Und wieder Fragen eines Neulings zum V60...
Hallo in die Runde,
ich bin mehr oder weniger eher zufällig auf den Volvo V60 CC aufmerksam geworden, da ich keinen VW mehr mag. Diverse Testberichte haben mich aber sehr positiv überrascht, wobei der Wagen eigentlich über meinem Budget liegt (wird kein Dienstwagen, sondern ein privater). Aber ich suche ein Auto, das nicht zu viel Sprit benötigt, Allrad hat, Platz für einen 40 kg Hund bietet und mit dem man auch mal einen schweren Hänger ziehen kann. Da ich mich bisher mit Volvo eher gar nicht beschäftigt habe, hoffe ich, ich kann hier ein paar Fragen stellen?
- Ich habe über ein Online-Portal Angebote für einen V60 CC D4 angefordert. Alle Angebote hatten gemeinsam, dass sie bis 31.01. befristet waren. Gibt es ab 01.02. evtl. eine Neuerung bei Volvo, die diese Befristung begründen?
- Weiter habe ich gelesen, dass Volvo 2020 eine Drosselung auf 180 km/h bei allen Fahrzeugen einführen möchte. Ist das schon fix und kann man ggf. diese Drosselung auf Wunsch wieder aufheben lassen?
- Wie wichtig sind denn belüftete Ledersitze? Ich möchte hellbraunes Leder (Amber-Braun) und habe gelesen, dass Leder im Sommer recht heiß sein soll. Wird denn diese Lederfarbe genauso heiß wie schwarzes Leder? Weiter fürchte ich, dass durch den Staub, den der Hund ins Auto bringt, die Poren verstopfen bzw. das Gebläse kaputt gehen könnte und für mich ist der Aufpreis schon recht heftig, da man ja auch noch Massagesitze usw. dazu nehmen muss.
- Würde aus eurer Sicht etwas gegen den Kauf einer Tageszulassung aus März 2019 sprechen? Hier habe ich auf heycar ein paar interessante Angebote entdeckt.
Vielen Dank im voraus!!
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Ollner79 schrieb am 28. Januar 2020 um 10:08:12 Uhr:
@320d-RACERNa gut, das soll bei Deinen 100.000 Testkilometern schon was heißen!
Das rungeätze nervt langsam wirklich.
82 Antworten
Zitat:
@outbackler schrieb am 4. Februar 2020 um 10:21:10 Uhr:
aber im Netz finde ich dazu keine Angaben....
Warum nicht einfach ins Handbuch schauen 😉?
https://www.volvocars.com/.../zuggewichte-und-stutzlast
Die sind ja komplett Online verfügbar...
Zitat:
@Zoeck schrieb am 4. Februar 2020 um 10:37:59 Uhr:
Warum nicht einfach ins Handbuch schauen 😉?
https://www.volvocars.com/.../zuggewichte-und-stutzlastDie sind ja komplett Online verfügbar...
Oh, das tut mir leid, dass ich euch damit genervt habe. Ich habe bei den technischen Informationen geschaut und nix gefunden gehabt.
Vielen Dank für die Info!!
Zitat:
@outbackler schrieb am 4. Februar 2020 um 10:21:10 Uhr:
...Überraschenderweise habe ich ein Privatleasing-Angebot vom Händler bekommen. Damit fahre ich nach seinen Berechnungen 2500 € günstiger als wie wenn ich das Auto gleich bar bezahle. Nach einem Jahr kaufe ich das Auto dann zu einem jetzt vereinbarten Restwert ab. Unabhängig davon, wieviele Kilometer ich gefahren bin (obwohl im Leasing-Vertrag 10.000 km/Jahr geschrieben sind) oder wie das Auto aussieht. Finde ich wirklich schräg. So ganz traue ich dem nicht, da ja der Händler nur als Vermittler auftritt, der Leasing-Vertrag (muss dabei immer an den Sketch von Gerhart Polt denken) über eine Bank läuft und die Bank es sich ja vielleicht anders überlegen kann.
Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen - das hatte ich bei meinem Vorgänger auch so, und hat tadellos funktioniert, das ist für die Bank ja einfach kalkulierbar & geht ohne Streit ab - sicher einfacher als ein Kilometerleasing, wo dann nachher über jeden Steinschlagpickel gestritten wird.
Wenn sich das rechnet, würde ich das auf jeden Fall machen. Mein Restwertleasing hat damals Santander (Volvo Hausbank) finanziert, auch vom Händler vermittelt. Leider gibt es diese Leasingform für Firmen-Neuwagen von Volvo nicht mit den guten Rabatten wie beim Kilometerleasing, sonst hätte ich das beim jetzigen genauso gemacht.
