Zuverlässiger und sicherer Langstreckenfahrer bis 7000€ gesucht
Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach einem Gebrauchten.
Folgendes ist mir wichtig:
- Ich suche eine Lösung zwischen viel Platz und etwas Sportlichkeit. Für zwei Hunde im Kofferraum und Reisegepäck auf der Rückbank muss bequem Platz sein, zudem brauche ich etwas "Höhe", da ich mich in flach gebauten Autos eingeengt und unwohl fühle. Also etwas höher gebaute Kombis oder noch lieber einen (kompakten) Van. Größere "Schlachtschiffe" wie z.B. der Galaxy sind mir allerdings schon wieder zu massig...
- Ich fahre zu 90% Autobahn, suche also einen zuverlässigen Langstreckenfahrer (Diesel), Laufleistung pro Jahr 18.000-20.000km.
- Mir ist Sicherheit extrem wichtig, gerade auf der Autobahn. ESP, Bremsassistent, Traktionskontrolle, ordentliche Ausstattung an Airbags usw. haben Priorität!
- Der Wagen sollte nicht zu alt sein (ab BJ 2006) und nicht über 125.000km gelaufen haben, da ich auch noch ein paar Jahre etwas von ihm haben will.
- Ich bin keine Raserin, aber die 65 PS meines Kangoos haben mich wahnsinnig gemacht... 😉 Bequem Autobahnfahren mit entspannteren Überholvorgängen sollte schon drin sein.
- Mein monatliches Budget hält sich in Grenzen, daher wäre es schön, wenn es kein Spritfresser ist und laufende Kosten für Ersatzteile sich im Rahmen halten. Kann man nie vorhersehen, das ist klar, aber tendentiell gibt es sicher teurere und günstigere Marken.
Das wäre erstmal das Wesentliche.
Mein Budget ist leider auf maximal 7000€ begrenzt und das ist wirklich schon obere Schmerzgrenze.
Bisher habe ich mir angeguckt:
- Ford C-Max (mein Favorit)
- Opel Zafira
Habt ihr noch weitere Ideen? Ich bin leider überhaupt kein Autoprofi und würde ich daher über etwas Kaufberatung sehr freuen!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@HalbesHaehnchen schrieb am 30. Dezember 2014 um 21:50:33 Uhr:
Citroen C4 Picasso
Mazda 5sind auch noch zu nennen.
Der C4 Picasso/Gand Picasso wäre mit Sicherheit eine Option - richtig. Aber den Mazda 5 muss man (leider) unter Vorbehalt nennen, denn er rostet viel zu schnell dahin. Ansonsten ein top Auto mit zuverlässiger Technik.
73 Antworten
Die verlinkten Wagen sollten eigentlich alle im Umkreis von 200Km um deine PLZ stehen (du sagtest ja, dass selbst 250 noch OK wären 🙂).
AGR Ventil und Turbolader machen bei viel Kaltlaufphase Probleme. Das gilt aber nicht nur für den 1.9 Fiat Diesel (hier im Zafira und im Croma verbaut). Das ist bei sehr vielen Dieseln so. Wenn man aber viel Langstrecke fährt oder der Motor immer nur kurz ausgemacht wird (d.h. er bleibt warm), dann gibts diesbezüglich keine Probleme. Der DPF mag andauernde Kurzstrecke auch absolut gar nicht (bei allen Modellen).
Den Rost am Rohr finde ich nicht so wild. Da kann man vll mal etwas Rostumwandler ran sprühen, dass es nicht mehr schlimmer wird. (Der Auspuff und das dazugehörige rosten aber meist von innen durch). Den Unterboden könntest du ggf auch mal konservieren lassen.
Das Scheckheft (egal in welcher Form) soll der Händler dir schnellstmöglich besorgen. Kenn mich da nicht so mit aus aber ich denke, dass jeder Mazdahändler da Zugriff drauf haben sollte. Warum hat der Händler diesbezüglich nichts zur Hand? Hat er Gründe genannt?
Achja, du darfst auch ruhig mal Danke drücken. Darüber freuen sich die Motor Talker immer sehr 🙂
Du vergibst gar keine und das nimmt tatsächlich dem ein oder anderen die Motivation zu schreiben.
