Wie viel Rabatt ist möglich?
Hallo,
ich habe mich mal bisschen bei meinem Opel Händler umgeschaut und mal einen Opel Astra J Probegefahren. Es handelte sich um den Biturbo Diesel mit 195 PS.
Jetzt wollte ich mal fragen ob jemand weiß wie viel % Rabatt ich auf jedenfall auf dieses Auto bekommen sollte. Da ich mich mit Autokauf noch nicht wirklich gut auskenne.
Ich habe mir schon mal ein Angebot ausstellen lassen.
Listenpreis wäre mit überführung bisschen über 34000€ und mit Rabatt sind es noch 29200€ das sind so circa 15% habe ich mir ausgerechnet. Denkt ihr das ich da noch was wegbekomme? wie sollte ich da am besten anfangen zu Handeln? Ich hoffe Ihr könnt mir helfen 😉
Beste Antwort im Thema
Hallo Zusammen,
wie ich dieses Thema liebe! Und es kommt in JEDEM Forum und STÄNDIG wieder daher.
Seid Ihr Rabattkäufer oder Autokäufer?
Ich liebe es wenn Kunden rein kommen und bevor sie überhaupt sich nach einem Fahrzeug erkundigen als erste Frage stellen "Wieviel Rabatt bekomme ich bei Euch?" Ganz ehrlich, was soll das? MACHT DAS EINER VON EUCH IM MEDIA MARKT, SATURN, MÖBELHAUS, ALDI & CO?!
NEIN, sicher nicht, denn da traut man es sich nicht. ABER IHR DÜRFT ES DORT GENAUSO! Aber macht das mal und achtet drauf wie die dort reagieren. Die sagen, so oder gar nicht. Ende. Und das obwohl es das Recht hergeben würde, aber es traut sich niemand dort verbissen zu handeln. Warum ist das nun bei uns im Autohaus so? Weil die nette Presse, allen voran ein gewisser Professor einer Universität, ständig dazu bemüßigt fühlt, überall rumzuposaunen, bei Marke XY sind bis zu 30% Rabatt möglich, Leute handeln!!! Dass es sich dabei aber fast immer ausschließlich um die weiter oben mal angesprochenen Aktionsmodelle, Vorführwagen, Ex-Mietwagen, alte und schlechte Ausstattungen, Langsteher o.ä. handelt erwähnt er mit keinem Wort. Und natürlich kommt bei der Bevölkerung an, ICH BEKOMME BEI MARKE XY JEDES FAHRZEUG MIT 30% Rabatt!
Hat denn schon irgend einer mal an den Händler an sich gedacht? Das Thema Werkstattertrag und Verkaufsertrag ist auch so ein spezieller Fall für sich. Klar denken viele (Mechaniker, Meister) was interessiert mich der Verkäufer und ob der was verkauft, aber ein wenig über den Horizont weiter denken tun die wenigsten. Denn wenn wir nichts verkaufen bleiben über kurz oder lang auch die Werkstattkunden aus und somit der Ertrag der Werkstatt was im Endeffekt widerum bedeutet, dass irgendwann der Händler aufgeben muss. Und dies wird zusätzlich mit genau diesen Rabattkäufern beschleunigt. Ich sage nur leben und leben lassen. Denkt mal darüber nach wenn es um Euer Geld gehen würde und jemand bei Euch etwas kaufen möchte. Wollt ihr da auch alles herschenken?
Mal so eine kleine Insiderinformation. Wenn ein Fahrzeug verkauft wird, und sagen wir mal, ca. 4-5% Marge daran hängen bleiben (was schon ein ordentlicher Ertrag ist, oftmals < 3%) ist dies für den Händler längst kein Ertrag in Höhe von 5%. Da hängen ja noch deutlich mehr Kosten dran. Zum einen muss der Händler an sich leben, sein Verkäufer will was verdienen, seine anderen unproduktiven Mitarbeiter (Buchhaltung, Servicemenschen, Fahrzeugaufbereiter - die an sich keinen Ertrag erwirtschaften aber SEHR WICHTIG SIND!) wollen etwas verdienen, Pachtkosten, Baukosten, Energiekosten und letzten Endes auch die Zinsaufwendungen (Fahrzeuge die beim Händler stehen sind oftmals auch schon bezahlt oder kosten den Händler Zinsen!) Da bleibt am Ende pro verkauftem Fahrzeug ein Deckungsbeitrag von weniger als 1% übrig.
Und genau darum ist es immer schwieriger für die deutschen Autohändler (MARKENÜBERGREIFEND) ordentlich zu wirtschaften und zu leben, wenn alles in Richtung Internet abwandert und dann den Verkäufer mit der Pistole auf der Brust an die Wand stellt und sagt, entweder Du gibst mir auch den Nachlass oder ich kaufe im Internet. Somit wird das Händlersterben, welches sowieso seit Jahren schon sehr stark reium geht, immer weiter getrieben und es wird nicht aufhören, bis nur noch die großen Mehrmarkenhändlerbetriebe mit 5 und mehr Filialen übrig sind, wo der Kunde kein Kunde sondern nur noch eine Nummer und somit ersetzbar ist.
