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Der Bikertreff-Forumstreffen-Blog

Treffen und gemeinsame Ausfahrten des Bikertreff-Forum

20.07.2010 13:45    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (41)

3. MTBTFT3. MTBTFT

Um den Treffensupport von M-T richtig nutzen zu können, brauchen wir für die Treffen einen Blog.

Der wird dann rechts in der Seitenleiste festgetackert. Nehmen wir einfach diesen hier dafür. :cool:

 

Zunächst das aktuell anstehende Treffen im Fokus:

 

 

Datum:

 

16.09.-19.09.2010 (Do-So)

 

Ort:

 

Eifeler Hof

Büchelstr. 5

D-54668 Ferschweiler

 

Tel: +49(0)6523-386

Fax: +49(0)6523-1065

 

E-Mail: info@eifelerhof.de

 

www.eifelerhof.de

 

 

Kosten:

 

DZ €24,50 Ü/F

 

DZ=EZ € 28,-- Ü/F

 

25 Zimmer sind max. vorhanden.

 

Buchung:

 

Jeder bucht selber über die o.a. Möglichkeiten. Bitte bei der Buchung das Stichwort "MT" angeben.

 

Stornierungsgebühr: Ja, theoretisch 50% wenn unmittelbar vorher storniert wird. Wurde aber nach Angaben der Wirtsleute noch nie erhoben, solange die Veranstaltung trotzdem irgendwie stattfindet. Schaun mer mal.

 

Programm:

 

Donnerstag: Anreisetag

 

Freitag: Ganz viel Luxemburg und etwas Belgien/Eifel. Abends Belegung der hauseigenen Grillhütte mit Schwenkgrill, "All you can eat", € 12,--/Nase

 

Samstag: Eifel. Nachmittags Eintreffen am Nürburgring. Sightseeing (überdachte Shoppingmeile, falls Bedarf), im Anschluss freies Fahren auf der Nordschleife, wer will. 22 Euro/Runde.

 

Sonntag: Abreisetag

 

Anmerkung: Ja, wir fahren auch wenns regnet.

 

Aktuelle Teilnehmerliste, AFAIK:

 

1. Lewellyn BMW K75RT

 

2. littlevampire Yamaha XJ900

 

3. Wolfgang Yamaha XJ550

 

4. camion-rebel Honda CBF1000

 

5. Krasus Kawasaki ZRX1200

 

6. sus Kawasaki ZX10R

 

7. Ladychaos Kawasaki ZRX1200 + Betti Kawasaki ER6N

 

8. Whopper Brother (aka Kalle) BMW K1200GT

 

9. Mark Sawyer Suzuki Bandit 600 (ab Freitag abend)

 

10. Patrik08 Yamaha FJ1200@34PS:eek: (ab Freitag abend)

 

 

 

Wer noch möchte oder wen ich vergessen habe, bitte hier in die Kommentare.

 

T-Shirts:

 

M-T "sponsort" T-Shirts für Forumstreffen. 5 Euro für ein T-Shirt + Aufkleber.

 

Größen: Damen XS, S, M, L, XXL

 

Herren: S, M, L, XL, XXXL

 

(nein, da fehlt nix)

 

Die finale Bestellung muss bis zum 06.08. beim Support-Team sein.

Ich bin aber ab jetzt Samstag bis zum 07.08. im Ausland, kann also vermutlich hier eher weniger organisieren.

 

Daher mein Vorschlag:

 

Frontdesign:

 

"MOTOR-TALK.de" klein links auf der Brust

 

Heckdesign:

 

"4. MTBTFT"

"Eifel"

 

Die T-Shirts gibt es in Schwarz, Dunkelschwarz, Mattschwarz, Mitternachtsschwarz und für Sicherheitsapostel Signalschwarz.

 

Bisher bestellt:

- sus L

- Krasus L (sicher???)

- littlevampire L

- Lewellyn XXXL

- Mark Sawyer XXXL

- Whopper Brother XXXL

- Wolfgang L

- Uhjeen XL

- Lady Chaos Damen M

- Bettina Damen L

Weitere Bestellwünsche ebenfalls in die Kommentare.


02.06.2013 17:51    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (42)

Tja, als ich dieser Tour den Namen "Die harte Tour" gab, bezog ich das lediglich auf die Länge der Tour. Das dieser Frühling sich alle Mühe gab, dem Namen der Tour gerecht zu werden, war irgendwie nicht geplant. Aber der Reihe nach...

 

Mittwoch, 09.00 Uhr: Der Himmel ist trüb, der Regen der Nacht hatte sich nach Süden verzogen. Ein Blick aufs Wetterradar verriet mir, das Camion-Rebel (fortan CR) und Hubi das ganze Wasser sozusagen direkt ins Gesicht bekommen würden, während es für unsere Strecke eigentlich ganz gut aussah.

 

Nach einer letzten Luftdruckprüfung verließen Wolfi und Ich gegen 09.20 Uhr die heimatlichen Gefilde. Mutig wie wir waren, nahmen wir die kürzere Route über die A45 durchs Sauerland. Das sich durchgehend nieselig neblig bei etwa 3 Grad als wenig Moppedfreundlich entpuppte. Nun ja, dachte ich mir, wenigstens wird's nicht mehr kälter. Dachte ich. Ein erster Tankstop war noch ungemütlich. Danach, mit erreichen der Frankfurter Ebene kam sogar mal kurz die Sonne raus. Keine Staus, alles lief flüssig und wir waren pünktlichst um 12.30 Uhr am verabredeten Treffpunkt mit Sinan, dessen Anreise aus dem Kölner Raum ähnlich flüssig verlief. 50km vor dem Hotel bekamen wir aber dann doch noch einen massiven Schauer ab.

 

Planmäßig erreichten wir gegen 15.30 Uhr Ötlingen. CR und Hubi waren kurz vorher angekommen und bestätigten meine Vermutung, dass sie das Regengebiet tatsächlich 4 Stunden lang direkt in die Fr... durchfahren mussten. Hubis Laune tendierte gegen Null. Eine Aprilia Tuono ist halt wetterschutztechnisch nicht so der Hit. Aber das musste Hubi noch häufiger feststellen. Der "Ochse" ist eine urige Gaststätte mit einer tollen Terrasse mit Blick über Weinberge und Basel, was aber angesichts der Temperaturen und des Wetters selbst in Moppedklamotten zu ungemütlich war.

