Zuverlässiger und sicherer Langstreckenfahrer bis 7000€ gesucht
Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einem Gebrauchten.
Folgendes ist mir wichtig:
- Ich suche eine Lösung zwischen viel Platz und etwas Sportlichkeit. Für zwei Hunde im Kofferraum und Reisegepäck auf der Rückbank muss bequem Platz sein, zudem brauche ich etwas "Höhe", da ich mich in flach gebauten Autos eingeengt und unwohl fühle. Also etwas höher gebaute Kombis oder noch lieber einen (kompakten) Van. Größere "Schlachtschiffe" wie z.B. der Galaxy sind mir allerdings schon wieder zu massig...
- Ich fahre zu 90% Autobahn, suche also einen zuverlässigen Langstreckenfahrer (Diesel), Laufleistung pro Jahr 18.000-20.000km.
- Mir ist Sicherheit extrem wichtig, gerade auf der Autobahn. ESP, Bremsassistent, Traktionskontrolle, ordentliche Ausstattung an Airbags usw. haben Priorität!
- Der Wagen sollte nicht zu alt sein (ab BJ 2006) und nicht über 125.000km gelaufen haben, da ich auch noch ein paar Jahre etwas von ihm haben will.
- Ich bin keine Raserin, aber die 65 PS meines Kangoos haben mich wahnsinnig gemacht... 😉 Bequem Autobahnfahren mit entspannteren Überholvorgängen sollte schon drin sein.
- Mein monatliches Budget hält sich in Grenzen, daher wäre es schön, wenn es kein Spritfresser ist und laufende Kosten für Ersatzteile sich im Rahmen halten. Kann man nie vorhersehen, das ist klar, aber tendentiell gibt es sicher teurere und günstigere Marken.
Das wäre erstmal das Wesentliche.
Mein Budget ist leider auf maximal 7000€ begrenzt und das ist wirklich schon obere Schmerzgrenze.
Bisher habe ich mir angeguckt:
- Ford C-Max (mein Favorit)
- Opel Zafira
Habt ihr noch weitere Ideen? Ich bin leider überhaupt kein Autoprofi und würde ich daher über etwas Kaufberatung sehr freuen!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@HalbesHaehnchen schrieb am 30. Dezember 2014 um 21:50:33 Uhr:
Citroen C4 Picasso
Mazda 5sind auch noch zu nennen.
Der C4 Picasso/Gand Picasso wäre mit Sicherheit eine Option - richtig. Aber den Mazda 5 muss man (leider) unter Vorbehalt nennen, denn er rostet viel zu schnell dahin. Ansonsten ein top Auto mit zuverlässiger Technik.
73 Antworten
HalbesHaehnchen, ja ich habe mit dem Händler telefoniert. Das finde ich jetzt auch etwas merkwürdig. Mal gucken, was er sagt, wenn ich ihn drauf anspreche...
Bovett, das dürfte mir nicht passieren. Ich bin nämlich nur 1,65cm groß... 😁 Ich setz mich am Montag mal in den Mazda von meinem Chef und guck mal, wie der mir so gefällt. Er hat den auch gerade gebraucht gekauft für 7000€. Bisher war ich nur Beifahrerin, da hat er mir aber gefallen. Von Rost hat er bisher noch nichts erzählt, ich werde aber drauf achten. Was bei ihm ein Problem war, war der Partikelfilter, da hatte er irgendwie ne ganze Zeit lang mit rumdoktorn müssen, war etliche male in der Werkstatt und hat nochmal über 1500€ auf den Tisch gelegt. Sonst ist er aber sehr zufrieden und reißt auch ordentlich Kilometer damit ab.
Hier noch ein C-Max: http://suchen.mobile.de/.../196838796.html?...
Und warum hat dieser hier... http://suchen.mobile.de/.../202382322.html?... nur 90PS?? 🙁 😠 Der hätte mir sonst richtig gut gefallen.
Hier auch nochmal einer (leider 400Km weit von Hambrug weg und evtl. ein Raucherfahrzeug?): http://suchen.mobile.de/.../149977706.html?...
-Oder der hier (noch weiter weg): http://suchen.mobile.de/.../201815820.html?...
Der 1. von dir verlinkte schaut nicht übel aus, aber es gibt recht wenig Infos (Hände? Scheckheft? Zustand an sich?,...), den 2. kann man auch nehmen wenn einem 90 PS reichen. Er hat zwar den 1.6l TDCI Motor drin, mWn sollte das Turboproblem 2010 aber behoben gewesen sein.
Macht auch keinen schlechten Eindruck, das Inserat.
MfG
Wenn dir der C-Max gefällt schließ die 90PS Version nicht aus, das ist der selbe Motor wie der mit 110PS, nur die Software / der Turbo sind bei dem anders abgestimmt.
