Wertverlust beim Golf VII 2.0 TDI

VW Golf 7 (AU/5G)

Servus Gemeinde,
da uns unser Golf VII 2.0 TDI BMT Highline im Moment gewaltig nervt, haben wir uns am WE mal so spaßeshalber umgeschaut nach einem neuen fahrbaren Untersatz. Wir wollten dabei den G7 in Zahlung geben und die Preise die wir beim Händler dafür erzielen konnten waren schon ganz schön heftig. EZ 03/2013, 20 tkm, SH, AHK, Ergo´s, 4 Türen, CM mit DAB+, Bi Xenon mit LED, WR auf Alu usw.
Die verschiedenen Händler sprachen da von einem Einkaufspreis von ca. 19.500,-€
Das macht einen Wertverlust von 34% für ein Auto das 10 Monate alt ist :-(
Wahnsinn!!!
Wie gesagt, war nur so ein Versuch der aber für uns die Erkenntnis gebracht hat:
Nie wieder ein absolut neues Modell und nie wieder einen VW von unserem orstansäßigen Freundlichen (blödes Wort für einen Händler dem man nach dem Barkauf einfach egal ist!!!)
Was uns am G7 nervt:
-Delle an der Fahrertürinnenseite, reklamiert bei Übernahme bis jetzt nicht behoben
-Lackfehler bei der Übergabe, bis jetzt keine Entscheidung von VW
-Probleme mit AutoHold, trotz Update kann mann/Frau immer noch nicht ohne Gaseinsatz nur mit der Kupplung rückwärts fahren Angeblich Stand der Technik
-Zu hoher Verbrauch im Vergleich zum G6 2.0 TDI 140 PS
-Standheizung defekt - wurde behoben
-Heck wird bei Vollbremsung sehr leicht - ab 200 in meinen Augen gefährlich!
- HeckscheibenWischWasch tröpfelt nach - behoben
- Saugnapfabdrücke in der Heckscheibe, gehen trotz putzen nicht raus- in Arbeit
- für meine Frau (155cm) ist der Golf 7 zu unübersichtlich (Sitzeinstellung zu niedrig)

Naja, vielleicht haben wir uns ja vom Golf VII etwas zuviel erwartet!
Nach Golf 1 (50 PS), Scirocco 1 (85PS), Golf 1 GTI (öttinger 2 Liter mit 150 PS), Golf 2 GTD (70 PS), Golf 4 Variant 2.0 (115 PS) und Golf 6 TDI Highline (140 PS) ist der Golf VII für uns im Moment der größte Fehlkauf!

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von fredlsg7


....
Das macht einen Wertverlust von 34% für ein Auto das 10 Monate alt ist :-(
...nervt:
-Delle an der Fahrertürinnenseite, reklamiert bei Übernahme bis jetzt nicht behoben
-Lackfehler bei der Übergabe, bis jetzt keine Entscheidung von VW
-Probleme mit AutoHold, trotz Update kann mann/Frau immer noch nicht ohne Gaseinsatz nur mit der Kupplung rückwärts fahren Angeblich Stand der Technik
-Zu hoher Verbrauch im Vergleich zum G6 2.0 TDI 140 PS
-Standheizung defekt - wurde behoben
-Heck wird bei Vollbremsung sehr leicht - ab 200 in meinen Augen gefährlich!
- HeckscheibenWischWasch tröpfelt nach - behoben
- Saugnapfabdrücke in der Heckscheibe, gehen trotz putzen nicht raus- in Arbeit
- für meine Frau (155cm) ist der Golf 7 zu unübersichtlich (Sitzeinstellung zu niedrig)

Hallo, berechnest Du die 34 % vom Barzahlungs- oder vom Listenpreis? Des weiteren sollte es nicht unbekannt sein, dass ein Fahrzeug gerade in den ersten 12 Monaten den höchsten "Wert"-verfall erfährt.

Was das betrifft, das "nervt":
- Delle: Frist zur Beseitigung setzen und VW über den Vorgang in Kenntnis setzen wenn der Händler nicht reagiert
- Lack: ebenfalls Frist setzen
- Auto Hold hätte man problemlos bei einer Probefahrt testen können, dann wüßtest Du, dass Deine Frau damit nicht kann (da nützt es Dir nichts das tausend andere Frauen sehr wohl damit können, nämlich rückwärts mit Autohold anzufahren, denn Du wolltest vermutlich ja ein neues Auto und keine neue Frau....)
- was ist zu hoch? - höher als der Normverbrauch?
- Defekt behoben - gut ist
- "leichtes Heck" - mache mit dem Auto ein Fahrsicherheitstraining und gewinne Vertrauen, der hebt nicht ab! Ansonsten schreibst du selbst im Verbrauchsthema, der Golf verbrauche jetzt wie erhofft weniger nachdem Du 195er Reifen fährst - mit den Reifchen fährt man auch besser keine 200 km/h. Also wenn das Sicherheitstraining alleine nichts bewirkt - fahre zumindest ordentliche Reifen!
- Heckscheibenwasch- behoben, gut ist
- Saunäpfe - Scheibe tauschen und gut ist auch
- unübersichtlich: s. Probefahrt

Sorry, sicher sind die Probleme Delle, Lack, Tröpfeln, Standheizung und Scheibe unerfreulich, aber nicht unlösbar. Das ist aber durchaus eine Fehlerhäufung, die auftreten kann und aus welchem Grund viele keine Fahrzeuge gleich welchen Herstellers aus dem ersten Produktionsjahr kaufen. Die Technik ist so komplex, die kann gar nicht direkt funktionieren, ohne dass auch der Kunde zum Tester wird. Dafür aber nach 10 Monaten das Auto verkaufen zu wollen finde ich schon ein wenig "speziell".

