X3 Euro 5 Diesel Hardware Nachrüstung möglich!
Hallo zusammen!
Mein Nachbar/mein Hausarzt fährt genauso einen BMW X3 mit Euro 5 Diesel.
Nun zeigte er mir diesen Beitrag auf YouTube.
Da er eigentlich sehr zufrieden ist mit dem Wagen, möchte er gerne dementsprechend nachrüsten wie im Video.
Was haltet ihr vom Vorgehen und das BMW bezüglich Abgasreinigung nur das “nötigste“ gemacht hat für die europäischen Modelle?
Vielleicht könnte eine Nachrüstung sehr interessant für X3 Fahrer hier sein!'
Gruß
Beste Antwort im Thema
Ich bin immer dafür, dass jedem seine eigene Meinung zusteht und er/sie diese auch äußern darf. Ich habe allerdings mächtig was dagegen, wenn jemand ungefiltert und ohne jede eigene Überlegung zur Stichhaltigkeit Meinungen wiedergibt, die ihm sogenannte Umweltverbände und teilweise auch die Medien gebetsmühlenartig vorbeten.
Was Herrn Rech und SEINE DUH betrifft, sicher verdient er nicht an einzelnen Gerichtsverfahren. Aber er verdient an den Abmahnungen, zu denen er durch die angebliche Gemeinnüzigkeit seines Vereins berechtigt ist und durch die großzügigen Aufträge, die ihm verschiedene Ministerien auf Kosten der Steuerzahler zuschanzen. Nicht zu vergessen die großen Spenden aus teilweise undurchsichtigen Quellen oder, in der Vergangenheit, durch direkte Konkurenten der deutschen Autoindustrie. Herrn Rech, und das ist an seinem Auftreten in der Öffentlichkeit und an seinen teilweise hahnebüchenen, nicht haltbaren Behauptungen (wie z.B. die angebliche CO2 Reduzierung durch 120 km/h auf der Autobahn und 80 km/h auf der Landstraße) deutlich zu erkennen, geht es schon lange nicht mehr um die Gesundheit der Menschen in den Großstädten, die Durchsetzung irgendwelcher Gesetze oder um die Sache selbst (das mag am Anfang tatsächlich der Fall gewesen sein), ihm geht es einzig und allein um seine Reputation, um Macht und nicht zuletzt um das gute Leben, dass er dadurch führen kann.
Was die Gesetzgebung der EU betrifft, die beruht auf Gutachten, Vermutungen und halbgaren Berechnungen, die wissenschaftlich aber sehr schwer bis gar nicht zu belegen sind, einfach weil aussagekräftige Langzeitstudien dazu fehlen. Niemand behauptet, dass CO2 unschädlich ist, dass habe ich hier und auch woanders noch nicht gelesen. Ob es aber tatsächlich so schädlich ist wie einige behaupten, dafür fehlt jeder wissenschaftliche Beweis und so sind zumindest leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der von der EU festgelegten Grenzwerte angebracht. Die von dem damals beauftragten Institut aufgestellte Behauptung, jährlich würden ca. 6000 Menschen in Deutschland an der Folge einer CO2 Belastung sterben, waren ein rein teoretischer, berechneter Wert ohne jede wissenschaftlicher Grundlage. Bis heute ist tatsächlich auch nicht ein einziger Fall bekannt, wo jemand belegbar an den Folgen einer erhöhten CO2 Belastung in den Städten gestorben wäre. Auch Missbildungen oder ein erhöhtes Auftreten von Lungen-, Krebs- oder sonstigen Erkrankungen an besonders belasteten Stellen in Städten sind bisher nicht belegt.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will CO2 nicht schön reden oder gar verharmlosen, aber ein zumindest gesunder Zweifel an dessen tatsächlicher Schädlichkeit ist meiner Meinung nach schon angebracht. In der Erdgeschichte hat es, auch lange vor dem Menschen, immer wieder hohe CO2 Konzentrationen in der Erdatmosphäre gegeben, ausgestorben ist daran aber noch keine Spezies. Und wenn uns die Evolution eines lehrt, dann dass der menschliche Körper extrem anpassungsfähig ist und sich auf die erhöhte Konzentration von Umweltgiften einstellt.
