Straßenzustand ! ! !

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo,

am Samstag hat ein neuer A4 sich seine Felge in einem ca. 1m langen, 45cm breitem und 30 cm tiefen Schlagloch kaputt gefahren. Das geschah direkt bei mir vor der Haustür und ganz in Else Stratmann Manier alles aus dem Fenster beobachtet. Die Polizei rückte an und die Jungs haben das Tiefbauamt verständigt. Wer den Schaden zahlt konte vor Ort nicht geklärt werden. Danach ist dann die Ausbesserungskolonne angerückt und hat das Loch dann mit eine paar Schüppen Teer und mit einer Motorramme ( ich hoffe das Ding heist so) geschlossen. Tja das das nun nicht für immer hält war wohl klar. Was soll ich sagen, heute morgen war das Loch wieder da und rings rum lagen Faust große Teerbrocken 😁. Ich denke mal das bald schon wieder der nächste fällig ist. Würde mich intressieren wer den Schaden zahlt. Vor allem was kann da alles kaputt gehen???
Der Typ vom Tiefbauamt meinte nur das man ja so fahren muss das so was nicht passiert und vor allem seine Geschwindigkeit den Strassenverhältnissen anpasst.
Also so schlimm wie dieses Jahr ist mir das noch nie aufgefallen. Der Zustand der Straßen ist echt unter aller Sau. Auf vielen Hauptstraßen werden nur noch Tempo 30 Schilder aufgestellt und gut ist, da wird erstmal gar nicht repariert. Ist ja auch klar, die Kassen der Städte sind LEER.... Wenn das so weiter geht haben wir bald so gute Straßen wie im Kosovo.
Mich würde mal intressieren ob das in ganz Deutschland so ist, fahre halt meistens hier im Pott und im Kölner Raum und da ist das so. Gibt es hier auch schon Opfer im Forum???

Micha.

50 Antworten

Re: Re: Straßenzustand ! ! !

Zitat:

Original geschrieben von Markie


Sicher das dieses Schlagloch 30 cm tief war? Da steht man ja fast schon bis zum Knie drinn. Also 30 mm könnte ich mir da eher vorstellen.😉

Ja sogar ganz sicher, konnte es selber kaum glauben. Bei 30mm wäre auch die Felge nicht so kaputt gegangen. Das war echt das heftigste Schlagloch das ich bis jetzt gesehen habe.....

@MicroScience

Ach der ist das, dann ist ja alles klar 😁. Hätte ich das eher gewust, hätte ich gar nicht drauf reagiert ! ! !

Micha.

Bei mir hat ein Schlagloch das keine 30cm tief war ausgereicht, das ich mir bei ausgesprochen langsamer Geschwindigkeit ne Felge zerhauen hab.
Der Straßenzustand ist echt unterste Schublade. (So wie der Umgangston hier)
Bin auch kein Freund von der Flick und weg Technik der Straßenwacht. Bringt es meiner Ansicht nicht.
Aber eine Besserung ist nicht in Sicht!

Man sollte noch ein paar sinnlose Bauprojekte wie unnötige Spaßbäder oder Flughäfen fördern.
Spätestens wenn der letzte Steuereuro verschwendet wurde, wird man merken, dass man vor dem Krämer um die Ecke nicht mit nem Flugzeug oder nem Padelboot parken kann.
(Ups, das war OT. Sorry)

MfG

Hallo,

was man hier liest, dürfte wohl mittlerweile in den "alten" Bundesländer Alltag sein. Es gibt sie noch, einigermaßen befahrbare Straßen ! Aber die kaputten Straßen werden immer mehr.
Wenn an Straßen Schilder Vorsicht, Straßenschäden stehen, sollte man sie Ernst nehmen ! Frostaufbrüche, stellenweise Fahrbahnabsenkungen am rechten Straßenrand usw.
Bei uns gibt es eine Landstraße zwischen zwei Orte (ca. 3 Km), da braucht man keine Schilder mehr aufstellen. Die so was von kaputt, die müsste sofort total neu gemacht werden. Jetzt bekommt man langsam als Wessi das Fahrgefühl wie damals auf den Straßen der DDR !

