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Tesla Autopilot vs. Systeme anderer Hersteller

Tesla
Themenstarteram 28. Juli 2016 um 18:49

Sehr interessant: "The best or nothing" gegen den "Prügelknaben"

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Beste Antwort im Thema

Zitat:

@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:

............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.

Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.

Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. :)

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Hatte letztes Jahr einen Audi Q8 zur Probe und der Fahrassistent hätte mich gegen eine Tunnelwand gefahren hätte ich nicht eingegriffen. Die gleiche Wegstrecke ist mein MX jetzt völlig problemlos gefahren.

Das man die Hand am Lenkrad hat ist natürlich in der Phase der heutigen Assistenten absolut sinnvoll. Schön wäre so ein System wie der E Tron hat wo man nicht ständig gegendrücken müsste und nur über den Widerstand gemessen wird im Lenkrad. Jedoch ist mir da das beheizte Lenkrad dann doch wertvoller.

Zitat:

@nolam schrieb am 26. Februar 2020 um 18:53:59 Uhr:

Zitat:

@MartinBru schrieb am 26. Februar 2020 um 18:06:40 Uhr:

 

Ja, hat er tatsächlich.

Er hat sich sogar mehrmals bei Tesla beschwert, dass der AP an der Stelle nicht richtig funktioniert. Und er hat ihn trotzdem immer wieder dort aktiviert und sich damit eines Tages selbst umgebracht.

Nebenbei hat er auch noch mit seinem Smartphone gespielt: https://electrek.co/.../

"(...) As we reported yesterday, phone data about the accident showed that the driver was playing a game on his phone around the time of the Crash, (...)"

hört sich nach extremer Technik Hörigkeit an. :D ja das gibt es.

Unterbewusste oder bewusste Verweigerung irgendeine Aktion selbst durchzuführen auch wenn man sogar weiß, dass man es wohl selber besser machen könnte.

Zitat:

@Glyzard schrieb am 26. Februar 2020 um 21:50:49 Uhr:

Schön wäre so ein System wie der E Tron hat wo man nicht ständig gegendrücken müsste und nur über den Widerstand gemessen wird im Lenkrad.

Bei meinem Model 3 reicht es das Lenkrad mit der rechten Hand relativ entspannt von innen zu halten, um zu verhindern, dass sich der Assistent beschwert.

Ich brauche eher ein System, was mich überwacht, als ein System, das ich ständig überwachen muss. Ich bin nämlich des öfteren abgelenkt, sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.

Zitat:

@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:

............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.

Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.

Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. :)

lass es einmal im Jahr vorkommen.... hat sicher jeder mal.

Zitat:

George Hotz: Fully Self-Driving Cars Are a 'Scam' and Silicon Valley 'Needs To Die'

https://www.youtube.com/watch?v=Nnh5TQ60hek

Ganz aktuell von der Tech.AD 2020, dem Treffpunkt der Player zum Thema automatisches Fahren in Europa.

Die Referenzarchitekturen im Anhang sind der aktuelle Stand der Technik. Im Prinzip sind alle Komponenten redundant um ASIL D der ISO 26262 Funktionale Sicherheit zu erreichen.

Im Forum "The Autonomous" treffen sich fast alle großen Unternehmen um gemeinsame Standards zu diskutieren, auch um den Zulassungsbehörden eine Grundlage für die Vorschriften zur Zulassung zu liefern.

In allen Vorträgen zum Thema hat neben den Kameras auch Radar und Lidar eine Rolle gespielt.

Übrigens hat Velodyne einen neuen Lidar in der Größe einer GoPro für 100 USD vorgestellt. Damit ist das Preisargument gegen Lidar obsolet. Automotive 4k/8k HDR Kameras mit hochwertiger Optik sind auch nicht günstiger.

Insgesamt wird automatisches Fahren L4+ bei normalen PKWs in Europa weiter in die Zukunft verschoben.

Referenzarchitektur 1
Referenzarchitektur 2

Wie urteilt das Fachpublikum über den Tesla Ansatz nur mit Kameras und Radar, aber ohne Lidar? Spielt Tesla bei solchen Veranstaltungen überhaupt eine Rolle?

Zitat:

@nolam schrieb am 3. März 2020 um 21:41:20 Uhr:

Wie urteilt das Fachpublikum über den Tesla Ansatz nur mit Kameras und Radar, aber ohne Lidar?

Vermutlich mit Naserümpfen ;)

naja wenn ich mir überlege, bei den Flugzeugen müssen die Systeme des Autopiloten mehrfach redundant (sogar mittels Quorum Konzepts gibt es eine "Abstimmung" sollten die Systeme unterschiedliche Ergebnisse liefern) ausgeführt sein. Aber beim Auto gebe ich mein Leben in die Hand eines Systems das durchgängig auf Redundanzen verzichtet?!?

Dass das bei optimalen Bedingungen funktionieren kann hat mMn MobilEye schon eindrucksvoller demonstriert als Tesla.

Aber spätestens bei schwierigen Umgebungsbedingungen sieht man sehr schnell auch die Grenzen der Systeme...

Ich finde es gut dass zumindest gewisse Mindeststandards für L4 (besser schon ab L3) eingezogen werden.

