VEA-Motoren Laufleistungen/ Schäden

Volvo XC60 D

Hi,

gerade in den neuen Serien (SPA, CMA) wird immer wieder die Haltbarkeit der „2l-Motörchen“ in Frage gestellt. Bei den 90ern gibt es naturgemäß noch keine hohen Laufleistungen.

Hier im EUCD-Bereich gibt es die VEA-Motoren ja schon seit 2013/2014.

Daher freue ich mich über Angaben zu Laufleistungen und ggf. motorbezogenen Problemen.

Motorschäden habe ich zumindest über die Suche nicht finden können?

Schönen Gruß
Jürgen

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Wieder einer für denn ein Auto nur aus Abgasen besteht und die Herstellung vor allem von Akkus ja so umweltfreundlich ist.
Sinnlose Diskussion.
Ich Fahre nachhaltiger mit meinem Euro 5 Diesel als du.

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Hier:

Über 100 tkm Gesamtlaufleistung in VEA-Benzinern (T3 und T5s) ohne jede Auffälligkeiten.

Allerdings hat keiner davon bisher die 50 tkm vollgemacht. Wir hatten aber auch mit unseren Vorgänger-Dieseln (D5 2,4l) mit jeweils über 100 tkm nie motorische Sorgen.

(warum der Thread im EUCD-Forum angesiedelt ist, in dem vermutlich die wenigsten VEAs herumfahren, bleibt ein Geheimnis)

Es gibt halt hier kaum Benziner.
Bei den Benzinern ist eigentlich nur die Ventildeckeldichtung und der Benzindrucksensor auffällig, keine großen Sachen.

In den USA gibt es eine Rückrufaktion wegen verklemmten Kolbenringen und massivem Ölverbrauch, hab in Europa aber noch nichts davon gelesen. Drüben sind die am Anfang aber auch das alte 0W-30 gefahren, da das 0W-20, um das der Motor konstruiert ist, nicht verfügbar war.

VEA T5 im V60, aktuell 66'000km. Bin den Wagen mittlerweile rund 23'000km gefahren und kann über keine motorischen Probleme berichten. Öl kriegt er vom 🙂 gemäss Vorschrift 0W20.
Handlungsbedarf bestand nur beim Ausgleichswellenmodul, welches heulende Geräusche gemacht hat. Ist aber ein bekanntes Problem (gibt ein technisches Journal von Volvo dazu) und wurde noch auf Werksgarantie behoben.
Seit dem ist mein VEA Benziner ein Quell der Freude.
Wenn Corona mitmacht, dann geht es nächsten Monat auf die Langstrecke (inkl. einem Abschnitt durch Deutschland), ich freue mich schon.

LG wamic

Zitat:

@Schnelch schrieb am 27. Juli 2021 um 22:26:56 Uhr:


(warum der Thread im EUCD-Forum angesiedelt ist, in dem vermutlich die wenigsten VEAs herumfahren, bleibt ein Geheimnis)

Jürgen schreibt es doch im allerersten Beitrag: Anno 2017 gabe es bei den 90er Modellen noch keine Langzeiterfahrungen mit den Motoren, bei "uns" hingegen schon. Daher ist dieses Thema hier angesiedelt.
Jetzt 2021 könnten die SPA-Kollegen auch schon fleissig mitreden, wohl fleissiger als wir hier.

LG wamic

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Hallo Leute,

brauch mal bitte Euren Rat:
Mir ist grad ein V70 D4 VEA aus 2014 mit knapp 130.000 km über den Weg gelaufen - von privat.
Da ich zu den VEAs noch keine Praxiserfahrung habe - bis auf kurze Probefahrten - und ich über diverse AGR-Probleme im Laufe der Jahre gelesen habe, bin ich vorsichtig.
Ich hätte das Fahrzeug sehr gerne, allerdings nach Ersttelefonat folgende Info erhalten:
- AGR Ventil wurde dieses Jahr gewechselt. Und auch ein Schlauch (vermutlich AGR-Schlauch), der Kühler wurde jedoch nicht gewechselt.
- bei einer langen Auslandsfahrt, auch in diesem Jahr, mussten 0,5 Liter Öl erstmalig nachgekippt werden.
- Reparaturen und Services immer beim Freundlichen
- sonst anscheinend penibel gepflegt, Fahrzeug wurde vom aktuellen Besitzer als Jahreswagen gekauft.

