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vorbeugender Lampenwechsel H7, Fahrlicht, TFL

Ford Focus Mk3
Themenstarteram 16. Oktober 2016 um 18:17

Hallo

Ich fahre seit 2012 einen Focus Turnier Diesel mit 70 kW. und dieser hat jetzt ca. 70.000 km am Buckel.Ich benutze regelmäßig das Fahrlicht auch als Tagesfahrlicht. Bis jetzt sind noch die ersten Lampen drin. Meine Frage: Ist es nun sinnvoll einen vorbeugenden Lampenwechsel zu machen? Ich möchte von einem Lampenausfall nicht überrascht werden. Nach dem Gesetz der größten Schikane fallen diese Dinger immer dann aus, wenn es für den Fahrer am unangenehmsten (Nacht, Regen etc.) ist.

Wie weit, darf ich im Notfall mit einer ausgefallenen Lampe noch fahren? Soweit ich weiß, eigentlich gar nicht mehr. Sicher bis zum nächsten Parkplatz?? - Oder

Im OSRAM-Katalog steht da etwas von einer Lebensdauer von 1000 Stunden, aber das ist eine statistisch errechnete Lebensdauer, die nicht unbedingt realistisch sein muss. Schließlich ist auch die Bordspannung ein nicht geringer Einflussfaktor.

Hat jemand Erfahrung, wie lange die Lampen in der Praxis halten. - vorbeugender Lampenwechsel?

Vielen Dank!

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33 Antworten

Unser kleiner Pole, 1,6er TI-VCT von 2012, +50TKM, fährt immer mit Abblendlicht und es sind noch immer die ersten Birnen drin. Bei meinem Mondi haben die nur 10-20 TKM gehalten.

Es hängt sicher auch vom Birnentyp/-hersteller ab, ob "Longlife" oder "+90%", Rappelstrecken, etc. Da steckt man also nicht drin.

Fahr einfach weiter solange die Dinger halten.

Lege dir ein Satz Ersatzbirnen plus das benötigte Werkzeug in den Wagen und schau dir den Wechsel in der BA an, oder übe ihn mal. Bei mir hat durch das häufige Wechseln beim Mondi die Sache keine 5 Minuten mehr gedauert.

Würd mir da keinen Kopf machen.

Wenn du meinst, leg dir halt neue Birnen in den Kofferraum. Einen Sicherheitsgewinn hast du durch einen vorzeitigen Tausch wohl kaum. Wenn du Pech hast geht die neue Birne nach 5.000km kaputt und du wirst erst recht wieder überrascht.

Aus gesetzlicher Sicht wird dir wohl kaum jemand einen Vorwurf machen können. Kannst ja immer sagen, sie ist grade eben kaputt gegangen und du fährst zur nächsten Werkstatt, nach Hause etc.

Was sollte ich da mit meinen Xenons machen? Die könnte man sowieso nicht spontan tauschen.

Man kanns mit allem übertreiben.

Ein Satz Ersatzbirnen kostet nur ein paar Euros und in manchen europäischen Ländern ist es sogar Pflicht einen solchen Satz dabei zu haben, genauso wie bei und Verbandskasten und Warndreieck. Ich habe den seit Jahren dabei und kann dann, wenn eine H7 ausbrennt, sehr schnell die Ersatzbirne einsetzen. Dauert zumindest bei unserem Fiesta und C-Max nur 5 Minuten und geht ohne Werkzeug.

Gruß,

LLSmurf

na dann viel spaß beim spontanen birnentausch beim focus..

Ernsthaft: der Trick ist, den Scheinwerfer auszubauen. 2 Schrauben los (die gehen im Notfall auch mit einer Münze auf!) und den Scheini nach vorn ziehen. Kabel abmachen, Aufmachen, Birne tauschen. 5 Miniuten brauche ich für beide! Ich würde nicht präventiv tauschen, außer Du hast boch die Originalfunzel drin. Habe die Osram NightBreaker Unlimited reingemacht vor 20000 km (hab TFL aber deaktiviert) und sie tun noch immer-> deutlich angenehmeres Licht. Ersatzset hab ich immer dabei.

Was blöd ist sind die Birnen der Rückleuchten. Zwar geht das pffiziell ohne Werkzeug, die Leuchten sind aber mit so fest angeknallten Kunststoffflügelmuttern befestigt, dass da beim ersten mal ohne Zange o.ä. Nichts geht.

Für Interessierte: die Birnen im Focus MK3 halten so lange, weil sie per Pulsbreitenmodulation (PWM) betrieben werden, also Spannung AN AUS AN AUS...,

da sind die auftretenden Ströme beim Einschalten geringer - normalerweise gehen die Halogenbirnen immer beim Ein- oder Ausschalten fritte, weil da die höchsten Ströme auftreten. Wenn's dann eine leicht defekte oder dünnere Stelle am Glühdraht gibt gibt es durch das hohe I eine Wärmekonzentration an genau der Stelle und der Faden reißt.