 

Donnerstag: Nettes Frühstück morgens mit gutem Service, die Sonne schien auch und verhieß eine Entschädigung für den ersten Tag. Angesichts der anstehenden, 460km langen Landstrassenetappe fuhren wir gegen 08.00 Uhr pünktlich los. Direkt nach Frankreich rüber erreichten wir nach kurzer Zeit die ersten Kurven. Strassen trockneten aber nur zögerlich. Nach dem Wechsel ins Schweizer Jura wurden die Strassen auch trockener, ein paar schöne Kurvenstrecken lagen auf der Route. Das Damoklesschwert der Schweizer Bussgelder drosselte aber den Spass ein bischen. Schön ist das nicht, immer penibel aufs Tempo achten zu müssen. Gegen 11.00 Uhr machten wir in einem kleinen Schweizer Ort Kaffeepause. Angesichts der strahlenden Sonne konnten wir sogar schön draußen sitzen. Die Laune aller hob sich sichtlich. Hubi hatte auch an diesem Tag Geburtstag.

 

Beim Durchfahren von La Chaux-de-Fonds, was sich als ausgewachsene Stadt entpuppte, touchierte CR beim Stopandgo Wolfis Koffer mit seinem, kam aus dem Gleichgewicht und legte ein Pirouette auf seinem Seitenkoffer hin, nachdem er vor Schreck die Kupplung kommen ließ und das Gas ungewollt aufriss. Außer ein paar Kratzern ging das aber sehr glimpflich ab.

 

Nach diesem Event und der schönen Kaffeepause erkannte ich, das wir dem Zeitplan deutlich hinterherhingen. Es war schon nach 12 und wir hatten noch nicht mal 1/3 der Strecke. Also strich ich für die nächsten 2 Stunden die Raucherpausen und wir fuhren bis zum geplanten Mittagessen- und Tankort Saint Claude durch. Kurz vor Schluss gabs dann kurventechnisch schon mal eine Vorgeschmack auf die kommenden Kurven. Sehr schöne Strecke. Gab zwar hinterher Gemecker, aber das ist halt das Los des Tourguides. Nachher mussten mir auch alle recht geben, dass die Entscheidung richtig war.

 

Gegen 15.00 Uhr war dann auch die Pause und das Tanken zu Ende. Ein Blick aufs Regenradar verhieß nichts Gutes. Wir würden nass werden. 190km standen noch auf dem Navi. Nach etwa 40km setzte dann auch der Regen ein, der entgegen meiner Schätzung laut Regenradar auch nicht mehr aufhörte. Er ging nur auf den hohen Etappen in Schneeregen über. Regen auf der Autobahn ist ätzend. Regen auf unbekannten Strecken in den Bergen ist megaätzend. Der Fahrschnitt sinkt dramatisch. Das Ganze noch garniert mit Temperaturen zwischen 2 und 6 Grad, da sinkt der Fahrspass noch deutlich unter die Temperaturgrenze.

 

Bei einem kurzen Halt unter dem Dach einer stillgelegten Tankstelle wrang Hubi seine neuen Winterhandschuhe aus, aus denen das Wasser in erstaunlicher Menge herauslief und steckte seine blaugefrorenen Hände in die Ersatzhandschuhe (Sommer/Racing). Da ich noch mein Paar alte Gummiüberzieher dabei hatte und sowohl über dichte Handschuhe, Windschutz durch die Spiegel, als auch eine Griffheizung verfügte, brauchte ich die nicht und gab sie Hubi. Zum ersten Mal lief meine Griffheizung längere Zeit auf Stufe 2, die normalerweise die Hände kocht. Aber, es muss wohl nur kalt und feucht genug sein.

 

Hubi meinte dann auch, nachdem wir gegen kurz vor 20 Uhr im Schneeregen das Hotel in Rencurel erreichten, das wäre die härteste Tour seines Lebens gewesen. Auf einer Tuono war sie das bestimmt. Auf meiner Telefonzelle gings. Ich bin immer wieder sehr angetan davon, wie einfach und komfortabel mich die RT auch unter widrigsten Bedingungen durch die Kurven dieser Welt trägt.

 

Abends gabs dann auch noch einen Geburtstagskuchen für Hubi, der diesen Geburtstag nach eigener Aussage niemals vergessen wird.

 

Freitag: Wir sind mit Titus und seiner Truppe in Clelles verabredet. Um 11 Uhr. Das Wetter sieht nicht sehr freundlich aus und kalt ists auch. Ich streiche die Kurvenetappen aus der Tour und verlege den Abfahrtszeitpunkt von 09.00 auf 09.45. Leicht nieselig fahren wir in die Regenklamotten gehüllt los. Schon nach 10km stehen wir vor der Vollsperrung der Bourneschlucht. Das ist jetzt doof, weil es keinerlei zeitlich akzeptable Alternativroute gibt. Die Umleitung führt über den höchsten Pass des Vercors, angesichts der Temperaturen keine Alternative.

 

Also Umplanen und quasi von hinten über den Col de Menee zum Treffpunkt. Wir werden zwar 1 Stunde zu spät kommen, aber wir fahren ihnen entgegen und wenn sie die geplante Route fahren, müssten wir sie treffen. Zunächst müssen wir dafür aber über den Col de Roussette. Der Niesel ging in Regen über und mit jedem Höhenmeter wurde es kälter. Oben fuhren wir dann im Schneetreiben über den Pass, dessen eigentliche Passhöhe ein Tunnel ist (im Tunnel gings, dafür war Eis drin). Auf der Südseite erkannte ich durchs Schneetreiben Die, die Hauptstadt der Region, und da schien es heller zu sein.

 

Nachdem wir zunächst mit dem bisher uns unbekanntem Phänomen der Schneeansammlung auf dem Visier konfrontiert wurden, wurde es dann mit jedem Höhenmeter wärmer, der Schnee ging rasch in Regen über und hörte noch vor Erreichen von Die ganz auf.

Dort kam sogar die Sonne durch. Der Plan, über den Col de Menee Titus entgegen zu fahren, scheiterte an dem Schild „FERME!“. Pass war gesperrt. Das Treffen würde also wohl nicht zustande kommen. Ich entschied dann erstmal, das wir zum geplanten Mittagessenort „Le Clapse“ fahren, dort einen Cafe trinken und dann mal gucken. Die Sonne schien, es war nur sehr windig. Da die Tourplanung sowieso für die Tonne war, fuhren wir anschließend eine kleine Tour von Le Clapse aus über 4 Pässe aus meinem Gedächtnis. War auch schön. Und vor allem sonnig und trocken.

 

Gegen kurz nach 14.00 Uhr trafen wir wieder in Le Clapse ein, wo wir nicht nur mit Titus Truppe eigentlich Mittagessen wollten, sondern wo auch der TDIBIKER dazustossen wollte. Aber auch ihm hatte das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und es kam nicht dazu. Das Bistro hatte mangels Gäste mittlerweile geschlossen.

 

Wir wechselten also in den nahegelegenen Ort, wo wir windgeschützt und bei strahlender Sonne auch nix zu essen bekamen, da es nach 14.00 Uhr war. Da kennen die Franzosen nix. Da sitzen die Wirtsleute selber beim Essen und daher gibt’s nur Cafe. Sobald aufgegessen ist. Immerhin hatte das dann wirklich schon einen südfranzösischen Moment. Wärme, Sonne, guter Milchkaffee.