Was mich bei dem konkreten Angebot eher stört ist die Hängerkupplung (Hängerbetrieb=große Belastung).
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Moin,
Abgesehen von der schrägen Optik (im Gegensatz zum Vorfacelift ;-) ) spricht vieles für den Multipla. Ist nämlich im Grunde ein gutes Auto.
Manche Dinge an Autos sind halt seltsam ...
MfG Kester
Bei dem Fiat kann ich mich einfach nicht an die Optik gewöhnen, auch wenn das vielleicht ein gutes Auto ist. Aber Wahnsinn, wie viel mehr man da für den gleichen Preis bekommt.
Der C-Max ohne ESP ist raus. Total ärgerlich, aber wenn ich schon eine (für meine Verhältnisse) größere Summe ausgebe, dann möchte ich das auch dabei haben. Zumal ich, seitdem ich nochmal nachgehakt habe, keine Antwort mehr vom Händler bekomme... 😠
Der in Fulda juckt mir auch schon die ganze Zeit in den Fingern, aber eigentlich ist mir das zu weit weg.
Am Wochenende werde ich mir mal welche angucken. Zwei habe ich noch rausgesucht, was sagt ihr zu denen?
C-Max
http://ww3.autoscout24.de/classified/262514269?asrc=st|as
Und einen Altea XL:
http://suchen.mobile.de/.../199406751.html?...
Worauf muss ich beim Seat achten?
Keine Antworten mehr? Schade...
Den zuletzt geposteten Seat habe ich mir letzte Woche angesehen, leider war der von außen an mehreren Stellen total zerkratzt und hatte zwei größere Beulen mit Lackschaden.
Heute gucke ich mir diesen hier an:
http://suchen.mobile.de/.../204323869.html?...
Gibt es hier keine Seatfahrer, die mir sagen können, worauf ich bei dem achten muss?
Das mit dem ersten Altea ist schade.
Beim Altea gilts die Elektrik zu testen (Fensterheber, ZV, alle Knöpfe halt).
Dieses Exemplar hat eine AHK, da machts vll Sinn noch die Kupplung zu testen.
Ansonsten kann ich hier nicht viel zu sagen, der Altea hat aber soweit ich weiß auch nicht sonderlich viele Schwächen.
MfG
Danke 🙂 Im Seat-Forum habe ich bereits einen Thread eröffnet.
Ich habe mir gestern diesen Seat angesehen: http://suchen.mobile.de/.../204136423.html
Super netter und kompetenter Händler, hätte noch einiges an dem Auto gemacht, aber ich habe mich trotzdem dagegen entschieden. In den unteren Gängen war der Wagen sehr schwerfällig, kam überhaupt nicht ordentlich vorwärts, und war vor allem laut. Erinnerte mich stark an meinen Kangoo mit 65PS. Dann kam hinzu, dass die Kofferraumtür sich nicht öffnen ließ. Das war nun schon der zweite Seat, der damit Probleme hatte. Ford hätte das Problem natürlich noch behoben, aber angesichts dessen, dass ich von einer Kollegin schon "vorgewarnt" wurde, beim Seat unbedingt auf die Elektrik zu achten, habe ich dann die Finger davon gelassen. Ich hatte das Problem bei meinem Renault schon und das war eine reine Tortur, ständig irgendwelche neuen Probleme, ich bin nur noch von Werkstatt zu Werkstatt gefahren mit diesem blöden Wagen...
Der Seat ist also leider jetzt komplett aus dem Rennen. Schade, weil sonst ein echt schönes Auto mit guter Ausstattung.
Dann war ich noch in Parchim und habe mir den C-Max angesehen, von dem ich oben schonmal erzählt hatte und der kein ESP hat. Der Händler hatte eigentlich um 16 Uhr Feierabend, hat uns aber um 17 Uhr extra nochmal aufgemacht, da wir wegen des Wetters extrem lange gebraucht haben, und uns den Wagen in die Halle gefahren.
Es stimmt eigentlich (fast) alles, der Händler ist sehr sehr nett, hat sich trotz Feierabend viel Zeit genommen und hat einen ziemlich kompetenten Eindruck gemacht.
Das Einzige was mir aufgefallen ist, ist dass der Wagen beim Anspringen etwas Probleme hatte. Nicht doll, aber wenn man genau hingehört hat, hat man gemerkt dass der Motor in den ersten 30-60 Sekunden ungleichmäßig gelaufen ist. Nun muss man aber auch dazu sagen, dass wir Minusgrade hatten und der Wagen ein paar Tage stand. Dann kenne ich das vom Mondeo meines Vaters auch. Danach lief der Wagen sauber und gleichmäßig. Was sagt ihr dazu?
