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Wie schnell fährt ein A8 4.2 l wirklich?

Themenstarteram 27. August 2004 um 0:13

Man kann es ja im KFZ-Schein nachlesen: Höchstgeschwindigkeit 250 km/h. Nun hat der Wagen 335 PS und kann ganz sicher auch schneller laufen. Weil elektronisch abgeregelt, ist die Höchstgeschwindigkeit wie oben angegeben.

Lt. Tacho fährt mein A8 allerdings 270 - 275 km/h bevor man merkt, wie die Elektronik eingreift und sanft das Gas wegnimmt.

Ich frage mich nun, warum zeigt der Tacho 270 km/h und nicht 250 km/h an? Ja sicher, weil die Tachos im allgemeinen voreilen, das ist mir auch nicht neu.

Wie aber misst die Elektronik die angegebenen 250 km/h? Gibt es noch einen weiteren Tacho, der genau misst, oder wie stellt das Fahrzeug fest, dass es nun 250 km/h läuft?

Fährt der Wagen vielleicht doch mehr als die angegebene Höchstgeschwindigkeit?

btw: Wenn man die Geschwindigkeitsbegrenzung herausnimmt, wie schnell läuft der Wagen dann wirklich?

So long

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36 Antworten
am 31. August 2004 um 14:27

227 km/h dürfte etwas utopisch sein, bei 207 km/h im Schein. Wirklich präzise kann ein Tacho im Prinzip garnicht messen, da der Reifendurchmesser nicht konstant ist. Er ändert sich durch Abrieb, Beladung und Fliehkräfte ständig und ändert dadurch die Gesamtübersetzung. Für eine präzisere Messung hilft nur ein GPS oder eine Stoppuhr in Verbindung mit den Km-Schildern auf der AB. Es kann auch sein, daß Audi Werkseitig eine Tachoeinstellung für verschiedene Rad/Reifen-Kombinationen verwendet und manche Kombinationen dadurch mit größerem Vorlauf behaftet sind. Die Klimaanlage kann auch nur das Tachosignal auswerten und misst daher auch nicht exakt, aber immerhin ohne die zusätzliche Ungenauigkeit des Analoginstrumentes.

Zum Teil ist die Tachovoreilung von Audi bestimmt auch gewollt und erzeugt bei vielen Fahrern das Gefühl: "Meiner geht besonders gut/streut nach oben/etc". Sowas liest man ja man ja ständig bei Motor-Talk, scheinen alle Motoren nach oben zu streuen...

Endgeschwindigkeit.....4.2

 

Hi Leute,

ich hab einen Vorstandswagen von VW ergattern können...Vorteile: feudale Ausstrattung, keinen Begrenzer... und das hat mich auch bischen geschockt... beim ersten mal stand der ca. bei 285km/h auf der Nadel (Tachoende), bei 2.Mal hab ich dann versucht (!) das ganze auf die Spitze zu treiben, musste aber leider bei geschätzten 300km/h (lt. Tacho und geschätzter Überzug) aufgrund eines besternten Hirnis auf die Ramme...

Fazit: Es reicht allemal.... und das ist nur ein bischen modifizierter (ab Werk, Sonderlösung für Vorstandswagen) 4.2..... Ich möcht ehrlich nicht mit nem Stein auf dem Gaspedal einen 6.0 testen...

Die Toleranz des Tacho scheint auch ziemlich gering zu sein, zumindest beim letzen Foto konnt ich mich sehr gut entsinnen was auf der Nadel stand, und das entsprach zu 99% dem was gemessen wurde... gut dass es nicht zu teuer war...

ciao

Markus

am 13. Dezember 2004 um 19:59

@Juppomat

Nene. Der Tacho mißt die Geschwindigkeit sehr exakt. Natütlich gibt es eine Toleranz, aber die ist vernchlässigbar. Außerdem kann der Reifendurchmesser als konstant angenommen werden. Es hat übrigens auch nichts mit dem Analoginstrument zu tun. Damit kann man auch sehr sehr genaue Werte anzeigen.