Ich selbst lebe im ländlichen Raum vor den Toren einer Stadt und bin überzeugt, dass ich wegen der tollen, sauberen Luft auf dem Land auch nicht nur einen Tag länger leben werde. Wer etwas anderes behauptet oder gar der Meinung ist, ein bestimmter Mensch hätte länger gelebt, wenn er an einem weniger belasteten Ort gelelebt hätte, sorry, sowas gehört in den Bereich des Glaskugellesens und derjenige sollte sich für genauere Interpretationen in Hogwarts zum Kurs für Warsagen anmelden. Solche Behauptungen werden sich niemals wissenschaftlich beweisen lassen, einfach, weil ein Mensch nicht 2x leben kann.
Zur Säuberung der Luft in den Städten halte ich Fahrverbote auch nicht für zielführend. Viel wichtiger wäre, dass sich die zuständigen Stellen im Stadtrat mal Gedanken darüber machen, wie man den Verkehrsfluss verbessern kann. Im Moment ist es tatsächlich so, dass man in den meisten Städten bei vorschriftsmäßiger Fahrweise an tatsächlich jeder Ampel bei Rot steht. Der höchste CO2 Austoß beim Fahrzeug entsteht ja bekanntermaßen nicht bei gleichmäßiger, ruhiger Fahrt sondern insbesondere beim Anfahren und Beschleunigen. Damit schaffen sich die Städte ihre Hotspots selbst. Dies wurde mehrfach durch Messungen mit mobilen Messeinrichtungen belegt, denn in der Regel ist die CO2 Belastung 20-50 m von einem solchen Hotspotentfernt bereits wieder im grünen Bereich.
Was deinen Vergleich mit Straftätern angeht, der hinkt doch sehr gewaltig, weshalb ich da nicht näher drauf eingehen möchte.
Was nicht wegzudiskutieren ist, dass die Autoindustrie, obwohl sie die entsprechenden Technologien bereits fertig entwickelt hat, diese jahrelang nicht eingebaut hat. Aber was wollen wir denen den wirklich vorwerfen, dass sie sich immer nur im derzeit geltenden gesetzlichen Rahmen bewegen? Der Wettbewerb auf dem Automarkt ist groß und damit der Kostendruck, und auch wenn ich die überhaupt nicht verteidigen will, dass die deutsche Industrie hier nicht schon seit Jahren eine Vorreiterrolle spielt, das massenweise Sterben von deutschen Automobilherstellern auf Grund zu hoher Preise und damit fehlender Konkurenzfähigkeit kann auch nicht wirklich das Ziel sein. Von daher kann ich hier auch die Industrie ein wenig verstehen.
Gut ist, dass die Hersteller nun gezwungen werden, etwas für die Umwelt zu tun. Nicht gut ist aber, dies wieder einmal auf dem Rücken der Bürger auszutragen. Viele fahren ja nicht einen Euro 5 Diesel und älter, weil sie dieses Auto super toll finden, sondern deshalb, weil sie sich einfach nichts neueres, besseres leisten können. Da helfen auch die Zuschüsse für Neuwagen mit sauberer Abgasanlage nicht weiter, wenn selbst nach Abzügen von Rabatten und Umweltprämien noch 30-40.0000 € Kaufpreis übrig bleiben, für viele Menschen und Kleingewerbetreibende in diesem Land völlig utopisch und unerreichbar. Gerade diese Menschen von ihrer Mobilität auszuschließen macht überhaupt keinen Sinn!
Normalerweise halte ich mich aus solchen Diskussionen grundsätzlich raus, aber den vorstehenden, imho zu blauäugigen Post konnte ich nicht unkommentiert stehen lassen.
48 Antworten
….zumal bereits jetzt darauf hingewiesen wird, dass auch EURO 6d temp nicht mehr sicher ist!
Zitat:
@habu01 schrieb am 25. Dezember 2018 um 13:05:15 Uhr:
Ändert aber nichts daran, dass es ein Euro 5 Fahrzeug bleibt. Da kannst du noch soviel umbauen. Es gibt zur Zeit keine Möglichkeit das Fahrzeug umzuschlüsseln.
Zitat:
@kerton schrieb am 25. Dezember 2018 um 12:44:15 Uhr:
eure x3 diesel wurden in den usa mit scr kat als euro6 verkauft. die bodengruppe ist bereits dafür konstruiert. die bauteile sind im teilekatalog verfügbar.
