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Was ist vom aktuellen Accord zu halten? Bitte Erfahrungen posten.

Themenstarteram 6. November 2005 um 16:40

Hi Leute,

also, es könnte sein, dass ich mich demnächst nach einem neuen fahrbaren Untersatz umschauen muß. Da ist mir der Honda Accord Tourer in den Sinn gekommen. 2.0 Liter, 155 PS. Für meinen Geschmack ein sehr schöner Kombi.

Nun ist es aber so, dass ich eigentlich ein Auto möchte, welches nicht nur schön, sondern auch robust ist. Und robust heißt eben auch, das Teil muß ewig halten, unkaputtbar sozusagen. Bei meinem derzeitigen Auto ist nach 82 Tkm Motorölverbrauch zu spüren. Ich weiß noch nicht, was das ist, beruhigend finde ich das aber nicht. Ich fürchte, dass da wieder eine etwas teurere Reparatur fällig wird. Erst im September habe ich 600 Eur für eine defekte Wasserpumpe gelöhnt. Der Wagen ist 4,5 Jahre alt. Bei der Laufleistung und dem Alter alles in allem enttäuschend - zumal der Wagen nicht gerade billig war.

Deshalb möchte ich einen Wagen, der mich gerade Motormäßig mindestens 150 Tkm nicht im Stich läßt. Mein Bruder hatte mal einen alten Opel Kadett. Die Kiste hat er 260 TKM bewegt, ohne Motorprobleme.

So nun meine Frage an Euch: Wie ist der Accord mit dem Motor zu bewerten? Der Wagen soll nicht älter als 2004 sein, also das neue Modell. Wie sind Eure Erfahrungen? Gibt es irgendwelche Probleme? Schreibt mir ruhig alles, was Ihr so zu sagen habt. Aber bitte nicht: "Nur der Honda ist das richtige Auto" oder sowas, ich möchte gerne relativ objektive Meinungen (wenn sowas überhaupt möglich ist ;-) )

Vielen Dank

Oliver

P.S. Da mir auch der aktuelle Subaru Outback sehr gut gefällt, gibt's denselben Text im entsprechenden Bereich ;-)

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47 Antworten

ich werde wohl demnächst den neuen tourer als reimport kaufen. die italienischen executives haben serienmäßig anscheinend volleder und navi bzw. eine reling und nebelscheinwerfer. warum die autos allerdings immer ohne seitenschutzleistzen ausgeliefernt werden ist mir schleierhaft.

ich habe den tourer demletzt als 2.2cdti probe gefahren. mein eindruck:

satter anzug, fahrwerksgeräusche kommen recht stark in den fahrgastraum durch (anscheinend gerade die hohen frequenzen), motor ist absolut spitze. das lenkrad ist eher ein witz (zu dünn, zu glattes, rutschiges leder), schaltung arbeitet exakt aber die schaltwege sind kilometerlang (langer schaltknüppel), im innern knarzte die blende des radios wenn man drauf gedrückt hat.

was ich an dem auto vermisst habe:

verbrauchsanzeige (eben der in deutschen fahrzeugen übliche bordcomputer)

tmc beim navi (kommt beim neuen 2006-er, ist aber beim alten nicht nachrüstbar)

ne gute automatik (schon mal nen alten benz mit 3l hubraum und automatik gefahren? super gefühl)

hinten ist der platz für ein auto dieser größe etwas beengt und die hinteren sitze (deren klappmechanik) macht die sitze etwas unschön weil zerklüftet. da wäre mir der Opel Astra G, da war die Rückbank bequem, nucht zerklüftet, Shi-Durchlademöglichkeit etc.

der diesel kann leider nicht mit bio-kraftstoff betankt werden

keine seitenschutzleisten serienmäßig

keine selektive abschaltung des beifahreraisbags

alles in allem kommt der tourer aber in die engere wahl. konkurrenten sind der 150-ps vectra als diesel, der passat 4motion als variant. mal sehen, wer bei mir gewinnt. preislich ganz klar der accord, den ich bereits für 25600€ bekomme. und das voll ausgestattet

Hallo,

ich hole nächste Woche meinen 8 Monate alten Accord 2.2i-CDTI Executive Limousine vom Händler ab.

In gewissen Punkten muß ich felline durchaus recht geben... das Lenkrad hätte durchaus etwas griffiger und "dicker" ausfallen können...das wirkt meiner Ansicht nach zu dünn.

Was ich auch nicht gut fand ist die Tatsache das wie bereits erwähnt der Bordcomputer fehlt....gerade Funktionen wie Momentanverbrauch/ Durchschnittsverbrauch und Reichweite sollte ein Auto dieser Klasse eigentlich schon besitzen.