Ich wohne im Main Kinzig Kreis (Bad Orb, Bad Soden-Salmünster..).

Das heißt, langsam fahren ! Fällt uns ja bald immer leichter, wenn die Benzinpreise weiter in die Höhe schnellen. Auf der BAB Tempomat auf 100 einstellen und ruhig vor sich hin fahren, aber nur nicht dabei einschlafen !

Gruß GL 63

Weil ich gerade etwas von Motorradfahrern gelesen habe...

<Sarkasmus on>

Ich verstehe ja gar nicht, was ihr wollt. Kaputte Strassen kosten uns wirklich kaum Geld! Bestes Beispiel ist (oder zumindest war vor 6,5 Jahren) die A65 - als sich hier erste Angler um die Schlaglöcher versammelten, wurden zuerst Schilder für Motorradfahrer aufgestellt - nur 80 km/h oder "äußerst links fahren" (übertreib) - und erst als die Schlaglöcher zu "Naherholungsgebieten" erklärt wurden, wurden auch die Autofahrer ermahnt nicht schneller als 100 km/h zu fahren - ich schätze der Ruhestörung wegen. Was hats gekostet? Nur ein paar Schilder.

</Sarkasmus>

Nicht falsch verstehen, Sicherheit geht vor und mich kotzt die übertriebene Sparerei an. Es wird Zeit, dass sich die Verkehrsteilnehmer wehement gegen diese Risiken wehren, aber das ist eben das altbekannte Problem in good old "D": Jeder meckert und Regt sich auf und niemand (oder besser zu wenige) sind gewillt etwas zu tun und den langen Athem auf zu bringen... Schade, hoffen wir, dass es nicht erst noch schwere Unfälle bedarf, bis an einigen Stellen etwas geändert wird, aber so weit ich mich entsinne sind auch die für Motoradfahrer "sicheren" Leitplanken an den Kosten gescheitert. Dabei wissen wir alle, was ein Stoßdämpfer, ein Reifen oder eine Felge kosten, aber bitte was kostet ein Leben?

...

Irgendjemand in einem anderen Forum hat mal geschrieben:"...die Löcher sind so tief, bevor du da durchfährst must du erstmal anhalten und gucken ob da evtl. Kinder drin spielen!"

Aber in der Tat ist der Straßenzustand ne Katastrophe. Ich wohne im Hochsauerland und ich kenne kaum ein Straße die nicht oder kaum beschädigt ist. Und wenn jemand meint: "Man müsse sich den Straßenverhältnissen halt anpassen und langsam fahren" frage ich mich wie soll das denn z.B. Nachts funktionieren, wenn's dann auch noch regnet.

Was überhaupt nicht in mein Kopf geht ist folgendes: In einem Ort ist die Ortsdurchfahrtsstraße total im Eimer. Ein Loch und etliche Risse ohne Ende. Nix passiert! Fährt man aus dem Ort raus, wurde eine sehr gut erhaltene Straße (zum 2. Mal in 5 Jahren!) komplett erneuert!!! Warum können die Gelder für den Straßenbau den nicht so umgeschichtet werden das diese dort eingesetzt werden wo sie benötigt werden??!? Deutsche Bürokratie ist zum kotzen.

Nach dem nächsten Winter muß ich mir dann wohl doch ein SUV kaufen. Aber leisten kann ich mir das nicht, und wenn dann der Sprit sich bei 2,00 € einpendelt geht sovieso nix mehr. Schlimm, ganz schlimm....

Nach dem nächsten Winter muß ich mir dann wohl doch ein >SUV< ""kaufen.

