Skoda ENYAQ IV60 urlaubsgeeignet für längere Touren?
Hallo.
Wir haben seit Dezember einen ENIAQ IV60. Dieses Jahr stehen zwei Urlaubsfahrten vom Süden Deutschlands an die Nordsee an. Werden so einfach 830 KM sein.
Der ENIAQ wird mit zwei Personen mit Urlaubsgepäck und zwei Rädern auf dem Heckträger bestückt sein.
Glaubt ihr dass so eine lange Reise mit dem Elektroauto zumutbar ist? Überlegen ernsthaft, für die zwei Reisen auf einen Verbrenner aus der Familie auszuweichen.
Haben noch nie längere Fahrten mit dem ENIAQ unternommen. Gerade jetzt im Winter zeigt er nach einer Vollladung eine Reichweite von knapp 300 Km an. Im Frühjahr/Sommer wird es wohl ein wenig mehr sein.
Bei ABRP zeigt er 5 Ladestopps mit einer Gesamtdauer von 1 Stunde und 22 Minuten an. Ist schon ungewohnt, wenn man als vorheriger Dieselfahrer fast mit einer Tankfüllung hochgekommen wäre.
Der IV80 hätte sicher eine größere Reichweite gehabt. Aber auch teurer gegenüber dem IV60.
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Ausstesten kann man ja mal alles um zu sehen was zu einem am besten passt.
Ich habe mit unserem Skoda-Händler Kontakt aufgenommen. Er sicherte mir zu, dass ich nach Ablauf von 23 Monaten Leasing aus dem Vertrag rauskäme. Offiziell geht der Leasingvertrag 48 Monate. Also für uns noch bis Ende 2025.
Müsste allerdings einen neuen bestellen. Der jetzige ist von den mtl. Leasingraten sehr günstig.
Wir machens jetzt einfach mal abhängig von der Sommerurlaubsfahrt. Ich hätte halt gern wieder einen Allrad, den wir den für den Garten und Brennholzmachen immer genossen haben. Der IV60 aus der Familie ist halt ein Hecktriebler. Da wo unser GLC problemlos mit 3 RM Holz auf dem Händer auf einer Hangwiese hoch ist, brauch ich es mit dem ENYAQ gar nicht probieren. Wir haben es dieses Jahr halt anders gelöst. Immer nur 1 RM in den Hänger und öfters gefahren. Mit Schwung bei trockener Wiese den Hang hoch. Ging auch, aber nur wenn es trocken ist.
Man könnte laut Händler den ENYAQ nach Ablauf von 48 Monaten auch rauskaufen. Kommt halt drauf an was SKODA/Volkswagen dafür noch will. Oder halt auf Ende dieses Jahres einen neuen ENYAQ IV80X auf 2024 bestellen. Die Förderung ist da auch nicht mehr so üppig wie beim jetzigen IV60. Da gabs noch 6.000 Euro BAFA.
Ob man ein Elektrofahrzeug überhaupt kaufen sollte, ist eh so ne Frage.
Zitat:
@StefanLi schrieb am 21. Juni 2023 um 12:44:10 Uhr:
Zitat:
@navec schrieb am 21. Juni 2023 um 11:53:23 Uhr:
Ok, hier ging es aber um die Vorab-Kalkulation einer längeren Strecke und nicht darum, erst nach dem Fahren einer größeren Teilstrecke eine sinnvolle Ladestation ein zu planen.
Und das kann man tun, um grundsätzlich einen Überblick zu erhalten. Eine Planung, die aber Handlungsempfehlung für die Durchführung ist, würde ich so nie anstellen. Das erinnert an einen 4-Jahresplan längst untergegangener Volkswirtschaften. Es klappt einfach nicht, weil zwischendurch zu viel Unwägbarkeiten da sind.
dann sind wir uns ja einig....
Zitat:
@Pieli schrieb am 14. Juni 2023 um 11:02:24 Uhr:
Update Heimfahrt mit ENYAQ IV 60:
[...] Insgesamt mussten wir für die 820 KM lange Heimfahrt 6x laden.[...]
Elektroauto und Dachbox - nicht mehr freiwillig.
[...]
