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Skoda Octavia RS+

Skoda Octavia 3 (5E)

Seit einiger Zeit geistern Gerüchte herum, Skoda könnte demnächst einen Octavia RS+ lancieren.

=> Klick

Ich fände das durchaus reizvoll. Besonders schick fände ich es, wenn er folgende Merkmale erhalten würde:

  • kein Allradantrieb, dafür die mechanische Differentialsperre aus dem Golf GTI Performance (weniger Gewicht, trotzdem gute Traktion, siehe auch Leon Cupra)
  • variable Dämpfer (DCC)
  • schöne Endrohre (die aufgesetzten Blenden des normalen RS gefallen mir überhaupt nicht)
  • Leistung zwischen 250 PS und 280 PS (wobei schon die 220 PS vom normalen RS eigentlich ausreichen)

Was meint ihr?

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65 Antworten

Gibt noch andere Artikel dazu.

http://www.skoda-portal.de/.../

Alle Ausstattungsmerkmale sind bis jetzt noch spekulationen, aber ich denke mal er wird sich irgendwo um die 280PS +/- 20PS ansiedeln. Allrad wäre für mich ganz nett, aber kein muss. Das es auch ohne geht sieht man am Leon.

Das mit den Endrohren ist gechmackssache. Ich finds ganz gut gelöst. Und ist aktuell auch standard um die Endrohrer sauber in die Stoßstange zu integrieren. Sieht man ja überall, egal ob Touareg, Audi R8 V10, Mercedes E-Klasse, Porsch Cayenne usw.

Ausschlaggeben wird allerdings der Preis sein. Die wenigsten werden bereit sein Premiumpreise für einen Octavia zu bezahlen. Wobei es Skoda bisher immer ganz gut hinbekommen hat ein passendes Preis.-/Leistugsverhälnis zu liefern.

Aber man abwarten. So lang wirds nicht mehr dauern bis offiziele Daten geliefert werden.

Der Golf R Variant konkretisiert sich langsam aber sicher (Quelle).

Damit würde dann nur noch das Skoda-Pendant zu Leon ST Cupra bzw. Golf R Variant fehlen. Da der Skoda aus praktischer Sicht der beste aller Kompakt-Kombis des VW-Konzerns ist, wäre es also reizvoll wenn ein Octavia RS+ nachgeschoben würde und zwar bitte nicht als limitierte und damit überteuerte Sonderedition.

weiß nicht - vag hat sich wohl ja schon schwer damit getan den golf variant als "R" durchzuboxen - ob man nun auch gleich seat und octavia nachzieht....schätze mal eher "nein".

es gibt (gab) ja auch das umgekehrte Beispiel: VAG hat den 170PS Diesel Kombi nur im Octavia zugelassen, aber nicht im Golf...Somit sollte man im Hause VAG kein Problem damit haben manche Kombis auch nur manchen Marken zu öffnen.

Viel interessanter wäre ein RS 4x4 (m.E.)...aber das ist Geschmackssache.

Aktuell sieht man bei VW aber offenbar kein Problem in der breiteren Streuung ähnlicher Modelle:

 

- Alltrack / Scout / Experience mit gleichen Spitzenmotoren/Getrieben

- Variant GTD (kommend) / Combi RS TDI / ST FR TDI

- Variant R (kommend) / ST Cupra (kommend)

 

Alleinstellung haben dann (vorerst) der R mit Allrad und der RS mit 220 PS TSI

ich denke es wird ggf. eine Rendite Betrachtung der VAG.

wie viele potentielle Käufer würden "keinen" golf r variant nehmen, aber sofort beim O³ RS+ zuschlagen?

Natürlich ist bei den modularen Bauweisen vieles machbar, aber dennoch steckt bei jeder VAG Tochter dann eine Entwicklungsarbeit dahinter, die nicht übernommen werden kann. Somit entstehen kosten und die müssen vom Käufer später getragen werden.

Zudem gebe ich zu bedenken, dass der VW Kunde ja für das Produkt ggf. eine höhere Rendite hinlegt als der Skoda Kunde (Gewinn pro Kfz). Warum sollte ich also diese Kunden "abgraben"?

