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T3 Servolenkgetriebe überholen

VW T3 Campingbus
Themenstarteram 17. September 2019 um 21:18

Hallo Gemeinde ,

muss mein Lenkgetriebe abdichten und hab nun das Problem ,

dass ich das Lenkritzel nicht aus dem Gehäuse bekomme.

Die Anleitung von VW hab ich, da finde ich dazu aber nix.

Möchte nix zerstören.

Weiß einer von Euch Rat?

Ebenso bin ich auf der Suche nach dem Werkzeug 3115 von VAG um das Lenkrohr

zu zerlegen. Hat das einer rumliegen oder weiß wo ich es günstig bekomme?

Danke schon mal!

Beste Antwort im Thema

Hallo ? (Themenstarter),

Was hast Du bis jetzt zerlegt? Fotos wären hilfreich, um den Stand Deiner Arbeit zu erkennen.

Das Lenkritzel wird, nach lösen der Schrauben "einfach" achsial herausgezogen. Das geht am besten mit einer Art Ausziehhammer, den man sich mittels der ausgebauten Lenkzwischenwelle und einem Gewicht, welches auf die Welle geschoben wird, sebst basteln kann.

Anbei zwei Fotos dieses Arbeitsschrittes.

BG - Reinhard

P.S. Was ist Werkzeug 3115 - habe die VW-Nrn . nicht im Kopf.

49 weitere Antworten
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49 Antworten

Hallo ? (Themenstarter),

Was hast Du bis jetzt zerlegt? Fotos wären hilfreich, um den Stand Deiner Arbeit zu erkennen.

Das Lenkritzel wird, nach lösen der Schrauben "einfach" achsial herausgezogen. Das geht am besten mit einer Art Ausziehhammer, den man sich mittels der ausgebauten Lenkzwischenwelle und einem Gewicht, welches auf die Welle geschoben wird, sebst basteln kann.

Anbei zwei Fotos dieses Arbeitsschrittes.

BG - Reinhard

P.S. Was ist Werkzeug 3115 - habe die VW-Nrn . nicht im Kopf.

Gezogene Lenkspindel
Improvisierter Ausziehhammer
Themenstarteram 18. September 2019 um 12:25

Hallo Bernhard (reidiekl),

danke für deine Info.

Der Abzieher ist eine gute Idee ??

Hab mal ein paar Bilder gemacht.

3115 ist der Schlüssel für die 2 großen Ringmuttern.

Ich lese auch immer was von „Mitte markieren „. Was ist damit gemeint??

Grüße

Tom

Themenstarteram 18. September 2019 um 12:27

Bilder vom Arbeitsstand

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+1

Hallo Tom,

Du meinst die Nutring-Verschraubungen in die beiden Gehäuse. Da habe ich (nicht übertrieben) insgesamt wohl 6-7 Versuche hinter mich gebracht. Das Lösen dieser Gewinderinge war bei mir das mit Abstand schwierigste Problem. Muss aber nicht immer so sein. Richtige Vorbereitung ist m. E. das 'A' und 'O'.

1. Das Lenkgetriebe muss zwingend unverrückbar fixiert werden. Damit meine ich nicht ein alleiniges Einspannen in den Schraubstock oder mit Zwingen auf der Werkbank oder sonst wie. Es muss so fixiert werden wie am Fahrzeug, nur statt der Gummilager mit Stahlbolzen, die das Auge voll ausfüllen.

2. Den Schüssel wollte ich mir selbst fertigen / verschweißen, habe dies aber aufgegeben, da das Drehteil mit den ausgearbeiteten Nocken aus Automatenstahl und der Stahlhebel kaum ausreichend fest verschweißbar gewesen wären. Letztlich war eine Hebellänge von 2 m erforderlich zuzüglich diverser Tricks. Beide Verschraubungen müssen zwingend gelöst werden, um letztlich auch die Zahnstange entnehmen zu können.

3. Habe dann das Drehteil solo mit einen serienmäßig Hakenschlüssel eingesetzt. Zusätzlich muss die Hocken-Halbschale auf dem Rohr extrem fest fixiert werden. Wiederholte Fehlversuche führen zwangsläufig zu Nutenbeschädigung, wodurch die ganze Operation gefährdet werden könnte, wenn kein Werkzeug mehr greift.

Abei ein paar Fotos von der Reparatur. Aus welcher Gegend kommst Du?