MfG
Zitat:
Das Scheckheft existiert nur in Form eines digitalen Serviceheftes, das wohl bei Mazda hinterlegt und für mich noch nicht einsehbar ist. Wie soll ich denn so sehen, was wann und wo gemacht wurde? Jetzt habe ich ja quasi gar nichts in der Hand. Hätte schon gerne mal gesehen, was da so dran gemacht werden musste bisher.
Mazda Scheckheft: ja das ist bei Mazda so. An sich ist das clever, weil fälschungssicherer! Der Besitzer des Autos bekommt aber auch immer einen Ausdruck jedes Jahr nach der Inspektion. Diese Ausdrucke müssten beim Fzg dabei sein, sonst soll die der Händler bei Mazda holen. Denn das ist ja klar: auch der Kunde braucht was Ausgedrucktes.
Zum Rost am Auspuff (Mittelrohr und DPF): ja, das sieht nicht gut aus. Aber das Auto ist 7,5 Jahre alt. Und du zahlst etwa 1/4 des Neupreises. Du kannst ja gern noch bisschen rumschauen, aber man kann es eben auch übertreiben mit den Ansprüchen.
Ich sage es dir mal so: in den nächsten 4-5 Jahren werden Reparaturen in Höhe von in Summe um 4000 bis 5000 EUR kommen. Das wäre also kein Reinfall, das wäre normal für ein Auto mit um die 30.000 EUR Neupreis nach 8 Jahren und ca. 90.000 km über die dann folgenden 4-5 Jahre.
Zuverlässig werden solche älteren Autos also nur dann, wenn man sie immer gut in der Werkstatt reparieren lässt. Und z.B. dann auch mal den Auspuff/dieses Mittelrohr tauschen lässt, bevor diese Haltestange da abgerostet ist und das Teil mächtig in den verbliebenen, evt. spröden Gummis hängt. Also auch neue Gummis.
Genau das gleiche mit dem Rost an der Karosserie: man braucht da eine pflegende Hand und muss eben investieren. Also ab zum Karosseriebauer, der soll den Oberflächenrost wegmachen, die Längsträger und Schweller innen nachschauen, ggf. Hohlraumwachs ergänzen und den Unterbodenschutz dann wieder gut machen. Bei Mazda gleich noch die Türkanten machen. Vorher kann man bei Mazda mal nachschauen, wie es mit der Garantie gegen Durchrostung aussah. Die sind aber in der Regel anders gestrickt.
Wenn du diese Folgekosten nciht verkraften könntest, sondern eigentlich willst, dass die nächsten paar Jahre nur wenig an Reparaturen kommt, solltest du dich bei einem (im ehemaligen Neupreis) deutlich (!) günstigeren Auto umsehen, z.B. einem Kleinwagen mit 2 Sitzen, eben als Transporter mit Ladefläche. Da passt auch eine Hundebox rein.
Z.B. der hier:
http://suchen.mobile.de/.../201544006.html
http://suchen.mobile.de/.../201057381.html
http://suchen.mobile.de/.../193296372.html
(hier kein ESP)
oder der
http://suchen.mobile.de/.../204851276.html
(und hintere Sitze raus)
oder der
http://suchen.mobile.de/.../199440147.html
Oder du solltest ein 3000 EUR Auto nehmen (frischer TÜV, scheckheftgepflegt), dann 1000 EUR in Reparaturen und Vorsorge investieren, was die HU nicht nachschaut, fahren und 4000 EUR für die Reparaturen in Hinterhand behalten.
Zitat:
Achja, du darfst auch ruhig mal Danke drücken. Darüber freuen sich die Motor Talker immer sehr 🙂
Du vergibst gar keine und das nimmt tatsächlich dem ein oder anderen die Motivation zu schreiben
Sorry, das war mir nicht bewusst, dass darauf hier so viel Wert gelegt wird. Kenne das aus anderen Foren nicht so. Deshalb hab ich mich immer brav so bedankt in meinen Posts. Den "Danke"-Button habe ich völlig übersehen.
Auf jeden Fall kann ich sagen, dass mir dieses Forum und eure Beiträge unheimlich weiterhelfen. Ich habe hier ganz viel draus mitgenommen und bin sehr froh, mich hier angemeldet zu haben. Und ich finde es echt toll, wie viel Mühe sich hier gemacht wird.