Hallo zusammen, Frontal 21 vom 11.12.2018 schauen. hier wurde ein X3 mit ORIGINALBMWTEILEN aus DEUTSCHLAND umgebaut. Platz ist genügend vorhanden. Wir werden nur noch verarscht. Video ist bis zum 11.12 2019 verfügbar.
Hier geht zum Video https://www.google.com/url?... oder einfach Frontal 21.
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Danke für den Hinweis. Allerdings bleibt für mich die Frage offen, inwieweit die Motorsteuerung angepasst werden muss und ob das mit allen Motorenvarianten funktioniert. Und solange es keine Umschlüsselung gibt kann ich die Umrüstung zwar für mein gutes Gewissen machen, wäre aber trotzdem von Fahrverboten betroffen... Und eine Einzelabnahme, so sie denn machbar wäre, ist meines Wissens sehr teuer...
Aber am Ende ist es natürlich gerade an diesem Beispiel erkennbar: Es geht BMW nicht darum den Kunden zu pflegen, sondern quasi mit Gewalt einen Neuwagen zu verkaufen und mit dem Finger auf die böse Politik zu zeigen (die in diesem Fall nur das umsetzt, was seit Jahren gesetzlich geregelt ist, dass sollte hin und wieder auch erwähnt werden).
Leider funktioniert es ja, denn es gibt ja genug die brav ein neues Auto kaufen.
sorry, aber irgendwie sind wir Deutschen total bekloppt. Da verdient sich ein Scharlatan (Resch DUH) eine goldene Nase mit nicht eindeutig belegten Statistiken u. bekommt noch von unseren Richtern Recht. Was machen wir, kaufen wie verrückt Benziner, die schon seit Jahren erheblich mehr Feinstaub produzieren, als jeder Diesel. Genau darauf zielt dieser Verbrecher Verein ab, um die nächste einträgliche Klagewelle zu starten. Da wird über Höchstgeschwindigkeiten gefaselt, da palabern ein Verkehrsminister u. eine Umweltministerin nur Schrott , weil beide in Sachen Feinstaub u. Stickoxide inkompetent sind. Warum ziehen wir uns nicht wie die Franzosen gelbe Westen über u. machen Druck auf die Werteangaben der EG, der BRD u. das Alleine lassen ihrer Kunden , von unserer so geliebten Autoindustrie. M. E. stinkt es ganz gewaltig im gesamten Europäischen Raum. Im Mai sind ja wieder Europawahlen u. man stelle sich mal vor, keiner geht mehr wählen ! ENDE
Zitat:
@Bieber1972 schrieb am 31. Januar 2019 um 13:08:32 Uhr:
Danke für den Hinweis. Allerdings bleibt für mich die Frage offen, inwieweit die Motorsteuerung angepasst werden muss und ob das mit allen Motorenvarianten funktioniert. Und solange es keine Umschlüsselung gibt kann ich die Umrüstung zwar für mein gutes Gewissen machen, wäre aber trotzdem von Fahrverboten betroffen... Und eine Einzelabnahme, so sie denn machbar wäre, ist meines Wissens sehr teuer...Aber am Ende ist es natürlich gerade an diesem Beispiel erkennbar: Es geht BMW nicht darum den Kunden zu pflegen, sondern quasi mit Gewalt einen Neuwagen zu verkaufen und mit dem Finger auf die böse Politik zu zeigen (die in diesem Fall nur das umsetzt, was seit Jahren gesetzlich geregelt ist, dass sollte hin und wieder auch erwähnt werden).
Leider funktioniert es ja, denn es gibt ja genug die brav ein neues Auto kaufen.
Die Motorsteuerung dürfte kein Problem sein, die Motoren sind identisch. Die Ami Software nach Einbau aufspielen und ab gehts, aber Susanne (Klatten) hat ja die Taschen zugenäht.