Der Rückweg gestaltete sich trocken und nach Erreichen des Hotels entschieden Daniel und ich nochmal die spektakuläre Anfahrt zum Hotel vom Vortag zu fahren, die wir im strömenden Regen am Tag zuvor nicht würdigen konnten. Ein donnernder Wasserfall direkt neben der Strasse und spektakuläre Klippen mit fantastischer Aussicht waren den Abstecher wirklich wert.

 

Samstag: 09.00 Uhr. 5cm Neuschnee. Die geplante Vercorstour, ein echtes Highlight der gesamten Tour, fällt nicht ins Wasser, sondern in den Schnee. Gegen Mittag ist der Schnee weitgehend weggetaut. Dafür regnets. Mal mehr, mal weniger, mal nicht. Poolbilliard vertreibt die Zeit. Teile der Truppe sind schon mittags beim Rotwein. Daniel und ich geben die Hoffnung nicht auf, dass es gegen Nachmittag besser werden könnte. Gegen 16.00 Uhr erst zeigt sich eine größere Lücke. Wir beide schwingen uns auf die Moppeds und fahren zumindest zur Route de Combe de Laval. Das klappt auch auf halbwegs trockenen Strassen. Dort oben sehen wir bei dem fantastischen Weitblick übers Rhonetal den nächsten Schauer kommen. Also wieder runter ins Tal und auf den letzten Kilometern vor der nächsten Tanke erwischt es uns schon. Nachdem wir dann den Schauer unter dem Tankstellendach abgewartet haben, fuhren wir wieder ind Hotel zurück, welches wir pünktlich vor dem nächsten Schneeregenschauer erreichten. Damit war der Samstag tourtechnisch mit 78km abgehakt.

 

Sonntag: Transfertour ins nächste Hotel. Mit 360km nicht besonders kurz, darin aber 30km Abstecher nach Notre Dame de la Salette. Zunächst feuchtkalt und auf dem Pass runter nach Grenoble auch noch mit ein bischen Schneeregen garniert, wird das Wetter mit jedem Kilometer südlich zusehends besser. Notre Dame de la Salette ist auch für Nichtgläubige unbedingt einen Abstecher wert, da die Strasse da hoch von feinster Kurven- und Asphaltqualität ist und es einfach ein besonderer Ort ist.

Die weitere Anfahrt über den Lac de Serre Poncon und die Clue der Barles war sehens- und fahrenswert.

Abends erreichten wir dann müde aber zufrieden bei gutem Wetter Beauvezer und bezogen unsere neuen Zimmer.

 

Montag: Wetterbericht verheißt strahlende Sonne von morgen bis abends. Ich entscheide, das wir das gute Wetter für eine „Erholungstour“ nutzen und den Grand Canyon du Verdon umrunden. Mit 262km die kürzeste Tour (planmäßig). Und tatsächlich wird es ein traumhaft schöner Tag mit ebenso spektakulären Ausblicken wie Kurven. Endlich hab ich mal wieder Zeit, die Südstrecke des Verdon zu fahren. Endlose Kurven und spektakuläre Schluchtenblicke. Würde man an jedem Aussichtspunkt halten, benötigte man bestimmt 2 Tage für die Tour. Die reine Runde um den Canyon ist 108km lang. Und das quasi Geradenfrei.

 

Dienstag: Der morgendliche Blick aufs Wetter verheißt nur begrenzt gutes. Da es zur Küste hin besser werden soll, fahren wir also die Tour zum Mittelmeer. Die Entscheidung war wettermäßig richtig, aber schön war ist anders. Cote d´Azur ohne Sonne verliert auch viel an Attraktivität. Zumindest trocken sind wir bis Castellane unterwegs. Dort entscheiden Wolfi und CR, direkt zum Hotel zu fahren. Bei mir steht noch planmäßig der Col du Defend auf dem Plan, der ist eher etwas abseits gelegen und entpuppt sich als grossteils üble Huckelstrecke. Leider war über diesen Pass nix im internet an Iinfos zu bekommen, so dass ich keine Ahnung hatte, was uns erwartet. Hubis Laune ist schon finsterer als der Himmel. Der dann auf den letzten 15km die Schleusen öffnet und echte Wassermassen auf uns los läßt. Um dem ganzen dann die Krone aufzusetzen, laufen wir auf eine Schafherde auf. Von hinten. Kein Durchkommen, Starkregen von oben, schmierige Schafscheiße von unten. Ein perfekter Tourabschluss.

Hubis Gesichtssausdruck beim Abendessen war noch finsterer als das Wetter. Die anderen Truppen im Hotel bestätigten zumindest meine Entscheidung, zur Küste zu fahren. Die waren fast nur im Regem unterwegs.

 

Mittwoch: Hubis skeptischer Blick auf meine Beteuerungen, es würde sonnig werden, wurde von der über der Berg kommenden Sonne bei blauestem Himmel weggebrannt. Col de Turini stand eigentlich auf dem Programm. Aber irgendwie sind das neue Navi Zumo350LM und ich noch nicht auf einer Wellenlänge. Jedenfalls fiel der Teil mit dem Col de Turini weg. Machte aber nichts. Ein eigentlich als Nebenziel geplanter Ort wurde zum absoluten Highlight. Madonna d´Utelle. Ein unbedingtes Muss als Ziel in den Seealpen, bei Bikern noch ziemlich unbekannt. Ein unglaublicher 360 Grad Ausblick auf die Seealpen, Hochalpen und das Mittelmeer mit Cannes und Nizza. Vorher fuhren wir noch durch die Daluis- und Cianschlucht, von welcher der Col de la Sinne abzweigt, der seinerseits mit einem spektakulärem Panorama glänzen kann. Dafür aber wahrscheinlich zu den am wenigsten befahrenen Pässen der Seealpen gehört, weil er in der Garmindatenbasis als teilgeschottert aufgeführt ist, was aber nicht stimmt. Und auch in der Cianschlucht nicht wirklich ausgeschildert ist.

 

Leider nutzte die von Hubi für die Madonna angezündete Kerze zumindest für die Aprilia nix. Der Starter verweigerte ab dort den Dienst. Einen 1000er-V2 in so einem leichten Motorrad anzuschieben, ist verdammt nicht einfach. Nach einmal Anschieben nach Tankstopp (Zweitschlüssel mitnehmen, schreib ich immer wieder, aber nicht jeder macht es, gell Hubi?), fuhren wir über den letzten Pass zum Hotel, als uns auf der Passhöhe ein regelrechter Schneesturm überraschte, so dass wir für die restlichen 20km doch noch die Regenkombis rausholen mussten. Nachdem wir eine Stunde zuvor bei 25 Grad und strahlender Sonne unterwegs waren, war es dort nur noch knapp über Null.

