Winterräder auf dem Tiguan
Welche Felgen (auch von anderen Anbietern)
und welche Reifen nehmt ihr oder habt ihr geplant?
Beste Antwort im Thema
Sorry, aber ich kann jetzt nicht mehr. Was sind hier eigentlich für Kleingeister unterwegs? Wie kann man sich darüber streiten, wer welche Felgen - Reifen - Größen fährt? Das kann einem doch total am Gesäß vorbei gehen. Es zeigt doch höchstens das Spektrum an, dass angeboten wird und das auch entsprechend genutzt wird. Und das sich einer mehr leisten kann, ein anderer sich mehr leisten will und ein anderer weniger, kann jeder selbst entscheiden und trotzdem zufrieden sein. Neid und Protz sind völlig fehl am Platze.
Mäßigt euch!
Was das Forum wertvoll macht, ist die Masse an Informationen, nicht persönlicher Zwist.
2991 Antworten
Auf den Tiguan II passen die wg anderer Reifengrößen leider nicht.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Winterreifen für den Tiguan' überführt.]
Die New York-Felgen (18 Zoll) passen, müssen aber eingetragen werden. Die Reifengrößen vom Tiguan 1 sind nicht verwendbar.
Hatte mir nie einen Kopf gemacht über Felgen und felgengröße. Nun versehentlich R17 Alu Winterreifen anbringen lassen. Sind optisch etwas zu klein, leider aber geschehen. Sonst fahre ich ja die R19-Felgen auf dem neuen R-Line.
Mal ganz ehrlich: Welche Reifen, mit welcher Breite und welcher Felgengröße man da aufzieht, hängt immer vom persönlichen Einsatzprofil ab. Es gibt in Deutschland mittlerweile eine Winterreifenpflicht bei winterlichen Bedingungen (Eis und Schnee). Bewegt man das Fahrzeug aber hauptsächlich in Regionen in denen es kaum Eis oder Schnee gibt, käme man mit den Sommerreifen da auch gut zurecht. Ich habe die letzten Jahren in Nordbayern vielleicht mal drei bis vier Tage erlebt, an denen ich wirklich Winterreifen benötigt habe. Und bei Situationen, wie Blitzeis, ist man mit Winterrädern genauso beschi**** dran, wie mit Sommerreifen.
Früher hat man mal ultimativ gesagt, dass schmale Reifen im Winter besser wären, was mir damals schon nicht eingeleuchtet hat. Heute ist man weitgehend von dieser Einsicht abgerückt.
Also sollte jeder die Reifen montieren, die er für seine Zwecke benötigt. Ein ideales Winterrad gibt es nicht.
Man sollte bei der Zusammenstellung der Winterräder aber im Hinterkopf behalten, ob man da im Zweifelsfall auch mal eine Schneekette aufziehen kann. Die habe ich in meinem Leben bisher nur zwei- bis dreimal gebraucht. Doch da wäre ich ohne die Ketten komplett aufgeschmissen gewesen... (Aber da gab es auch noch keine Handys, mit denen man jederzeit Hilfe holen kann).
Gruß
Oreus
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Zitat:
@Oreus schrieb am 28. November 2022 um 02:58:53 Uhr:
Mal ganz ehrlich: Welche Reifen, mit welcher Breite und welcher Felgengröße man da aufzieht, hängt immer vom persönlichen Einsatzprofil ab. Es gibt in Deutschland mittlerweile eine Winterreifenpflicht bei winterlichen Bedingungen (Eis und Schnee). Bewegt man das Fahrzeug aber hauptsächlich in Regionen in denen es kaum Eis oder Schnee gibt, käme man mit den Sommerreifen da auch gut zurecht. Ich habe die letzten Jahren in Nordbayern vielleicht mal drei bis vier Tage erlebt, an denen ich wirklich Winterreifen benötigt habe. Und bei Situationen, wie Blitzeis, ist man mit Winterrädern genauso beschi**** dran, wie mit Sommerreifen.
