Was sollte ein F3x Fahrer monatlich verdienen?
Hallo.
Vielleicht bißchen Offtopic aber mich interessiert wiedermal eure Meinung.
Einfache Frage:
Ich habe mir einen 435i XDrive mit ordentlich Sonderausstattung bestellt.
Effektiver Preis ist mit abgezogenem Rabatt ca 63.500€.
Wieviel sollte man in euren Augen NETTO verdienen um sich so nen Spaß leisten zu können?
Beste Antwort im Thema
Mindestens solltest du Leasingrate, Steuer und Versicherung netto verdienen. Wenn du noch was essen willst und nicht im Auto wohnen, dann entsprechend mehr. Geld für Benzin ist optional. Ich finde aber das ist gut investiert, denn dann fährt das Auto von allein und man muss es nicht schieben.
323 Antworten
Einfach die alt bewährte Regel der "gesunden Verhältnismäßigkeit" anwenden:
Bruttolistenpreis des Autos = maximal 1 Nettojahreseinkommen.
Bei Privatpersonen, die im Leben mehr als nur Autos im Sinn haben, lässt sich diese Faustregel gut beobachten.
Ich käme übrigens nicht im Traum darauf mehr als 60k bar für einen 0815 Plastik BMW hinzulegen, den es an jeder Ecke gibt und in wenigen Jahren auch bei jedem windigen Fähnchenhändler.
Meine Wahl bei zu viel Geld: http://germancarsforsaleblog.com/.../file_zpse7cc538e.jpg
Zitat:
Original geschrieben von croco82
Einfach die alt bewährte Regel der "gesunden Verhältnismäßigkeit" anwenden:
Bruttolistenpreis des Autos = maximal 1 Nettojahreseinkommen.Bei Privatpersonen, die im Leben mehr als nur Autos im Sinn haben, lässt sich diese Faustregel gut beobachten.
Ich käme übrigens nicht im Traum darauf mehr als 60k bar für einen 0815 BMW hinzulegen, den es an jeder Ecke gibt.
Meine Wahl bei zu viel Geld: http://germancarsforsaleblog.com/.../file_zpse7cc538e.jpg
dazu gibs sogar statistiken...
http://mobil.n-tv.de/.../...se-schmaelern-Kauflust-article7595346.htmlob so aussagefähig ist.. aber immerhin.
aber wieso bruttolistenpreis? das ergibt keinen sinn...
Ohne mir hier alles Geschriebene komplett reinzuziehen bin ich der Meinung, dass es völliger Quatsch ist, die Anschaffung eines Fahrzeuges immer wieder mit beruflichen Einkünften aus freiberuflicher, selbständiger bzw. nichtselbständiger Tätigkeit allein in Verbindung zu bringen.
Diesen Eindruck habe ich hier jedenfalls gewinnen können.
Es gibt noch etliche weitere Einkommensarten, die oft zusätzlich neben dem Verdienst anfallen oder allein für sich mehr als ausreichend sind. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, aus Wertpapieren, Patenrechten, Erbschaften, freiberuflicher (Vortrags-)Tätigkeit (Wie ein gewisser Herr Steinbrück) und vieles mehr.
Andere Menschen setzen wiederum andere Prioritäten, kaufen sich schöne Autos und sammeln dafür vielleicht weniger Eigentumswohnungen oder haben überhaupt keinen Bedarf an Immobilien, die sie später auch nicht in den Himmel (oder in die Hölle) mitnehmen können.
Dann gibt es wieder Leute, wie ein ehemaliger Kollege von mir, der im Laufe der Jahre eine dicke Erbschaft nach der anderen gemacht hat. Trotzdem ist er stolz darauf, dass sein vor 20 Jahren neu gekaufter Golf immer noch einwandfrei läuft.
Neue Autos bedeuten im einfach nichts. Von A nach B kommen sie irgendwie alle.
Dieser Mensch hat eben andere Prioritäten wie z.B. Dagobert Duck nach dem Motto "Geiz ist geil" gesetzt. Er hat noch nicht einmal Kinder, denen er sein Vermögen z.T. überlassen oder irgendwann einmal vollständig hinterlassen kann.
Und dann gibt es die Spezialisten, welche glauben, dass ein Firmenfahrzeug mit privater Mitbenutzung ein Privileg sei. Zunächst einmal handelt es sich hierbei immer um eine in den Arbeitsvertrag eingebaute Gehaltsumwandlung, den der Arbeitgeber hat nichts zu verschenken.