 

Donnerstag: Hubi hat über Nacht entschieden, die Tour abzubrechen und nach Hause zu fahren. Ohne Reparatur. CR konnte ihn dann auch nicht alleine fahren lassen, denn zu zweit anschieben ist schon schwer, alleine eigentlich unmöglich. Die beiden sind dann Donnerstag morgen die knapp 900km nach Hause gefahren und es hat leidlich funktioniert. Sie sind jedenfalls angekommen.

 

So waren wir also nur noch zu viert. Der Col de Turini war immer noch offen auf meiner Liste, von daher fuhren wir die Alternativtour dafür, die ich noch mit hatte. Die Seealpen sind wirklich unglaublich kurvig. Leider auch sehr zersiedelt im südlichen Teil. Wir fuhrendann den Col de Turini von Süden her, da ist er eher unspektakulär. Oben war eigentlich Mittagessen geplant, aber das Wetter hatte sich ziemlich zugezogen, dunkle Wolken quollen ringsum und kalt war es auch. Also fuhren wir weiter die Nordrampe, die wirklich sehr sehr kurvig ist und schön zu fahren. Aber runter ist halt nicht ganz so schön wie hoch.

Auf dem nächsten Pass, dem Col de St. Martin gab es oben auf 1500m ein Skigebiet mit auch jetzt offener Restauration und die Sonne schien auch gerade. Also machten wir dort Mittagessen. Allerdings war die Sonne schon nach dem Hinsetzen weg. Wenigstens war es windgeschützt beim draußen sitzen. Das dicke Ende kam dann beim Losfahren. Wolfis Hinterreifen war bar jeden Luftdrucks oberhalb des atmosphärischen. Eine Holzschraube hatte es sich im Mantel bequem gemacht.

 

Als vorbereiteter Tourguide fuhr ich seit Jahren eine Dose Reifenpilot für Motorräder durch die Gegend. Jetzt sollte ihre Stunde kommen. Sollte. Leider entpuppte sich die Dose ausreichend für einen halben Vorderreifen aber niemals, auch nicht im Ansatz nicht für einen 160er Hinterreifen.

 

Also doch den ADAC anrufen. Der vermittelte dann nach einigen Schwierigkeiten („Sie stehen aber schon etwas abgelegen…“) einen Einsatz eines in der relativen Nähe ansässigen Pannendienstes. Sollte 1,5 Stunden dauern. Das wäre fix. Vor Jahren haben wir schon mal 4 Stunden gewartet. Aber das war auch Sonntags. Da Wolfi mit Cafe und einem warmen Plätzchen versorgt war und es eh unklar war, was weiter passiert (Repversuch oder Aufladen), kamen wir dann nach einiger Zeit überein, das der Rest zum Hotel zurückfährt, da egal, was gemacht wird, wir eh nicht helfen können. Navi hatte Wolfi, so dass er auf jeden Fall zum Hotel zurückfinden konnte und eigentlich war es auch nach dem Pass eigentlich nur noch Hauptstrassen zurück. Für die, die sich auskennen: Runter ins Val de Tinee (wo es auch zum Bonnette hochgeht) Richtung Nizza, dann rechts an der Var entlang Richtung Entrevaux/Digne.

 

Der Pannendienst kam auch unerwartet schnell, pumpte den HR mit 2 Dosen Reifenpilot voll und Wolfgang konnte uns folgen. Leider versuchte sein Navi, warum auch immer, ihn über irgendwelche Ziegenpfade zu führen. Nach telefonischer Einweisung war er aber auf dem richtigen Weg. Auf den letzten Kilometern zum Hotel kreuzte noch ein kleines Reh seinen Weg, das Bremsmanöver und die anschließende Kollision mit dem Seitenspiegel der K100 überstanden K und Reh nur leicht lädiert.

Das Reh entschwand und den Spiegel konnte man mit etwas Tape fixieren. Leider zeigte auch Wolfis rechter Simmerring Konditionsschwäche und pumpte schon länger fleißig Gabelöl von innen nach außen.

 

Freitag: Transfertag wieder zurück nach Rencurel. Die geplante Route musste ich wieder adhoc umplanen, da der erste Col, der Col de Corobin, ebenfalls gesperrt war. Wolfi trennte sich wieder von uns, da wir noch einen weiteren Pass auf dem Plan hatten und der für seine nun unterdämpfte Gabel nicht so gut gewesen wäre. Treffpunkt war die Domaine de Fombeton, wo wir uns dann wieder trafen und von Maitre Moritz aufs herzlichste begrüßt wurden (ich war schon 5 mal da). Selbst der Kaffee war spendiert. Danach fuhr Wolfgang auf direktem Weg ins Hotel, während Daniel, Sinan und ich noch zwei Pässe zusätzlich einschoben, darunter endlich den Col de Grimone, der eigentlich jedes mal auf der „zu fahren“ Liste stand, aber nie rein passte. Und er entpuppte sich als wirklich netter Pass mit schöner Schlucht. Nix spektakuläres (für die Ecke), aber sehr nett. Dafür gab auf dem Weg dahin richtig schönen Sturm in den Tälern, dass man das Mopped kaum auf der Spur halten konnte.

Je näher wir ans Hotel kamen, desto nasser wurden die Strassen und das Le Marronier empfing uns wieder mit Regen.

 

Samstag: Wetterbericht und Wolkenradar zeigte die Rückroute weitgehend regenfrei. Allein am Le Marronier nieselte es. Und diesig war es auch. Nach dem losfahren mussten wir über den naheliegenden Pass und auf dem Weg dahin verschluckte uns die Wolkendecke. Wie bereits im Sauwetterthread geschildert, Nebel mit Sichtweite 2m. Grob geschätzt. Die Ränder der 1,5 Spuren breiten Strasse waren teilweise nicht zu sehen. Sie hatte auch weder Mittelstreifen noch Randmarkierung. Instrumentenfahrt nach Navi. Scheibe, Brille, Visier alles vollkommen beschlagen. Ich fuhr dann mit Visier hoch und Brille runter. Daniel meinte noch zu mir über Interkom, dass ich zu weit links fahren würde (es gab sporadischen Gegenverkehr, den man vieleicht 20m vorher erkennen konnte). Bevor ich ihm Antworten konnte, dass ich nicht der Meinung bin, weil ich den linken Straßenrand erahnen konnte, war der Parkstreifen, den er irrtümlich für die Strasse gehalten hatte, zu Ende und er befand sich "Offroad". Gottseidank kam er ohne Sturz wieder auf den Asphalt. Auf einem Pass im Hochgebirge ist das Verlassen der Fahrbahn meist eher nicht gut.