Zum Mazda:
Zitat:
Zum Rost am Auspuff (Mittelrohr und DPF): ja, das sieht nicht gut aus. Aber das Auto ist 7,5 Jahre alt. Und du zahlst etwa 1/4 des Neupreises. Du kannst ja gern noch bisschen rumschauen, aber man kann es eben auch übertreiben mit den Ansprüchen.
Ich kann das nicht einschätzen, wie schlimm das ist und wie normal oder nicht normal das für ein 7,5 Jahre altes Auto ist. Deswegen frage ich 😉
Ich habe 2x ein Auto gekauft und jemanden mitgenommen, der angeblich Ahnung hatte. Im Nachhinein hieß es dann "Wie konntest du nur?!" und "Guck dir mal dies und jenes an", "wie konnte man das übersehen" usw. Ich bin mit dem Teil so richtig auf die Nase geflogen. Das war auch ein Stück weit eigene Dummheit (heute würde ich bei so einem Händler nicht mehr kaufen - und schon gar nicht so blauäugig), aber deswegen frage ich jetzt lieber einmal mehr nach.
Es geht mir nicht um überzogene Ansprüche, ich bin nur vorsichtig geworden. Ich kann halt nicht einschätzen, was bei einem Auto in dieser Preisklasse noch ok ist und was nicht. Ich habe null Fachwissen, was Autos angeht, sondern versuche mir das gerade erst anzueignen.
Ich werde den Mazdahändler jetzt mal anrufen und fragen, ob er mir die Ausdrucke vom Serviceheft besorgen kann. Viel hat er dazu nicht gesagt. Nur, dass ihm nichts vorliegt und ich vermutlich Einsicht bekomme, sobald ich der Fahrzeughalter bin. Dass er sich aber mit Mazda auch nicht soo gut auskennt. 😕
Zitat:
Die verlinkten Wagen sollten eigentlich alle im Umkreis von 200Km um deine PLZ stehen (du sagtest ja, dass selbst 250 noch OK wären 🙂).
Hast Recht! Sorry, da hab ich mich vertan. 4er Postleitzahl klingt schon so weit weg... 🙄
Also, der Händler will jetzt nochmal bei Mazda nachhaken. Er meinte, dass die sich da wohl etwas schwer mit tun, die Sachen rauszugeben, solange ich nicht Besitzer des Autos bin... 😕
Dann habe ich noch diesen C-Max entdeckt:
http://suchen.mobile.de/.../204976790.html
Der gefällt mir von der Ausstattung ziemlich gut. Nachteil ist nur die Laufleistung... Was sagt ihr dazu?
Ähnliche Themen
Sieht echt toll aus, besonders innen drin. Das Preis/Leistungs-Verhältnis muss einfach richtig sein. Wenn es deine Erwartungen entspricht, dann warum nicht 🙂
Zitat:
Also, der Händler will jetzt nochmal bei Mazda nachhaken. Er meinte, dass die sich da wohl etwas schwer mit tun, die Sachen rauszugeben, solange ich nicht Besitzer des Autos bin... 😕
Wieso denn auch du? Du bist ja noch völlig irrelevant. ER (der Händler) ist JEZT Besitzer des Fahrzeugs (sonst könnte er es nicht verkaufen) und damit kann ER JETZT auch die Info einholen.
Durch dein Unwissen im Moment des Gespräches lässt du dich halt viel hin- und herschicken. Ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung.
Zitat:
Dann habe ich noch diesen C-Max entdeckt:
http://suchen.mobile.de/.../204976790.html
Der gefällt mir von der Ausstattung ziemlich gut. Nachteil ist nur die Laufleistung... Was sagt ihr dazu?
Ist halt auch ein Kiesplatz-Händler aller Marken. Das muss über die Qualität der Autos nichts aussagen, aber es kann die nächste Fragerunde werden, wo wieder ein Ford-Händler einbezogen werden muss. Und die Typen wieder im Detail keine Ahnung haben.