Themenstarteram 18. Oktober 2016 um 10:24

Ich danke allen für die konstruktiven Antworten. Einen Satz Ersatzlampen habe ich schon immer dabei. Ich finde die Lösung mit dem Ausbauen des Scheinwerfers beim MK3 super, ich habs jetzt mal probiert. Beim MK2 hat man da schon Chirurgenfinger gebraucht. Also nochmals allen DANKE

Vom Kollege habe ich einen Firmenwagen übernommen, MK3 vFl, Halogen Tfl immer an. Die erste Lampe ging bei 77kkm kaputt.

Zitat:

@PajeroMoritz schrieb am 18. Oktober 2016 um 07:18:23 Uhr:

Ernsthaft: der Trick ist, den Scheinwerfer auszubauen. 2 Schrauben los (die gehen im Notfall auch mit einer Münze auf!) und den Scheini nach vorn ziehen. Kabel abmachen, Aufmachen, Birne tauschen. 5 Miniuten brauche ich für beide! Ich würde nicht präventiv tauschen, außer Du hast boch die Originalfunzel drin.

Ja, da hast du recht. Wenn man es einmal gemacht hat, geht es fix. Ich selbst habe meine originalen Lampen (Standlicht und Abblendlicht) nach 50.000km/4 Jahren vorsorglich getauscht. Jetzt wo ich weiß wie es geht, traue ich mir einen Wechsel auch in der Dunkelheit zu, falls es mal eine erwischt. Aber ich empfehle dann doch das einmal vorher am Tage gemacht zu haben.

Zitat:

@Zerlegealles schrieb am 16. Oktober 2016 um 18:17:12 Uhr:

Ich benutze regelmäßig das Fahrlicht auch als Tagesfahrlicht.

Verstehe ich das richtig, dass Du das Tagfahrlicht ignorierst? Das ist nicht im Sinne des Erfinders, denn erstens sorgst Du damit für eine schlechtere Sichtbarkeit tagsüber (das Abblendlicht ist schließlich, wie der Name schon sagt, abgeblendet, siehe Vergleichsbilder), zweitens für einen höheren Stromverbrauch (Abblendlicht 2 x 55 Watt, plus Standlicht 2 x 5 Watt, plus Kennzeichenleuchten 2 x 5 Watt, plus Schlussleuchten 2 x 10 Watt, plus Instrumentenbeleuchtung etwa 5 Watt, beim Tagfahrlicht sind es gerade einmal 2 x 15 Watt), und drittens auch noch für eine deutlich geringere Standzeit. So eine H7 - Lampe (Abblendlicht) ist nach etwa 500 Stunden im Eimer, während eine H15 - Lampe (Tagfahrlicht) rund 4000 Stunden hält.

Deswegen gilt: Erst wenn die Heckleuchten benötigt werden, sollte man das Abblendlicht einschalten, ansonsten jedoch das Tagfahrlicht nutzen. Mir liegt das sehr am Herzen, denn das machen sehr viele Fahrer falsch, inklusive Fahrschulen.

Tagfahrlicht
Abblendlicht
Themenstarteram 19. Oktober 2016 um 8:34

Hallo - ein Missverständnis

Mein Fokus (Bj. 2012) verfügt über kein TFL, deshalb nutze ich das Fahrlicht als TFL.

Letztens Golf 6 mit nem Senior drin gesehen,als TFL das Orginal gedimmte Fernlicht und zusätzlich im Stoßfänger noch 2 LED TFLs aus dem Zubehör,da kann einer nicht genug TFL kriegen.

Wer das zusätzlich einbaut muss a was am Helm haben.

Zitat:

@Focus 115 schrieb am 19. Oktober 2016 um 09:55:34 Uhr:

Letztens Golf 6 mit nem Senior drin gesehen,als TFL das Orginal gedimmte Fernlicht und zusätzlich im Stoßfänger noch 2 LED TFLs aus dem Zubehör,da kann einer nicht genug TFL kriegen.

Wer das zusätzlich einbaut muss a was am Helm haben.

Der Golf 6 hat, wie der Focus 3, ebenso eine H15 - Zweifadenlampe mit 15/55 Watt, 15 Watt für´s Tagfahrlicht, 55 Watt für´s Fernlicht, gedimmt wird da also nichts. Und ja, diese Gattung kenne ich. Das sind die gleichen, die sich ihr Heck voll mit roten Rückstrahlern pappen, weil sie meinen, die integrierten Teile in den Heckleuchten würden nicht ausreichen. :D

Gut,dann kein gedimmtes Fernlicht.Aber die Konstellation mit zusätzlichen TFL ist krank,null Regelkonform.

Hatte bei meinem Mondeo die Lampen nach 80000 vorsorglich wechseln lassen, eine der neuen war nach einem Tag kaputt !

Schätze die alten hätten weiter gehalten....

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