 

Aber der Hammer kam wenig später. Diese undurchsichtige Nebelsuppe befand sich auch im folgenden, unbeleuchteten Tunnel. Fahrlicht sah man nix, war zu funzelig. Fernlicht gab eine gelbweisse Wand. Der Tunnel war einspurig mit Ausweichbuchten und sogar mit Kurve. Echter Blindflug in dunkler Höhle. Nach etlichen Höhenmetern kamen wir endlich unter die Wolkenhöhe und man konnte wieder was sehen.

 

Die von mir geplante Route führte uns auf geradester Linie nach Norden, die ersten 120km Überland. Dadurch umgingen wir 3 Mautstationen und sparten etwa 50km Strecke. Schneller war es wahrscheinlich nicht, aber billiger. Nach dem Erreichen der Autobahn fing meine Elfe plötzlich an rumzuzicken. Das Fahren glich mehr und mehr einem Rodeoritt. Als würde jemand am Killschalter rumspielen, brach die Leistung im Sekundentakt ein und wieder an. Ich bekam dann raus, dass sie am besten unter Last lief, beim Gas wegnehmen am schlimmsten ruckelte. Nun kann man in Frankreich nicht ständig Vollgas fahren, aber wir waren dann sehr zügig und ich sehr ruckelnd unterwegs.

 

Nach der Tankpause lief sie erst besser, dann kam das Ruckeln wieder. Na toll. 700km ruckeln, dachte ich so. Bei Dijon verabschiedete Daniel sich Richtung Karlsruhe, wir (ich) ruckelten weiter Richtung Luxemburg. An der Mautstelle bei Nancy standen wir dann in der Schlange und die RT wurde richtig warm. Bis die Lüfter anliefen. Nach der Mautstelle war das Ruckeln deutlich weniger geworden und ich hatte rausbekommen, das ich das Restruckeln auch durch Kupplungziehen und einige Sekunden Leerlauf wieder besänftigen konnte.

 

Für sachdienliche Hinweise auf mögliche Ursachen bin ich sehr dankbar.

 

38km vor der Heimat sorgte der schlagartige Druckverlust meines Hinterreifens bei 150 auf der linken Spur noch für einen unplanmäßigen Stop. Der ADAC war schnell da und so endete die Reise leider auf dem ADAC-Transporter.

 

Wie ich immer sage:

Bei einer guten Motorradtour kommen alle gesund wieder. Bei einer excellenten Motorradtour kann man die Motorräder hinterher weiterverwenden. Dieses war eher eine gute Tour. :D

 

Mein Dank an alle Teilnehmer, für die diese Tour sicherlich auch unvergesslich bleiben wird.

 

Bis zum nächsten Mal…:cool:


08.01.2013 11:00    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (501)

Aus zeitlichen Gründen muss ich die Anzahl der MTBTFTs 2013 auf 1 beschränken. Im Frühjahr ist ein Termin wegen der langen Frankreichtour nicht drin.

 

Dafür wird das 9. MTBTFT auch etwas länger. Anreisetag ist Mittwoch, der 04. September. Wir haben den wunderbar idyllisch gelegenen Berggasthof Neuhaus auserkoren, der trotzdem sehr einfach zu erreichen ist und nur wenig außerhalb von Kufstein beinahe auf der Grenze nach Deutschland liegt. Der Gasthof verfügt über ausreichend Zimmer (20) und ist mit unter 30 € ÜF angenehm preiswert. Dafür gibt es echte Tiroler Hausmannskost, von der Chefin selber zubereitet. Schweinebraten mit Semmelknödel € 9,50, um mal ein Beispiel zu nennen.

 

Was der Gasthof nicht hat, ist eine Webseite. Der Gasthof von oben mit Adresse.

Das sieht optisch so aus, als wäre das fast neben der Autobahn, aber da liegen auch noch fast 150 Höhenmeter dazwischen.

 

Programm fürs 9. MTBTFT

 

- Tour Großglockner-Hochalpenstrasse

- Tour Zillertal mit Höhenstrasse und Schlegeisspeicher, zurück über Achensee und Sudelfeld

- 1 Tag freie Verfügung. Organisert wird eine Fahrt mit dem Zug zur Rosenheimer Wiesn, auch Herbstfest genannt. Läuft aber aufs selbe raus. Ohne Mopped. Wer lieber Motorrad fahren möchte, kann das dann gerne tun.

 

Was wir an welchem Tag machen, hängt stark vom Wetter ab. Der Tag mit dem voraussichtlich schlechtesten Wetter wird die Wiesntour.

 

Die Touren führen durch Österreich, viele KM davon auf Bundesstrassen. Das bedeutet strikte Einhaltung der Tempolimits. Wem es ausschließlich ums Kurvenballern geht, wird bei diesen Touren nur bedingt auf seine Kosten kommen. Dafür empfehle ich Frankreich 2013. ;)

 

Aufgrund der langen Anfahrt für die Nordlichter habe ich eine zweitägige Anfahrt geplant. Dienstag, den 03.09. geht es vom Ruhrgebiet aus wieder quer durchs Sauerland, hessische Bergland und die Rhön in die Nähe von Bamberg. Dort können dann auch Teilnehmer aus anderen, nördlichen Landesteilen eintreffen. Übernachtung in einem Gasthof mit eigener Brauerei. Angedacht ist der Brauereigasthof Kundmüller in Weiher . Von dort aus am Mittwoch Landstrasse bis Kufstein.

 

Die Rücktour am Sonntag erfolgt meinerseits Autobahn am Stück. 740km. 3mal tanken....

 

Die Planungen des Gasthofes erfordern von den Teilnahmewilligen eine Zusage bis spätestens zum 15.04.2013. Zurückziehen kann man zur Not immer noch. Zusagen, Fragen etc. hier in den Blog. Allgemeine Diskussionen bitte in meinen Plaudereckenblog .

 

Die vollamtliche Teilnehmerliste:

 

1. Lewellyn

2. Camion-Rebel

3. Hubert

4. Littlevampire

5. Titus95 + 2 Kumpels (mindestens)

8. Vipex666 (ab Donnerstag?)

9. Wolfgang

10. Nyah Norman

11. Marodeur

12. muhmann

13. CalleGSXF


28.10.2012 10:45    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (1.158)

So, die Planungen für die Frankreichtour 2013 sind weitgehend abgeschlossen.

 

Dieses mal wird es keinen Anhängertransport geben. Jeder Kilometer der ~4000 geplanten wird auf dem Mopped abgeritten. Hintergrund ist die Realisierung eines langgehegten Traums von mir, eine Tour nach Gibraltar unter Mitnahme von Portugal und den Pyrenäen in ganzer Breite. So eine Tour hat etwa 9.000km bei geplanten ~3 Wochen, da bildet eine 4.000km-Tour in 10 Tagen sozusagen die Generalprobe für.

 

Und die steht dann entweder 2014 oder 2015 an.

 

Zurück zu Frankreich 2013.

