Vernünftiges Multimeter für den KFZ-Bereich

Hallo zusammen,

ich suche ein ordentliches Multimeter für den KFZ-Bereich. Es soll hauptsächlich beim Roller und bei Bedarf auch am Auto zum Einsatz kommen.

Worauf muss ich speziell achten und was muss ein Multimeter können? In welcher Preisklasse soll ich suchen?

Wenn hier jemand Erfahrungswerte hat oder sogar ein spezielles Gerät empfehlen kann, dann immer her damit 🙂

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Schreckschraubaer



Zitat:

Original geschrieben von max.tom


da kannste nix falsch machen bei dem Multimeter 🙂
Spätestens dann, wenn er das erste mal den falschen Meßbereicht gewählt hat, wir er feststellen das diese Teile nix taugen. Dann ist das Teil nämlich kaputt.

Du bist echt ein Kasper. 😁 Bei Dir geht alles nur schief, egal Was und egal Wo... 🙄

Nebenbei: ich hasse automatische VOM und kaufe nur Handschalter! Sogar mein alter analog Simpson von 1976 lebt noch (falls Du ueberhaupt weisst was das ist)

Pete

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Die Frage war:

Zitat:

@Künne schrieb am 7. Februar 2017 um 09:45:40 Uhr:


Sind die Messgeräte noch immer mit die besten auf dem Markt? Möchte mir ein neues für die Werkstatt anschaffen, da diese billig Baumarkt Dinger einfach nichts taugen und ich mich jetzt genug damit rumgeärgert habe.

Ich würde damit auch gerne Kondensatoren von Zündanlagen kapazitiv messen. Geht das damit?

Was passiert bei den Fluke Geräten wenn jemand (nicht ich 😁) mal ausversehen "Stromstärke" als Messgröße wählt und dann beide enden an eine KFZ Batterie hält? Habe ich schon leider viel zu oft gesehen. Gibt es eine Sicherheitseinrichtung, die ein durchbrennen des Messgeräts verhindert?

Ja.

Kommt auf das Modell an.

Du gehst los und kaufst dir eine Neue Sicherung für das DMM.

Ja eine Sicherung.

Meine voltcraft und metex Geräte hatten nie eine Sicherung fur den großen Strom Bereich, nur für den kleinen mA Bereich

Er hat nach DMM von Fluke gefragt, und mir ist bis jetzt noch kein DMM von Fluke untergekommen welches nicht abgesichert war.
Aber der Fragesteller kann sich die Frage ja auch leicht selbt beantworten, die Hersteller haben HP´s dort sind die Technischen Daten zu den Geräten aufgeführt und dort ist auch ersichtlich ob und wie die Geräte abgesichert sind.

Und da war die Frage wieder was kann Fluke was andere nicht können, scheinbar eine Sicherung einbauen.

Bei den preisgünstigen und Mittelklassengeräten ist es oft der Fall das einfach der grössere Strommessbereich nicht extra abgesicher wird. Vorallem kann es passieren das bei einigen Geräten einfache Glasrohrsicherungen verbaut sind, ab bestimmten Spannungen kann es dazu kommen das diese Überbrückt wird was in der Regel ungesund für Gerät und Benutzer ist.

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Kann die Aussage von frestyle bestätigen.
Die Stromanschlüsse der gängigen Fluke sind meines Wissens nach immer abgesichert.

Was man gerade auch bei den billigen Multimetern feststellt ist die "fehlerhafte"/optimistische Messkategorie.
Viele sind da in Messkategorie 3 eingeteiilt, was aber beim Anschauen der Messlitzen und dem internen Aufbau (einfache Galsfeinsicherungen) durchaus skeptisch zu betrachten ist.

Fürs Auto finde ich die Voltcraftgeräte ganz gut und nutze auch selber eines von Conrad. Da brauch ich keine Messkategorien einzuhalten und bei den besseren von Voltcraft findet man auch abgesicherte Stromanschlüsse.

Von der Verarbeitungsqualität eines Fluke-Geräts und den hochwertigen Messspitzen brauchen wir natürlich nicht zu reden. Das ist kein Vergleich (direkt kann ich für Voltcraft VC265 und Fluke117 sprechen).

Grüße

Einfache Lösung für nichtabgesicherte Messgeräte.
In die Messleitung ne 10 oder 20A flinke Sicherung verbringen,dann mutiert auch das Messgerät bei einem Sachunkundigen nicht zum Toaster.
B 19

Unkundige sollten einfach gar nichts anfassen.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 12. Februar 2017 um 17:34:11 Uhr:


Unkundige sollten einfach gar nichts anfassen.

Vor allem nicht die Messleitungen (gibt ja noch so Unwichtigkeiten wie Durchschlagsfestigkeit).

Gruß Metalhead

Bei handelsüblichen Multimetern gab es schon immer zwei Anschlüsse zum Messen (neben dem "Ground"😉:
Einmal der Anschluss, der tatsächlich Spannungen, Ströme, Widerstand, etc. messen kann, und einem speziellen Anschluss für hohe Ströme. Letzterer war da schon immer mit einer Schmelzsicherung abgesichert.

Insofern ist der "Hochstrom-Anschluss" fast idiotensicher!
Doch in dem Bereich, in dem man es etwas genauer wissen will, sollte man halt auch wissen, was man tut...
Die Wahl des richtigen Spannungsbereichs nimmt einem ein modernes Messgerät heute ab.
Doch bei der Wahl der Mess-Art sollte man immer noch zweimal hingucken, bevor man die Strippen anschließt:
Im Wiederstands-Messbereich (oder ähnlichen Bereichen, wie Diodentest, Durchgangstest, etc.), unter Spannung zu messen, ist z.B. gar keine gute Idee.
In Bereichen, wie etwa Kapazitätsmessung, oder Induktivitätsmessung auch nicht! Diese Werte kann man sowieso nicht so einfach messen, denn da müssen mehrere Werte erst rechnerisch verknüpft werden.

