Teuere BMW´s leichter klauen, oder altmodisch bestellen und bezahlen ?
Gestern war im Fernsehen (Akte) ein netter Beitrag zu sehen, wie super einfach (alle) moderne Autos mit "KeylessGo" zu klauen sind, bzw. schon geklaut wurden.
So oder ähnlich funktioniert`s :
Man setzt sich z.B. in einerm Restaurant einige Meter neben den leealen Autobesitzer, empfängt dessen Autoschlüssel-Codesignal, und sendet es mit einem stärkeren Sender beliebig weit zum Kumpel auf den Parkplatz raus.
(Man könnte es vielleicht auch speichern und selbst rausgehen)
Der öffnet dann damit -mit einem Nachbau-Senderchen- in 5 Sekunden das Auto - und fährt einfach weg damit.
Funktioniert angeblich auch bei bei allen anderen "modernen" Autos : AUDI, MERCEDES, FORD, FERRARI usw.
Als Abhilfe wurde am Schluß gezeigt: Man soll seinen "KeylesGo-Schlüssel-Sender" immer !!! in Alufolie einwickeln, wenn man nicht selbst am Auto ist ... Auch, wenn er "sicher" z.B. im Schlüsselkasten im eigenen Hausgang einige Meter neben der Haustür hängt ...
Ich finde das praktisch, braucht man als "minderbemittelter" doch kein Geld mehr für ein neues Auto . . . 😕
Als "KeylessGo-Besitzer" könnte ich jedenfalls nicht mehr ruhig schlafen !
Beste Antwort im Thema
Car Sharing wird heutzutage eben immer beliebter😉
70 Antworten
eine GAP Versicherung ist so günstig, dass man BMW hier nicht all zu großes Lob hinterher tragen sollte. Denn auch wenn es nirgendwo steht, ist die Summe selbstverständlich in der Rate kalkuliert. Nette Sache, aber definitiv kein KO Kriterium 😉
Okay, dass sich der Wagen öffnen lässt, kann ich ja noch nachvollziehen.
Aber bzgl. Start des Motors: was ist denn dann mit der Feststellung, ob der Schlüssel sich im Wagen befindet oder nicht? Ich kann den Wagen ja nicht starten, wenn ich außerhalb bin. Genauso wenig, wie ich den Wagen von außen zuschließen kann, wenn der Schlüssel sich drinnen befindet.
Zitat:
Original geschrieben von Der_Robert
Okay, dass sich der Wagen öffnen lässt, kann ich ja noch nachvollziehen.Aber bzgl. Start des Motors: was ist denn dann mit der Feststellung, ob der Schlüssel sich im Wagen befindet oder nicht? Ich kann den Wagen ja nicht starten, wenn ich außerhalb bin. Genauso wenig, wie ich den Wagen von außen zuschließen kann, wenn der Schlüssel sich drinnen befindet.
wenn es gelingt, das Signal des Schlüssels abzufangen, kann dieses Kopiert werden und die Kopie kann den "im Wagen befindlichen Schlüssel" darstellen... Motor startet... wagen fährt weg...
oder wie vom TE beschrieben, kann das abgefangene Signal verstärkt weitergeleitet werden, damit die Distanz zwischen Auto und Schlüssel auf die übliche "Schlüssel-im-Wagen"-Entfernung reduziert werden.
Ist der Motor einmal an, bleibt er an, bis der Wagen in einer Hinterhofwerkstatt abgestellt und zerlegt wird.
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Aber wenn dein Kumpel mit dem einen Ende der Funkverlängerung noch neben dem Eigentümer steht und du dich mit dem anderen Ende ins Auto setzt, glaubt das Auto ja, dass der Schlüssel innen ist.
Zitat:
Original geschrieben von gogobln
wenn es gelingt, das Signal des Schlüssels abzufangen, kann dieses Kopiert werden und die Kopie kann den "im Wagen befindlichen Schlüssel" darstellen
Das wiederum mag ich nicht glauben, dass hier nicht Einmalcodes bzw. Challenge/Response-Verfahren zum Einsatz kommen.
Zitat:
Original geschrieben von striker1911
Das wiederum mag ich nicht glauben, dass hier nicht Einmalcodes bzw. Challenge/Response-Verfahren zum Einsatz kommen.Zitat:
Original geschrieben von gogobln
wenn es gelingt, das Signal des Schlüssels abzufangen, kann dieses Kopiert werden und die Kopie kann den "im Wagen befindlichen Schlüssel" darstellen
Stimmt schon, eine exakte Kopie zu machen wird nicht so einfach sein, aber irgendwie müssen ja auch neue Schlüssel anzulernen sein.
Und wenn ich dem Wagen erstmal per Signalverstärkung gesagt habe "Ich bins, dein Schlüssel" dann wird man sicherlich einen neuen, jungfräulichen Schlüssel anlernen können.
Schonmal bei einem Keyless Wagen den Schlüssel nach dem Motorstart wieder aus dem Auto gelegt?? Testet es mal und Ihr werdet folgendes Ergebniss haben: Motor bleibt an. Eine kurze Zeit (je nach Hersteller zwischen 2-10 Min.) kommt ein nerviges Pipen das der Schlüssel fehlt. Aber der Motor bleibt an. Quasi wie beim Anschnallwarner. Irgendwann steht nur noch die Warnung im Kombiinstrument. Auto kann aber problemlos bis zum Abschalten gefahren werden. Auch über viele hundert Kilometer.
