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Tankanzeige Reserve Warnlampe nachrüsten

VW Golf 2 (19E)
Themenstarteram 5. Februar 2017 um 4:32

Ich habe mich gerada gefragt, ob es möglich ist eine Warnlampe für den Reservebereich des Tankinhalts nachzurüsten. Die meisten Autos aus den 80ern hatten das bereits serienmäßig. Beim Golf 2 leider nie verbaut.

Kann man das realisieren? Vom Golf 3/ Golf 4 entnehmen?

Hat das vielleicht schon jemand gemacht?

Für Tipps bin ich dankbar.

Beste Antwort im Thema

So sieht meine Lösung aus. Klappt wunderbar.

Hab ich aber nicht selbst entwickelt, sonder hat mir ein kollege gemacht, fährt schon ein paar Jahre mit.

 

MFG Sebastian

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Machbar ist vieles, aber da nicht vorgesehen, wohl nicht ganz einfach.

Wesentlich einfacher isses in dem Fall wohl, einen (gefüllten) Reservekanister dabeizuhaben ;-)

Oder zumindest mit Reservekanister an Bord mal bis zum Stehenbleiben zu fahren um zu sehen, wieviele km (mit welchem Fahrstil) ab den roten Feld noch möglich sind, um nicht unnötig Angst haben zu müssen.

Eigentlich sollte das doch ziemlich einfach sein. Der Tankgeber bzw nimmt doch nur einen widerstandswert. Bsp. 1000ohm = voll 100 Ohm= leer. Dann schaut man wieviel Ohm der Geber bei Reserve liefert und baut ne kleine Reihenschaltung. Müsste dann eigentlich klappen..

Das läßt sich ganz einfach und für kleines Geld (Gesamtkosten incl. Schaltregler für die Versorgungsspannung ca 8€) und mit ca. 10 Zeilen Programmcode mit einem Arduino realisieren.

Einfach mit einem Analogeingang die Spannung der Tankanzeige abfragen und bei Unterschreiten der Spannung eine LED aufleuchten lassen. Die Schaltschwelle kannst Du nach Belieben festlegen.

Mit einer mehrfarbigen LED kannst Du z.B. bei einem Tankinhalt von 7,5l die Led gelb aufleuchten lassen, bei 5l rot und bei 2,5l rot blinken lassen, selbst das Blinken kannst Du immer schneller werden lassen. Auch eine Anzeige als Leuchtdiodenband wie bei der BMW-Serviceanzeige in den 80er und 90er Modellen, es ist einfach alles möglich, was Dir einfällt.

Das ist selbst für einen absoluten Arduino-Neueinsteiger Dank im Softwarepaket gut erklärter mitgelieferter Beispielprogramme gut machbar.

Wenn Dich dann erst das Arduino-Fieber gepackt hat, kannst Du mit ein paar weiteren Zeilen und einem LCD-Display (ca. 5€) auch noch eine Reichweitenanzeige (bezogen auf Deinen Durchschnittsverbrauch) daraufpacken.

Und wenn das noch nicht ausreicht, dann kommt als nächster Schritt ein mp3-Voicemodul (ca. 15€), mit dem Du Dir dann alle erdenklichen Sprachansagen machen lassen kannst. "Bitte Licht abschalten" statt eines nervenden Summers usw., Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich will mit einem Arduino bei meinem 1er-Golf einen Tempomat nachrüsten. Der Arduino ist im Prinzip ein beliebig programmierbares Steuergerät, welches wie ein vom Hersteller eingebautes Steuergerät in heutigen Fahrzeugen arbeitet.

@M4d.-.M4x : Wie Du das mit einer Reihenschaltung realisieren willst, mußt Du mir erklären. Sitz' ich da auf der Leitung?

Naja, der Tankgeber liefert doch einen Ohm-Wert oder lieg ich da falsch?

Dann könnte man doch in der Theorie hingehen und einfach ein 12V Relais über einen Widerstand ansteuern. 5 Liter im

Tank=100 Ohm. Relais zieht an, LED Leuchtet. 20 Liter im Tank. 500ohm. Relaisspannung wird durch den hohen Widerstand zu gering. Relais und LED aus...

 

Und man schaltet dann einfach den Tankgeberwiderstand mit einem passenden Vorwiderstand in Reihe, dann sollte das doch in der Theorie funktionieren

Zitat:

@M4d.-.M4x schrieb am 6. Februar 2017 um 14:45:55 Uhr:

Naja, der Tankgeber liefert doch einen Ohm-Wert oder lieg ich da falsch?

