Verschleiß der Bremsbeläge hinten

Opel Astra K

Hallo zusammen, ich habe festgestellt dass an meinem Opel Astra sportstourer innovation 1.6 turbo 200ps Baujahr 2017 die bremsen hinten noch ca 5000 km bis zum Wechsel gut sind und vorne sind sie noch wie neu woran könnte das liegen? Ich habe eine Elektronische festellbremse evtl daran?
VG Manuel

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Zitat:

@Spardynamiker schrieb am 27. Februar 2020 um 09:28:58 Uhr:


Ich denke du hast einfach keine Erfahrung mit echten Werkstattpreisen(dienstwagen). Opel ist in der Hinsicht im Vergleich nicht besonders teuer.
Wenn es in der freien fast genausoviel kostet - haben ja jetzt schon 2 unabhängig voneiner gepostet (740 und 880), kann ich ja zufrieden sein.

Falsch gedacht.

Ich hatte nicht immer nen Firmenwagen und zudem nutze ich den nicht privat.

Meine zwei privaten Fahrzeuge haben auch Bremsen, welche gewartet werden möchten. Zwar kein Astra K, aber im Endeffekt ist das relativ egal.
Nicht "besonders" teuer? Wenn der Belagwechsel für nen J oder Cosa E bei Opel mehr kostet als der von meiner C Klasse bei Mercedes, finde ich das schon sehr teuer.

Wenn 160€ Euro unterschied "fast genausoviel" ist, dann Prost.

@someoneelse: Das dort gesparte muss dann wohl schnell weg. 😉

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Zitat:

@Bermonto09 schrieb am 27. Februar 2020 um 18:36:24 Uhr:


Ist mit kleine und große evtl nicht die Achse gemeint, sondern eben pro Achse? Gibt ja hinten 288er (groß) und sowas wie 264mm (klein). Sowie vorne 300mm (groß) und sowas wie 278mm (klein)

Bei den genauen Werten für die kleine Bremse bin ich nicht sicher, da ich immer nur nach der größeren Dimension für meinen schaue.
Aber für diese Dimension siehe meine Aufstellung oben. Da ist demnach die VA teurer als die HA wie erwartet.

Wie gesagt bekommt man die Teile rundrum entspannt für 340€. Die Opel Werkstatt wird hier auch maximal 2 Arbeitsstunden ansetzen. Was grob 200€ sind. Man sieht also leicht, dass der hohe Preis aus dem erheblichen Aufschlag auf die Teile kommt. Aber diese Margen sind bei Ersatzteilen direkt beim Vertragshändler für mich markenübergreifend normal.

Am Ende verbaut Opel genau die gleichen Teile wie man sie von ATE auch frei bekommt. ATE, TRW, Hella Pagid vllt noch Textar. Einer der Anbieter ist auch das 'Opel Originalteil'.
Wobei ATE schon den höchsten Preis auf dem Ersatzteilmarkt hat.

Nach der Rechnung müsste es dann ja freie Werkstätten geben, die das für 540 Euro anbieten.

Selber machen ist für mich keine Option.

Es kostet überall rund 900 Euro (902,75 bei mir). Teils aber auch über 1000. Mein Opel_Service Betrieb arbeitet hier eher mit ähnlichen Preisen, wie die Freien, nicht wie die großen Händler.

Habe bei mir auch mal kurz die Räder runter genommen und gemessen.

0035 - BHZ

Vorne 300mm - denke da kann ich das Set nehmen?

https://www.myparto.com/.../...TRA-K-J60-J79-vorne-95526570_OP615P513W

Hinten hab ich 288mm Scheiben-da habe ich 2 Sets wo die BrakePads jedoch unterschiedliche Nummern haben, jedoch gleich aussehen. Was sagen da die Experten, warum sind die Nummern verschieden??
1. https://www.myparto.com/.../...-Bremsbelaege-ASTRA-K-hinten_PP083Y682H

2. https://www.myparto.com/.../...-Bremsbelaege-ASTRA-K-hinten_PP817N382W

Wäre für fachkundige Antworten offen

https://www.pkwteile.de/.../bremsbelag?criteria%5B100%5D=HA

Durchmesser für 264

Ich hatte gestern die HU bei der Dekra und der Prüfer hat keinerlei Beanstandungen der Bremsbeläge festgestellt. Weder vorn noch hinten. Mein Astra hat jetzt 31.000 km runter. Ich versuche nicht immer jedesmal so voll auf die Eisen zu treten.

