Wer hat schon einen A3 BJ 2004 ?
Mich würde interessieren, ob es schon Hüpf-Erfahrungen mit A3s BJ 04 gibt. Bis jetzt geht es ja im Forum immer noch um "ältere" Fahrzeuge.
43 Antworten
Man sollte alles durchfahren,nicht nur 1000 Km am Stück Autobahn im selben Tempo.Also Landstraße,schnellere Fahrt,öfters ein paar Schaltvorgänge,usw.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von mango
Hab ja gelesen das häufige Lastwechsel am Anfang Plicht seien. Seht ihr das auch so und wie ist es genau gemeint? Viel Gänge schalten?
Ja! Bin die ersten 1000 km ausschließlich Landstraße gefahren und nicht über 2500 1/min. Danach habe ich die Drehzahl dann pro 1000 km um 500 1/min gesteigert. Wenn er gut warm war, habe ich schon mal kurz über die selbstgewählte Grenze gedreht. Bis jetzt haben mir alle Motoren (bisher 5) diese Einfahrweise mit niedrigstem Ölverbrauch gedankt. Einbußen an der Spritzigkeit hatte ich keine.
Meinen letzten beiden Autos habe ich anfang eine Fahrt in die Berge gegönnt, weil da extrem viel Schalten angesagt ist. Wo ich jetzt wohne, ist es leider zu flach. Außerdem liegt in den Bergen jetzt vorwiegend Schnee und da muß das nicht sein 🙂
Handi
@mango:
da du auch den 2l fsi hast, meine empfehlung dazu(obwohl schon mal früher gepostet):
ohne es mit eigenen augen gesehen zu haben, dass porsche ihre motoren im werk grob einfährt, ist bekannt - bei audi in der relation zum neupreis eines a3`s sehr unwahrscheinlich (z.B. 1000km mit super plus bei heutigem controlling??)
das viel gelobte long life öl ist ein produkt zw. marketing und controlling, wurde speziell für vw/audi entwickelt und hat keine allgemeine zulassung. wenn du deinen a3 lange fahren und ihm gutes tun willst, würde ich raten mittelfristig auf 12 monatsintervalle mit einem 10W40(zB) zu wechseln. der einfahrprozess dauert mit dem (wasser ähnlichen) longlife natürlich länger (daher auch die aussage, die motoren seien erst mit 14.000km+ richtig eingefahren). longlife wurde erfunden, um die preissteigerung des modelle zu rechtfertigen, von wegen "...der kunde muss dafür auch nicht mehr dauernd in die werkstatt, ergo spart er hier viel ein..."
ich kenne einige fachleute, die um die qualität von long life öl wissen und es in ihren eigenen auto`s nichtmal für lau freiwillig einsetzten. nur hängt daran halt auch die gewährleistung von audi(!). man kann dazu zu stehen wie man will, die optimalste lösung für die langlebigkeit eines motor`s ist es definitiv nicht, sondern lediglich eine kaufmännische vorgabe innerhalb audi`s. aber bitte, diese entscheidung muss jeder besitzer selber treffen ;-)
ein weiteres vorurteil, motoren seien state of the art dermaßen perfekt gefertigt, dass einfahrvorgänge überflüssig sind, sind ebenfalls letzteres. fertigungsprozesse sind besser geworden, aber werden nie soweit optimiert, um den nachweiss über ein mikroskop stand zu halten. technisch wäre dies sicher machbar, aber kaufmännisch totaler blödsinn. daher macht einfahren durchaus sinn, außer für besserwisser.
wer sich an die offizielle aussage von herstellern hält, wonach 1000km vollkommen ausreichen und womöglich in dieser zeit es mit den drehzahlen nicht so genau nimmt, wird i.d.r. mit lebenslangem erhöhtem ölverbrauch dafür belohnt. ein motor der über ca. 4 bis 5000km langsam steigernd eingefahen wird, verbraucht unter garantie fast kein öl, womit wir wieder bei teurem longlife öl wären ;-)
grundsätzlich gilt, langsam steigern, die ersten 2000km sind die wichtigsten, bestenfalls landstraße ab 30km mit häufigen schaltvorgängen bzw. wechselnden drehzahlen(<3000u/min). den motor immer warm fahren, wasser=90 grad ist nicht gleich öl temp! einem heissen motor sollte man 2-3 minuten geben sich abzukühlen, bevor man ihn abstellt. nach ~1000km ist ein erster ölwechsel auf jeden fall ratsam, wer es nicht glaubt, kann ja mal mit einem starken magneten durch das gewechselte öl gleiten ;-)
Hallo!