Wir sind jetzt im 80er mit 5 Personen + Hund + Dachbox mit 4x laden hin und 4x laden zurück 1.100 km nach Crozon in der Bretagne gefahren. Hat die Gesamtreisezeit nur um ca. 1 Stunde verlängert, da wir mit Kindern und Hund auch mit dem Verbrenner mindestens zwei halbstündige Pausen gemacht hätten. Ohne Dachbox wären wir dann wohl mit drei Ladungen ausgekommen.
Tja, wohl dem der einen 80er hat.....
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Warum? Für eine Urlaubsreise hin und zurück im Jahr?
Wenn man im Alltag problemlos mit dem 60er mehrere Tage klar kommt, braucht es den 80er doch nicht.
~5000€ mehr Anschaffung, teurere Rad/Reifen Kombi durch mindestens 19 Zoll und Misch Bereifung.
Kein Vorteil im Alltag, gleiche Fahrleistung, gleiche Anhängelast.
Langfristig wegen dem höheren Gewicht eventuell höherer Verschleiß an Fahrwerksteilen.
Lediglich als "Speicher" vom eigenen PV Strom könnte man sich das schön reden.
Verbrauch ist etwa identisch, somit kann man ja nur die Zeit für die mehr Stopps bei Langstrecke gegen die Kosten rechnen.
Vielleicht Mal je nach Beladung den Reifendruck etwas stärker anpassen um den Verbrauch ggfs. Zu senken.
Zitat:
@Passat-B8BiTDI schrieb am 29. Juni 2023 um 20:53:04 Uhr:
Warum?...
Weil man kann? 😁 😁
Naja, das ist kein Argument.
Damals hätte ich auch ein 80er direkt kaufen können.
Nur da hätte ich dann zum aktuellen Zeitpunkt vermutlich ein anderes Auto als ein Enyaq gekauft, wo ich fürs mehr Geld auch mehr wert habe.
Der 80er bietet eben kein mehr Wert, was technische Daten angeht, außer die Reichweite.
Anders wäre es, wenn er z.b wie der kommende 85 180km/h könnte, oder von der Beschleunigung deutlich besser wäre wie ebenfalls der 85.
Wenn ich Reichweite will, fahre ich eben die Strecke mit dem Diesel und nicht Enyaq. Da wäre ich die hier erwähnte Strecke von 1100km ohne Tanken gefahren.
Oder hätte bei Gumpert angefragt, wieviel es kostet seine Methanol Brennstoffzelle im Enyaq einzubauen, damit hätte ich auch fast unendlich Reichweite.
Zitat:
@Passat-B8BiTDI schrieb am 29. Juni 2023 um 20:53:04 Uhr:
Warum? Für eine Urlaubsreise hin und zurück im Jahr?
Bei mir sind es schon ein paar mehr Langstrecken im Jahr. Der Enyaq hat jetzt, nach zwei Jahren, 75.000 km runter. Die 100.000 knacke ich noch locker, bevor nächstes Jahr der bereits bestellte Nachfolge-Enyaq kommt.
Wenn aber der Urlaub die einzige weite Reise im Jahr ist, gebe ich dir Recht.
Klar, beruflich ganz andere Geschichte.
Aber hier ging es ja um eine ansonsten eher seltene Langstrecke im Urlaub.
Ab MJ 2024 wird es neben dem 60er nur den 85/85x als Ersatz für den 80er geben. Höchstgeschwindigkeit 180 km/h, gleiche Systemleistung von 286 PS. 6,7sek 0-100 km/h. RS bekommt 340 PS.
Aber das nur am Rande. Diskussion darüber gerne im Wartesaal.
Ja die Werte sind mir bekannt, aber gelten eben erst zukünftig, ging ja um den jahrelangen bestand 80er.
Ich habe sowohl zu Hause als auch im Büro PV auf dem Dach. Unglücklicherweise produziert die PV-Anlage im Büro den meisten Strom wenn ich nicht da bin, zu Hause genauso.