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Zitat:

Original geschrieben von mr. technik


...
Ob nun der Kunde, der beim ortsansässigen Händler oder bei der Kette bzw. im Internet kauft, der Dumme ist, sei mal dahingestellt. Was passiert, wenn einige grosse Player den Markt unter sich ausmachen, sieht man bei den Stromkonzernen oder Mineralölgesellschaften...

Servus,

vielen Dank für deinen sehr guten Beitrag. Ich kenne die ganze Geschichte seitens Opel. Auch wenn die Nachlässe dort höher sind, die Zeche zahlt der Händler.

Meiner Meinung nach sind aber weder der internetsüchtige Privatkäufer noch der Vor-Ort Händler schuld an der Misere, sondern die Hersteller selbst.

Das Privatkundengeschäft mit Golf, Passat & Co. wird keine 10 % mehr betragen. Der Rest sind Flottenlösungen, sei es für Unternehmen wie DB AG, Telekom oder die klassischen Autovermieter. Diese bekommen sensationelle Nachlässe, so dass die Marge für die Hersteller kaum noch im dreistelligen Eurobereich/Fahrzeug liegen wird.

Wenn diese Unternehmen sich von den Fahrzeugen nach ihrer Bestimmungszeit trennen, bestimmen sie die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Letztendlich muss der Privatverkäufer gegen diese Preise anstinken - und ab da an wird es bitter.

Ein Beispiel ist mein Zweitwagen. Dt. Fahrzeug aus der VW Leasing in BS. Liste ~ 28 t€. Nach 15 Monaten haben ich ihn für weniger als die Hälfte des Listenpreises incl. neuer Bremse und frischem Service geschossen.

Wenn ich das Neufahrzeug privat erworben hätte, müßte ich bei einem Nachlass von 15 % mit einem Wertverlust von 10 t€ klarkommen. Selbst bei einem guten Jahreseinkommen tut das wirklich weh.

G
simmu

Zitat:

Original geschrieben von fredlsg7


Servus Gemeinde,
da uns unser Golf VII 2.0 TDI BMT Highline im Moment gewaltig nervt, haben wir uns am WE mal so spaßeshalber umgeschaut nach einem neuen fahrbaren Untersatz. Wir wollten dabei den G7 in Zahlung geben und die Preise die wir beim Händler dafür erzielen konnten waren schon ganz schön heftig. EZ 03/2013, 20 tkm, SH, AHK, Ergo´s, 4 Türen, CM mit DAB+, Bi Xenon mit LED, WR auf Alu usw.
Die verschiedenen Händler sprachen da von einem Einkaufspreis von ca. 19.500,-€
Das macht einen Wertverlust von 34% für ein Auto das 10 Monate alt ist :-(
Wahnsinn!!

.

So ein alter Hut ist kein neues Thema wert !

Wo leben manche eigentlich . . .

E.

Um zum Thema zurück zu kommen:

Frage an den TE:

Wie hoch war der Listenpreis damals und was hast Du dafür bezahlt?
Was würde das Auto heute neu kosten, falls Du das weißt?

Nach 10 Monaten verkauft man auch kein Auto. Das ist das wirklich dümmste was man machen kann. Behalt den Wagen noch 1-2 Jahre und verkauf ihn dann nach insgesamt 36 Monaten. Dann ist der Wertverlust erträglicher.

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Zitat:

Original geschrieben von cycroft


Nach 10 Monaten verkauft man auch kein Auto. Das ist das wirklich dümmste was man machen kann. Behalt den Wagen noch 1-2 Jahre und verkauf ihn dann nach insgesamt 36 Monaten. Dann ist der Wertverlust erträglicher.

Kann man allgemein nicht so stehen lassen.

Hatte ein Auto sehr günstig eingekauft und einen hohen Wiederverkaufswert erreicht,

weil der Käufer unbedingt das Auto mit dem Motor und in der Farbe haben wollte (Seat Ibiza, weiß, 3 - Türer)

Hatte den Wagen mit 13 cent / km (ohne Diesel und Versicherung) gefahren. 1,5 Jahre 40Tkm.

Denke, man muss den Markt im Auge behalten.

Wenn man sein Auto nicht los wird für den gewünschten Preis, muss man ihn halt weiter fahren.

Einfach mal mit dem PReis in mobile und Co setzen und mal ein paar Monate warten und langsam den PReis runter drehen.

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