Tesla Autopilot vs. Systeme anderer Hersteller
Sehr interessant: "The best or nothing" gegen den "Prügelknaben"
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:
............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.
Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.
Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. 🙂
4159 Antworten
Echtes Level 5 wird mit der aktuellen Tesla Hardware auch nicht erreicht werden können. Die Sensoren sind zu schlecht. Aber Level 3 auf der Autobahn bei 120 km/h halte ich für machbar.
Na wenn der Waymo Boss das sagt ...
Das ist zumindest der einzige mit genug Ahnung, dass seine Firma einen Fahrautomaten zusammenbringt, der besser fährt als die Teslas. Alle anderen haben ja noch den Kofferraum voll mit Hardware oder liefern nur Lachnummern oder beides. 😁
Level 5 ist halt mehr als nur Sensoren, bei Level 5 müssen Autos auch untereinander kommunizieren.
Ansonsten wird ein Sensor nie vorausschauend fahren können.
Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 13:33:38 Uhr:
Ansonsten wird ein Sensor nie vorausschauend fahren können.
Gewagte These. Das heißt du fährst selbst auch nicht vorausschauend, weil du nur mit den Augen als Sensoren aus dem Fenster schaust?
Rufst du die Fahrer der Autos rund um dich herum an, wenn du vorausschauend fahren willst, oder wie löst du das? 😉
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Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 13:33:38 Uhr:
Ansonsten wird ein Sensor nie vorausschauend fahren können.
Wenn ich sehe wie sich die Sensoren bei Schnee, Eis und Feuchtigkeit verhalten möchte ich doch darum bitten dass diese niemals für das autonome Fahren o.ä. verantwortlich sein sollen.
Ich sehe es wie EM, der Mensch schafft es rein optisch, also sollte der Ansatz sein dass die Maschine damit auch auskommt.
Nur ob dieses Ziel von einer Maschine je erreicht wird bin ich nicht überzeugt.
Der Mensch hat zwei Augen, warum braucht der Tesla 8 Kameras plus Radar?
Hat der Mensch ein Radar?
😉
Zitat:
@MartinBru schrieb am 23. Januar 2021 um 17:58:23 Uhr:
Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 13:33:38 Uhr:
Ansonsten wird ein Sensor nie vorausschauend fahren können.
Gewagte These. Das heißt du fährst selbst auch nicht vorausschauend, weil du nur mit den Augen als Sensoren aus dem Fenster schaust?Rufst du die Fahrer der Autos rund um dich herum an, wenn du vorausschauend fahren willst, oder wie löst du das? 😉
Ich schaue 2 - 3 Autos vorraus und kann erkennen, daß es vorne ein Problem gibt, die jetzigen Sensoren schauen bis zur nächsten Heckklappe...
Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 18:56:22 Uhr:
Ich schaue 2 - 3 Autos vorraus und kann erkennen, daß es vorne ein Problem gibt, die jetzigen Sensoren schauen bis zur nächsten Heckklappe...
Das stimmt doch gar nicht. Ich glaube du hast noch nie einen Blick auf Bilder aus den Kameras von Fahrautomaten geworfen, wie die die Welt sehen.
Folgendes Szenario,
Fließender Verkehr auf der BAB Autoabstand 200 m. Es folgt eine bewegte Tagesbaustelle (Streckenkontrolle, Seitenstreifen mähen etc.) erkennt das System die Behinderung und rollt aus oder fährt es digital?...d.h. bremsen wenn man auf den Vordermann aufläuft bzw nach dem man an dem 80 Schild vorbei gefahren ist.
Nachdem Tesla ein Rowdy ist, hält der drauf. Das ist aber per Design und nicht prinzipbedingt. Der e-tron hat nämlich auf Höhe des Verkehrszeichens immer schon die vorgeschriebene Geschwindigkeit, wie es laut StVO zu sein hat.
Nachdem beides aber Level 2 Systeme sind, ist es reine Mutmaßung wie sich ein Level 5 System eines Tages verhalten wird. Möglich ist aber beides, je nachdem was die Entwickler vorgeben.
Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 18:56:22 Uhr:
Ich schaue 2 - 3 Autos vorraus und kann erkennen, daß es vorne ein Problem gibt, die jetzigen Sensoren schauen bis zur nächsten Heckklappe...
Nee, schon der AP1 kann doch per Radar vor das direkt vor einem fahrende Auto schauen (unten durch) und warnt deshalb auch schon, wenn der direkte Vordermann noch nicht bremst das Fahrzeug davor aber schon (
Videobeispiel). Bei AP2 und höher sieht man dann in der Fahrdarstellung, dass die Sicht per Kamera noch viel weiter geht - und dadurch dass die Kameras oben an der Windschutzscheibe angebracht sind sehen sie potenziell sogar mehr als der Fahrer unten am Fahrersitz - der außerdem idR keine drei Augen nach vorne hat.
Das Verhalten bzw. die Auswertung ist dann Software...