Ich habe nochmal nachgedacht: Warum ändert du nich mal deine Strategie? Und machst dir eine Liste mit sagen wir 10 richtigen Marken-Autohäusern, die in geringer Entfernung um deinen Wohnort sind. Und dann schaust du dir dort nur die Gw-Autos an, die zu der Marke(n) passen, die am Autohaus kleben. Und die deine Vorstellungen erfüllen, gern auch mal 1-2 Jahre älter sind oder 25.000 km mehr drauf haben als davor geplant. Die Chance, so auf kompetente Leute zu treffen (Gw-Verkäufer und Werkstatt), steigt so beträchtlich. Denn die haben endlich mal Zugriff auf die OEM-Informationen (also die Informationen des Autoherstellers), arbeiten mit ordentlichen markenspezifischen Diagnosesystemen, kennen alle Wartungsintervalle, wissen, wie man ein Serviceheft liest. Sie können all die Sachen vorher abchecken, was du jetzt selbst tippeltappeltour schrittweise machst. Und dann fragst du danach, dass der Gw nach dem Gw-Programm des Herstellers geprüft worden sein soll (Ford A1, MB Junge Sterne, und so weiter).
Und falls es dann doch Problem geben sollte, ist der Händler nicht 250 km weit weg, sondern vielleicht 10-25km. Der kann also auch locker das Auto mal mit dem Transporter abholen, falls gar nichts mehr gehen sollte. Ja, der Schnäppchenfaktor sinkt so, aber der Vertrauensfaktor steigt.
Mehrfach habe ich von dir jetzt schon das gelesen:
Zitat:
Keine Kratzer, Positiv finde ich die gute Austattung, Händler ist engagiert
Aber oben steht: "Zuverlässiger und sicherer Langstreckenfahrer".
Wie wird ein Auto zuverlässig: Als jüngeres Auto, mit eher wenigeren Kilometern. DAs sind so die Trivialparameter, die nicht immer stimmen müssen.
Stichwort Zuverlässigkeit: was zählt hier: die Wartungsintervalle des Herstellers belegbar eingehalten, bei einer ordentlichen Werkstatt die Inspektionen machen lassen, Reparaturen auch wirklich gemacht und nicht aufgeschoben, Rückrufaktionen des Herstellers alle abgearbeitet - auch die verdeckten, Motor- und Getriebe ohne untypische Geräusche, letzte HU ohne Mängel (oder Mängel abgearbeitet), auch die HU-Hinweise beachtet. Ein lockeres Indiz kann auch die Anzahl Vorbesitzer sein.
Tendenziell auch mit eher wenig Ausstattung. Jedes zusätzliche Komfort-System mag sich toll anhören und auch toll sein, es erhöht die Komplexität und die Reparaturkosten.
Was ich noch interessant finde: welche Fehler meinst du in der Vergangenheit beim Autokauf gemacht zu haben? Und was machst du diesmal anders? Außer hier rückzufragen.
Zitat:
Ich habe nochmal nachgedacht: Warum ändert du nich mal deine Strategie? Und machst dir eine Liste mit sagen wir 10 richtigen Marken-Autohäusern, die in geringer Entfernung um deinen Wohnort sind. Und dann schaust du dir dort nur die Gw-Autos an, die zu der Marke(n) passen, die am Autohaus kleben. Und die deine Vorstellungen erfüllen, gern auch mal 1-2 Jahre älter sind oder 25.000 km mehr drauf haben als davor geplant. Die Chance, so auf kompetente Leute zu treffen (Gw-Verkäufer und Werkstatt), steigt so beträchtlich. Denn die haben endlich mal Zugriff auf die OEM-Informationen (also die Informationen des Autoherstellers), arbeiten mit ordentlichen markenspezifischen Diagnosesystemen, kennen alle Wartungsintervalle, wissen, wie man ein Serviceheft liest. Sie können all die Sachen vorher abchecken, was du jetzt selbst tippeltappeltour schrittweise machst. Und dann fragst du danach, dass der Gw nach dem Gw-Programm des Herstellers geprüft worden sein soll (Ford A1, MB Junge Sterne, und so weiter).
Ich war bisher bei VW und Ford und da hatte keiner was unter 10.000€ stehen. Da wurde mir empfohlen, gerade bei den größeren Marken-Autohäusern nach "Fremdmarken" zu gucken, weil die die günstiger weg geben. Das habe ich jetzt ein paar mal gemacht.
Aber dann verfolge ich das jetzt nochmal so weiter, sollte das mit dem Mazda nichts werden.
Zitat:
Durch dein Unwissen im Moment des Gespräches lässt du dich halt viel hin- und herschicken. Ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung.
Ich trete da natürlich nicht so auf, wie hier jetzt - aber ganz verstecken kann ich das natürlich nicht, dass ich kein Profi bin, das stimmt schon. Ich habe leider auch niemanden, den ich mitnehmen kann und der mal ein bisschen mehr Druck machen könnte. Mein Freund kriegt das nicht gebacken und auf denjenigen, den ich letztes mal mitgenommen habe, kann ich getrost verzichten.