Sonst war ich eigentlich sehr begeistert von dem Auto. Er fährt sich echt toll, ein ganz anderes Fahrgefühl als der Seat. Ich habe mich darin gleich sehr wohl gefühlt. Die Ghia-Ausstattung gefällt mir, der Wagen hat außen nicht einen einzigen Kratzer, die Reifen sind noch top. Über den anstehenden Zahnriemenwechsel könnte ich mit ihm wohl auch noch reden. Alles in allem das erste Auto, bei dem ich ein richtig gutes Bauchgefühl habe.
Es gibt nur ein einziges Manko an dem Wagen, und das ist das fehlende ESP. Eigentlich ein Merkmal, was ich unbedingt haben wollte und was mir total wichtig war. Er sagt, der Wagen ist defintiv aus Deutschland, er hat aber beim Auslesen kein Steuergerät für das ESP gefunden und demnach ist es wohl bei den ersten Modellen noch nicht überall Serie gewesen. Er hat extra nochmal nachgesehen, aber nichts finden können.
Nun stelle ich mir natürlich die Frage, wie wichtig ist ESP? Wie gesagt ist mir Sicherheit extrem wichtig. Wem einmal die Bremsflüssigkeit auf der Autobahn ausgelaufen oder ein Radlager um die Ohren geflogen ist, der wird eben vorsichtig. Laut Händler springt das ESP erst in Extremsituationen ein und in vielen Fällen braucht man es gar nicht unbedingt. Ich fahre aber nunmal zum Großteil Autobahn und da sind es im Notfall eben genau diese extremen Situationen, die mir gefährlich werden könnten. Es geht mir nicht darum, sich auf die Technik zu verlassen und selbst unaufmerksamer zu werden. Ich bin eine ziemlich umsichtige Fahrerin, aber es kann ja jeder mal in eine Notsituation kommen, und da kann wohl der beste Fahrer kein ESP ausgleichen. Wie seht ihr das denn? Nettes Extra oder ein Musthave?
Ich ärgere mich, weil das sonst DAS Auto gewesen wäre. Nun hängt es an einem so "kleinen" Detail, das für mich aber eigentlich essentiell war.
Ich habe jetzt nochmal ein bisschen gegoogelt. Laut Wiki und allen anderen Quellen hat JEDER deutsche C-Max ab dem ersten BJ 2003 serienmäßig ESP. Das ist doch merkwürdig..? Wo kann man sowas denn mit Sicherheit rausfinden? Am besten irgendwo bei Ford anrufen?
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass der Händler uns bewusst belogen haben soll. Der hat nicht den Eindruck gemacht, als hätte er irgendetwas zu verbergen, hat uns alles offengelegt, in allen Dingen Rede und Antwort gestanden. Natürlich kann sowas immer täuschen... Er machte das an dem nicht vorhandenen Steuergerät fest. Ich habe dafür zu wenig Ahnung. Gibt es dafür eine andere Erklärung?
Wenn das Auto past nimm es auch ohne ESP.😉
Hat er kein ESP obwohl er es haben müsste sieht das ganz nach EU Wagen aus.😁
Oder andersrum, er war für Ausland bestimmt und ist auf wundersame weiße
hier geblieben oder er wurde früher hergestellt und stand vor
Ez. noch eine Weile auf Halde.😁
Der Schleuderschutz ist aktive Sicherheit, der beste Schutz ist aber
passive Sicherheit und die kommt zuerst vom Fahrer.😉
ESP ist kein Allheilmittel und die Grenzen der Physik werden damit
auch nicht ausser Kraft gesetzt.😁
ESP wie ABS sind gute Helfer, wenn es der Fahrer übertreibt
oder die Geschwindigkeit zu hoch ist macht man aber
genauso wie mit PKWs ohne Assistenten den Abflug von der Bahn.😁
Ich möchte mich da auch ganz sicher nicht drauf ausruhen...
Eine Freundin von mir hatte mit ihrer ganzen Familie (5 Mann an Bord) einen recht schweren Unfall auf der Autobahn - unverschuldet. Trotzdem sagt sie, haben sie es defintiv auch dem Auto zu verdanken, dass bei dem Tempo nichts schlimmeres passiert ist. Da hat das ESP wohl den krassen Seitenaufprall verhindert oder zumindest abgeschwächt.