Zitat:
@Laemat schrieb am 23. Januar 2021 um 20:01:39 Uhr:
Folgendes Szenario,
Gegenszenario: Stell dir vor deine Technik - was auch immer das alles umfasst- sei so schlecht, dass du aus bewegten Bildern nicht in der Lage bist einen komplexeren Zusammenhang zu konstruieren. Wenn du - nennen wir dich mal Automobilindustrie - den Mist jetzt verkaufen musst, dann überlegst du dir wie du dein unvollkommenes System dennoch argumentativ nach vorne bringst. Und da kannst du natürlich weit ausholen: 5G und Car2X, regulatorische Hürden und Zulassungen oder (das passiert jetzt ja gerade in der Arbeitsgruppe) falsche Signalisationen. Das mag dir auch alles jeder glauben, der sich damit nicht beschäftigt. Leider gehöre ich nicht dazu. Ich stelle einfach mal fest was schwer bestreitbar ist:
- ein halbwegs begabter (durchschnittlicher) Fahrer kann - selbst wenn er Taubstumm ist - ein Fahrzeug vorausschauend bewegen. Ganz ohne komplexe Technik. Der kann und darf das sogar auf dem Fahrrad. Er muss einfach vorsichtig sein und die Geschwindigkeit anpassen.
- Car2X ist nur eine Lösung der Automobilindustrie für Probleme, die sie heute nicht anders lösen können. Das liegt primär an schlechten Algorithmen (ich vermeide das mit der KI gerne). Niemand kann mir sagen, dass es 5G bräuchte, um genau das zu erreichen. Bequem: vielleicht. Aber notwendig: Quatsch. Auch die Ampelerkennung im Tesla ist abhängig von Navikarten. Du siehst an diesem Beispiel: das wird keine End-toEnd AI Lösung sein. Nichtmal labelling scheint ausreichend zu sein (Stand: heute). Und wenn du analog zu VAG Systemen auf der grünen Welle surfen willst, ist Car2X hilfreich. Das könnte aber optisch erfolgen (Schild: Jetzt 65km/h fahren).
- auch die heutigen LIDAR Sensoren im Automotive Bereich haben erhebliche Schwächen. Das ist auch noch nicht die Lösung. Zwei deutsche Hersteller erfahren das gerade schmerzhaft und möchte nun doch wieder die alten Bosch LRs (Long Range Radar) zusätzlich einbauen. Das machen sie nicht nur aus Spass.
- Teslas AP Algorithmik ist weit überdurchschnittlich. Die Sensoren dafür weit unterdurchschnittlich (für den Einsatzzweck). Das betrifft insbesondere die Kameras und das Radar. Schlechten Sensorenfeedbacks kann man nicht beliebig verbessern. Und bei schlechtem Wetter ist das Tesla System schnell blind. Ein kodiertes LIDAR könnte das in jedem Fall drastisch verbessern. Aber auch das wird aktuell vermutlich noch nicht für Level 5 reichen. In drei Wochen darf ich zwei neue Automotive LIDARs testen. Die Kosten liegen bei überschaubaren 1100 und 1400 EUR pro Einheit (Sensor und Steuergerät). Und einen Mehrwert im Gegensatz zu passiven Bildsensoren werden die natürlich bringen. Aber vermutlich noch nicht ausreichend. Eine Alternative wäre eine gute Kamerareinigung und lichtempfindlichere Sensoren samt Filtern. Das wird aber nicht viel günstiger werden als LIDAR (Stand heute, da kann sich viel ändern wie man am LR4 sieht).
Und in Teslas Foren liest man dann oft davon, dass der Gesetzgeber schuld sei. Mit Sicherheit könnte der schneller sein, aber er trägt keine Schuld an den heute vorhandenen Systemgrenzen, die ein Level 5 verunmöglichen.
PS: und natürlich schauen die Systeme heute schon lange nicht mehr nur auf das Fahrzeug direkt vor dir.
Zitat:
@Art_Deco schrieb am 23. Januar 2021 um 12:42:40 Uhr:
Zitat:
Waymo-Chef John Krafcik bezweifelt, dass der amerikanische Autobauer Tesla seinen Kunden autonomes Fahren bieten wird. Der Elektrohersteller sei "überhaupt kein Konkurrent" für Waymo
Elon lässt dem Krafcik ausrichten, dass die Herausforderung angenommen wurde. 😉
https://twitter.com/elonmusk/status/1353564655088619520Und erneut die Versicherung, dass 8 Kameras und die AP3 Hardware für FSD ausreichen werden:
https://twitter.com/elonmusk/status/1353667962213953536
Ob sich daraus ein Rechtsanspruch ableiten lässt, dass FSD bald(?) besser fährt als jeder Mensch ist hingegen fraglich:
https://twitter.com/elonmusk/status/1353663687505178627
Tesla will zusammen mit Samsung demnächst einen neuen FSD-Chip mit 5 nm Strukturbreite statt 14 nm produzieren.
https://electrek.co/.../Zitat:
The latest report on Tesla’s new chips stated that mass production was planned for Q4 2021 – meaning that we aren’t likely to see those chips inside Tesla production vehicles until 2022.