Zitat:
@ABrandes schrieb am 31. Januar 2019 um 14:02:26 Uhr:
sorry, aber irgendwie sind wir Deutschen total bekloppt. Da verdient sich ein Scharlatan (Resch DUH) eine goldene Nase mit nicht eindeutig belegten Statistiken u. bekommt noch von unseren Richtern Recht. Was machen wir, kaufen wie verrückt Benziner, die schon seit Jahren erheblich mehr Feinstaub produzieren, als jeder Diesel. Genau darauf zielt dieser Verbrecher Verein ab, um die nächste einträgliche Klagewelle zu starten. Da wird über Höchstgeschwindigkeiten gefaselt, da palabern ein Verkehrsminister u. eine Umweltministerin nur Schrott , weil beide in Sachen Feinstaub u. Stickoxide inkompetent sind. Warum ziehen wir uns nicht wie die Franzosen gelbe Westen über u. machen Druck auf die Werteangaben der EG, der BRD u. das Alleine lassen ihrer Kunden , von unserer so geliebten Autoindustrie. M. E. stinkt es ganz gewaltig im gesamten Europäischen Raum. Im Mai sind ja wieder Europawahlen u. man stelle sich mal vor, keiner geht mehr wählen ! ENDE
Die Aussage, das die DUH an den Gerichtsverfahren was verdient, hätte ich gern mal mit Quellen belegt. Soweit ich weiß, trägt der Verlierer nur die Gerichtskosten und Auslagen und zahlt keine Gewinne dem Gegner????
Die gesamte EU hat Richtwerte beschlossen, die in die Gesetzgebung aller EU Länder eingeflossen sind. Die Grenzwerte sind also gesetzlich verankert. Die DUH verdient überhaupt nichts daran. Sie versucht nur geltendes Gesetz durchzusetzen. Schon mal die Leute gefragt, die in den Innenstädten in den teuren Mietwohnungen leben, und immer die Autoabgase einatmen? Was haben wir alle dagegen, wenn die Umwelt sauberer wird? Ich habe da nichts dagegen. Die "Schuld" trägt in erster Linie die Autoindustrie, die einfach nur soviel tut, wozu sie gezwungen wird. Und in 2. Linie die Politik, die die Grenzwerte lange Jahre nicht kontrolliert und durchgesetzt hat.
Das die Richter nach geltenden Recht urteilen müssen, ist für Dich ein Skandal? Ich finde das gut!
Man könnte sonst auch allen Staatsanwälten vorwerfen, das sie Diebe und andere Straftäter anklagen, weil sie Menschen anklagen, die gegen geltendes Gesetz verstoßen.
Worüber man streiten kann, ist, das nun die Bürger / Autofahrer darunter leiden sollen, weil die Autoindustrie nicht genug für saubere Autos tut. Das finde ich auch nicht gut.
Das ganze erinnert mich an die Debatte Raucher gegen Nichtraucher. Das die Nichtraucher in öffentlichen Räumen dem krebseregenden Qualm ausgesetzt waren, war den Rauchern auch völlig egal . Sollen doch die Nichtraucher sich fern halten.. Und jetzt meckern die Autofahrer, und behaupten, das Abgase vollkommen gesund sind..
Mir wäre es am liebsten, es gäbe nur saubere Abgase und die Grenzwerte für Neufahrzeuge wären noch viel niedriger, dann könnten nämlich auch die alten Autos weiter fahren, weil im Durchschnitt wäre man noch gesamt unter dem Grenzwert.
Also ich bin für saubere Luft, und hoffe, die Industrie tut nun mal was, damit es keine Fahrverbote geben muss.
https://orange.handelsblatt.com/artikel/33021
Ich bin immer dafür, dass jedem seine eigene Meinung zusteht und er/sie diese auch äußern darf. Ich habe allerdings mächtig was dagegen, wenn jemand ungefiltert und ohne jede eigene Überlegung zur Stichhaltigkeit Meinungen wiedergibt, die ihm sogenannte Umweltverbände und teilweise auch die Medien gebetsmühlenartig vorbeten.
