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Kupplung T3 DoKa

VW T3
Themenstarteram 27. Februar 2019 um 7:53

Grüßt Euch.

Ich habe eine Verständnisfrage zur hydraulisch betätigten Kupplung meiner '88er T3 DoKa:

Aktuell rutscht die Kupplung durch, - bereits im zweiten Gang kann sie die Motorkraft nicht mehr vollständig übertragen . Eingebaut ist der 1.6 Turbodiesel JX.

Öl von defekten Simmerringen kann als Ursache ausgeschjlossen werden, da das Getriebe von aussen überall staubtrocken ist.

Ich habe die DoKa so erst kürzlich übernommen.

Laut Vorbesitzer wurde vor nicht allzu langer Zeit die Kupplung gewechselt, - durch ein Gebrauchtteil mit einem Restbelag von immerhin 8 mm.

Meine Frage: Könnte es sein, daß der Nehmerzylinder am Getriebe derart montiert wurde, daß die Kupplung nicht mehr vollständig einrückt?

Also quasi immer unter Spannung steht, und daher die Kupplung rutscht?

Wäre das terchnisch denkbar und kann man diesen Fehler beim Einbau gemacht haben?

Danke für Eure Ideen.

Gruß

Micha

20190222-160511
Beste Antwort im Thema

Wie gesagt auf die Bühne oder Rampen

-Batterie abklemmen (wegen Anlasser)

-Nehmerzylinder von Getriebe lösen und zur Seite hängen

-Schrauben vom Anlasser lösen und Anlasser auf die Seite hängen

-Antriebswellen am Getriebe abschrauben und am besten Plastiktüte oder ähnliches über die Gelenke Stülpen (wegen Schmutz und Sauerei)

-Schaltgestänge am Getriebe lösen (2 Schrauben)

-Getriebehalter am Achsträger stützen und abschrauben (4 Schrauben+Massekabel)

-Alle Schrauben von Getriebe zu Motor lösen

-Getriebe abnehmen

-Ausrücklager wechseln

-Kupplung von Schwungrad demontieren

-Nadellager und Getriebeeingangswelle Prüfen, Simmerringe anschauen, Schwungscheibe anschauen

-Kupplungsscheibe mit geeigneter Zentrierung (alte Eingangswelle oder ähnliches) auf Schwungrad setzen.

-Druckplatte aufsetzen und gleichmäßig verschrauben.

 

-> Getriebe drauf, alles wieder in umgekehrter Reihenfolge anschrauben und nichts vergessen.

(Vorallem nicht das Massekabel fest zu Schrauben :D macht hässliche Elektrik Probleme ;) )

 

Hoffe ich hab nichts vergessen, aber normal sieht man ja beim zerlegen, was alles weg muss.

 

Viel Erfolg!

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Die Spannung der Druckplatte lässt irgendwann nach, dann ist es egal wie stark der Belag ist.

Warum man eine gebrauchte einbaut, kann ich nicht nachvollziehen. Kostet von Sachs neu ca. 80€.

 

Es gibt auch verschiedene Stößellängen am nehmerzylinder soweit ich weis. Aber wenn die Kupplung deswegen rutscht dürfte sie jetzt auch hin sein.

Stößelänge prüfen kannst du indem du schaust ob der Hebel am Getriebe unter Spannung steht oder leichtes spiel hat.

Hm,

eigentlich geht das nicht. Zumal der Druck auch schon recht kräftig ist, der da nötig ist um an der Kupplung was zu bewirken. Im Prinzip kannst du dich auf die Blattfedern draufstellen; das könnte gerade so reichen um die auszurücken.

Also ich kann es mir schwer vorstellen.

Es sei denn der Nehmer hätte eine Macke und kann nicht in Grundlage zurück.

Vielleicht hat er dich auch einfach behummst. Oder das Öl steht noch in der Glocke und du siehst es nur nicht.

Testen kannst du deinen Gedanken ja, indem du den Nehmer mal löst. Das sind nur zwei Schrauben.

Auf seinem Gestell muss er relativ locker drauf sitzen und darf sich nicht von selbst hochheben.