 

Folgender Ablauf ist geplant:

 

Mittwoch, 22.05.13: Ruhrgebiet - Raum Basel. Übernachtung Grenznah. Autobahn. Ca. 550km

Donnerstag, 23.05.13: Basel - Vercors. Hotel Le Marronier, Rencurel. Landstrasse durchs schweizer und franz. Jura. ca. 460km

Freitag, 24.05.13: Vercors. Übernachtung wie vor. Kurvig. Sehr kurvig. Sehr, sehr kurvig. Ca. 330km

Samstag, 25.05.13: Vercors. 2. Tag. Hotel wie vor. Ca. 310km

Sonntag, 26.05.13: Vercors - Seealpen. Ca. 360km. Hotel Bellevue, Beauvezer

Montag, 27.05.13: Seealpentour 1 mit Col de Turini. Hotel wie vor. ca. 340km

Dienstag, 28.05.13: "Pausentag" Tour noch offen

Mittwoch, 29.05.13: Col de la Bonnette & Co. Hotel wie vor. 310km

Donnerstag, 30.05.13: Mittelmeer. Ca. 306km

Freitag, 31.05.13: Beauvezer - Vercors. Ca. 320km.

Samstag 01.06.13: Vercors - Ruhrgebiet. Ca. 925km

 

 

Mittwoch abend treffen mit der Bayernfraktion

Sonntag Transfer ins nächste Hotel.

Freitag: Transfer ins erste Hotel.

Samstag: Lange Heimfahrt.

 

 

Die geplanten Hotels:

Für die Übernachtung bei Basel: http://www.gasthaus-zum-ochsen.de/

Vercors: http://de.hotellemarronnier.com/Accueil.htm

Beauvezer: http://www.lebellevue.eu/Deutsch/Willkommen

 

So habe ich mir das gedacht. Einzelheiten können natürlich noch diskutiert werden. ;)

Ich bitte dann hier mal um Meldungen, wer verbindlich mitfährt. Da ich die Zimmer klar machen will.

 

Tourenvorschläge:

Basel -Vercors

Vercors 1

Vercors 2 Treffentour

Transfer Rencurel-Beauvezer

Col de Turini

Col de la Bonnette 2013

Mittelmeer

noch offen

Transfertour Beauvezer - Rencurel

 

 

Anmeldeliste:

1. Lewellyn

2. Camion-Rebel

3. Hubert

4. Mercy19

5. Wolfgang

6. blackhawk3k


15.06.2012 10:21    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (17)    |   Stichworte: , , ,


Die Telefonzelle. Vorname Die Telefonzelle. Vorname "Elfe"

In den französischen Alpen finden sich neben den bekannten Highlights wie der Route des Grandes Alpes und dergleichen noch haufenweise wahre Kleinode der Strassenbaukunst, die kaum jemand außer den Einheimischen kennt.

 

Ein Beispiel dafür ist die im Video gezeigte Strasse, die weder eine Passauffahrt noch sonstwo bekannte Orte erschließt, sondern einfach eine Verbindungsstrasse zwischen zwei Dörfern ist.

 

Das Video ist ungeschnitten und unbehandelt, die Musik stammt aus dem Bordradio.

 

Wer eine Strasse mit einer höheren Kehrendichte kennt, einfach hier posten. :)

 

Wer erkennt, auf welchem Pass meine BMW K75RT aka Telefonzelle steht, gewinnt meinen Respekt. :cool:

Hat mit dem Video örtlich nichts zu tun.


12.06.2012 12:04    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (3)


Der Lombarde ist ein 44 km langer Grenzpaß der Seealpen. Er verbindet die Täler der Stura di Demonte auf italienischer und der Tinée auf französischer Seite. Beide Auffahrten weisen Höhenunterschiede von über 1.400m und 36 Kehren auf. Die felsige Hochgebirgslandschaft ist auf der italienischen Seite absolut grandios, während die franz. Seite landschaftlich unspektakulär ist. Ein echter Geheimtipp für Kurvenfreaks, egal ob Auto oder Motorrad. :cool:

 

Die im Video gezeigte französische Westseite ist vollkommen anders als die italienische Ostseite. Die Westseite erschließt einen grossen Skiort namens Isola 2000 und ist dementsprechend breit ausgebaut. Die Ostseite ist höchstens 1/3 so breit, max 1,5spurig und für jedweden Schwerlastverkehr gesperrt.

 

Die beteiligten Motorräder waren eine Aprilia Tuono mit 139PS und meine geliebte Telefonzelle aka K75RT mit 75PS als Kameramopped.

Aus den Kehren raus fehlte dann doch das eine oder andere PS, so im Vergleich...:(;)

 

Wie immer, bestes Bild mit "watch on Youtube" und HD720p Einstellung.


10.06.2012 18:45    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (4)


Col de L' ArcheCol de L' Arche

Die Videos der diesjährigen Frankreichtour beginne ich mal mit dem unspektakulärsten Pass der ganzen Woche, dem Col de L´Arche, der auf italienischer Seite Colle Maddalena heißt. Mit 1.991m gar nicht mal so niedrig, ist er die einzige LKW-taugliche Verbindung zwischen Frankreich und Italien südlich von Briancon und nördlich des Mittelmeers.

 

Daher ist er entsprechend ausgebaut und auch frequentiert. Er ist sehr einfach zu fahren. Auf italienischer Seite befindet sich ein netter Kehrenabschnitt, dessen Asphalt allerdings unter dem Schwerlastverkehr deutlich gelitten hat. Auf französischer Seite gleicht er weitgehend einer Bundesstrasse im Mittelgebirge. Breite Strasse mit Wald und Kurven am Hang.

 

Nichts desto trotz gehts mit ihm los...

 

ps: Wie immer auf Youtube gucken und in 720p.


26.05.2012 07:42    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (11)


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Verlinkt ist Teil 4, die Tour zur Wasserkuppe. Wobei ich von der selbst keine Aufnahmen habe.

Es gibt eine anders geschnittene Version dieses Videos unter folgendem Link:

 

http://www.youtube.com/watch?v=E9yaBFBhoNc

 

Das ist aber nur mit Youtubeproxys guckbar, da es wieder in Deutschland gesperrt ist, obwohl die Musik identisch ist.

 

 

 

 

 

 

Teil 3 ist leider etwas abwechslungsarm geworden, da 3/4 des Materials von der Odenwaldtour irrtümlich gelöscht wurden.

Wenn man die Videos von der Kamera auf ein externes Laufwerk kopiert und dann auf der Kamera löscht, sollte man beim wiederholen der Aktion einen neuen Ordner anlegen. Da die Videos wieder gleich heißen. :rolleyes:

 

Die Musikwahl erklärt sich am Ende.:D

 

Teil 3 nur als normaler Link: http://www.youtube.com/watch?v=IcHBuDy1yyY

 

 

Wichtig: Beide Videos in HD 720p laufen lassen, sonst sieht das Bild furchtbar matschig aus!