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Meiner hat jetzt knapp 78.000 km runter, da kann man ruhig mal wechseln.
Ist nicht mehr soviel drauf.
Deswegen ja die Frage warum es da unterschiedliche Nummern bei den Sets gibt bezüglich der Bremsbacken...
Vielleicht kann mich hier ja noch jemand erleuchten...

Ich hatte gerade den ersten TÜV Termin. Nach 38000 Kilometern waren die Belege komplett runtergerockt. Vorne und hinten. Die Bremsscheiben dagegen praktisch jungfräulich.
1.0 Liter 105 PS Schalter manuelle Handbremse.
Fahrprofil, zentrales Ruhrgebiet, meist zur Hauptverkehrszeit, also Stop and Go, und selbst auf den Autobahnen selten mehr als 30 km/h.
Ansonsten, wo es geht, so schnell wie möglich. Möglichkeiten gibt es aber fast keine, kommt vielleicht 4 mal im Jahr vor, das ich den Wagen ausfahre. Landstraße im Grunde gar nicht.
Eine Eigenart von mir, ich bremse oft nur mit der Handbremse, besonders bergab im Schiebebetrieb auf strikten Tempolimitstrecken mit Blitzer. Da regel ich, wenn das runterschalten nicht reicht, das gerne mit der Handbremse.
Und, und darüber beschwere ich mich schon seit ich den Wagen habe, der Wagen gibt ständig selbständig Gas so dass ich im Stop and Go Verkehr eigentlich ununterbrochen auf der Bremse stehe. Fehler wird keiner angezeigt. Und gefunden wird auch keiner. Software wurde schon etliche male neu aufgespielt.

Das ist bei dem Motor auch normal, da können sie lange SW flashen

Aber warum zum Geier spielst du da mit der Handbremse rum?
Eigenart(ig) trifft es da ganz gut 😁

@mke124
Das "Regeln" mit der Feststellbremse halte ich für gefährlich, alleine schon, weil Du dem Verkehr hinter Dir Deine Verzögerung nicht mitteilst.
Gut, dass das mit der bei mir verbauten EPB nicht möglich ist.

Generell ne dämliche Idee. Das ist ja bremsen wie im Mittelalter. Nur an einer Achse bremsen sorgt nicht gerade für Stabilität.

Zitat:

@Bermonto09 schrieb am 21. März 2020 um 22:09:48 Uhr:


Das ist bei dem Motor auch normal, da können sie lange SW flashen

Aber warum zum Geier spielst du da mit der Handbremse rum?
Eigenart(ig) trifft es da ganz gut 😁

Zitat:

@WolfgangN-63 schrieb am 22. März 2020 um 10:26:50 Uhr:


@mke124
Das "Regeln" mit der Feststellbremse halte ich für gefährlich, alleine schon, weil Du dem Verkehr hinter Dir Deine Verzögerung nicht mitteilst.
Gut, dass das mit der bei mir verbauten EPB nicht möglich ist.

Zitat:

@Xiren schrieb am 22. März 2020 um 11:14:30 Uhr:


Generell ne dämliche Idee. Das ist ja bremsen wie im Mittelalter. Nur an einer Achse bremsen sorgt nicht gerade für Stabilität.

Ich halt das mit dem Motor nicht für normal. Und ich greife da auf 40 Jahre Erfahrung zurück. Und in der Zeit hatte ich noch kein Auto, dass, wenn man einmal das Gaspedal antippt, für die nächsten 10 Sekunden bis 20 Minuten Gas gibt. Gerade wie es dem Motor beliebt. Und mitunter, besonders im Schiebebetrieb bergab, gibt es auch mal ganz von selber Gas und der Wagen beschleunigt plötzlich.

Ich verzögere nicht mit der Handbremse sondern ich verhindere nur, dass das Fahrzeug nicht schneller wird und seine Geschwindigkeit hält. Und zwar dann, wenn ich das nicht mehr über die Motorbremse regeln kann.
Wie gesagt, das Fahrzeug gibt häufig selbständig Gas.
Und ich mache das auf Rücksicht und zur Sicherheit der hinter mir fahrenden Fahrzeuge.
Denn die Alternative wäre, ständig auf der Bremse zu stehen und damit ständig die Bremslichter an zu haben. Wenn ich das so machen würde und dann in eine Situation kommen würde, in der ich dann tatsächlich stark verzögern muss, wäre die Warninformation durch die Bremslichter für den nachfolgenden Verkehr nicht mehr gegeben.
Wenn so etwas bei Tempo 30 passiert, würde der nachfolgende Verkehr erst merken dass ich eine Vollbremsung mache, wenn ich bereits stehe.
Und das wäre tatsächlich unsicher.