Ich habe damals mit dem Golf 7 R auch geliebäugelt - mich schreckt da aber der Mehrverbrauch zum GTI ab (Vergleich damals Golf 6) und die Tatsache, dass der Tank recht klein ist - will man Spaß steht man gerne und oft an der Tanke.

Zitat:

@Coestar schrieb am 24. Oktober 2014 um 09:17:15 Uhr:

Zudem gebe ich zu bedenken, dass der VW Kunde ja für das Produkt ggf. eine höhere Rendite hinlegt als der Skoda Kunde (Gewinn pro Kfz). Warum sollte ich also diese Kunden "abgraben"?

Mit dem Argument könnte man aber auch sagen: was braucht es einen Golf R?

Soll der Kunde doch einen Audi S3 / RS3 kaufen, da verdienen wir mehr...

 

6502

VW und Audi sind in der Beziehung einfach zu weit auseinander, zumindest was die Preis- und Prestige-Frage angeht. Man kann jedem A3-Fahrer unterstellen, dass er sich einen vollausgestatteten Golf 7 hätte gönnen können für den Preis eines Sparflammen-A3. Gleiches gilt für alle anderen Modelle, bei denen es ein VW-Audi-Pendant gibt.

Der Unterschied beim Skoda zum VW ist einfach nicht so riesig. Skoda bietet manche Ausstattungsmerkmale einfach nicht an, macht aber optisch mittlerweile so sexy Autos, dass man das gerne für den günstigeren Kurs in Kauf nimmt.

Seat würde ich in dem Vergleich auch direkt zu VW und Skoda setzen, wobei hier wirklich die Sparbrötchenfraktion zu Gange ist und eher der Vergleich Seat-Skoda passt.

 

Aber wie die anderen schon schrieben, ein RS+ würde nicht ganz so viel Sinn machen, wobei man über den Sinn des O-RS auch schon streiten kann. Wieso einen RS+, wenn es einen Golf R gibt? Wieso einen RS, wenn es einen GTI/GTD gibt? Richtig, Platzfrage. Das ist auch schon der größere Unterschied neben dem Preis.

wenn ich es richtig verstanden habe kommt der GOLF R als Variant.

Skoda ist m.E. ganz gut aufgestellt mit dem RS (bzw. war es), da es bis dato keine gleiche Motoralternative im VW Konzern gab. Ich bin ja genau so beim RS gelandet - VW Autohaus rein: "Guten Tag, interessiere mich für Golf Variant, aber 170 PS Diesel..." ..."Das können wir nicht bieten, das bietet Ihnen eine Etage tiefer Skoda mit dem VRS"

Und nun kommen wir halt mit einem GTD Variant auf einmal zu folgendem Vergleich aus Sicht der VAG als Konzernmutter:

Golf GTD Variante macht Gewinn pro Stück von ?%

Skoda VRS Kombi macht Gewinn pro Stück von ?%

Seat Leon ST FR macht Gewinn pro Stück von ?%

Letztlich kommt es der VAG doch m.E. auf zwei Komponenten an.

Die Käufer sollen so zuschlagen, dass dem Konzern der größtmögliche Gewinn bleibt (und der wird m.E. beim Golf am größten sein) und zudem müssen sich die Wettbewerber nun gegen 3 Kfz des gleichen Segments wehren - Ford Focus Turnier, Opel Astra Kombi, Kia usw..

Im SUV Markt ist die Strategie doch auch so:

VAG bietet Cayenne, Touareg, Q7 gegen BMW X5/X6 und Mercedes ML/GL und Land und Range Rover...dazu noch Pathfinder oder Pajero oder Grand Cherokee...

Das Skoda leicht beschnitten wird in den Möglichkeiten vom VAG Konzern ist offenkundig und die Bemühung halt eine Differenz herzustellen. Da das nicht immer auf dem Komfort, der Haptik geschieht, wird es gerne auch über Verfügbarkeit des Machbaren kommen.

Zitat:

@Coestar schrieb am 24. Oktober 2014 um 09:17:15 Uhr:

wie viele potentielle Käufer würden "keinen" golf r variant nehmen, aber sofort beim O³ RS+ zuschlagen?

Das dürfte der springende Punkt sein. Ich wäre z.B. genau so ein Käufer, für den ein Golf R Variant nicht in Frage käme, ein Octavia RS+ aber schon.