22.05.2012 22:05    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (4)


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Irgendwie bin ich zu doof, zwei Videos in einen Artikel zu stellen. :confused:

 

Daher jetzt einen neuen Artikel fürs 2. Video. Ist noch etwas kürzer, zeigt ein bischen vom Rest der Anfahrt zum Hotel und Positionswechsel der Kamera.

 

Direktlink zum Video: http://youtu.be/KExAILfqMfg

 

Edit: Ich hab die Links ersetzt. Und Wanda Jackson durch gemafreie Dudelmusik. Funktioniert jetzt.


22.05.2012 15:28    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (4)    |   Stichworte: , , ,


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So. Für die Videos mache ich diesen Extrablog.

Die Drift HD, Pinnacle Studio 15 und ich müssen uns ja noch aneinander gewöhnen.

Das geht nur mit üben. :)

 

Erstes Übungsresultat:

 

Ein paar Szenen von der Anfahrt durchs Sauerland. Weitere Videos werden hier folgen.

 

Ich empfehle "Watch on Youtube". Im obigen Video rechts unten aufs youtubelogo klicken.

 

Anmerkungen und Kritik einfach hier posten. :)

 

Das Video im Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=v54PY0w9V5U


21.05.2012 11:55    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (6)

7-mtbtft7-mtbtft

Da sind wir wieder. Alle mit heilen Knochen, wenn auch mit Verletzungen am Gemüt (FC Bayern) oder am Mopped (leichter Einschlag im matschigen Feld).

 

Aber im Einzelnen:

 

Donnerstag morgen traf sich das Gros der Gruppe pünktlich am Treffpunkt um nach dem ebenfalls pünktlichen Einsammeln von Mercy19 Richtung Sauerland aufzubrechen. Leider zickte meine Technik auf dieser Tour etwas herum. vor allem das Navi (immerhin schon 7 Jahre alt) machte nicht nur Freude wie sonst. Schon vorm Verlassen der Autobahn verlor es mangels Satellitenkontakt die Orientierung, was uns dann auch die geplante Abfahrt verpassen lies. Da ich mit einer aktiven Zusatzantenne navigiere, zog ich diese ab und die Satelliten waren wieder da. Wenig später waren sie wieder weg. Diesmal half das Anschließen der Antenne. :confused:

 

So ging es die ganze Tour über. Mal funktionierte es mit Antenne wie immer. Mal eingeschränkt ohne. Ich denke, ich muss mal über eine Neuanschaffung nachdenken.:(

 

Von derlei Ungemach abgesehen, war es eine nette Anfahrt ohne besondere Ereignisse, durch schöne Gegenden.

 

Beim Eintreffen in Wiesthal war die alpine Fraktion bestehend aus Camion-Rebel und Hubert samt weibl. Begleitung schon vor Ort.

Marodeur traf dann auch wenig später ein und selbst der somewise schaute auf ein Getränk kurz vorbei, musste aber dann wegen einbrechender Dunkelheit bald wieder los. Ist immer schön, wenn man zu den Avataren auch mal einen Menschen im Kopf hat. :)

 

Kuni, die "Seele" des Hauses (:D) sorgte für mehr oder weniger reibungslosen Flüssigkeitsnachschub. Im Gegensatz zu den sonstigen Treffen, wo der abendliche Stimmungshöhepunkt immer am 2. Abend war, wurde das auf den ersten Abend vorverlegt. wer hat das eigentlich veranlaßt? Bestimmt wieder das anwesende Weibsvolk...:rolleyes::confused::D

 

Freitag morgen stand dann der Odenwald auf dem Plan. Vor zwei Jahren im Regen versunken, sah es morgens um 8 bei Regen auch nicht besser aus. Wetterbericht und Optimismus gingen aber davon aus, dass es besser wird. Und es wurde besser. Pünktlich zum Tourstart um 09.30 hörte es auf und die Strassen begannen zögernd abzutrocknen. Nach fetzigen Kurvenheizen stand eh noch niemand der Sinn. Die Nachwirkungen dieses merkwürdigen Zeugs, was die da in Pinnchen abfüllen und per Erlass für trinkbar erklären, schwummerten noch durch die Schädel...

 

Neben dem Navi fing dann auch die geliebte Telefonzelle an, mich zu ärgern. Sie bekam "Schluckauf". Immer wieder kam es zu Schubunterbrechungen, als ob die Zündung kurzzeitig mal aussetzte. Mal nur kurz, mal besorgniserregend. Nach der ersten Tankpause nach etwa 40km war das aber verschwunden und trat auch nie wieder auf. :confused:

Die Schädel wurden auch zusehends klarer...

 

Auf den zunehmend trockneren Strassen wurde es dann ein schönes Kurvengewusel in herrlicher Landschaft. Der Odenwald ist sowohl landschaftlich als auch fahrerisch eine der schönsten Ecken Deutschlands. Die Wochenendstreckensperrungen an einigen Highlightstrecken müssen den örtlichen Bikern wirklich weh tun. Freitag gings aber und wir kurvten bei feinstem Moppedwetter durch endlose Wälder über zahllose Kurven leicht verspätet zu unserer Mittagessendestination in Oberhöllgrund (viel Spass beim Suchen auf der Karte), wo der MarkSawyer sich beim Warten auf uns schon einen leichten Sonnenbrand geholt hatte. In schon fast kitschiger Idylle mit klappernder Mühle und glücklichen, zukünftigen Steaks und Schnitzeln auf den angrenzenden Weiden bei feinstem Wetter war die Laune entsprechend gut. :)

 

So gestärkt ging es munter weiter. Nach Überquerung des Mains mittels Fähre verabschiedete sich Mercy19, um dem "Jahrhundertspiel" der Bayern in München beim Public-Viewing im Olympiastadion beizuwohnen.

 

Nach der abendlichen Ankunft im Hotel war der 2. Abend dann etwas ruhiger und kürzer. Nachts gab es dann wieder Regen, damit wir morgens sanfter anfangen.

 

Die Rhön mit Wasserkuppe stand auf dem Programm. Die Strassen (fast) alle etwas weiter und die Kurven nicht ganz so kurvig. Bis auf kleinere Ausnahmen. Der Georg erklärte sich bereit, mit unseren beiden Fahr-Kücken eine gesonderte 3er-Truppe zu bilden, die wir dann auf der Wasserkuppe wiedertreffen wollten. Camion-Rebel und Hubert trennten sich ebenfalls recht früh, nachdem wir von der ersten Tanke einen Reifenhändler benannt bekommen haben, der einen passenden Hinterreifen für Huberts Tuono auf Lager hatte. Die Restprofiltiefe des Supercorsas war irgendwie nicht mehr ermittelbar. :rolleyes:

 

Mit der dann sehr übersichtlich gewordenen Truppe schwangen wir uns munter durch die Kurven des hessischen Spessarts Richtung Rhön. Eine ausgiebigen Pause am "Wirtshaus im Spessart" AKA Starkasten, gerade frisch neueröffnet, hob die Laune weiter. Wirklich schönes Haus, ein sehr empfehlenswerter Stopp für Motorradfahrer.

