Sollte man die Finger von einem Auto lassen bei dem der Händler die Gewährleistung verweigert??

BMW 3er E36

Habe da ein schönes Fahrzeug im Auge.Der Händler scheint seriös zu sein und war/ist wahrscheinlich mal BMW Vertragspartner.Auto hat zwei Mängel die mich nicht weiter stören:Standheizung funktioniert nicht,Spiegelglas kaputt.
Am Telefon wurde mir auf die Frage Händlergewährleistung geantwortet das es diese nicht mit dazu gebe.Ich kaufe grundsätzlich nur von Privat und deswegen ist das ganze Neuland für mich.Sollte man da die Finger von lassen oder eventuell mal nachschauen(hinweg 300km)?Muss dazu sagen das das Fahrzeug relativ günstig dasteht.Würde gerne mal eure Meinungen hören.

28 Antworten

Nunja, wenn der Händler allerdings nur im Auftrag verkauft, muss er auch keine Gewährleistung geben.

greetings

Zitat:

Original geschrieben von Compi316



Zitat:

Geht´s um das Fahrzeug??

http://home.mobile.de/.../showDetails.html?...

Nö. 🙂

Ändert ja auch nichts am Kaufvertrag,deswegen ist es ja auch nicht wichtig um welches Auto es geht.Habe dir nur eine Info zum deinem letzten Satz gegeben,die du nicht wissen konntest.

es geht einfach darum das das Fahrzeug auf die 10jahre zugeht.
Und da gibt halt kein Händler gerne Garantie darauf weil da mit sicherheit in der nächsten Zeit was dran kommt.
Im gegenteil kannst froh sein wenn du von einem seriösen händler solch einen wagen bekommen kannst.
Da sind normalerweise die Exporthändler erster ansprechpartner für solche Autos.

Durch ein paar connections die ich habe komme ich auch ab und an mal an einen guten gebrauchten die
die BMW bei uns reinbekommt.

Also geh dir den wagen mal anschauen mit jemanden der sich richtig gut auskennt und schlag zu wenn es wirklich ein
schnäppchen ist.

Ich lass den beim Dekra durchchecken.Mach ich immer,und so krieg ich den wagen schön von unten zu sehen.Hat bis jetzt nie was gekostet ausser nen fünfer in die Kaffekasse 😉

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Für mich wäre das kein Grund der gegen das Fahrzeug spricht. Wenn ein Auto ein bestimmtes Alter erreicht hat, versucht das fast jeder Händler. Meistens steht dann sowas wie "im Kundenauftrag", was soviel heisst wie von Privat oder "nur Export", also nur an Selbstständige. Das Risiko ist nicht höher als wenn du von Privat kaufst, wenn der Händler einen seriösen Eindruck macht und womöglich auch einen guten Ruf hat, möchte er sich diesen sicher nicht wegen ein paar 1000er kaputt machen indem er jemand übers Ohr haut. Ist das Auto allerdings erst 2-3Jahre alt würd ich mir schon gedanken machen. Ich persönlich kaufe allg. lieber von Privat, Gewährleistung hin oder her, da man sich dann den Vorbesitzer genau anschauen und mit ihm am Steuer auch eine Probefahrt machen kann.

Was ist es denn für ein Auto? Wie gehts deinem Cabrio?

Gruß David

Kleine Anmerkung hierzu, es NICHT um eine GARANTIE wie es vielleicht vermutet/geäußert wurde, sondern um eine sog. Sachmängelhaftung/Gewährleistung zu dem Fahrzeug...😉

Und dazu ist EIGENDLICH jeder Händler verpflichtet, wenn er einen Wagen an Privat verkauft...🙂 

Zitat:

Original geschrieben von Gerry08


Ich dacht immer, der Händler MUSS einem die Gewährleistung geben, wenn man nicht selbst Händler ist!? 😕

nö...

der händler kann das auto auch im "kundenauftrag" verkaufen....dann ist er aus der gewährleistung raus...

Machen zwar viele,aber ist das wirklich ein Indiz auf Unseriösität des Händlers oder das mit dem Wagen etwas nicht stimmt??