BG - Reinhard

 

Richtiges Einspannen
VW-Werkzeug für Drehmomentschlüssel
Eigenbauversuch
+4
Themenstarteram 18. September 2019 um 19:46

Hallo Reinhard,

vielen Dank für die ausführliche Antwort und die Bilder. Das mit dem Schlüssel selber machen hatte ich mir auch schon überlegt. Wenn der dann aber nicht genau passt wird es sicher eine Mammutaufgabe??

Mal schaun ob ich das überhaupt hinkriege??

Ich komme aus der Ecke zwischen Passau und Regensburg.

Lenkspindel ist schon gezogen!!

Grüße

Tom

Warum soll der selbst gemachte Schlüssel nicht passen? Man muss ihn halt passend fertigen. Das ist das geringste Problem am Thema Servolenkgetriebe überholen. Habe mir zwei entsprechende Hülse drehen lassen und eine dann auf einer manuellen Gehrungssäge halbiert zuzüglich einer Nutlänge. Die Zapfen sind mit gleicher Säge ausgeklinkt worden. Hackenschlüssel gibt es im O-Kaufhaus. Für den ersten Nutring ist zwingend eine halbierte Version erforderlich. Du musst probieren welcher Nutring sich leichter lösen lässt. Für den anderen, der wesentlich fester sitzten kann, ist eine ganze Hülse, die aufgeschoben und fixiert werden muss, zweckmäßiger. Wenn Du soweit bist melde Dich. Und nicht vergessen alles und jeden Schritt zu fotografieren. Das menschliche Hirn ist ein Sieb.

Passau / Regensburg ist schon recht weit vom Großraum Mannheim entfernt.

BG - Reinhard

Anbei einige Fotos mit Arbeitspuren, die verdeutlichen welche Kräfte angelegt werden mussten, um das Lösemoment zu erreichen. Das Werkzeug wurde später sogar gehärtet. Auch die gebohrten Rundlöcher zum Ansetzen des Hakenschlüssels rissen aus, so dass diese letztlich für den passgenauen Ansatz des Hakenschlüssels noch quadratisch gefeilt wurden. Es ist übrigens kein Rost, der das Lösen so erschwert, sondern die "haftende Schmierwirkung" des stählernen Nutringes im Alugewinde! Ich habe daher die neuen Nutringe, die jetzt von außen greifbar sind, nur noch handfest angezogen. Die im Rep.-Lf. vorgegebenen 150 Nm erschienen mir deutlich zu viel. Die Abdichtung hat damit sowieso nichts tu tun und wird daher auch nicht beeinträchtigt.

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Bild5167
Bild5170
+3
Themenstarteram 21. September 2019 um 11:22

Hallo Reinhard, danke für die ausführlichen Informationen und Bilder. Ich schau mal wie ich das hinbekomme und melde mich dann wieder.

Grüße

Tom

Hallo Tom, noch ein Tipp zur Demontage: PA-Schlauch zw. den Gehäusen nicht zerschneiden. Kann wiederverwendet werden, dient nur dem Luftausgleich. Und auch die gesteckten und verstemmten Winkelanschlüsse nicht ausbauen! Diese können im Gehäuse verbleiben und müssen nicht neu abgedichtet werden. Stichwort Problemminimierung ;-).

Schaun mer mal wie's klappt.

BG - Reinhard

Themenstarteram 3. Dezember 2020 um 15:01

Hallo Reinhard,

nach langer Abstinenz melde ich mich wieder mal.

Ich habe das Projekt Lenkgetriebe weiiit hinten anstellen müssen.

Nun gehts aber wieder weiter!

Hab mich heute mal an die Schraubringe gewagt.

Was soll ich sagen: War ein Ding auf 5 Minuten!

Nachdem ich mir Teile für ein Selbstbau-Werkzeug vorbereitet

hatte, habe ich das Lenkgetriebe mit Schraubzwingen an meiner

Werkbank befestigt. Ich versuchte es einfach mal gaaanz Sachte

mit Splintentreiber und Hammer. Der erste Ring gab nach 4-5 leichten

Schlägen auf, beim zweiten brauchte ich etwas mehr Überzeugungskraft.

Aber auch hier keine rohe Gewalt oder so, mit Gefühl halt??

Bin ich froh ??