TMC...eigentlich schade das es nicht nachrüstbar ist (per update oder ähnliches) aber damit muß man wohl leben.

Weil wir grad beim Navi sind...leider kann man das auf einer Probefahrt nicht wirklich ausgiebig probieren aber welche Erfahrungen habt ihr denn damit gemacht ?? Gibt es da ab und an mal Updates, kann man da in eine Art 3D-Ansicht schalten oder nicht ?? Ich hatte genug damit zu tun alles andere zu probieren, da hab ich darauf leider garnicht so geachtet.

Gruß

Das mit dem TMC beim Navi ist laut Aussage eines Kollegen wohl auch nicht unbedingt über zu Bewerten. Bei Siemens VDO ist eine Art Pay-per-Use TMC ala TMC Plus das Neueste und einige Radiosender würden TMC bereits wieder Abschalten.

Das mit dem Lenkrad ist mir so nicht aufgefallen, war in Ordnung. Die Schaltung ist bei meinem Pug noch viel länger vom Hebel her. Allerdings ist das Fahrwerk des Tourers ein wenig zu hart/unkomfortabel - besonders bei höheren Geschwindigkeiten scheint es sich leicht Aufzuschaukeln und wird leicht hinten, wenn eine Bodenwelle kommt.

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche

Das mit dem TMC beim Navi ist laut Aussage eines Kollegen wohl auch nicht unbedingt über zu Bewerten. Bei Siemens VDO ist eine Art Pay-per-Use TMC ala TMC Plus das Neueste und einige Radiosender würden TMC bereits wieder Abschalten.

was nützt dir das schönste Navi wenn es dich direkt in nächsten Stau führt?!? Sorry, aber Navi ohne TMC is Bullshit und nicht up to date...

Einige andere Kritikpunkte kann ich überhaupt nicht verstehen... Lenkrad?!? Sagt mal, kriegt ihr bei VW oder anderen wohl so knüppeldicke Sportlenkräder serienmäßig?!? Ich find das Lenkrad voll normal bzw. sogar spitze. Mein altes im "sportlichen" CD7 war da dünner!!!

Bordcomputer... is richig. So etwas sollte Standard sein. Keine Ahnung warums Honda bis 2005 noch nicht geschafft hat in der Topreihe sowas einzuführen... lt. einigen SF-Filmen hätte die Autos in diesem Jahr schon fliegen sollen ;)

Sorry, aber meine Erfahrungen (bislang gänzlich ohne Navi) sind folgende: wenn man auf der Autobahn ist und Stau (nicht Vollsperrung), dann bleibt man auf der Autobahn! Immer wenn ich abgefahren bin, um den Stau zu umfahren, war ich niemals schneller auf diese Art und Weise. Zudem ist TMC auch nur ne Methode um Staumeldungen (diese können seitens der Radiosender auch wieder veraltet sein) auf elektronischen Wege ins Navi zu Führen. Man kann auch auf Radiodurchsagen hören und sich selbst ein Bild vom Staugeschehen machen und selber die Entscheidungen Treffen - irgendwann verdummt man dank Technik total - da bin ich mir fast sicher... ich bin nicht sehr überzeugt von Navi in privaten Fahrzeugen - wozu das Ganze?? In Firmenfahrzeugen sehe ich das allerdings ein, wenn man öfters in unbekannten Städten zu tuen hat.

PS: Kleine nette Geschichte, derletzt erst passiert: 4 Personen in Audi mit Navi (allerdings eines ohne Kartenanzeige, sonst hätten wir den Fehler vielleicht bemerkt). Wollten noch nen kleinen Abstecher abseits unserer Route machen. Der Fahrer hat das Ziel (ein Krankenhaus) programmiert - allerdings in einer falschen Stadt etwa 60km vom eigentlichen Ziel. Dummer Eingabefehler halt - kann schon mal passieren. Wir sind allerdings blindlings dem Navi gefolgt, ohne Nachzufragen, warum. Sozusagen haben wir uns der Technik hingebungsvoll ausgeliefert ;) und mal eben nen Umweg von 80km und ner Stunde extra produziert.