Zitat:
@Benek-Franken schrieb am 4. Februar 2020 um 12:21:43 Uhr:
Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen - das hatte ich bei meinem Vorgänger auch so, und hat tadellos funktioniert, das ist für die Bank ja einfach kalkulierbar & geht ohne Streit ab - sicher einfacher als ein Kilometerleasing, wo dann nachher über jeden Steinschlagpickel gestritten wird.
Wenn sich das rechnet, würde ich das auf jeden Fall machen. Mein Restwertleasing hat damals Santander (Volvo Hausbank) finanziert, auch vom Händler vermittelt. Leider gibt es diese Leasingform für Firmen-Neuwagen von Volvo nicht mit den guten Rabatten wie beim Kilometerleasing, sonst hätte ich das beim jetzigen genauso gemacht.
@Benek-Franken Danke für deine Rückmeldung und Einschätzung. Bei dem Angebot wäre es auch die Santander Bank. Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit Leasing und sehe halt sehr viele Probleme. Am meisten habe ich Bedenken, dass mir der Händler ja viel versprechen kann, aber am Ende wohl die Bank entscheidet. Und wenn die mir dann sagen, dass das Auto ja viel mehr Kilometer hat, als wie im Vertrag vereinbart (und mir der Händler ja gesagt hat, dass es total egal wäre) oder aufgrund unseres Hundes das Auto weniger Wert ist, dann schau ich mitm Ofenrohr ins Gebirge. Oder was ist, wenn ich den Wagen doch nicht - wie vom Händler versprochen - übernehmen kann, da es sich die Bank anders überlegt hat? Aber wenn du gute Erfahrungen damit hast, beruhigt mich das ein wenig. 2500 € wären bspw. die belüfteten Massagesitze oder ein paar Urlaube in den Bergen mit der Familie....
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Zitat:
@outbackler schrieb am 4. Februar 2020 um 10:21:10 Uhr:
So, jetzt hätte ich wieder eine Frage zum V60. Und zwar geht es mir um die Stützlast und die zulässige Anhängelast für einen UNgebremsten Anhänger. Habt ihr evtl. dazu Daten? Ich mag den Verkäufer von Volvo nicht schon wieder mit so einer Einzelfrage behelligen und deshalb streue ich ein wenig meine Fragen ;-)Mir wäre wichtig, dass der V60 D4 eine Anhängelast (ungebremst) von 750 kg hat. Ich gehe davon aus, dass er sie hat, aber im Netz finde ich dazu keine Angaben....
Überraschenderweise habe ich ein Privatleasing-Angebot vom Händler bekommen. Damit fahre ich nach seinen Berechnungen 2500 € günstiger als wie wenn ich das Auto gleich bar bezahle. Nach einem Jahr kaufe ich das Auto dann zu einem jetzt vereinbarten Restwert ab. Unabhängig davon, wieviele Kilometer ich gefahren bin (obwohl im Leasing-Vertrag 10.000 km/Jahr geschrieben sind) oder wie das Auto aussieht. Finde ich wirklich schräg. So ganz traue ich dem nicht, da ja der Händler nur als Vermittler auftritt, der Leasing-Vertrag (muss dabei immer an den Sketch von Gerhart Polt denken) über eine Bank läuft und die Bank es sich ja vielleicht anders überlegen kann.
Ist beim Restwert-Leasing nicht auch schon der berechnete Restwert Bestandteil des Leasingvertrages?
In dem Fall wäre ja dann schon klar, was bei Leasingende für das Auto zu bezahlen ist, egal wie viele Kilometer und in welchen Zustand.
Problematisch wird es dann nur, wenn das Fahrezeug doch nicht übernommen wird, das könnte dann teuer werden.
Zitat:
@Benek-Franken Danke für deine Rückmeldung und Einschätzung. Bei dem Angebot wäre es auch die Santander Bank. Ich habe leider keinerlei Erfahrungen mit Leasing und sehe halt sehr viele Probleme. Am meisten habe ich Bedenken, dass mir der Händler ja viel versprechen kann, aber am Ende wohl die Bank entscheidet. Und wenn die mir dann sagen, dass das Auto ja viel mehr Kilometer hat, als wie im Vertrag vereinbart (und mir der Händler ja gesagt hat, dass es total egal wäre) oder aufgrund unseres Hundes das Auto weniger Wert ist, dann schau ich mitm Ofenrohr ins Gebirge. Oder was ist, wenn ich den Wagen doch nicht - wie vom Händler versprochen - übernehmen kann, da es sich die Bank anders überlegt hat? Aber wenn du gute Erfahrungen damit hast, beruhigt mich das ein wenig. 2500 € wären bspw. die belüfteten Massagesitze oder ein paar Urlaube in den Bergen mit der Familie....