Der Hauptvorteil liegt auf seiner Seite. In steuerlicher Hinsicht und auch deshalb, weil er für diesen Einkommensanteil keine Sozialabgaben abführt, welche zu Lasten der späteren Rente seines "privilegierten" Arbeitnehmers gehen.
Und sind wir doch mal ehrlich. Die Masse der Dienstwagenfahrer reicht gerade mal an einen 320d oder vergleichbare Autos anderer Hersteller heran. Darüber wird dann die Luft schon dünner.
Da habe ich zum Glück überhaupt keine Probleme mit. Beruflich mit hervorragenden Dienstfahrzeugen ohne private Mitbenutzung ausgestattet und privat muss ich mich nicht anstrengen, als weiteren Pkw einen nahezu voll ausgestatteten F31 zuzulegen. Lieber hätte ich zwar den F11 genommen, aber 4,90m Länge sind mir unhandlich.
Jedenfalls bin ich froh, nicht auf einen finanziell oder nach CO2-Ausstoß limitierten Firmenwagen für die private (Mit-)Nutzung angewiesen zu sein. Womöglich noch ein Auto mit einem Vierzylinder Diesel-Motor und mit vorgegebener Fahrzeuglackierung.
eine wichtige Frage wäre auch noch was die Frau des Fahrers verdient 😉😁
Gruß
odi
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von odi222
eine wichtige Frage wäre auch noch was die Frau des Fahrers verdient 😉😁Gruß
odi
Die verdient doch wohl auch einen BMW im Zuge der Gleichberechtigung. ;-)
Wer ledig und gut verdienender Single ist, der ist doch eh der Arsch und Melkkuh der Nation. Da müsste man schon aus Protest nur Fahrrad fahren.
Hallo, also ich kann mir so einem Neuwagen nicht leisten!
Mit meine 50tsd im Jahr, ist nur ein Gebrauchtwagen drin.
Zitat:
Original geschrieben von croco82
Wer ledig und gut verdienender Single ist, der ist doch eh der Arsch und Melkkuh der Nation. Da müsste man schon aus Protest nur Fahrrad fahren.
vlt ja bald nicht mehr 😁.. single wär schön, unverheiratet trifft es eher
Zitat:
Original geschrieben von croco82
Wer ledig und gut verdienender Single ist, der ist doch eh der Arsch und Melkkuh der Nation. Da müsste man schon aus Protest nur Fahrrad fahren.
Es geht jetzt nicht mehr zum Thema aber ich muss einfach auf sowas antworten ...
Wer Single ist und ein gutes Einkommen hat, dem geht es gold!
Er ist die Made im Speck und vergeht sich an dem Generationsvertrag.
Diejenigen mit Kinder schuften schwer, verzichten auf viel und sind häufig gearsc.t!
Sie zahlen viel in die Sozialversicherung ein und leisten zusätzlich einen sehr hohe
Beitrag zur zukünftigen Sicherung der Sozialbeiträge, von denen der Single später profitiert.
Als Familie muss ich viel leisten, zahlen, zahlen, zahlen und bekomme nacher in der Rentenvorsorge den Hammer, weil ich nämlich sehr viel in den Staat investiert habe und dies nicht fett auf die hohe Kante oder in fette Autos investieren konnte - als Single hätte ich schon längst einen GT3RS statt so einen pisseligen Familien-3er
Ich muss für die Schulen heute Toilettengeld und Trinkwassergeld zahlen - ja, richtig gelesen! In dieser Bananenrepublik muss ich für die Nutzung der Toiletten durch die Kinder bezahlen! Dazu kommen noch Kopiergeld und etliche Schulbücher, die die Schule zwingend fordert, aber nicht zur Verfügung stellt.
Ich frage mich, wann ich auch noch Heizgeld zahlen darf, damit im Winter die Raumtemperatur nicht auf 16° gesenkt werden muss? Und nein, das gibt es an ganz normalen Schulen und diese Kosten werden von vielen Schulen im Landkreis und Bundesland zusätzlich eingezogen!
Und wenn man seine Kinder auf ein anerkanntes staatl. Elitegymnasium bringt, dann beginnt das Gespräch beim Direktor mit: "sie wissen, dass wir vorwiegend Eltern aus gut verdienenden Kreisen haben, die die Schule und ihre Kinder mit zusätzlichen finanziellen (Lehr-) Mitteln ausstatten?"
Das ist Sozialstaat in einem sozi-grün regierten Bundesland!
Mein Beileid an die armen gutverdienenden Singles!