Was Herrn Rech und SEINE DUH betrifft, sicher verdient er nicht an einzelnen Gerichtsverfahren. Aber er verdient an den Abmahnungen, zu denen er durch die angebliche Gemeinnüzigkeit seines Vereins berechtigt ist und durch die großzügigen Aufträge, die ihm verschiedene Ministerien auf Kosten der Steuerzahler zuschanzen. Nicht zu vergessen die großen Spenden aus teilweise undurchsichtigen Quellen oder, in der Vergangenheit, durch direkte Konkurenten der deutschen Autoindustrie. Herrn Rech, und das ist an seinem Auftreten in der Öffentlichkeit und an seinen teilweise hahnebüchenen, nicht haltbaren Behauptungen (wie z.B. die angebliche CO2 Reduzierung durch 120 km/h auf der Autobahn und 80 km/h auf der Landstraße) deutlich zu erkennen, geht es schon lange nicht mehr um die Gesundheit der Menschen in den Großstädten, die Durchsetzung irgendwelcher Gesetze oder um die Sache selbst (das mag am Anfang tatsächlich der Fall gewesen sein), ihm geht es einzig und allein um seine Reputation, um Macht und nicht zuletzt um das gute Leben, dass er dadurch führen kann.
Was die Gesetzgebung der EU betrifft, die beruht auf Gutachten, Vermutungen und halbgaren Berechnungen, die wissenschaftlich aber sehr schwer bis gar nicht zu belegen sind, einfach weil aussagekräftige Langzeitstudien dazu fehlen. Niemand behauptet, dass CO2 unschädlich ist, dass habe ich hier und auch woanders noch nicht gelesen. Ob es aber tatsächlich so schädlich ist wie einige behaupten, dafür fehlt jeder wissenschaftliche Beweis und so sind zumindest leichte Zweifel an der Sinnhaftigkeit der von der EU festgelegten Grenzwerte angebracht. Die von dem damals beauftragten Institut aufgestellte Behauptung, jährlich würden ca. 6000 Menschen in Deutschland an der Folge einer CO2 Belastung sterben, waren ein rein teoretischer, berechneter Wert ohne jede wissenschaftlicher Grundlage. Bis heute ist tatsächlich auch nicht ein einziger Fall bekannt, wo jemand belegbar an den Folgen einer erhöhten CO2 Belastung in den Städten gestorben wäre. Auch Missbildungen oder ein erhöhtes Auftreten von Lungen-, Krebs- oder sonstigen Erkrankungen an besonders belasteten Stellen in Städten sind bisher nicht belegt.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will CO2 nicht schön reden oder gar verharmlosen, aber ein zumindest gesunder Zweifel an dessen tatsächlicher Schädlichkeit ist meiner Meinung nach schon angebracht. In der Erdgeschichte hat es, auch lange vor dem Menschen, immer wieder hohe CO2 Konzentrationen in der Erdatmosphäre gegeben, ausgestorben ist daran aber noch keine Spezies. Und wenn uns die Evolution eines lehrt, dann dass der menschliche Körper extrem anpassungsfähig ist und sich auf die erhöhte Konzentration von Umweltgiften einstellt.
Ich selbst lebe im ländlichen Raum vor den Toren einer Stadt und bin überzeugt, dass ich wegen der tollen, sauberen Luft auf dem Land auch nicht nur einen Tag länger leben werde. Wer etwas anderes behauptet oder gar der Meinung ist, ein bestimmter Mensch hätte länger gelebt, wenn er an einem weniger belasteten Ort gelelebt hätte, sorry, sowas gehört in den Bereich des Glaskugellesens und derjenige sollte sich für genauere Interpretationen in Hogwarts zum Kurs für Warsagen anmelden. Solche Behauptungen werden sich niemals wissenschaftlich beweisen lassen, einfach, weil ein Mensch nicht 2x leben kann.
Zur Säuberung der Luft in den Städten halte ich Fahrverbote auch nicht für zielführend. Viel wichtiger wäre, dass sich die zuständigen Stellen im Stadtrat mal Gedanken darüber machen, wie man den Verkehrsfluss verbessern kann. Im Moment ist es tatsächlich so, dass man in den meisten Städten bei vorschriftsmäßiger Fahrweise an tatsächlich jeder Ampel bei Rot steht. Der höchste CO2 Austoß beim Fahrzeug entsteht ja bekanntermaßen nicht bei gleichmäßiger, ruhiger Fahrt sondern insbesondere beim Anfahren und Beschleunigen. Damit schaffen sich die Städte ihre Hotspots selbst. Dies wurde mehrfach durch Messungen mit mobilen Messeinrichtungen belegt, denn in der Regel ist die CO2 Belastung 20-50 m von einem solchen Hotspotentfernt bereits wieder im grünen Bereich.
