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TSI 2.0 220 PS, suche Rat

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 27. Februar 2017 um 14:39

Wer hat so ein TSI Fahrzeug und wie ist man zufrieden ?

Da ich keinen Wert auf Prestige lege, könnte ich mit dem Superb glücklich werden.

Warum Benziner ?

Ich kann mir den Super Sprit leisten und belaste zumindest mit dem Feinstaub nicht die Umwelt und ruhiger läuft der Motor auch.

Als Renter zum einkaufen und Sport fahre ich ca. 8.000 Km nur Kurzstrecken.

Die restlich 12.000 Km sind Langstrecken mit Strecken bis 2500 Km.

Wichtig ist, Scherheit, leises Innengeräusch, zügiges überholen und komfortabe Ausstattung.

Warum über 60.000 € investieren wenn es auch anders geht ?

Die Pemiummarken haben auch ihre Macken, und da kann es schell teuer werden.

Danke Euch für Anregungen

Gruß

Franqueira

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Franqueira schrieb am 27. Februar 2017 um 14:39:05 Uhr:

 

Warum Benziner ?

Ich kann mir den Super Sprit leisten und belaste zumindest mit dem Feinstaub nicht die Umwelt

Das mit dem Feinstaub kannst Du getrost vergessen, den produzieren moderne Benzin-Direkteinspritzer in ziemlich großer Menge.

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Ich habe die gleiche Maschine im Octavia RS und bin damit sehr zufrieden.

Von der Beschleunigung 0-100 und der Endgeschwindigkeit sind die beiden auf dem Papier gleich (der Superb ist sogar 1km/h schneller).

Damit ist man sicher sehr (groß)zügig unterwegs.

Hallo,

fahre seit 9 Monaten den Superb Kombi L&K Ausstattung. Nach ca. 15000 km sowohl Lang- als auch Kurzstrecken kann ich nur sagen : Alles richtig gemacht. Das Fahrzeug spielt sowohl im Bereich Fahrkomfort als auch bei Qualität und Qualitätsanmutung in der Mittelklasse sehr gut mit. Das Preis Leistungs Verhältnis ist sehr gut. Ich fahre zwar den 2 Liter Diesel 190 PS und Euronorm 6 Motor , kann also nur dessen Fahrleistungen schildern . Fazit, prima Drehmoment, laufruhig und wirklich auch bei zügigr Fahrweise kein Säufer. Komme zwar nicht mit den Angebenen 4,2 L hin, aber auch bei Autobahn konstant 180 reichen 6 bis 6,5 L. Und man glaubt es nicht, er verbraucht wirklich 10 Liter AdBlue auf 12000 km. Die Abgasreinigung ist in Betrieb.

Alles in Allem. Klare Empfehlung

Wie, 10 Liter AdBlue?

Wie groß ist der Tank? Kann man ohne Probleme nachfüllen?

Tank hat wohl 17L Fassungsvermögen. AdBlue kann man an den LKW Zapfsäulen ( ganz vorsichtig) tanken. Müssen sich halt 5 Minuten Zeit zum Tanken nehmen. Aber mit dem Gefühl einen echten Euro6 Diesel zu fahren. Die 17 Liter reichen bei meiner Fahrweise dann da. 15000 km. Und der Motor kommt meiner gelassenen Fahrweise sehr entgegen. Drehmoment 400 NM .sagt alles.

Ich kenne den 220PSer noch nicht, warte aber schon drauf... :D

Ich bin aktuell mit 180PS ohne Turboaufladung unterwegs und habe in Sachen Fahrleistungen keine Probleme. Von daher bin ich der Meinung die 220PS reichen voll aus. Wie ich das so gelesen habe, hat man als Fronttriebler schon Probleme damit bis 80km/h die Leistung auf die Straße zu bringen. Ob das so ist, erlebe ich in hoffentlich 1,5 Monaten.

Zitat:

@Franqueira schrieb am 27. Februar 2017 um 14:39:05 Uhr:

 

Warum Benziner ?

Ich kann mir den Super Sprit leisten und belaste zumindest mit dem Feinstaub nicht die Umwelt

Das mit dem Feinstaub kannst Du getrost vergessen, den produzieren moderne Benzin-Direkteinspritzer in ziemlich großer Menge.

... insbesondere wo Benziner keinen DPF haben. Jeder Diesel mit DPF ist in Punkto Feinstaub sauberer als aktuelle Benzin-Direkteinspritzer. ;)

Themenstarteram 27. Februar 2017 um 23:08

ich habe mir die Konfiguration von dem L&K Modell 2.0 tDI 140KW und von dem Benziner 162 KW angeschaut.

der Diesel beschleunigt auf 100 kmh mit 7,7 Sek und der Benziner braucht 7,0.