Mit dem 80er komme ich aber gerade so hin, fast ausschließlich PV-Strom zu laden. Freitags wird er tagsüber vollgeladen, und dann baut sich das über die Woche langsam ab, Ich verfahre ca. 40% am Tag (also ca. 32kWh) und kann knapp 30% nachladen. Das würde beim 60er nicht gehen, schon gar nicht, wenn ich dann bei 80% die Ladung beenden würde.
Zitat:
@Nr.5 lebt schrieb am 30. Juni 2023 um 08:51:58 Uhr:
@Passat-B8BiTDIIch habe sowohl zu Hause als auch im Büro PV auf dem Dach. Unglücklicherweise produziert die PV-Anlage im Büro den meisten Strom wenn ich nicht da bin, zu Hause genauso.
Mit dem 80er komme ich aber gerade so hin, fast ausschließlich PV-Strom zu laden. Freitags wird er tagsüber vollgeladen, und dann baut sich das über die Woche langsam ab, Ich verfahre ca. 40% am Tag (also ca. 32kWh) und kann knapp 30% nachladen. Das würde beim 60er nicht gehen, schon gar nicht, wenn ich dann bei 80% die Ladung beenden würde.
Die PV lädt am Tag vermutlich genau so viel Energie in den iV60, wie in den iV80.....beim iV60 sind das denn halt mehr als 30% SOC.
Der iV60 wird über die Woche nicht hinkommen, weil ihm zu Anfang der Woche weniger Energie zur Verfügung steht.
Aber das ist doch wenn ich es richtig sehe auch wieder ein Grenzfall, der Wagen wird für die kommende Woche am Freitag voll geladen, was ist denn wenn am Wochenende ggfs. Längere Fahrten anstehen oder einfach Mal das Wetter nur bedingt geeignet ist.
Zum anderen haben eventuell viele garnicht die Möglichkeit Zuhause und beim AG zu Laden, andererseits fahren auch die wenigsten 150-200km am Tag was ja die 32kwh etwa darstellen.
Ich würde Mal behaupten, die meisten fahren max 75km am Tag, was etwa 15kwh täglicher Verbrauch Darstellen sollte, somit wären ohne auf 100% zu laden z.b 90-10% drei Tage überbrücken möglich, der Idealfall sieht ja bei PV täglich soviel wie geht mitnehmen.
Aber zu dem Beispiel von euch, ein iv80 also schafft es so Grade eben, der iv60 soll zu klein sein. Weil der iv80 am Anfang der Woche ~19kwh netto mehr bereit stellt.
Würde ich diese 19kwh unter der Woche aus dem Netz ziehen und großzügig 30cent Differenz an kosten aus PV strom zu Netzbetreiber berücksichtigen. Wären das gerundet 6€ die Woche.
Würde ich 50wochen im Jahr zur Arbeit berücksichtigen, was eigentlich eher 45/46 Wochen sind. Wären das also nur für den Alltag in dem schon überdurchschnittlichen Fall 300€ im Jahr an mehr kosten. Bei einer Differenz im Listenpreis von ~5000€ macht sich das also nach etwa 16 Jahren haltedauer bezahlt, das man die Mehrkosten auf 0 hat. Würde man je nach Anbieter aktuell und eventuell in Zukunft aber von Versorger unter 30 Cent zahlen, wäre die Differenz nur noch 4€ in der Woche und somit 200€ im Jahr. Was dann etwa 25Jahre bedeutet.
Ich glaube da bin ich mit meinen Modell besser unterwegs, durch Investition in einen Haus PV Speicher, wo ich immer ausreichend Energie fürs Auto von entnehmen kann für den regulären Tag und dieser am nächsten Tag wieder wenn ich nicht Zuhause bin gefüllt wird.
Da könnte ich auch nachts/morgens vor dem losfahren den Akku ohne Schaden auf über 80% laden. Wobei die 32kwh auch mit 80% problemlos bereitgestellt werden mit ausreichend Rest Energie im Akku.
Eventuell kann ich aber zum eigentlichen Thread morgen aktuelle Daten sammeln und anschließend bereitstellen.
Da fahren wir ggfs. 500-700km. Geplant mit 1 Stopp. Also Zuhause 100% los, vor Ort oder beginn Rückweg 1x laden und dann mit der Energie Zuhause ankommen.