Zitat:
welche Fehler meinst du in der Vergangenheit beim Autokauf gemacht zu haben?
Alle 😉 Händler in der hinterletzten (eigentlich bekannten) Ecke von Hamburg, ich hatte keine Ahnung vom Auto, geschweige denn konnte ich mit dem Inhalt des Scheckheftes etwas anfangen, das Auto habe ich mir nicht ordentlich angeguckt, mir einen vom Pferd erzählen lassen. Ich bin völlig naiv an die Sache herangegangen, habe mich auf meinen Begleiter verlassen und im Endeffekt alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Der Händler hat uns übers Ohr gehauen, und zwar so richtig - das jetzt auszuführen, würde den Rahmen sprengen - jedenfalls passiert mir das SO nie wieder.
Dann hier mal 3 Spezialtipps:
in Hamburg,
vom Markenhändler der hier einen Gw seiner eigenen Marke verkauft
Kompakt-Van
mit ESP (Bremsassistent ist dann immer mit drin)
nicht so alt, nciht so viele Kilometer
irgendwo in der 7000 bis 8000 EUR Klasse
scheckheftgepfleft
garantiefähig
-> also einfach mal: keine Mätzchen. :-)
Ford C-Max 1.8 Style+ KLIMA - 8450 EUR
http://ww3.autoscout24.de/classified/264084308?asrc=fa|as
99.500 km
01/2010 EZ
92 kW (125 PS)
Benzin
HU/AU neu
scheckheftgepflegt
Toyota Corolla Verso 1.8 Multi-Mode Sol Einparkhilfe hi./Tempomat
http://ww3.autoscout24.de/classified/257982062?asrc=st|as
Gebraucht
110.800 km
11/2006 EZ
95 kW (129 PS)
Benzin
HU/AU 10/2015
Toyota Corolla Verso 1.6 Sol
http://ww3.autoscout24.de/classified/258637854?asrc=st|as
Gebraucht
82.005 km
12/2005 EZ
81 kW (110 PS)
Benzin
Der Rest mal in Steno:
http://ww3.autoscout24.de/classified/259617629?asrc=st|as
http://ww3.autoscout24.de/classified/236723821?asrc=st|as
http://ww3.autoscout24.de/classified/265424512?asrc=st|as
http://ww3.autoscout24.de/classified/239829385?asrc=fa|as
Nur damit es nicht immer heißt: die hatten (mal wieder) keine Ahnung. Und von wegen "Es gäbe nix." In Hamburg. :-)
Die kannst du dir ja alle mal ausdrucken und die Sachen (auch weitere Angebote) nebeneinander legen und deine Top 5 raussammeln. Und in HH kann man sich ja auch mal mehrere einem Tag anschauen, weil es nämlich keine halbe Weltreise ist. Und die Leute sollten Ahnung haben, so entfällt auch das ganze Rückfrage-Stille-Post-Spielen. Die Dinge, die dich interessieren, sollten die sofort beantworten können. Eine Bühne haben die auch da, dass man mal drunter schauen kann.
Ich kann mir vorstellen, du fühlst dich in der Umgebung wesentlich wohler. Und wirst am Ende noch zum Gw-Profi. :-)
Ralf, Benziner gibt es deutlich mehr als Diesel. Von denen findet man haufenweise gute Exemplare.
Aber bei Langstrecke und 20tkm im Jahr ist ein Diesel in dieser Größenordnung mMn wirtschaftlicher.
Wenn man aber keinen findet und die TE sich mit einem Benziner anfreunden kann, treibt einen das auch nicht in den wirtschaftlichen Ruin. Immerhin ist die Wartung in der Regel günstiger (und die Steuer ja sowieso).