Früher hat man mal ultimativ gesagt, dass schmale Reifen im Winter besser wären, was mir damals schon nicht eingeleuchtet hat. Heute ist man weitgehend von dieser Einsicht abgerückt.
Also sollte jeder die Reifen montieren, die er für seine Zwecke benötigt. Ein ideales Winterrad gibt es nicht.
Man sollte bei der Zusammenstellung der Winterräder aber im Hinterkopf behalten, ob man da im Zweifelsfall auch mal eine Schneekette aufziehen kann. Die habe ich in meinem Leben bisher nur zwei- bis dreimal gebraucht. Doch da wäre ich ohne die Ketten komplett aufgeschmissen gewesen... (Aber da gab es auch noch keine Handys, mit denen man jederzeit Hilfe holen kann).Gruß
Oreus
Ab UNTER +7 Grad ist der Winterreifen immer besser als ein Sommerreifen.
Es braucht keinen Schnee oder Eis.
Und das wird es im Winter in Nordbayern sicher auch dieses Jahr geben 🙂
Hallo zusammen
Es gibt immer wieder Unbelehrbare, lieber 500 Euro für Winterreifen als einmal ne Stoßstange neu kaufen und Lacken. Selbst mit Allrad wirds bei Raureif und Kopfsteinpflaster lustig mit Sommerreifen. Das Leben meiner Mitmenschen und meine Sicherhrit sind mir da nen doppelten Rädersatz mehr Wert wie Show und Shine.
Muss aber jeder für sich entscheiden, bei uns im Großraum FFm / Wi gibts immer wieder Stau wegen 2mm Schnee und Sommerreifen an leichten Steigungen.
Gruß aus Hessen
Manfred
Ab UNTER +7 Grad ist der Winterreifen immer besser als ein Sommerreifen.
Es braucht keinen Schnee oder Eis.
Schau dir diese Video an (Die ersten 4 Minuten)
Das mit den 7°C ist längs "überholt"
Hier wird leider oft noch mit Aussagen argumentiert, die schon längst überholt sind...
Ich habe in meinem über 40 Jahren Fahrpraxis inzwischen schon alle erdenkliche Situationen erlebt.
Da waren Situationen darunter, aus denen ich, mangels damals noch nicht vorhandenem Handy-Netz, ohne Schneeketten, erfroren wäre. Ich hätte definitiv keine Hilfe holen können! 20° Minus, und das Auto steckte bei 6 Metern Neu-Schnee in der Pampa in den hohen Tauern fest. Da hilft auch nicht der beste Winterreifen der Welt weiter!
Das mit den 7° halte ich genauso für einen Blödsinn, wie es in diesem aufschlussreichen Video auch erklärt wird:
Ich fahre ja seit Jahrzehnten mit meinen Autos in diesen Breiten, bei diesen moderaten Temperaturen herum, und sehe, wie mein Auto reagiert. Ein Reifen von 1980 kann das vielleicht noch nicht, aber ein aktueller Sommerreifen kann mit unter Null Grad noch sehr gut umgehen, solange die Straße einigermaßen trocken ist.
Da haben die Reifenhersteller inzwischen eine gewaltige Schippe draufgelegt.
Ein bisschen Schneematsch bringt mich in meinen Regionen, selbst mit Sommer-Reifen, nicht aus der Ruhe.
Oder, ich hatte die letzten über 40 Jahre einfach nur unglaublich viel Glück...
Aber nochmal: Man sollte bei Winterrädern im Auge behalten, ob man auf die dann auch noch Schneeketten montieren darf/kann: Denn die können einem in manchen Situationen echt dem Hintern retten...
Doch die kann man halt leider nicht auf jedem Rad montieren.
Gruß
Oreus
Zitat:
@Oreus schrieb am 29. November 2022 um 04:03:36 Uhr:
Hier wird leider oft noch mit Aussagen argumentiert, die schon längst überholt sind...
