Skoda Superb als Firmenfahrzeug!

Skoda Superb 3 (3V)

Hallo zusammen,

Nachdem ich mir einen schönen A6 zusammengestellt hatte und dieser nach 6 Wochen vom AG abgelehnt wurde, schaue ich mich nun weiter um.
Momentan fahre ich A5 SB und bin „eigentlich“ zufrieden.

Er hat bissel was an Austattung, jedoch nicht die Welt.

Zur Auswahl stehen (alles mit 190 PS TDI + Automatik):

  • Audi A5 SB 2.0 TDI
  • VW Passat R-Line
  • Skoda Superb (L&K o. Sportline)

Audi wäre Solala ausgestattet (BLP: 54KEuro), der Passat wäre sehr nett ausgestattet (BLP: 55 KEuro).

Der Superb, so scheint es mir, könnte wirklich mit allem nur möglichen ausgestattet werden (Allrad inklusive) und wir wären so bei 53.000 Euro.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was nehme ich.
Audi A5 wäre eine Image Entscheidung, wobei er sehr gut aussieht. Der Passat eine Mittelding, nicht mein Favorit..., der Skoda... naja, nicht falsch verstehen, wäre kein Audi. Jedoch reizt der Platz und die wirklich gute Austattung.

Bin vorher schonmal Insignia (1. Gen.) gefahren womit ich eigentlich zufrieden war, jedoch hat mich die zu schwache Motorisierung (160PS) und das fehlende Image davon abgehalten wieder über einen Insignia nachzudenken.

Auch haben wir laut Policy einen Max. CO2 Ausstoß von 140 Gramm/KM.

Bitte um einige Meinungen von euch.. warum Superb, wieso kein anderes Fahrzeug.. seid vorher auch ABM gefahren?

Fragen über Fragen..

Gruß
Ivankro

P.s. Diese Woche werde ich mich entscheiden.

Beste Antwort im Thema

Mir ging es genauso.

Bis bis 04.2017 hatte ich zwei Jahre (100.000km) einen A6 2.0TDI ultra 140kw S-Tronic Avant mit folgender Ausstattung:
- S-Line (innen/außen + Selection)
- Matrix
- 20" Doppelspeiche
- Businesspaket (MMI Navi, AudiSoundSystem, Sitzheizung etc pp)
- Leder Alcantara
- Exclusive Designpaket schwarz
- el. Spiegel
- Rückfahrkamera
- und noch n paar kleinere Sachen
BLP 60.500 EUR

Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Wagen und die Leasingkonditionen waren Ende 2014 als ich ihn bestellt hatte wirklich gut. Daher auch die damaligen Lieferzeiten ;-)

Ende 2016 stand ich wieder vor der Wahl was es denn werden sollte und da der SportLine endlich bestellbar war und ich diesen auf der IAA 2015 mal genauer ansehen konnte, verfolgte ich den Gedanken, dass es ein Skoda werden könnte weiter.

Geworden ist es dann ein bis auf DWA und Standheizung voll ausgestatteter SuperB Combi SportLine 140kw DSG 4x4 (BLP 54.500 EUR)
(also alles inkl. AHK, Panodach, Assistenten, Canton etc pp)

Welche Fakten sprechen in meinen Augen für und welche gegen den Skoda:
+ der bei gleicher Ausstattung DEUTLICH günstigere BLP (Firmenwagen, 1% und so)
+ die in meinem Fall zum Zeitpunkt der Bestellung besseren Leasingkonditionen
+ deutlich mehr Platz als im A6 insbesondere im Fond
+ weniger auffällig (was gleichzeitig aber auch irgendwie ein Nachteil ist 😉 )
+ er kommt zwar nicht an den Audi heran, ist aber nicht weit entfernt
+ er hat einen größeren Nutzwert, nicht nur wegen dem Platz sondern auch kleinere Detaillösungen -> Simply clever Features)
- dem SuperB fehlt so ein bisschen der letzte Schliff an manchen Stellen (1)
- Image -> "ist doch "nur" n Skoda" oder "Nen Skoda für 55.000 EUR? Du bist ja verrückt!" (Der SuperB wird echt unterschätzt bzw. vielen ist nicht klar, was ein A-M-B mit mehr als Buchmacherausstattung kostet)
- die Sitzposition im A6 ist niedriger und damit gedrungener, man fühlt sich im A6 mehr mit dem Fahrzeug "verbunden"