Hallo Kopfgespenst,

SUV - ist das ein Schlagloch-Tag/Nacht-Suchgerät ? 😁

Wäre doch ein neues Extra für die Autoindustrie ! 🙂

Gruß GL 63

ich glaube es werden nur die straßen saniert die von den zuständigen beamten befahren werden.(Nach Hause weg)
weil es ist schon komisch, bei uns vor dem amt alles neu und es wird fast alle 3 Jahre erneuert bzw. was dran gemacht.
man müßte so einem Beamten fuzzi mal nach hause folgen und die straße beobachten.
da denkt doch jeder nur an sich.

In HH ist´s auch an supervielen Ecken eine Frechheit. Es sollten meiner Meinung nach mindestens 50% aller Einnahmen aus Kfz- und Mineralölsteuer in Straßenbau und Verkehrsentwicklung gesteckt werden. Wofür bezahle ich diese Steuern denn!?!? Bestimmt nicht, damit die Straßen immer schlechter werden und mein Auto noch schneller kaputt geht als es das bei 25-30tkm im Jahr sowieso schon tut..

Zum kotzen...

MfG

Wenn ich das hier so lese sind wir in der Schweiz ja richtig verwöhnt. Sogar die Frostschäden von diesem Winter sind bereits behoben worden! Ausser auf den Autobahnen wegen den Lastwagen haben wir schon gute Strassen hier....

Hi Leute,

das kann ja dann die Wiederbelebung des SChlechtwegefahrwerks sein...
VW bietet es ja schließlich an. Wenn dann noch der Trieberksunterschutz geordert wird, dann ist doch alles gut.

Leider ist bei einer Höherlegung von 20mm durch das Schlechtwegefahrwerk eine Tieferlegung unsinnig.

Man muss sich halt entscheiden,
in diesem Sinne,
chris

Zitat:

Original geschrieben von AstraFahrer86


du hast wohl den falschen namen erwischt. solltest eierkopp heißen. leider gibt es solche dummköpfe immer wieder. wenn man keine ahnung hat sollte man die schnauze halten.
einer meiner vorredner hat es ja auf den punkt gebracht. diese menschen haben viele jahre hart gearbeitet und nicht jeder hat eine angemessene rente und wie schon gesagt wurde steigen die kosten und nicht jeder kann da mal locker mitgehen. irgendwie möchte man ja als renter auch leben wollen. also solltest nicht alles so verallgemeinern und evtl. mal drüber nachdenken bevor du was schreibst.
und versuch jetzt nicht deine aussagen auf den smiley zu schieben und das du es nicht so gemeint hast.

Ich werde meine Aussage mit Sicherheit nicht auf den "Smiley" schieben ... und ich werde mit ebenso großer Sicherheit auch nicht versuchen, mangelnde Argumente durch persönliche Beleidigungen zu kompensieren. Stattdessen versuche ich nun meine Meinung noch einmal etwas klarer zu formulieren ...

Gerade die Aussage, das sich die Ausgaben für die Straßenerneuerung für diese - und nur diese - Rentner nicht mehr lohnt zeigt ja wohl eindeutig, dass diese Menschen für sich gearbeitet haben und nur für sich. Da kann ich keine soziale Ader entdecken!? Die haben Geld mit ihrer Arbeit verdient. Genauso wie wir - zumindest die meisten - heute auch. Sicherlich haben sie Werte geschaffen ... Sie haben uns aber auch einen Riesenhaufen an Schulden hinterlassen. Is so! Wer glaubt, das die nur aus lauter Nächstenliebe und völlig selbstlos das Land für die nachfolgende Generation aufgebaut haben, der meint auch das alle Menschen, die heutzutage Kinder in die Welt setzen, nur die kritische Situation der gesetzlichen Rentenversicherung lindern wollen!?

Fakt ist ... nur wer ein Eigenheim besitzt, wird auch an den Kosten des Straßenbaus beteiligt. Es geht hier also nicht um Rentner, die sich finanziell am unteren Ende der Skala bewegen.