Ganz ehrlich, wollt ihr das?!?
Nicht von ungefähr kommt es, dass viele Kunden vor allem in ländlichen Gegenden, plötzlich 50 und mehr Kilometer fahren müssen, um zu einem Fachhändler/Werkstatt ihrer Marke zu kommen, die es früher mal in fast jedem größeren Ort gab, aber mittlerweile komplett aussterben. Das ist eine absolut traurige Entwicklung.
So, ich wollte nur mal, dass Ihr auch mal die andere Seite der Medaille seht und Euch vielleicht auch mal mit diesem Thema auseinander setzt. Es sollte KEIN PERSÖNLICHER ANGRIFF GEGEN IRGENDWEN HIER SEIN, einfach mal ein DENKANSTOSS!
Grüße
118 Antworten
Zitat:
Da müsste schon jemand der Bankmitarbeiter seinen "Kumpels" den Tip geben das jemand für morgen/übermorgen eine größere Summe zur Abholung angemeldet hat.
Muss nicht mal sein. Schliesslich wird das Geld am Schalter der Bank nochmal vorgezählt. Und da du dort relativ lange stehst, kann man darauf schliessen, dass es dort um eine grössere Summe geht.
Ganoven sind nicht dämlich. Vielleicht bemerkt auch einer de fakto im Vorbeigehen, dass dort ein schöner Packen lag .
Es gab auch schon paar, welche kurz nach dem Besuch eines Bankautomaten um die gerade abgehobenen 100 oder 200€ erleichtert wurden. Sicherlich mehr oder weniger Zufall, lohnt sich für den Täter in diesem Augenblick aber doch.
Zitat:
Original geschrieben von Gleiterfahrer
...
Muss nicht mal sein. Schliesslich wird das Geld am Schalter der Bank nochmal vorgezählt. Und da du dort relativ lange stehst, kann man darauf schliessen, dass es dort um eine grössere Summe geht.
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Nee nee, du bekommst doch die ganzen Scheine nicht vorne am Schalter. Zumindest in meiner Bank wirst du da in einen extra Raum gelotst wenn du größere Beträge abholst. Da kann niemand hinschauen.
Zitat:
Original geschrieben von mottek
Nee nee, du bekommst doch die ganzen Scheine nicht vorne am Schalter. Zumindest in meiner Bank wirst du da in einen extra Raum gelotst wenn du größere Beträge abholst. Da kann niemand hinschauen.
Yep. Zumindest wird man bei einer guten Bank/SpaKa gefragt. Aber ja, ich hab mir solche Beträge auch schon am normalen Schalter vorzählen lassen - war halt nicht der Zahltag wo alles Schlange steht 😉
Zitat:
Original geschrieben von Astradruide
...
...Überweist man, auf Zuruf, ein paar Tage vor der Entgegennahme des Fahrzeugs und der Händler hat (zwischenzeitlich) Insolvenz angemeldet guckt man in die Röhre. Geld weg und kein Auto in der Hand.
Wie die Amerikaner sagen: "No guts, no glory"... 😉 😁
MfG Walter
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Ich hole den Thread mal raus und hoffe, dass man über das eigentliche Thema Rabatt sprechen kann und die Diskussion der letzten Seiten nicht wieder auflebt. 😉
Es gibt eine Überlegung meinerseits, wo ich eure Erfahrungen gerne hören würde.
Der Astra J ist ja bald Geschichte, der neue K vorraussichtlich ab Mitte des Jahres bestellbar?!
Option 1: auf den K warten, 20% Rabatt wegen Sonderabnehmer garantiert bekommen
Option 2: in 4-5 Monaten einen neuen J holen mit wesentlich mehr Rabatt als ganz normaler Privatkäufer?!
Mich persönlich reizt es wesentlich mehr, ein neues Modell zu fahren, aber wenn einem dass nicht wichtig ist, wäre ein Rabatt von z.B. 35% auf einen Astra J ein doch gewichtiger Grund noch das alte schwere Schlachtschiff zu ordern. 🙂
Ich weiß, dass 35% enorm hoch sind, aber ich will nur verdeutlichen, dass es schon ein großer finanzieller Anreiz sein muss, damit Option 2 überhaupt interessant ist. Bei 27% oder so für einen alten J warte ich doch lieber die paar Monate und hole für 20% den neuen K, der ja doch (hoffentlich) wesentlicher "besser" sein wird. 🙂
Was ist beim Astra J bei solch einem Modellwechsel eurer Meinung nach bald möglich?
Der Astra J ist ausgereift und gut. Nur ein bisschen Dick. Ich setze eher auf Altbewährtes, aber da ist jeder anders.
in den Internet-AH bekommt man ja jetzt schon bis zu 27% Rabatt, wäre auf jeden Fall eine Verhandlungsbasis beim FOH vor Ort.