Der Grund sind bei mir die Memory-Sitze, die nur im Octavia erhältlich sind. Sowas ist für mich kaufentscheidend, weil meine Frau und ich wechseln uns häufig ab und sind halt unterschiedlich gross. Für andere ist vielleicht kaufentescheidend, dass der Octavia innen etwas grösser ist, aufgrund seines grösseren Radstands.

Bezüglich der Rendite denke ich aber nicht unbedingt, dass ein Golf R Variant mehr abwirft wie ein Octavia RS+. Gründe:

  • Lohnkosten Wolfsburg vs. Mlada Boleslav
  • einfachere Konstruktion des Skoda spiegelt sich nicht nur in günstigeren Teilekosten nieder, sondern z.T. auch in günstigeren Produktionskosten (kein Hauben-Lift, keine zweigeteilten Heckleuchten, kein zusätzliches Dreiecksfenster bei der A-Säule, "simpleres" Cockpit-Design mit weniger hochwertiger Haptik, Filz statt Teppich im Kofferraum, etc.)
  • Preisunterschied zwischen Golf und Octavia ist bei identischer Ausstattung gar nicht so riesig

Unabhängig von der Marke sind es ja sowieso die Top-Modelle, die die meiste Rendite abwerfen.

So gesehen würde es für VAG durchaus Sinn machen, einen Octavia RS+ zu bringen.

Gut, bzgl. der Rendite habe ich kein Hintergrundwissen und kann nur mutmaßen. Aber der 911 wirft überproportional mehr Rendite ab als ein gleich teurer Panamera....also ist das hinterher der Job der Analysten und Controller...

Bzgl. der elektrischen Sitze:

Ich hatte mal das außerordentliche Glück für ein ganzes WE einen 997 fahren zu dürfen. Natürlich ohne E-Sitze und ich war überrascht. Die Sitzeinstellung nach Fahrerwechsel mit meiner Frau ging manuell schneller als bei meinem damaligen Mondeo mit E-Sitzen.

Ich habe da gelernt, dass ich keine E-Sitze brauche und würde sogar im Porsche darauf verzichten - aber so ist die Welt.

Klar wäre es somit cool, wenn der RS+ (oder wie auch immer) kommt, aber ich frage mich halt, warum der VAG Konzern dieses Segment derart breit besetzen soll (muss), wenn es extern kaum Konkurrenz gibt.

Wer sind "die anderen" - nicht nur Leistung, sondern auch Preis

(da fallen die BMW und Benz schon mal raus und die meisten die sich hier mit 300+ PS eindecken machen es bewusst trotz der Kosten und weil es dort dann "noch" 6 Ender gibt)

Der Golf R Variant wurde nun in L.A. vorgestellt. Dass dort nichts von Skoda kam, ist klar, denn Skoda ist ja nicht präsent in den USA.

Leider scheint aber auch auf der Essen Motor Show kein Octavia RS+ vorgestellt zu werden:

=> Link

Vielleicht ja im März 2015 in Genf...

Na, wer verfolgt die News hier ordentlich mit? Seat bringt einen 280PS starken Combi, der dem Golf R Variant Komkurrenz mach(t)/(en wird). Wer sagt da noch, dass kein RS+ kommt? Ich würde fast schon wetten, dass da noch was aus dem Hut gezaubert wird...

Es gab schon Wetten damals als der Cupra und der R auf dem Markt waren...aber mag sein, dass man sich in der 2014´er Welt vom Grundfahrwerk nun so nah ist, dass das kaum noch technische Probleme mit sich bringt...Für den VAG Konzern geht jedenfalls die Strategie auf - die direkte Konkurrenz a la Opel, Ford muss sich jetzt immer gegen 3 Hersteller aus dem VAG Haus bewähren und hat dabei recht wenig Aufwand bzw. greift dabei nur ins Regal.

Das macht die VAG ja in allen Bereichen (Sport GT = R8+911+Lambo /// SUV: Q7, Touareg, Cayenne usw.)

http://www.simpsonsskoda.co.uk/news/sporty-superb/?rf=html

Er sagt ja dort das sie mehr wünsche für 4x4 als mehr Power beim RS haben :-)

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