MfG
Also oben steht erstmal: zuverlässig und sicher soll er sein. Das geht unabhängig von Diesel oder Benziner. Zu den Kosten:
Nehmen wir 20.000 km und 4 EUR/100 km als Differenz in den Kraftstoffkosten (z.B. 6*1,20 zu 8 mal 1,40). Dann sind das 800 EUR im Jahr. Mal z.B. 3 Jahre Haltedauer 2400 EUR
Nicht viel, um dem höheren Kostenrisiko der Diesel zu begegnen, z.B. in DPF (600-1000 EUR), Direkt-Injektoren (4x150 EUR), CR-Pumpe (ca. 800 EUR), Turbolader (ca. 1000 EUR), Zweimassenschwungrad (ca. 500-800 EUR), alle Kosten schon sehr niedrig geschätzt. Der Diesel war vorher älter (bei Kauf) und hatte mehr km runter. Klar ist: den Benziner sollte man dann natürlich auch sparsam fahren, wer da auf einen guten Wert kommen will. Schön so bei 100 km/h, höchster Gang, keine sportlichen Ambitionen. Aber man hat die Kosten selbst in der Hand.
Im Gesamt-Kompromiss, wo sie ja die Zuverlässigkeit so betont, sehe ich halbwegs sparsame Benziner bei Landstraßengeschwindigkeit hier als sehr konkurrenzfähig an. Ford C-Max 1.8 und Toyota Corolla Verso 1.6 und 1.8 oben sind Steuerkettenmotoren, da entfallen auch die Kosten für den Zahnriemenwechsel. Der Zahnriemen des Mazda 5 2.0 MZR-CD wird irgendwann fällig (kann man nachsehen), dann sind wieder 700 bis 1000 EUR gefragt.
Und für Leute mit wenig Geld: wer den Beziner mal nicht fährt (Verzicht, Fahrgemeinschaften, etc.pp.), spart auch mehr. :-) Denn der Anteil km-abhängiger Kosten ist gößer. Durch Verringerung der Fahrleistung kann also auch besser gespart werden. Beim Diesel sind die Fixkosten höher. Platt gesagt: den muss man dann auch viel fahren, damit er sich amortisiert. Aber viel fahren kostet Sprit und Verschleiß.
Wer also Benziner fährt kann durch ein paar Maßnahmen ggf. die jährliche Fahrstrecke reduzieren. Nur so als Gedanken dazu. Mir scheint ihr Anwendungsfall durchaus ein Grenzfall zu sein.
Und sonst: sie wird sicherlich auch selbst ein bisschen rumrechnen.
Ralfkoenig, nach Benzinern habe ich gar nicht geguckt, daher habe ich die o.g. Ergebnisse auch gar nicht angezeigt bekommen. Ich habe mir das so ähnlich auch ausgerechet und nach dem momentanen Stand hast du schon Recht, könnte sich tatsächlich rechnen, aber ich weiß nicht genau, was in den nächsten 2-3 Jahren auf mich zukommen wird. Tendentiell werden die Kilometer / Jahr eher mehr. Die 35 km zur Arbeit sind so ziemlich mein kürzester Weg. Für meine nebenberufliche Weiterbildung - je nach dem wie ich mich jetzt entscheide - kann es gut sein, dass ich 1-2 mal im Monat auf Seminare muss, die in Norddeutschland, aber auch gerne mal in Bayern stattfinden könnten. Ich habe auch hin- und her überlegt und gerechnet, aber ich denke, ein Diesel ist für mich doch besser. Gerade, weil ich auch länger was davon habe. Der Mondeo, den ich zurzeit leihweise fahre, hat jetzt 290.000km auf dem Buckel und fährt und fährt und fährt... Ich möchte mir ungern schon wieder ein neues Auto kaufen müssen, wenn ich das erste gerade mal so abbezahlt habe. Oder werden die Benziner inzwischen auch älter?
Heute war ich bei zwei Ford-Händlern und bei Krüll (aus deinem ersten Link) habe ich angerufen, mit Dieseln sieht das da leider echt schlecht aus. Der C-Max fing an ab 10.000€ als Diesel und sonst gab es da nur noch einen Nissan Quashqai für 8950€ und einen Ford Focus Turnier, den sie mir hätten anbieten können. Wir hatten aber einen sehr netten Berater und sollte noch etwas Vergleichbares bei denen reinkommen, werde ich informiert.
