Umweltplakette- Lohnt die Nachrüstung (2,5 Tdi Bj 02)
Hi Leute,
ich fahre einen A6 Avant Diesel von 2002, hat inzwischen 330.000km runter und hält sich wacker.
Habe allerdings nun schon 2 Verwarnungen bekommen, da ich keine grüne Plakette habe 🙁
Lohnt sich das auf/nachrüsten, oder sollte ich mich nach etwas neuem umschauen?
Falls Neuanschaffung:
Habe leider von Autos nicht wirklich Ahnung, würde aber ganz gerne bei einem A oder sogar S6 bleiben.
RS6 würde mich sehr reizen, da scheinen mir aber die laufenden Kosten zu groß zu werden.
Fahre beruflich und privat rund mind. 30.000km/Jahr, wird eher mehr. Brauche sehr viel Platz,
daher scheiden die neueren A4 für mich schonmal aus. Ist der Stauraum in den neueren A6 vergleichbar mit den älteren?
Viele Grüße Itimi
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von itimi
Also wir leben in einer grünen Zone, haben nun halt schon 2x in 2 Wochen eine Verwarnung bekommen, die Politessen schauen da regelmäßig nach, da Bewohnerparkplätze, die entsprechenden Ausweis brauchen,
da ist der Blick auf die Plakette nebenbei schnell gemacht. "Mit der Änderung des Punktsystems zum 1. Mai 2014 ergeben sich auch Änderungen im Bezug auf die Umweltplakette: Das Bußgeld für Verstöße gegen Umweltzonen erhöht sich von 40€ auf 80€, dafür entfällt jedoch der Punkt in Flensburg."Wenn da jetzt alle 2 Wochen 80€ zusammen kommen, summiert sich das schon 🙁
Mit der illegalen Lösung kann ich mich glaub ich nicht anfreunden, was wäre da Strafe wenn das auffliegen sollte?
Nee, wenn Du dort wohnst dann geht es nicht illegal, weil Du dann bei dauerhafter Missachtung der Regelungen evtl. vor einer MPU stehst. Also ab in das Audi - Forum, würde ich sagen...
31 Antworten
Diese Nachrüst-Filter sind meist Nebenstromfilter die ein extrem schlechtes Filterergebnis erzielen. Diese hohen Nachrüstkosten stehen in absolut keinem Verhältnis zu dem Nutzen - wenn man mal die bürokratische Richtigkeit außen vor lässt.
Ich würde keine 700€ bezahlen, nur damit ich mir legal diesen dämlichen grünen Aufkleber dranpappen kann. Damit ist keinem geholfen, der "Umweltzone" nicht, Deinem Geldbeutel nicht und der Natur schon mal gar nicht, ganz im Gegenteil sogar!
Gruß daric - der auch mit seinem 11 Jahre alten 2.5 TDI eine grüne Plakette hat. Ohne Partikelfilter und das sogar serienmäßig (BDG).
Im Sinne der hohen Kosten gebe ich daric Recht, aber ich bin ehrlich und nachrüsten würde ich auch nicht wegen des Umweltwillens wegen, sondern einzig und allein um ein zuverlässiges und langlebiges Auto zu haben. Die neueren DPF sind mit der Motorelektronik verbunden, dass den Leuten manchmal die Haare zu Berge stehen mit den dauernden und teuren Werkstattaufenthalten.
Diese DPF und Umweltzonen-Geschichte ist zwar als Grundgedanke ok, aber die Umsetzung dient einzig und allein das Geld den Leuten aus der Tasche zu ziehen und dem Standbein der deutschen Wirtschaft weitere Absätze durch Verkäufe und Werkstattaufenthalte zu verschaffen.
Aber jetzt drifte ich ab 😉
PS: Ob der BDG jetzt soviel umweltfreundlicher ist, glaube ich nicht 😉
Zitat:
Original geschrieben von TazaTDI
PS: Ob der BDG jetzt soviel umweltfreundlicher ist, glaube ich nicht 😉
Der BDG / BDH Motor war ein Versehen der Ingenieure, ein Ausrutscher sozusagen.