Da ich jetzt alles zerlegt habe möchte ich natürlich auch noch die

beiden Lager wechseln. Und hier gibts ein Problem:

Das Lager am Lenkritzel. Hier ist der Seegerring abmontiert, aber

ein kleiner Stift stört mich da. (siehe Bild)

Weißt du da Rat?

 

 

Zitat:

@reidiekl schrieb am 19. September 2019 um 12:31:10 Uhr:

Warum soll der selbst gemachte Schlüssel nicht passen? Man muss ihn halt passend fertigen. Das ist das geringste Problem am Thema Servolenkgetriebe überholen. Habe mir zwei entsprechende Hülse drehen lassen und eine dann auf einer manuellen Gehrungssäge halbiert zuzüglich einer Nutlänge. Die Zapfen sind mit gleicher Säge ausgeklinkt worden. Hackenschlüssel gibt es im O-Kaufhaus. Für den ersten Nutring ist zwingend eine halbierte Version erforderlich. Du musst probieren welcher Nutring sich leichter lösen lässt. Für den anderen, der wesentlich fester sitzten kann, ist eine ganze Hülse, die aufgeschoben und fixiert werden muss, zweckmäßiger. Wenn Du soweit bist melde Dich. Und nicht vergessen alles und jeden Schritt zu fotografieren. Das menschliche Hirn ist ein Sieb.

Passau / Regensburg ist schon recht weit vom Großraum Mannheim entfernt.

BG - Reinhard

Anbei einige Fotos mit Arbeitspuren, die verdeutlichen welche Kräfte angelegt werden mussten, um das Lösemoment zu erreichen. Das Werkzeug wurde später sogar gehärtet. Auch die gebohrten Rundlöcher zum Ansetzen des Hakenschlüssels rissen aus, so dass diese letztlich für den passgenauen Ansatz des Hakenschlüssels noch quadratisch gefeilt wurden. Es ist übrigens kein Rost, der das Lösen so erschwert, sondern die "haftende Schmierwirkung" des stählernen Nutringes im Alugewinde! Ich habe daher die neuen Nutringe, die jetzt von außen greifbar sind, nur noch handfest angezogen. Die im Rep.-Lf. vorgegebenen 150 Nm erschienen mir deutlich zu viel. Die Abdichtung hat damit sowieso nichts tu tun und wird daher auch nicht beeinträchtigt.

Lenkritzel

Hallo Tom,

nicht B... sondern R... ;). Gratuliere zur erfolgreichen Öffnung des Lenkgetriebes. Da hast Du richtig Glück gehabt - oder aber ich hatte seinerzeit immenses Pech.

Ich habe diese beiden Walzenlager damals nach reiflicher Überlegung nicht gewechselt. Zum einen, weil man an das unten im Gehäuse kaum dran kommt und zum anderen weil ich keine nennenswerte Belastung resp. Verschleiß dieser Walzenlager erkennen konnte. Vielleicht befürchtete ich im Unterbewußtsein auch weitere Demontageprobleme. Auch hatte ich keinen Dichtsatz entdeckt, der diese Lager enthalten hätte. Die Lager könnte man aber sicher besorgen. Wenn die noch gut und seidenweich ohne deutliches Spiel laufen würde ich sie nicht wechseln. Diese Lager werden wesentlich geringer belastet, als z.B. das Pilotlager an der Kurbelwelle oder die Rollenlager an den H-Rädern.

Wenn ich es noch richtig im Gedächtnis habe, dann dient der markierte Stift zur Fixierung der Ventilhülse auf der Spindel. Ohne Not würde ich den werkseitig verpressten Stift nicht entfernen. Das sind alles sog. Nebenkriegsschauplätze, die mit Abdichtung nichts zu tun haben.

Wollte seinerzeit auch die Teflonringe auf der Ventilhülse wechseln (auch diese findet man in keinem Dichtsatz), habe es aber nach viel Überlegung sein lassen, da das wohl nur selten notwendig ist und mit Dichtigkeit der Servolenkung ebenfalls nichts zu tun hat. Die damalige Frage, ob sich diese vom Material her recht festen Teflonringe aus und wieder in die Nuten hebeln lassen, ist noch ungeklärt.

