Wie blöd manche Menschen sind, mein erster Crash

Audi A3 8P

Moin und Hallo,

ich hatte heute meinen ersten Unfall überhaupt, mein A3 hat es vorne erwischt. Dazu habe ich ein paar Fragen an euch:

Folgendes passierte, 9.07. 23.20 Uhr:

Am Kölner Dom, wo die U-Bahn Baustelle ist, bin ich bei Grün links angebogen, als mir auf meiner Fahrbahn in der Abbiegekurve ein Idiot RÜCKWÄRTS mit voll Speed entgegenkam!! Ich habe Ihn wegen der Baustellenwände zu spät gesehen, konnte nicht ausweichen, habe noch gebremst, aber er ist mir mittig vorne mit seinem Heck im Winkel reingerauscht...

Der Typ war 18 und wie bitte kann man so FAHREN??????

Keine Toten oder Verletzten, ich war gefasst nur meine Freundin war fertig mit den Nerven.. Mein Hinterfahrer hat mir seine Adresse gegeben und steht als Zeuge zur Verfügung (schuld liegt beim gegner sagt auch er)! Als er dann gefahren ist, kam dann kam Polizei, und hat meinem Unfallgegner die Schuld gegeben, Unfallprotokoll erstellt..

Meine Provinzial Versicherung hat mir dann einen Abschlepper geschickt und jetzt habe ich einen Opel Vectra Mietwagen.
A3 steht bei einem Abschlepper auf dem Hof der auch Autos repariert, ein großer Karosseriefachbetrieb.

Meine Fragen:
1) Auto beim jetzigen Standort reparieren lassen oder zu AUDI weitertransportieren? Garantie, usw....

2) Habe ich nun einen Unfallwagen, wie es aussieht, ist Motorhaube, Kühler und Querträger, SingleFrameGrill und das Plastikgedöns vorne mitte
kaputt. Scheinwerfer ok, Seiten OK ohne Verzug (was man so sieht, nach den Spaltmaßen nur mal grob geschätzt) Wie wird das abgegolten?

Ich werde morgen die gegenerische Versicherung informieren.

Was muss ich noch sonst beachten?

DANKE!!

So ein Schei...........................! Absolut unnötige Aktion!

31 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von A3H34d


und hier ein weiterer vorteil finde ich. dies ist beim freundlichen leichter durchzusetzen als beim freien der sich evtl. wehrt und vllt die schuld noch auf dich abwälzen will.

So? Bei meinem Freundlichen steht da der folgende kleine Satz auf jedem Auftrag und jeder Rechnung:

"Für Fremleistungen übernehmen die ausführenden Firmen die Garantie"

Gruß
Pete

Ich würde auch zu Audi gehen, da wirste auch sicher einen Audi als Leihwagen bekommen, und keinen Opel...

Um die Falschaussage von der ersten Seite mal aufzudecken:

Nein es ist kein Unfallwagen!
Es ist nur ein Unfallwagen wenn tragende Teile(Seitenteile z.B.) geschweißt werden müssen.
Wenn der Träger und die Schürze kaputt sind und neu kommen ist es kein Unfallfahrzeug!

Nachzulesen auf etlichen Seiten im Netz!
Dies muss auch beim Verkauf nicht angegeben werden!

Servus!

Ich würde auch direkt zu Audi gehen. Meinen A3 haben die zwar beim ersten Reparaturversuch nicht optimal hinbekommen (Kotflügel defekt: Wolkenbildung beim Lack und ungleiche Spaltmaße), aber im zweiten Versuch war's ok. Außerdem kannst Du beim Wiederverkauf sagen,dass eine Vertragswerkstatt den Wagen repariert hat.

Der Schaden betrug ca. 1800 Euro. Ich habe neben dem Schaden auch 50 Euro pro Tag für einen (nicht genommenen) Leihwagen sowie 300 Euro Wertverlust erhalten.

