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Umbau Bremsanlage Audi intern auf ca 17-18 Zoll Bremsanlage

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 30. Dezember 2016 um 0:58

Hi,

sorry dass ich ein neues Thema erstellt habe, aber wenn man schnellstmöglich an Informationen möchte, ist es sehr mühsam hunderte Seiten zu lesen, wo entweder das Thema nicht richtig getroffen wird oder gar völlig abgeschweift wird.

Ich fahre einen Audi A6 4B 2,5 TDI Quattro mit 132KW. Vorn 320mm, hinten 245mm Scheiben. Da die hintere ständig wieder (trotz Rep.-Satz) schleift und ich eh neue Bremsschläuche verbauen möchte, habe ich nun mal alles abgebaut. Dabei fiel mir auf, dass der Bremssattel sowie dessen Halter an der Hinterachse völlig weggegammelt sind. Sicher noch für ein paar km gut, aber die Bremsbeläge werden schon leicht schief abgefahren, da die 2 Finger der Sattels (am äußeren Bremsbelag) schief weggegammelt sind.

Die Mädchenbremse hinten ist sowieso nicht gerade ein Hingucker und sicherlich bei dem Gewicht etwas unterdimensioniert. Verzögerung aber dennoch ziemlich ordentlich ohne Schlingern ohne Schleudern.

Nun zum Eigentlichen!!!

Welche Bremsanlagen wären denkbar für den 4B? Was kostet der Umbau? Hat evtl. sogar jemand Teilenummern parat?

Ich werde die Bremsanlage zwar erst einmal wieder so zusammenbauen wie sie ist, aber das lackieren kann ich mir dann wohl sogar sparen.

Kann man mit dem Gedanken spielen, nur vorn eine neue Bremanlage und hinten die originale VA Bremsanlage zu verbauen? Gibt es da Adapter? Wie schaut es dann eigentlich mit der Spurbreite aus? Die sollte sich dadurch ja auch nicht unbedingt verändern, oder wenn im gleichen Maß, sonst wird es wieder lustig bei der Felgensuche. Wie sieht es mit TÜV aus? Was sagen die dazu?

Ich hoffe jemand kann da weiterhelfen.

PS: Für gepanzerte Fahrzeuge gibt es die 269mm Bremse für hinten. Passt die ohne weiteres? Natürlich als Satz: Bremssattel, Halter (nötig? - ich brauch die ja eh), Scheiben und Klötzer.

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25 Antworten

http://www.motor-talk.de/.../bremsenumbau-beim-4b-t4347304.html?page=1

Erster Post auf der Seite, da ist eine pdf angehängt :-)

Moin,

wenn die Bremsanalge der Serie entspricht hast Du vorn die 312x25mm Anlage verbaut. Hinten müßten es beim Quattro 255x10mm Scheiben sein.

Hinten kannst Du mit meinem System relativ einfach auf eine 302x12mm Anlage umrüsten. Geht dann in Kombination mit der Serienanlage vorn.

In meinem Quattro fahre ich die 320x30mm HP2 Anlage in Kombination mit meinem 330x22mm System hinten. In Verbindung mit Stahlsätteln passen noch 17" Felgen.

Gegenüber meiner alten Serienbremsanlage (312+255) reduziert sich der Bremsweg um 10m aus 100 km/h - max. Verzögerung: 12,95 m/qs.

Für die Umrüstung auf das HP2 System werden jedoch vorn andere Schwenklager benötigt, da der Lochanbstand für die Sattelverschraubung anders ist.

MfG

Du hast hinten eine größere Anlage als vorn? Neigt der dann nicht eher zum Ausbrechen beim bremsen? Hat das nicht auch Auswirkungen auf das esp?

LG

Moin,

ja, vorn kleiner als hinten.

Nein, keine negativen Auswirkungen - nur gute (extreme Verzögerung) habe sogar eine Testfahrt mit deaktiviertem ABS bei leicht regenfeuchter Straße gemacht, die VA blockiert zuerst, kurz danach die HA. So wie es bei einer idealen Momentverteilung sein soll um den kürzesten Bremsweg zu erziehlen.

Die el. Einstellungen sind nicht verändert worden.

Der Quattro hat so eine gute Gewichtsverteilung von ca. 50/50%, von daher ist die gewählte Momentverteilung von 64/36% ideal, selbst ohne ABS.

Beim Senator A, Monza A, Commodore B, Manta 400 sind hinten auch größere Scheiben, da gibt es noch viele andere Beispiele. Die Ingenieure hatten damals den Auftrag in die 14" Felgen die größt mögliche Bremse zu integrieren, da die vorderen Sättel einen dickeren Übergang haben, konnte die HA-Scheibe geringfügig größer ausfallen.

MfG

@Pink,

erst lesen, dann antworten.

Er hat vorne 320 nicht 312.

Und der Umbau auf HP2 erfordert auch nicht zwingend andere Schwenklager, denn das ist Baujahrabhängig.

@S4Avant2012,

lesen kann ich schon...es kam schon häufiger vor, das sich die TE´s in den Daten geirrt hatten.