Was deinen Vergleich mit Straftätern angeht, der hinkt doch sehr gewaltig, weshalb ich da nicht näher drauf eingehen möchte.
Was nicht wegzudiskutieren ist, dass die Autoindustrie, obwohl sie die entsprechenden Technologien bereits fertig entwickelt hat, diese jahrelang nicht eingebaut hat. Aber was wollen wir denen den wirklich vorwerfen, dass sie sich immer nur im derzeit geltenden gesetzlichen Rahmen bewegen? Der Wettbewerb auf dem Automarkt ist groß und damit der Kostendruck, und auch wenn ich die überhaupt nicht verteidigen will, dass die deutsche Industrie hier nicht schon seit Jahren eine Vorreiterrolle spielt, das massenweise Sterben von deutschen Automobilherstellern auf Grund zu hoher Preise und damit fehlender Konkurenzfähigkeit kann auch nicht wirklich das Ziel sein. Von daher kann ich hier auch die Industrie ein wenig verstehen.
Gut ist, dass die Hersteller nun gezwungen werden, etwas für die Umwelt zu tun. Nicht gut ist aber, dies wieder einmal auf dem Rücken der Bürger auszutragen. Viele fahren ja nicht einen Euro 5 Diesel und älter, weil sie dieses Auto super toll finden, sondern deshalb, weil sie sich einfach nichts neueres, besseres leisten können. Da helfen auch die Zuschüsse für Neuwagen mit sauberer Abgasanlage nicht weiter, wenn selbst nach Abzügen von Rabatten und Umweltprämien noch 30-40.0000 € Kaufpreis übrig bleiben, für viele Menschen und Kleingewerbetreibende in diesem Land völlig utopisch und unerreichbar. Gerade diese Menschen von ihrer Mobilität auszuschließen macht überhaupt keinen Sinn!
Normalerweise halte ich mich aus solchen Diskussionen grundsätzlich raus, aber den vorstehenden, imho zu blauäugigen Post konnte ich nicht unkommentiert stehen lassen.
Also bei allem Zweifel an den exakten Werten bei Schadstoffen sollte uns doch allen klar sein, dass das was aus dem Auspuff raus kommt nicht sonderlich gesund ist und eine Reduktion daher grundsätzlich immer gut ist. Wer das in Zweifel zieht, dem kann man wohl nicht helfen.
Insofern hätte ich auch überhaupt kein Problem wenn die Grenzwerte für Neuzulassungen stetig sinken, das tun sie woanders (China, USA) auch und die Hersteller müssen sich so oder so anpassen. Dies bedeutet nicht, das ich die "kalte Enteignung" bei Fahrzeugen begrüße, welche schließlich von deutschen Behörden zugelassen wurden. Das wäre für die Umwelt auch nicht notwendig, wie schon mehrfach an Messstellen gesehen, bessern sich die Werte durch den "natürlichen Austausch" (also normalen Neukauf).
Was mich an Aussagen wie diesen:
"Was nicht wegzudiskutieren ist, dass die Autoindustrie, obwohl sie die entsprechenden Technologien bereits fertig entwickelt hat, diese jahrelang nicht eingebaut hat. Aber was wollen wir denen den wirklich vorwerfen, dass sie sich immer nur im derzeit geltenden gesetzlichen Rahmen bewegen?"
jedoch immer wieder nachdenklich stimmt ist, dass die Schuld der Industrie dadurch unbeabsichtigt kleingeredet wird. Gerade VW hat sich eben NICHT an die gesetzlichen Rahmen gehalten indem sie ILLEGALE Abschalteinrichtungen eingebaut haben und genau dadurch ist die ganze Geschichte doch erst hochgekocht. Insofern liegt die URSÄCHLICHE Schuld der Misere bei der Industrie. Und die schafft es doch tatsächlich die Dinge so zu verkaufen, dass nun die Grünen und die Umweltverbände schuld sind....