Du tippst einmal das Gas an und dann gibt der Motor 20min selbst Gas? Wo kann man denn sowas 'erfahren'? Also in welchem Umfeld.

Leider ist ein Motor von heute eben kein Motor wie von vor 40 Jahren. Nicht mal mehr wir einer von vor 6 Jahren.
Daher: es ist normal und ein Schutz von Motokomponenten unter dem Gesichtspunkt der Abgasreinigung.
Dem wird - leider - eben heute alles untergeordnet. Schön ist das natürlich nicht. Klar.

Dennoch ist die Aktion mit der Handbremse stark fragwürdig und du hilfst niemandem damit und schadest noch deinem Fahrzeug und greifst destabilisierend in den Fahrzustand ein. Das sollte man eigentlich im 40 Jahren auch gelernt haben.

Zwischenfrage:
Welches BJ ist das Fahrzeug?

Aus der Aussage des TE etwas weiter oben, dass gerade erster TÜV-Termin, folgt für mich Erstzulassung 2017 und daher Baujahr 2017 oder 2016.
Dass das Auto "so lange" selbst Gas gibt, ist bei einem Benziner mit manuellem Getriebe definitiv nicht normal. OPF hat er ja auch noch nicht. Wenn noch eine Garantieverlängerung besteht, würde ich zum FOH fahren und das prüfen lassen.

Der SGE hat doch eine Kurbelgehäuse-Entlüftung, die über den Turbolader funktioniert. Soweit ich das gehört wird wird aufgrund dessen beim Übergang in die Schubabschaltung gerne Öl in den Brennraum gerissen. Dieses Öl muss dann wieder kontrolliert verbrannt werden, da es sonst so in den Kat gedrückt wird und Schaden anrichtet oder in einem der nächsten Zyklen zu unkontrolliertem LSPI führt.
Dass der SGE aus unteranderem diesem Grund gerne mal für zig Kilometer gänzlich ohne Schubabschaltung fährt oder auch mal diese durch wieder einspritzen (hier kommt dann das Gefühl 'Gasgeben' ins Spiel) abbricht ist ebenfalls bekannt. Alles schon seit dem Adam damals.

Dass er wirklich bei einmaligen Abtippen des Gaspedals 20!! Minuten Gas gibt ohne, dass man dies über das Fahrpedal so anregelt wäre aber natürlich ein gravierender und sicherheitstechnischer Mangel.
Nur kann ich mir das so beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich nehme an gemeint war tatsächlich: 20 Minuten keine Schubabschaltung mehr. Und das ist wie gesagt bei diesem Motor durchaus im Bereich des normalen Verhaltens

Zitat:

@mke124 schrieb am 21. März 2020 um 21:41:06 Uhr:


Ich hatte gerade den ersten TÜV Termin. Nach 38000 Kilometern waren die Belege komplett runtergerockt. Vorne und hinten. Die Bremsscheiben dagegen praktisch jungfräulich.
1.0 Liter 105 PS Schalter manuelle Handbremse.
Fahrprofil, zentrales Ruhrgebiet, meist zur Hauptverkehrszeit, also Stop and Go, und selbst auf den Autobahnen selten mehr als 30 km/h.
Ansonsten, wo es geht, so schnell wie möglich. Möglichkeiten gibt es aber fast keine, kommt vielleicht 4 mal im Jahr vor, das ich den Wagen ausfahre. Landstraße im Grunde gar nicht.
Eine Eigenart von mir, ich bremse oft nur mit der Handbremse, besonders bergab im Schiebebetrieb auf strikten Tempolimitstrecken mit Blitzer. Da regel ich, wenn das runterschalten nicht reicht, das gerne mit der Handbremse.
Und, und darüber beschwere ich mich schon seit ich den Wagen habe, der Wagen gibt ständig selbständig Gas so dass ich im Stop and Go Verkehr eigentlich ununterbrochen auf der Bremse stehe. Fehler wird keiner angezeigt. Und gefunden wird auch keiner. Software wurde schon etliche male neu aufgespielt.

Was soll diese dämliche Art zu Bremsen bringen???
Weniger "Verschleiß" der Bremslichter?

Sorry, aber mit der Feststellbremse zu verzögern ist eine absolut blöde Idee, die Gründe wurden ja schon mal erwähnt....

Feststellbremse dann nach 5.000 km platt. ????

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