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Skoda Superb 2.0 150ps DSG TDI

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 31. Juli 2020 um 18:27

Ich bin momentan auf der suche nach einem neuen Fahrzeug. Ich habe starke Interesse am Skoda Superb Baujahr 2017. Ich habe einen gefunden und meine Frage wäre ob er irgendwelche bekannte Probleme hat. Dazu kommt noch ob das 7-Gang Automatikgetriebe Probleme macht und ob es ein nass- oder trockengetriebe ist?

Danke im voraus;)

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11 Antworten

Es gibt kein Automatikgetriebe beim superb. Du hast die Wahl zwischen dem Schaltgetriebe und dem automatisierten Schaltgetriebe aka DSG.

Themenstarteram 31. Juli 2020 um 18:40

Zitat:

@Hotpown schrieb am 31. Juli 2020 um 18:37:22 Uhr:

Es gibt kein Automatikgetriebe beim superb. Du hast die Wahl zwischen dem Schaltgetriebe und dem automatisierten Schaltgetriebe aka DSG.

Das DSG ist doch ein Automatikgetriebe oder verstehe ich das falsch?

"Ein Doppelkupplungsgetriebe ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das mittels zweier Teilgetriebe einen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Die Getriebesteuerung wählt die Gänge selbsttätig oder nach Fahrerwunsch (Schaltwippen/Wählhebel) im Rahmen der zugelassenen Drehzahlbereiche. Im Gegensatz zu Automatikgetrieben mit hydraulischem Drehmomentwandler erfolgt die Übertragung des Moments über eine von zwei Kupplungen, die zwei Teilgetriebe mit dem Antrieb verbinden."

 

Quelle: wiki

 

Zur Haltbarkeit: beispielsweise siehe hier: https://www.autobild.de/artikel/doppelkupplungsgetriebe-14520631.html

Themenstarteram 31. Juli 2020 um 19:09

Zitat:

@Hotpown schrieb am 31. Juli 2020 um 18:41:33 Uhr:

"Ein Doppelkupplungsgetriebe ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das mittels zweier Teilgetriebe einen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Die Getriebesteuerung wählt die Gänge selbsttätig oder nach Fahrerwunsch (Schaltwippen/Wählhebel) im Rahmen der zugelassenen Drehzahlbereiche. Im Gegensatz zu Automatikgetrieben mit hydraulischem Drehmomentwandler erfolgt die Übertragung des Moments über eine von zwei Kupplungen, die zwei Teilgetriebe mit dem Antrieb verbinden."

Quelle: wiki

Zur Haltbarkeit: beispielsweise siehe hier: https://www.autobild.de/artikel/doppelkupplungsgetriebe-14520631.html

Und macht das DSG bei dem Skoda Probleme?

Nein. Es kann im Einzelfall etwas ruckelig schalten. Millionen DSG-FZ laufen problemlos.

Zitat:

@Kai R. schrieb am 31. Juli 2020 um 20:29:05 Uhr:

Nein. Es kann im Einzelfall etwas ruckelig schalten. Millionen DSG-FZ laufen problemlos.

Die Statistik will ich sehen ;)

@Gjilan06

Bist Du Dir sicher, dass es ein MJ2017/2018 mit 2.0TDI und 7-Gang-DSG ist? Das würde mich sehr wundern, denn damals hatte nur der 1.6TDI ein 7-Gang-DSG. Dabei handelt es sich aber um das kleine, trockene DQ200 Getriebe.

Bei den 2.0TDI (110/140kw) wurde damals das ältere 6-Gang-DSG (DQ250) verbaut.

Das neuere 7-Gang-DSG (DQ381) wurde beim Superb nur sehr langsam eingeführt. Zuerst beim 2.0TSI (MJ2019) und erst letztes Jahr beim TDI (MJ2020/Facelift)

(Bitte um Korrektur, wenn ich was falsches geschrieben habe)

Ob nass oder trockenes DSG ist im VAG-Konzern grundlegend recht einfach:

Motoren bis 250nm = trockenes DSG (u.A. 1.4TSI, 1.8TSI, 1.6TDI, 2.0TDI 90kW)

Motoren ab 250nm = nasses DSG (u.A. 2.0TDI ab 110kW, 2.0TSI ab 140kW)

 

Was die Haltbarkeit angeht, da scheiden sich die Geister: Grundlegend ist so ein DSG natürlich ein hoch komplexes Bauteil wo auch mal was kaputt gehen kann. Und wenn das außerhalb der Garantie passiert, dann wirds natürlich richtig teuer.

Andererseits fahren Millionen Autos mit einem DSG draußen herum und die bleiben ja nicht reihenweise liegen.

Grundlegend gilt: Insbesondere in den ersten Baujahren gab es teils massive Problem. Das ist aber schon sehr lange her und begrenzte sich auch eigentlich auf das trockene DQ200. Aber das ist mittlerweile echt lange her und die Ingenieure von VAG haben das mittlerweile gut in den Griff bekommen.