Wichtig ist, dass die Dichtungselemente zw. Zahnstange und dem Distanzrohr zwischen beiden Gehäusen erneuert werden und vor allem die richtigen Elemente in der richtigen Anordnung wieder verbaut werden. Auch muss dieses Distanzrohr innen i.O. absolut glatt und ohne Beschädigungen sein. Ein Forenmitglied hatte bezüglich Dicht- und Stützelemente vor einiger Zeit erhebliche Probleme mit einem instandgesetzten Austausch-Servolenkgetriebe. Hast Du schon den neuen Dichtsatz bzw. die Dichtelemente? Es muss kein sog. Dichtsatz sein, man kann sich die Elemente auch selbst zusammenstellen, wenn man weiß was benötigt wird.

Wünsche weiterhin gutes Gelingen und berichte bitte über den weiteren Werdegang - Reinhard

Themenstarteram 5. Dezember 2020 um 12:47

Hallo Reinhold,

vielen Dank für deine Info. Dann lass

ich die Lager drin. Die laufen gut.

Ich habe die Schraubringe immer wieder

mit Brennspiritus eingespritzt und zwischendurch

sauber gemacht. Aus meiner beruflichen Zeit

im Metallbau weiß ich noch, dass wir um

in Alu händisch Gewinde zu schneiden, den

Gewindebohrer immer mit Brennspiritus

„geschmiert“ haben. Vielleicht gings deshalb

einfacher?!?

Frage: Welches Lenkgetriebefett (laut VW

AOF 0630004) hast du für Zahnstange und

Lenkritzel verwendet?

Ich bin da noch nicht sicher was ich da verwenden

soll.

Grüße

Tom

 

Zitat:

@reidiekl schrieb am 3. Dezember 2020 um 17:44:54 Uhr:

Hallo Tom,

nicht B... sondern R... ;). Gratuliere zur erfolgreichen Öffnung des Lenkgetriebes. Da hast Du richtig Glück gehabt - oder aber ich hatte seinerzeit immenses Pech.

Ich habe diese beiden Walzenlager damals nach reiflicher Überlegung nicht gewechselt. Zum einen, weil man an das unten im Gehäuse kaum dran kommt und zum anderen weil ich keine nennenswerte Belastung resp. Verschleiß dieser Walzenlager erkennen konnte. Vielleicht befürchtete ich im Unterbewußtsein auch weitere Demontageprobleme. Auch hatte ich keinen Dichtsatz entdeckt, der diese Lager enthalten hätte. Die Lager könnte man aber sicher besorgen. Wenn die noch gut und seidenweich ohne deutliches Spiel laufen würde ich sie nicht wechseln. Diese Lager werden wesentlich geringer belastet, als z.B. das Pilotlager an der Kurbelwelle oder die Rollenlager an den H-Rädern.

Wenn ich es noch richtig im Gedächtnis habe, dann dient der markierte Stift zur Fixierung der Ventilhülse auf der Spindel. Ohne Not würde ich den werkseitig verpressten Stift nicht entfernen. Das sind alles sog. Nebenkriegsschauplätze, die mit Abdichtung nichts zu tun haben.

Wollte seinerzeit auch die Teflonringe auf der Ventilhülse wechseln (auch diese findet man in keinem Dichtsatz), habe es aber nach viel Überlegung sein lassen, da das wohl nur selten notwendig ist und mit Dichtigkeit der Servolenkung ebenfalls nichts zu tun hat. Die damalige Frage, ob sich diese vom Material her recht festen Teflonringe aus und wieder in die Nuten hebeln lassen, ist noch ungeklärt.

Wichtig ist, dass die Dichtungselemente zw. Zahnstange und dem Distanzrohr zwischen beiden Gehäusen erneuert werden und vor allem die richtigen Elemente in der richtigen Anordnung wieder verbaut werden. Auch muss dieses Distanzrohr innen i.O. absolut glatt und ohne Beschädigungen sein. Ein Forenmitglied hatte bezüglich Dicht- und Stützelemente vor einiger Zeit erhebliche Probleme mit einem instandgesetzten Austausch-Servolenkgetriebe. Hast Du schon den neuen Dichtsatz bzw. die Dichtelemente? Es muss kein sog. Dichtsatz sein, man kann sich die Elemente auch selbst zusammenstellen, wenn man weiß was benötigt wird.

Wünsche weiterhin gutes Gelingen und berichte bitte über den weiteren Werdegang - Reinhard

Themenstarteram 5. Dezember 2020 um 20:48

REINHARD NATÜRLICH!!

Sorry, was hab ich denn bloß.

Entschuldige ??