Und sowohl BMW als auch AUDI weigern sich ja, nachdem sie ihre Kunden in diese Scheisse gebracht haben, auch nur im Ansatz zu helfen (bei Mercedes kann ich es technisch nicht beurteilen, wird vermutlich das gleiche sein). Anstatt wenigstens erst einmal bei den Fahrzeugen die Nachrüstung á la USA zu erlauben bei denen es technisch möglich ist behaupten sie, das würde alles nicht gehen und man solle mal lieber gleich ein neues Auto kaufen (welches natürlich keine verbotenen Dinge mehr enthält, hahahahaha....).
So sehr ich die DUH manchmal auch zum Teufel wünsche, die Ursache für die ganze Misere liegt in München, Wolfsburg, Ingolstadt und Stuttgart. Das sollten wir nie vergessen!
Ich rede gar nichts nach, im Gegenteil.Ich habe mich genau informiert, aber hier wird in Stammtisch Manier gegen ein Verein gewettert, der für die Einhaltung der Gesetze sorgt. Die Wut sollte dann entweder in die Richtung Gesetzgeber oder in Richtung Verursacher (Autoindustrie) gehen. In meinen Augen schießt man auf die falschen. Das mit den Abmahnungen ist eine andere Sache, aber auch da... Wenn man nicht gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen würde, könnte man auch nicht abgemahnt werden!! Wenn bei Rot über die Ampel fährst, ist auch der Polizist Schuld, das Du Strafe zahlen musst, wenn er das anzeigt??
Also bitte auf die Verursacher sauer sein, und nicht auf die Überbringer.
Ihr wisst schon, das es beim Diesel um Stickoxid geht und nicht vorrangig um Co2? Beim Co2 ist der Diesel nämlich besser.
Die Grenzwerte betreffen auch das Stickoxid und den Feinstaub in der Luft und nicht das Co2. Also entweder hast Du Dich ständig verschrieben oder am Thema vorbeigeschrieben.
Mir ist es egal, wer mal endlich was dafür tut, das sie Luft sauberer wird. Alle anderen reden nur und es ist nichts passiert. Jetzt kommt wenigstens mal Bewegung in die Sache.
Die Grenzwerte sind von allen EU Ländern mitgetragen worden, haben die sich alle geirrt?
Übrigens schon gelesen, wie es zu den 100 Gegenstimmen von den Ärzten gekommen ist? Lest das bitte mal bei ARD und Spiegel nach. Sehr interessant.
@xxlarge
Habe ich Sie in irgendeiner Weise angegriffen ?.
Easy98 hat für sein Kommentar ein Danke bekommen, nicht mehr und nicht weniger. Das ich zu 100% der selben Meinung bin wie Easy98, steht auch nirgends geschrieben.
Und!....
"Wenn man nicht gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen würde, könnte man auch nicht abgemahnt werden!!"
"Ich habe mich genau informiert" trifft hier aber nicht zu, kam wohl nur vom hören/sagen.
Zitat:
@Joebli schrieb am 1. Februar 2019 um 09:39:29 Uhr:
@xxlarge
Habe ich Sie in irgendeinerweise angegriffen ?.
Easy98 hat für seine Ausführung ein Danke bekommen, nicht mehr und nicht weniger. Das ich zu 100% der selben Meinung bin wie Easy98, steht auch nirgends geschrieben.
Und!....
"Wenn man nicht gegen Vorschriften und Gesetze verstoßen würde, könnte man auch nicht abgemahnt werden!!""Ich habe mich genau informiert" trifft hier aber nicht zu, kam wohl nur vom hören/sagen.
Ich habe niemand angegriffen, aber meinen Post als blauäugig zu bezeichnen...
Aber bei dem gesamten Thema hier geht es im die Reduzierung von Stickoxid durch bessere Filter und eben nicht um Co2. Deshalb waren die gesamten Ausführungen sachlich falsch, da frage ich mich jetzt schon, ob Sie informiert sind. An den Messstationen wird überhaupt kein Co2 gemessen!!
https://www.umweltbundesamt.de/.../aktuelle-luftdaten?...
Co2 wird wegen Klimawandel und Ozon reduziert, nicht weil es schädlich für den Menschen ist.
Manchmal sollte man einfach einen Fehler zugeben, statt weiter auszuteilen..
Abmahnungen werden letztendlich von Gerichten bestätigt, wenn der Angemahnte nicht freiwillig zahlt, dann gilt ja in Deutschland das Gesetz, oder?
Gruß