Bis hier hin ist alles richtig.

Zitat:

@M4d.-.M4x schrieb am 6. Februar 2017 um 14:45:55 Uhr:

 

Dann könnte man doch in der Theorie hingehen und einfach ein 12V Relais über einen Widerstand ansteuern.

Rein theoretisch mit 100 zugedrückten Hühneraugen ja ;) , aber das scheitert schon alleine daran, daß der Widerstand hochohmiger wird, wenn der Tankinhalt abnimmt. Ein Relais steuert man nicht mit variabler Spannung an und wartet, bis die Spannung ausreicht, damit das Relais zieht, sondern man gibt auf das Relais "Saft" wenn es ziehen soll und keinen Saft, wenn es aus bleiben soll.

Zitat:

@M4d.-.M4x schrieb am 6. Februar 2017 um 14:45:55 Uhr:

Und man schaltet dann einfach den Tankgeberwiderstand mit einem passenden Vorwiderstand in Reihe, dann sollte das doch in der Theorie funktionieren

nein ;)

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 6. Februar 2017 um 15:19:13 Uhr:

Zitat:

@M4d.-.M4x schrieb am 6. Februar 2017 um 14:45:55 Uhr:

 

Dann könnte man doch in der Theorie hingehen und einfach ein 12V Relais über einen Widerstand ansteuern.

Rein theoretisch mit 100 zugedrückten Hühneraugen ja ;) , aber das scheitert schon alleine daran, daß der Widerstand hochohmiger wird, wenn der Tankinhalt abnimmt. Ein Relais steuert man nicht mit variabler Spannung an und wartet, bis die Spannung ausreicht, damit das Relais zieht, sondern man gibt auf das Relais "Saft" wenn es ziehen soll und keinen Saft, wenn es aus bleiben soll.

Gibt durchaus auch Relais, die invertiert arbeiten oder welche, die einen Öffnerkontakt haben ;) Ich halte die Arduino-Lösung aus Informatiker-Sicht zwar für sehr geil, aus Elektronik-Bastler-Sicht jedoch für "mit-Kanonen-auf-Spatzen-geschossen". Sowas löst man mit diskreter Schaltungstechnik. Dabei dürfte jedoch zu berücksichtigen sein, dass man die bestehende Tankanzeige nicht ohmsch belastet. Aber das sollte ja nun durchaus ein einfach lösbares Problem darstellen.

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 6. Februar 2017 um 13:24:00 Uhr:

Das läßt sich ganz einfach und für kleines Geld (Gesamtkosten incl. Schaltregler für die Versorgungsspannung ca 8€) und mit ca. 10 Zeilen Programmcode mit einem Arduino realisieren.

Einfach mit einem Analogeingang die Spannung der Tankanzeige abfragen und bei Unterschreiten der Spannung eine LED aufleuchten lassen. Die Schaltschwelle kannst Du nach Belieben festlegen.

Mit einer mehrfarbigen LED kannst Du z.B. bei einem Tankinhalt von 7,5l die Led gelb aufleuchten lassen, bei 5l rot und bei 2,5l rot blinken lassen, selbst das Blinken kannst Du immer schneller werden lassen. Auch eine Anzeige als Leuchtdiodenband wie bei der BMW-Serviceanzeige in den 80er und 90er Modellen, es ist einfach alles möglich, was Dir einfällt.

Das ist selbst für einen absoluten Arduino-Neueinsteiger Dank im Softwarepaket gut erklärter mitgelieferter Beispielprogramme gut machbar.

Wenn Dich dann erst das Arduino-Fieber gepackt hat, kannst Du mit ein paar weiteren Zeilen und einem LCD-Display (ca. 5€) auch noch eine Reichweitenanzeige (bezogen auf Deinen Durchschnittsverbrauch) daraufpacken.

Und wenn das noch nicht ausreicht, dann kommt als nächster Schritt ein mp3-Voicemodul (ca. 15€), mit dem Du Dir dann alle erdenklichen Sprachansagen machen lassen kannst. "Bitte Licht abschalten" statt eines nervenden Summers usw., Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich will mit einem Arduino bei meinem 1er-Golf einen Tempomat nachrüsten. Der Arduino ist im Prinzip ein beliebig programmierbares Steuergerät, welches wie ein vom Hersteller eingebautes Steuergerät in heutigen Fahrzeugen arbeitet.

@M4d.-.M4x : Wie Du das mit einer Reihenschaltung realisieren willst, mußt Du mir erklären. Sitz' ich da auf der Leitung?