Die Tachvoreilung ist eindeutig gewollt und wird von der Software im Tacho absichtlich hinzuaddiert. Ich habe jetzt bei meinem S8 Winterreifen drauf, die nur bis 240 gehen. Hab bei 240 eine Geschwindigkeitswarnung in den Bordcomputer eingestellt. Die Warnung kommt bei 260 lt. Tacho. D.h. der Tacho weiß ganz genau, wie schnell ich wirklich fahre. Man hat auf der Anzeige nur ca. 8-9% mehr. Damit hat man Reserven, falls der Autobesitzer doch mal eine falsche Bereifung wählt.

Übrigens ist das der Grund, warum man den insgesamten Raddruchmesser nicht verändern darf, weil der Tacho dann nachgehen könnte. Daher muß man bei größeren Felgen immer flachere Reifen nehmen, sonst stimmt es nicht mehr.

Gruß,

hotel-lima

am 13. Dezember 2004 um 22:39

Wenn das so sein sollte, wundern mich die stark unterschiedlichen Abweichungen baugleicher Tachos in gleichen Autos. Ich lese bei abgeregelten ~250 km/h ca. 258 km/h auf dem Tacho ab, wo bei fast allen anderen A8 schon 270 km/h angezeigt werden. Ausserdem ändert sich der Abrollumfang tatsächlich mit der Geschwindigkeit. Bei 245/45 ZR18 ist der statische Rollradius 315mm, der dynamische (bei 60km/h) beträgt schon 329mm. Damit ändert sich natürlich auch die Gesamtübersetzung. Die Fliehkraft auf den Reifen steigt quadratisch mit der Winkelgeschwindigkeit und das Fahrzeug wird durch den Auftrieb mit steigender Geschwindigkeit "leichter", was die Abweichung noch verstärkt, da der Reifen weniger gestaucht wird. Ich bezweifle, dass der Tacho so exakt ist. Dieser Aufwand währe für die Hersteller unnötig, also lassen sie ihn einfach etwas "vorgehen". Mit dem Ergebnis , dass fast alle Motoren "nach oben streuen".

am 13. Dezember 2004 um 23:13

Hallo,

gut, Du kannst es ja mal genau ausrechnen. Rein intuitiv meine ich, daß sich die "Reifengeschichte" wie von Dir beschrieben nicht großartig auswirkt.

Ich habe bei meinen bisherigen Autos (davon 4 Audis) immer beobachtet, daß die Tachoanzeige bei Vmax immer etwa 10% mehr anzeigt, als im Fahrzeugschein angegeben. BMW Tachos gehen dagegen etwas weniger vor, habe ich beobachtet.

Früher hat man zur Messung der Geschwindigkeit eine Tachowelle verwendet. Da gab es aufgrund von Fertigungstoleranzen größere Abweichungen, auch bei gleichen Tachomodellen.

Heutzutage wird die Geschwindigkeit elektronisch erfasst (z.B. Hall-Geber bzw. induktive Sensoren). Da gibt es keine großen Toleranzen mehr (was die Messung der Geschwindigkeit betrifft!). Die Sache mit den Reifen geht natürlich als Fehler in die Messung mit ein, das ist richtig, jedoch glaube ich, daß das prozentual nicht viel ausmacht (habe jetzt keine Lust das nachzurechnen).

Was die Leistung der Motoren angeht: da gibt es tatsächlich Toleranzen. Manche Motoren leisten ein paar PS mehr, manche nicht.

Übrigens: Warum kommt bei mir die auf 240 eingestellte Warnung erst bei Tacho-Anzeige 260? Das sind etwa 8% Abweichung. Wenn der Fehler durch die Messung verursacht würde, wie von Dir behauptet, warum kommt dann die Warnung nicht schon bei 240?

Gruß,

hotel-lima

am 14. Dezember 2004 um 9:33

Zitat:

Original geschrieben von hotel-lima

Übrigens: Warum kommt bei mir die auf 240 eingestellte Warnung erst bei Tacho-Anzeige 260? Das sind etwa 8% Abweichung. Wenn der Fehler durch die Messung verursacht würde, wie von Dir behauptet, warum kommt dann die Warnung nicht schon bei 240?