Gruß
Figgi

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Original geschrieben von HenrikA3

Es ist nur ein Unfallwagen wenn tragende Teile(Seitenteile z.B.) geschweißt werden müssen.
Wenn der Träger und die Schürze kaputt sind und neu kommen ist es kein Unfallfahrzeug!
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Hallo

Du schreibst das es kein unfallschaden sei.
Dann wäre meine Frage folgende.

Und was ist wenn ich meinen Wagen in Zahlung gebe und festgestellt wird bei der Prüfung , das es ein Unfallwagen ist. In Punkto Lackdicke stimmt nicht mehr, wie mache ich das den Händler begreiflich.
Weil der wird dann den Preis drücken, könnte ich mir zu mindestens so verstellen.

MFG Payne

Hi,

hab das selbe Problem gehabt, neue Fahrertür und Seite neu lackiert + 800 € Wertminderung,
obwohl es kein Unfallwagen ist. Jedoch musst du beim verkauf das angeben müssen und bekommst
halt das abgezogen was du an Wertminderung bekommen hast. So hats mir damals auch mein
Gutachter gesagt.

Gruss

Dennis

Hallo

Genau das ist der Punkt was einen dann wieder einholt.

MFG Payne

Danke für die Tipps,
Der Gutachter war schon da und der Schaden wird wohl 4500 - 5000Euro betragen, das Gutachten wird noch geschrieben.
Eine Menge Geld für so eine unnötige Aktion des Anderen..
Es wird alles getauscht, die Werkstatt/mein Gutachter sehen es wie ich, neues Auto, alle
beschädigten Teile tauschen. Also nichts wird ausgebeult und überlackiert.
Verzogen ist wohl nichts.
Die sind heute sogar schon mit dem Schrauben angefangen, obwohl die Versicherung des Gegners noch kein OK gegeben hat.
deswegen schrauben Sie schon: wegen der klaren Lage wer Schuld
ist (ich hatte denen das Polizeil Unfallprotokollusw. gegeben),-
Geld holt sich der Händler von der gegen. Versicherung direkt wieder...

Ist mein Audi VW Händler vor Ort, aber ich war noch nicht Kunde dort, weil ich den Wagen noch
nicht lange habe und ihn woanders gebraucht gekauft hatte.
Also scheint das Ganze doch gut zu laufen,. wenn nicht nehme ich mir einen Anwalt.. aber danach sieht es nicht aus.
Ach ja, morgen bekomme ich einen anderen Mietwagen.

Zitat:

Original geschrieben von HenrikA3


Um die Falschaussage von der ersten Seite mal aufzudecken:

Nein es ist kein Unfallwagen!
Es ist nur ein Unfallwagen wenn tragende Teile(Seitenteile z.B.) geschweißt werden müssen.
Wenn der Träger und die Schürze kaputt sind und neu kommen ist es kein Unfallfahrzeug!

Nachzulesen auf etlichen Seiten im Netz!
Dies muss auch beim Verkauf nicht angegeben werden!

Du hast Recht hier von einem Unfallwagen im klassischem Sinn zu sprechen wäre wohl zu viel des Guten.

Allerdings muß der TE diesen Schaden trotzdem beim Verkauf angeben.

Dem potentiellem Käufer sind "erhebliche" Vorschäden am Fahrzeug zu nennen.
Egal ob Rahmenrichtarbeiten durchgeführt worden sind oder nicht.
Ich denke von einem erheblichen Schaden kann man bei 5.000,- sprechen.

Grüße

Ich wollte mich noch kurz melden, wie es nun weitergegangen ist.

Die Versicherung hat es bis zum 16.08 nicht geschafft, den Zeugen anzurufen, haben wohl nur einen Brief geschickt...
also ich habe am 16.08 nur eine Zusage der Reparaturkosten in Höhe von 2700 Euro von der Versicherung bekommen.
Der Schaden am Auto beträgt 5200 Euro.
Gutachter 530 Euro.
Mietwagen 600 Euro.
Wertminderung 500 Euro.

Ich habe dann mir einen Anwalt am 16.08 genommen, mir hat es einfach ab da gereicht.