Du musst 2 Sachen beachten:
1. Du musst sicher sein, dass Du das Auto auf jeden Fall übernehmen willst.
2. Du musst dies im Vertrag festschreiben, ich hatte meiner Erinnerung eine Klausel wie folgt:
"Der Leasingnehmer hat bei fristgemäßer Beendigung das Vorkaufsrecht auf den geleasten PKW zum Festpreis von xxx"
Je nach Restwertkalkulation will die Bank eventuell auch, dass Du Dich zum Kauf des Fahrzeuges verpflichtest, das ist dann der Fall, wenn der kalkulierte Restwert (d.h. der Dir angebotene Preis) den zu erwartenden Marktwert des Fahrzeuges übersteigt. Dann heißt der Vertragspassus eben: "Der Leasingnehmer übernimmt das Fahrzeug, unabhängig von Laufleistung und Zustand, zu einem Festpreis von..."
Das ist rechtlich für beide Seiten bindend.
Und die Km betreffend ist klar festgelegt, was der mehr gefahrene Km kostet, was dann nachgezahlt werden muß - bzw. was Du Erstattet bekommsst, wenn Du weniger gefahren bist. Oft ist eine Karenz von einigen tausend Km, die nicht berücksichtigt wird. Ich hatte mal auf 80k geleast, und alles zwischen 75500 und 82500 wurde unberücksichtigt gelassen. Finde ich OK, hat eine gute Flexibilität, und somit eine klare Basis.
Wenn Du vor hast den Wagen zu übernehmen, dann ist eine Leasingübergabe ja auch nicht nötig, wird dann sicher auch entfallen. Dann kann die Karre verbeult und wie ne Hundehütte aussehen - denn der Übernahmepreis steht kalkulatorisch ja fest ... den zahlst Du und alle sind zufrieden.
Vielen Dank für eure Tips zum Leasing. Ich möchte den Wagen definitiv behalten und werde mit dem Händler entsprechend was im Vertrag aushandeln. Ich möchte halt ausschließen, dass ich a) den Wagen nicht bekomm und b) mehr bezahlen muss, da ich mehr km gefahren bin oder der Wagen eben Kratzer hat.
Als nächstes mache ich kommende Woche eine Probefahrt.
Wenn du mehr gefahren wärst, oder der Wagen höhere Gebrauchsspuren als üblich aufweisen würde, würde damit auch der Restwert gegenüber dem ursprünglich ermittelten sinken.
Wenn du den Wagen zurückgeben würdest, müsstest du diese Differenz dann ausgleichen.
Zum entsprechend niedrigen Restwert könnte der nächste Eigentümer das Fahrzeug dann wieder kaufen.
Da du den Wagen selbst kaufst, wäre das lediglich linke Tasche --> rechte Tasche. Deshalb verzichtet man in diesem Fall auf eine Abrechnung.
Habe persönlich damit schon Erfahrungen ohne irgendwelche Probleme!
VG Frank
Und wieder eine Frage an die Besitzer eines V 60. Wie zufrieden seid ihr denn mit dem High-Beam-Licht? Ich bin nämlich nun ein paar Mal mit einem Audi A6 und einem BMW 5er mitgefahren, die dieses adaptive Fernlicht hatten. Nachts war das wirklich super genial. Entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge wurden wirkungsvoll ausgeblendet und man hatte trotzdem voll Sicht. Auch auf der Autobahn fand ich das echt super. Bloß entgegenkommende LKW hatten ein Problem, da diese nicht wohl nicht erkannt wurden. Bei Volvo habe ich nun gelesen, dass es wohl kein richtiges adaptives Licht wäre und zudem wohl nur bis 130 km/h funktionieren würde. Darüber würde nur zwischen Fern- und Abblendlicht gewechselt, was die LKW-Fahrer aber wohl freuen wird. Und das Ausblenden von Fahrzeugen wurde von einigen Forenschreibern als sehr hektisch empfunden. Da ich eine Probefahrt am Tag mache, kann ich leider diese Funktion nicht testen.
Und kann es sein, dass das Ambiente-Licht im V60 nur aus ein paar LEDs im Dachhimmel besteht und nicht wie bei Audi und BMW bspw. das Armaturenbrett oder die Türen beleuchtet sind??
Vielen Dank!!