Warum sollte Audi irgendetwas empfehlen was gegen die Haltbarkeit des Motors ist???
Ich glaube nicht, dass die scharf auf Gewährleistung sind, weder aus kaufmännischer oder sonst einer Sicht!
Was das Einfahren betr.:
Ich halte mich nicht sklavisch an eine Drehzahlvorgabe, sondern fahre den Motor warm (immer) bevor ich richtig Leistung abrufe und während der Einfahrzeit keine Dauervolllast und wechselnde Drehzahlen.
Keines meiner bisher gefahrenen Fahrzeuge (ob Auto oder Motorrad) hat mit schlechter Leistung oder hohem Ölverbrauch „geglänzt“ und Motorschäden hatte ich bis jetzt auch noch nicht.
Grüsse
Klaus
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Zitat:
Original geschrieben von klaus968
Hallo!
Ich halte mich nicht sklavisch an eine Drehzahlvorgabe, sondern fahre den Motor warm (immer) bevor ich richtig Leistung abrufe und während der Einfahrzeit keine Dauervolllast und wechselnde Drehzahlen.
Keines meiner bisher gefahrenen Fahrzeuge (ob Auto oder Motorrad) hat mit schlechter Leistung oder hohem Ölverbrauch „geglänzt“ und Motorschäden hatte ich bis jetzt auch noch nicht.
ja genauso habe ich es mit meinen Polo gemacht und genauso mache ich es auch mit dem A3.
schlechtere Leistung und erhöhten Ölverbrauch hatte ich auch net.
mfg kay
@klaus: es ist eine frage der langlebigkeit. die schmierung mit longlife ist, weil zu dünnflüssig langfristig schlechter(gerade bei hoher leistungsabfoderung des motors). damit lassen sich prinzipiell längere intervalle überbrücken, aber ein motor hat nunmal verschleiss und so werden wechselintervalle hinausgezogen, was die brieftasche des kunden schonen soll und die preisanhebung rechtfertigen.
natürlich sind die nicht scharf auf gewährleistung, aber ganz so einfach ist es leider nicht. als hersteller will man dem kunden etwas vermeindlich gutes tun, etwas zum wohle des kunden und dieses als gewaltigen vorteil verkaufen. aber welcher hersteller ist denn daran interessiert, das der kunden sein auto o.a. andere produkte lebenslang benutzt?? schon mal davon gehört, dass produkte auffällig häufig defekte ausweisen, wenn sie aus der gewährleistung heraus sind ??
als hersteller will ich fortlaufend verkaufen und nicht produkte herstellen, die lebenslang halten. also kommt man dem kunden entgegen, aber sorgt gleichzeitig dafür, dass der kunde auch wiederkehrt. ich habe am 8p schon zich (nicht offensichtlich) ecken gesehen, wo genau die kaufmännische sicht sich als rotstift deutlich (zum nachteil) bemerkbar gemacht hat.
ganz so naiv tickt die wirtschaft nun doch nicht ;-)
jedes auto hält i.d.r. 100 bis 200.000 - so oder so. die einen treten es häufig, fahen es nicht warm, (be)zahlen dafür neue turbolader etc., die anderen fahren ihre auto`s mit weniger werkstattbesuchen bis 300. od. 400.000. voraussagen lässt sich sowas nur begrenzt, aber abstreiten wird das keiner ernsthaft.
also machen wir uns nix vor, hersteller sind nicht interessiert auto`s für die ewigkeit zu bauen und auto`s sind verschleissprodukte und bedürfen je nach beanspruchen nach kurzen wartungsintervallen.
aus meiner sicht geht es darum, das optimalste für das auto zu tun und nicht alles anstandslos zu glaube, was audi von sich gibt.
@Coyote Ugly
Du stellst das so hin, als ob es nachgewiesen wäre, das das longlife-Öl schlecht für den Motor ist. Wo steht das? Wer hat das nachgewiesen? Ob das Öl zwingend notwendig ist und erst recht der horrende Preis darf bezweifelt werden.
