Tesla Autopilot vs. Systeme anderer Hersteller

Tesla

Sehr interessant: "The best or nothing" gegen den "Prügelknaben"

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Zitat:

@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:


............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.

Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.
Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. 🙂

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Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 18. März 2025 um 11:33:32 Uhr:


Nimmt hier wirklich jemand an, dass die EU in der momentanen politischen Situation Ausnahmen für Musk genehmigt?

Ein Glück hat auch keine Einzelperson, sondern die Tesla Motors Netherlands B.V., den Antrag gestellt.

Außerdem ist die EU doch ausgesprochen rechtsstaatlich - da könnte man nur schwer vermitteln, wenn ein Mitgliedsland und seine Prüfbehörde (die niederländische RDW) zu einem technisch positiven Urteil über ein System kommen, dass das dann aber in anderen Ländern aufgrund Groll gegen einen Minderheitsaktionär einer Firma verboten wird, die auch noch mit Abstand größter Industriearbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in Brandenburg ist, während andere Hersteller immer mehr ins Ausland abwandern. Ich denke in Brüssel und Berlin hat man entsprechende Weitsicht. 😉

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die Kommission der niederländischen Behörde nicht folgen würde, bliebe auch weiterhin die Möglichkeit, für weitere Mitgliedsstaaten jeweils Einzelgenehmigungen zu erwirken - ob da D dann mit vorne dabei wäre, wage ich eher zu bezweifeln, da würde es vermutlich in Skandinavien, Italien oder außerhalb der EU mit der Schweiz und Norwegen schneller gehen.

Nebenbei bemerkt: Das Bild fügt sich nun zusammen. Tesla ist letztes Jahr aus dem UNECE-Änderungsgremium ausgestiegen (teilweise hatten sie dort zwischenzeitlich sogar die Sitzungsleitung inne), weil ihnen das offensichtlich alles zu langsam ging und die UNECE-Regeln erst in 2028 in der Richtung von FSD angepasst werden könnten. Man hat sicher gleichzeitig vorgefühlt, wie die Chancen über den nun gegangen Weg von nationalen Einzelgenehmigungen stehen und ist zu einem positiven Ergebnis gekommen.

Wer den vorgezeichneten Weg mal in ausführlicher Form nachlesen möchte, kann das hier tun: The path to FSD in Europe: Bypassing UNECE and using Article 39 vs Article 40 (EU) 2018/858

Zitat:

@ballex schrieb am 18. März 2025 um 17:57:03 Uhr:

Zitat:

,,die Chancen über den nun gegangen Weg von nationalen Einzelgenehmigungen stehen und ist zu einem positiven Ergebnis gekommen…

Das ist auf jeden Fall der Weg, der die Chancen in Deutschland noch schlechter macht,

Unseren Autolobby wird Wege finden, das möglichste zu verhindern.

Zitat:

@MrBerni schrieb am 18. März 2025 um 08:17:01 Uhr:

Zitat:

Ganz ehrlich? WARUM???Grad wieder nen Artikel gesehen wo ein Tesla durch eine Wand gekracht ist, auf der jemand eine Strasse aufgemalt hat. Mit Lidar usw. wäre das wohl nicht passiert. Logisch zwar, aber WARUM entwickelt und baut man ein System das die gleichen Schwächen wie der Mensch hat wenn man es doch "relativ einfach" weitaus besser und zuverlässiger bauen könnte? Gruß

Und in dem Video war alles gefaked. ??

Der Mark Rober hat für diese LIDAR Fake Werbesendung wohl seine Karriere geopfert.

https://youtu.be/A_bEIFnYM28?si=YrcHf3sin_CzQltY

AI4 mit FSD13 bleibt noch dazu einfach stehen, da es die Wand als solche erkennt. Ganz ohne Lidar.

https://youtu.be/9KyIWpAevNs

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Falls es die Wand als solche erkennt. Nach den tödlichen Unfall mit dem bemalten Sattelschlepper hat man versprochen das zu verbessern. Aber natürlich hat das seine technischen Grenzen. FSD ohne wenigstens ein Front Radar ist schon eine extrem dumme Entscheidung.

Ich finde, das ist eher eine Frage der Auflösung und Rechenleistung.

Für 3D Wahrnehmung braucht es keinen Lidar und kein Radar.

Der Unfall damals in 2019 mit dem Sattelschlepper kam gerade deshalb zustande, weil das Radar unter dem Auflieger (in den USA regelmäßig ohne seitlichen Unterfahrschutz) hindurchgeschaut hatte und die Kameras damals noch wesentlich weniger in der Bewertung zu sagen hatten als heute. Das ist also genau das passende Gegenbeispiel für die Notwendigkeit von Radar.