Der Händler vom Mazda5 hat das Scheckheft bzw. die Auszüge jetzt. Könnte morgen hin und sie mir durchsehen, bisher haben wir nur am Telefon darüber gesprochen. Die ersten 5 Jahre (während der Garantie?) wurde der jährlich bei Mazda zur Inspektion gebracht. Danach zur freien Werkstatt... Bis auf die Bremsbeläge und Bremsscheiben, den Endtopf vom Auspuff und der letzte Ölwechsel vor einem Jahr ist nicht viel gemacht worden. Kann ich das jetzt als gut werten (weil nicht viel kaputt) oder als schlecht (nicht viel gemacht/gepflegt)? Sorry für die blöde Frage 😉
Gibt es sowas wir Ford etis auch für Mazda? Ich finde über Google nichts. Hab die Fahrgestellnummer hier und würde da gerne mal reinsehen.
Zitat:
Ralfkoenig, nach Benzinern habe ich gar nicht geguckt, daher habe ich die o.g. Ergebnisse auch gar nicht angezeigt bekommen.
Aber ich habe ja auch einen Diesel drin versteckt. Als Test, hihi. :-) Seat Altea 2.0 TDI. Der ist mindestens mal besser geputzt auf dem Foto :-), sparsamer im Verbrauch weil kleiner und leichter (ist nur ein 5-Sitzer). Und stärkerer Motor (140 PS statt 110 PS). Halt 3 Jahre älter, nur 700 EUR billiger. Aber vielleicht Zahnriemen schon getauscht. (wäre in diesem Altea auch alle 120.000 km fällig, aber nach 10 Jahren würde ich den nach Zeit schon ersetzen lassen, denn der altert auch nach Zeit, und die 10 Jahre sind 2014 rum gewesen). Auch die restlichen Sachen kann man mal prüfen lassen.
Zitat:
Der Händler vom Mazda5 hat das Scheckheft bzw. die Auszüge jetzt. Könnte morgen hin und sie mir durchsehen, bisher haben wir nur am Telefon darüber gesprochen. Die ersten 5 Jahre (während der Garantie?) wurde der jährlich bei Mazda zur Inspektion gebracht.
Für den Mazda 5 kann man das ja mal durchdeklinieren und es passt ganz gut zusammen:
09/2007 Erstzulassung
09/2008 1 Jahre Inspektion bei Mazda, km-Stand?
09/2009 2 Jahre Inspektion bei Mazda, km-Stand?
09/2010 3 Jahre Ende Mazda Regelgarantie, km-Stand?, 1. HU/AU
09/2011 4 Jahre Inspektion bei Mazda, km-Stand?
09/2012 5 Jahre Inspektion bei Mazda, km-Stand?, 2. HU/AU
09/2013 freie Werkstatt, km-Stand?
09/2014 freie Werkstatt, km-Stand? 3. HU/AU bis 09/2016
02/2015 Kauf bei ca. 81.060 km (also im Schnitt ca. 11.000 km im Jahr)
Hier solltest du überall mal die km-Stände ergänzen (stehen in den Belägen drin), denn 81.000 km in 7,5 Jahren sind sehr wenig für einen Diesel. Und dann schauen, ob das zusammenpasst von der Entwicklung her. So Kurzstrecken-Verkehr ist halt auch nicht so super optimal für einen Diesel mit DPF.
Und der eine Halterwechsel wäre noch interessant, wann der war. Das müsste im Fahrzeugbrief sichtbar sein, wann der war.
09/2015 wäre dann der nächste Service
09/2016 der übernächste Service und wieder HU/AU
Zitat:
Danach zur freien Werkstatt... Bis auf die Bremsbeläge und Bremsscheiben, den Endtopf vom Auspuff und der letzte Ölwechsel vor einem Jahr ist nicht viel gemacht worden. Kann ich das jetzt als gut werten (weil nicht viel kaputt) oder als schlecht (nicht viel gemacht/gepflegt)? Sorry für die blöde Frage 😉
Das ist keine blöde Frage, sondern eine sehr gute Frage!
Bremsbeläge/scheiben lässt man eh vor Kauf noch mal nachsehen (Gw Bewertung, siehe unten), Reifen schaut man auch selbst (Alter, Restprofil). Endtopf vom Auspuff ist gut, der Rest wird halt noch kommen. Wichtig waren die Ölwechsel. Da sollten auch die Zettel im Motorraum noch sein. Bremsflüssigkeit müsste auch so aller 3 Jahre gewechselt worden sein. Bei einer freien Werkstatt kann man halt die Qualität von Inspektionen immer schlecht einschätzen. Das kann gut sein, das kann grottig sein.