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:32

Gute Idee.

Das überprüfe ich.

Danke erst mal.

:-)

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:41

Ist natürlich grenzwertig, eine gebrauchte Kupplung zu verbauen - sehe ich auch so.

Aber der Verkäufer hat einen vernünftigen Eindruck gemacht - daher denke ich nicht, daß er mich in dieser Hinsicht belogen hat.

Die DoKa hat insgesamt einen recht guten Zustand, hast TÜV bis 09/2020 und war mit 1500,- auch nicht zu teuer.

Guck halt mal rein.

Eine neue kostet 150€ oder so. Ist schon eine Weile her.

Oder die Schweungscheibe ist runter. Das kann auch sein, da kannst du noch so viele Reibscheiben einbauen.

Vielleicht hat er das nicht geprüft? Würde da nicht mal bösen Willen unterstellen.

Ich glaube für den Preis kann man nichts sagen.

 

Wenn man ein geübter schrauber ist, hat man den Kupplungswechsel in 3 Stunden locker geschafft. Und 80€ sind für eine Kupplung auch nicht viel.

 

Rekord von einem Freund und mir zusammen sind unter 2 Stunden ;)

 

PS: Wenn du 150€ für die neue Kupplung zahlst, hast du teuer eingekauft

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:45

Nachdem ich jetzt wohl sowieso den Motor 'rausbauen muss, werde ich das alles überprüfen.

:-)

Wozu der Motor raus?

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:47

Kupplung wechseln.

Getriebe raus, Motor bleibt drin!

 

Ist sonst viel zu aufwändig. Entweder auf die Hebebühne oder auf Auffahrrampen und dann Getriebe raus, Kupplung wechseln, Getriebe rein.

 

Einem Freund ist vor 2 Jahren auf dem Weg zur Arbeit die Druckplatte gebrochen. Die Kupplung haben wir schnell nach Feierabend noch am gleichen Tag gewechselt.

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:55

Habe ich genau anders herum gehört.

:-)

Im Rep. Buch steht da auch, den Motor auszubauen.

Ich habe schon diverse Kupplungen so gewechselt. Wer den Motor dafür ausbaut macht sich nur unnötige Arbeit. Jeder wie er will ;)

Themenstarteram 27. Februar 2019 um 8:59

Ok.

Ich habe das bei diesem Modell noch nicht gemacht.

Lasse mich gerne eines Besseren belehren, - vor Allem von Jemandem, der darin bereits Erfahrungen hat.

Dann beschreib' doch bitte mal den Arbeitsablauf.

:-)

Wie gesagt auf die Bühne oder Rampen

-Batterie abklemmen (wegen Anlasser)

-Nehmerzylinder von Getriebe lösen und zur Seite hängen

-Schrauben vom Anlasser lösen und Anlasser auf die Seite hängen

-Antriebswellen am Getriebe abschrauben und am besten Plastiktüte oder ähnliches über die Gelenke Stülpen (wegen Schmutz und Sauerei)

-Schaltgestänge am Getriebe lösen (2 Schrauben)

-Getriebehalter am Achsträger stützen und abschrauben (4 Schrauben+Massekabel)

-Alle Schrauben von Getriebe zu Motor lösen

-Getriebe abnehmen

-Ausrücklager wechseln

-Kupplung von Schwungrad demontieren

-Nadellager und Getriebeeingangswelle Prüfen, Simmerringe anschauen, Schwungscheibe anschauen

-Kupplungsscheibe mit geeigneter Zentrierung (alte Eingangswelle oder ähnliches) auf Schwungrad setzen.

-Druckplatte aufsetzen und gleichmäßig verschrauben.

 

-> Getriebe drauf, alles wieder in umgekehrter Reihenfolge anschrauben und nichts vergessen.

(Vorallem nicht das Massekabel fest zu Schrauben :D macht hässliche Elektrik Probleme ;) )

 

Hoffe ich hab nichts vergessen, aber normal sieht man ja beim zerlegen, was alles weg muss.

 

Viel Erfolg!

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