Die Warnung wird offensichtlich nicht über den Tacho aktiviert, sondern über den Bordcomputer. Das währe tatsächlich ein Hinweis auf absichtlichen Vorlauf. Trotzdem wundern mich die stark voneinander abweichenden Ungenauigkeiten. Wenn die Messung präzise Währe und per Software verbogen wird, sollten die Abweichungen auch gleich groß sein. Wie gesagt, ich habe noch nie einen Wert jenseits von 260 km/h auf dem Tacho zu sehen bekommen. Bei Dir müßten bei gleicher Geschw. mindestens 270 km/h stehen.

am 14. Dezember 2004 um 18:05

Hallo,

die Abregelung erfolgt bei mir bei ca. 270 km/h lt. Tacho. Ich weiß, daß der Wagen bei echten 250 km/h elektronisch abregelt. Hier kommen wieder die von mir bereits erwähnten 8% Abweichung ins Spiel, was meine These abermal bestätigt.

Noch eine Sache spricht für eine (ziemlich) genaue Geschwindigkeitserfassug:

Wenn Du ein Navigationsgerät hast und in einen Tunnel fährst hat das Navi keine Möglichkeit mehr Dich per GPS zu orten. Jetzt stützt sich das Navi auf die letzten GPS Daten und auf das Tacho-Signal. Es kann nämlich gut sein, daß im Tunnel eine Abzweigung kommt. Die würdest Du verpassen, wenn das Navi das Tachosignal nicht auswerten würde. Wenn also jetzt das Tachosignal mit 10% oder mehr falsch erfasst wird, würde das Navi dir wohl zu spät mitteilen, daß Du abbiegen sollst. Je länger der Tunnel ist, desto größer würde in diesem Fall der Fehler werden und das Navi würde denken, daß Du schon viel weiter bist, als Du tatsächlich bist. Und lange Tunnel gibt es (z.B. St. Gotthard in der Schweiz), deswegen muß die Elektronik für solche Fälle ausgelegt sein.

Gruß,

hotel-lima

am 14. Dezember 2004 um 18:34

Bleibt immernoch die Frage, warum die Abweichungen so stark unterschiedlich sind.

am 14. Dezember 2004 um 18:53

Habe ich bisher nicht beobachtet.

Mein A6 war eintragen mit 222 und lief lt. Tacho ca. 250. Da sind es auch wieder ca. 8%.....

Gruß,

hotel-lima

250 angezeigt statt 222 eingetragen sind etwa 12% mehr !

am 15. Dezember 2004 um 18:41

Na ja, dann bin ich halt 228 gefahren. Dann sind es 9% und wir liegen wieder im üblichen Rahmen....

Bei Fahrzeugen, die nicht abgeregelt sind, kann es durchaus mal sein, daß man durch leichtes Gefälle etwas schneller fährt, als im KFZ-Schein angegeben ist. Außerdem kommt da wieder die Geschichte mit den streuenden Motorleistungen ins Spiel. Vielleicht hatte ich ja statt 165 PS in Wahreit über 170 PS... ;-)

Gruß,

hotel-lima

(kurze Off-Topic-Frage: wieviel Sprit braucht der Wagen denn so kurz vor der Abregelung?)

PS: Der Tipp mit dem FIS (Rückstellen der Durchschnittsgeschwindigkeit) zum "Eichen" des Tachos klingt gut, werde ich bald mal probieren. Danke!

Themenstarteram 17. Dezember 2004 um 8:05

Zitat:

Original geschrieben von Xipho

(kurze Off-Topic-Frage: wieviel Sprit braucht der Wagen denn so kurz vor der Abregelung?)

Über solche Zahlen schweigt der Gentleman lieber, es reicht aber, um die nächste Tankstelle auf der Autobahn zu erreichen ;-)

So long

Themenstarteram 17. Dezember 2004 um 8:15

Zitat:

Original geschrieben von hotel-lima

@Juppomat

Hab bei 240 eine Geschwindigkeitswarnung in den Bordcomputer eingestellt. Die Warnung kommt bei 260 lt. Tacho.