Ich habe in meinem über 40 Jahren Fahrpraxis inzwischen schon alle erdenkliche Situationen erlebt.
Da waren Situationen darunter, aus denen ich, mangels damals noch nicht vorhandenem Handy-Netz, ohne Schneeketten, erfroren wäre. Ich hätte definitiv keine Hilfe holen können! 20° Minus, und das Auto steckte bei 6 Metern Neu-Schnee in der Pampa in den hohen Tauern fest. Da hilft auch nicht der beste Winterreifen der Welt weiter!
Das mit den 7° halte ich genauso für einen Blödsinn, wie es in diesem aufschlussreichen Video auch erklärt wird:
Ich fahre ja seit Jahrzehnten mit meinen Autos in diesen Breiten, bei diesen moderaten Temperaturen herum, und sehe, wie mein Auto reagiert. Ein Reifen von 1980 kann das vielleicht noch nicht, aber ein aktueller Sommerreifen kann mit unter Null Grad noch sehr gut umgehen, solange die Straße einigermaßen trocken ist.
Da haben die Reifenhersteller inzwischen eine gewaltige Schippe draufgelegt.
Ein bisschen Schneematsch bringt mich in meinen Regionen, selbst mit Sommer-Reifen, nicht aus der Ruhe.
Oder, ich hatte die letzten über 40 Jahre einfach nur unglaublich viel Glück...
Aber nochmal: Man sollte bei Winterrädern im Auge behalten, ob man auf die dann auch noch Schneeketten montieren darf/kann: Denn die können einem in manchen Situationen echt dem Hintern retten...
Doch die kann man halt leider nicht auf jedem Rad montieren.Gruß
Oreus
Du hast dir deine Antworten ja schon selbst gegeben. Im Winter bei trockenem Wetter sicherlich noch ganz ok. Aber bei Nässe ist der Sommerreifen einfach nur schlecht. Es kann natürlich auch sein, dass du viel Glück in den letzten Jahren hattest. Aber mal davon abgesehen gibt es genügend Idioten die im Winter mit schlechten Sommerreifen unterwegs sind und dann auch noch unangemessen fahren. Das ist ein großes Problem.
Nässe mögen die meisten Reifen nicht, egal, bei welchen Temperaturen.
Ich kann mich noch an einen Audi A4 erinnern, den ich mal neu gekauft hatte, und der ab Werk irgendwelche No-Name-Reifen drauf hatte.
Da gibt es in meiner Nähe eine Kurve unter einer Brücke hindurch, die ich bis dahin mit allen Autos, auch bei Nässe, problemlos mit 60 durchfahren konnte. Bei diesem nur mehrere Tage altem Audi ging das nicht: Der hat sich sofort quer gestellt. Da Reifen damals für mich nicht so teuer waren, habe ich die nagelneuen No-Names durch Conti-Reifen ersetzt, und das gezielt unter gleichen Bedingungen nochmal probiert: Keinerlei Probleme!
Also spielt da mitunter die Reifenmarke sogar eine größere Rolle, als die Temperatur.
Was ist im Winter das Problem?:
Glatteis:
Da sind die Unterschiede zwischen Sommerreifen und Winterreifen eher nur marginal.
Verdichteter Neuschnee:
Da sind die Winterreifen ganz klar im Vorteil.
Frischer Neuschnee:
Auch da sind die Winterreifen im Vorteil, aber dann braucht man mitunter auch schnell eine Schneekette.
Kälte bei trockenen Straßen:
Da kommt dieses 7°-Thema ins Spiel! Früher hat man gesagt, dass die Gummimischungen der Winterreifen da erheblich weicher sind, und daher besser haften (beim Bremsen oder bei den Seitenführungskräften). Doch die Gummi-Mischungen von Reifen der namhaften Hersteller haben sich inzwischen wesentlich verbessert. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ein sehr guter Sommerreifen in so einer Situation sogar besser abschneidet, als ein billiger Winterreifen der noch mit veralteten Gummi-Mischungen hergestellt wird.