Aber nicht alles was neu ist, ist des Teufels. Ich kann mich noch an meine Lehrzeit erinnern (wenn ich mir Mühe gebe), da kam das vollsynthetische Öl raus. Das war auch zu teuer zu Dünn und überhaupt…
Wer schon mal Motoren mit höherer Laufleistung „offen“ gesehen hat, die nur Vollsynthetik gesehen haben, der weiß das das Öl nicht nur teuer sondern auch besser ist.
Was die 300.000 oder 400.000 km angeht, glaube ich nicht dass das für einen 2,0 TDI zutreffen wird. Die Motoren werden doch wesentlich höher beansprucht als der vom Mercedes-Taxi von 1980
Grüsse
Klaus
Wenn ich das hier so lese,
(-abkühlen lassen, erst dann ausschalten;
-behutsam einfahren;
-möglichst kein LongLife;
-immer erst warmfahren;...)
dann kann man ja doch lieber gleich einen Benziner empfehlen ;-)
Ich wollte eigentlich nur Auto fahren :-o
Cu und Gruß
tk
Wenn ich meinen A3 abhole, sieht meine erste Fahrt so aus: Stadtverkehr bis zur Autobahn, dann 250 KM AB, und dann 70 KM Landstraße.
Wie soll ich da jetzt am besten fahren?? Ich wollte eigentlich schon komplett die AB fahren, erst mit Tempomat 120, und dann, wenn er richtig warm ist, ein bisschen abwechslungsreicher im Tempobereich 100-145 (Tacho, entspricht ungefähr 3000 RPM) fahren.
Danach wird das Auto erst mal fast nur überland bewegt, nur ganz kurze Stücke AB.
Was würdet ihr mir empfehlen??
Vor allem locker bleiben! Am Anfang keine Dauervolllast und keine Wissenschaft draus machen, es soll doch auch Spaß machen. Wegen 500 U/min mehr oder weniger braucht man kein schlechtes Gewissen haben.
Grüsse
Klaus
Zitat:
Original geschrieben von tk69
Wenn ich das hier so lese,
(-abkühlen lassen, erst dann ausschalten;
-behutsam einfahren;
-möglichst kein LongLife;
-immer erst warmfahren;...)dann kann man ja doch lieber gleich einen Benziner empfehlen ;-)
Ich wollte eigentlich nur Auto fahren :-o
Cu und Gruß
tk
Das ist beim Benziner auch nicht unbedingt viel anders,das einzig anfällige beim TDI ist der Turbo,aber die gibts bei Benzinern schließlich auch.
Gruß
@klaus:
nun wie ich sagte, es ist jedermanns eigene entscheidung, wie man es hält im punkto einfahren und longlife öl.
das es schlecht ist, ist gänzlich deine interpretation. ich habe lediglich gesagt, dass es für den motor bessere öle gibt (gerade bei hoher belastung und/oder bei sommerlichen temperaturen). für meine aussage gibt es keinen beweis in der form eines gutachtens (was du dir vermutlich vorgestellt hattest). ich vertraue aber trotzdem lieber meine gewonnenen informationen :-) von daher siehe erster satz.
das öl wurde speziell auf die vorgaben von vw/audi erstellt und darf nur in diesen motoren eingesetzt werden. wer es nicht benutzen will, bei dem dürfte audi die gewährleistung bei motordefekten versagen (wie bei allem, was nicht original ab werk ist).
unterm strich: longlife ok für motor, notwendig für gewährleistung, aber nicht das optimalste öl. in der sache sind wir gar nicht so weit auseinander - nur wenn man das optimalste ergebnis erreichen will, dann gibt es eben solche und solche einfahrmethoden bzw. öle.
weitere ausführungen spare ich mir jetzt.
@Coyote Ugly
Ich denke auch, dass wir prinzipiell nah beieinander sind. Nix für ungut!
Ich freue mich jedenfalls auf meinen A3.
Grüsse
Klaus
1. Das Hüpfen ist unabhängig vom Motor!
Ich bin einen 1.6 gefahren, der auf einer neuen Autobahn mit regelmässigen Wellen sich aufschaukelte.
2. Ja hinten war das ganze besonders zu spüren...man hatte das Gefühl, dass Ding hebt hinten bald ab...
3. Meiner Meinung nach sind nur Ambition betroffen. Mein Attraction liegt ruhig...wenn auch recht hart ... ein Golf V ist weicher und komfortabler...