Themenstarteram 9. November 2005 um 8:50

Zitat:

Original geschrieben von Gotsche

Sorry, aber meine Erfahrungen (bislang gänzlich ohne Navi) sind folgende: wenn man auf der Autobahn ist und Stau (nicht Vollsperrung), dann bleibt man auf der Autobahn! Immer wenn ich abgefahren bin, um den Stau zu umfahren, war ich niemals schneller auf diese Art und Weise. Zudem ist TMC auch nur ne Methode um Staumeldungen (diese können seitens der Radiosender auch wieder veraltet sein) auf elektronischen Wege ins Navi zu Führen. Man kann auch auf Radiodurchsagen hören und sich selbst ein Bild vom Staugeschehen machen und selber die Entscheidungen Treffen - irgendwann verdummt man dank Technik total - da bin ich mir fast sicher... ich bin nicht sehr überzeugt von Navi in privaten Fahrzeugen - wozu das Ganze?? In Firmenfahrzeugen sehe ich das allerdings ein, wenn man öfters in unbekannten Städten zu tuen hat.

PS: Kleine nette Geschichte, derletzt erst passiert: 4 Personen in Audi mit Navi (allerdings eines ohne Kartenanzeige, sonst hätten wir den Fehler vielleicht bemerkt). Wollten noch nen kleinen Abstecher abseits unserer Route machen. Der Fahrer hat das Ziel (ein Krankenhaus) programmiert - allerdings in einer falschen Stadt etwa 60km vom eigentlichen Ziel. Dummer Eingabefehler halt - kann schon mal passieren. Wir sind allerdings blindlings dem Navi gefolgt, ohne Nachzufragen, warum. Sozusagen haben wir uns der Technik hingebungsvoll ausgeliefert ;) und mal eben nen Umweg von 80km und ner Stunde extra produziert.

…und dann gibt’s da noch die schöne Geschichte, welche sich vor einigen Jahren (in Anfangszeiten der Navi-Systeme) bei Potsdam ereignet hat. Der Fahrer gab sein Ziel ein, welches ihn über die Havel bringen sollte. Die eingezeichnete Brücke befand sich allerdings erst in der Planungsphase, am Ende landete der Fahrer mitsamt Fahrzeug im Wasser :-); So oder so ähnlich. Zu finden sicherlich in den Archiven der Tageszeitungen…

Bezüglich Stauumfahrung: 100% Agree, nur: wenn ich fahre, baue ich keine Aggressionen auf, heißt: lieber ein paar Kilometer mehr ohne Zeitersparnis auf der Landstraße, als die gleiche Zeit im Stop-and-Go über die Autobahn.

Grüße

Oliver

Hallo,

also ich finde TMC schon eine prima Sache...folgendes aus dem Leben.

Vor 14 Tagen habe ich mein neues Auto Probe gefahren. Der Händler lag 650 km von meinem Wohnort weg. Um zügig und ohne Umwege dorthin zu gelangen hab ich mir nen Audi A4 mit Navigationssystem gemietet. Das Navi hatte TMC.

Auf dem Weg zum Händler meldet es plötzlich mitten in der Nacht "Ihre Route wurde aufgrund der Verkehrsverhältnisse umgeplant". Superschlau wie ich war dachte ich in der Nacht kanns ja nicht wild sein und ignoriere das NAvi...fahre weiter auf der bekannten Route...die Folge 1,5 Stunden für 7 km Autobahn (durch Baustelle).

Auf dem Rückweg wieder die Meldung...wieder fahre ich einfach weiter...diesmal nur knapp über 1 Stunde Stau (welch Glück)...ebenfalls wegen Baustelle und ebenfalls in der Nacht.

Kurz nach dem ersten Stau der Rückfahrt wieder die Meldung der Routenänderung...diesmal hab ich die Schnauze voll und folge brav dem Navi...der Effekt...ich fahre 10 km immer gerade neben der Autobahn her und lache die Fahrer dort aus die im tollen Baustellenstau von fast 12 km stehen.

TMC ist schon ne feine Sache wenn vorhanden und wenn die Radiostationen auf dem aktuellen Stand sind.

In der "Fremde" wo man sich nicht auskennt braucht man sich keine Gedanke zumachen wie man am schnellsten wieder auf die geplante Route kommt sondern folgt einfach dem Navi (wer nicht schaut ob er in nen Fluß fährt ist selber Schuld *gg*).

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Hybrid

Hallo,

also ich finde TMC schon eine prima Sache...folgendes aus dem Leben.

Vor 14 Tagen habe ich mein neues Auto Probe gefahren. Der Händler lag 650 km von meinem Wohnort weg. Um zügig und ohne Umwege dorthin zu gelangen hab ich mir nen Audi A4 mit Navigationssystem gemietet. Das Navi hatte TMC.

Auf dem Weg zum Händler meldet es plötzlich mitten in der Nacht "Ihre Route wurde aufgrund der Verkehrsverhältnisse umgeplant". Superschlau wie ich war dachte ich in der Nacht kanns ja nicht wild sein und ignoriere das NAvi...fahre weiter auf der bekannten Route...die Folge 1,5 Stunden für 7 km Autobahn (durch Baustelle).