Was mich aber eigentlich viel mehr beschäftigt, ist das was du am Anfang schreibst. Sollte der Wagen tatsächlich kein ESP haben, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Der Wagen ist kein deutsches Fahrzeug und der Händler hat uns belogen (s. mobile.de: "2.Hand - Deutsches Fahrzeug - Deutsche Vorbesitzer!", auf Nachfrage kam die Antwort, es ist definitiv kein Re-Import)
2. Der Wagen hat doch ESP und es gibt eine andere Antwort auf das nicht vorhandene Steuergerät. Um das beurteilen zu können, habe ich aber zu wenig Ahnung. Gibt es Gründe, soetwas auszubauen? Kann das irgendwie so verbaut sein, dass er das beim Auslesen nicht finden konnte?
Sollte nämlich ersteres der Fall sein, lasse ich sowieso die Finger davon. Wer einmal lügt, hat auch mehr zu verbergen. Aber irgendwie kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe in den letzten drei Jahren so einiges an Autohändlern erlebt. Der gestern war sehr offen, hat alles, was er am Auto gemacht hat, genau protokolliert, auf alles ausführlich geantwortet, hat sich nirgendwo fadenscheinig rausgeredet. Er verkauft ja nun auch nicht nur Ford, vielleicht hat er einfach irgendetwas übersehen?
Zum C-Max, der ohne ESP inseriert war: die Anzeige für dieses Auto auf mobile.de gibt's nicht mehr, glaube ich.
Die //Wirkung// eines ESP kann man sehr leicht auf nassem/rutschigen Untergrund überprüfen, wenn man etwas zu forsch in eine Kurve reinfährt oder eine Ausweichbewegung fahren muss (quasi einen Elchtest, auf ausreichend Auslaufflächen rundrum achten, denn ESP wirkt nur in einem Grenzbereich und verzeiht nicht alle Fahrfehler). Auf alles andere ist doch kein Verlass.
Diese Fahrmanöver sind gemeint:
https://www.youtube.com/watch?v=GXnqXBAD3yE
https://www.youtube.com/watch?v=YjvNxzT31Wc (Achtung: Aussagen für den Markt in Irland!)
Im Sicherheitstrainung kann man das auf einer bewässerten Kreisbahn gut testen.
Wichtig ist ja letztlich nicht, ob deutsches Fahrzeug oder nicht, ob es serienmäßig verbaut war oder so, sondern ob ein ESP //in dem konkreten gebrauchten Auto//, das man da gerade vor sich hat, wirklich in den entsprechenden Situationen //wirkt//. Und wenn es wirkt, dann findet es auch die //markenspezifische// Diagnose beim Ford-Händler. Wenn es hingegen nur verbaut ist/war, aber NICHT wirkt, kann alles mögliche getan worden sein, um die ESP-Fehler zu verdecken oder Komponenten auszutauschen.
Also: Erst Wirkung prüfen, dann zum Ford-Händler und auslesen lassen. Mit der Fahrgestellnummer kann der auch prüfen, ob für dieses Auto ESP mal verbaut war (ab Werk) und ob das Fahrzeug heute noch in der Konfiguration ist, wie es das mal war. Außerdem kann man nach den ESP-typischen Komponenten im Auto schauen oder schauen lassen, welche Fahrzeuge ohne ESP (also nur mit ABS oder ASR) nicht haben: einen Drehratensensor mit integriertem Beschleuningssensor (meist in der Mittelkonsole) hat z.B. nur ein Auto mit ESP.
Was sein kann: dass kleine Händler keine markenspezifische Diagnosetechnik haben. Sondern einfache Diagnosetechnik. Auch wenn das eigentlich nicht clever ist, denn als Autohändler (gebrauchte Autos kaufen und verkaufen) wird er mit ordentlicher, markenspezifischer Diagnosetechnik viel erfolgreicher sein. Man kauft nämlich die Fahrzeuge realistischer an, und kann sie mit mehr Sicherheit über den Zustand (und damit zu einem höheren Preis) wieder verkaufen.
Was aber nicht sein kann: dass ein professioneller Autohändler (also ein Mensch, der sein Geld damit verdient, mit Autos zu handeln) nicht auf explizite Nachfrage durch Fahrversuche feststellen kann, ob das ESP in einem Auto ordentlich wirkt. Oder dass es ein kleiner Händler nicht schafft, in einem solchen Fall diese Frage selbst bei Ford mit absoluter Sicherheit abzuklären.
Ein Autohändler, der das alles nicht weiß, wäre für mich nicht vertrauenserweckend. Er hätte schlicht zu wenig Ahnung von den Autos, mit denen er da handelt. (Lügen würde ich nicht gleich unterstellen, sondern erstmal Unwissenheit und/oder Unvermögen.) Es gibt auch andere Ford C-Max, smartpaws. Sie mögen 500 EUR teurer sein, aber ein Händler mit Ahnung ist allgemein wichtig. Der weiß dann auch Bescheid über Wartungsintervalle zum Beispiel und kann dir das erklären.