Unfallfrei , wirklich so wichtig???
Wie steht ihr zum Thema Unfallwagen. Irgendwie will jeder der ein Auto kauft wissen ob es Unfallfrei ist. Habe interesse an nem billigen 320er Coupe EZ. 10/98 (einer der letzten) dazu noch die Sport Edition in Avusblau.
Unfallschaden wäre ca.4000 Euro zum richten. (Stoßstange, Kotflügel links u. Seitenteil hinten rechts u. a.)
Wenn man das Auto in eine saubere Fachwerkstatt gibt ist das eigentlich sch.. egal ob der jetzt mal nen Unfall hatte oder nicht!!!
Wie seht ihr das???
18 Antworten
wenn du ihn dann auch mal wieder verkaufen willst, musst ihn halt auch als unfallwagen weitergeben. wieviel soll der denn mit dem schaden kosten?
gruß
nico
na ja, geschweißte Stellen können auch schonmal brechen bei wechselnder Belastung...
Das ist immer das Risiko bei einem Unffalauto!
vor allem weiß ich nicht, wie das im KFZ Bereich ist, aber im Maschinenbau werden die geschweißten Teile immernoch "spannungsarm" geglüht, das heißt, das sämtliche beim schweißen entstandenen Spannungen aus dem Metall genommen werden!
Also bei nem Unfallwagen können erhebliche Probleme Auftreten. Selbst wenn es fachgerecht repariert wurde und wieder gut dasteht, kann es sein, dass wenn er an bestimmten Punktem gerichtet wurde er sich bei nem Unfall zusammenfaltet, wie ne Quetschorgel.
Eine fachgerechte Unfallreparatur ist kein Problem...
Eine Autokarosserie ist auch aus vielen Einzelelementen zusammengeschweisst...
Da viele aber zu Unfallwagen eine ähnliche Einstellung wie andere zu Religionen haben....ist ein Wiederverkauf eines Unfallwagen natürlich schwieriger als eines Unfallfreien Fahrzeugs 😉
Gruß
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Ne ich stehe auch nicht so auf Unfallautos!
1.Weil die Passgenauigkeit nie wieder so ist wie sie mal war!
2. Fahre ich mit so ner Kiste auch mal über 200 kmh ! Und da hab ich kein Bock drauf,daß da irgendwas durch ein Haarriss oder so abfällt!
Oder irgendwas bei der Reparatur übersehn wurde!
Na gut isses n kleiner Detscher gewesen wo was n bischen verbeult is dann würds ich vielleicht auch kaufen! Aber nix wo was großes drann ist!
Zitat:
Original geschrieben von Fuchur27
Ne ich stehe auch nicht so auf Unfallautos!
1.Weil die Passgenauigkeit nie wieder so ist wie sie mal war!
2. Fahre ich mit so ner Kiste auch mal über 200 kmh ! Und da hab ich kein Bock drauf,daß da irgendwas durch ein Haarriss oder so abfällt!
Oder irgendwas bei der Reparatur übersehn wurde!
Zu 1. Stimmt nicht...wenn eine Unfallreparatur fachgerecht durchgeführt wurde...die richten ein Auto auch nicht anders wie es im Werk gerichtet wird nach dem zusammenschweissen.
Zu 2. Das bei einer Reparatur was übersehen wird...könnte passieren...Haarrisse sind aber zu erwarten wie Sechs Richtige im lotto...zweimal hintereinander...
Gruß
wenn der schaden ordentlich in einer fachwerkstatt repariert wird, sehe ich keine probleme.
solange sich der schaden "in grenzen hält", muss man das auch nicht überbewerten.
ich hatte in meinem "fuhrpark" bisher 3 totalschaden-fahrzeuge (vw) und damit nie probleme gehabt...
Meine Erfahrungen waren immer schlecht mit Totalschäden! Und das bei guten Fachwerkstätten!
Aber hat halt jeder ne andere Erfahrung damit!
es kommt immer darauf an, was kaputt war...ich persönlich sage mir wenn der Rahmen verzogen war dann Finger weg...am Besten darf keine Richtbank im Spiel gewesen sein
und ehrlich mal 4000 Euro Schaden und bei BMW repariert...kann nix dolles gewesen sein
ansonsten seh ich es wie Jenny/323ci_coupe
Wenn du den wagen kaputt kaufst und ihn reparierst,ist da gar nichts bei ihn zu kaufen weil du ja weißt das,und was defekt ist!
Schlimmer ist ein repariertes auto als Unfaller zu kaufen und der verkaufer sagt da war ein parkrempler und im Nachhinnein wurde das KFZ nicht fachgerecht repariert und zweitens ist der Schaden größer als beschrieben wurde!
aber wenn du den schaden noch sehen kannst ist doch alles klar weil du auch den Wert einschätzen kannst!
Aber 6000,- ist auf jedenb Fall zuviel. Auch wenn ich ihn noch nicht gesehen hab!
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von öler
Der würde so 6000Euro kosten. Hat fast Vollausstattung u. 90 000 km.
lass die Finger von dem....lohnt sich
auf keinen Fall...höchstens 3500.-....
Also was für ein Unsinn teilweise die Runde macht, ist schon unglaublich.
Aus welchem Grund sollte eine nachträglich angebrachte Schweißnaht denn durch "wechselnde Belastungen" brechen?? Wahrscheinlich sind diese Schweißnähte die stärksten am ganzen Auto, weil absolut überdimensioniert. Die durch's Schweißen auftretenden Spannungen werden schon allein durch die Vibrationen im alltäglichen Fahrbetrieb abgebaut.
Und ein gerichteter Rahmen wird auch nicht schwächer sein, als der originale. Die beim Richten auftretenden Umformgrade sind so gering, dass sie sich kaum auf das Gefüge auswirken. Und wenn doch, wird der Stahl durch die aufkommenden Keime sogar härter.
Das einzige Risiko bei nem Unfallwagen besteht darin, dass der Schaden nicht korrekt beseitigt wurde. Aber das kann man ja an jeder Ecke prüfen lassen (ADAC, Dekra, TÜV...).