mit so einem teuren Auto hätte ich jeden Tag Angst zu fahren dass was drankommt (Kratzer, Dellen, Vandalismusschäden) DAs wäre fatal.. somit würde ich mir NIE ein neues Auto kaufen aus diesen Gründen.


02.04.2015 01:09    |    flat_D

Ich hab mir gerade einen X5 50i (4.4L TwinTurbo) gekauft. Diesel bin ich lange genug gefahren. Jetzt wollte ich mal aus dem Vollen schöpfen. Ich kann nur sagen, daß es einfach jeden Tag Spaß macht, damit zu fahren. Und der V8 (mit echtem V8-Sound) ist einfach ein Traum. Der schießt los, als sei er nur halb so schwer. Ganz wichtig sind AdaptiveDrive und Aktivlenkung. Die machen aus dem X5 ein 2,2 Tonnen Kart. Sehr handlich, sehr schnell in den Kurven und trotzdem sehr komfortabel. Und für lange Strecken ist das wirklich die beste Art zu fahren. Ich hatte mal leihweise einen Mercedes G63 AMG mit dem 5,5L V8 Biturbo. Der hat noch mehr Sound aber wegen des höheren Gewichts war er langsamer. Und vor allem genau das entgegen gesetzte Fahrverhalten: Gerade aus hubbelig und in den Kurven mit Mörder Seitenneigung. Hat mir gar nicht gefallen.

 

Und den Vergleich zum starken Diesel: Ich bin auch ein paar Monate lang 535xd gefahren, mit Vollausstattung. Aber der schiebt bei weitem nicht so an, wie der V8 im X5, trotz seiner 313 PS bei 300kg weniger Gewicht. Dazwischen liegen einfach Welten. Der X5 ist dagegen wie ein RaceTruck. Mag sein, daß der X5 M50d noch mehr kann, als der 535xd aber der V8 ist nicht zu schlagen. zumal ich noch die Option habe, durch Chiptuning auf knapp 500 PS und 700 Nm "aufzurüsten". Da kommt der Diesel nicht mehr mit.

 

PS: einziger Pferdefuß ist der Verbrauch. Unter 14 Litern läuft nichts. Ich hab zwar zeitweise auch schon mal 12,5 Liter geschafft aber das hält nur bis zum nächsten Überholvorgang. 17 Liter sind die Wahrheit, bei täglicher Nutzung inkl. Berufsverkehr. Mehr geht immer. Wer ständig drauf tritt, schafft auch 20 Liter als Durchschnitt, punktuell auch 27 Liter pro 100km. Gasfuß und Tankanzeige sind (im krassen Gegensatz zu einem modernen Turbodiesel) wie mit einem unsichtbaren Band direkt mit einander verbunden.


22.07.2018 22:47    |    thomas_1986

Der M50d im X5 hängt nicht mal einen 530xd ab, geschweige denn einen 535xd. Ich bin schon mehrere Male gegen den X5 (F-Reihe) M50d gefahren. Die Schrankwand kommt trotz 100 PS mehr ab 200 km/h kein Stück weg gegen den F10 530xd.

 

Beim X5 50i mit dem V8 ist es anders. Der sattelt aber nochmal 70 PS drauf und hat 450 PS.


Deine Antwort auf "Fahrbericht: BMW X5 (F15) M50d"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.03.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor

denis_g_v denis_g_v

schreibt...


 

Besucher/-innen

  • anonym
  • meri1a
  • Thomas7979
  • nitsch07
  • pille702
  • HeinrichK
  • rasputin4688
  • die_natter
  • A3_FSI-Driver
  • Luykira

Blogleser (93)

Langzeittest: Verbrauch des A3

Blog Ticker

Twitter