Wenn Opel beim Astra die gleiche Preispolitik betreibt wie
beim ausgelaufenen Corsa D (warum eigentlich nicht?), dann,
so denke ich, sind ein halbes Jahr vor Modellwechsel Rabatte von
bis zu 33% durchaus vorstellbar. So viel Prozente hat meine Tochter
auf den D als Neuwagen (keine Tageszulassung) bekommen😛.
Jürgen
Zitat:
@siggi s. schrieb am 3. Januar 2015 um 13:33:19 Uhr:
in den Internet-AH bekommt man ja jetzt schon bis zu 27% Rabatt, wäre auf jeden Fall eine Verhandlungsbasis beim FOH vor Ort.
Das sehe ich nur in Ausnahmefällen so, -aber nicht beim üblichen Höker-um-die-Ecke. Das geht nur mit massiven jährlichen Abnahmezahlen, dem kleinen AH geht dank seiner Kostenstruktur schon bei weniger als 20% die Luft aus. Von irgendwas wollen die ja auch leben und über die Subvention durch überhöhte Werkstattpreise läuft das auch nicht mehr, seit die Leute anfangen ihr Öl und ihre Ersatzteile mitzubringen.
Die Wahrheit ist eher, dass 28% unter Liste im Internet leicht erreichbar sind, im konventionellen AH nicht mal annähernd. Auch wenn hier wieder mal AH-Vertreter das Gegenteil behaupten, aber dann nicht mit konkreten Zahlen aus ihrem Tarnnebel auftauchen.
MfG Walter
Täusche ich mich, oder wird der K erst auf der IAA im Sept. vorgestellt? Bestellbar in ca. 1/2 Jahr zweifle ich stark an!
Ich würde in diesem Fall auch zum altbewährten greifen. Bei mir ist es gestern ein OPC Astra J in voller Hütte in Schneeweiß geworden, der GTC Biturbo war keine alternative. Zudem wird der Biturbo NICHT , zumindest erstmal nicht, Euro 6 Norm schaffen, weshalb ein "neuer" 2.0 CDTI mit 170 PS und 400 NM erstmal herhalten muss. Ob der Biturbo dann nochmal kommt, mein Händler sagte man hört so etwas durch die Blume mit 225 PS beim "neuen" Biturbo Diesel, bleibt abzuwarten. Gut, ich hatte bei einem OPC keine Wahl, bis der neue kommt, werden noch locker 1-2 Jahre vergehen.
Was für mich wesentlich wichtiger war, war ein ausentwickeltes Auto zu kaufen! Sprich, der Astra ist nun einige Jahre auf dem Markt an sich, der OPC seid 2012. Da hat das Auto locker 2x Werksferien hinter sich, womit ich schon sehr sicher sein kann, das "wehwechen" die ja nun wirklich den meisten Ärger produzieren, weg sind. Das ist mir mittlweile dreimal wichtiger als gleich ein stinkneues Modell zu fahren, wo ich ungewollter Testfahrer werde. Und machen wir uns nichts vor, egal bei welcher Marke, man hat diese Kleinigkeiten und mich treiben die immer in den Wahnsinn 🙂😁
Zitat:
@selfkaenter schrieb am 3. Januar 2015 um 16:30:10 Uhr:
Wenn Opel beim Astra die gleiche Preispolitik betreibt wie
beim ausgelaufenen Corsa D (warum eigentlich nicht?), dann,
so denke ich, sind ein halbes Jahr vor Modellwechsel Rabatte von
bis zu 33% durchaus vorstellbar. So viel Prozente hat meine Tochter
auf den D als Neuwagen (keine Tageszulassung) bekommen😛.Jürgen
33% wäre genau das, was mir so vorschwebt^^
Das wäre schon ne Hausnummer, wo der Alte sehr attraktiv klingt!
Kennt jemand zufällig nen Verkäufer oder ein gutes Autohaus in Berlin, wo es sich lohnt mal anzufragen, ob man in ähnliche Regionen vorstoßen kann?
Wenn Du bis zu 6 Monate Zeit konfiguriere die Kiste wie Du sie haben willst - ziehe 33% ab und geh mit dem Preis und der Konfig in jedes Autohaus in Börlin. Wenn's sie Dich auslachen sagst Du das Du mit der Bestellung auch bis zu 6 Monate warten kannst - falls sich von Autohuasseite aus auch etwas ändert.
Wenn da nun einer seine Quartalszahlen nicht zusammen bekommt wird er sich schon überlegen ob er die Anfrage aus der Schublade zieht. Klar, braucht man ein Pokerface für ... 😁
Habe vor kurzem in drei Autohäusern meinen gewünschten Neuwagen (GTC) ausrechnen lassen.
Liste : 33400€
Mein Supersonderangebot von allen Dreien : 29990€ inkl. Überführung.
In Essen und Umgebung.
Da er sowieso erst im späten Winter / anfang Frühling kommen soll, kann und werde ich noch warten.
Der Rabatt hält sich ja hier aber sehr in Grenzen.