Wenn ich sehe wieviel Diesel auf den Straßen laufen, so ich kann mit meiner Entscheidung zum Benziner wohl nicht viel zur Umweltentlastung beitragen, zumal ich kaum in der Stadt fahre.

Ich habe mal so überschlagen, das Fahrvergnügen mit dem Benziner kostet mich in 10 Jahren ca. 12.000 €

Mit dem Betrag kann man schön Urlaub machen. Ich muss mir das mal verinnerlichen.

 

Wegen dem Filter DPF werde ich informieren.

@Franqueira

Das ist ja nur zum Teil eine Diskussion um den Superb, ich hab den Eindruck, dass Du eher die politische Großwetterlage mit einbeziehen willst in deine Überlegungen, und das macht als Privatkäufer durchaus Sinn!

Als ich im Dezember mein neues Auto privat gekauft habe, stand ich auch vor der Frage, welchen rund 200 PS starken Motor ich wähle. Es boten sich einige 190 PS Diesel an, oder eben auch der 2.0 TSI, allerdings bei mir im Passat. Von der unsäglichen Politik bei VW, trotz Dieselskandal die volle Fokussierung auf den Diesel zu behalten und keine TSI für Probefahrten anzubieten, mal abgesehen, ist es eine grundsätzliche Entscheidung.

Es wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Säue durch fast alle Dörfer getrieben. Erst war es der Feinstaub. Man hat den bösen Diesel dafür verantwortlich gemacht, jeder muss 5 EUR zahlen, um die dämliche Umweltplakette in der Scheibe zu haben, seit 10 Jahren gibt es in D eigentlich keine Diesel mehr ohne DPF und alle haben grüne Umweltplaketten. Thema durch.

Dann kam CO2 und zugleich der größte - und das ist so - Trumpf für den Diesel. Er stößt in Massen betrachtet spürbar weniger CO2 aus. Er brennt effizienter als Benzin und ordentlich gereinigt sorgt er für eine mit weniger CO2 belastete Massen-Mobilität.

Schaut man mal auf deutsche Autobahnen, sieht die Wahrheit aber anders aus. Denn 75 % der neu zugelassenen Diesel sind in Firmenpools und Geschäftsleasing unterwegs. Hier gibts eine Tankkarte und Vollgas. DAS ist schlecht für die Umwelt, aber solange es nix kostet, tritt jeder drauf. Der theoretische Vorteil der effizienten und CO2-armen Verbrennung des Diesel wird politisch zunichte gemacht und verkehrt sich durch Fehlbedienung der Autofahrer in einen Nachteil.

Jetzt kommt die EU mit Stickoxid-Grenzwerten um die Ecke. Moderne Diesel brauchen eine aufwendige Abgasreinigung, um die hochgiftigen Abgase massentauglich zu halten. Hier ist man auch durch den VW-Skandal mit guten Fortschritten unterwegs. Ein moderner Diesel (auch und besonders von VW) ist im Punkte Stickoxid auch im Fahrbetrieb nach meiner Ansicht ein sehr sauberes Fahrzeug.

DENN ... auch Benziner sind nicht mehr so sauber wie früher. Mein Vorgänger, ein 2.8l Reihen-Sechszylinder war wohl noch so ziemlich das sauberste was man fahren konnte. Keine Rußpartikel, kaum Stickoxid, etwas mehr CO2, naja aber für das Alter wirklich gut, dazu 17+ Jahre Nutzungsdauer. Die Ökoblianz war top!

Heutige Benzin Direkteinspritzer (auch der 2.0 tsi) erreichen höhere Verbrennungstemperaturen und Abgastemperaturen. In diesen Bereichen entstehen neben den eh schon unschönen Rußpartikeln, die in hohem Maße von Benzin-Direkteinspritzern ausgestoßen werden auch unerwünschte Stickoxide. Nur der Benziner hat derzeit noch Schonfrist, die Politik ist auf Diesel fixiert, die Diskussion lässt Benziner noch außer Acht. Sie brauchen aber schon heute einen Rußpartikelfilter, denn moderne Diesel sind in dem Punkt viel sauberer!

Mercedes baut als erster Hersteller seit ein paar Jahren in den S500 einen Rußpartikelfilter ein, um den Benziner-Feinstaub zu bekämpfen. Das wird laut Beschluss der EU vom Dezember 2016 ab 2018 für alle Benziner kommen müssen und Autos, die heute mit alter Technik gekauft werden, werden dann schnell zum alten Eisen. Genau wie heute ein 2015er EURO 5 Motor!