Auf dem Rückweg wieder die Meldung...wieder fahre ich einfach weiter...diesmal nur knapp über 1 Stunde Stau (welch Glück)...ebenfalls wegen Baustelle und ebenfalls in der Nacht.

Kurz nach dem ersten Stau der Rückfahrt wieder die Meldung der Routenänderung...diesmal hab ich die Schnauze voll und folge brav dem Navi...der Effekt...ich fahre 10 km immer gerade neben der Autobahn her und lache die Fahrer dort aus die im tollen Baustellenstau von fast 12 km stehen.

TMC ist schon ne feine Sache wenn vorhanden und wenn die Radiostationen auf dem aktuellen Stand sind.

In der "Fremde" wo man sich nicht auskennt braucht man sich keine Gedanke zumachen wie man am schnellsten wieder auf die geplante Route kommt sondern folgt einfach dem Navi (wer nicht schaut ob er in nen Fluß fährt ist selber Schuld *gg*).

Gruß

genau dazu ist es gut ;)

ich persönlich halte viel von TMC im Navi, da es erstens schneller im Navi ist, als dass man auf die Verkehrsdurchsage warten muss. Zweitens kann man bequem CD hören ohne die lästigen Durchsagen und drittens vermeidet man eben dadurch solche "Standzeiten". Ich persönlich fahr auch lieber 10km Umweg, auch wenn ich nicht schneller bin. Die Gefahr das eben genau in dem Baustellenstau z.B. noch n Unfall passieren kann der eine Vollsperrung gleichkommt ist eben auch noch da.

Deswegen sollte man natürlich nicht das Hirn ausschalten... dass manche Leute immer gleich zum Hohlkopf werden, bloss weil jetzt Technik als Unterstützung da ist halte ich für Unfug :rolleyes:

especially @ gotsche:

schon mal öfter ohne Beifahrer in fremden (Groß-)städten unterwegs gewesen?!? Anscheinend nicht... denn da ergibt sich auch der Sinn eines Navis was unheimlich entspannend sein kann wenn man den Weg doch auf Anhieb findet als während Rotphasen immer Karte zu wälzen, unzählige Male Passanten zu fragen und sich den Schweiss von der Stirn zu wischen :rolleyes: Wer auf Navi verzichten kann, gut... wer aber Navi will sollte mit TMC nehmen... Im übrigen werden auch viele Großstadtstaus damit umfahren...

Zitat:

Habe heute in einem Tourer 2.4 Executive gesessen,

Der würde mich auch interessieren, allerdings als Tourer und natürlich mit AT. Könnte mein Nächster werden.

Hat jemand Erfahrung mit diesem Wagen? Mich würde vor allem interessieren, wie sich die Kombination von 2,4er Benziner und AT fährt.

Diesel kommt für mich eher nicht in Frage, weil nicht mit AT zu haben und weil sich der Diesel in der CH kaum rechnet.

Gruss

Chris

...so Freunde, nach einer ausgiebigen Testfahrt in einer Accord 2.0 Limousine muß ich leider sagen, dass der Wagen für mich doch nicht in Frage kommt :(

Motormäßig sehr gut, aber das Fahrwerk halte ich für stark verbesserungswürdig. Der Grund: solange die Geschwindigkeit unter 140 km/h liegt, ist auch das Fahrwerk unkritisch. Dann wird's heftig. Bei 200 hatte ich einigermaßen Skrupel, da ich das Gefühl hatte, der Wagen verliert zunehmend an Bodenkontakt. Kurz gesagt, in dem Auto würde ich nicht schneller als 160 fahren, alles darüber bedeutet Streß- Im Vergleich zu meinem SAAB für mich nicht hinnehmbar. Schade, aber im SAAB gleite ich auch bei 210 noch, ohne das Fahrwerk zu spüren...

Außerdem fehlen mir Nebelscheinwerfer und Bordcomputer. Ada bin ich wohl verwöhnt!

Viele Grüße

Oliver

Dann fahr mal mit dem Diesel. Der liegt auch bei 220 noch wie ein Brett. Kann mir aber nicht vorstellen, daß das beim 2.0 viel anders ist. So leicht ist der auch nicht. Vermutlich würde es jemandem, der in den Saab einsteigt, genauso gehen. Ich hatte mal so ein Ding als Leihwagen - kam mir ziemlich scheußlich vor. An jedes Auto muß man sich erst gewöhnen. Die, die behaupten, sie bräuchten das nicht., landen eben etwas häufiger am Baum oder an der Planke. Sorry.

das navi des 2006er accord hat tmc, plus ne bluetooth freisprecheinrichtung. ausserdem elektrisch anklappbare aussenspiegel und einen elektrisch abblendbaren Innenspiegel. :cool:

Was ich für viel schlimmer finde, dass es für das Honda Navi keine Osteuropa DVD gibt!