P.S. sorry, wenn ich vorhin etwas unwirsch geschrieben habe - aber als Patchwork-Familienvater ist man in diesem Staate ziemlich gekniffen und wünscht sich häufig halt auch mal Single zu sein - aber hier könnte ich aus meinem speziellen Fall Geschichtem für zwei abendfüllende Runden erzälen, die schier unglaublich sind und zweifeln lassen, dass wir im 21. Jahrhundert sind.
Zitat:
Original geschrieben von 6ender
Es geht hier nicht darum ob ich das Auto bezahlen kann oder nicht sondern nur wie die Gesellschaft darüber denkt usw
Das ist die Falsche Frage.
Die Frage die sich stelt ob die restlichen Liquiden Mittel noch ausreichen für den Lebensstyle.
D.h. man muss sich überleben wieviel geld man im Monat braucht um seinen Lebensstyle zu finanzieren.
Monatliche Einnahmen
- Fixkosten (Miete, versicherungen, etc.)
- Vorhalt für Nebenkosten, reparaturen (z.b. Waschmaschine etc.)
- Lebensmittel
- (ggf. Kinderkosten)
- Fahrzeugkosten
---------------------
= Liqide Mittel
Die Fahrzeugkosten kannn man grob so zusammenrechnen:
. Anhaltspunkt: LP, Einkaufspreis, Restwert, km / annum, Variable Kosten, Wartung, Versicherung.
Z.B.:
LP: 70.000, EKP: 63,500 €, Restwert: ca. 45% nach 3 Jahren, 20.000 km p/a
D.h.
Summe Variable Kosten ca. 10000 €
Summe Wartung ca. 2600 € (service + 2 satz reifen)
Summe Versicherung ca. 3000 €
Wertverlust = 63500 - 0,45 * 70.000 = 32000 €
Summe: ca. 47600 €
Monatskosten: ca. 1267 €
D.h. umgekehrte Rechnung: Idaelisiertes Münchner Beispiel... singel
<span style="line-height: 1.6em;">500 € Liqide Mittel</span>
+ 1200 € Fixkosten (Miete, versicherungen, etc.)
+ 150 € Vorhalt für Nebenkosten, reparaturen (z.b. Waschmaschine etc.)
+ 400 € Lebensmittel
+ -- (ggf. Kinderkosten)
+ 1270 € Fahrzeugkosten
---------------------
= 3520 € Monatlicher Finanzbedarf ohne Rückstellungen für alter etc.
d.h. die 8000 € Brutto was ich hier mal gelesen habe könnte ungefähr das Einkommen sein, wenn man keine Kinder hat und alleinverdiener, singel.
Es gibt genügend Fahrzeugkostenrechner, ich wollte nur mal das schema darstellen, wie man sich selbst sowas errechnen kann.
Die Geselschaft denkt wohl meistens das was sie an stereotypen kennt. Von annerkennung das man sich sowas leisten kann bis das ist sponsord by papa oder hoffnungslos übernommen oder heißes auto... wirst du alles finden *gg* Die Frage der geselschaftlichen ansicht ist eine die hier im fahrzeugforum nicht beantwortet werden kann.
gretz
@UA2 Klar, wenn man z.B. geschieden ist und dann noch Unterhalt an die EX (ggf. noch Kinder) zahlen darf, damit die mit ihrem neuen Macker in den Urlaub fahren kann, dann ist man sogar als gut verdienender Single besser dran. Aber auch nur da.
Ansonsten: Kein Teilen der Mietkosten oder Autokosten durch 2 Personen, so wie bei vielen anderen. Kein Ehegattensplitting, kein Kindergeld, keine vergünstigen Versicherungstarife, kurzum keinerlei Quersubvention von irgendwoher. Dafür aber bald schon Spitzensteuersatz in Steuerklasse 1 mit dem Gott und die Welt finanziert wird. Jau, was ist das toll.
Aber im Endeffekt ist man ja selbst schuld, wenn man zuerst in seine Bildung und Zukunft investiert und nicht wie so viele andere kopflos schonmal mit 20 Jahren ein paar Kinder in die Welt streut. Im Zweifel kümmert sich ja der Staat und die "Sozialgemeinschaft" um deren Kosten. Wie heißt es so schön: "Der ehrliche und fleißige ist der Dumme". Gerade in Deutschland.
Hallo,
die kinderlosen Singels und Doppeldiener finanzieren über ihre weit höheren Steuern und ihre einzeln bezahlten Krankenkassenbeiträge die Leute mit Kindern und Steuerklasse 3.