Sie haben einen Motor gebaut, der durch zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen jetzt die Grenzwerte der Feinstaubemissionen komplett ohne Hilfsmittel einhält. Dann haben sie aber gemerkt, was das für ein fataler Fehler war, denn plötzlich entstand da ja dieser lukrative Markt für Partikelfilter.
Warum also einen Motor bauen, der ohne Partikelfilter innerhalb der gesetzlichen Grenzwerte bleibt, wenn man den Motor auch so bauen kann, dass man zu jedem Fahrzeug auch gleich noch einen Partikelfilter verkaufen kann? Lass doch alle mit dran verdienen, die Zulieferer, die Autobauer, die Staatskasse (Steuern).
Also, wir wissen sie können saubere Dieselmotoren bauen (und das schon vor 11 Jahren!).
Nur komisch, dass sie es nicht mehr wollen?! Sehr komisch... 🙄
Ausrutscher? Der ist gut 😁
Machbar ist vieles, aber das wollen die nicht.
Der Autofahrer soll gemolken werden wie es nur geht. Mit uns kann man das ja machen.....
BTT: @TE: Was hast du denn jetzt für einen Motor genau drin? MKB? kw?
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Zitat:
Original geschrieben von daric
Diese Nachrüst-Filter sind meist Nebenstromfilter die ein extrem schlechtes Filterergebnis erzielen.
Extrem schlecht ist sicherlich der falsche Begriff. Es ist gut genug, damit man die PM-Werte der nächsthöheren Schadstoffklasse erreicht. In der Regel filtern Nachrüstfilter 25-40% des Ruß aus dem Abgas. Selbst wenn es nur 25% sind, ist das immer noch besser als 0% (ohne Partikelfilter).
Zitat:
Original geschrieben von daric
Diese hohen Nachrüstkosten stehen in absolut keinem Verhältnis zu dem Nutzen - wenn man mal die bürokratische Richtigkeit außen vor lässt.
Das stimmt leider nicht. Selbst wenn eine Nachrüstung 1.000€ kostet ist das häufig günstiger als ein Fahrzeugwechsel auf ein vergleichbares Fahrzeug. Es gibt natürlich (wie immer) Ausnahmen.
Die hohen Kosten entstehen vor allem durch eine komplizierte Abgasnachbehandlung mit mehreren Kat's. Bei Fahrzeugen mit einem Kat gab es damals Austauschfilter für effektiv 0€.
Zusätzlich steigen die Preise seit einigen Jahren, weil es immer weniger Fahrzeuge gibt, die nachgerüstet werden können und die Lagerkosten der Händler steigen.
Zitat:
Original geschrieben von TazaTDI
Im Sinne der hohen Kosten gebe ich daric Recht, aber ich bin ehrlich und nachrüsten würde ich auch nicht wegen des Umweltwillens wegen, sondern einzig und allein um ein zuverlässiges und langlebiges Auto zu haben. Die neueren DPF sind mit der Motorelektronik verbunden, dass den Leuten manchmal die Haare zu Berge stehen mit den dauernden und teuren Werkstattaufenthalten.
Die meisten Probleme entstehen dadurch, dass Leute Diesel fahren, die gar keinen Diesel benötigen. Häufig handelt es sich dabei um Dickköpfigkeit der Käufer oder eine falsche Beratung im Autohaus.
Zitat:
Original geschrieben von TazaTDI
Diese DPF und Umweltzonen-Geschichte ist zwar als Grundgedanke ok, aber die Umsetzung dient einzig und allein das Geld den Leuten aus der Tasche zu ziehen und dem Standbein der deutschen Wirtschaft weitere Absätze durch Verkäufe und Werkstattaufenthalte zu verschaffen.