 

Für mich persönlich würde ich einen Handschalter grundlegend vorziehen aber wenn ich keine andere Wahl hätte (bspw. weil die gewünschte Motorisierung nicht mit Handschalter erhältlich war/ist), dann nehme ich halt einen mit DSG. In dem Fall würde ich aber genau hinschauen, ob der Wagen getreten wurde und ob Getriebeölwechsel etc alles Turnusmäßig gemacht wurde.

 

Meine persönliche Erfahrung aus meinem direkten Umfeld:

Tiguan mit mit DQ500 und 200.000km = keine Probleme

A6 4G mit DL382 und 100.000km = keine Probleme

Superb mit DQ250 und 150.000km = keine Probleme

Passat 140kW mit DQ500 und ~400.000km = zweimal DSG-Schaden

Passat 176kW mit DQ500 und ebenfalls ~ 400.000km = einmal DSG-Schaden

(Bei den beiden Passats sei allerdings gesagt, dass es sich dabei um "Vertreter-Passat" ahndelte, die im Jahr > 120.000km liefen und zu jeder Tages und Nachtzeit nur getreten wurden - egal ob warm oder kalt. Und die Schäden traten nicht erst gegen Ende auf - an der hohen Laufleistung lags also nicht)

Themenstarteram 4. August 2020 um 14:52

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 4. August 2020 um 14:26:57 Uhr:

@Gjilan06

Bist Du Dir sicher, dass es ein MJ2017/2018 mit 2.0TDI und 7-Gang-DSG ist? Das würde mich sehr wundern, denn damals hatte nur der 1.6TDI ein 7-Gang-DSG. Dabei handelt es sich aber um das kleine, trockene DQ200 Getriebe.

Bei den 2.0TDI (110/140kw) wurde damals das ältere 6-Gang-DSG (DQ250) verbaut.

Das neuere 7-Gang-DSG (DQ382) wurde beim Superb nur sehr langsam eingeführt. Zuerst beim 2.0TSI (MJ2019) und erst letztes Jahr beim TDI (MJ2020/Facelift)

(Bitte um Korrektur, wenn ich was falsches geschrieben habe)

Ob nass oder trockenes DSG ist im VAG-Konzern grundlegend recht einfach:

Motoren bsi 250nm = trockenes DSG (u.A. 1.4TSI, 1.8TSI, 1.6TDI, 2.0TDI 90kW)

Motoren ab 250nm = nasses DSG (u.A. 2.0TDI ab 110kW, 2.0TSI ab 140kW)

 

Was die Haltbarkeit angeht, da scheiden sich die Geister: Grundlegend ist so ein DSG natürlich ein hoch komplexes Bauteil wo auch mal was kaputt gehen kann. Und wenn das außerhalb der Garantie passiert, dann wirds natürlich richtig teuer.

Andererseits fahren Millionen Autos mit einem DSG draußen herum und die bleiben ja nicht reihenweise liegen.

Grundlegend gilt: Insbesondere in den ersten Baujahren gab es teils massive Problem. Das ist aber schon sehr lange her und begrenzte sich auch eigentlich auf das trockene DQ200. Aber das ist mittlerweile echt lange her und die Ingenieure von VAG haben das mittlerweile gut in den Griff bekommen.

 

Für mich persönlich würde ich einen Handschalter grundlegend vorziehen aber wenn ich keine andere Wahl hätte (bspw. weil die gewünschte Motorisierung nicht mit Handschalter erhältlich war/ist), dann nehme ich halt einen mit DSG. In dem Fall würde ich aber genau hinschauen, ob der Wagen getreten wurde und ob Getriebeölwechsel etc alles Turnusmäßig gemacht wurde.

 

Meine persönliche Erfahrung aus meinem direkten Umfeld:

Tiguan mit mit DQ500 und 200.000km = keine Probleme

A6 4G mit DL382 und 100.000km = keine Probleme

Superb mit DQ250 und 150.000km = keine Probleme

Passat 140kW mit DQ500 und ~400.000km = zweimal DSG-Schaden

Passat 176kW mit DQ500 und ebenfalls ~ 400.000km = einmal DSG-Schaden

(Bei den beiden Passats sei allerdings gesagt, dass es sich dabei um "Vertreter-Passat" ahndelte, die im Jahr > 120.000km liefen und zu jeder Tages und Nachtzeit nur getreten wurden - egal ob warm oder kalt. Und die Schäden traten nicht erst gegen Ende auf - an der hohen Laufleistung lags also nicht)

Danke für diese ausführliche Antwort :)

Ich habe einen superb Baujahr 2019 und Modelljahr 19 2.0 tdi mit 7 Gang dsg 381q

Danke für den Hinweis. Habe noch mal genauer gestöbert und siehe da:

https://www.skoda-media.de/model/91/2449?fz=91&skoda=SUPERB

(Stand 12/2018 - also MJ2019)

Ab Herbst 2018 wurde also das 7-Gang-DSG beim Superb 2.0TDI verbaut. Ich meine aber mich zu erinnern, dass die Fahrzeuge eine ganze Zeit lang nicht bestellbar waren. Da war ja auch noch das Chaos mit Einführung von WLTP

Kurz zusammengefasst kann man sagen

Bis einschl. MJ2018 = 6-Gang-DSG DQ250

Ab MJ2019 = 7-Gang-DSG DQ381

Richtig :)

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