Mit dem adaptiven Fernlicht bin ich sehr zufrieden. Ja, es ist gewissermaßen hektisch, weil es sehr flexibel und schnell reagiert, aber das empfinde ich eher als Vorteil.
Funktionieren tut es bei mir bis 140-150km/h, irgendwo dazwischen hört es auf. Also auf der Landstraße ausreichend, auf der Autobahn dann leider nichtmehr. Da bin ich mir aber gerade auch nicht sicher, wie es bei der Konkurrenz ist, ob es da tatsächlich auch bei Tempo 200 noch funktioniert.
Das einzige, was mich wirklich daran stört ist, dass bei entgegenkommenden Verkehr, aber ohne jemanden auf der eigenen Spur, auch die eigene Spur nichtmehr beleuchtet, sondern nur die Bereiche neben der Fahrbahn. Klar, im Prinzip ausreichend, weil auf der Straße selten zB Wild steht, aber es fühlt sich irgendwie seltsam an, weil man die eigene Fahrbahn wegen des starken Kontrasts links und rechts nichtmehr so gut sieht.
Das Ambiente-Licht im V60 ist tatsächlich ein Witz. Eine LED vorne zwischen den Leseleuchten und hinten jeweils links und rechts eine in den Leseleuchten.
Also meine Erfahrungen mit dem ILS von MB zeigen, dass Volvo hier noch ziemlich Nachholbedarf hat. Auf der Landstraße ist AHB noch nutzbar, mein S90 MJ 18 hört hier schon bei Tempi über 100 auf mit AHB, die 60er sind hier wohl etwas toleranter, oder die 130 werden mit Pilot Assist verwechselt, das hört bei 130 auf, mit etwas Trickserei kann man bis 139km/h damit fahren.
Im MB konnte ich das Fernlicht auch auf Autobahnen bis in hohe Tempobereiche nutzen und habe keinen Gegenverkehr geblendet. Im Volvo ist auf der AB eh nur der Fernlichtassistent funktionsfähig und dieser ist auf der Autobahn überfordert, Blendung des Gegenverkehrs, klar, die Leitplanke verdeckt oft die Lichter des Gegenverkehrs, warum es bei MB besser klappte??? Vermutlich weil nur auf die eigene Fahrbahn mit dem rechten Scheinwerfer geleuchtet wurde, nur eine Vermutung.
Also ich würde AHB wieder ordern, weil ich Kurvenlicht und so nutze, aber Kosten Nutzen im Vergleich zu den Wettbewerbern ist ziemlich schlecht.
Zur Ambientebeleuchtung, naja, es gibt eine Beleuchtung, bei mir weißliche LEDs überall schön verteilt und über den Helligkeitsregler zu steuern und es gibt eine geringe Zahl an bunten LEDs für Stimmung *hüstel* da ich blonde Polster habe, ist das weißliche Licht optimal. Das bunte Ambiente ist...ohne Worte, funzelig, armselig, überflüssig, sucht Euch was raus.
Ich kenne den Vergleich nur zu unserem Mercedes. Da ist das Volvo Licht weit entfernt von. Bei Mercedes tut es feiner abstimmen und läuft irgendwie flüssiger, aber immerhin funktioniert es im Volvo auch ganz gut. Manchmal bekommt man eine Lichthupe und der Gegenverkehr, über die Leitplanke auf der Bundesstraße, wird auch geblendet wenn er höher sitzt als die Leitplanke abhält.
Das Ambiente Licht ist auch nicht vergleichbar von der Farbwahl und Ausleuchtung, aber man liebt den V60 trotzdem.
Gruß Denis
Das bringt mich irgendwie ein wenig ins Grübeln. Von BMW und Audi war ich echt begeistert, was das adaptive Licht angeht. Ich habe jetzt normale Xenon-Scheinwerfer und da werden die LED-Scheinwerfer bestimmt eine Verbesserung sein, aber irgendwie nagt so ein wenig dieser Gedanke im Hinterkopf, dass das Licht vom Volvo mich dann doch nicht so vom Hocker haut, wie bei den oben angesprochenen Fahrzeugen... Allerdings möchte ich halt nix mehr aus dem VW-Konzern und BMW und Mercedes sind mir einfach viel zu teuer.
Vom Ambiente Licht bin ich dann schon etwas enttäuscht, wenn das beim Volvo nicht so verspielt ist, wie bei BMW und Audi. Jetzt warte ich mal die Probefahrt ab.
Naja, im direkten Vergleich mit Audi, BMW und Mercedes ist Volvo auch nicht unbedingt ein Billigheimer.