Er hat der Versicherung eine Frist bis zum 31.08 gesetzt, der Fall sei "100% eindeutig".

Dann habe ich den Rest am 16.08 selbst vorgestreckt beim Händler, um mein Auto zu bekommen (ich brauche mein Auto beruflich..).

Die Reparatur ist tadellos, wirklich sehr gut. Man sieht nichts vom Unfall, alles getauscht und lackiert.

Nun warte ich seitdem auf ein Zeichen der Versicherung, aber die haben noch bis morgen Zeit, dann läuft die Frist ab...

Ich bin da mal gespannt.

Alle (Mein Händler, Anwalt, usw.) haben sich gewundert, dass das alles so lange dauert und ich MEINEM Geld hinterherlaufen muss..

Fortsetzung folgt

würde an deiner Stelle noch versuchen Verzugszinsen rauszuschlagen (ka ob das funktioniert). Du bist mit einem nicht wirklich niedrigen Geldwert in Vorleistung getreten...

würds mal versuchen

ansonsten, immer wieder dreist diese versicherungen 😠

Zitat:

Original geschrieben von macandre


würde an deiner Stelle noch versuchen Verzugszinsen rauszuschlagen (ka ob das funktioniert). Du bist mit einem nicht wirklich niedrigen Geldwert in Vorleistung getreten...

würds mal versuchen

ansonsten, immer wieder dreist diese versicherungen 😠

und am besten vorher mal bei deiner bank anfragen was die für Zinsen bei der Summe benutzen..am besten Dispozinsen nehmen ^^ 😁

So ein weiteres Update.

Die von meinem Anwalt an die gegen. Versicherung gesetzte Frist von 2 Wochen ist am Freitag, 31.08 abgelaufen. Heute Anruf beim Anwalt:
Die gegner. Versicherung hat sich nicht gemeldet, weder bei mir noch beim Anwalt!! Auch nicht bei meiner Bekannten, die als 2. Zeugin bei mir im Auto saß.

Der Unfall liegt nun 3,5 Wochen zurück.

Ist das alles noch normal?
Ich denke nicht und mein Anwalt setzt nun eine 2. kürzere Frist mit Nachdruck.

Hat von Euch jemand eine Idee/ oder so etwas schon einmal erlebt?
Ich bin im Moment etwas sauer...

Zitat:

Original geschrieben von aerodynamik


So ein weiteres Update.

Die von meinem Anwalt an die gegen. Versicherung gesetzte Frist von 2 Wochen ist am Freitag, 31.08 abgelaufen. Heute Anruf beim Anwalt:
Die gegner. Versicherung hat sich nicht gemeldet, weder bei mir noch beim Anwalt!! Auch nicht bei meiner Bekannten, die als 2. Zeugin bei mir im Auto saß.

Der Unfall liegt nun 3,5 Wochen zurück.

Ist das alles noch normal?
Ich denke nicht und mein Anwalt setzt nun eine 2. kürzere Frist mit Nachdruck.

Hat von Euch jemand eine Idee/ oder so etwas schon einmal erlebt?
Ich bin im Moment etwas sauer...

ich hab es schon erlebt, dein ANwalt wird eine Nachfrist stellen müssen.

Mir wurde darmals gesagt, dass es durchaus normal sei.

Bei mir ist alles gut ausgegangen - als nicht gleich durchdrehen.

Evtl. will die gegnerische Versicherung erstmal ihrern Kunden ausführlich befragen und wenn sich dieser
etwas zu viel Zeit lässt kann es leider dauern.

LG RED

Also Anfangs dachte ich noch, warum raten den hier so viele gleich zum Anwalt zu gehen? Kostet doch wieder nur höhere Versicherungsprämien wenn jeder gleich einen Anwalt nimmt. Wenn man das hier alles gelesen hat, kann man allerdings verstehen warum rechtlicher Beistand auch bei eindeutigen Fällen in Anspruch genommen werden sollte.

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