Hersteller, wie etwa Fluke, haben die Messtechnik auch nicht neu erfunden, sondern, die können halt Messungen besonders genau durchführen, was im Auto eigentlich gar nicht nötig ist. Aber bevor man so ein Teil bedient, sollte man sich mit den Grundbegriffen der Messtechnik vertraut gemacht haben, bevor man so ein sauteures Teil gleich am ersten Tag himmelt.
Denn, wenn es um Genauigkeit geht, würde jeglicher Schutzmechanismus die Genauigkeit der Messung beeinflussen! Also: Entweder idiotensicher, oder Genau!

Daher ist für mich im Auto fast immer noch das "ideale Messinstrument" die schlichte Prüflampe, bei der man eine Nadel in ein Kabel stechen kann, und das andere Ende mit einer Krokodilklemme an Masse anschließt. Für die allermeisten Fälle langt das schon...
Alles andere kann man mit einem Billig-Multimeter im Preissegment von unter 10.- € hinreichend genau messen, so denn man weiß, was man da tut, und nicht unkontrolliert irgendwelche andere Komponenten unwissentlich in die Messung einbezieht.
Die Edel-Geräte, wie z.B. die BBC-Metrawatt-Geräte, die als Original-Werkzeug in VW-Werkstätten verwendet werden, unterscheiden sich da lediglich in der Haptik, der Robustheit, und dem hochwertigen Zubehör, wie etwas Strippen, Mess-Spitzen etc.
Die sind halt einfach werkstatttauglich, weil sie auch mal runterfallen können, ohne gleich in ihre Einzelteile zu zerfallen.
Aber auch die kriegt man ganz schnell kaputt, wenn man keinerlei Ahnung hat.

So Long...

Hi,

nachdem hier mittlerweile einige Jahre vergangen sind, steht nun bei mir der Kauf eines neuen Multimeters an.

Es soll ein "günstigeres" von Fluke werden. Allerdings kann ich mich nicht entscheiden.

Mein Einsatzbereich:
KFZ: Check von Spannung und Widerstand
Gelegentlich mal ein Hausgerät (Waschmaschine, Trockner...) testen und reparieren, also wieder nur Spannung und Widerstand oder halt mal ein Kondensator, wenn der eh nicht schon optisch tot ist.

Eigentlich sollte es das 113 doch tun?

Vielen Dank!

Zitat:

@MUC6666 schrieb am 19. November 2023 um 10:02:57 Uhr:


Hi,

nachdem hier mittlerweile einige Jahre vergangen sind, steht nun bei mir der Kauf eines neuen Multimeters an.

Es soll ein "günstigeres" von Fluke werden. Allerdings kann ich mich nicht entscheiden.

Mein Einsatzbereich:
KFZ: Check von Spannung und Widerstand
Gelegentlich mal ein Hausgerät (Waschmaschine, Trockner...) testen und reparieren, also wieder nur Spannung und Widerstand oder halt mal ein Kondensator, wenn der eh nicht schon optisch tot ist.

Eigentlich sollte es das 113 doch tun?

Vielen Dank!

dafür reicht auch ein Multimeter für ca 1/8 des Fluke 113-Preises.....Fluke muss es für solche Anwendungsfälle nun wirklich nicht sein.

ich würde so viel Geld eher in eine DC/AC-Strommesszange mit Multimeter investieren, z.b. Peak Tech 1670.
Die ist wesentlich universeller zu gebrauchen, als so ein Simpel-Multimeter und die Qualität ist m.E. ebenfalls nicht schlecht.

Danke, ich habe mir aber ein Fluke in den Kopf gesetzt, als Werkzeug-Fetischist, kann ich hier leider keine Kompromisse eingehen. 😁

Na denn kann ich mir ja andere Empfehlungen schenken. 🙂

Moin. Ich hab seit ein paar Jahren auch ein Fluke und bin sehr zufrieden damit. Ich hatte und habe von vorher ein Metex, welches auch gute Dienste geleistet hat.
Der entscheidende Vorteil am (neueren) Fluke ist, dass man z.B. bei Widerstandsmessungen nicht ständig den Messbereich verstellen muss, zumal man ja eh immer eine Hand zu wenig zur Verfügung hat.

Zitat:

@MUC6666 schrieb am 19. November 2023 um 10:45:12 Uhr:


Danke, ich habe mir aber ein Fluke in den Kopf gesetzt, als Werkzeug-Fetischist, kann ich hier leider keine Kompromisse eingehen. 😁

Bei ca. 8 mal mehr Geld als nötig, käme ich schon ins Grübeln.....

Einen Kompromiss gehst du ohnehin ein, da dieses Gerät von Fluke halt prinzipiell nicht mehr kann, als ein Billig-Multimeter für 20€. Selbst wenn es etwas genauer sein sollte, spielt das für die genannten Anwendungen praktisch keine Rolle.

Als Werkzeugfetischist sollte es daher schon ein Fluke der Oberklasse sein, dass nicht nur gute Qualität, sondern auch eine große Funktionalität bietet.
Eine Strommesszange wäre für mich, wenn ich ein wirklich universell einsetzbares Multimeter haben möchte, eine zwingende Funktion; gerade im Fz-Bereich.

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