Die Kombination 320 + 245 ist eher unüblich, bzw. kenne ich so nicht.

Aber das ändert nichts an seiner Fragestellung.

MfG

Themenstarteram 1. Januar 2017 um 22:24

Hi,

da bin ich wieder. Also die PDF ist schon mal sehr aufschlußreich. Und ich habe tatsächlich die 320mm Bremse an der VA. Aber keine HP2. Ist ein 1 Kolben Schwimmsattel der 2teilig aufgebaut ist. Kolben steckt in einem Alugehäuse und ist mit 4 Torx (T55) Schrauben mit einem Stahlgusskäfig verbunden. Habe mich auch etwas gewundert, dass das nicht festgammelt. Also ich möchte auf jeden Fall mir noch etwas Zeit mit dem Umbau lassen. Die VA wird lackiert, und wenn was übrig bleibt bekommt die Hinterachse aus etwas ab. Aber die HA Bremse fliegt spätestens im Sommer raus, da ich eh auf kurz oder lang alles neu bräuchte. Irgendein Vollhorst hat da 245er Scheiben eingebaut, aber die Klötzer der Standardbremse 255mm. Die Sättel dürften auch die der 255er Anlage sein.

Da ich generell mit der Bremse zufrieden bin, würde ich auch nur die HA wechseln und tendiere daher zwischen der 280mm und der 304mm Lösung aus der PDF.

Ich werde die Tage nochmal messen, ich müsste ja die breite Spur haben. Auto ist gerade nicht an meinem Wohnort, da mir vor ein paar Tagen irgendwelche Junkies ins Auto eingebrochen haben und zum Glück das Navi dringelassen haben. Jetzt bin ich erstmal paranoid und kümmere mich um eine vernünftige Alarmanlagenlösung mit einem gewissen Extra. Dann im Sommer ist die Bremse dran und ich werde mich bis dahin gern noch weiter informieren lassen, was mögliche Lösungen und deren Preise angeht.

Auf jeden Fall geschlitzte Scheiben und EBC greenstuff bis redstuff oder vergleichbares.

Bis dahin sind vielleicht auch 18 Zöller für Winter wie Sommer da.

Ich hoffe die Diskussion bricht jetzt nicht zusammen, denn sobald es warm ist, bin ich gewillt da etwas zu unternehmen. Fühlt sich nicht so toll an mit zu kleiner Bremsscheibe an der Hinterachse. So entsteht zumindest kein Grat an der Bremsscheibe ;-)

Grüße Andy

Die 320er Einkolbenanlage hat einen Kolben Ø von 60mm, entspricht somit der HP2 Anlage (effektiv Ø 60,xx).

Von daher wäre meine 330er Anlage an der HA das Optimum und die ideale Lösung, 280 ist zu klein, 302 geht gerade so in Kombination mit der 320er Anlage.

MfG

Themenstarteram 2. Januar 2017 um 16:52

Hi, du scheinst dass berechnet zu haben. Kannst du das hier mal vorrechnen? Mir ist zwar bewusst, dass es Hersteller gibt die hinten größer Bremsscheiben verbauen als vorn, aber sicher auch dann kleinere Sättel. Und woher nimmst du die 50%/50% Gewichtsverteilung bei 4B quattro. Wenn ich an dem vorderen Aufbockpunkt anhebe, kommt das Hinterrad mit ca 5cm Versatz hinterher. Sprich wenn ich vorn 5cm das Rad übern Boden habe, hebt das hintere gerade so ab. Hinten ist ja auch kaum was schweres außer vielleicht das Diff. Vorn dagegen haufenweise Elektronik usw. Also ich schätze mal 65/35 oder 70/30 kommt da eher hin. Der Motor wiegt sicher gut was. 350kg+ sicherlich. Fahrwerk, Achsträger usw wird sich zwischen hinten und vorn kaum was nehmen. Aber wie du schon sagst 304mm geht sicher noch klar. Bei 330mm hinter sollte der Sattel aber nicht viel Feuer haben, wegen Überbremsung. Klar ABS und ESP regeln das schon, aber das kommt dem gleich, als würde man bei Allrad 4 verschiedene Reifen mit unterschiedlichem Profil fahren. Die Technik müsste unnötig oft und lange eingreifen.

 

Wie hast du die Verzögerungswerte gemessen, oder errechnet?

Ja, habe ich berechnet, die Gewichtsverteillung kommt von Audi, ist in den Datenblättern aufgeführt.

Avant Quattro Modell 2000: Max. VA-Last 1205kg / max. HA-Last 1200kg.