Ich wuerde ganz gerne die Digital-Uhr (braucht kein Mensch, hat man doch am Handgelenk) gegen eine brauchbare Anzeige austauschen, also bspw. Oeldruck und Oeltemperetaur. Ist das mit deinem programmierbaren Wunder machbar?

Zitat:

@SteinOnkel schrieb am 6. Februar 2017 um 16:23:25 Uhr:

Zitat:

Ich wuerde ganz gerne die Digital-Uhr (braucht kein Mensch, hat man doch am Handgelenk) gegen eine brauchbare Anzeige austauschen, also bspw. Oeldruck und Oeltemperetaur. Ist das mit deinem programmierbaren Wunder machbar?

Auch das ist wirklich kein Problem. Für den Arduino wird gern das LCD-Display aus dem Nokia 2110 verwendet.

Das dürfte von der Breite her ungefähr passen und sich so montieren lassen, daß zumindest die untere Hälfte des Displays im Uhrenausschnitt zu nutzen ist.

Der Rest ist wie oben bei der Tankanzeige. Der Öltemperatursensor ist ein temperaturabhängiger Widerstand und der Öldrucksensor (zumindest der für eine normale analoge Öldruckanzeige) ein druckabhängiger Widerstand. Einfach Spannung abfragen, in Celsius bzw. bar umrechnen, und fertig. Geht dann als Dezimal-Anzeige und bzw. oder Balkendiagramm.

Also im Prinzip ein selbstgestrickter Bordcomputer. Wenn Du Daten sammeln willst, kannst Du Druck und Temperatur; GPS-Daten oder was auch immer auf SD-Karte speichern und später auswerten.

Eine Uhr geht damit auch. ;)

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 6. Februar 2017 um 16:33:24 Uhr:

Zitat:

@SteinOnkel schrieb am 6. Februar 2017 um 16:23:25 Uhr:

 

Auch das ist wirklich kein Problem. Für den Arduino wird gern das LCD-Display aus dem Nokia 2110 verwendet.

Das dürfte von der Breite her ungefähr passen und sich so montieren lassen, daß zumindest die untere Hälfte des Displays im Uhrenausschnitt zu nutzen ist.

Der Rest ist wie oben bei der Tankanzeige. Der Öltemperatursensor ist ein temperaturabhängiger Widerstand und der Öldrucksensor (zumindest der für eine normale analoge Öldruckanzeige) ein druckabhängiger Widerstand. Einfach Spannung abfragen, in Celsius bzw. bar umrechnen, und fertig. Geht dann als Dezimal-Anzeige und bzw. oder Balkendiagramm.

Also im Prinzip ein selbstgestrickter Bordcomputer. Wenn Du Daten sammeln willst, kannst Du Druck und Temperatur; GPS-Daten oder was auch immer auf SD-Karte speichern und später auswerten.

Eine Uhr geht damit auch. ;)

Jetzt machst du mich aber so langsam richtig wild auf das Teil!

Meine Zuendbox kann auch Daten mitschreiben, leider aber nur eine externe Spannung. Wir nehmen sinnvollerweise die von der Benzin/Luftgemisch Sonde. Aber Drosselklappenwinkel noch mitzunehmen waere natuerlich der Renner.

Ich habe die Sender fuer analoge Anzeigen verbaut. Die arbeiten ja auch alle nur mit einem Spannungs-Signal.

Lass mich das Motorchen erstmal ans rennen bringen mit den analogen Uhren, danach kuemmere ich mich um den Bordcomputer Marke Eigenbau ;)

Dann habe ich auch endlich wieder Platz im Handschuhfach!

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 6. Februar 2017 um 15:19:13 Uhr:

Zitat:

@M4d.-.M4x schrieb am 6. Februar 2017 um 14:45:55 Uhr:

 

Dann könnte man doch in der Theorie hingehen und einfach ein 12V Relais über einen Widerstand ansteuern.

Rein theoretisch mit 100 zugedrückten Hühneraugen ja ;) , aber das scheitert schon alleine daran, daß der Widerstand hochohmiger wird, wenn der Tankinhalt abnimmt. Ein Relais steuert man nicht mit variabler Spannung an und wartet, bis die Spannung ausreicht, damit das Relais zieht, sondern man gibt auf das Relais "Saft" wenn es ziehen soll und keinen Saft, wenn es aus bleiben soll.

Ich bin was das angeht kein Fachmann, aber ich kenne das von Thermistoren in Lüftern. Wenn die Thermistoren in der Wickelung warm und somit hochohmig werden "fließt" keine Spannung und das Relais bzw Schütz der Wasserpumpe zieht nicht an. Ist zB an einer Freikühlung einer Druckerei so geschaltet.