Aber selbst wenn ein Unterfahrschutz montiert gewesen wäre - der LKW querte die Fahrbahn im rechten Winkel, darauf reagiert ein in Fahrzeugen verbautes Radar gar nicht, weil es nicht auf stehende Objekte reagiert (dass er sich horizontal bewegt hat ist dabei unerheblich).

Der Unfall könnte in dieser Form heute auch gar nicht mehr passieren (Vergleichbares ist im Übrigen auch seitdem nicht mehr passiert), weil der LKW schlicht an sich als Ganzes/Objekt erkannt werden würde.

Trailer

Der o.g. Test zeigt ja, wie einfach eine rein Kamera basierende Lösung immer noch fehlzuleiten ist. Ein einfaches gegen prüfen per Radar (noch nicht mal Lidar) bringt da einen großen Sicherheitszuwachs. Nur wegen ein paar Euro darauf zu verzichten, ist halt unschlüssig.

Scheint als würde dieser Waymo dann noch ein paar zusätzliche Lidarsensoren gebrauchen können. 😁

https://x.com/teslaownersSV/status/1904908448522793407

Zitat:

@radio schrieb am 27. März 2025 um 21:03:16 Uhr:


Ein einfaches gegen prüfen per Radar (noch nicht mal Lidar) bringt da einen großen Sicherheitszuwachs.

Bei dem o.g. "Test" von Mark Rober hätte ein übliches Radar aus dem Automotive Bereich nichts gebracht, weil es nicht auf stehende Gegenstände auf der Fahrbahn reagiert hätte - deshalb wurde ja ein Lidar verwendet. Die ganzen Notbremssysteme (bei dem Test war FSD ja gar nicht aktiv, sondern nur der normale AP) der Hersteller nutzen vornehmlich Kameras zur Erkennung von Fußgängern, stehenden Fahrzeugen, etc..

Zitat:

@radio schrieb am 27. März 2025 um 21:03:16 Uhr:

Zitat:

Der o.g. Test zeigt ja, wie einfach eine rein Kamera basierende Lösung immer noch fehlzuleiten ist. Ein einfaches gegen prüfen per Radar (noch nicht mal Lidar) bringt da einen großen Sicherheitszuwachs. Nur wegen ein paar Euro darauf zu verzichten, ist halt unschlüssig.

Da liegst du vollkommen falsch, da du gar nicht weißt, wie diese Informationen ermittelt werden. Wenn überhaupt liegt es auch an der Auflösung, Die IMHO viel schwierigeren Baustellen das System noch noch umfangreicher fit zu machen wird die Rechengeschwindigkeit werden.

Aber ein stehendes Bild der Kamera wird durch die Fahrzeugbewegung auch dreidimensional, jetzt muss nur noch der Rechner die Plausibilität prüfen. Was bisher offensichtlich bei manchen Fallen noch nicht umfangreich genug gecheckt wurde.

Ich erinnere mal an das sich bewegende Geschwindigkeitszeichen auf dem LKW Heck.

Besseres Bild, Rechnergeschwindigkeit und die Fähigkeit, komplexe Daten gleichzeitig zu verarbeiten, sind die Hardware Baustellen. Die Herausforderung liegt in der Lernfähigkeit, genau wie z.B. beim Optimus.

War schon immer so im Computer Zeitalter. Mist rein Mist raus. Da helfen auch kein Radar oder Lidar.

Dennoch bleibt es dabei (wie ich finde): Warum ein System entwickeln und auf den Mark bringen das potentiell die gleichen Schwächen bei z.B. Nebel/Regen hat wie der Mensch, wenn es doch bereits technisch bessere System gibt?

Gruß

Du kannst auch mit Lidar und Radar nicht einfach so durch Nebel, Regen und Schneefall rasen. Diese Systeme sehen je nach Tropfengröße und -dichte und Wellenlänge auch nichts. Dann kann man auch gleich bei Vision Only bleiben. Es gibt unzählige Videos, wo man sieht, dass FSD problemlos in Regen und Nebel funktioniert.

Nachts aber nur sehr bedingt, der AP wird deutlich unsicherer.

Nachts im Nebel bei Schnefall werden 99 % aller Autofahrer auch unsicherer. Da sollte man dann überlegen ob man überhaupt noch fährt und wenn dann vielleicht vorerst nicht mit einem autonomen System.

Ich kenne jedenfalls keinen dokumentierten Fall aus der echten Welt wo ein kamerabasiertes System wegen Regen verweigert hat und Lidar problemlos weitergefahren ist.

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