Wie gesagt: den Zahnriemenwechsel noch einplanen, wann der fällig wird. Ich habe 120.000 km gefunden, aber in der Regel gibt's auch noch eine zeitliche Grenze, z.B. 6, 8 oder 10 Jahre. Und dann gilt das, was eher kommt.
Was ich dir empfehle zur Absicherung (auch wenn die letzte HU erst 5 Monate zurückliegt): letztes HU-Protokoll anschauen, Mängel gelistet? Hinweise gelistet? Bei welchem km-Stand? Und das Auto nochmal zur Gw-Bewertung, z.B. bei ADAC oder TÜV oder DEKRA oder einer richtigen Mazda-Werkstatt. Dort schauen die inbesondere das ganze Fahrwerk nochmal durch (Schwachpunkt beim Mazda 5 dieser Baujahre), schauen auch, ob auf die Hinweise der letzten HU danach reagiert wurde. Und die Fehlerspeicher der Steuergeräte sollen sie dabei mal auslesen. Einmal mit Lackdickenmesser rundrum (Umfallschäden, nachlackiert?) prüfen, Reifen, Bremsen, einmal die ganze Elektrik durchprüfen, Funktion ABS, Funktion ESP.
Prüfpunkte wissen die selbst, aber das sind die Schwachstellen:
Achsaufhängung (viele Gummi-Lager in Querlenkern, Längslenkern an Vorderachse und Hinterachse), Achsfedern/Dämpfung (Stoßdämpfer dicht? Federn ok?), Beleuchtung vorn, Auspuffanlage => da liegen typische Mängelschwerpunkte beim Mazda 5 dieser Baujahre.
Das Ergebnis kann man auch gut für die Preisverhandlungen nehmen. Und vorher halt für dich überlegen, was du willst: soll er es beheben, oder willst du einen Nachlass? Wenn es dem Händler zu doof wird, sagt er das schon. Er kann sich ja einen beliebigen Kunden suchen und ist auch nicht auf dich angewiesen.
Zitat:
Gibt es sowas wir Ford etis auch für Mazda? Ich finde über Google nichts. Hab die Fahrgestellnummer hier und würde da gerne mal reinsehen.
Für Endkunden gibt es My Mazda:
https://www.mazda.de/mymazda/Interessant ist dabei vor allem das konkrete Baudatum (für die Rückrufe unten) und die Wartungspläne (wann muss was gemacht werden).
Für Werkstätten gibt's erweiterte Informationen für ein paar Taler:
https://mapps.mazdaeur.com/mud/registerio.html
Beim ADAC gibt's eine Rückruf-Liste:
http://www.adac.de/infotestrat/reparatur-pflege-und-wartung/rueckrufe/
Da sind einige Einträge für den 2.0 Dieselmotor drin. Ist kein Beinbruch, muss aber sauber abgearbeitet sein. Das prüfen / prüfen lassen.
Dann sind wir schon beim Punkt Folgekosten:
ein Reifensatz ist drauf. Was sind das Sommer/Winter/Ganzjahresreifen? Restprofil?
Hier kommt dann ggf. noch ein zweiter Radsatz dazu. Gerade wenn du manchmal in die halbe Republik musst, lohnen sich für Vielfahrer auch Winterreifen, selbst in Hamburg.
Moin,
Wenn der Rost beim Mazda 5 schon IN der Kante drin ist - würde ich den verwerfen. Den Rost an der Stelle RICHTIG raus zubekommen ist schwer und teuer - mit etwas versiegeln ist es da nicht getan, weil da grade die ursprüngliche Versiegelung versagt hat. Sprich - der Tag wird kommen, wenn DAS teuer wird.
Benziner halten genauso wie Diesel - mein Volvo haz jetzt 383.000 km auf der Uhr und rennt und rennt. Das ist eine Frage der Pflege und Wartung, wie Ralf schon sagte bringt dich ein gut gehegter Wagen weiter als einer - der 20.000 km weniger hat oder 3 Jahre jünger, das ist oft Augenwischerei. Bei Ford und Opel wirst du typischerweise GW bis etwa 6000€ runter finden - danach wird denen das Risiko zu hoch, bei ausländischen Marken geht es auch mal bis 3500 runter. VW ist da etwas speziell - die billigeren Modelle werden wegen des Premiumanspruchs gerne mal versteckt oder zum z.B. Skodapartner abgeschoben.
Und sei locker - ein Auto das man erzwingt bringt einem Ärger ;-)