Genau so hätte ich mir das auch für die Tank LED gedacht...

 

Aber natürlich ist die Realisierung mittels kleiner Programmierung besser!

 

Zitat:

@wellental schrieb am 6. Februar 2017 um 15:52:06 Uhr:

Ich halte die Arduino-Lösung aus Informatiker-Sicht zwar für sehr geil, aus Elektronik-Bastler-Sicht jedoch für "mit-Kanonen-auf-Spatzen-geschossen". Sowas löst man mit diskreter Schaltungstechnik. Dabei dürfte jedoch zu berücksichtigen sein, dass man die bestehende Tankanzeige nicht ohmsch belastet. Aber das sollte ja nun durchaus ein einfach lösbares Problem darstellen.

Allein aus der Fragestellung des TE läßt sich schließen, daß er mit der Entwicklung einer funktionsfähigen Schaltung in diskreter Technik heillos überfordert ist, sehr wahrscheinlich hat er noch nie einen Schaltplan "gestrickt".

Jeder, der eine Problemstellung in Worte fassen kann, z.B. "wenn die Spannung am Eingang No. 1 unter 1,25V fällt, dann gebe 5V an Ausgang No. 12", der kann dieses Problem in kürzester Zeit mit einem Arduino realisieren. Jeder, der noch nie eine Platine geätzt hat, hat damit das passende Werkzeug für nahezu jede Problemstellung, ohne sich tiefer in die Elektronik einarbeiten zu müssen.

Und 8€ hast Du mit herkömmlicher Schaltungstechnik auch schnell verbraten. Daher betrachte ich den Arduino nicht als "Kanone" sondern als "eierlegende Wollmilchsau".

Beschäftige Dich einfach mal mit einem Arduino oder einem RaspberryPi, dann wirst Du erstens bei einfachen Projekten bald nicht mehr großartig Schaltpläne entwerfen und zweitens Deiner Idee schnell begeistert weitere folgen lassen.

Ich jedenfalls finde den Arduino sowie die Möglichkeiten, die er bietet, faszinierend. (Besonders, wenn man den Preis betrachtet: 2€ für ein SD-Kartenmodul, 25€ für ein GSM-Modul usw.)

Mein aktuelles Projekt: Der Arduino sendet mir eine SMS, sobald Post im Briefkasten eingeworfen wurde. :D

Mach das mal mit diskreter Bauweise. ;)

Zitat:

@paul_tracy schrieb am 6. Februar 2017 um 18:44:10 Uhr:

Beschäftige Dich einfach mal mit einem Arduino oder einem RaspberryPi, dann wirst Du erstens bei einfachen Projekten bald nicht mehr großartig Schaltpläne entwerfen und zweitens Deiner Idee schnell begeistert weitere folgen lassen.

Ich jedenfalls finde den Arduino sowie die Möglichkeiten, die er bietet, faszinierend. (Besonders, wenn man den Preis betrachtet: 2€ für ein SD-Kartenmodul, 25€ für ein GSM-Modul usw.)

Mein aktuelles Projekt: Der Arduino sendet mir eine SMS, sobald Post im Briefkasten eingeworfen wurde. :D

Mach das mal mit diskreter Bauweise. ;)

Joa, Arduino und Pi sind mir nicht ganz unbekannt. Bin Dipl.Inf. ;) Als ich zu programmieren angefangen hab, waren noch 640k im PC das Maß der Dinge und, was die Peripherie angeht, gab's damals noch nicht arg viel auf dem Markt oder es war unerschwinglich teuer. Mein Vater ist E-Techniker und so kam eins zum andern und die Peripherie für den PC wurde selbst gebastelt. Von daher neige ich auch heute noch dazu, bei simplen Problemstellungen einer diskreten Schaltung den Vorzug gegenüber einer Lösung mittels MC/DSP/whatever zu geben, die eigentlich für komplexeres geschaffen wurden.

Zumal man auch eins nicht ganz vergessen darf: Auch mittels Raspi/Arduino+Co. sind ganz schnell Fehler gebaut, die man ohne E-Technik Grundlagen nicht finden wird. Die oben genannte ohmsche Belastung der Tankanzeige beispielsweise ;) Auch eventuell nötige Pegelwandelung für die analogen Eingänge des Arduions/Pis übersieht man als elektrotechnischer Laie gern. Naja, und dann rauchts halt nur mal kurz. Oder die Glättung eines (grad im Auto gerne mal) "verrauschten" Signals. Das ist doch über einen analogen Tiefpaß (=RC-Glied) tausendmal schneller gelöst als in Software implementiert.