 

Übersichtstabelle der Bremsversuche mit dem Prüffahrzeug A6-4B-Avant Quattro

Bremsscheiben

VA - HA - Kolben Ø VA - Kolben Ø HA - Verzögerung - Bemerkungen

m/qs Bemerkungen

312x25 255x10 57 38 9,72 1) 5)

312x25 302x12 57 38 10,34 2) 5)

312x25 302x12 57 41 10,87 3) 5)

321x30 302x12 43 + 43 38 11,60 4) 6)

321x30 302x12 43 + 43 41 12,13 3) 6)

321x30 330x22 43 + 43 43 12,95 3) 6)

321x30 330x22 43 + 43 38 11,94 3) 6)

Bemerkungen:

1) Serienbremsanlage des Prüffahrzeuges

2) Berechneter Wert: 10,32 m/qs

3) Rechnerischer Wert – kein Bremstest

4) Rechnerischer Wert über Bremstest bestätigt

5) Bremsdruck für ATE 57 / 312x25mm Bremsanlage: 66,6 bar

6) Bremsdruckkorrektur für die HP2 Bremsanlage auf: 68,35, bedingt durch das Prüfergebnis mit 11,6 m/qs der Kombination HP2 321x30 / 302x12 + 38mm Sattel

Anhand der Achslasten hast Du die Gewichtsverteilung bei voller Beladung des Fahrzeugs. Das hat mit dem eigentlichen Lastwert nichts zu tun.

Damit sind Deine Berechnungen leider alle nicht korrekt.

Zitat:

@S4Avant2012 schrieb am 2. Januar 2017 um 18:39:26 Uhr:

Anhand der Achslasten hast Du die Gewichtsverteilung bei voller Beladung des Fahrzeugs. Das hat mit dem eigentlichen Lastwert nichts zu tun.

Damit sind Deine Berechnungen leider alle nicht korrekt.

Die Achslasten berücksichtige ich in meinen Berechnungen gar nicht, dennoch stimmen die Ergebnisse zu 99,9% mit den Fahrversuchen überein!

Steht in der Tabelle.

Berechnungsgrundlagen

Für die Berechnung des Bremsweges sind folgende Rechenfaktoren erforderlich:

Wirksamer Reibradius der VA-Bremsanlage

Effektiver Kolben Ø des Bremssattels an der VA

Wirksamer Reibradius der HA-Bremsanlage

Effektiver Kolben Ø des Bremssattels an der HA

Brems-/ Blockierdruck *

Umschaltdruck des Reglers

Rad Ø in mm

Bremsgewicht in kg

Anfangsgeschwindigkeit in m/s

• * Der Blockierdruck ist abhängig von der jeweiligen Achslast der Vorderachse! Je höher die Achslast, desto höher der mögliche Bremsdruck. Ein Golf 2 mit dem 1,6l TD Motor erreicht einen Blockierdruck von ca. 50 bar = ca. 300 DaN, ein Audi A6-4B Avant Quattro 2,5 TDI erreicht ca. 70 bar = ca. 430 DaN (auf dem Rollenprüfstand).

• Wird das Fahrzeug erleichtert, ist das in diesem Falle eher kontraproduktiv, man hat zwar weniger Masse abzubremsen, aber gleichzeitig verringert sich auch der mögliche Blockierdruck, so das die Bremswege quasi gleich lang / kurz ausfallen. Das Fahrzeuggewicht ist nicht so relevant für den Bremsweg.

 

 

 

Für eine exakte Berechnung wären normalerweise noch folgende 3 Faktoren erforderlich:

Schwerpunktlage des Fahrzeuges

Haftreibwert der Reifen

Haftreibwert des Untergrundes (Straßenbelag)

Meine Bremsversuche und Berechnungen haben jedoch bewiesen und bestätigt, das ohne die drei zuletzt genannten Faktoren eine Rechengenauigkeit von 99,9 % vorhanden ist, so das auf diese Faktoren, deren Werte oft nicht vorliegen und auch nicht genau bestimmbar sind, verzichtet werden kann. Meine „vereinfachte“ Rechnung ist mehr als aussagekräftig in Bezug auf die mögliche Bremsmomentverteilung und den Bremsweg.

Die Verzögerungsversuche wurden mit einem amtlich geeichten Messgerät des Technischen Überwachungsvereins (TÜV-Nord) in Stade Wiepenkathen protokolliert und mit meinem Audi A6-4B-Avant Quattro 2,5 TDI in den Umrüstungsabständen einzeln durchgeführt.

 

 

MfG

Ist ja gut und schön gibt es aber dafür auch ein paar mehr Infos welche Sättel und welche Scheiben man nehmen sollte? Von welches Fahrzeug zb. Hab vorne hp2 aber hinten ist 245 oder so voll klein. Möchte was größeres hinten und sollte bezahlbar bleiben

nur neben bei zur info, 245 und 255 Bremsen haben den gleichen Sattel und Belag. Normal ist am Avant immer die 255er egal ob Frontie oder allrad verbaut und Vorne kann es ab 288 bis 320 HP2 sein. Nur auf Wunsch gab es bei den V6 269er an der HA.

Die VA kannst du mit deine FNR 60 Sättel mittels Halter auf 345mm ausbauen.

Und wie Pink schon sagt die 280 ist nicht lohenswert vom AUfwand her, min 310 besser 330mm um ideale Verhältnisse zu schaffen. Auch wenn es viele nicht war haben wolllen, die HA MUSS mitbremsen.

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