Zitat:
Original geschrieben von gogobln
Es ging um "keyless go", also das Starten des Motors und Fahren ohne Schlüssel in irgendeinem Zündschloss. Dies ist serienmäßig beim F30.Zitat:
Original geschrieben von Stellvertreter
Wenn noch Budget übrig ist, wird der Komfortzugang auf jeden Fall mitbestellt. Für mich eines der besten SA.Die Wahrscheinlichkeit bei einem schlimmen Unfall verletzt zu werden ist immer noch höher, als das Dir jemand den Wagen wegen Komfortzugang auf die Weise klaut. Von daher solltest Du nie wieder ruhig schlaffen können....
Wobei ich dennoch die Serienausstattung beim 5er am besten finde: Für das Öffnen der Tür muss man auf den Schlüssel drücken, aber dann nachher im Auto braucht man ihn zum Starten nicht. Das würde mir völlig reichen. Denn das 'reinfummeln' 😉 im Auto finde ich immer noch nervig.
Komfortzugang (um den es hier nicht ging) ist eine Sonderausstattung beim 3er und m.W. auch beim 5er.
sorry, dachte beim F30 müsste man auch noch in den Schlitz stecken. 😉 Ist ja dann genauso wie beim 5er. Schön, dann brauch ich keinen Komfortzugang. (OT 🙂)
Zitat:
Original geschrieben von MarkOW
Dieses gibt es aktuell NUR bei BMW, meines Wissens nach und ist ein absoluter Vorteil der Konkurrenz gegenüber. Bei einer normalen KFZ Versicherung kann man die GAP Dekcung nur für max. 24 Monate und gegen hohen Aufpreis zubuchen.
Das stimmt so nicht. Da ich Anfangs nicht wusste, dass das bei dem Leasingvertrag bereits inkl. ist, habe ich das GAP-Risiko über meine Versicherung mit abdecken lassen. Und zwar ohne Aufpreis und für 36 Monate (48 wären auf möglich gewesen).
Aber ich gebe dir recht, dass diese Absicherung ein unbedingtes Muss für jeden (Privat-)Leasingvertrag ist und es einen ruhiger schlafen lässt.
Zitat:
Original geschrieben von striker1911
Das wiederum mag ich nicht glauben, dass hier nicht Einmalcodes bzw. Challenge/Response-Verfahren zum Einsatz kommen.
Das tut es auch. Aber über die Funkverlängerung redet das Auto mit dem Repeater, den der Dieb im Innenraum bei sich hat. Dann wird die Anfrage des Autos an den Schlüssel weitergeleitet, der berechnet die Response zur Challenge und diese Antwort geht wieder zurück via Repeater und wird im Autoinnenraum ausgegeben.
Die einzige Möglichkeit dies zu bemerken, wäre eine Laufzeitmessung, weil natürlich der Repeater Zeit braucht. Aber nachdem das Zeitfenster, in dem das Auto auf eine Antwort wartet, lange genug ist, sperrt das Auto auf und startet.
Das ganze ist übrigens ein uralter Hut und hier ganz genau nachzulesen:
http://eprint.iacr.org/2010/332.pdf
Das war noch kabelgebunden und daher natürlich sehr auffällig, wenn dir das wer an die Hosentasche hält und ein 100m Kabel zum Auto spannt. Jetzt haben sie nur noch das Kabel durch eine Funkstrecke ersetzt.
Im Anhang ein Foto für alle, die sich nicht die Lektüre des ganzen PDFs antun wollen.
Der Junkie schmeisst dir einen Pflasterstein durch die Scheibe und klaut alle sichtbaren Wertgegenstände.
Der professionelle Navidieb verschafft sich lautlos Zugang und baut das Ding ohne viel Probleme oder Stress komplett aus.
Der professionelle Autodieb kennt das Auto und die Technik besser als BMW selbst.
Es gibt keinen Schutz. Man kann nur hoffen nicht zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
Zitat:
Original geschrieben von croco82
Der Junkie schmeisst dir einen Pflasterstein durch die Scheibe und klaut alle sichtbaren Wertgegenstände.
Der professionelle Navidieb verschafft sich lautlos Zugang und baut das Ding ohne viel Probleme oder Stress komplett aus.
Der professionelle Autodieb kennt das Auto und die Technik besser als BMW selbst.Es gibt keinen Schutz. Man kann nur hoffen nicht zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.
Genau so ist es. Selbst ohne Komfortzugang gibt es mit der richtigen Technik Mittel und Wege, einen Wagen innerhalb von wenigen Minuten zu öffnen und wegzufahren.
Also macht euch nicht so viele Gedanken, ein deutlich erhöhtes Risiko besteht durch den Komfortzugang einfach nicht.
Zitat:
Original geschrieben von MartinBru
Das tut es auch. Aber über die Funkverlängerung redet das Auto mit dem Repeater, den der Dieb im Innenraum bei sich hat.Zitat:
Original geschrieben von striker1911
Das wiederum mag ich nicht glauben, dass hier nicht Einmalcodes bzw. Challenge/Response-Verfahren zum Einsatz kommen.
Das ist klar, es ging mir um die Theorie dass man das Signal aufzeichnen und sich damit eine Schlüsselkopie machen könnte.
Das spricht ja Bände für den Eifer, mit dem die Autoindustrie offensichtlich dieses oberpeinliche Problem angeht,
wenn das ein alter Hut ist, die das schon jahrelang ... wissen 😕
Ist das für Euch dann also die endgültige, beruhigende "Ausrede/Lösung" für die Sicherung "moderne" Autos ?
Dazu kommt ja z.B. noch, daß bei jedem 3. Gebrauchtwagen der Tachostand
um "tausende €" zurückmanipuliert wird, wogegen von der Autoindustrie auch nichts unternommen wird ...
Außerdem kann jeder in Teufelsküche kommen, wenn mit seinem geklauten Auto "Straftaten" begangen werden !!!