Ebenso unumstößlich ist die Tatsache, das die Ökosteuer und ein - für jede Volkswirtschaft ungesund - hoher Anteil übriger Steuereinnahmen zur Stützung der Rentenkasse verwendet werden muss. Dazu gehören auch KFZ-Steuer, Mineralölsteuer und die MWSt. darauf. Da muss es ja gestattet sein aus der Sicht eines Autofahrers zu fragen, warum denn nicht mehr Gelder für den Straßenbau verwendet.

Und eins noch ... Es ist mir durchaus bewusst, dass es heute Rentner gibt, die am Rande des Existenzminimums leben. Glaub mir ... wenn wir in dem Alter sind, wird es Massen geben, die darunter leben.

In diesem Sinne ... hoffe ich, dass ich meine Meinung - auch für Dich zumindest in Ansätzen nachvollziehbar - dargelegt habe. Vielleicht hilft ja mehrfaches Lesen. Oder gaaaaanz langsam ...

Gruß
und
Kuss

Stefan

Zitat:

Original geschrieben von Eierhals


Dann sollen sie doch auch auf Ihre Rentenzahlungen verzichten, anstatt die Kohle immer weiter zu häufen. Wem gehört wohl der größte Anteil der geschätzten 2 Billionen €, die in Deutschland allein nur auf Sparbüchern rumdümpeln. Und dann könnte auch wieder ein größerer Teil der Steuereinnahmen für die Straßenerhaltung eingesetzt werden. Alte Raffkes ;-)

Bei uns in Schwerin ist es eine Katastrophe. Das ist eher ein einziges Schlagloch, das mal (selten) durch ein wenig Teer unterbrochen wird. Es ist wirklich unverschämt, wie sich der Staat einfach so stillschweigend seiner Verantwortung entzieht. Eigentlich sollte man die Gemeinden mit einer solchen Vielzahl an Forderungen/ Rechnungen belegen, das die an ihrem eigenen Bürokratismus ersticken ... helfen wird's nicht.

Da mach ich lieber ein auf Low Rider ;-)

Gruß
Stefan

Ich finde es echt eine Sauerei, was hier über die Rentner gesagt wird. Schließlich haben wir es unseren Großeltern zu verdanken, dass wir überhaupt wieder eine Strasse zum fahren haben.
Und dass sich der Staat die Taschen voll schlägt, können wir alle nichts dafür.
Ich war auch schon in Schwerin, und die Strassen waren gar nicht so schlecht.
Aber stimmt ja.
Wir zahlen ja immer noch den Soli Zuschlag. Und das auch nur, damit Leute wie Du auch immer schön mit Ihrem Golf auf einer gut ausgebauten Strasse oder BAB nach Tschechien und Polen fahren könnt, um Euch günstig mit Sprit und Zigaretten einzudecken.

Nunja, ich habe volles Verständnis dafür, dass "Rentner" ihr verdientes Geld für schlechte Tage auf die hohe Kante legen und ich denke nicht, dass man jenen dies bei der momentanen Altersabsicherung und dem imens hohen Lebensunterhaltungskosten und den immer neu sinkenden Renten verübeln kann.

Viele Rentner sind Nachkriegskinder und haben die Armut und Hungersnot nach dem 2ten Weltkrieg aktiv miterleben müssen.
Ich pers. kann also verstehen, dass man so etwas, grade im hohen Alter, nicht nocheinmal durchstehen möchte und daher für "schlechte Tage" vorsorgen möchte.

Sorry fürs OT

Lieber Eierhals nun mach mal bitte halblang. Erinner Dich wie die Straßen in SN und Umgebung ausgesehen haben, das war doch Mittelalter. Die wurden nicht nur ,aber auch von den Abgaben der Rentner erstmal gebaut. Die 100 Milliarden Euro die jedes Jahr dort versacken fehlen eben an allen Ecken.
Was meinst Du wie es dort immer noch aussehen würde ohne diese immense Schuldenmacherei.Das schultern wir alle und noch viele kommende Generationen.

Gruß
Rolf

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