Zitat:

Original geschrieben von powertech


Machen zwar viele,aber ist das wirklich ein Indiz auf Unseriösität des Händlers oder das mit dem Wagen etwas nicht stimmt??

ein händler verdient im low-budget segment, also den kisten die nur noch 500-1500€ wert sind nunmal nix mehr drann....

der händler muss die dinger aufkaufen, reinigen dann verkaufen und gleichzeitig noch dabei sicherstellen, dass er im falle eines defektes (was in diesem preissegment nunmal desöfteren vorkommt) trotzdem noch einen gewinn bei dem wagen schreibt....
das ist nunmal nicht wirklich möglich.....

früher vor der gewährleistungspflicht hats keinen interessiert, heute muss man dies aber einkalkulieren....
deshalb landen diese fahrzeuge dann meist bei schotterplatz-fähnchenhändlern alá yilmaz & co....und bei nem großteil davon ist nicht wirklich alles "seriös"......

besonders wenn dann der im "kundenauftrag" verkaufte wagen, von jemandem verkauft wird, der denselben nachnamen hat wie der händler (und reinzufällig auch noch im selben haus wohnt und sich mit dem händler einen briefkasten sowie das ehebett teilt) 😰 ....und von einzelfällen, kann hierbei nunwirklich keine rede sein!

insbesondere, wenn der vom te genannante händler ein vertragshändler ist, wäre ich extrem vorsichtig!

Ich finde es voll schwachsinn mit der Gwährleistungsvorschrift.
Die ganzen guten Autos die sich im Rahmen von 4000€ bis 11000€ halten
werden ins Ausland exportiert.
Die Kiesplatzhändler ala Yilmaz und co. die geben sich halt nicht mehr
mit dem Normalo-Autokäufer ab die haben ihre Stamm-Käufer ausdem Ostblock oder Südeuropa
die alles Kaufen.

Dieses dumme Gesetz ist daran schuld das die guten bezahlbaren Autos allesamt ins Ausland gehen.
Man muss schon fast beim Ali oder Ibrahim betteln das er dir ein Auto als Bastlerfahrzeug
verkauft.

Bei mir in der Nähe ist ein Umschlagplatz wo die ganten guten Karren aus einer Halle auf Transporter
geladen werden und in verschiedene Länder gebracht werden.
Was ich schon Autos auf den Hängern gesehen habe brachte mir Tränen in die Augen.

Bei mir gegenüber Wohnt so ein Exporthändler (Rumäne) und jeden abend steht ein anderer
Wagen vor meinem Fenster. (A4,A3,A6,VW(alle Modelle ab 1998),Ford Focus, usw.)

er hat mir auch gesagt das er normalen Leuten keine Autos verkauft weil es sich nicht Lohnt und die Leute
wegen echt jedem Schei.. gerannt kommen und wollen alles ausgebessert haben.
Habe mal über nen Monat gerechnet was der ungefähr verdient mit den Autos.
Müssten knappe 10-12000€ im Monat sein.
Deshalb wenden sich die Händler ab und verchecken unter sich bis sich die Balken biegen

Zitat:

Original geschrieben von KneziNK


er hat mir auch gesagt das er normalen Leuten keine Autos verkauft weil es sich nicht Lohnt und die Leute wegen echt jedem Schei.. gerannt kommen und wollen alles ausgebessert haben.

das hat aber nix mit dem gesetz zu tun, sondern mit der deutschen mentalität....

im ausland wird das auto per handschlag ohne jeglichen schriftverkehr verkauft...keine garantie keine gewährleistung hauptsache es fährt....
in deutschland erwartet der kunde, dass ein 15jahre altes auto mit 500.000km auf dem tacho, als wäre es "fabrikneu" bei der übergabe bereitsteht und sämtliche verschleißteile erneuert sind, der wagen nochmals vollverzinkt wurde und komplett neu lackiert ist.....

Zitat:

Original geschrieben von powertech


Ich lass den beim Dekra durchchecken.Mach ich immer,und so krieg ich den wagen schön von unten zu sehen.Hat bis jetzt nie was gekostet ausser nen fünfer in die Kaffekasse 😉

Das kann ned sein oder du hast einen bestechlichen erwischt 😁 😁

Als ich meinen ti bei der Dekra in Moers vorgeführt habe vor dem Kauf, hat er sich den 45min angesehen und wollte später kein Geld haben, weil ich so lange gewartet habe. Ich wollte ihm 10,- Euro geben. Darf er ned annehmen. Dann wollt ich die 10,- Euro in eine Kaffeekasse tun, aber sowas haben die ned, denn das könnte als Bestechung ausgelegt werden. Ich habe mich herzlichst bedankt und das wars.

Echt?Bei dir auch?Die sind jedesmal Super freundlich und wollen kein Geld haben.Stecke ich einfach trotzdem was in die Brusttasche 😁

Da kann sich der Tüv mal ne Scheibe von Abschneiden...

Ähnliche Erfahrungen habe ich mit der Dekra auch gemacht, die sind wirklich sehr nett...🙂

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