Zitat:

@tomthomastom schrieb am 5. Dezember 2020 um 12:47:01 Uhr:

Hallo Reinhold,

vielen Dank für deine Info. Dann lass

ich die Lager drin. Die laufen gut.

Ich habe die Schraubringe immer wieder

mit Brennspiritus eingespritzt und zwischendurch

sauber gemacht. Aus meiner beruflichen Zeit

im Metallbau weiß ich noch, dass wir um

in Alu händisch Gewinde zu schneiden, den

Gewindebohrer immer mit Brennspiritus

„geschmiert“ haben. Vielleicht gings deshalb

einfacher?!?

Frage: Welches Lenkgetriebefett (laut VW

AOF 0630004) hast du für Zahnstange und

Lenkritzel verwendet?

Ich bin da noch nicht sicher was ich da verwenden

soll.

Grüße

Tom

Zitat:

@tomthomastom schrieb am 5. Dezember 2020 um 12:47:01 Uhr:

Zitat:

@reidiekl schrieb am 3. Dezember 2020 um 17:44:54 Uhr:

Hallo Tom,

nicht B... sondern R... ;). Gratuliere zur erfolgreichen Öffnung des Lenkgetriebes. Da hast Du richtig Glück gehabt - oder aber ich hatte seinerzeit immenses Pech.

Ich habe diese beiden Walzenlager damals nach reiflicher Überlegung nicht gewechselt. Zum einen, weil man an das unten im Gehäuse kaum dran kommt und zum anderen weil ich keine nennenswerte Belastung resp. Verschleiß dieser Walzenlager erkennen konnte. Vielleicht befürchtete ich im Unterbewußtsein auch weitere Demontageprobleme. Auch hatte ich keinen Dichtsatz entdeckt, der diese Lager enthalten hätte. Die Lager könnte man aber sicher besorgen. Wenn die noch gut und seidenweich ohne deutliches Spiel laufen würde ich sie nicht wechseln. Diese Lager werden wesentlich geringer belastet, als z.B. das Pilotlager an der Kurbelwelle oder die Rollenlager an den H-Rädern.

Wenn ich es noch richtig im Gedächtnis habe, dann dient der markierte Stift zur Fixierung der Ventilhülse auf der Spindel. Ohne Not würde ich den werkseitig verpressten Stift nicht entfernen. Das sind alles sog. Nebenkriegsschauplätze, die mit Abdichtung nichts zu tun haben.

Wollte seinerzeit auch die Teflonringe auf der Ventilhülse wechseln (auch diese findet man in keinem Dichtsatz), habe es aber nach viel Überlegung sein lassen, da das wohl nur selten notwendig ist und mit Dichtigkeit der Servolenkung ebenfalls nichts zu tun hat. Die damalige Frage, ob sich diese vom Material her recht festen Teflonringe aus und wieder in die Nuten hebeln lassen, ist noch ungeklärt.

Wichtig ist, dass die Dichtungselemente zw. Zahnstange und dem Distanzrohr zwischen beiden Gehäusen erneuert werden und vor allem die richtigen Elemente in der richtigen Anordnung wieder verbaut werden. Auch muss dieses Distanzrohr innen i.O. absolut glatt und ohne Beschädigungen sein. Ein Forenmitglied hatte bezüglich Dicht- und Stützelemente vor einiger Zeit erhebliche Probleme mit einem instandgesetzten Austausch-Servolenkgetriebe. Hast Du schon den neuen Dichtsatz bzw. die Dichtelemente? Es muss kein sog. Dichtsatz sein, man kann sich die Elemente auch selbst zusammenstellen, wenn man weiß was benötigt wird.

Wünsche weiterhin gutes Gelingen und berichte bitte über den weiteren Werdegang - Reinhard

Hallo,

Könnt Ihr mir einen Tip geben wo man entsprechende Dichtungssätze am besten bekommen kann?

Gruß und vielen Dank.

Markus

Themenstarteram 6. Dezember 2020 um 11:49

Hallo Markus,

ich hatte den damals über ebay

Kleinanzeigen gekauft wenn ich mich

nicht irre.

Grüße

Tom

 

Zitat:

@Easymeter schrieb am 5. Dezember 2020 um 23:07:14 Uhr:

Hallo,

Könnt Ihr mir einen Tip geben wo man entsprechende Dichtungssätze am besten bekommen kann?

Gruß und vielen Dank.

Markus

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