(1) Dinge die mir so aufgefallen sind in knapp 40.000km:
- Das 6-Gang DSG (mittlerweile ja geändert) ist eine Krücke (große Übersetzungssprünge, zu spätes zurückschalten, dadurch ruppig am Berg, meines Erachtens zu kurzer 6. Gang, träger Kraftschluss beim Sprint aus dem Stand)
- die Dämmung ist nicht so gut (mittlerweile besser, da es jetzt VSG für die vorderen Seitenscheiben gibt)
- kleinere Details, wie das nicht vollautomatisch gesteuerte Gepäckrollo
- Gepäckrollo nimmt beim A6 weniger Platz weg, ist im A6 sinnvoller aber auch aufwendiger konstruiert
- der Teppich im Kofferraum ist sehr Dreckempfindlich bzw. lässt sich schlechter absaugen
- Mini-Details wie bspw. Teppiche im Fond nicht geklippst sondern nur rein gelegt
- Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten nicht so souverän wie beim mit S-Line-Fahrwerk und 20" (OK - das ist genau Audis Stärke)
- kein Matrixlicht 😛 (im ernst, der DLA ist gut, aber an Matrix-Licht kommt er nicht heran)
- die Xenonscheinwerfer mit DLA spinnen manchmal
- die Verarbeitung im Skoda ist tadellos, auch die Materialien sind gut, Hartplastik findet man nur bei genauerem hinsehen aber der Innenraum des Audi ist einfach aufwendiger gestaltet
- die Bedienung mit MMI ist besser als ein Touchscreen
- bei Audi gab`s 17" Alu`s im Winter, bei Skoda zahlt VAG-Leasing nur 16" Stahl 😉 (bei gleichem Bedingungswerk/Leasingvertrag wohlgemerkt aber vielleicht muss VAG jetzt auch nur etwas sparen)

Zu dieser Liste muss man aber ganz klar sagen - das ist Nörgeln auf sehr sehr hohem Niveau! Denn einen wirklichen Patzer (Bis auf das Getriebe) leistet sich der SuperB nicht. Man muss schon genau hinsehen Unterschiede zu erkennen. Ich sage es mal so - man merkt im direkten Vergleich, dass an der 80/20-Regel doch etwas drann ist. 😉

Fakt ist: Objektiv betrachtet ist der Skoda "schlechter" als der A6. Im Umkehrschluss heißt es aber auch, dass der SuperB definitiv wirtschaftlicher/sinnvoller/vernünftiger ist, denn er ist deutlich näher am A6 als es der Preisunterschied vermuten ließe.

Die Frage ist am Ende des Tages einfach, was einem wichtiger ist. Das Preis-Leistungs-Verhältnis oder der letzte Feinschliff, praktischer Nutzwert oder Image und ob man bereit ist Kompromisse einzugehen.

Für mich war am Ende das Preis-Leistungs-Verhältnis der ausschlaggebende Punkt. Ich fahre jetzt ein deutlich besser ausgestattetes Fahrzeug das kaum "schlechter" ist, spare im Jahr ~900 EUR im Vergleich zum A6 und verzichte im Gegenzug auf ein gewisses Image (das mir aber manchmal sogar etwas unangenehm war). Für mich geht das am Ende voll und ganz auf.

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das macht keinen so großen Unterschied. Habe einen S3 ohne probegefahren und mit Panodach bestellt - habe vom Empfinden her keinen Unterschied feststellen können (bin auch knapp 2m). Die höhere Sitzposition fällt insbesondere auf, wenn man von Fahrzeugen wie dem A6 kommt. dort sitzt man locker 5cm tiefer wenn das reicht und hat damit ein deutlich luftigeres Gefühl nach oben... gleichzeitig fühlt man sich auch mehr mit dem Fahrzeug verbunden (schwierig zu beschreiben)

ist einfach eine Sache der Gewöhnung...

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