Jetzt sehe ich schon den Alptraum mit Motorwechsel kommen. Was kann ich denn als Privatkäufer tun, um weitere Risiken auszuschließen? Ich kaufe sonst immer beim Händler...
Verkaufsgrund ist übrigens Umstieg auf neues Modell - anscheinend.

Der ZR+WaPu ist noch nicht gemacht, käme nächstes Jahr.

Help! 🙂

Danke.

Was tun?

Zitat:

@MadMattC70T5 schrieb am 28. September 2021 um 16:43:48 Uhr:


Was tun?

Alles eine Frage des Preises :-) Mindestens einen AGR-Ventilwechsel hat jeder VEA, Schlauch ist der vom Kühler zum Ausgleichsbehälter (Rückruf), 0,5 Liter Öl nach langer Fahrt ist die Menge an Diesel, die als Öl-Vermehrung, aufgrund von Dieseleintrag, verdampft ist. Sprich, seit letztem Ölwechsel hat der Wagen 0,75 Liter Öl verbraucht. Ansonsten sind Emotionen beim Kauf ganz ungünstig. Bei gute Ausstattung für 14 kaufen und gut.

Mein MY2016 10.15 D4 Linje Svart hat jetzt >211TKm und auch kein AGR oder sonstige Probleme gehabt.
Ich habe in 12.19 bei 159Tkm (ZR Wechsel bei 150Tkm erledigt) für 12.5T€ von privat inkl. 1 Satz Michelin WR auf Volvo Alu am Telefon gekauft (weil 650km weit weg).
Seitdem mussten lediglich Bremsen komplett VA + HA neu. Zusätzlich wurde noch einige präventive Maßnahmen gemacht: Getriebe- und Servolenkung Spülung, Motoröl- und Filterwechsel alle ~15Tkm, MATHY AGR Kur, und Micro Ceramic Additiv angewandt und alle Rückrufe durchgeführt.
Ölverbrauch zuletzt: 0,5l / 7500km

Testergebnis (iDiA) der Ölprobe von https://motorcheckup.com/ beim letzten Ölwechsel bei 209988km (Skala von 1-9)

Russ: 4
Zustand: 3
Wasser: 3
Kraftstoff: 3

Daraus lässt sich herleiten das der Motor noch weit von der Verschleißgrenze entfernt ist….

Kann man kaufen - wobei 14K imho Zuviel sind bzw, würde ich nicht bezahlen ohne ZR neu.

Wenn man das Forum so durchstöbert, scheint der VEA (Volvo Engice Architecture) ja nicht eine Erfolgsgeschichte zu sein - eher eine Totgeburt, wenn sich Volvo sowieso 2030 aus dem Verbrennungmotor-Geschäft aussteigt.

Bei der letzten Überprüfung ist aufgefallen, dass der Kurbelwellensimmering (beim Keilriemen) undicht geworden ist und das Öl auf den Zahnriemen topft. Glück im Unglück, denn das hätte auch mit einem gerissenen Zahnriemen samt Motorschaden enden können. Der freundliche Mechaniker meinte, es sei untypisch, dass dieser Simmering bereits nach 5 Jahren bzw. 76.000km hinüber wäre.

Reparatur: Simmering ( Kunststoffteil mit 2 Schrauben montiert 42€) und Zahnriemensatz ( 220€) mit Arbeit 700€ ohne MWst.

Meiner Meinung nach Materialfehler oder Montagefehler....

Auto: XC60 12/2015 D2 110kW/Diesel 75.000km

Der Simmering sieht auf einer Seite schief eingesetzt und verrieben aus...

LG Tom

Defekter-simmering

Es gibt genug vea Motoren mit km jenseits der 200k km. Eine Totgeburt ist das sicherlich nicht. Die ersten sind 2013 gebaut worden. Bis 2030 sind es 17 Jahre....

Mein V60 T5 steht jetzt bei über 78'000km. Bis auf das Problem mit dem Ausgleichswellenmodul ist alles top. Regelmässig zur Inspektion, immer warmfahren, immer kaltfahren wenn nötig. Letzteres ist aber für einen schweizer Flachlandindianer wie mich im Alltag eher nicht nötig. 🙂
Ich denke, mein VEA wird mir noch eine Weile Freude bereiten.

Liebe Grüsse
wamic

Zitat:

@Reaver1988 schrieb am 9. Dezember 2021 um 19:20:12 Uhr:



Es gibt genug vea Motoren mit km jenseits der 200k km. Eine Totgeburt ist das sicherlich nicht.