Zitat:

@Peter_AT schrieb am 4. März 2020 um 06:55:21 Uhr:

naja wenn ich mir überlege, bei den Flugzeugen müssen die Systeme des Autopiloten mehrfach redundant (sogar mittels Quorum Konzepts gibt es eine "Abstimmung" sollten die Systeme unterschiedliche Ergebnisse liefern) ausgeführt sein. Aber beim Auto gebe ich mein Leben in die Hand eines Systems das durchgängig auf Redundanzen verzichtet?!?

Dass das bei optimalen Bedingungen funktionieren kann hat mMn MobilEye schon eindrucksvoller demonstriert als Tesla.

Aber spätestens bei schwierigen Umgebungsbedingungen sieht man sehr schnell auch die Grenzen der Systeme...

Ich finde es gut dass zumindest gewisse Mindeststandards für L4 (besser schon ab L3) eingezogen werden.

Redundanzen gibt es auch bei Tesla, z.B. beim AP-Rechner der HW3. Allerdings sind das nur die Verarbeitungseinheiten auf der Steckkarte selbst. Inwieweit Stromversorgung/Taktung usw. redundant aufgebaut sind, weiß ich nicht. Vielleicht lösen sie das auch über hinreichende Diversität. Die Kameras sind m.W. nicht redundant, vielleicht ist es der Radar-Sensor?! Außerdem fehlen Reinigungsfunktionen für die Kameras, was man bei jedem kräftigerem Regen oder nasser Fahrbahn ja entsprechend angezeigt bekommt ... :rolleyes:

Alles in allem gehe ich nicht davon aus, dass der Tesla-FSD Ansatz mit der aktuellen HW für L5 reicht. Und selbst einfache Autobahnassis werden von Mitbewerbern mit Mehrfach-Lidar ausgerüstet, dazu konnte ich Ende letzten Jahres Vorträge unserer lokalen (VW-nahen) Uni hören.

Zitat:

@nolam schrieb am 4. März 2020 um 10:22:30 Uhr:

Redundanzen gibt es auch bei Tesla, z.B. beim AP-Rechner der HW3. Allerdings sind das nur die Verarbeitungseinheiten auf der Steckkarte selbst. Inwieweit Stromversorgung/Taktung usw. redundant aufgebaut sind, weiß ich nicht.

Tesla hat auch schon Patente zur Redundanz der Verkabelung eingereicht. Möglich, dass das im Model Y, das ja sowieso ein neues Kabellayout bekommt, nun schon drin ist.

Zitat:

Alles in allem gehe ich nicht davon aus, dass der Tesla-FSD Ansatz mit der aktuellen HW für L5 reicht. Und selbst einfache Autobahnassis werden von Mitbewerbern mit Mehrfach-Lidar ausgerüstet, dazu konnte ich Ende letzten Jahres Vorträge unserer lokalen (VW-nahen) Uni hören.

L5 wurde offiziell ja auch nie explizit versprochen (na gut, wenn man von "Robotaxis" absieht ;)), "FSD" ist erst mal ein Marketingbegriff, ich gehe auch erst mal nur von L3 aus, aber das kann an sich ja schon sehr weitreichend sein. Auszug aus der Definition von Wiki:

Zitat:

Fahrmodus-spezifische Ausführung aller Aspekte der dynamischen Fahraufgabe durch ein automatisiertes Fahrsystem mit der Erwartung, dass der menschliche Fahrer auf Anfrage des Systems angemessen reagieren wird.

Daran werden sich die nächsten Jahre alle noch die Zähne ausbeißen, denn L4 ist dann schon:

Zitat:

Fahrmodus-spezifische Ausführung aller Aspekte der dynamischen Fahraufgabe durch ein automatisiertes Fahrsystem, selbst wenn der menschliche Fahrer auf Anfrage des Systems nicht angemessen reagiert.

Das ist dann nochmal eine andere Hausnummer.

Welche Mitbewerber mit Mehrfach-Lidar sollen das denn sein?

Zumindest in einem Serienfahrzeug gibt's das bisher meines Wissens nicht. Audi hatte ja einen Lidar-Sensor an der Front, aber der wurde dann nach kurzer Zeit in A8/A6 wieder möglichst geräuschlos ohne Begründung abgeschafft, seitdem gab's bisher kein Comeback, auch nicht vom angekündigten L3 Staupilot. Und BMW plant aktuell für 2021 (vrmtl. mit dem iNext) den Einsatz von Lidar, wenn man dieser Quelle glauben schenken kann. So wirklich vorgeprescht mit Lidar ist aber noch keiner in Serie.

Zitat:

@ballex schrieb am 04. März 2020 um 18:29:42 Uhr:

(...) Welche Mitbewerber mit Mehrfach-Lidar sollen das denn sein?

Zumindest in einem Serienfahrzeug gibt's das bisher meines Wissens nicht. (...)

In diesem Falle die VW Forschung, welche zum Teil auf die naheliegende Uni "ausgelagert" ist.

Und nein, das ist es ja eben! Serienreif oder zulassungsreif ist da noch lange nix.

Lidar wird nicht in der Serie verbaut, weil niemand heute etwas damit anfangen kann. Alles über Level 2/2+ ist in weiter Ferne. Die Rechenkapazität der heutigen Rechner reicht einfach nicht aus.

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