@ olibar

Das mit der Straßenlage bei > 200 km/h kann ich so nicht nachvollziehen. Ob der Diesel ne andere Fahrwerksabstimmung bzw. durch dessen höheres Gewicht eine sattere Straßenlage hat, kann ich nicht genau beurteilen, kann aber sein. Bin beides (2.0l Beziner und 2.2l CDTI) Probegefahren. Den Benziner fand ich etwas unharmonisch beim Gängeschalten und Auskuppeln (nicht beim Anfahren, sondern beim weiteren Beschleunigen), ich habs nicht hinbekommen, das Auto weich kuppeln zu lassen, ist immer leicht gesprungen - kann sein, dass es am elektronischen Gaspedal des Diesels gelegen hat, welcher dieses Verhalten nicht hatte - ab 2006 soll aber auch der 2.0l ein eletronisches Gaspedal bekommen. Dabei gehen die Gaspedalinfos über das Steuergerät zur Drosselklappe (und auch ESP ist somit möglich).

Die Straßenlage empfand ich eher als unproblematisch, besser als beim Mazda6, welcher da eher ins Pendeln zu kommen schien (weichere/leichtere Lenkung in Mittelstellung). Bei Tacho beim Accord Tourer 220 km/h mit dem Diesel hab ich ein sicheres Gefühl gehabt, die Lenkung war ordentlich steif. Nur bei Bodenwellen bei dieser Geschwindigkeit in einer langezogenen Kurve hat ich mal den Effekt, dass mir das Heck leichter wurde und schlingerte (gut bei diesen Geschwindigkeiten in einer Kurve geb ich auch auf das ESP nicht mehr viel, wenns kritisch wird - da ist die Physik schnell am Ende).

Vielleicht lag es bei Deinem Testfahrzeug auch an den Reifen - die haben einen erheblichen Einfluß auf das Fahrverhalten. So kann ein leichter Bremsplatten oder abgefahrende Pneus bereits erhebliche Grippverluste bei hohen Geschwindigkeiten hervorrufen. Dann wird das Auto schnell Seitenwindanfälliger und insgesamt unruhiger - das ist mit jedem Auto so, denke ich.

Alles in Allen gibt es wohl nicht das perfekte Auto - schon gar nicht bei den Japanern, man muss hier den Kompromiss suchen und finden. Honda baut sehr gute Motoren und die Getriebeabstufung ist super. Der Verbrauch ist nicht zu hoch und im Vergleich mit der Konkurrenz niedrig (im Vergleich mit leichteren älteren Modellen anderer Hersteller dagegen schwindet dieser Vorteil - eine negative allgemeine Entwicklung, dass die Auto's immer schwerer werden). Die Ergonomie (die Bedienung) beim Accord ist gut, weil einfach. Das Fahrwerk ist das größte Manko, weil unausgereift. Die Ausstattungspolitik bei Honda ist gewöhnungsbedürftig und bei Comfort und Sport Ausstattung leider für mich nicht annehmbar - alleinig das Standart-Radio ohne DIN-Schacht ist eine Zumutung, weil nicht austauschbar. Trotzdem ist der Accord Tourer kein schlechtes Auto, wenn es 150kg leichter wäre, dann wäre auch der Verbrauch noch besser und die Fahrdynamik besser beherrschbar (1620kg für die Executive CDTI Ausstattung ist kein Pappenstiel).

@ hbacc

Du fährst doch den Tourer mit Diesel? Oder hast Du die Limo wie ElGusano? Wenn ich mich recht erinnere, fährst Du die exec-Ausstattung. Wenn, dann hast Du den maximal schwersten Accord, den es gibt.

Wie sich der Tourer auf kurvenreichen Landstraßen leer (nur mit mir als Fahrer) verhält, is mir klar. Ich möcht nur mal wissen, wie der Unterschied zu einem voll beladenen und mit 4 Erwachsenen Personen gefüllten Accord Tourer ist im Fahrverhalten. Verschlechtert es sich, oder ist es nahezu konstant, wenn da mal schnell 3*85kg + 70kg Gepäck im Heck dazukommen? Wie sind die Bremsen damit beschäftigt (auf der Landstraße wie auf der Autobahn)? Ich frag mal, weil es nur schwierig möglich ist eine Probefahrt mit beladenem Fahrzeug abzuhalten.

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