Es gibt für Kinder Kindergeld und Kinderfreibeträge, so daß bei den meisten Steuerklasse 3 Leuten kaum Steuern (ausser MWST etc) anfallen (Kindergeld sind an den Arbeitnehmer zurückgezahlte Steuern).
Ein Single, der praktisch nie krank wird, finanziert mit seinem Krankenkassenbeitrag die Familie mit einem Krankenkassenbeitrag und 5 Mitgliedern mit. Kinder sind dauernd krank.
Man muß immer alles betrachten, natürlich sollen Familien unterstützt werden, aber Fakt ist, daß das die Singles und kinderlosen Doppeldiener bezahlen.
ciao olderich
Zitat:
Original geschrieben von BoomBoom
mal kurz u knapp:ist von der region und den persönlichen präferenzen total unterschiedlich....
deswegen bringt es iwo auch nichts irgendwas offenzulegen...
1350eur hausbelastung ist zb relativ human und spricht eher für eine ländliche gegend... deswegen geht das auch noch mit ca 4k netto.. in einigen gebieten sähe man mit der summe aber kein land mehr...da das haus statt 250k vlt 600k kostet..
grössere aber auch kleinere erbschaften zb verzerren das bild auch wieder deutlich... also.. es bringt nix 🙂
Also unser Haus ist in der Tat in einer ländlicheren Gegend im Raum Stuttgart, hat aber auch 345000 Euro verschlungen mit entspr. EK versteht sich, werde aber mit 57 schuldenfrei sein ;-)
Zitat:
Original geschrieben von olderich
Hallo,die kinderlosen Singels und Doppeldiener finanzieren über ihre weit höheren Steuern und ihre einzeln bezahlten Krankenkassenbeiträge die Leute mit Kindern und Steuerklasse 3.
Es gibt für Kinder Kindergeld und Kinderfreibeträge, so daß bei den meisten Steuerklasse 3 Leuten kaum Steuern (ausser MWST etc) anfallen (Kindergeld sind an den Arbeitnehmer zurückgezahlte Steuern).
Ein Single, der praktisch nie krank wird, finanziert mit seinem Krankenkassenbeitrag die Familie mit einem Krankenkassenbeitrag und 5 Mitgliedern mit. Kinder sind dauernd krank.
Man muß immer alles betrachten, natürlich sollen Familien unterstützt werden, aber Fakt ist, daß das die Singles und kinderlosen Doppeldiener bezahlen.
ciao olderich
Ziemlicher Schrott.
Du solltest Dir schnell eine Familie mit mindestens 2 Kindern anschaffen, damit Du in Deinem Saus und Braus leben darfst.😠😠😠
Zitat:
Original geschrieben von olderich
Hallo,die kinderlosen Singels und Doppeldiener finanzieren über ihre weit höheren Steuern und ihre einzeln bezahlten Krankenkassenbeiträge die Leute mit Kindern und Steuerklasse 3.
Es gibt für Kinder Kindergeld und Kinderfreibeträge, so daß bei den meisten Steuerklasse 3 Leuten kaum Steuern (ausser MWST etc) anfallen (Kindergeld sind an den Arbeitnehmer zurückgezahlte Steuern).
Ein Single, der praktisch nie krank wird, finanziert mit seinem Krankenkassenbeitrag die Familie mit einem Krankenkassenbeitrag und 5 Mitgliedern mit. Kinder sind dauernd krank.
Man muß immer alles betrachten, natürlich sollen Familien unterstützt werden, aber Fakt ist, daß das die Singles und kinderlosen Doppeldiener bezahlen.
ciao olderich
dann solltest auch noch den Genertaionenvetrag mit berücksichtigen. Als singel ist man im alter dann alleine und wenn man nicht selbst vorgesorgt hat auf statliche Hilfe angewiesen um im altersheim sein zu können...
Im Pflegefall belastet man die allgemeinheit auch deutlich höher als mit Kindern und die Kinder erwirtschaften dann wiederum etwas für den staat..... allgemeinheit.
Was du nicht vergessen darfst, es betrifft nur die besserverdienenden.. viele Singels sind garnicht viel mit steuern belastet auch nicht in kl. 1.
Aus der Stichtpunktsicht heute und besserverdiener stimme ich deiner aussage zu... allerdings müsste man dann sich mit rennteneintritt oder im schweren krankheitsfall erschießen, damit die These gelten würde. ;-)
gretz
gretz