Langer Rede kurzer Sinn... ich habe deshalb aus heutiger Sicht das kalkulierbarste Risiko gewählt und einen EURO 6 Diesel gekauft. Er fährt bei gleicher Dynamik wie der Vorgänger mit 6l statt mein Benziner vorher mit 9l auf 100 km. Dazu hab ich 25ct Preisersparnis je Liter. Auf 20.000 km sind das 1.800l Benzin zu 1,35 vs. 1.200l Diesel zu 1,10. Macht eine Preisersparnis alleine an Spritkosten pro Jahr von rund 1.100 EUR für mich. Davon kann ich locker die höhere KFZ-Steuer bzw. die höheren VK-Prämien der Versicherung finanzieren und hab immer noch eine umfangreiche Inspektion alle 2 Jahre rausgefahren.

Zur Diskussion bin ich gerne bereit. :)

Zitat:

@AMGaida schrieb am 28. Februar 2017 um 10:32:19 Uhr:

 

Heutige Benzin Direkteinspritzer (auch der 2.0 tsi) erreichen höhere Verbrennungstemperaturen und Abgastemperaturen. In diesen Bereichen entstehen neben den eh schon unschönen Rußpartikeln, die in hohem Maße von Benzin-Direkteinspritzern ausgestoßen werden auch unerwünschte Stickoxide.

Hast Du dafür irgendeinen Beleg? Warum sollten Direkteinspritzer heißer verbrennen als Saugrohreinspritzer? Die aktuellen Benziner halten die NOx-Werte ohne größere Probleme ein. Bei vielen Dieseln sieht das offensichtlich anders aus.

Einzig Ruß ist ein Problem der Direkteinspritzer, aber ein Partikelfilter ist aufgrund der höheren Abgastemperaturen gegenüber einem Diesel wesentlich leichter zu handhaben.

Zitat:

@hoinzi schrieb am 28. Februar 2017 um 10:39:33 Uhr:

Hast Du dafür irgendeinen Beleg? Warum sollten Direkteinspritzer heißer verbrennen als Saugrohreinspritzer? Die aktuellen Benziner halten die NOx-Werte ohne größere Probleme ein. Bei vielen Dieseln sieht das offensichtlich anders aus.

Das liest man eigentlich zur Zeit überall... konkret hat mir das im letzten Spätsommer ein Verfahrenstechniker vom ADAC telefonisch erläutert, bis dahin war mir das auch nicht bekannt. Es gab aber in der Fachpresse in den letzten Monaten einige solcher Artikel...

Was ich auf die Schnelle gefunden habe war der letzte ADAC Eco-Test, über den die Autobild berichtete.

http://www.autobild.de/.../...ecotest-2016-umwelt-ranking-6938223.html

Hier überschreitet ein ausnahmsweise im NoX-Ausstoß mitgemessener Benziner (Opel Corsa 1.0 di) die NoX-Grenzwerte um ein Vielfaches. Die NoX-Peitsche wird die Benziner auf breiter Front erst noch treffen, wie gesagt derzeit ist man auf Diesel fixiert. Wir sprechen uns in ein paar Monaten noch mal. ;)

@hoinzi

Als speziellen Service noch ein Ausschnitt aus der Auto Motor und Sport. ich habs im Heft gelesen, der Artikel ist aber auch teilweise schon online:

Zitat:

Zum Vergleich ein Benziner

Mit dem Opel Corsa 1.0 Turbo haben wir auch einen Benziner mitgetestet. Benziner galten in der Vergangenheit in puncto NOX als weniger kritisch. Speziell bei Downsizing-Motoren steigt der Stickoxid-Ausstoß jedoch durch die höheren Verbrennungstemperaturen an, weshalb uns die Vergleichswerte des Euro-6-Mondeo mit seinem Dreizylinder interessierten. Für Ottomotoren gilt nach Euro 6 ein Grenzwert von 60 mg NOX/km.

[...]

Der benzinbetriebene Mondeo verfehlte seine Euro-6-Angabe. Absolut gesehen produzierte er zwar die wenigsten Stickoxide, bei ihm fielen jedoch die hohen Werte in der Stadt mit vielen Ampeln und Anfahrsituationen am Berg auf, wo er sogar mehr NOX ausstieß als drei der Diesel.

Quelle:

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...w-abgasskandal-10254994.html

Hm, was ich bisher gelesen habe, waren die Benziner eigentlich immer innerhalb der Grenzwerte. Aber danke für den Hinweis, es bleibt also spannend...

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