Das siehst du leider falsch. Diese Umweltzonen in ihrer aktuellen Art sollen verhindern, dass die entsprechenden Städte für alle Verkehrsteilnehmer gesperrt werden müssen, wenn die Grenzwerte überschritten werden.
Wenn man den Umweltzonen etwas vorwerfen will, dass sich in den letzten Jahren nichts getan hat und es keine Plakette für strengere NOx Werte gibt.
Zitat:
Original geschrieben von daric
Sie haben einen Motor gebaut, der durch zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen jetzt die Grenzwerte der Feinstaubemissionen komplett ohne Hilfsmittel einhält. Dann haben sie aber gemerkt, was das für ein fataler Fehler war, denn plötzlich entstand da ja dieser lukrative Markt für Partikelfilter.
Nette Geschichte. Die Realität sieht jedoch anders aus. Wir reden hier ja ''nur'' über einen Euro 4 Motor. Das war 2003 nichts besonderes mehr. Der PM-Wert für Euro 4 ist recht hoch und nahezu jeder Hersteller hat Euro 4 Diesel ohne Partikelfilter im Angebot gehabt.
Ein wirklich Durchbruch wäre es gewesen, wenn man einen Diesel mit Euro 5 ohne Partikelfilter gebaut hätte. Obwohl VAG lange davon gesprochen hat, haben sie es am Ende auch nicht geschafft.
Hier wird aber immer nur über die Feinstaubbelastung der Diesel gesprochen die neuen Benziner mit ihren hohen Einspritzdrücken sind auch Umweltschleudern aber das wird ja gekonnt unter den Teppich gekehrt.
Welchen Grenzwert den für Feinstaub? Hab offiziell noch nichts von gehört. Wie funktioniert denn die Abgasaufbereitung bezüglich Feinstaub bei den neuen Benzinern?
Seit Euro 5 müssen bei einen PM-Wert (Partikelmasse) von 4,5mg/km und ab Euro 6 einen PN-Wert (Partikelanzahl) von 6x10^11 pro km einhalten.
Innerhalb dieser Werte liegen die direkteinspritzenden Benziner (vor allem beim PM-Wert) meist über den Werten der Diesel.
Hallo Leute,
ich war diese Woche beim 🙂 um zu erfahren, ob es für meinen Dicken nen DPF gibt.
Konkrete Aussage war:
Für den 150PS als Quattro gibt es keinen DPF, für den Fronti schon...hat was wegen dem Platzangebot unter dem Wagenboden zutun wegen der Kardanwelle.
Also ist es das beste, wenn der Themenstarter zum 🙂 fährt und dort in Etka schauen lässt, ob es für seinen nen DPF gibt
Werkstatt hat gesagt würde fast 2000€ kosten und lohnt sich nicht mehr. Ist übrigens ein Freund der Familie meiner Frau, daher glaubwürdig.
sag mal bitte deine schlüsselnummern oder wenigstens den Motorkennbuchstaben, dann schau ich mal nach... eigentlich hatte nur der AFN Rote plakette aber der wurde eigentlich nicht mehr 2002 eingebaut !
04.2001 sollte der letzte gewesen sein !
klar lässt der 🙂 sich den Einbau gut bezahlen....kommt aber drauf an, ob sich der Einbau für DICH lohnt....HJS hat für den A6 einige DPF im Angebot....schade das es für meinen keinen gibt - hab nen Quattro...man kann ja nich alles haben 😁
Hallo,
...Doch hier --> http://www.automotorteltow.de/index.htm <--- nachschauen bzw nachfragen. Da gibts auch DPF's für unsere Quattros !
Die Firma wurde bei Vox-Automobil vorgestellt, die hatte in dem Beitrag einem 3er BMW einen Filer verpasst den BMW nicht anbieten konnte ! Sind vor und nach dem Einbau auf den Prüfstand , ich glaub es waren grad 5-6 PS Leistungsverlust durch den DPF.
...grüßle...
Hi sp-magic,
danke für die Info und i hab gleich mal nachgeschaut....für meinen Dicken gibts nix (0588/681).