Versteh mich nicht falsch: Ich liebe die heutigen Controller-Boards und finds geil, was man damit für so wenig Geld machen kann, aber so ganz ohne elektrotechnisches KnowHow wie Du das hier hinstellst, kommt man doch da auch nicht weit, wenn man mal ehrlich ist...Naja, und wenn man das hat, ists zur diskreten Schaltung auch nicht mehr weit.

Themenstarteram 7. Februar 2017 um 0:36

Oha, da haben sich die Spezies hier gefunden :)

Ich bin leider kein Informatiker und auch kein Elektriker, kann aber Kabel an eine Platine löten :D

Wie kann ich das auf möglichst einfache primitive Art realisieren, das einfach bei Reserve (5 liter?) eine LED angeht?

Wo greift man den Ohmwert des Füllstandanzeigers im G2 ab?

Zitat:

@wellental schrieb am 6. Februar 2017 um 19:59:26 Uhr:

Versteh mich nicht falsch: Ich liebe die heutigen Controller-Boards und finds geil, was man damit für so wenig Geld machen kann, aber so ganz ohne elektrotechnisches KnowHow wie Du das hier hinstellst, kommt man doch da auch nicht weit, wenn man mal ehrlich ist...Naja, und wenn man das hat, ists zur diskreten Schaltung auch nicht mehr weit.

Du hast völlig Recht, ganz ohne Elektronikkentnisse geht's nicht, trotzdem würde ich persönlich das mit dem Arduino lösen. Wenn da erst mal einer im Auto ist, dann kann man wie beschrieben nach Belieben weitere Funtionen hinzufügen.

Zitat:

@RP Golfer schrieb am 7. Februar 2017 um 00:36:33 Uhr:

Oha, da haben sich die Spezies hier gefunden :)

Ich bin leider kein Informatiker und auch kein Elektriker, kann aber Kabel an eine Platine löten :D

Wie kann ich das auf möglichst einfache primitive Art realisieren, das einfach bei Reserve (5 liter?) eine LED angeht?

Wo greift man den Ohmwert des Füllstandanzeigers im G2 ab?

Einen "Ohmwert" kannst du nicht direkt abgreifen. Eine der Leitungen im Kabelbaum zur Tachoeinheit führt vom Tankgeber zum Anzeigeinstrument. Da dies kein herkömmliches Instrument sondern eines auf Heißdrahtbasis ist, liegt an der Leitung je nach Tankpegel eine Spannung an, die entsprechend dem Verhältnis des Widerstandes des Tanksensors zum Widerstand des Heißdrahtinstrumentes ändert. Diese Spannung mußt Du irgendwie auswerten. Welche der Leitungen das ist, mußt Du Dir ergoogeln. Es gibt viele Seiten mit Anschlußschemata, ich glaube, ich habe mal eines von "doppelwobber.de" geholt.

Ein Kabel an eine Platine löten zu können ist schon mal ein Anfang, aber das mußt Du noch etwas ausbauen:

Wenn Du niemanden in der Bekanntschaft hast, der Dir bei diesem Problem helfen kann, dann würde ich Dir raten, Dir ein Arduino-Einsteiger-Kit zu besorgen. Das ist im Prinzip so wie früher ein KOSMOS-Experimentierkasten, nur mit dem Unterschied, daß eben ein kleiner programmierbarer Kleincomputer dabei ist, dem man erst sagen muß, was er tun soll.

Schau' mal auf http://funduino.de

Dort würde ich dieses Einsteigerset kaufen: http://www.funduinoshop.com/.../?... (ist wirklich Anfänger-tauglich)

und mal die einzelnen Projekte durcharbeiten.

Wenn Du die dann verstanden hast, dann kannst Du mit etwas Hilfe z.B. auf https://forum.arduino.cc/

Deine Warnlampe realisieren.

Später kannst Du Dich dann mit erstaunlich

wenig Aufwand an die unmöglichsten Dinge ranwagen, z.B. Smarties nach Farbe sortieren lassen: https://www.youtube.com/watch?v=g3i51hdfLaw , einen Plotter bauen, der mehr oder weniger nur mit zwei Fäden funktioniert https://www.youtube.com/watch?v=sZl1L6kX2EU oder einen Kaffeeautomat zum 3D-Drucker umbauen https://www.youtube.com/watch?v=lDYH86jcOeA ;)

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