Aber langer Rede kurzer Sinn: Winterreifen sind in Deutschland Pflicht. Und die will ich auch gar nicht in Abrede stellen.
Habe ich jedoch vor, im Winter in schneereiche Gebiete zu fahren, so muss ich mir schon Gedanken darüber machen, ob ich auf 20", oder 21"- Winterräder auch notfalls mal eine Schneekette aufziehen kann. Manchmal sind die Ketten sogar Pflicht! Und ein 21" Rad, mit zusätzlicher Kette, muss ja noch ins Radhaus passen, ohne dass es irgendwo aneckt, und da Schäden verursacht.
Deswegen würde ich für die Winterräder immer eine Nummer kleiner wählen, um nicht in diese Problemzone zu laufen.
Ist aber nur eine Empfehlung...
Gruß
Oreus
Zitat:
@Oreus schrieb am 1. Dezember 2022 um 02:00:18 Uhr:
Aber langer Rede kurzer Sinn: Winterreifen sind in Deutschland Pflicht.
Dies gilt nicht so allgemein, wie es hier formuliert ist: Die Pflicht zur angemessenen Bereifung gilt situationsbedingt. Fahre ich nur(!) in Zeiten und Bereichen bei Temperaturen oberhalb der 0 Grad, habe keinen Bodenfrost, keine glatte Straße usw, gibt es keine allumfängliche Pflicht zu Winterreifen. Diese ist halt nur situationsbedingt. Auch sind es nicht die Winterreifen sondern es gibt auch die Alternative Allwetterreifen, die durchaus im Winter bei Glätte und Schnee gefahren werden dürfen. Das kommt halt immer auf den Einsatzzweck an. So auch bei mir zuhause: Während ich (beruflich bedingt) im Winter auch abseits gestreuter und freier Straßen unterwegs bin, der Waagen auch für den Winterurlaub in Österreich genutzt wird, ist es bei meiner Frau definitiv nicht der Fall. Ich habe Winterreifen, die lohnen sich definitiv auch. Meine Frau fährt "nur" Ganzjahresreifen. Für ihre Jahreskilometer (3.000-4.000km) und ihre Straßensituation Stadt, nur Strecke, auf denen Auch Busse und Bahnen fahren. Wenn erforderlich, ist ihr Arbeitsweg als erstes gestreut, da machen 2 Satz Reifen, die nach 5 Jahren weggeworfen werden wegen Alter und nicht Verschleiß, keinen Sinn. Zur Not käme sie sogar mit Bus und Bahn zur Arbeit.
Zitat:
@Oreus schrieb am 1. Dezember 2022 um 02:00:18 Uhr:
...Und ein 21" Rad, mit zusätzlicher Kette, muss ja noch ins Radhaus passen...
Hi.
Egal wie groß das Rad (die Felge) ist, ob 17" oder 21", der Außendurchmesser des Reifens bleibt immer ungefähr gleich. Was sich verändert ist der Querschnitt und ggf. die Reifenbreite.
Gruß m_driver
Richtig!
Wobei der kleinere Reifenquerschnitt / der größere Felgendurchmesser "nur" dafür sorgen, dass die Felge durch die Kette ggf. schneller zerkratzt wird. Die Reifenbreite ist relevant, sodass man hier eventuell feingliedrigere Ketten nutzen muss, um das Radhaus und Federbein nicht zu zerstören.
Hallo ich habe einen Satz Winterreifen mit Felgen geschenkt bekommen zum Geburtstag.
Meine Frage ist jetzt . Es sind 225 40 R18 reifen montiert . Darf ich diese auf dem Tiguan 2.0 TDI 150 PS Baujahr 2016 fahren ?
Danke im Voraus und Lg