 

Nach etlichen Kilometern Kurvenschwingen passierte dann das Missgeschick. Auf einer der wenigen, anspruchsvolleren Kurvenstrecken erwischte der Mark die Kurve ausgesprochen suboptimal und die Art der Kurve, kombiniert mit der geringen Breite der Fahrbahn lies keinen Spielraum für grossartige Korrekturen. Die Landung war zumindest einigermassen weich, wenn auch ausgesprochen matschig, in einem Feld. Leider brach der Bremshebel dabei komplett ab, so dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Den Rest hätten wir mit Tape und etwas Werkzeug schon wieder fahrfertig bekommen.

 

Nach einer knappen Stunde war die Bandit auf den ADAC-Transporter verladen und wir konnten dann mit etwas Verspätung die an der Unfallstelle schon sichtbare Wasserkuppe erreichen, wo wir den bereits wartenden Rest der Truppe wieder trafen.

 

Die Wasserkuppe, wie immer bei schönem Wetter, vor Moppeds überquellend, verließen wir dann recht zügig und somit wieder halbwegs im geplanten Zeitrahmen. Auf dem Rückweg über meist kleine Strassen gabs dann noch einen schönen Stopp an der "Bayerischen Schanz", einem wunderschönen alten Zollgebäude mitten im Wald an der hessisch/bayerischen Grenze.

 

Das Abendprogramm war vom Fussball "überschattet". ;)

 

Die sonntägliche Rückfahrt wurde für unsere Truppe durch fiese Gewitterschauer vermiest, so dass wir dann entschieden, die Tour von den kleinen, aber feuchten Strassen wieder auf die A45 zu verlegen.

 

Meinen Dank an alle Teilnehmer, dass auch dieses MTBTFT (mit kleinen Abstrichen;)) wieder so reibungslos über die Bühne gegangen ist. Ich nehme noch Meldungen für das 8. MTBTFT "Sauerland" entgegen. :)

 

Mehr Bilder und Video später.


16.04.2012 11:03    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (381)

In meiner gewohnt undemokratischen Art habe ich dann mal den Ort und das Hotel festgelegt. ;)

 

Aufgrund des miesen Wetters ist die geplante Scouttour für die Hotelsuche bisher ins Wasser gefallen.

Dadurch bin ich etwas spät dran mit der Orga. Viele Hotels waren schon reserviert.

 

Aber ich denke, ich habe hiermit eine gute Wahl getroffen:

 

Das 8. MTBTFT findet statt in 59969 Hallenberg-Braunshausen im Hotel Haus Wiesengrund.

Ich habe bisher 12 Zimmer geblockt, aber es sind noch weitere Zimmer machbar. Nicht alle Zimmer sind im Haupthaus.

Ggf. sind die Zimmer im angrenzenden Gästehaus oder je nach Anzahl auch in einem benachbarten Gasthof. Verpflegung etc. findet aber alles im Haupthaus statt.

 

Zum Sauerland selbst brauche ich nicht viel sagen. Ist sozusagen mein Wohnzimmer. Ich werde passende Touren finden.:cool:

 

Das Angebot:

Biker Weekend mit Voranreisetag / 3 Übernachtungen mit Halbpension

inklusive folgender Extras:

1x Barbecue im Biergarten und 2x Schlemmer-Büffet im Restaurant

1 großes Bier pro Person zur Begrüßung

Roadbook mit Tourenvorschlägen

GPS Touren für Garmin vor Ort

mehr Kurven als Ihr zählen könnt (Versprochen!!)

kostenlose Motorradschlafzimmer und Garage für bis zu 25 Motorräder

Parkplätze direkt am Hotel

geführte Tour auf Anfrage

zum Pauschalpreis von 170,- € pro Person, Einzelzimmerzuschlag 10,- € pro Tag

 

In Anbetracht des relativ guten Hotels und des motorradfreundlichen Ambientes ein angemessener Preis, wie ich finde.

 

Anmeldung wie immer bei mir hier im Blog.

 

Update: Wegen der hohen Nachfrage nach Zimmern brauche ich bis zum 11.07.2012 eine verbindliche Zusage ob dabei oder nicht.

Wir haben 12,5 Zimmer (das ,5 erkläre ich später mal) für 22 Personen maximal.

 

Wäre also schön, wenn sich vorab schon "Pärchen" finden würden. Den Friesen buche ich schon mal den Fastösterreicher aufs Zimmer. ;)

Nachzügler müssen eh zusammen....:D

 

Aufgrund der Zimmerrestriktionen und der aktuellen Anmeldezahl von 18 Personen vorläufig *closed*

 

Teilnehmerliste Stand 17.07.12

- Lewellyn

- littlevampire

- Camion-Rebel + Hase

- Vipex666 (ab Freitag)

- Nyahnorman

- CalleGSXF

- Mercy 19 (evtl. ab Freitag)

- Jens

- Guido

- Muhmann

- Hubert + Hubertine

- Titus

- Titus Kumpel 1

- Titus Kumpel 2

 

 

T-Shirtbestelliste:

 

Liste:

 

1. Lewellyn XXL

2. Vipex666 XL

3. littlevampire XL

4. Camion-Rebell XXL

5. Hase L Damen

6. Hubert XL

7. Mercy19 M

8. Jens L

9. Guido XL

10. NyahNorman L Damen

11. Muhmann XXL

12. Calle GSXF L

13. Titus XL

14. Titus Kumpel XXL

15. Titus Kumpel2 XXL

16. Wolfgang L


04.04.2012 12:26    |    Lewellyn Lewellyn    |    Kommentare (12)

So, das Treffen nähert sich mit Riesenschritten.

 

Ich bitte daher alle Teilnehmer, die ein T-Shirt haben wollen, sich hier zwecks Bestellung zu artikulieren. :)

 

Größen wie immer M, L, XL, XXL

Damengrößen gibts auch, fallen aber knapp aus.

 

Ich fang mal an...

 

 

 

 

1. Lewellyn XXL

2. MarkSawyer XXL

3. Vipex666 XL

4. littlevampire XL

5. TEZK M

6. Wolfgang L

7. Camion-Rebell XXL

8. Hase L

9. Hubert XL

10. Marodeur XL

11. Baumi XXL

12. Baumine M

13. Mercy19 M

14. Jens L

15. Guido XL


Blogautor(en)

Lewellyn Lewellyn

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9. MTBTFT Kufstein

Noch 77 Tage zum 9. MTBTFT Kufstein.

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