Hm, das ist ja interessant. Zunächst verwende ich aus gutem Grund Winterreifen, die max. 210 km/h zulassen, da die 240-er Reifen schlicht und ergreifend nicht wirklich wintertauglich sind. Demzufolge stelle ich in meinen Bordcomputer eben diese 210 km/h ein, leider gibt er aber unter keinen Umständen ein Warnsignal ab (also Sommerreifen + 210 km/h als Limit eingestellt, 250 hm/h gefahren, keine Anzeige hinsichlich VMax).

Das funktioniert m. E. nur bis 200 km/h, die eingestellt wurden. Dann warnt der Bordcomputer bei > 210 km/h (womit wir wieder beim Thema die Voreilung wären).

Ich hatte diesen 'Fehler' bisher noch nie bei meinem Händler reklamiert, da es mir zu unbedeutsam erschien, aber wo das Thema hier erwähnt wurde, frage ich dann doch noch mal nach:

Du stellst also 240 km/h als VMax ein und erhältst dann auch wirklich einen Warnhinweis?

Zudem: warum regelt der Wagen nicht beim Erreichen der eingestellten VMax ab? Das würde im Zweifel die Reifen retten, denn bei einer entsprechenden CD mit dem BOSE-Sound überhört man dieses doch sehr leise Signal sehr schnell.

So long

am 17. Dezember 2004 um 17:44

Hallo,

@Xipho:

Nun, bei der heutigen Verkehrslage kann man meistens nicht mehr volle Hebel auf der Autobahn fahren. D.h. solche Vollgasstrecken sind meistens nur von kurzer dauer. Dann muß man wieder mit nur 1/4 oder 1/2 gedrücktem Gaspedal warten, bis die linke Spur wieder frei ist.

Bei solch einer Fahrweise benötigt der Wagen ca. zwischen 14 und 16 Liter Super Plus auf 100 km. Man schaft es bei zügiger Fahrweise (also nicht die ganze Zeit Kickdown) auch mit 12 Litern, was für solch einen Wagen akzeptabel ist (wir wissen ja, daß es kein Samrt ist :-)).

Viel schlimmer ist bei dem Auto der Stadtverkehr. Jetzt im Winter sind das dann locker mal 20-24 Liter pro 100 km, leider.... Bei wirklich extrem sparsamer Fahrweise kommt man vielleicht unter 20 Liter. Im Sommer habe ich schon ca. 16 Liter im Stadtverkehr geschafft. Da hab ich aber mit einer Pinzette Gas gegeben. Sobald man aber doch ab und zu mal über Land fährt, relativiert sich der Verbrauch wieder etwas (zwischen 12 und 16 Liter sind es dann). Obige Werte treten bei ausschließlichen Stadtverkehr auf.

Es ist eben ein V8, der ist durstig. Meinen M3 mit 3.2 Litern Hubraum kann man im Durchschnitt mit 10 Litern fahren, und der hat auch 321 PS. Die zwei Zylinder weniger machen sich beim Verbrauch enorm bemerkbar.

 

@a_1stein:

Na ja, bei einem Quattro kannst Du auch im Winter mit Slicks fahren... :-)

Ich stelle bei mir 240 km/h als Warnung ein. Das Warnzeichen kommt dann bei 260 km/h lt. Tachoanzeige.

Das ist eben die absichtliche Voreilung, die die Tachonadel anzeigt. Intern arbeitet die gesamte Elektronik mit der "richtigen" Geschwindigkeit. Das ist ja auch richtig so. Die Reifen sind ja auf "echte" 240 ausgelegt und nicht nur auf 240 km/h - 10%. Abgesehen davon gibt es sicher noch einen breiten Toleranzbereich bei den Reifen, vermute ich mal.

Zunächst dachte ich auch, daß die Warnung nicht funktioniert, aber dann habe ich die Warnung soweit reduziert bis ich dann bei 240 lt. Tacho die Warnung bekam. Das ist also keine Fehlfunktion des Tachos, somdern Absicht.

Gruß,

hotel-lima

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