Wobei die ersten 2 Modelljahre durchaus ihre Probleme haben, die hier ja oft genannt sind. AGR, Ölundichtigkeiten und Ölverbrauch bei höherer Laufleistung. Einen VEA-Diesel aus den ersten 2 Modelljahren würde ich bei Kaufinteresse ausklammern. Da wäre mir das Reparaturrisiko zu hoch und ein Motor, der im Alter Öl mit möglichen Folgeerscheinungen (DPF dicht) säuft, würde mir keinen Spaß machen. Grundsätzlich um die Ohren fliegen wird einem ein VEA-Diesel wohl nicht, aber der Weg bis 200.000 km kann reparaturreich sein.

Zitat:

@TomXC60 schrieb am 9. Dezember 2021 um 17:59:52 Uhr:


Wenn man das Forum so durchstöbert, scheint der VEA (Volvo Engice Architecture) ja nicht eine Erfolgsgeschichte zu sein - eher eine Totgeburt,

Das ist ziemlicher nonsense! Dazu fehlt es an stichhaltigen Belegen welches Forum und auf welche “Erfolge” bezogen wird.

Sicherlich hat der VEA Motor gewisse Probleme die aber überwiegend mit der Abgasbehandlung (wie alle Euro 6 Motoren haben können) zusammenhängen. Die Fälle mit Haarrissen im Kopf/Block ist ebenfalls nichts VEA typisches (hatten einige 5-Zyl Typen eher mehr).

Tendenziell ist der VEA ein Vielfahrer Motor- bin aktuell bei 215+ TKm, ohne Probleme oder Ölverbrauch.

Zitat:

@busch63 schrieb am 10. Dezember 2021 um 06:44:00 Uhr:


Sicherlich hat der VEA Motor gewisse Probleme die aber überwiegend mit der Abgasbehandlung (wie alle Euro 6 Motoren haben können) zusammenhängen. Die Fälle mit Haarrissen im Kopf/Block ist ebenfalls nichts VEA typisches (hatten einige 5-Zyl Typen eher mehr).

Du hast sicherlich recht mit der Annahme, dass sich hier verstärkt Leute mit Problemen tummeln und daher keiner einen stichhaltigen Beleg vorbringen kann.

Mein VEA aus 2015 hat zu mindestens eine Punktladung hingelegt:

  • undichte Frontscheibe
  • defektes AGR-Ventil
  • undichte VDD
  • undichte Wellenblöcke
  • Ölverbrauch bei V-max
  • .....

Muss dazu aber sagen, dass der Wagen ansonsten nichts hatte und alles bis dato von Volvo kostenneutral für mich erledigt wurde. Wenn der Zahnriemen an der Reihe ist, werden noch der obere und untere Welldichtring ersetzt. Dann sollte der Motor in meinem Besitzt die nächsten 200TKm wie ein schweizer Uhrwerk laufen :-)

Also ich halte es für Blödsinn, Ölundichtigkeiten und Ölverbrauch an den ersten beiden Modelljahren festzumachen. So gebetsmühlenartig wie User Südschwede das hier immer von sich gibt, fängt man ja fast an das selbst zu glauben. Unser 15er VEA ist mit 113T. im Bereich VDD staubtrocken, sonst auch und Öl hat er noch nie verlangt bzw. Ölverbrauch angezeigt. Getauscht wurden AGR- und AGR- Kühler auf Volvos Kosten. Als ich unseren 19er VEA (also dann ja vermeintlich unproblematisch) dieses Jahr mit 80 T. abgegeben habe, schwitzte er nicht nur im Bereich VDD, sondern ölte auch im Bereich Ansaugung/ Turbo und leicht an der Vorderseite. Er wurde dann abgedichtet und Ölspuren unterhalb entfernt. Das sei aber alles im Rahmen. Ich war dann doch, als er weg war. Auch der 5 -Zylinder Diesel aus MJ 12- vor den VEAs- schwitzte bei Abgabe mit 96 T aber weniger als der neue VEA.

Hallo !

XC60 D4,Bj. 2016, VEA , 130 000 km, Ölwechsel alle 15000km, kein Ölverbrauch, keine Defekte, Verbrauch 6,2 ltr/100km, Top Auto.

Die 30 000km Ölwechselintervalle sind Gift für die Motoren.

Schöne Festtage!

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